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Künzelsau: Schüler dekorieren Weihnachtsbaum im Landratsamt

Es ist eine Tradition, die ein Lächeln auf jedes Gesicht zaubert: Am vergangenen Dienstag, den 26. November 2019, haben insgesamt 40  Schüler der Geschwister-Scholl-Schule Künzelsau den Weihnachtsbaum im Foyer des Landratsamts Hohenlohekreis geschmückt. Den Schmuck haben die Kinder selbst gebastelt und, abgesehen von Kugeln und Lichterketten, selbst angebracht.
Mit Freude und Stolz präsentierten die  Schüler im Rahmen einer kleinen Feierstunde zusammen mit ihren  Lehrern Landrat Dr. Matthias Neth ihren Baum.

„Auf vielen Plätzen und in vielen öffentlichen Gebäuden können wir jetzt wieder viele schöne Weihnachtsbäume betrachten. Aber mit Stolz kann ich sagen – wir haben einen der schönsten“, lobte der Landrat die Arbeit der Kinder. Neben Weihnachtsliedern präsentieren die Schüler auch einen Tanz. Zum Dank für den Baumschmuck wurden die Kinder mit Adventskalendern beschenkt und zum Ausklang fand ein kleiner Umtrunk mit Brezeln, Gebäck und Hefezopf statt.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises


 




Bad Mergentheim: Autofahrer trinkt zu viele Weinschorle: „Wein hier stärker als in Stuttgart“

Wie viele Weinschorle müssen das wohl gewesen sein? Am Samstagnachmittag, den 23, November 2019, riefen aufmerksame Verkehrsteilnehmer die Polizei, weil zwischen Dörzbach
und Bad Mergentheim ein Golf-Fahrer streckenweise auf der Gegenfahrbahn unterwegs war. Der 76-Jährige Fahrer wurde schließlich von Streifenbeamten angehalten, diesogleich starken Alkoholgeruch bei dem Rentner feststellten. Bei der daraufhin durchgeführten Atemalkoholkontrolle kam der Senior auf stolze 1,4 Promille.  Seine Begründung für den hohen Wert: Die Weinschorlen in Bad Mergentheim wären wohl einfach stärker als die in Stuttgart. Die Fahrt war für den Mann erst einmal vorbei, sein Führerschein wurde beschlagnahmt.


 




Cannabis-Plantage in Bad Mergentheim

Fast 1,3 Kilogramm Marihuana konnte die Polizei am Sonntagmittag, den 24. November 2019, in Bad Mergentheim sicherstellen. Gegen 11.30 Uhr kontrollierten Beamte einen PKW mit zwei jungen Männern. Der 19-jährige Fahrer hatte allem Anschein nach Marihuana konsumiert und setzte nach einem Drogentest seinen Weg erst einmal zu Fuß fort. Weil der Rucksack des
25-jährigen Beifahrers einen intensiven Marihuana-Duft verströmte, wurde dieser kontrolliert. Hierbei wurden vier Gramm des Rauschmittels gefunden. In der Wohnung des Mannes kam dann noch einiges an Betäubungsmitteln dazu. Mehrere Dosen, Gläser und Schachteln voll mit Marihuana kamen zum Vorschein, insgesamt fast 1.300 Gramm. Im Keller der Wohnung hatte der Beschuldigte eine kleine Plantage angelegt. Rund 50 Cannabispflanzen konnten hier von der Polizei sichergestellt werden. Die Ermittlungen gegen den 25-Jährigen dauernan.

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Ellwangen und des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 25. November 2019


 




second&MORE – Nachhaltigkeit wird hier groß geschrieben

Come in we’re open – Seit Ende August diesen Jahres kann man dieses Schild, einladend, in rot mit gelber Schrift in der Oberamteistraße in Künzelsau betrachten. Neugierig geworden, was sich dahinter verbirgt? Dann einfach in den neuen, von Uwe Rüdinger eröffneten Verkaufsladen second & MORE eintreten. Hier findet man auf zwei Verkaufsflächen Bekleidung, Laufschuhe, Accessoires und verschiedenes MEHR aus erster und zweiter Hand.

 

Was hat Sie dazu bewegt, diesen wirklich liebevoll und gleichzeitig auch vielseitig eingerichteten Verkaufsladen hier in Künzelsau zu eröffnen?

Rüdinger: Den Ursprung des Gedankens der Selbstständigkeit trage ich schon sehr lange in mir. Persönliche Umstände haben dann die Entscheidung leicht gemacht, diesen Wunsch auch in die Wirklichkeit umzusetzen. Und vor allen Dingen ist es mir als Künzelsauer sehr wichtig, mein Herzensprojekt genau hier mitten in der Stadt umzusetzen.

 

Wie haben Sie das Sortiment aufgestellt, das Sie Ihren Kunden anbieten?

Rüdinger: Bei mir kann man gut erhaltene Markenbekleidung und Accessoires sowohl für Herren als auch für Damen als Second-Hand-Ware erwerben. Im Eingangsbereich des Ladens biete ich zudem neue Laufschuhe vom führenden Hersteller Saucony an. Außerdem habe ich Oberbekleidung der Marke HempAge im Programm, hergestellt aus Hanf und Bio-Baumwolle – sehr hochwertig und angenehm im Tragen, in vielen Farbnuancen. Diese Kollektionen werden ganz bewusst in einem zeitlosen Stil gefertigt und sind so sehr langlebig, mit dem Hintergrund, dem Massenkonsum in der Bekleidungsindustrie entgegenzuwirken, denn dieser hat neben den ökonomischen Auswirkungen natürlich auch ökologische Folgen. Das Motto hier lautet Fair- und Secondhandware contra fast fashion.

 

Woher beziehen Sie die Kleidungsstücke, die Sie zum Verkauf anbieten?

Rüdinger: Ich bin immer auf der Suche, edle, hochwertige und modische Bekleidung zu erwerben. Wie Sie sehen, hängt in meinem Verkaufsraum viel Markenware, aber auch exklusive Designerstücke. Dabei unterstützen mich Familie, Freunde und Bekannte, die mir neuwertige Kleidungsstücke zukommen lassen. Es ist aber auch möglich, Kleidung, Schmuck und Accessoires vorbeizubringen, die ich mir dann anschaue und gegebenenfalls ankaufe. Kleidung, die ich nicht verkaufen kann, leite ich an soziale Einrichtungen weiter.

 

Hier sind auch leckere Brotaufstriche in großer Vielfalt zu finden? Noch eine interessante Idee, die Sie anbieten?

Rüdinger: Ja, das ist ein weiteres MORE in meinem Laden. Die verschiedenen veganen Bio-Brotaufstriche und sozial nachhaltigen Bio-Müslis im Glas runden das Sortiment perfekt ab. – extrem lecker und aufgrund der besonderen Aufmachung auch immer als nettes, nachhaltiges Geschenk beliebt.

 

Welches Ziel möchten Sie mit Ihrem Laden second&More erreichen?

Rüdinger: Wenn es mir gelingt, damit einen Anstoß für ein Nachdenken über Nachhaltigkeit zu erreichen, dann ist das schon ein großer Erfolg. Man kann die Schlagwörter Umwelt, Müllvermeidung, Zukunft unserer Kinder, Erhaltung unserer Erde ebenso nennen. Zudem ist es für mich sehr wichtig, dass sich der Kunde in meinem „kleinen Store“ in Künzelsau wohl fühlt und immer mal wieder gerne zum Stöbern reinschaut.

 

Kontakt: 
second & MORE – Uwe Rüdinger
Oberamteistraße 5 | 74653 Künzelsau
Telefon 07940/9813359
E-Mail: secondandMORE@web.de
Facebook: second&MORE

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag von 9.30 Uhr bis 18 Uhr; Samstag von 9.30 bis 13 Uhr

Text: Elke Brand
Fotos: GSCHWÄTZ
Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Werbeanzeige von second&MORE

Uwe Rüdinger und seine Lebensgefährtin freuen sich über den Laden in der Oberamteistraße in Künzelsau. Foto: GSCHWÄTZ




Öhringen: E-Bike-Ladestation am Hafenmarkt eingeweiht

Eine öffentliche Ladestation für Fahrrad-Akkus ergänzt laut einer Pressemitteilung der Stadt Öhringen ab sofort den Mobilitätspunkt am Hafenmarkt in Öhringen. Das Gemeinschaftsprojekt von Stadt Öhringen und Handels- und Gewerbeverein soll das Radfahren in Öhringen noch einfacher und komfortabler machen.  „Die Nutzung der Fächer und das Laden sind kostenlos und wir freuen uns, dass wir unseren Kunden, Gästen und Touristen diesen Service im Herzen von Öhringen anbieten können“, lobt Oberbürgermeister Thilo Michler das Projekt in der Pressemitteilung.

Die E-Bike-Ladestation samt Ladetechnik stammt von der EnBW AG, über deren Netz auch der Strom bereitgestellt wird. Die Elektriker des Baubetriebshofes Öhringen installierten die Station. Drei Ladefächer mit handelsüblichen Schuko-Steckdosen stehen zum Aufladen von E-Bike-Akkus bereit. Die Fächer lassen sich durch einen individuell wählbaren Zugangscode sichern. „Dies ist ein wichtiger und besonderer Service für unsere Kunden und Touristen, die immer öfter auch das Rad zum Einkaufen nutzen“, freut sich Detlef Burgemeister, stellvertretender Vorsitzender des HGV, in der Pressemitteilung.

Und Roland Weissert, Geschäftsführer EDi-Hohenlohe, ergänzt: „Wir haben am Hafenmarkt nun einen kleinen Mobilitätspunkt eingerichtet und verknüpfen das Fahrrad, unseren Stadtbus und auch die Bahn mit dem neuen Öhringer Carsharing-Projekt“. Nicht nur das Laden der Fahrrad-Akkus ist nun am Hafenmarkt möglich, sondern auch der einfache Umstieg auf andere Verkehrsmittel.

Nähere Infos zum Carsharing-Projekt sind abrufbar unter: https://www.bestenergie.info/




Schöntal: Brand durch Holzofen

Starke Rauchentwicklung konnte am Samstag, den 23. November 2019, gegen 18 Uhr in einem Wohnhaus in Oberkessach beobachtet werden. Im Bereich eines Holzofens entwickelte sich ein Feuer, welches die umliegenden Wände und Türen beschädigte. Durch die Freiwillige Feuerwehr Schöntal konnte der Brand zügig gelöscht werden. Für die Löscharbeiten wurde die L1046 bis ca. 19.30 Uhr gesperrt. Verletzt wurde durch den Brand glücklicherweise niemand; der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 10.000 Euro.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn


 

 




Schwäbisch Hall/Hohenlohe: Bauern demonstrieren in Berlin

Landwirte sind mit ihren Traktoren erneut unterwegs nach Berlin. Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung des Bauernverbandes Schwäbisch Hall – Hohenlohe -Rems e.V. hervor. Für eine Demonstration am Dienstag, den 26. November 2019, in der Mitte von Berlin fahren sie aus allen Landesteilen als Staffelfahrt in Richtung Hauptstadt. Dort wollen sie erneut und mit Nachdruck auf die schwierige Situation der Landwirtschaft aufmerksam machen.

Eine Station auf dem Weg dahin ist die Geschäftsstelle des Bauernverbandes Schwäbisch Hall – Hohenlohe – Rems an der B19 nahe Schwäbisch Hall. Dort werden Sie vom Vorsitzenden des Vorstandes, Jürgen Maurer, und dem Geschäftsführer des Verbandes, Helmut Bleher, begrüßt.

Bauern machen sich auf den Weg zu einer Demo nach Berlin, um auf ihre Lage aufmerksam zu machen. Foto: Bauernverband


Teilnehmer stärken sich auf dem Weg zur Berlin-Demonstration beim Bauernverband. Foto: Bauernverband

Laut dem Bauernverband machen rund 250 Traktoren am späten Sonntagabend, den 24. November 2019, Halt beim Bauernverband in Übrigshausen. Foto: Bauernverband




Sanierung der Fußgängerbrücke Wertwiesen kostet über 73.000 Euro

Der Gemeinderat beauftragt bei der Gemeinderatsitzung an Dienstag, den 19. November 2019, mit zwei Gegenstimmen die Firma Helmut Karle Holzbau aus Nitzenhausen zu einem Angebotspreis von 73.230,09 Euro mit den Zimmererarbeiten für die Sanierung der Fußgängerbrücke an den Wertwiesen. Die Arbeiten sollen noch 2019 umgesetzt werden.

Fußgängerbrücke an den Wertwiesen soll saniert werden. Foto: GSCHWÄTZ

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau




Amrichshausen: Schutzengel fuhr mit

Offenbar hatte die 19-jährige Fahrerin eines Hyundai am Mittwochmittag, den 20. November 2019, gegen 12.30 Uhr, einen Schutzengel auf dem Beifahrersitz. Die junge Frau fuhr von Mäusdorf in Richtung Künzelsau. Möglicherweise aufgrund eines Fahrfehlers kam sie mit ihrem Wagen, kurz nach der Einmündung nach Amrichshausen, nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Hyundai drehte sich auf dem dortigen Grünstreifen und wurde nach oben katapultiert. Das Heck des Pkw kollidierte mit einem Obstbaum, sodass dieser teilweise entwurzelt wurde. Mit leichten Verletzungen wurde die Fahrerin vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden wird auf 5.000 Euro geschätzt.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Erste Schätzungen für den Hochwasserschutz Künzelsau: bis zu 20 Millionen Euro

Sabrina Theel vom Ingenieurbüro BIT hat Planungen und das Starkregenrisikomanagementkonzept dem Künzelsauer Gemeinderat vorgestellt. Der Gemeinderat hat dem bei der Gemeinderatsitzung am Dienstag, den 19. November 2019, zugestimmt. Der Beschluss wurde einstimmig gefasst.

Insgesamt sind im Handlungskonzept 59 Maßnahmen in Künzelsau und den Stadtteilen enthalten, die entsprechend verschiedener Prioritäten bis 2030 ausgeführt werden sollen. Damit erforderliche Haushaltsmittel bereitgestellt werden können, hat das Büro BIT Ingenieure eine Grobkostenschätzung – ohne wesentliche Grundlagenermittlung, Kenntnisse über wirtschaftliche Machbarkeit und Umsetzung, da dies in Detailplanungen ermittelt werden muss – vorgelegt. Demnach werden zwischen 13 und 20 Millionen Euro – ohne Förderung – in den Jahren 2020 bis 2030 benötigt. Die Daten des Starkregenrisikomanagementkonzepts sollen bis Ende des Monats an das Landratsamt Hohenlohekreis und das Regierungspräsidium übergeben und bis Ende des Jahres abgestimmt werden.

Im Rahmen des Starkregenrisikomanagements wurde eine Gefährdungsanalyse durchgeführt, Risikobereiche analysiert und dokumentiert, daraus Maßnahmen abgeleitet und in einem Handlungskonzept zusammengefasst. Ziel dieses Handlungskonzeptes ist ein Konzept zu erstellen, das Überflutungsschäden minimiert. Es wurden Maßnahmen zum Schutz vor Überflutung durch Starkregen und vor Flusshochwasser betrachtet.

Vorgeschlagen sind unter anderem Maßnahmen wie Retentionsraum in der Ortslage von Amrichshausen zu schaffen, die Aufstockung der Hochwasserschutz-Einrichtungen am Kocher in Künzelsau in der Würzburger Straße und anschließend auch in Morsbach durchzuführen. Um Starkregen besser abzuleiten, sind Verbesserungen an einem Einlaufwerk in Amrichshausen oder in Künzelsau an verschiedenen Stellen der Einbau von Treibgutrechen, Geröllfängen und Geländemodellierungen angedacht. In Kocherstetten ist geplant, 2020 die Brücke über den Heiligenbach zu erneuern und damit das Risiko der Überflutung in der Ortslage zu entschärfen. Im Förderprogramm des kommunalen Sanierungsfonds Brücken wurde die Erneuerung der Heiligenbachbrücke angemeldet. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 318.000 Euro brutto. Hiervon sind 126.720 Euro brutto zuwendungsfähig. Die Förderquote beträgt 50 Prozent und ergibt eine Zuwendungshöhe von 63.360 Euro brutto.

Quelle: Pressemitteilung des Stadtverwaltung Künzelsau