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Toter in Künzelsau – „Keiner kennt ihn“

Am Montagmorgen, den 14. Oktober 2019, fand man in der Keltergasse in Künzelsau einen jungen Syrer tot in seiner Wohnung auf. Ein Rettungswagen, ein Notarzt-Wagen und die Kriminalpolizei waren vor Ort.
Die Todesursache sei bisher noch unbekannt, so Sinah Moll, Pressesprecherin des Polizeipräsidiums Heilbronn auf GSCHWÄTZ-Nachfrage. Einer Passantin zufolge, die sich bei den umliegenden Beteiligten informierte, lag der junge Mann seit Sonntagabend in der Wohnung. 
Die Passantin war verwundert: „Ich habe die umliegenden Syrer gefragt, was sie wissen, ob er Familie hat und war erschrocken über die Kälte. Sie sagten, das war doch nur ein Kurde und der hatte nicht viel Kontakt. Ich war wohl die einzige, die mitfühlend und Trauer für einen Fremden empfunden hat. Wie egal ist es den eigenen Landsleuten? Denkt jeder nur an sich selber?“
Somit arrangierte sie, dass im Café Asyl an den Verstorbenen gedacht wird. Man stellte ein Bild des jungen Mannes auf und zündete eine Kerze für ihn an. „Ihn kennt hier niemand. Wir haben ihn auch noch nie hier im Café Asyl gesehen“, sagt Ulla Ziegler im Café Asyl.
Ulla Ziegler, Daniela Vogl und Heinz-Wilhelm Koch sind von Beginn an im Café Asyl die helfenden Hände. Im Mai 2015 fand das Café Asyl das erste Mal statt. Am Samstag, den 19. Oktober 2019, trafen sie sich das letzte Mal. Über die Jahre hinweg habe man sich einmal im Monat getroffen. Bis zu 120 Leute hätten an den Treffen teilgenommen und Hilfe angenommen, berichten sie. Man habe zusammen Filme geschaut, Nachhilfe in Deutsch gegeben oder gemeinsam Anträge ausgefüllt. „Wir beenden das Café Asyl ohne Bitterkeit – denn dass am Ende nur noch wenige Menschen kamen, ist ein Zeichen von Integration und somit wird das Café Asyl überflüssig“, findet Koch. „Denn wenn man sich wieder trifft, sind es alte Bekannte und keine Fremden“, so Ziegler, die als Frau Ulla unter den Geflüchteten bekannt sei.



Betreten des Waldes wegen Drückjagd kurzzeitig untersagt

Am Samstag, den 16. November 2019, findet im Bereich der Gemeinden Forchtenberg, Weißbach, Schöntal und Jagsthausen zwischen Kocher und Jagst (im Klosterwald und den angrenzenden Waldungen) sowie nördlich der Jagst (Oberkessach, Aschhausen, Winzenhofen) eine revierübergreifende Drückjagd auf Reh- und Schwarzwild statt.

Zum Schutz aller Waldbesucher wird daher am kommenden Samstag, den 16. November 2019, in der Zeit von 8 bis 14 Uhr das Betreten des oben genannten Waldgebietes zwischen Kocher und Jagst sowie nördlich der Jagst untersagt (gemäß § 38 Absatz 1 Landeswaldgesetz Baden-Württemberg).

Das Verbot des Betretens gilt für alle Waldwege und alle Waldflächen.

Im Bereich der Drückjagd wird die Geschwindigkeit auf den öffentlichen Straßen auf 50 Km/h begrenzt, da mit plötzlichem Wildwechsel und querenden Hunden gerechnet werden muss.
Um 14.00 Uhr wird am Neusaßer Wäldchen das erlegte Wild zur Strecke gelegt und verblasen. Interessierte sind dazu herzlich eingeladen. Auch der Erwerb von Wild ist am Streckenplatz bei den Forstbediensteten möglich.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises

 




„Auch wir merken, dass die Altersarmut in Künzelsau zunimmt“ – Jeder kann im Rathaus Lebensmittel für Bedürftige spenden

Künzelsauer Tafel ruft zum Spenden auf – „Eins mehr!“ einkaufen und dann spenden

In der Zeit zwischen Erntedank und Advent, um den St. Martinstag, startet die Künzelsauer Tafel seit einigen Jahren einen Aufruf, Waren zu spenden. „Auch wir merken, dass die Altersarmut in Künzelsau zunimmt und sind froh, wenn wir für unseren Kundenkreis ausreichend Waren zur Verfügung stellen können“, sagt Anke Braun. Bei der Aufstellung der Spendenkiste im Foyer des Künzelsauer Rathauses erklärt die Leiterin des Tafelladens Künzelsau, dass gerade jetzt im Herbst und Winter, wo der Zugriff auf Obst und Gemüse aus den Gärten wegfällt, der Bedarf groß ist.

Gebraucht werden haltbare Lebensmittel

Gebraucht werden haltbare Lebensmittel wie Nudeln, Mehl oder Zucker. Aber auch Drogerie- und Hygieneartikel wie Shampoo, Seife, Zahnpasta oder Waschmittel sind willkommen. „H-Milch und Speise-Öl können wir außerdem sehr gut gebrauchen“, ergänzt Barbara Sitzenfrei, die ehrenamtlich im Tafelladen mitarbeitet. Mit Kaba, Honig, Nougatcreme oder Ähnlichem kann Kindern eine Freude gemacht werden. Die gespendeten Waren kommen Menschen in der Region zugute, die aufgrund ihrer finanziellen Verhältnisse darauf angewiesen sind im Tafelladen einzukaufen. „Unsere Kunden benötigen eine Kundenkarte, die bei der Diakonischen Bezirksstelle beantragt werden kann“, erklärt. Barbara Sitzenfrei.

Bürgermeister Neumann: „Hefen ist auf diese Weise so einfach“

„Eins mehr!“, über den eigenen Bedarf hinaus, einkaufen und an andere Menschen denken, ist das Motto der Spendenaufrufs. „Im letzten Jahr ist die Sammelaktion sehr gut gelaufen“, so Thomas Kallerhoff, Leiter der Diakonischen Bezirksstelle Künzelsau. „Ich freue mich, wenn wieder viele teilnehmen und hoffe, dass wir das gute Ergebnis vom letzten Jahr wieder erreichen.“

„Wir stellen die Sammelkiste gerne wieder in unserem Rathausfoyer auf“, sagt Bürgermeister Stefan Neumann, der die Aktion seit Jahren unterstützt. „Schon auf dem Heimweg vom Einkauf können Sie bei uns im Rathaus etwas in Spendenkiste legen. Helfen ist auf diese Weise so einfach.“

Die Spenden für „EINS mehr!“ können vom 11. bis 22. November 2019 im Rathaus während der Öffnungszeiten des Bürgerbüros, Montag bis Freitag von 8.30 bis 18.30 Uhr, Samstag von 9 bis 13 Uhr abgegeben werden. Auch direkt im Tafelladen Ecke Wertwiesen / Gerbhausweg werden die Warenspenden gerne angenommen: Montag um 14 Uhr, Mittwoch um zirka 9.30 Uhr und Freitag um 9.30 Uhr.

Vom 11. bis 22. November 2019 geht die Aktion

„EINS mehr“ ist eine Aktion des Beirates der Künzelsauer Tafel, dem die Künzelsauer Kirchengemeinden angehören: Evangelischer Kirchenbezirk (Diakonische Bezirksstelle), Evangelische und Katholische Kirchengemeinde, Christengemeinde Arche Künzelsau e.V. und Süddeutsche Gemeinschaft. Die Trägerschaft liegt beim Kreisdiakonieverband, Bezirksstelle Künzelsau, Thomas Kallerhoff, Amrichshäuser Straße 4, Künzelsau, Telefon 07940 2192, www.diakonie-kuenzelsau.de

Finanzielle Spenden werden gerne auf dem Konto der Diakonischen Bezirksstelle Künzelsau bei der Sparkasse Hohenlohekreis entgegengenommen: IBAN DE30 622 515 500 005 011 489, Vermerk „Künzelsauer Tafel“.

 




Waldenburg: Teilsperrung A6

Teilsperrung der Autobahn wegen Bergung eines Lkw

Am Samstag, den 09. November 2019, gegen 07 Uhr, fuhr ein 40-Jähriger mit seinem Sattelzug auf der A6 in Fahrtrichtung Mannheim. Aus bislang unbekannter Ursache kam er bei km 670,5, nahe der Tank- und Rastanlage Hohenlohe, nach rechts von der Fahrbahn ab. In dem aufgeweichten Boden eines Feldes fuhr sich der 40-Tonner fest, so dass er nur mit schwerem Gerät geborgen werden konnte. Hierzu mussten zwei Fahrstreifen der Richtungsfahrbahn gesperrt werden. Bergungs- und Sicherungsfahrzeuge waren vor Ort.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Heilbronn: Bahnhof nach Drohung abgesperrt

Am Samstag, den 09. November 2019, gegen 23.00 Uhr, fand eine Busfahrerin in ihrem Bus ein Schreiben, in welchem der Verfasser angab, dass es beim weiteren Betrieb des Fahrzeugs zu einer Gefährdung Unbeteiligter kommen würde. Nachdem die Polizei alarmiert worden war, wurde durch diese der Bereich um den Bus abgesperrt. Da sich unmittelbar neben dem Fahrzeug auch die Bahn- und Stadtbahngleise befanden, wurde deren Betrieb eingestellt. Bei der anschließenden Durchsuchung des Busses wurden im Gepäckraum Gegenstände aufgefunden, deren Lagerung sich dort nicht erklären ließen. Um eine Gefahr ausschließen zu können, wurden Fachleute des Landeskriminalamtes zur Untersuchung herangezogen. Gegen 02.05 Uhr konnten diese Entwarnung geben. Sämtliche Absperrungen und Betriebsunterbrechungen wurden daraufhin aufgehoben. Gegen den bisher unbekannten Verfasser des Schreibens wurden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Kupferzell: E-Ladesäule in Betrieb genommen

Die Fahrer von Elektromobilen können ihr Fahrzeug nun auch in Kupferzell-Westernach aufladen. Seit Mittwoch, den 6. November 2019, gibt es auf dem Park- und Ride-Parkplatz an der B19 eine Schnellladesäule. Der Standort wurde im Rahmen des Landesprogramms SAFE ausgewählt. Das Programm hat das Ziel, dass von jedem Ort im Land aus eine Lademöglichkeit in maximal zehn Kilometern Entfernung erreicht werden kann. Umgesetzt wird dies von einem Konsortium aus EnBW, Stadtwerken, weiteren Energieversorgern und Kommunen.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis 

 




Öhringen: Heute abend ökumenisches Friedensgebet zum Mauerfall

Vor 30 Jahren war der Mauerfall ein Wunder. Heute ist er ein Zeichen der Hoffnung und dafür, dass Mauern abgebaut und Vorurteile überwunden werden können. Unter dem Motto „Über Grenzen – Mauern abbauen, damals und heute“ lädt der Evangelische Kirchenbezirk Öhringen gemeinsam mit dem Katholischen Dekanat Hohenlohe, dem Landratsamt Hohenlohekreis und der Stadt Öhringen am Samstag, 09. November 2019, ab 18.30 Uhr zu einem ökumenischen Friedensgebet auf dem Marktplatz in Öhringen. Landrat Dr. Matthias Neth, Oberbürgermeister Thilo Michler, Dekanin Sabine Waldmann sowie weitere Kirchenvertreter halten die Ansprachen.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis




Mulfingen-Eberbach: Randalierer sorgt für Aufsehen

Ein in Eberbach herumschreiender und mit einem Hammer bewaffneter Mann, wurde am Donnerstagnachmittag, den 07. November 2019, gleich durch mehrere Anrufer der Polizei gemeldet. Beim Eintreffen der Polizei konnte der Mann auf einer Bank vor einem Haus sitzend angetroffen werden. Da der Angetroffene auch in Anwesenheit der Polizei Drohungen aussprach und provozierte, wurde er durch die Polizei in Gewahrsam genommen. Schlussendlich wurde ärztliche Hilfe benötigt und der Proband in eine psychiatrische Klinik gebracht.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Öhringen: Familienstreit artet aus

Sechs Polizeibeamte waren nötig um einen aufgebrachten Familienvater zur Räson zu bringen. Am frühen Mittwochabend, den 06. November 2019, waren Beamte zum Wohnort der Familie in Öhringen gerufen worden, weil der 37-Jährige seine Frau geschlagen und die Wohnung verwüstet haben soll. Beim Eintreffen der Streife war der Beschuldigte zunächst nicht vor Ort, traf aber alsbald zuhause ein. Bei ihm wurde unteranderem ein Messer und Tierabwehrspray gefunden. Ein Platzverweis wurde ausgesprochen, trotzdem ging eine Viertelstunde später der nächste Notruf ein. Der Mann war erneut in der Wohnung aufgetaucht, hat die Tür eingetreten und sich danach in seinem Zimmer verbarrikadiert. Beim erneuten Eintreffen der Polizei war er alkoholisiert und sehr aggresiv. Zwei Beamte wurden beim Versuch ihn in Gewahrsam zu nehmen verletzt. Für den Randalierer endete der Abend in der Zelle.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn



 

 




Heute 10 bis 21 Uhr Werkstatt am Schloss in Künzelsau: Tag der offenen Tür mit Sektempfang

Dörrenzimmern/Künzelsau: Kreative Events mit Christiane Bürkert und Ed’s Café

Christiane Bürkert von der Kreativwerkstatt in Ingelfingen-Dörrenzimmern lädt im November zu zwei Events ein: Am Samstag, den 23. November 2019, dreht sich ab 17 Uhr in der Eberstaler Straße alles um Kunsthandwerk, Mode und Geschenke. Dazu gibt es Livemusik mit dem Trio Ed’s Café sowie Essen und Trinken. Zusätzlich gibt es noch einen Workshop, in dem man Makramee-Armbänder gestalten kann. Am Dienstag, den 26. November 2019, gibt es ab 19 Uhr einen Workshop zum Thema Adventskranzbasteln.

Beim Adventskranzbasteln ist eine Anmeldung erforderlich 0151/1678 9807 oder über christiane.buerkert@me.com

Bereits am Freitag, den 08. November 2019, gibt es in der Werkstatt am Schloss in Künzelsau ein Werkstatt-Event mit offener Werkstatt und Sektausschank von 10 bis 21 Uhr.

Die Hohenloher Band Ed’s Café kommt im November in die Werkstatt am Schloss. Foto: Ed’s Café