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Sindringen/Ohrnberg: Straßensperrung wegen Holzfällarbeiten

Entlang des Kochertalradweges werden Holzfällarbeiten durchgeführt, um die Verkehrssicherheit aufrechtzuerhalten. Deshalb werden der Kanalweg beziehungsweise der Seehäldenweg zwischen Sindringen und Ohrnberg zwischen Montag, den 2. Dezember 2019, und Montag, den 16. Dezember 2019, gesperrt. Eine Umleitung ist in beiden Richtungen ausgeschildert. Der Anliegerverkehr ist bis zur Abschrankung zugelassen.

Die Vollsperrung kann nach vorheriger Rücksprache mit dem zuständigen Revierleiter auch von angrenzenden Waldbesitzern für eigene Fällungen genutzt werden. 

Quelle: Landratsamt Hohenlohekreis




Niedernhall: Vollsperrung der Kochertalstraße ab Freitag

 

Aufgrund der Baumaßnahme am Hochwasserschutz in Niedernhall ist für Freitag, den 29. November 2019, und Samstag, den 30. November 2019, nochmals eine Vollsperrung im Abschnitt zwischen Kocherbrücke und Kochersteg geplant. Der Verkehr wird am Freitag außerhalb der Hauptverkehrszeiten zwischen 8.30 und 15 Uhr sowie am Samstag den ganzen Tag über die Criesbacher Straße umgeleitet. Zudem werden am Freitag Schülerlotsen an den Haltestellen vor Ort sein.

Darüber hinaus wird die Kochertalstraße voraussichtlich bis Mitte Dezember halbseitig gesperrt bleiben. Durch diese Vollsperrung sowie die verlängerte halbseitige Vollsperrung der Kochertalstraße ist es möglich, die gesamte Baumaßnahme bis voraussichtlich Mitte Dezember 2019 abzuschließen.

Quelle: Amtsblatt der Stadtverwaltung Niedernhall




Praktische Erfahrungen mit dem Biber in Krautheim

Am vergangenen Freitag, den 15. November 2019, kamen die ehrenamtlichen Biberberater des Regierungsbezirks Stuttgart zu ihrer jährlichen Tagung in Krautheim zusammen. Die Stadt im Jagsttal hatte sich als Treffpunkt angeboten, da dort bereits praktische Erfahrungen mit dem Biber gemacht werden konnten.

Ehrenamtlicher Biberberater

Die Tagungsteilnehmer, unter anderem auch Regierungspräsident Wolfgang Reimer, besichtigten das Regenüberlaufbecken bei Unterginsbach, wo der Biber den Ablauf – den sogenannten Mönch – immer wieder mit Erd- und Pflanzenmaterial abgedichtet hatte, um den Wasserspiegel anzuheben. Durch den Einbau eines Drahtkorbs ist der Mönch vor den Aktivitäten des Bibers nun wirksam geschützt. Bei der Umsetzung dieser Maßnahmen haben die Stadt Krautheim, der dortige Bauhof, der Abwasserzweckverband, das Landratsamt Hohenlohekreis, der ehrenamtliche Biberberater Daniel Peterhansl und das Regierungspräsidium Stuttgart erfolgreich zusammengearbeitet.

Jagsttal Hotspot des Bibermanagements

„Das Jagsttal ist mittlerweile zu einem Hotspot des Bibermanagements geworden, die Jagst mit ihren Seitenbächen und Seen wird nach und nach vollständig besiedelt sein. Neben überschwemmten Wiesen und Äckern und abgenagten Bäumen kommt es leider immer wieder zu Verkehrsunfällen, bei denen Biber ihr Leben verlieren“, erklärt Daniel Peterhansl. „Auch in solchen Fällen sind die Biberberater gefragt, nach Lösungen zu suchen – beispielsweise ist das Anbringen von Verkehrsschildern ein Mittel um die Bevölkerung im Straßenverkehr zu sensibilisieren und zu schützen.“ Denn die nachtaktiven Tiere mit ihren bis zu 30 Kilogramm Körpergewicht können – neben Reh und Wildschwein – eine Gefahr für Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden. Wichtig sei, zu lernen, gemeinsam mit dem Biber zu leben und sich mit ihm zu arrangieren. Dennoch sei seine Rückkehr ein Grund zur Freude, meint Daniel Peterhansl: „Der Biber ist ein Allroundtalent im Wasser und auf dem Land: Spitzentaucher, Bauherr, Landschaftsarchitekt, Gestalter von neuem Lebensraum für Tiere und Pflanzen und Holzfäller in einem: Eine absolut faszinierende und schützenswerte Art.“

Das Faltblatt „Bibermanagement im Regierungsbezirk Stuttgart“ ist für Interessierte beim Regierungspräsidium Stuttgart, über den Webshop der LUBW und in den Landratsämtern kostenlos erhältlich https://www4.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/277193/

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises

Der ehrenamtliche Biberberater Daniel Peterhansl (Mitte) informierte über die Bibervorkommen bei Krautheim. Quelle: Regierungspräsidium Stuttgart

Regierungspräsident Wolfgang Reimer spricht vor den versammelten ehrenamtlichen Biberberatern, die vor Ort oft die ersten Ansprechpartner sind. Quelle: Regierungspräsidium Stuttgart

Biber. Foto: Rolf Hartbrich

Biber. Foto: Rolf Hartbrich


 




Bauernproteste: Mahnfeuer auch in Künzelsau-Steinbach

Um die anderen Landwirte, die in Berlin sind, zu unterstützen, hat Familie Wex in Steinbach ein Mahnfeuer entzündet. Sie wurde von weiteren Landwirten der Hohen Straße unterstützt. Die Landwirte demonstrieren nicht gegen Umweltauflagen oder für mehr Subventionen. Sie fordern eine nachhaltige Politik und einen fairen Umgang, betonten sie.

Bauern entzünden Mahnfeuer zur Unterstützung der Proteste der Bauern in Berlin. Foto: privat


 




Künzelsau: Schüler dekorieren Weihnachtsbaum im Landratsamt

Es ist eine Tradition, die ein Lächeln auf jedes Gesicht zaubert: Am vergangenen Dienstag, den 26. November 2019, haben insgesamt 40  Schüler der Geschwister-Scholl-Schule Künzelsau den Weihnachtsbaum im Foyer des Landratsamts Hohenlohekreis geschmückt. Den Schmuck haben die Kinder selbst gebastelt und, abgesehen von Kugeln und Lichterketten, selbst angebracht.
Mit Freude und Stolz präsentierten die  Schüler im Rahmen einer kleinen Feierstunde zusammen mit ihren  Lehrern Landrat Dr. Matthias Neth ihren Baum.

„Auf vielen Plätzen und in vielen öffentlichen Gebäuden können wir jetzt wieder viele schöne Weihnachtsbäume betrachten. Aber mit Stolz kann ich sagen – wir haben einen der schönsten“, lobte der Landrat die Arbeit der Kinder. Neben Weihnachtsliedern präsentieren die Schüler auch einen Tanz. Zum Dank für den Baumschmuck wurden die Kinder mit Adventskalendern beschenkt und zum Ausklang fand ein kleiner Umtrunk mit Brezeln, Gebäck und Hefezopf statt.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises


 




Bad Mergentheim: Autofahrer trinkt zu viele Weinschorle: „Wein hier stärker als in Stuttgart“

Wie viele Weinschorle müssen das wohl gewesen sein? Am Samstagnachmittag, den 23, November 2019, riefen aufmerksame Verkehrsteilnehmer die Polizei, weil zwischen Dörzbach
und Bad Mergentheim ein Golf-Fahrer streckenweise auf der Gegenfahrbahn unterwegs war. Der 76-Jährige Fahrer wurde schließlich von Streifenbeamten angehalten, diesogleich starken Alkoholgeruch bei dem Rentner feststellten. Bei der daraufhin durchgeführten Atemalkoholkontrolle kam der Senior auf stolze 1,4 Promille.  Seine Begründung für den hohen Wert: Die Weinschorlen in Bad Mergentheim wären wohl einfach stärker als die in Stuttgart. Die Fahrt war für den Mann erst einmal vorbei, sein Führerschein wurde beschlagnahmt.


 




Cannabis-Plantage in Bad Mergentheim

Fast 1,3 Kilogramm Marihuana konnte die Polizei am Sonntagmittag, den 24. November 2019, in Bad Mergentheim sicherstellen. Gegen 11.30 Uhr kontrollierten Beamte einen PKW mit zwei jungen Männern. Der 19-jährige Fahrer hatte allem Anschein nach Marihuana konsumiert und setzte nach einem Drogentest seinen Weg erst einmal zu Fuß fort. Weil der Rucksack des
25-jährigen Beifahrers einen intensiven Marihuana-Duft verströmte, wurde dieser kontrolliert. Hierbei wurden vier Gramm des Rauschmittels gefunden. In der Wohnung des Mannes kam dann noch einiges an Betäubungsmitteln dazu. Mehrere Dosen, Gläser und Schachteln voll mit Marihuana kamen zum Vorschein, insgesamt fast 1.300 Gramm. Im Keller der Wohnung hatte der Beschuldigte eine kleine Plantage angelegt. Rund 50 Cannabispflanzen konnten hier von der Polizei sichergestellt werden. Die Ermittlungen gegen den 25-Jährigen dauernan.

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Ellwangen und des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 25. November 2019


 




second&MORE – Nachhaltigkeit wird hier groß geschrieben

Come in we’re open – Seit Ende August diesen Jahres kann man dieses Schild, einladend, in rot mit gelber Schrift in der Oberamteistraße in Künzelsau betrachten. Neugierig geworden, was sich dahinter verbirgt? Dann einfach in den neuen, von Uwe Rüdinger eröffneten Verkaufsladen second & MORE eintreten. Hier findet man auf zwei Verkaufsflächen Bekleidung, Laufschuhe, Accessoires und verschiedenes MEHR aus erster und zweiter Hand.

 

Was hat Sie dazu bewegt, diesen wirklich liebevoll und gleichzeitig auch vielseitig eingerichteten Verkaufsladen hier in Künzelsau zu eröffnen?

Rüdinger: Den Ursprung des Gedankens der Selbstständigkeit trage ich schon sehr lange in mir. Persönliche Umstände haben dann die Entscheidung leicht gemacht, diesen Wunsch auch in die Wirklichkeit umzusetzen. Und vor allen Dingen ist es mir als Künzelsauer sehr wichtig, mein Herzensprojekt genau hier mitten in der Stadt umzusetzen.

 

Wie haben Sie das Sortiment aufgestellt, das Sie Ihren Kunden anbieten?

Rüdinger: Bei mir kann man gut erhaltene Markenbekleidung und Accessoires sowohl für Herren als auch für Damen als Second-Hand-Ware erwerben. Im Eingangsbereich des Ladens biete ich zudem neue Laufschuhe vom führenden Hersteller Saucony an. Außerdem habe ich Oberbekleidung der Marke HempAge im Programm, hergestellt aus Hanf und Bio-Baumwolle – sehr hochwertig und angenehm im Tragen, in vielen Farbnuancen. Diese Kollektionen werden ganz bewusst in einem zeitlosen Stil gefertigt und sind so sehr langlebig, mit dem Hintergrund, dem Massenkonsum in der Bekleidungsindustrie entgegenzuwirken, denn dieser hat neben den ökonomischen Auswirkungen natürlich auch ökologische Folgen. Das Motto hier lautet Fair- und Secondhandware contra fast fashion.

 

Woher beziehen Sie die Kleidungsstücke, die Sie zum Verkauf anbieten?

Rüdinger: Ich bin immer auf der Suche, edle, hochwertige und modische Bekleidung zu erwerben. Wie Sie sehen, hängt in meinem Verkaufsraum viel Markenware, aber auch exklusive Designerstücke. Dabei unterstützen mich Familie, Freunde und Bekannte, die mir neuwertige Kleidungsstücke zukommen lassen. Es ist aber auch möglich, Kleidung, Schmuck und Accessoires vorbeizubringen, die ich mir dann anschaue und gegebenenfalls ankaufe. Kleidung, die ich nicht verkaufen kann, leite ich an soziale Einrichtungen weiter.

 

Hier sind auch leckere Brotaufstriche in großer Vielfalt zu finden? Noch eine interessante Idee, die Sie anbieten?

Rüdinger: Ja, das ist ein weiteres MORE in meinem Laden. Die verschiedenen veganen Bio-Brotaufstriche und sozial nachhaltigen Bio-Müslis im Glas runden das Sortiment perfekt ab. – extrem lecker und aufgrund der besonderen Aufmachung auch immer als nettes, nachhaltiges Geschenk beliebt.

 

Welches Ziel möchten Sie mit Ihrem Laden second&More erreichen?

Rüdinger: Wenn es mir gelingt, damit einen Anstoß für ein Nachdenken über Nachhaltigkeit zu erreichen, dann ist das schon ein großer Erfolg. Man kann die Schlagwörter Umwelt, Müllvermeidung, Zukunft unserer Kinder, Erhaltung unserer Erde ebenso nennen. Zudem ist es für mich sehr wichtig, dass sich der Kunde in meinem „kleinen Store“ in Künzelsau wohl fühlt und immer mal wieder gerne zum Stöbern reinschaut.

 

Kontakt: 
second & MORE – Uwe Rüdinger
Oberamteistraße 5 | 74653 Künzelsau
Telefon 07940/9813359
E-Mail: secondandMORE@web.de
Facebook: second&MORE

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag von 9.30 Uhr bis 18 Uhr; Samstag von 9.30 bis 13 Uhr

Text: Elke Brand
Fotos: GSCHWÄTZ
Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Werbeanzeige von second&MORE

Uwe Rüdinger und seine Lebensgefährtin freuen sich über den Laden in der Oberamteistraße in Künzelsau. Foto: GSCHWÄTZ




Öhringen: E-Bike-Ladestation am Hafenmarkt eingeweiht

Eine öffentliche Ladestation für Fahrrad-Akkus ergänzt laut einer Pressemitteilung der Stadt Öhringen ab sofort den Mobilitätspunkt am Hafenmarkt in Öhringen. Das Gemeinschaftsprojekt von Stadt Öhringen und Handels- und Gewerbeverein soll das Radfahren in Öhringen noch einfacher und komfortabler machen.  „Die Nutzung der Fächer und das Laden sind kostenlos und wir freuen uns, dass wir unseren Kunden, Gästen und Touristen diesen Service im Herzen von Öhringen anbieten können“, lobt Oberbürgermeister Thilo Michler das Projekt in der Pressemitteilung.

Die E-Bike-Ladestation samt Ladetechnik stammt von der EnBW AG, über deren Netz auch der Strom bereitgestellt wird. Die Elektriker des Baubetriebshofes Öhringen installierten die Station. Drei Ladefächer mit handelsüblichen Schuko-Steckdosen stehen zum Aufladen von E-Bike-Akkus bereit. Die Fächer lassen sich durch einen individuell wählbaren Zugangscode sichern. „Dies ist ein wichtiger und besonderer Service für unsere Kunden und Touristen, die immer öfter auch das Rad zum Einkaufen nutzen“, freut sich Detlef Burgemeister, stellvertretender Vorsitzender des HGV, in der Pressemitteilung.

Und Roland Weissert, Geschäftsführer EDi-Hohenlohe, ergänzt: „Wir haben am Hafenmarkt nun einen kleinen Mobilitätspunkt eingerichtet und verknüpfen das Fahrrad, unseren Stadtbus und auch die Bahn mit dem neuen Öhringer Carsharing-Projekt“. Nicht nur das Laden der Fahrrad-Akkus ist nun am Hafenmarkt möglich, sondern auch der einfache Umstieg auf andere Verkehrsmittel.

Nähere Infos zum Carsharing-Projekt sind abrufbar unter: https://www.bestenergie.info/




Schöntal: Brand durch Holzofen

Starke Rauchentwicklung konnte am Samstag, den 23. November 2019, gegen 18 Uhr in einem Wohnhaus in Oberkessach beobachtet werden. Im Bereich eines Holzofens entwickelte sich ein Feuer, welches die umliegenden Wände und Türen beschädigte. Durch die Freiwillige Feuerwehr Schöntal konnte der Brand zügig gelöscht werden. Für die Löscharbeiten wurde die L1046 bis ca. 19.30 Uhr gesperrt. Verletzt wurde durch den Brand glücklicherweise niemand; der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 10.000 Euro.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn