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Künzelsau: Fahrzeug kracht gegen Fassade

Mit einer Hauswand ist ein unbekannter Verkehrsteilnehmer in Künzelsau zusammengestoßen. Vermutlich war die gesuchte Person mit einem größeren Fahrzeug oder mit einem Anhänger unterwegs, als sie in der Unterhofer Straße eine Fensterbank und die Fassade streifte. Dabei muss die Beleuchtungseinrichtung des Unfallfahrzeugs beschädigt worden sein. Teile davon lagen noch an der Unfallstelle. An der Hauswand entstand ein  Sachschaden in Höhe von zirka 500 Euro. Der Vorfall ereignete sich im Zeitraum von Dienstagmorgen, den 16. April 2019, bis Mittwochmittag, den 17. April 2019.

Zeugen, die Hinweise zu dem Verursacher geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07940/940-0  beim Polizeirevier Künzelsau zu melden.

Quelle Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

Foto: GSCHWÄTZ/Archiv




Künzelsau: Unbekannter rammt Schlüssel in die Stirn eines 23-Jährigen

Bei einer Feier in Künzelsau ist es in der Nacht auf Donnerstag, den 18. April 2019, zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen, wobei ein 23-Jähriger schwer verletzt wurde. Aus bislang unbekanntem Grund hatten sich zwei Gruppierungen  gestritten. Nachdem Security-Mitarbeiter die Beteiligten von der Feier verwiesen hatten, setzten sich die Tätigkeiten auf der Daimlerstraße fort. Ein bislang Unbekannter rammte dabei einen Schlüssel in die Stirn eines 23-Jährigen, nur wenige Zentimeter über dem Auge. Ein herbeigerufener Rettungswagen brachte den Schwerverletzten in ein Krankenhaus. Da bislang nicht geklärt werden konnte, um wen es sich bei dem unbekannten Angreifer handelt, bittet die Polizei Künzelsau Zeugen, sich mit Hinweisen unter der Telefonnummer 07940/940-0 zu melden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 

 




44-Jähriger vermisst

Seit Dienstag, den 16. April 2019, wird ein 44-Jähriger Jürgen H. aus Walldürn vermisst. Der letzte telefonische Kontakt mit seinen Angehörigen fand gegen 23 Uhr statt. Zu diesem Zeitpunkt soll sich der Mann an seinem Arbeitsplatz in der Hollergasse in Buchen aufgehalten haben. Seitdem fehlt von ihm jede Spur. Eventuell ist er mit seinem Pkw Skoda Octavia, Kombilimousine, amtliches Kennzeichen MOS-JH 167, Farbe Grau, unterwegs. Der 44-Jährige hat einen Dreitagebart, eine große OP-Narbe am Bauch sowie am Rücken und trägt beidseitig spezielle Gesundheitsschuhe. Da nicht auszuschließen ist, dass er sich in einer hilflosen Lage befindet, wird die Öffentlichkeit dringend um Mithilfe bei der Suche nach dem Vermissten gebeten. Wer Hinweise über den Verbleib des Vermissten geben kann, wird gebeten sich unverzüglich mit dem Polizeirevier Buchen unter der Telefonnummer 06281 9040 in Verbindung zu setzen.

Wer hat Jürgen H. gesehen?
Foto: Polizeipräsidium Heilbronn

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Randale und gefährliche Körperverletzung auf Grillplatz

Vier junge Männer trafen sich am Samstag, den 06. April 2019, gegen 22.30 Uhr auf dem Grillplatz Galgenbergweg, als plötzlich eine Gruppe von mindestens 20 Personen auftauchte. Die Gruppe forderte die vier Personen lautstark auf den Grillplatz zu verlassen. Kurz darauf kam es schon zu Schlägen und Tritten. Dabei seien auch Stöcke und Steine eingesetzt worden. Dabei wurden drei Personen leicht verletzt. Zudem beschädigte die Gruppe auch den Pkw der jungen Männer und entwendeten aus dem Auto eine Jacke, Bargeld und eine Armbanduhr. Die Polizei fahndete mit vier Streifen nach der Tätergruppe. Wer Hinweise zu der Personengruppe geben kann, soll sich mit dem Polizeirevier Künzelsau, Tel. 07940/9400 in Verbindung setzen.

 

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Vier Verletzte bei Zusammenstoß

Vier Verletzte und Sachschaden in Höhe von zirka 40.000 Euro sind die Folgen eines Verkehrsunfalls am Donnerstagmorgen, den 04. April 2019, bei Künzelsau. Eine 30-Jährige war gegen 8.45 Uhr mit ihrem Citroën auf der L 1033 in Richtung Mäusdorf unterwegs. Direkt nach dem Ortseingang kam ihr PKW in einer leichten Rechtskurve aus bislang unbekannten Gründen nach rechts von der Fahrbahn ab. Vermutlich weil die Frau dann gegensteuerte, geriet das Auto nach links in den Gegenverkehr und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden Opel. Durch den Aufprall wurde dieser auf den Gehweg abgewiesen und prallte gegen einen Bauschuttcontainer. Ein 82-Jähriger Insassen des Opels wurde schwer verletzt. Die beiden anderen wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Die 30-Jährige Fahrerin des Citroën wurde ebenfalls bei dem Unfall verletzt und mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus verbracht.

Quelle: Pressemitteilung




Große Polizeikontrolle: Die Sache mit den Drogen

„Die Sicherheit im öffentlichen Raum“ sei das zentrale Thema und ein strategischer Handlungsschwerpunkt der Polizei in Baden-Württemberg und auch des Polizeipräsidiums Heilbronn, so Thomas Schöllhammer, Leiter der Kriminalpolizei Heilbronn. Daher setzte das Polizeipräsidium Heilbronn einen groß angelegten so genannten Sicherheits- und Fahnungstag an. Insgesamt kontrollierte die Polizei in diesem Rahmen 476 Personen und 278 Fahrzeuge. Das Ergebnis: 40 Straftaten wurden laut der Polizei bei diesen Kontrollen zur Anzeige gebracht. Über die Hälfte davon (23 Fälle) waren Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz.Daneben konnte die Polizei aber auch noch zwei Personen identifizieren, die aufgrund eines Haftbefehls zur Fahnung ausgeschrieben waren. Die beiden Personen wurden festgenommen.

Der erste so genannte Sicherheits- und Fahndungstag des Polizeipräsidiums Heilbronn Unter Federführung der Kriminalpolizei führte das Polizeipräsidium Heilbronn am Donnerstag zwischen 10 und 21 Uhr im Stadtgebiet Heilbronn, auf den Zu- und Abfahrtswegen des öffentlichen Nahverkehrs sowie auf den angrenzenden Bundesautobahnen durch gezielte Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen durch.

Auch im Bereich der Prostitution Prüfung

In einem taktisch breitgefächerten und behördenübergreifenden Ansatz waren heute neben einer Vielzahl an Polizeikräften der Schutz- und Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Heilbronn auch der Zoll, die Bundespolizei und das Gewerbeaufsichtsamt sowie zahlreiche Fahndungs- und Kontrollkräfte weiterer Polizeipräsidien und des Polizeipräsidiums Einsatz in die Fahndungsmaßnahmen eingebunden, so eine aktuelle Pressemitteilung des Polizeipräsidiums. Im Rahmen einer groß angelegten Kontrollstelle auf dem Gelände der Verkehrspolizeidirektion in Weinsberg wurden insbesondere im Hinblick auf die Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität eine Vielzahl an Personen und Fahrzeugen kontrolliert. Darüber hinaus erfolgten im Stadtgebiet Heilbronn gezielte Fahndungskontrollen, insbesondere in Gaststätten und Casinos, auf öffentlichen Plätzen, im Bereich der Prostitution und in öffentlichen Verkehrsmitteln. Das vernetzte Zusammenwirken der Sicherheitsakteure der Landespolizei Baden-Württemberg, des Zolls und der Bundespolizei fand im Rahmen der Sicherheitskooperation Baden-Württemberg statt.

Stadtkreis Heilbronn sicherster Kreis in Baden-Württemberg

Entsprechend der Polizeilichen Kriminalstatistik des Jahres 2018 gilt das Zuständigkeitsgebiet des Polizeipräsidiums als eine der sichersten Regionen in Baden-Württemberg, der Stadtkreis Heilbronn rangiert dabei sogar auf dem Platz des sichersten Stadtkreises im Land. Neben einer insgesamt positiven Gesamtschau des Jahres 2018 ergeben sich nach wie vor Handlungsfelder, wie beispielsweise die Zunahme von Körperverletzungen im öffentlichen Raum, die ein kontinuierliches polizeiliches Entgegenwirken erfordern. „Insofern ist es – auch im Hinblick auf die anstehende Bundesgartenschau – oberster Anspruch des Polizeipräsidiums Heilbronn, diesen Spitzenplatz auch in den nächsten Jahren zu behaupten und auf den bestehenden Handlungsfeldern kontinuierlich Verbesserungen herbeizuführen“, so Polizeipräsident Hans Becker.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

Foto: GSCHWÄTZ

 




Arbeitsunfall endet tödlich

Bei einem Arbeitsunfall ist ein 90-Jähriger am Montagnachmittag, den 01. April 2019 in Schöntal verstorben. Der Mann hatte ein Scheunentor auf einem Hofgrundstück repariert, wobei sich dieses aushang und auf ihn stürzte. Später bemerkte ein Zeuge das liegende Tor, der ebenfalls mit Arbeiten auf dem Gelände beschäftigt war. Als er das Tor wegzog, fand er darunter den 90-Jährigen, für den bereits jede Hilfe zu spät kam. Neben der Polizei waren auch ein Notarzt und eine Rettungswagenbesatzung vor Ort.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Nicht Herrchen, sondern Hund gab Urinprobe ab

Mit dem Urin vom Hund wollte ein 38 Jahre alter Autofahrer bei Kirchberg an der Jagst eine Polizeistreife hinters Licht führen. Eine Polizeistreife hatte bereits am 12. März 2019, gegen 13.30 Uhr den Mann in der Hohenloher Straße einer Verkehrskontrolle unterzogen, woraus sich schnell Verdachtsmomente einer aktuellen Drogenbeeinflussung ergaben.

Ein angebotener Urintest willigte der 38-Jährige ein. Allerdings kam (angeblich) nichts, weshalb sich die Kontrolle in die Länge zog. Nach einer Stunde wollte er erneut einen Versuch starten und nahm hierzu seinen Hund aus dem Auto. Bei dem Vierbeiner klappte es mit dem Pinkeln sofort, was der 38-Jährige ausnutzte und den Becher mal eben unter den Strahl hielt. Dies blieb von den aufmerksamen Beamten nicht unbemerkt. Der Mann wurde daraufhin sofort zu Blutentnahme gebeten. Das Untersuchungsergebnis bestätigte nun den Drogenverdacht. Der Mann hatte unter THC-Einfluss gestanden.

Er muss nun mit einer empfindlichen Geldbuße, einem Fahrverbot und Punkten in Flensburg rechnen. Ferner prüft die Führerscheinstelle die Einziehung der Fahrerlaubnis mangels Eignung.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Aalen




Polizeibeamte häuften 85.000 Überstunden an

85.000 Überstunden haben Polizeibeamte des Polizeipräsidiums Heilbronn – worunter auch der Hohenlohekreis fällt – im Jahr 2018 angehäuft. Das sagte Heilbronns Polizeipräsident Hans Becker bei der Vorstellung der Kriminalstatistik 2018 am Dienstag, den 26. März 2019. 33.000 Straftaten verzeichnete das Polizeipräsidium Heilbronn im Jahr 2018. 1.432 Polizeibeamte hat das Polizeipräsidium laut Becker derzeit unter sich. Das wären rund 60 Überstunden pro Polizist im Durchschnitt im Jahr 2018. Das klingt nach nicht sehr vielen Überstunden. Die Krux ist aber, dass manche Bereiche der Polizei stärker ausgelastet und gleichzeitig dünner besetzt sind als andere. Besonders die Kriminalpolizei (Kripo) häufte Überstunden an, auch weil sie unter anderem 22 Bandenverfahren verfolgt hat.

Die Banden seien unter anderem aus Osteuropa, aber auch aus Spanien gekommen. Unter anderem erlangten manche der Banden traurige Berühmtheit im Ländle durch den so genannten Enkeltrick. Hierbei wurden gezielt ältere Menschen angerufen. Der Enkel brauche dringend eine höhere Summe Geld, wurde den älteren Menschen erzählt. Auch falsche Polizeibeamte waren unterwegs. „Die Täter geben sich als Polizisten oder Staatsanwälte aus und nutzen das gute Ansehen anderer Institutionen. Gerade deshalb werde ihnen Vertrauen entgegengebracht, was nach solch einer Betrugsstraftat zu einer großen Verunsicherung älterer Menschen führt“, so Becker.

Die Anzahl dieser Versuchsdelikte hat sich 2018 gegenüber dem Vorjahr verdreifacht. Dabei geht die Polizei von einer großen Dunkelziffer aus, da nicht jeder Versuch des Betruges der Polizei zur Anzeige gebracht werde.

Das Polizeipräsidium Heilbronn gründete hierfür eine eigens hierfür eingerichtete Ermittlungsgruppe für derartige Delikte, die seit Oktober 2018 im Einsatz ist. Anfang 2019 konnte diese Ermittlungsgruppe, so die Polizei, bereits einen ersten größeren Erfolg verbuchen. Eine Trickbetrügerbande ist aufgeflogen und wurde verhaftet. Zugleich möchte die Polizei noch mehr mit präventiv in diesem Bereich arbeiten. Ältere Menschen sollen verstärkt über derartige Trickbetrügermethoden aufgeklärt werden. Unter anderem wurden hierfür auch Taxifahrer, Ärzte und Apotheker mit ins Boot geholt, um ältere Menschen auf diese Gefahren hinzuweisen.

Ab 2020 werde die Polizei personell zudem noch besser ausgestattet sein. Die „Personalsituation wird sich wegen der ausbildungsstarken Jahrgänge wieder spürbar verbessern“, stellt Becker in Aussicht.




Vermisster Junge vermutlich in Nordeuropa

Der vermisste Junge, welcher seit Freitag aus Winnenden vermisst wird, hält sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wohlbehalten in Nordeuropa auf.

Der Kriminalpolizei Waiblingen liegen nach umfangreichen Ermittlungen sehr konkrete Hinweise vor, wonach sich der Junge aus eigenem Antrieb zu Familienangehörigen nach Nordeuropa begeben hat.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Die Öffentlichkeitsfahndung wird hiermit zurückgenommen!

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Aalen