1

second&MORE – Nachhaltigkeit wird hier groß geschrieben

Come in we’re open – Seit Ende August diesen Jahres kann man dieses Schild, einladend, in rot mit gelber Schrift in der Oberamteistraße in Künzelsau betrachten. Neugierig geworden, was sich dahinter verbirgt? Dann einfach in den neuen, von Uwe Rüdinger eröffneten Verkaufsladen second & MORE eintreten. Hier findet man auf zwei Verkaufsflächen Bekleidung, Laufschuhe, Accessoires und verschiedenes MEHR aus erster und zweiter Hand.

 

Was hat Sie dazu bewegt, diesen wirklich liebevoll und gleichzeitig auch vielseitig eingerichteten Verkaufsladen hier in Künzelsau zu eröffnen?

Rüdinger: Den Ursprung des Gedankens der Selbstständigkeit trage ich schon sehr lange in mir. Persönliche Umstände haben dann die Entscheidung leicht gemacht, diesen Wunsch auch in die Wirklichkeit umzusetzen. Und vor allen Dingen ist es mir als Künzelsauer sehr wichtig, mein Herzensprojekt genau hier mitten in der Stadt umzusetzen.

 

Wie haben Sie das Sortiment aufgestellt, das Sie Ihren Kunden anbieten?

Rüdinger: Bei mir kann man gut erhaltene Markenbekleidung und Accessoires sowohl für Herren als auch für Damen als Second-Hand-Ware erwerben. Im Eingangsbereich des Ladens biete ich zudem neue Laufschuhe vom führenden Hersteller Saucony an. Außerdem habe ich Oberbekleidung der Marke HempAge im Programm, hergestellt aus Hanf und Bio-Baumwolle – sehr hochwertig und angenehm im Tragen, in vielen Farbnuancen. Diese Kollektionen werden ganz bewusst in einem zeitlosen Stil gefertigt und sind so sehr langlebig, mit dem Hintergrund, dem Massenkonsum in der Bekleidungsindustrie entgegenzuwirken, denn dieser hat neben den ökonomischen Auswirkungen natürlich auch ökologische Folgen. Das Motto hier lautet Fair- und Secondhandware contra fast fashion.

 

Woher beziehen Sie die Kleidungsstücke, die Sie zum Verkauf anbieten?

Rüdinger: Ich bin immer auf der Suche, edle, hochwertige und modische Bekleidung zu erwerben. Wie Sie sehen, hängt in meinem Verkaufsraum viel Markenware, aber auch exklusive Designerstücke. Dabei unterstützen mich Familie, Freunde und Bekannte, die mir neuwertige Kleidungsstücke zukommen lassen. Es ist aber auch möglich, Kleidung, Schmuck und Accessoires vorbeizubringen, die ich mir dann anschaue und gegebenenfalls ankaufe. Kleidung, die ich nicht verkaufen kann, leite ich an soziale Einrichtungen weiter.

 

Hier sind auch leckere Brotaufstriche in großer Vielfalt zu finden? Noch eine interessante Idee, die Sie anbieten?

Rüdinger: Ja, das ist ein weiteres MORE in meinem Laden. Die verschiedenen veganen Bio-Brotaufstriche und sozial nachhaltigen Bio-Müslis im Glas runden das Sortiment perfekt ab. – extrem lecker und aufgrund der besonderen Aufmachung auch immer als nettes, nachhaltiges Geschenk beliebt.

 

Welches Ziel möchten Sie mit Ihrem Laden second&More erreichen?

Rüdinger: Wenn es mir gelingt, damit einen Anstoß für ein Nachdenken über Nachhaltigkeit zu erreichen, dann ist das schon ein großer Erfolg. Man kann die Schlagwörter Umwelt, Müllvermeidung, Zukunft unserer Kinder, Erhaltung unserer Erde ebenso nennen. Zudem ist es für mich sehr wichtig, dass sich der Kunde in meinem „kleinen Store“ in Künzelsau wohl fühlt und immer mal wieder gerne zum Stöbern reinschaut.

 

Kontakt: 
second & MORE – Uwe Rüdinger
Oberamteistraße 5 | 74653 Künzelsau
Telefon 07940/9813359
E-Mail: secondandMORE@web.de
Facebook: second&MORE

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag von 9.30 Uhr bis 18 Uhr; Samstag von 9.30 bis 13 Uhr

Text: Elke Brand
Fotos: GSCHWÄTZ
Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Werbeanzeige von second&MORE

Uwe Rüdinger und seine Lebensgefährtin freuen sich über den Laden in der Oberamteistraße in Künzelsau. Foto: GSCHWÄTZ




Öhringen: E-Bike-Ladestation am Hafenmarkt eingeweiht

Eine öffentliche Ladestation für Fahrrad-Akkus ergänzt laut einer Pressemitteilung der Stadt Öhringen ab sofort den Mobilitätspunkt am Hafenmarkt in Öhringen. Das Gemeinschaftsprojekt von Stadt Öhringen und Handels- und Gewerbeverein soll das Radfahren in Öhringen noch einfacher und komfortabler machen.  „Die Nutzung der Fächer und das Laden sind kostenlos und wir freuen uns, dass wir unseren Kunden, Gästen und Touristen diesen Service im Herzen von Öhringen anbieten können“, lobt Oberbürgermeister Thilo Michler das Projekt in der Pressemitteilung.

Die E-Bike-Ladestation samt Ladetechnik stammt von der EnBW AG, über deren Netz auch der Strom bereitgestellt wird. Die Elektriker des Baubetriebshofes Öhringen installierten die Station. Drei Ladefächer mit handelsüblichen Schuko-Steckdosen stehen zum Aufladen von E-Bike-Akkus bereit. Die Fächer lassen sich durch einen individuell wählbaren Zugangscode sichern. „Dies ist ein wichtiger und besonderer Service für unsere Kunden und Touristen, die immer öfter auch das Rad zum Einkaufen nutzen“, freut sich Detlef Burgemeister, stellvertretender Vorsitzender des HGV, in der Pressemitteilung.

Und Roland Weissert, Geschäftsführer EDi-Hohenlohe, ergänzt: „Wir haben am Hafenmarkt nun einen kleinen Mobilitätspunkt eingerichtet und verknüpfen das Fahrrad, unseren Stadtbus und auch die Bahn mit dem neuen Öhringer Carsharing-Projekt“. Nicht nur das Laden der Fahrrad-Akkus ist nun am Hafenmarkt möglich, sondern auch der einfache Umstieg auf andere Verkehrsmittel.

Nähere Infos zum Carsharing-Projekt sind abrufbar unter: https://www.bestenergie.info/




Schöntal: Brand durch Holzofen

Starke Rauchentwicklung konnte am Samstag, den 23. November 2019, gegen 18 Uhr in einem Wohnhaus in Oberkessach beobachtet werden. Im Bereich eines Holzofens entwickelte sich ein Feuer, welches die umliegenden Wände und Türen beschädigte. Durch die Freiwillige Feuerwehr Schöntal konnte der Brand zügig gelöscht werden. Für die Löscharbeiten wurde die L1046 bis ca. 19.30 Uhr gesperrt. Verletzt wurde durch den Brand glücklicherweise niemand; der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 10.000 Euro.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn


 

 




Schwäbisch Hall/Hohenlohe: Bauern demonstrieren in Berlin

Landwirte sind mit ihren Traktoren erneut unterwegs nach Berlin. Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung des Bauernverbandes Schwäbisch Hall – Hohenlohe -Rems e.V. hervor. Für eine Demonstration am Dienstag, den 26. November 2019, in der Mitte von Berlin fahren sie aus allen Landesteilen als Staffelfahrt in Richtung Hauptstadt. Dort wollen sie erneut und mit Nachdruck auf die schwierige Situation der Landwirtschaft aufmerksam machen.

Eine Station auf dem Weg dahin ist die Geschäftsstelle des Bauernverbandes Schwäbisch Hall – Hohenlohe – Rems an der B19 nahe Schwäbisch Hall. Dort werden Sie vom Vorsitzenden des Vorstandes, Jürgen Maurer, und dem Geschäftsführer des Verbandes, Helmut Bleher, begrüßt.

Bauern machen sich auf den Weg zu einer Demo nach Berlin, um auf ihre Lage aufmerksam zu machen. Foto: Bauernverband


Teilnehmer stärken sich auf dem Weg zur Berlin-Demonstration beim Bauernverband. Foto: Bauernverband

Laut dem Bauernverband machen rund 250 Traktoren am späten Sonntagabend, den 24. November 2019, Halt beim Bauernverband in Übrigshausen. Foto: Bauernverband




Sanierung der Fußgängerbrücke Wertwiesen kostet über 73.000 Euro

Der Gemeinderat beauftragt bei der Gemeinderatsitzung an Dienstag, den 19. November 2019, mit zwei Gegenstimmen die Firma Helmut Karle Holzbau aus Nitzenhausen zu einem Angebotspreis von 73.230,09 Euro mit den Zimmererarbeiten für die Sanierung der Fußgängerbrücke an den Wertwiesen. Die Arbeiten sollen noch 2019 umgesetzt werden.

Fußgängerbrücke an den Wertwiesen soll saniert werden. Foto: GSCHWÄTZ

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau




Amrichshausen: Schutzengel fuhr mit

Offenbar hatte die 19-jährige Fahrerin eines Hyundai am Mittwochmittag, den 20. November 2019, gegen 12.30 Uhr, einen Schutzengel auf dem Beifahrersitz. Die junge Frau fuhr von Mäusdorf in Richtung Künzelsau. Möglicherweise aufgrund eines Fahrfehlers kam sie mit ihrem Wagen, kurz nach der Einmündung nach Amrichshausen, nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Hyundai drehte sich auf dem dortigen Grünstreifen und wurde nach oben katapultiert. Das Heck des Pkw kollidierte mit einem Obstbaum, sodass dieser teilweise entwurzelt wurde. Mit leichten Verletzungen wurde die Fahrerin vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden wird auf 5.000 Euro geschätzt.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Erste Schätzungen für den Hochwasserschutz Künzelsau: bis zu 20 Millionen Euro

Sabrina Theel vom Ingenieurbüro BIT hat Planungen und das Starkregenrisikomanagementkonzept dem Künzelsauer Gemeinderat vorgestellt. Der Gemeinderat hat dem bei der Gemeinderatsitzung am Dienstag, den 19. November 2019, zugestimmt. Der Beschluss wurde einstimmig gefasst.

Insgesamt sind im Handlungskonzept 59 Maßnahmen in Künzelsau und den Stadtteilen enthalten, die entsprechend verschiedener Prioritäten bis 2030 ausgeführt werden sollen. Damit erforderliche Haushaltsmittel bereitgestellt werden können, hat das Büro BIT Ingenieure eine Grobkostenschätzung – ohne wesentliche Grundlagenermittlung, Kenntnisse über wirtschaftliche Machbarkeit und Umsetzung, da dies in Detailplanungen ermittelt werden muss – vorgelegt. Demnach werden zwischen 13 und 20 Millionen Euro – ohne Förderung – in den Jahren 2020 bis 2030 benötigt. Die Daten des Starkregenrisikomanagementkonzepts sollen bis Ende des Monats an das Landratsamt Hohenlohekreis und das Regierungspräsidium übergeben und bis Ende des Jahres abgestimmt werden.

Im Rahmen des Starkregenrisikomanagements wurde eine Gefährdungsanalyse durchgeführt, Risikobereiche analysiert und dokumentiert, daraus Maßnahmen abgeleitet und in einem Handlungskonzept zusammengefasst. Ziel dieses Handlungskonzeptes ist ein Konzept zu erstellen, das Überflutungsschäden minimiert. Es wurden Maßnahmen zum Schutz vor Überflutung durch Starkregen und vor Flusshochwasser betrachtet.

Vorgeschlagen sind unter anderem Maßnahmen wie Retentionsraum in der Ortslage von Amrichshausen zu schaffen, die Aufstockung der Hochwasserschutz-Einrichtungen am Kocher in Künzelsau in der Würzburger Straße und anschließend auch in Morsbach durchzuführen. Um Starkregen besser abzuleiten, sind Verbesserungen an einem Einlaufwerk in Amrichshausen oder in Künzelsau an verschiedenen Stellen der Einbau von Treibgutrechen, Geröllfängen und Geländemodellierungen angedacht. In Kocherstetten ist geplant, 2020 die Brücke über den Heiligenbach zu erneuern und damit das Risiko der Überflutung in der Ortslage zu entschärfen. Im Förderprogramm des kommunalen Sanierungsfonds Brücken wurde die Erneuerung der Heiligenbachbrücke angemeldet. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 318.000 Euro brutto. Hiervon sind 126.720 Euro brutto zuwendungsfähig. Die Förderquote beträgt 50 Prozent und ergibt eine Zuwendungshöhe von 63.360 Euro brutto.

Quelle: Pressemitteilung des Stadtverwaltung Künzelsau




Öhringen: Mehrere Verletzte nach Verkehrsunfall

Fast 40.000 Euro Sachschaden und mehrere verletzte Personen sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls am frühen Donnerstagabend, den 21. November 2019, bei Öhringen. Ein 35-Jähriger kam mit seinem VW Passat aus Richtung Neuenstadt am Kocher und wollte an der Anschlussstelle Öhringen auf die A6 in Richtung Heilbronn auffahren. Er bog links zur Autobahnauffahrt ab und übersah dabei wohl einen entgegenkommenden 47-Jährigren in seinem VW mit Anhänger. Es kam zum Frontalzusammenstoß. Beide Fahrzeuge wurden durch die Wucht des Aufpralls zurückgeschleudert, wobei das Gespann des 47-Jährigen auch noch einen an der Ampel der Autobahnabfahrt wartenden Seat in Mitleidenschaft zog, bevor der VW dann quer zur Fahrbahn zum Halten kam. Da die Anhängerkupplung während der Kollision abgerissen wurde, blockierte auch der Hänger die Straße. Bei dem Unfall wurden die beiden VW-Fahrer leicht verletzt. Die Beifahrerin des Hängergespanns kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Glimpflicher endete der Unfall für ein Kind im selben Auto und den Fahrer des Seats. Beide bleiben unverletzt. Bei den Fahrzeugen war einzig der Seat noch fahrbereit. Alle anderen Wägen mussten abgeschleppt werden. Die Strecke wurde teilweise gesperrt.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn 




Vermisstes Mädchen aus Dörzbach wieder da

Die seit Montagnachmittag, den 18. November 2019, aus Dörzbach vermisste 17-Jährige wurde angetroffen. Ein Zeuge sah die junge Frau am Mittwochabend, den 20. November 2019, in Schwäbisch Hall in einen Bus einsteigen und alarmierte die Polizei. In Künzelsau konnte die 17-Jährige schließlich in Gewahrsam genommen werden.

Quelle: Pressemitteilung der Polizei Heilbronn

 




Sindringen: Sperrung der Landesstraße L1050

Wegen Baumfällarbeiten wird die Landesstraße L1050 bei Sindringen bis zur Abzweigung der Kreisstraße K2328 in Richtung Edelmannshof und Pfitzhof ab Montag, den 25. November 2019 bis voraussichtlich Freitag, den 29. November 2019 für den gesamten Verkehr gesperrt. Die Umleitung für den überörtlichen Verkehr erfolgt ab der Abzweigung L1050 / K2328 über Neuhof in Richtung Forchtenberg.

Angrenzende Waldbesitzer können die Vollsperrung nach vorheriger Rücksprache mit der Straßenmeisterei Öhringen unter Telefon 07941/917 90 für eigene Fällungen nutzen.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis