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I love Mauldasch – Galileo-TV-Team auf Öhringer Pferdemarkt wegen Schwabenburger

Außergewöhnliche Burger. Darum geht es im Kern, wenn das TV-Team von Galileo – dem Wissensmagazin auf ProSieben auf dem Öhringer Pferdemarkt am Montag, den 17. Februar 2020, dreht. Es werden von Galileo 3 Burger aus verschiedenen Regionen mit ihren jeweiligen regionalen Eigenheiten vorgestellt. „Ganz nach schwäbischer Tradition ist das natürlich bei uns die Maultasche, die wir seit Jahren mit kreativen Gerichten, wie zum Bepisel dem Klassik Burger, kulinarisch neu in Szene setzen – bevor es auf den Öhringer Pferdemarkt geht, wird das Kamerateam deshalb auch die Herstellung unserer Maultaschen filmen“, erklärt Marina Maier von I love Mauldasch – dem kreativen Messe- und Streetfood-Caterer. I love Maultasch hat einen Burger, der zwischen seinen Brötchenhälften keine Frikadelle, sondern eine Maultasche bereithält.

Auch der Dreh auf dem Pferdemarkt passt da gut, findet Marina Maier: „Der Öhringer Pferdemarkt hat ebenfalls wie die Maultasche eine lange schwäbische Tradition, weshalb dies für den Beitrag eine wunderbare Symbiose bildet.“ Diese Traditionen und das damit verbundene Lebensgefühl soll in dem TV-Beitrag ebenfalls festgehalten werden.

Öhringer Pferdemarkt wird zum Filmset

Der „Klassik Burger“ mit der Maultasche, Mamas Bratensoße, Speck und Zwiebeln war die erste Food-Kreation des schwäbischen Unternehmens I love Mauldasch und gehört neben vielen weiteren kreativen Maultaschen-Gerichten bis heute zu den Top-Verkaufsschlagern, so die Macher.

Auf den Streetfood-Caterer und einzigartigen Maultaschen-Burger wurde nun auch das TV-Magazin „Galileo“ aufmerksam, das Montag bis Freitag 19.05 Uhr auf dem TV-Sender Pro Sieben ausgestrahlt wird. Die Wissenssendung möchte mit „I love Mauldasch“ einen Beitrag drehen, bei dem es um das Thema „außergewöhnliche Burger“ geht. Die Dreharbeiten hierfür werden am Montag, den 17. Februar 2020 von zirka 11 bis 15 Uhr auf dem Öhringer Pferdemarkt stattfinden, auf dem I love Mauldasch bereits am Sonntag die Gäste bewirten wird.

Schwäbische Tradition

„Obwohl wir mittlerweile deutschlandweit unterwegs sind, war es uns sehr wichtig, dass der Beitrag auf einem regionalen Event gedreht wird. Wir sind Schwaben durch und durch und setzen die Traditionsspeise „Maultasche“ kulinarisch neu und modern in Szene. In gleicher Weise verbindet der Öhringer Pferdemarkt alte schwäbische Traditionen mit zeitgemäßer und innovativer Landtechnik und ist somit die perfekte Location, um den Zuschauern in ganz Deutschland die schwäbische Lebensfreude näher zu bringen“, erläutern Sebastian Werner und Peter Spataro, die beiden Geschäftsführer von „I love Mauldasch“.

Über I love Mauldasch

Mit eigenem Fuhrpark und fließendem Schwäbisch ist I love Mauldasch sowohl im Großraum Stuttgart als auch in ganz Baden-Württemberg und darüber hinaus unterwegs. Für Caterings agiert I Love Mauldasch laut eigenen Aussagen zudem deutschlandweit. 13 festangestellte Mitarbeiter (inklusive vier dualer Studenten) sorgen für einzigartige Gerichte und unvergessliche Momente bei den Gästen. Gegründet wurde die Running Mhhh GmbH mit der Marke „I love Mauldasch“ im Jahr 2013 und hat seitdem über 50 Tonnen Maultaschen verkauft. Alle Angaben stammen von I love Mauldasch.

Der „Klassik Burger“ von I love Mauldasch. Foto: I love Mauldasch

Essensausgabe am Food Truck. Foto: I love Mauldasch

Die Geschäftsführer: Peter Spataro (links) und Sebastian Werner (rechts). Foto: I love Mauldasch




HK: Schaltzentrale in Künzelsau wird zugemacht

Nach unserer Berichterstattung über den verwaisten Empfang des seit 15. November 2019 geschlossenen Hohenloher Krankenhauses (HK) in Künzelsau und über das seitdem nicht selten frei zugängliche Bedienpult, an dem man unter anderem die Heizung und die Lüftung des Krankenhauses regeln kann (wir berichteten https://www.gschwaetz.de/2020/01/26/hk-toilette-beliebter-anlaufpunkt-fuer-jedermann/ ), ist die BBT-Gruppe als Mehrheitseigentümer nun aktiv geworden.

Leser haben uns darauf aufmerksam gemacht, dass die „Schaltzentrale“ nun eingerahmt und mit Platten zugemacht wird, damit nicht jeder das Bedienpult im Foyer nach Belieben steuern kann.

 

Empfang im Hohenloher Krankenhaus wird zugemacht. Foto: privat

Die Schaltzentrale des HK in Künzelsau bekommt einen Rahmen. Foto: privat

Bald uneinsehbar: Die Schaltzentrale des HK. Foto: privat




Künzelsau: Urmel schlüpft aus dem Ei – Karten ab sofort erhältlich

Eines der liebenswertesten Geschöpfe der deutschen Kinderliteratur kommt am Dienstag, den 31. März 2020, in die Stadthalle in Künzelsau. Aus Hannover reist das kleine Ensemble des Figurentheaters „Die Complizen“ an und bringt das Urmel mit. „Urmel schlüpft aus dem Ei“ heißt das 60 Minuten dauernde Stück für Zuschauer ab vier Jahren.

Auf der Insel Titiwu bringt der Professor Habakuk Tibatong Tieren das Sprechen bei. Dann passiert etwas Unerwartetes: Ein großer Eisberg wird an den Strand geschwemmt. Ein Ei befindet sich darin. Der Professor und seine Tiere brüten es aus. Heraus schlüpft ein Urmel. Eine Sensation!

Das Original von Max Kruse bildet die Basis. Angereichert mit den schönsten Momenten des Bilderbuchtitels, mit charakterstarken Figuren auf die Rundbühne gebracht, mit eingängiger Musik vertont und mit verbindenden Mitmachelementen ist das Stück weit mehr als Figurentheater.

Angeboten werden zwei Aufführungen, Beginn ist um 9 Uhr und um 10.30 Uhr, Einlass in die Stadthalle Künzelsau ist jeweils 30 Minuten vor Beginn. Das Stück für Zuschauer dauert ungefähr 60 Minuten.

Eintrittskarten zum Preis von drei Euro sind bei Renate Kilb zu haben per E-Mail renate.kilb@kuenzelsau.de  oder unter Telefon 07940/129 121. Der günstige Eintrittspreis ist möglich, weil die Albert Berner-Stiftung das städtische Kinderkulturprogramm unterstützt.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau




Digitalisierung erreicht Künzelsau – Kostenlose Werbung für Veranstaltungen möglich

Die Digitalisierung des öffentlichen Raumes hat endlich auch Künzelsau erreicht. Aber vielleicht nicht so, wie sich der Bürger und die Bundesregierung mit ihrem Digitalpakt sich das so vorstellen:
Da stand eine Litfaßsäule mitten in der Stadt. Eine richtig moderne. Nicht so eine alte, bei der man die Plakate draufkleisterte und jedes Jahr einer mit schwerem Gerät die gesammelten Plakate des letzten Jahres abgefräst und danach dem Stadtarchivar übergeben hat.

Alle Veranstaltungen im Blick

Nein, es war eine ganz moderne, bei der man, wenn man dazu berechtigt war und den Schlüssel hatte, das gläserne Rund öffnen und Plakate und Mitteilungen mit Reißzwecken befestigen konnte.
Einmal im Kreis um die Litfaßsäule laufen und alle Kulturveranstaltungen im Blick haben. Was einen interessiert, konnte man näher inspizieren, Uninteressantes konnte man wegblenden. Innerhalb weniger Sekunden war man informiert.
Der Mensch ist recht gut darin, mit einem flüchtigen Blick zu erfassen, dass da unter vielen Unwichtigkeiten etwas ist, was ihn interessiert. Diese Fähigkeit hat ihm zu Zeiten der Säbelzahnkatze oft das Leben gerettet.
Man konnte aber auch einfach vorbeigehen, ohne Kenntnis zu nehmen, irgendwie angenehm unaufdringlich, das Teil.
Und das Allerbeste: Die Säule war nachts sogar beleuchtet.

Zeitgemäßes Ding mit Touch-Funktion

Jetzt steht da so ein zeitgemäßes digitales Ding mitten in der Künzelsauer Innenstadt. Anschaffungskosten: 24.000 Euro. Es zeigt einem eine Veranstaltung an und wenn man gerade genauer nachlesen will – husch – ist das Bild weg und es erscheint irgendwas, was einen nicht interessiert. Warten, bis nach wie vielen anderen Werbebotschaften die eine, die mich interessiert, wiederkommt? Nein, das muss man zum Glück nicht, denn die Säule hat eine Touch-Funktion, mit der man sich auch selbstständig durch das Angebot navigieren kann. Aber diese funktioniert teilweise nur seeeehr stark zeitverzögert. Aber ganz ehrlich: Übersichtlicher fand ich persönlich die gute alte Litfaßsäule.

Ich bin jedenfalls gespannt, wann das Teil zum ersten Mal gehackt wird. Weltweit machen sich ja Menschen einen Spaß aus sowas daraus – und plötzlich erscheinen ganz andere Informationen auf dem Display.

Veranstaltungen kostenlos ankündigen

Wer kein Hacker ist, kann – ganz old school – seine Anliegen über diese neue digitale Säule bewerben lassen. Kostenlos, wie die Stadtverwaltung betont.
Laut Elke Sturm, Pressesprecherin der Stadtverwaltung Künzelsau, gibt es „zwei Möglichkeiten, Veranstaltungen über das Info-Terminal zu bewerben. Die erste Möglichkeit ist der Veranstaltungseintrag auf der Homepage. Der Veranstaltungskalender der Homepage ist mit dem Info-Terminal verknüpft und erscheint somit automatisch. Jeder darf Veranstaltungen in Künzelsau auf der Homepage eintragen, die nach einer Prüfung von uns genehmigt werden. Die zweite Möglichkeit ist die Bewerbung der Veranstaltung durch ein digitales Plakat auf der Info-Tafel. Das Plakat muss in JPG-Format an helen.buehler@kuenzelsau.de gesendet werden. Beide Möglichkeiten sind kostenlos.“

Ein Kommentar von: Matthias Lauterer

Einmal im Kreis um die Litfaßsäule laufen und alle Kulturveranstaltungen im Blick haben, wie hier in Seligenstadt, das war einmal. Foto: Symbolfoto Litfaßsäule. Quelle: GSCHWÄTZ

 

https://www.gschwaetz.de/2020/01/30/landratsamt-gibt-klares-bekenntnis-zur-kreisstadt-ab-sitz-der-verwaltung-des-hohenlohekreises-bleibt-kuenzelsau/

 




Sozialverband Künzelsau kritisiert Verlosung von teuren Medikamenten an Kinder aufs Schärfste – „20.000 Euro monatlich für Krebstherapien nicht selten“

Beim größten deutschen Sozialverband, dem VdK, ist man sich einig: Wenn dieser Tage Pharmakonzerne überlebenswichtige Medikamente verlosen, werde die „menschliche Würde endgültig zum beliebigen Spielball der Ökonomie“.  Das sagt der VdK Ortsverband Künzelsau in einer Pressemitteilung von Donnerstag, den 06. Februar 2020. Der Sozialverband verweist dabei auf die „Verlosungsaktion“ der Firma Novartis http://haben einfach kein Glück… https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/zolgensma-novartis-verlost-teuerstes-medikament-der-welt-an-kinder-a-44556bb4-dece-448e-8917-4d397910f483. „100 Kleinkinder weltweit dürfen hoffen, die Übrigen haben einfach kein Glück“, kritisiert Bertold Krist VdK-Ortsverband Künzelsau.

„20.000 Euro im Monat keine Seltenheit“ für Medikamente

Krist kritisiert: „Was teure Medikamente betrifft, so wird bei bestimmten Krebstherapien den Patienten immer vor Augen geführt, was das dann jetzt kostet. Da sind dann 20.000 Euro im Monat keine Seltenheit. Wenn es um Leben oder Tod geht, kann die Pharmaindustrie die Preisbildung deutlich steuern. Zudem gibt es Erfahrungen dahingehend, dass Medikamente, für die die Lizenzen der Hersteller ablaufen und für die dann keine satten Gewinne mehr möglich sind, einfach über Nacht vom Markt genommen werden. Einige Zeit später ist dann wieder ein deutlich teuereres Medikament mit neuem Namen in den Apotheken zu finden, das die gleichen Wirkungen hat.“

Gesundheitsthemen sollten nicht unter Wirtschaftlichkeitsfaktoren betrachtet werden, so der Sozialverband

„Gesundheit, Rente, Schwerbehinderung, insgesamt der soziale Bereich lassen sich nicht wirtschaftlich darstellen“, so das Credo der gemeinnützigen Organisation. Für ein bedarfsgerechtes Gesundheits- und Sozialsystem setzt sich der Sozialverband VdK in Deutschland laut eigenen Angaben seit Jahrzehnten aktiv ein. Einer der vielen bundesweiten Ortsverbände hat seinen Sitz in der Kreisstadt Künzelsau.

Mit den drei Buchstaben in der Verbandsbezeichnung verbinden, so der dortige Vorsitzende Berthold Krist, viele immer noch nur das Bild von der besonderen sozialen Situation und Unterstützung in der Nachkriegszeit. Diese Anfänge hätten die Organisation geprägt, weswegen man auch an der Namensgebung festhalte. Inzwischen sei der Sozialverband VdK die größte gemeinnützige und überparteiliche Interessenorganisation aller Sozialversicherten und Menschen mit Behinderungen. Im Mittelpunkt der Arbeit stünden die Werte soziale Gerechtigkeit, Hilfe zur Selbsthilfe und der Erhalt der sozialen Sicherungssysteme.

Frankenweg in Künzelsau Beratung möglich

Die Kernkompetenz des Sozialverbands VdK ist schlechthin das Sozialrecht. Die Beratung umfasst die Rechtsgebiete aller gesetzlichen Sozialversicherungen. In Fragen von Rente, Kranken- und Pflegeversicherung, Schwerbehinderung und Hartz IV ist der VdK zur Stelle. In der Geschäftsstelle im Frankenweg in Künzelsau berät mit Karin Schierig eine hauptamtliche Juristin. Die Mitglieder werden bei Bedarf in Widerspruchs- oder Klageverfahren vertreten.

„Nicht nur, weil wir so nett sind“

„Rund einhundert Personen sind unserem Ortsverband in Künzelsau allein in den vergangenen zwei Jahren beigetreten“, berichtet Berthold Krist beim Blick in die Mitgliederkartei. „Dies erfolge, so seine Begründung mit einem Augenzwinkern, „nicht nur, weil wir so nett sind. Die Menschen suchten Hilfe bei der Durchsetzung ihrer sozialen Rechte, die ihnen durch die Gesetze zustehen würden.“ Allein in Baden-Württemberg würden sich die erstrittenen Renten, Pflegegelder und weitere Sozialleistungen zu Millionenbeträgen addieren.

„Nicht hinnehmbar sei auch, wenn Krankenhäuser nur noch unter wirtschaftlichen Zwängen arbeiten dürfen“

Nicht hinnehmbar sei auch, wenn Krankenhäuser nur noch unter wirtschaftlichen Zwängen arbeiten dürfen. Bildung und Gesundheit dürften nicht der Schwarzen Null geopfert werden. In diesen Bereichen Gewinne erwirtschaften zu wollen widerspreche bereits dem ersten Artikel des Grundgesetzes, der die Würde des Menschen garantiert. Kommunalpolitiker, die auf die Verfassung verpflichtet seien, stünden bei der Forderung nach einem rentablen gewinnabwerfenden Krankenhaus nicht mehr auf dem Boden des Grundgesetzes, so Krist.

Mehr Informationen zum VdK gibt es auf http://www.vdk.de/ov-kuenzelsau

 




A6: Von der Autobahn gedrängt

Regelrecht von der Autobahn gedrängt wurde der Wagen einer 21-Jährigen am frühen Sonntagmorgen, den 09. Februar 2020. Die junge Frau war kurz nach 4 Uhr mit ihrem VW Polo auf der A6 zwischen dem Kreuz Weinsberg und der Anschlussstelle Bretzfeld in Richtung Nürnberg unterwegs. Ein Unbekannter überholte sie mit einem weißen, sprinterähnlichem Transporter, und scherte so vor ihrem Auto ein, dass sie ausweichen musste. Ihr Polo kam von der Straße ab, stieß gegen das 300-Meter-Zeichen der Ausfahrt Bretzfeld und blieb an einem Baum stehen. Die Fahrerin konnte sich selbst aus dem Wrack befreien und wurde von der Besatzung eines zufällig vorbeikommenden Rettungswagens versorgt und in eine Klinik gebracht. Von dem Unfallverursacher oder seinem Transporter ist nur bekannt, dass dieser weiß ist.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Künzelsau: Versuchter Einbruch in einem Goldankaufsgeschäft in der Innenstadt

In den frühen Morgenstunden am Samstag, den 08. Februar 2020, versuchten offensichtlich zwei Täter in ein Gold-Ankauf-Geschäft in Künzelsau einzubrechen. Zwei Männer hatten in der Zeit von 01.50 Uhr und 02.15 Uhr mit einem Stein gegen die Schaufensterscheibe geschlagen um diese so zu zerstören. Die Verglasung konnte dem Angriff jedoch standhalten und wurde hierbei lediglich beschädigt. Bei den beiden Tatverdächtigen soll es sich um zwei zirka 20 – 30 Jahre alte Männern handeln.

Beide sollen kurze Haare getragen haben. Einer Täter war auffallend groß und hatte bei der Tat eine helle Jacke getragen. Der Kleinere der beiden soll Brillenträger gewesen sein. Wer Hinweise zu den beiden Männern geben kann oder die Tat beobachtet hat, soll sich beim Polizeirevier Künzelsau, unter der Telefonnummer 07940 9400, melden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Hohenlohekreis: Rekord-Spende mit dem Adventskalender 2019

Die Fördervereine der drei Lions Clubs Hohenlohe, Hohenlohe-Künzelsau und Hohenloher Land sowie der Leo Club Hohenloher Land waren im Rahmen ihres bürgerschaftlichen Engagements mit dem 15. Hohenloher Adventskalender erfolgreich aktiv. Mit dem Erlös werden die drei Pfadfindergruppen (12.000 Euro) und das Frauen- und Kinderschutzhaus (10.000 Euro) im Hohenlohekreis sowie die AMSEL-Kontaktgruppe Hohenlohekreis-Öhringen und die Nachtwanderer Öhringen mit je 5.000 Euro gefördert. Die Aktion „Menschen in Not“ erhält wieder 3.000 Euro.

Landrat Dr. Matthias Neth, der wieder die Schirmherrschaft übernommen hatte, war über die neue Rekord-Spende von insgesamt 35.000 Euro hoch erfreut. Die Hohenloher Lions und Leos waren sehr zufrieden und bedankten sich bei allen Beteiligten, die zum erfolgreichen Gelingen beigetragen haben. An erster Stelle bei den 99 Sponsoren, die 522 Gewinne im Gesamtwert von rund 30.000 Euro kostenlos zur Verfügung gestellt haben. Momentan sind noch rund 100 Gewinne nicht abgeholt. Alle Besitzer eines Kalenders sollten nochmals prüfen, ob sie gewonnen haben. Bis Ende Februar 2020 ist die Abholung noch möglich. Genauso wichtig für die gelungene Aktion waren auch die Käufer der erstmals 8.000 Kalender. In jetzt 15 Jahren konnten insgesamt 90.500 Kalender verkauft werden. 39 Empfänger haben insgesamt Spenden von 396.500 Euro erhalten und konnten viel Gutes tun.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamts Hohenlohekreis




Hohenlohekreis: „Weg vom Mindestlohn-Image“ – NGG fordert höhere Löhne

Lohn-Plus fürs Burger-Braten: Im Hohenlohekreis sollen die Beschäftigten in Fast-Food-Restaurants wie McDonald’s oder Burger King mehr Geld bekommen. Das fordert laut einer Pressemitteilung die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). „Die Mitarbeiter stehen rund um die Uhr an der Fritteuse oder an der Verkaufstheke – bekommen dafür aber meist nur den Mindestlohn von 9,35 Euro pro Stunde“, kritisiert Burkhard Siebert von der NGG Heilbronn. Die Gewerkschaft verlangt „armutsfeste Löhne“ von mindestens 12 Euro pro Stunde. Profitieren würden davon auch die Beschäftigten bei Marken wie Starbucks, KFC, Nordsee, Vapiano, Tank & Rast und Pizza Hut. Allein der Branchenprimus McDonald’s betreibt im Hohenlohekreis zwei Filialen.

Löhne reichen kaum

Hintergrund ist die laufende Tarifrunde zwischen der Gewerkschaft NGG und dem Bundesverband der Systemgastronomie (BdS). Die Branche beschäftigt bundesweit rund 120.000 Beschäftigte in 3.000 Restaurants und Cafés. „Es ist höchste Zeit, vom Mindestlohn-Image wegzukommen. Die Menschen haben für ihre harte Arbeit eine faire Bezahlung verdient“, betont NGG-Geschäftsführer Siebert. Aktuell reichten die Löhne kaum, um ohne einen Zweitjob oder staatliche Stütze über die Runden zu kommen. Siebert: „Milliardenschwere Konzerne wie McDonald’s zahlen so wenig, dass die Allgemeinheit einspringen muss. Heute müssen die Steuerzahler die Löhne und später die Renten aufstocken, damit das Geld zum Leben reicht – hiermit muss endlich Schluss sein.“

Aufruf zu Protestaktionen und Warnstreiks

Die Arbeitgeber hätten jedoch ein spürbares Lohn-Plus bislang vehement blockiert. „Die Wut der Beschäftigten ist groß. Wir rufen jetzt in ausgewählten Orten zu Protestaktionen und Warnstreiks auf, auch im Hohenlohekreis könnte es noch vor der nächsten Verhandlung zu Ausständen kommen“, so der Gewerkschafter. Die Tarifverhandlungen werden am 13. und 14. Februar in Stuttgart fortgesetzt. Es ist bereits die dritte Runde.

Verschärfter Personalmangel wegen schlechter Bezahlung

Die schlechte Bezahlung führt nach Einschätzung der NGG auch zu einem verschärften Personalmangel in der Branche. „Sowohl ausgebildete Fachkräfte als auch Quereinsteiger überlegen sich dreimal, ob sie den stressigen Job im Schnellrestaurant zum Billig-Tarif machen. Stattdessen wechseln sie häufig in andere Branchen – etwa zum Discounter an die Kasse“, berichtet Siebert. Höhere Löhne in der Systemgastronomie seien ein entscheidender Beitrag, um Fachleute in der Branche zu halten und Schulabgänger für eine Ausbildung zu gewinnen.

Quelle: Pressemitteilung der NGG – Region Heilbronn




Vogelgrippe auf Hof in Bretzfeld – Tierbestand getötet

In einem Betrieb mit einem Kleinbestand mit Geflügel in Bretzfeld wurde laut einer Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises am vergangenen Samstag, den 08. Februar 2020, der Ausbruch der Geflügelpest mit dem hochpathogenen Influenza A Virus H5N8 amtlich festgestellt.

Betroffen sind auch die Landkreise Heilbronn und Schwäbisch Hall

Um eine Ausbreitung auf weitere Bestände zu verhindern, wurde der Bestand von rund 30 Tieren nach der Verdachtsmitteilung am Donnerstag, den 06. Februar 2020, sofort gesperrt. Am Freitag, den 07. Februar 2020, wurden die Tiere des betroffenen Bestandes aufgrund des Seuchenverdachtes getötet und unschädlich über die Tierkörperbeseitigung entsorgt. Die Bestätigung des Verdachtes erfolgte ebenfalls am späten Freitagnachmittag durch das nationale Referenzlabor in Riems. Nun werden als Restriktionsgebiete ein Sperrbezirk mit einem Radius von mindestens drei Kilometern sowie ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von insgesamt mindestens zehn Kilometern um den betroffenen Betrieb eingerichtet. In diesen müssen Geflügelhalter entsprechende Maßnahmen – unter anderem die Aufstallung (Stallpflicht) des Geflügels – treffen. Die Allgemeinverfügung mitsamt ihren Maßnahmen sowie einer Karte der Restriktionsgebiete kann ab Montagnachmittag, den 10. Februar 2020, auf http://www.hohenlohekreis.de eingesehen werden.

Da der Geflügelbestand auf dem Betrieb in Auslaufhaltung in der Nähe eines Fließgewässers gehalten wurde, wird derzeit ein Kontakt mit wildlebenden Wasservögeln (Stockenten) als wahrscheinliche Infektionsursache vermutet. Das Veterinäramt wird diesbezüglich weitere epidemiologische Ermittlungen und Untersuchungen anstellen sowie die Betriebe im Sperrbezirk und im Beobachtungsgebiet kontrollieren.

Hintergrund:
Geflügelpest (Aviäre Influenza), umgangssprachlich auch Vogelgrippe genannt, ist eine durch Viren ausgelöste Infektionskrankheit, die ihren natürlichen Wirt in wilden Wasservögeln hat. In den vergangenen 20 Jahren gab es in Mittel- und Osteuropa immer wieder Geflügelpestausbrüche, so zuletzt im Winter 2016/17; bei diesem Geschehen waren auch Wildvögel in Baden-Württemberg stark betroffen. Außer dem Ausbruch in Bretzfeld gibt es derzeit keine Hinweise auf weitere Ausbrüche im Land.

Geflügelpest ist für Hausgeflügel hochansteckend und verläuft mit schweren allgemeinen Krankheitszeichen. Eine Ansteckung von Menschen durch HPAI H5N8 ist laut der Pressemitteilung des Landratsamtes unwahrscheinlich.

Weitere Informationen auch auf den Seiten des Friedrich-Löffler-Institutes: http://www.fli.de