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Viel Rauch um fast nichts

Zu einem Brand wurde die Feuerwehr Mulfingen am Sonntag, den 08. September 2019, gegen 17.45 Uhr, nach Buchenbach gerufen. Starker Rauch drang aus einem Wohnhaus, in dem sich noch die Bewohner befanden. Es stellte sich heraus, dass vermutlich ein technischer Defekt an einem Sicherungskasten die Ursache für den Qualm war. Die Hauseigentümer kamen unbeschadet ins Freie. Einen Brand oder offenes Feuer entdeckten die Einsatzkräfte nach gründlicher Überprüfung des Gebäudes nicht. Ob Sachschaden entstand, steht noch nicht fest. Insgesamt waren 55 Feuerwehrleute mit fünf Fahrzeugen vor Ort.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Schlange im Kinderzimmer

Nicht nur mit alltäglichen Gefahren werden Polizeibeamte konfrontiert. Am vergangenen Freitag, de 06. September 2019, mussten die Künzelsauer Ordnungshüter sich sogar als Schlangenbändiger betätigen. Eine kleine Schlange hatte sich am Abend ins Kinderzimmer eines Wohnhauses geschlichen und die Familie aufgeschreckt. Die Beamten zögerten nicht und begaben sich in die „Schlangenhöhle“. Dort fanden sie eine kleine Baby-Blindschleiche, die sich offenbar „verschlängelt“ hatte. Sie entließen das Tier in die Freiheit und konnten so das Sicherheitsbedürfnis der Hausbewohner wieder herstellen.

 

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Start Neubau Krankenhaus Öhringen: „Wir wollen nicht im Verborgenen arbeiten, sondern mit größtmöglicher Transparenz“

Auf dem Gelände neben dem Hohenloher Krankenhaus Öhringen beginnen in Kürze erste Maßnahmen in Vorbereitung auf den geplanten Neubau. Ab Montag, 16. September wird um das Gelände zum Schutz von Passanten ein Bauzaun errichtet. „Wir haben uns gegen einen Bretterzaun und für einen Maschendrahtzaun entschieden, denn wir wollen nicht im Verborgenen arbeiten, sondern mit größtmöglicher Transparenz“, erläutert BBT-Regionalleiter Thomas Wigant in einer Pressemitteilung Tauberfranken vom 09. September 2019. „Die Mitarbeiter, Patienten, Anwohner und alle Öhringer können so den Fortschritt auf dem Gelände immer mitverfolgen.“

Komplette Räumung der Gebäude

Laut der Gesundheitsholding Tauberfranken beginnt ab dem 23. September der Rückbau der ehemaligen Verwaltungsgebäude des Kreises mit dem Haus an der Hindenburgstraße 58, in dem bisher das Veterinäramt und die Kfz-Zulassungsstelle des Hohenlohekreises untergebracht waren. „Die Gebäude wurden vom Landratsamt komplett geräumt und inzwischen haben uns die Gutachter in Bezug auf die Bausubstanz und mögliche Schadstoffe grünes Licht zum Rückbau erteilt“, erläutert Melanie Junge, Projektleiterin für die Baumaßnahmen am Hohenloher Krankenhaus. Ab der zweiten Novemberwoche folgen dann auch die Entkernung und der Rückbau des Gebäudes an der Hindenburgstraße 60, dem bisherigen Landwirtschaftsamt.

Wertvolle Funde unter der Erde

Ab dem 14. Oktober beginne dann das Landesdenkmalamt mit den archäologischen Ausgrabungen auf der Fläche, da im geplanten Baufeld die Überreste des früheren Römerkastells („Bürgkastell“) mit der Kastellmauer, den Gräben, dem südlichen Tor sowie möglicherweise weiteren zivilen Bauten außerhalb des Kastells vermutet werden. Dieser südliche Kastellbereich ist nach Angaben von Dr. Klaus Kortüm vom Landesamt für Denkmalpflege bisher nur oberflächlich durch diverse Versorgungsleitungen berührt worden und aus archäologischer Sicht sehr interessant. In den Gräben erwarten die Archäologen möglicherweise Reste von Architektur, Keramiken oder Münzen, die für die Datierung des Kastells relevant sein können. Die Voruntersuchungen im vergangenen Jahr hatten dazu gedient, die Grenzen des Kastells genauer zu definieren wie auch den Grabungs- und Untersuchungsaufwand besser kalkulieren zu können.
Die Ausgrabungen beginnen im Oktober 2019 im Bereich des Hubschrauberlandeplatzes, der deshalb verlegt werden wird. Außerdem wird auf dem Parkplatz vor den Landratsamtgebäuden an der Hindenburgstraße von den Archäologen gegraben. Dr. Kortüm setzt für die Ausgrabungen in diesen ersten Teilflächen einen zeitlichen Aufwand von rund fünf Monaten an. Der zweite Abschnitt der Ausgrabungen beginnt im Februar 2020 auf dem dann geräumten Gelände der ehemaligen Behördengebäude. Hier rechnet das Landesamt für Denkmalpflege nur mit mehreren Wochen Dauer für die Rettungsgrabungen.

Belastung für Patienten und Anwohner so gering wie möglich halten

„Gemeinsam mit den beteiligten Firmen haben wir Vorkehrungen getroffen, um die Belastung für Patienten, Mitarbeiter und Anwohner durch diese vorbereitenden Maßnahmen so gering wie möglich zu halten“, erläutert Thomas Wigant. „Trotz dieser Vorsichtsmaßnamen werden sich wahrscheinlich kleinere Einschränkungen, Lärm und mitunter auch Staub bei den Rückbaumaßnahmen nicht ganz vermeiden lassen. Hier bitten wir um Verständnis.“

Quelle: Pressemitteilung der Gesundheitsholding Tauberfranken

Foto: GSCHWÄTZ

 

 

 

 




Back to school

In wenigen Tagen beginnt in Baden-Württemberg für Hunderttausende von Kindern wieder die Schule. Vor allem die ’neuen‘ Erstklässler fiebern ihrem ersten Schultag schon sehr entgegen. Aber auch ältere Kinder, die mit dem Fahrrad unterwegs sind, sind großen Gefahren im Straßenverkehr ausgesetzt.

Besonders zum Schuljahresanfang steigt die Unfallgefahr für die Kinder, da sich die Verkehrsteilnehmer und die Schüler erst wieder aufeinander einstellen müssen. Auch können Kinder aufgrund ihrer Größe, ihres noch eingeschränkten Sichtfeldes und ihres mangelnden Gefahrenbewusstseins häufig kritische Situationen nicht so schnell erkennen und reagieren daher langsamer darauf.

Damit die Kinder sicher und unfallfrei zur Schule und wieder nach Hause kommen, fordert Catharina Allerborn, Dezernentin für Verkehr beim Landratsamt Hohenlohekreis, alle motorisierten Verkehrsteilnehmer zur Rücksicht auf: „Wir bitten um besondere Aufmerksamkeit im Straßenverkehr, vor allem rund um Schulen und Bushaltestellen, und um ein rücksichtsvolles Fahrverhalten. Passen Sie Ihre Fahrgeschwindigkeit an, denn so können Gefährdungen am besten vermieden werden“.

Um den Schülern einen möglichst gefahrenfreien Weg zur Schule zu ermöglichen, empfiehlt das Landratsamt Hohenlohekreis folgendes Verhalten:

  • Vor allem in Wohngebieten besonders aufmerksam und langsam fahren.
  • Die Geschwindigkeit reduzieren, wenn Kinder am Fahrbahnrand oder am Zebrastreifen stehen.
  • An Bushaltestellen nur langsam und mit äußerster Vorsicht mit Schrittgeschwindigkeit an haltenden Bussen vorbeifahren. Es muss verstärkt damit gerechnet werden, dass Kinder aus dem Bus heraus unmittelbar auf die Fahrbahn rennen oder wartende und spielende Kinder plötzlich über die Straße laufen.
  • Am Nachmittag in der Nähe von Schulen vorsichtig zu fahren, da auch in dieser Zeit oft Schulsport und Nachmittagsunterricht stattfindet oder sich Kinder zum Spielen auf dem Gelände aufhalten.
  • Auf Gehwegen nicht parken, da die Kinder sonst gezwungen sind, auf die Fahrbahn zu treten.

Häufig absolvieren auch Eltern vor den Schulhäusern riskante Wendemanöver, halten und parken auf dem Gehweg und blockieren den Rad- und Busverkehr. Dabei ist ihnen meistens nicht bewusst, dass dadurch andere Kinder gefährdet werden. Es ist wichtig, dass die Eltern ein gutes Vorbild sind und selbst einen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten.

Im Hohenlohekreis ereigneten sich im Jahr 2018 drei Unfälle auf dem Schulweg, hierbei wurden zwei Kinder schwer und zwei Kinder leicht verletzt. Im laufenden Jahr ereigneten sich bereits vier Schulwegunfälle mit insgesamt vier leicht verletzten Kindern.

Um die Sicherheit der Schüler auf dem Schulweg zu erhöhen, wird das Straßenverkehrsamt zum Schulanfang vermehrt im Bereich von Schulen und Bushaltestellen Geschwindigkeitskontrollen durchführen.

„Ich bin froh, dass seit vielen Jahren im Hohenlohekreis kein Kind als aktiver Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr tödlich verunglückt ist. Ich hoffe, dass dies auch in den kommenden Jahren so bleiben wird“, sagt Allerborn und appelliert an die Verkehrsteilnehmer: „Tragen Sie durch angemessene Geschwindigkeit und durch verantwortungsbewusste und rücksichtvolle Fahrweise dazu bei, dass der Schulweg für die Kinder noch sicherer wird und sich die Unfallzahlen noch weiter reduzieren.“

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises




Vom Bauern- zum Industriedorf

Am Sonntag, den 08. September ist es wieder soweit: Tausende Denkmale öffnen deutschlandweit ihre Türen und laden ein, sonst Verschlossenes oder Unbekanntes neu zu entdecken. Rund 8.000 historische Baudenkmale, Parks oder archäologische Stätte sind Teil von Deutschlands größter Kulturveranstaltung. Auch Ernsbach ist dabei.

Treffpunkt ist der Vorplatz Pachthofscheuer – Alte Fabrik in Ernsbach. Von 10 bis  12 Uhr startet Ute Schuster die erste Führung mit einem Rundgang durch Ernsbach. Ab 10 Uhr sorgt Catering Rebenhof Fröscher  für die Verpflegung und um 11 Uhr öffnet das Heimatmuseum in der Pachthofscheuer in der sich Gerhard Christ um die Besucher kümmert. Ab 13 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen von der Trommelgruppe des Landfrauenvereins in Sindringen. Um 14 Uhr startet der zweite Rundgang mit Ute Schuster.

Wie kam es dazu, dass sich Ernsbach im 17. Jahrhundert zu einem Industriedorf entwickelte? Wie kam es, dass die im dreißigjährigen Krieg zerstörte Mühle zu neuem Leben erweckt wurde?Wurden in Ernsbach etwa Bodenschätze – wie Erz entdeckt? Aus welchem Grund siedelten sich Juden in Ernsbach an und prägten 250 Jahre lang, dass dörfische Leben mit ihrer Kultur? Wie kam es, dass sich die Industrie in Hohenlohe mit der Gründung der Schraubenfabrik 1898 etablierte und die Moderne Industrie des 20. Jahrhunderts in Hohenlohe Einzug hielt? Diesen und weiteren spannenden Fragen werden am Tag des offenen Denkmals gemeinsam nachgegangen.

Ute Schuster nimmt Sie mit, auf eine spannende Reise – einer unaufhaltsamen Entwicklung der Industrie in Ernsbach und Hohenlohe. Durch Visionäre wie Graf Wolfgang Julius von Hohenlohe, die Amtmänner Wibel, Johann Georg Blezinger, Carl und Louis Arnold, Hermann Ruhnau, Dr. Werner Berger, Werner Berger, Richard und Susanne Henkel, Adolf und Reinhold Würth wurde die Industrie in Ernsbach gegründet und weiterentwickelt.

Der Grundstock für die Industrie in Hohenlohe, wurde auf festem und beständigem Boden erbaut … und alles begann in Ernsbach.

 




Schule in den Sommerferien

Am vergangenen Montag, den 02. September 2019, begann für 25 Schüler an der Richard-von-Weizsäcker-Schule in Öhringen bereits die erste Schulwoche – neun Tage vor dem offiziellen Beginn des neuen Schuljahres am 11. September 2019. „Dass Schüler freiwillig schon in den Ferien die Schule besuchen…“, das werden Günter Kern und Stana Tokovic, die bereits die zweite Sommerschule gemeinsam mit acht engagierten Kollegen organisieren, immer wieder teils ungläubig, teils anerkennend gefragt. „Es wird ein tolles Programm geboten und wir möchten uns optimal auf das neue Schuljahr vorbereiten“ begründen die beiden Sommerschüler Luca und Lars ihre Teilnahme am Unterricht in den Sommerferien. Denn die Sommerschule ist viel mehr als „Nachhilfe“: Neben der Vorbereitung auf die wichtigsten Unterrichtsinhalte in den Hauptfächern Deutsch, Mathematik und Englisch, nehmen die Schüler am Nachmittag an sportlichen und erlebnispädagogischen Aktivitäten teil, um ihr Selbstvertrauen und ihren Teamgeist zu stärken. Auch die praktischen Fertigkeiten werden durch das gemeinsame Kochen und das Bedrucken von Stofftaschen geschult. Mit „Lernen lernen“, „Erster Hilfe“ und „Selbstverteidigung“ wurde das Angebot in diesem Schuljahr um weitere wichtige Kompetenzen erweitert. Ziel der Sommerschulen ist es laut dem Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, und Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann, „die beruflichen Gymnasien im Ländlichen Raum zu stärken und den Schülern zu einem optimalen Übergang zu verhelfen“. „Und es bringt wirklich etwas“, sagt Günter Kern, der den Effekt der Sommerschule folgendermaßen beschreibt: „Rückblickend auf die erste Sommerschule konnten wir Lehrer feststellen, dass viele teilnehmende Schüler mit einer großen Motivation in das neue Schuljahr gestartet sind. Und diese Motivation hat sie häufig auch durch das Schuljahr getragen.“ „Darüber hinaus sind im Rahmen der Sommerschule erste Freundschaften zwischen den Schülerinnen und Schülern entstanden, die den Übergang an die neue Schule erleichtern“, ergänzt Stana Tokovic.

Weitere Informationen zu den Sommerschulen finden Sie unter: sommerschulen-bw.de und rws-oehringen.de

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises




Kraut- und Rübenmarkt mit Bäckerei Inventar

Am Samstag, den 7. September 2018, ab 9 Uhr, bieten viele Mitgliedsgeschäfte der Werbegemeinschaft Künzelsau Produkte zu Schnäppchenpreisen vor ihren Läden an, so eine Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau. Zwar gibt es weder Kraut noch Rüben zu kaufen, dafür erwartet die Kunden aber das ein oder andere Angebot passend zur Jahreszeit: ein Paar Sommerschuhe zu Tiefstpreisen hier, Kurzarmhemden oder Herrenhosen in schöner Auswahl dort, sowie rabattierte Schreib- und Spielwaren.

Auch Künzelsaus Bäckerei Kühner, die Ende Mai 2019 schloss, lädt ein. „Leider backen wir nicht mehr für euch, aber vielleicht hat der ein oder andere von euch Spaß am backen und benötigt noch Zubehör? Dann kommt am Kraut- und Rübenmarkt von 9 – 13 Uhr bei uns vorbei. Wir haben verschiedene Backformen, Brotkörbe, Bäckereigeräte und vieles mehr für euch im Angebot
Wir freuen uns auf euch“, heißt es auf der Facebook-Seite von Bäckerei Kühner.

Wer braucht verschiedene Backformen, Brotkörbe, Bäckereigeräte und vieles mehr? Foto: Kühner

 




Kulturneschter – Guck´s ou

In der Gemeinde Mulfingen im Hohenlohekreis, finden am Samstag, den 07. September 2019, und Sonntag, den 08. September 2019, die „Kulturneschter“ statt. „Guck´s ou“ und komm vorbei. Viele freiwillige Personen haben in zehn Ortsteilen, von A wie Ailringen bis Z wie Zaisenhausen, wieder Ihre „Neschter“ für Sie geöffnet. Der Auftackt der Veranstaltung beginnt bereits am Freitag, denn 06. September 2019, um 19.30 Uhr in der Stauseehalle in Mulfingen. Gerhard Sprügel wird wieder mit kurzweiligen und interessanten Einlagen durch ein buntes Programm mit 2 Chören, dem „Liederkranz Mulfingen“ und dem “Chanson Nouvelle“, Jazztanz und einer stimmungsvollen, von Thomas Cleve zusammengestellten, Tonbildschau der vorherigen Kulturnester 2017, führen.

Die „Kulturneschter“-Veranstaltung bietet ein Angebot an Kunst und Handwerk, Naturkunde, Geschichte, Volks- und Brauchtum bis hin zu vielen heimischen Köstlichkeiten. Spezialitäten aus dem heimischen Wald, selbstgemachtes Sauerkraut, Räucherfisch, Schafswurstvesper, Gerichte vom Schwäbisch-Hällischen Landschwein, Hohenloher Blootz, Grottenweck, Schnäpse und Liköre aus eigener Herstellung, Hohenloher Schaumweine und frischer Most stehen neben vielen weiteren Köstlichkeiten auf den Speise- und Getränkekarten. Jeder kommt auf seinen Genuss.

Viele Künstler und Handwerker aus der Gemeinde Mulfingen geben Einblicke in ihre vielseitige und abwechslungsreiche Arbeit. Sie können den Akteuren beim Korbflechten, Filzen, Häkeln oder Drechseln über die Schulter schauen. Oder Sie lassen sich durch die Mulfinger Künstler inspirieren, die in der Kulturscheune in Mulfingen eine Kunstausstellung vorbereitet haben und ihre Arbeit auch in weiteren Neschtern der Gemeinde ausstellen. Dort finden Sie unter anderem gewebte Bilder, selbstdesignte Geldbeutel und Taschen, Skulpturen und Stelen aus Holz, Naturinstalationen, Mosaikkunst, Spaßmaschinen, Naturbilder und Malereien. Einblicke in die Landwirtschaft erhalten Sie beim Alpakahof in Hollenbach und beim Hoffest in Simprechtshausen mit Besichtigung des Milchviehstalls. In Ochsental gibt es die bekannten hällischen Landschweine zu sehen. Sie werden vieles über Bräuche und Historie erfahren. Es wird gezeigt, wie der Butz in Zaisenhausen hergestellt wird oder Sie machen bei einer historischen Ortsführung durch Seidelklingen mit.  Auch für Kinder gibt es attraktive Angebote, zum Beispiel das Spielen mit den gepressten Miniheuballen und kleinen landwirtschaftlichen Spielzeugen.

Diese und weitere Informationen zum Programm finden Sie auf der Homepage www.kulturnester.de.




Fahrbahn fünf Stunden lang gesperrt

Alkohol war wohl die Unfallursache für einen Unfall am Donnerstagabend, den 05. September 2019, bei Gaisbach. Ein 32-jähriger Audi-Fahrer fuhr mit seinem Pkw die B 19 von Künzelsau in Richtung Gaisbach. Auf der zweispurigen Fahrbahn überholte der 32-Jährige ein Fahrzeug. Hierbei kam er jedoch in der dortigen „70iger Zone“ auf Grund deutlich überhöhter Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab, schleuderte und fuhr frontal in einen entgegenkommenden Lkw. Der Sattelzug kam bei dem Unfall ebenfalls ins Schleudern und nach links von der Fahrbahn ab.

Hier kollidierte er in der Folge mit der Leitplanke. Daraufhin war die Fahrbahn vollständig gesperrt. Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamte bei dem Audi-Fahrer Alkoholgeruch fest. Ein Allkotest bestätigte den Verdacht, der Fahrer hatte fast zwei Promille. Eine Blutentnahme und die Beschlagnahme des Führerscheins waren die sofortige Folge. An dem Lkw entstand ein Schaden von zirka 50.000 Euro. Der Schaden an dem Audi wird mit 60.000 Euro angegeben. Durch den Unfall wurden weiterhin sechs Leitplankenteile beschädigt. Für die Unfallaufnahme und die anschließenden Reinigungsarbeiten musste die Fahrbahn bis 04 Uhr voll gesperrt bleiben.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Polizeibeamte gebissen

Wegen einer Familienstreitigkeit wurde die Polizei am Mittwochnachmittag, den 04. September 2019, in Öhringen alarmiert. Zwischen zwei ehemaligen Lebenspartnern hatte sich gegen 16.45 Uhr ein Streit entfacht. Als die von ihrem Ex-Freund besuchte Frau nicht auf dessen Wunsch einging, wurde der 35-Jährige so wütend, dass er seine frühere Lebensgefährtin bedrohte und versuchte, die Eingangstür zur Wohnung einzutreten. Als die Beamten vor Ort kamen, war der Öhringer gerade im Begriff das Haus zu verlassen. Auf sein Tun angesprochen, reagierte er nicht. Auch die Aufforderung, stehen zu bleiben, ignorierte er. Es kümmerte ihn offenbar auch nicht, dass ihm die Ordnungshüter die vorläufige Festnahme ankündigten. Eine zweite Streife befand sich schon vor Ort und unterstützte die Kollegen, den sich heftig wehrenden Mann zur Räson zu bringen. Dieser trat wild um sich und biss zwei Polizeibeamten in die Hand. Sowohl die beiden Einsatzkräfte, wie auch der renitente 35-Jährige wurden bei dem Widerstand verletzt und mussten sich in medizinische Behandlung begeben. Auf letzteren kommt nun eine entsprechende Anzeige zu.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn