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Waldenburg: Flohmarkt im Seniorenzentrum

Auf zahlreiche Besucher freut sich das Team vom Seniorenzentrum Waldenburg am Samstag, den 30. November 2019 – denn dann ist der erste Flohmarkt in dem Gebäude im Fichtenweg 18. Ab 13.30 Uhr können die Besucher durch das Angebot stöbern oder eine gemütliche Zeit bei Kaffee und Kuchen und mit netten Gesprächen verbringen.

 




Farbanschlag auf Barons Wahlkreisbüro – „Nazis“

Der hohenlohische AfD-Landtagsabgeordnete Anton Baron reagiert bestürzt auf den Anschlag von Sonntag, den 10. November 2019, auf sein Wahlkreisbüro in der Öhringer Innenstadt: „Antidemokratische Vandalen haben nicht nur mein Porträtfoto verunstaltet, sondern auch extremistische Ausdrücke auf die Bürofenster geschmiert. Über ein von mir angebrachtes durchgestrichenes Hakenkreuz haben die Täter ‚Nazis‘ geschrieben, während auf dem anderen Fenster die Worte ‚freiheitlich, konservativ, patriotisch‘ durchgestrichen und durch ‚rassistisch‘ ersetzt wurden. Fraglich ist, ob sich die mutmaßlich linksextremen Täter der Zweideutigkeit ihrer Aktion bewusst sind oder ob hierfür die nötige Bildung fehlt. Ich hoffe nun auf eine rasche Aufklärung, um die dreistellige Schadenssumme erstattet zu bekommen, aber vor allem, damit die Täter nicht ungeschoren davonkommen. Die unter anderem von Ralf Stegner offen propagierten Angriffe auf die AfD treten mittlerweile derart gehäuft auf, dass mich dieser Anschlag zwar entsetzt, aber nicht überrascht. Einschüchtern lassen wir uns davon ohnehin nicht“, so der Abgeordnete Anton Baron, der hierzu auch klare Worte der Kreisverbände anderer Parteien wünscht.

Quelle: Pressemitteilung von Anton Baron

Farbanschlag auf Anton Barons Wahlkreisbüro. Foto: privat

Farbanschlag auf Anton Barons Wahlkreisbüro. Foto: privat

 




Hoher Schaden nach Brand einer Forstmaschine

Bei der Aufarbeitung eines Holzeinschlags im Bereich der Landesstraße 1045 bei Sindringen, geriet am Montagnachmittag, den 11. November 2019, ein Kettenbagger in Brand. Nachdem Rauchschwaden am Motor im Bereich der Abgasanlage zu sehen waren versuchte der Maschinenführer zunächst selbst sich dort entzündetes Laub zu entfernen. Einen Brandausbruch konnte der Mann jedoch nicht verhindern. Die Feuerwehren Öhringen und Forchtenberg, waren mit neun Fahrzeugen und 34 Einsatzkräften vor Ort. Der entstandene Sachschaden wird auf zirca 30.000 Euro geschätzt.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 

 

Neun Fahrzeugen und 34 Einsatzkräften der Feuerwehr mussten den Brand des Kettenbagger löschen. Foto: privat




Toter in Künzelsau – „Keiner kennt ihn“

Am Montagmorgen, den 14. Oktober 2019, fand man in der Keltergasse in Künzelsau einen jungen Syrer tot in seiner Wohnung auf. Ein Rettungswagen, ein Notarzt-Wagen und die Kriminalpolizei waren vor Ort.
Die Todesursache sei bisher noch unbekannt, so Sinah Moll, Pressesprecherin des Polizeipräsidiums Heilbronn auf GSCHWÄTZ-Nachfrage. Einer Passantin zufolge, die sich bei den umliegenden Beteiligten informierte, lag der junge Mann seit Sonntagabend in der Wohnung. 
Die Passantin war verwundert: „Ich habe die umliegenden Syrer gefragt, was sie wissen, ob er Familie hat und war erschrocken über die Kälte. Sie sagten, das war doch nur ein Kurde und der hatte nicht viel Kontakt. Ich war wohl die einzige, die mitfühlend und Trauer für einen Fremden empfunden hat. Wie egal ist es den eigenen Landsleuten? Denkt jeder nur an sich selber?“
Somit arrangierte sie, dass im Café Asyl an den Verstorbenen gedacht wird. Man stellte ein Bild des jungen Mannes auf und zündete eine Kerze für ihn an. „Ihn kennt hier niemand. Wir haben ihn auch noch nie hier im Café Asyl gesehen“, sagt Ulla Ziegler im Café Asyl.
Ulla Ziegler, Daniela Vogl und Heinz-Wilhelm Koch sind von Beginn an im Café Asyl die helfenden Hände. Im Mai 2015 fand das Café Asyl das erste Mal statt. Am Samstag, den 19. Oktober 2019, trafen sie sich das letzte Mal. Über die Jahre hinweg habe man sich einmal im Monat getroffen. Bis zu 120 Leute hätten an den Treffen teilgenommen und Hilfe angenommen, berichten sie. Man habe zusammen Filme geschaut, Nachhilfe in Deutsch gegeben oder gemeinsam Anträge ausgefüllt. „Wir beenden das Café Asyl ohne Bitterkeit – denn dass am Ende nur noch wenige Menschen kamen, ist ein Zeichen von Integration und somit wird das Café Asyl überflüssig“, findet Koch. „Denn wenn man sich wieder trifft, sind es alte Bekannte und keine Fremden“, so Ziegler, die als Frau Ulla unter den Geflüchteten bekannt sei.



Betreten des Waldes wegen Drückjagd kurzzeitig untersagt

Am Samstag, den 16. November 2019, findet im Bereich der Gemeinden Forchtenberg, Weißbach, Schöntal und Jagsthausen zwischen Kocher und Jagst (im Klosterwald und den angrenzenden Waldungen) sowie nördlich der Jagst (Oberkessach, Aschhausen, Winzenhofen) eine revierübergreifende Drückjagd auf Reh- und Schwarzwild statt.

Zum Schutz aller Waldbesucher wird daher am kommenden Samstag, den 16. November 2019, in der Zeit von 8 bis 14 Uhr das Betreten des oben genannten Waldgebietes zwischen Kocher und Jagst sowie nördlich der Jagst untersagt (gemäß § 38 Absatz 1 Landeswaldgesetz Baden-Württemberg).

Das Verbot des Betretens gilt für alle Waldwege und alle Waldflächen.

Im Bereich der Drückjagd wird die Geschwindigkeit auf den öffentlichen Straßen auf 50 Km/h begrenzt, da mit plötzlichem Wildwechsel und querenden Hunden gerechnet werden muss.
Um 14.00 Uhr wird am Neusaßer Wäldchen das erlegte Wild zur Strecke gelegt und verblasen. Interessierte sind dazu herzlich eingeladen. Auch der Erwerb von Wild ist am Streckenplatz bei den Forstbediensteten möglich.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises

 




„Auch wir merken, dass die Altersarmut in Künzelsau zunimmt“ – Jeder kann im Rathaus Lebensmittel für Bedürftige spenden

Künzelsauer Tafel ruft zum Spenden auf – „Eins mehr!“ einkaufen und dann spenden

In der Zeit zwischen Erntedank und Advent, um den St. Martinstag, startet die Künzelsauer Tafel seit einigen Jahren einen Aufruf, Waren zu spenden. „Auch wir merken, dass die Altersarmut in Künzelsau zunimmt und sind froh, wenn wir für unseren Kundenkreis ausreichend Waren zur Verfügung stellen können“, sagt Anke Braun. Bei der Aufstellung der Spendenkiste im Foyer des Künzelsauer Rathauses erklärt die Leiterin des Tafelladens Künzelsau, dass gerade jetzt im Herbst und Winter, wo der Zugriff auf Obst und Gemüse aus den Gärten wegfällt, der Bedarf groß ist.

Gebraucht werden haltbare Lebensmittel

Gebraucht werden haltbare Lebensmittel wie Nudeln, Mehl oder Zucker. Aber auch Drogerie- und Hygieneartikel wie Shampoo, Seife, Zahnpasta oder Waschmittel sind willkommen. „H-Milch und Speise-Öl können wir außerdem sehr gut gebrauchen“, ergänzt Barbara Sitzenfrei, die ehrenamtlich im Tafelladen mitarbeitet. Mit Kaba, Honig, Nougatcreme oder Ähnlichem kann Kindern eine Freude gemacht werden. Die gespendeten Waren kommen Menschen in der Region zugute, die aufgrund ihrer finanziellen Verhältnisse darauf angewiesen sind im Tafelladen einzukaufen. „Unsere Kunden benötigen eine Kundenkarte, die bei der Diakonischen Bezirksstelle beantragt werden kann“, erklärt. Barbara Sitzenfrei.

Bürgermeister Neumann: „Hefen ist auf diese Weise so einfach“

„Eins mehr!“, über den eigenen Bedarf hinaus, einkaufen und an andere Menschen denken, ist das Motto der Spendenaufrufs. „Im letzten Jahr ist die Sammelaktion sehr gut gelaufen“, so Thomas Kallerhoff, Leiter der Diakonischen Bezirksstelle Künzelsau. „Ich freue mich, wenn wieder viele teilnehmen und hoffe, dass wir das gute Ergebnis vom letzten Jahr wieder erreichen.“

„Wir stellen die Sammelkiste gerne wieder in unserem Rathausfoyer auf“, sagt Bürgermeister Stefan Neumann, der die Aktion seit Jahren unterstützt. „Schon auf dem Heimweg vom Einkauf können Sie bei uns im Rathaus etwas in Spendenkiste legen. Helfen ist auf diese Weise so einfach.“

Die Spenden für „EINS mehr!“ können vom 11. bis 22. November 2019 im Rathaus während der Öffnungszeiten des Bürgerbüros, Montag bis Freitag von 8.30 bis 18.30 Uhr, Samstag von 9 bis 13 Uhr abgegeben werden. Auch direkt im Tafelladen Ecke Wertwiesen / Gerbhausweg werden die Warenspenden gerne angenommen: Montag um 14 Uhr, Mittwoch um zirka 9.30 Uhr und Freitag um 9.30 Uhr.

Vom 11. bis 22. November 2019 geht die Aktion

„EINS mehr“ ist eine Aktion des Beirates der Künzelsauer Tafel, dem die Künzelsauer Kirchengemeinden angehören: Evangelischer Kirchenbezirk (Diakonische Bezirksstelle), Evangelische und Katholische Kirchengemeinde, Christengemeinde Arche Künzelsau e.V. und Süddeutsche Gemeinschaft. Die Trägerschaft liegt beim Kreisdiakonieverband, Bezirksstelle Künzelsau, Thomas Kallerhoff, Amrichshäuser Straße 4, Künzelsau, Telefon 07940 2192, www.diakonie-kuenzelsau.de

Finanzielle Spenden werden gerne auf dem Konto der Diakonischen Bezirksstelle Künzelsau bei der Sparkasse Hohenlohekreis entgegengenommen: IBAN DE30 622 515 500 005 011 489, Vermerk „Künzelsauer Tafel“.

 




Waldenburg: Teilsperrung A6

Teilsperrung der Autobahn wegen Bergung eines Lkw

Am Samstag, den 09. November 2019, gegen 07 Uhr, fuhr ein 40-Jähriger mit seinem Sattelzug auf der A6 in Fahrtrichtung Mannheim. Aus bislang unbekannter Ursache kam er bei km 670,5, nahe der Tank- und Rastanlage Hohenlohe, nach rechts von der Fahrbahn ab. In dem aufgeweichten Boden eines Feldes fuhr sich der 40-Tonner fest, so dass er nur mit schwerem Gerät geborgen werden konnte. Hierzu mussten zwei Fahrstreifen der Richtungsfahrbahn gesperrt werden. Bergungs- und Sicherungsfahrzeuge waren vor Ort.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Heilbronn: Bahnhof nach Drohung abgesperrt

Am Samstag, den 09. November 2019, gegen 23.00 Uhr, fand eine Busfahrerin in ihrem Bus ein Schreiben, in welchem der Verfasser angab, dass es beim weiteren Betrieb des Fahrzeugs zu einer Gefährdung Unbeteiligter kommen würde. Nachdem die Polizei alarmiert worden war, wurde durch diese der Bereich um den Bus abgesperrt. Da sich unmittelbar neben dem Fahrzeug auch die Bahn- und Stadtbahngleise befanden, wurde deren Betrieb eingestellt. Bei der anschließenden Durchsuchung des Busses wurden im Gepäckraum Gegenstände aufgefunden, deren Lagerung sich dort nicht erklären ließen. Um eine Gefahr ausschließen zu können, wurden Fachleute des Landeskriminalamtes zur Untersuchung herangezogen. Gegen 02.05 Uhr konnten diese Entwarnung geben. Sämtliche Absperrungen und Betriebsunterbrechungen wurden daraufhin aufgehoben. Gegen den bisher unbekannten Verfasser des Schreibens wurden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Kupferzell: E-Ladesäule in Betrieb genommen

Die Fahrer von Elektromobilen können ihr Fahrzeug nun auch in Kupferzell-Westernach aufladen. Seit Mittwoch, den 6. November 2019, gibt es auf dem Park- und Ride-Parkplatz an der B19 eine Schnellladesäule. Der Standort wurde im Rahmen des Landesprogramms SAFE ausgewählt. Das Programm hat das Ziel, dass von jedem Ort im Land aus eine Lademöglichkeit in maximal zehn Kilometern Entfernung erreicht werden kann. Umgesetzt wird dies von einem Konsortium aus EnBW, Stadtwerken, weiteren Energieversorgern und Kommunen.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis 

 




Öhringen: Heute abend ökumenisches Friedensgebet zum Mauerfall

Vor 30 Jahren war der Mauerfall ein Wunder. Heute ist er ein Zeichen der Hoffnung und dafür, dass Mauern abgebaut und Vorurteile überwunden werden können. Unter dem Motto „Über Grenzen – Mauern abbauen, damals und heute“ lädt der Evangelische Kirchenbezirk Öhringen gemeinsam mit dem Katholischen Dekanat Hohenlohe, dem Landratsamt Hohenlohekreis und der Stadt Öhringen am Samstag, 09. November 2019, ab 18.30 Uhr zu einem ökumenischen Friedensgebet auf dem Marktplatz in Öhringen. Landrat Dr. Matthias Neth, Oberbürgermeister Thilo Michler, Dekanin Sabine Waldmann sowie weitere Kirchenvertreter halten die Ansprachen.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis