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Künzelsau: Vollsperrung der B19 Mergentheimer Straße bis 08. September 2021

„Der Bund saniert seit Montag, 2. August 2021 die B 19 in der Ortsdurchfahrt Künzelsau (Hohenlohekreis) im ersten Bauabschnitt auf einer Länge von etwa einem Kilometer. Die Strecke weist zahlreiche Risse und Verdrückungen auf und bedarf einer Sanierung. Im Zuge der Maßnahme werden ebenso der talseitige Gehweg sowie die Entwässerungseinrichtungen vollständig erneuert. Die gesamte Maßnahme ist in zwei Bauabschnitte unterteilt.

Die nun auszuführenden Asphaltarbeiten können nicht mehr mit der Einbahnregelung des Verkehrs durchgeführt werden. Hierfür ist eine Vollsperrung der Mergentheimer Straße für die Dauer der Arbeiten notwendig.

Die Vollsperrung wird von Montag, 30. August 2021, bis Mittwoch, 8. September 2021, eingerichtet. Im Anschluss wird für die Restarbeiten bis Freitag, 10. September 2021 die bisherige Einbahnregelung wiederhergestellt.“

So teilt es das Regierungspräsidum Stuttgart kurzfristig am Donnerstag, 26. August 2021, in einer Pressemitteilung mit. Die Folge dieser Sperrung ist, dass die beiden ARAL-Tankstellen in der Mergentheimer Straße nicht angefahren werden können.

„Jeder will neue Straßen, aber beim Richten will keiner zurücktreten.“

Holger Kunze, der beim Autohaus Kunze den Service verantwortet, antwortet auf die Frage, wie er diese Situation empfindet, mit spontaner Ironie: „Geil“. Er beschreibt die aktuelle Lage so: „Die Tankstelle ist zu, die Anfahrt zur Werkstatt ist in geringem Umfang möglich.“

Untergrund war marode

Er ist über den Fortgang der Arbeiten gut informiert und weiß: „Der Untergrund war halt marode“. Die  Tragschicht könnte schon am heutigen Dienstag, den 31. August 2021, fertig aufgetragen werden, hofft er. Dann wäre auch die Zufahrt zur Werkstatt wieder möglich.

„nicht so prickelnd“

Er kritisiert, dass der Informationsfluß nicht optimal war: „Es hat sich ein paarmal verschoben“, äußert aber generell Verständnis für die Arbeiten:  „Jeder will neue Straßen, aber beim Richten will keiner zurücktreten.“ Sein Bruder, der für die Tankstelle und den Autoverleih zuständig ist, ist da vielleicht anderer Meinung: „Der findet es nicht so prickelnd“, drückt es Holger Kunze recht diplomatisch aus.

Text: Matthias Lauterer

B19 gesperrt – kein Durchkommen zu den Tankstellen. Foto: GSCHWÄTZ

B19 gesperrt – kein Durchkommen zu den Tankstellen. Foto: GSCHWÄTZ

B19 gesperrt – kein Durchkommen zu den Tankstellen. Foto: GSCHWÄTZ

B19 gesperrt – kein Durchkommen zu den Tankstellen. Foto: GSCHWÄTZ




Rasanter Preisverfall

Derzeit ist der Sprit so günstig wie lange nicht mehr. Ein Foto einer Zapfsäule beim Kaufland in Heilbronn, das heute aufgenommen wurde, verdeutlicht den Preisverfall. Während der Durchschnittspreis bei Super Benzin bei 139,2 Cent pro Liter im Jahr 2020 lag, kann man ihn aktuell für 101,9 Cent pro Liter ins Auto tanken. Das ist ein Preisverfall von rund 40 Cent pro Liter.

2018 lag der Durchschnittspreis sogar bei 145,6 Cent pro Liter bei Super Benzin.

Bei Diesel belief sich in diesem Jahr laut statista.com der Durchschnittspreis auf 125 Cent pro Liter https://de.statista.com/statistik/daten/studie/779/umfrage/durchschnittspreis-fuer-dieselkraftstoff-seit-dem-jahr-1950/

2012 war ein Rekordjahr. Tankstellenkunden zahlten für Diesel im Durchschnitt knapp 149 Cent pro Liter. Nun kann man den Kraftstoff aktuell für rund 60 Cent günstiger bekommen – für 92,9 Cent pro Liter. Diesen Durchschnittswert gab es zuletzt vor 16 Jahren und zwar im Jahr 2004.

Ein Grund für den Preisverfall ist die sinkende Nachfrage nach Rohöl und Sprit im Zuge der Coronakrise https://www.chip.de/news/Tanken-wie-2009-Warum-Benzinpreise-rapide-sinken_182626858.html

Tiefstpreise beim Sprit an der Tankstelle beim Kaufland in Heilbronn. Foto: privat vom 08. Mai 2020




Öhringen: Festnahmen nach Raubüberfall auf Tankstelle

Unter dem Vorhalt einer Schusswaffe erzwangen zwei zunächst unbekannte Männer am frühen Morgen des 22. September 2019 von zwei weiblichen Angestellten einer Tankstelle in der Siemensstraße in Öhringen die Herausgabe von Bargeld und Zigaretten. Das Raubgut hatte einen Gesamtwert von knapp über 600 Euro. Schnell konnte ermittelt werden, dass die beiden Personen zu Fuß zu der Tankstelle gekommen waren und auch zu Fuß geflüchtet sind. Ein aufmerksamer Zeuge fand noch am Tattag Kleidung, Maskierung sowie die während des Überfalls genutzte Schreckschusspistole in der Ohrn, welche sich rund 600 Meter östlich der Tankstelle befindet. Anschließend begann die akribische Arbeit der Kriminaltechniker. Diese konnten an den aufgefundenen Gegenständen Fingerabdruckspuren sichern. Die Fingerabdrücke konnten zweifelsfrei einem 41-jährigen jordanischen Staatsangehörigen zugeordnet werden. Der Tatverdächtige wurde am Anfang der Woche von Beamten des Kriminalkommissariats Künzelsau festgenommen. Bei der Festnahme war der Mann in Begleitung eines 31-jährigen Marokkaners, der ebenfalls vorläufig festgenommen wurde. Da sich der Verdacht gegen den Jüngeren zunächst nicht erhärtete, wurde dieser wieder auf freien Fuß gesetzt. Der 41-Jährige wurde indes auf Antrag der Staatsanwaltschaft am Dienstag, den 14. Januar 2020, einem Haftrichter beim Amtsgericht Heilbronn vorgeführt. Im Rahmen dieser Vorführung äußerte sich der Tatverdächtige zu dem Raubüberfall Ende September. Während der Vernehmung gab er zu, die Tat gemeinsam mit dem 31-Jährigen begangen zu haben. Der Haftbefehl gegen den 41-Jährigen wurde in Vollzug gesetzt und der Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Direkt im Anschluss wurde sein Komplize in seiner Wohnung festgenommen. Am Mittwoch, den 15. Januar 2020, wurde auch er dem Haftrichter vorgeführt und auch der Haftbefehl des Amtsgerichts Öhringen gegen ihn wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heilbronn in Vollzug gesetzt. Der 31-Jährige wurde ebenfalls in eine Justizvollzugsanstalt überstellt.

 

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Gaisbach: Versuchter Einbruch in Tankstelle

Auf den Verkaufsraum einer Tankstelle in der Robert-Bosch-Straße in Gaisbach hatten es Unbekannte am Sonntag, den 03. November 2019, abgesehen. Am frühen Morgen löste gegen 04.30 Uhr die Alarmanlage aus, woraufhin die Polizei anrückte. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass versucht wurde, die Tür aufzuhebeln. Ins Innere gelangten die Personen nicht. Die Polizei Künzelsau sucht nun Zeugen, die zum fraglichen Zeitpunkt verdächtige Wahrnehmungen an der Tankstelle gemacht haben. Hinweise gehen an die Telefonnummer 07940/94 00.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 04. November 2019

 




Überfall auf Öhringer Tankstelle

Am Sonntag, den 22. September 2019, gegen 05.59 Uhr, betraten zwei Männer den Shop der Shell-Tankstelle. Die Kassiererin wurde mit einer Pistole bedroht und zur Herausgabe von Geld und Zigaretten gezwungen. Die beiden Täter erbeuteten einen geringen Geldbetrag in Scheinen und Münzen sowie vier Stangen Zigaretten der Marke Marlboro.

Beschreibung der Täter:

Erste Person: Männlich,  zirka 170 cm groß, breite Statur

Zweite Person: Männlich eventuell etwas kleiner als der erste Täter, normale Statur

Die beiden Männer trugen sogenannte Bomberjacken in schwarz, hatten dunkle Hosen an und waren mit einer dunklen Gesichtsmaske maskiert. Sie flüchteten zu Fuß in südliche Richtung Die Fahndung mit mehreren Streifen und einem Polizeihubschrauber verlief bisher negativ. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Wer hat am Sonntagmorgen im Bereich der Tankstelle in der Siemensstraße beziehungsweise auf dem Radweg „Möhringer Talweg“ die beiden Männer gesehen? Hinweise werden an die Kriminalpolizei in Künzelsau, Telefon 07940/940 0, erbeten.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Öl-Engpass: Auch Gaisbacher Tankstelle ging der Sprit aus

Am Freitag, den 19. Oktober 2018, konnte man an der AVIA Tankstelle in Gaisbach nur noch Super Plus tanken. Alle anderen Sprit-Sorten waren leer. An den Zapfsäulen hing ein Zettel „Sehr geehrte Kunden, aufgrund der aktuellen Versorgungslage (Niedrigwasser auf den Flüssen) sind wir aktuell mit einigen Sorten leer gelaufen! Wir danken für ihr Verständnis. Ihr AVIA-Team“

GSCHWÄTZ hat bei Ralf Röser, dem Stationsleiter der Gaisbacher AVIA Tankstelle, nachgefragt, wie die aktuelle Lage ist. Röser: „Heute Nacht kam wieder eine Lieferung. Wir haben von Tessol AVIA ein Schreiben bekommen, dass momentan ein Versorgungsengpass herrscht. Denn aufgrund der Niedrigstände der Flüsse können die Tanker weniger laden oder überhaupt nicht fahren.“

Versorgungsengpass an der Tankstelle.
Foto: privat

Die Gaisbacher AVIA Tankstelle hatte vorübergehend nicht mehr alle Sprit-Sorten.
Foto: GSCHWÄTZ

Viele Sprit-Sorten waren leer.
Foto: GSCHWÄTZ

Wie sieht es bei den anderen Tankstellen in Hohenlohe aus?

Die BAGeno Tankstelle in Ingelfingen war am Montag Abend, den 22. Oktober 2018, gesperrt. Dies war aber einem technischen Fehler zuzuschreiben, so Frau Schulz von der BAGeno Tankstelle in Ingelfingen.

GSCHWÄTZ fragt weiter nach und rief Ursula Heyer, die Pächterin der ARAL Tankstelle in der Mergentheimer Str. 2/1 in Künzelsau an. Sie erklärte uns gegenüber: „Auch uns kann es passieren, dass der Sprit leer geht. Ein Zähler meldet automatisch, dass wir beliefert werden müssen. Wir können nicht eigenständig Sprit bestellen, somit ist es nie die Schuld des Pächters wenn der Sprit leer geht.“ Heißt: Wenn dem Lieferanten ARAL der Sprit ausgehen sollte, kann auch nichts geliefert werden.

Josef Grünberger, Marketing-Leiter der Deutschen AVIA Mineralöl GmbH, antwortete auf GSCHWÄTZ-Nachfrage wie es bei den anderen AVIA-Tankstellen im Hohenlohekreis aussieht.

Er erklärt, dass die Situation am Kraftstoffmarkt hinsichtlich der Verfügbarkeit von Kraftstoffen für die Betreiber von Tankstellennetzen herausfordernd sei. Jedoch soll sich diese Marktsituation regional und in Einzelfällen auch auf die Anlieferung von Kraftstoffen auswirken. „Im Fall der AVIA-Tankstelle Künzelsau-Gaisbach führte dies dazu, dass bestimmte Kraftstoffprodukte jüngst mehrfach kurzzeitig nicht verfügbar waren. Dieser Umstand konnte nach unserem Kenntnisstand zügig abgestellt werden und trifft auch aktuell nicht zu. Darüberhinausgehende Engpässe lassen unsere Planungen derzeit weder für den Standort Künzelsau-Gaisbach noch für Künzelsau, Kupferzell und Niedernhall erkennen, können durch unsere Mitgliedsfirma aufgrund anhaltend logistischer Herausforderungen in der Region aber auch nicht ausgeschlossen werden.“

Öl-Engpass deutschlandweit

Die Tankstelle in Gaisbach ist nicht die einzige Tankstelle, die nicht mehr beliefert werden konnte. Deutschland laufen Tankstellen trocken. Aber nicht nur Öl kommt nicht mehr bei uns an, sondern auch andere Güter wie Lebensmittel wie Kleidung, weil die Schiffe nicht mehr voll beladen werden können, meldete Radio Regenbogen am Sonntag, den 21. Oktober 2018.




Künzelsau: Einbruch in Tankstelle

Gewaltsam hat sich in der Nacht auf Sonntag, den 12. August 2018, ein bislang Unbekannter Zugang zu einem Tankstellenverkaufsraum in der Mergentheimer Straße in Künzelsau verschafft. Über mehrere Stunden hielt sich die Person daraufhin in den Räumlichkeiten auf und entwendete zahlreiche Zigaretten und Alkoholika. Er flüchtete unerkannt. Die Ermittlungen zu dem Einbruch dauern an.

Quelle: Polizeipräsidium Heilbronn