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Kupferzell: Unfall auf der A6

Sachschaden in Höhe von rund 13.000 Euro entstand bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn A6 am Samstag, den 02. November 2019, gegen 19.35 Uhr. Ein Mercedesfahrer war in Richtung Heilbronn unterwegs, als er bei der Anschlussstelle Kupferzell ohne zu blinken vom rechten auf den mittleren Fahrstreifen wechselte. Eine dort fahrende Dacia-Lenkerin erkannte die Situation rechtzeitig und bremste ihren Wagen ab. Eine VW-Fahrerin dagegen fuhr auf den Dacia auf. Der Mercedes-Fahrer, welcher mit einem älteren silbernen C-Klasse-Modell unterwegs war, setzte seine Fahrt fort. Die Autobahnpolizei Weinsberg sucht Zeugen des Unfalls. Hinweise werden an die Telefonnummer 07134/51 30 erbeten.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 04. November 2019

 




Alles überflutet: Was wurde seit dem Hochwasser 2016 getan?

Das Hochwasser von 2016 lässt den Hohenlohern noch heute einen kalten Schauer über den Rücken laufen, wenn sie daran denken. Aber inwieweit wurde der Hochwasserschutz seit der letzten Flut 2016 vorangetrieben?

Elke Sturm, Pressesprecherin der Stadt Künzelsau, erklärt auf GSCHWÄTZ-Nachfrage: „Nach dem schlimmen Unwetter am 29. Mai 2016 hat der Gemeinderat festgelegt, ein Konzept für das Starkregenrisikomanagement zu erstellen, das das gesamte Künzelsauer Stadtgebiet auf Gefährdungsstellen untersucht. In der Gemeinderatssitzung am 29. April 2019 hat das beauftragte Büro BIT Ingenieure aus Heilbronn Risiko- und Gefährdungsbereiche sowie erste Sofortmaßnahmen benannt. Der Gemeinderat hat in dieser Sitzung beschlossen, im Verlauf des Künsbachs als Sofortmaßnahmen dieses Jahr noch an verschiedenen Stellen Rechen und Geröllfänge zu installieren. Geröll und Treibgut sollen damit bei einem Starkregen zurückgehalten werden.“ Außerdem seien weitere Baumaßnahmen zur Verbesserung des Hochwasserschutzes in Amrichshausen und Ohrenbach für 2019 geplant.

Nach dem Beschluss des Gemeinderats soll, laut Sturm, nach der Umsetzung der Sofortmaßnahmen das Heilbronner Büro ein Handlungskonzept für das Starkregenrisikomanagement für das gesamte Künzelsauer Stadtgebiet erarbeiten. Mögliche Gefahrenbereiche sollen dargestellt, Lösungsmöglichkeiten erarbeitet und zur Ausführungsplanung gebracht werden. Einen Zeitrahmen nannte die Stadtverwaltung hierbei nicht.

 

 




Eine Woche in Madrid

Die zwölfte Klasse des Technischen Gymnasiums der Gewerblichen Schule Künzelsau verbrachte die zweite Oktoberwoche in Madrid. Die  Schüler flogen gemeinsam mit den Lehrerinnen Bianca Ungar und Ina Herrmann in die spanische Hauptstadt, um dort mehr über Land und Leute zu erfahren.

Schon am ersten Tag erhielt die Klasse eine Führung mit vielen interessanten Informationen zur Stadt. Darauf folgte ein buntes Programm, wie beispielsweise ein Besuch der Stierkampfarena und des Palastes, eine Besichtigung der Museen Reina Sofia und Prado und eine Tour durch das Fußballstadion Bernabéu von Real Madrid. Am Abend besuchte die Klasse eine Flamenco-Show.

In der abwechslungsreichen Woche konnte die Gruppe nicht nur in die spanische Kultur und Lebensart eintauchen, sondern auch ihre Sprachkenntnisse aus zwei Jahren Spanischunterricht anwenden. Hilfreich waren diese Kenntnisse auch in den Restaurants und Tapas Bars, denn hier konnten Churros (frittierte Teigstangen mit heißem Schokoladendip), verschiedenen Tapas und Paella (spanisches Reisgericht) problemlos bestellt werden.

Das letzte gemeinsame Abendessen in einem typischen Restaurant in der Innenstadt von Madrid rundete die erlebnisreiche Studienfahrt ab.

Die Klasse 12 des Technischen Gymnasiums der Gewerblichen Schule Künzelsau vor dem Königlichen Palast in Madrid. Foto: Landratsamt des Hohenlohekreises

 

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises

 




Land fördert Mulfingen mit 33.000 Euro

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau unterstützt den Einsatz von vier kommunalen Flächenmanagern für Wohnzwecke mit insgesamt knapp 185.000 Euro. Die Städte Tuttlingen und Giengen an der Brenz erhalten jeweils 60.000 Euro Förderung, die Gemeinde Mulfingen 33.000 Euro und die Stadt Radolfzell knapp 32.000 Euro. Die Förderung erfolgt im Rahmen des Programms „Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“.

„Um Wohnraum zu schaffen, müssen wir alle Möglichkeiten ausschöpfen. Innenentwicklung spielt in Zeiten knapper Flächen eine sehr wichtige Rolle. Mit der Förderung kommunaler Flächenmanager unterstützen wir die Städte und Gemeinden dabei, ihre Innenentwicklungspotenziale aktiv in den Blick zu nehmen. So können sie Projekte, um Wohnraum zu schaffen, gezielt anstoßen“, so Wirtschafts- und Wohnungsbauministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. „Der Einsatz eines kommunalen Flächenmanagers setzt Impulse für die Mobilisierung innerörtlicher Flächen und koordiniert den Wohnungsbau vor Ort.“
Zu den Aufgaben des Flächenmanagers in Tuttlingen gehören insbesondere die Ansprache und Beratung von Eigentümerinnen und Eigentümern zur Aktivierung von Innenentwicklungspotenzialen. Zudem will die Stadt eine Informationsplattform zu Leerstandsflächen und Nachverdichtungspotenzialen erstellen und städtische Konzepte der Innenentwicklung weiterverfolgen.

Die Gemeinde Mulfingen möchte mit ihrem Flächenmanager die Innenentwicklung steuern, für Akzeptanz für die Innenentwicklung werben, Eigentümerinnen und Eigentümer beraten sowie ein Baulücken- und Leerstandskataster führen. Ziel ist es, konkrete Projekte anzustoßen und Wohnraum zu schaffen.

Das Förderprogramm „Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ wurde zusammen mit den kommunalen Landesverbänden entwickelt. Es richtet sich an alle Städte, Gemeinden, Gemeindeverwaltungsverbände, Landkreise und Zweckverbände in Baden-Württemberg. Das Programm unterstützt nichtinvestive Maßnahmen eines kommunalen Flächenmanagements. Förderschwerpunkt ist die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Bestehende Leerstände und innerörtliche Flächen, wie Baulücken und Brachflächen, aber auch Potenziale zur Nachverdichtung sollen aktiviert werden, insbesondere durch Aufstockungen oder Dachausbau.
Auch der Einsatz kommunaler Flächenmanager wird im Rahmen des Programms gefördert, um innerorts Flächen für den Wohnungsbau zu gewinnen. Die Flächenmanager dienen als zentrale Ansprechpartner und Koordinatoren für Prozesse der Innenentwicklung. Sie sind das Bindeglied zwischen Verwaltung, Grundstückseigentümern, Investorinnen und Investoren sowie allen beteiligten Akteuren. Baden-Württemberg ist mit diesem Fördertatbestand, der seit 2016 besteht, bundesweit Vorreiter.
Seit 2009 wurden mit dem Programm über 300 Projekte zur Innenentwicklung mit insgesamt rund 7,3 Millionen Euro unterstützt.

 

Quelle: Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau




Neuenstein: Sägemehl in Silo fängt Feuer

Donnerstagmittag, den 31. Oktober 2019, kam es im Ortsteil Untereppach in einer Schreinerei zu einem Brand. Gegen 13 Uhr wurde an einem Silo, in dem Sägemehl gelagert wird, Rauch festgestellt. Die Freiwilligen Feuerwehren Neuenstein und Öhringen konnten mit über 80 Einsatzkräften den Brand schnell löschen. Ersten Ermittlungen nach kam es vermutlich aufgrund eines technischen Defekts zum Brand. Der Sachschaden begrenzt sich auf das Silo selber und dürfte nach ersten Schätzungen bei mindestens 80.000 Euro liegen. Verletzt wurde bei dem Brand niemand.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn 




Kupferzell/Niedernhall: Rollstuhl gestohlen

Diebe können alles brauchen – das zeigte sich wieder einmal bei einem Diebstahl am Dienstag, den 29. Oktober 2019. Ein 53-Jähriger war in der Zeit zwischen 7 Uhr und 16.30 Uhr mit seinem PKW unterwegs. Im Kofferraum hatte er den Rollstuhl seiner Lebensgefährtin. Dieser war am Ende der Fahrt verschwunden. Der Bestohlene geht davon aus, dass er an einer seiner zwei Stationen seinen silbernen VW Golf nicht verschlossen hatte und ein Langfinger den schwarzen, faltbaren, 800 Euro teuren Rollstuhl mitgehen lassen hat. Der Rollstuhl hat eine abnehmbare Sitzplatte und ein verchromtes Stahlrohr. Ob der Täter die demontierbaren Fußablagen absichtlich im Golf zurückließ oder diese vergessen hat, ist unklar. Als Tatorte kommen der Parkplatz vor einer Bank in der Kupferzeller Marktstraße oder ein Firmenparkplatz in der Niedernhaller Salzstraße in Frage. Zeugen, die beobachtet haben, wer den Rollstuhl aus dem silbernen VW Golf ausgeladen und mitgenommen hat oder Hinweise auf den Verbleib des auffälligen Rollstuhls ohne Fußplatten geben kann, möchte sich unter der Telefonnummer 07940 9400 beim Polizeirevier Künzelsau melden.

 

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Sicherheitsverwahrung für schweren sexuellen Missbrauch?

Die große Strafkammer des Landgerichts Heilbronn verhandelt am kommenden Dienstag, den 05. November 2019, 9 Uhr, wegen schweren Kindesmissbrauchs. Die 3. Große Strafkammer hat Sch., damals in Bretzfeld wohnhaft, durch Urteil vom 17. Dezember 2013 wegen neun Fällen des Kindesmissbrauchs, von welchen sechs Fälle die Qualifikation des schweren Kindesmissbrauchs erfüllt haben, zu der Gesamtfreiheitsstrafe von sieben Jahren verurteilt. Hintergrund der Verurteilung war, dass Sch. drei Jungen im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren im Zeitraum von 2000 bis 2011 durch Oral- und Analverkehr missbraucht hatte. In dem Urteil war die Sicherungsverwahrung vorbehalten. Der Verurteilte wird seit dem 13. Mai 2014 in der Sozialtherapeutischen Anstalt des Landes Baden-Württemberg behandelt und hat bereits Vollzugsöffnungen erreicht. Mit Unterstützung eines kriminalprognostischen Gutachters wird die Kammer nunmehr zu entscheiden haben, ob die vorbehaltene Sicherungsverwahrung angeordnet werden muss oder ob von einer solchen Anordnung abgesehen werden kann.

Aktuell ist ein Fortsetzungstermin angesetzt. Die Kammer hat den Angeklagten, seinen Verteidiger und einen Sachverständigen geladen.

 

Quelle: Landgericht Heilbronn

 

 




FRISCH GEDRUCKT: UNSERE NOVEMBER-AUSGABE

// Lichter aus im Hohenloher Krankenhaus – Und jetzt?

// „Nicht so wie bei Heidi auf der Alm“ – Neuensteinerin warnt: Milch fördert Krebszellen

// Bei Hempels unterm Sofa – Lars Ruppel erzählt wie es ist Dichter im 21. Jahrhunderts zu sein

// Frustrierte Bauern – Öko-Politik macht den Bauern zu schaffen 

Titelseite der GSCHWÄTZ November Ausgabe 2019

 

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Wir lieben unser Ländle.




12.000 Liter Gülle auf der Straße

12.000 Liter Gülle liefen bei einem Unfall am Dienstagnachmittag, den 29. Oktober 2019, zwischen Untereppach und Kesselfeld aus einem landwirtschaftlichen Anhänger auf die Fahrbahn. Ein 54-Jähriger fuhr mit seinem Traktor, an dem der Gülleanhänger angebracht war, auf der Straße, von Untereppach kommend und musste in einer Rechtskurve aufgrund eines auf der Fahrbahn geparkten Fahrzeugs stark bremsen.

Dadurch geriet der Anhänger ins Schleudern und stürzte um. Um Schlimmeres zu verhindern rückten die Freiwillige Feuerwehr und die Straßenmeisterei aus. Die Einsatzkräfte konnten verhindern, dass Gewässer verunreinigt wurden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Neubau der Grundschule Niedernhall nimmt Gestalt an

„Es ging im Ausschuss durchaus her“ beschreibt der Niedernhaller Bürgermeister Beck die Diskussionen um die äußere und innere Gestaltung des Schulneubaus im Technischen Ausschuss.

Das Ergebnis dieser Diskussionen präsentierte Karin Thiele vom beauftragten Planungsbüro Knorr+Thiele dem Gemeinderat sehr detailliert in der Sitzung vom 21. Oktober 2019.

Robust, funktional, wartungsarm, standardisiert und natürlich preiswert waren die Prämissen bei der Auswahl von Materialien und Installationen:

Beispielsweise wurde die Konstruktion der Regenrinnen vereinfacht und damit Kosten gespart. Es wurde festgestellt, dass durch den Schutz der breiten Dachvorsprünge preiswertere Holzfenster statt Aluminiumfenster verwendet werden können. Im Innenraum wird großflächig mit einem Kautschukboden geplant, der weniger Pflegeaufwand benötigt als das ebenfalls diskutierte Linoleum.

Besonders wichtig ist natürlich die äußere Darstellung des Gebäudes. Das Farbkonzept, das seine Fortsetzung im Eingangsbereich findet, sieht im Erdgeschoss einen flächigen Grünton vor, ergänzt durch weiße oder hellgraue Fassaden im Obergeschoss sowie ein graues Dach aus Metall.

„Fest steht dass der Schriftzug Grundschule Niedernhall auf dieser Fläche angebracht werden kann. Ebenso soll sich die Farbe an der Wand im Windfang/Garderobe
nach innen ziehen, da die Platten sehr robust sind. Andere Farben wurden auch diskutiert, wie  man aus den Fotos von der Sitzung  Gestaltungsausschuß sehen konnte. Die Entscheidung fiel auf die Grüntöne. Die genaue Festlegung kann vor Ort getroffen werden vor Ausführung.  Insbesondere muss man abwarten welcher Hersteller beim günstigsten Bieter angeboten wird, je nach Hersteller kann die verfügbare Farbpalette etwas variieren“, erklärt Karin Thiele.

Gegenüber der bisherigen Planungen konnten die Kosten um etwa 200.000 Euro gesenkt werden, sodass aktuell von Gesamtkosten für den Schulneubau von knapp unter acht Millionen Euro ausgegangen wird. Der Gemeinderat beschloss die Vorschläge des technischen Ausschusses einstimmig.

Noch stehen verschiedene Varianten zur Auswahl. Modell: Knorr & Thiele Architekten

Für welche Farbe wird sich entscheiden? Modell: Knorr & Thiele Architekten