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Outdoor-Freizeitspaß in Öhringen ist wieder möglich – H2Ö und Fitnesspark geöffnet

Seit Samstag, den 13. Juni 2020, ist das Strandbad H2Ö in Öhringen mit Einschränkungen wieder geöffnet. Ein normaler Badebetrieb ist in dieser Saison aufgrund der aktuellen Situation aber nicht möglich. Um die Gefahr von Infektionen soweit wie möglich vorzubeugen, hat die Bäderverwaltung ein Hygienekonzept erarbeitet, das einige Änderungen im Freibadbetrieb erfordert.

Drei Zeitblöcke

Da nur eine begrenzte Anzahl an Personen gleichzeitig im Bad sein darf, wurden die Öffnungszeiten in die Zeitblöcke von 8 bis elf Uhr, von 12 bis 15 sowie 16 bis 19 Uhr unterteilt. Bis 30 Minuten vor Ende der jeweiligen Öffnungszeit ist der Eintrittsbereich geöffnet. Am Ende der Zeitblöcke müssen alle Badegäste das Freibad verlassen. In der Schließzeit werden notwendige Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten durchgeführt.

Tickets nur online oder in VVK-Stellen

Tickets können online unter https://kreisstadtoehringen.reservix.de/ gebucht oder in den Reservix-Vorverkaufsstellen im Mobiz im Bahnhof, bei der Hohenloher-Zeitung und der Buchhandlung Rau erworben werden. Beim Kauf in den VVK-Stellen wird eine Systemgebühr von 2 Euro erhoben. Zum Zweck der Nachverfolgbarkeit von möglichen Kontakten mit Corona-Infizierten müssen die persönlichen Daten für jeden Badegast hinterlegt werden. Auch für Kinder unter sechs Jahren und Begleitpersonen von Schwerbehinderten mit Berechtigung ist eine Reservierung vorzunehmen. Die gebuchten Tickets sind nur im entsprechenden Zeitfenster gültig. Nicht genutzte Tickets verfallen und es erfolgt keine Rückerstattung. Der Verkauf von Tageskarten, Mehrfachkarten und Saisonkarten ist nicht möglich.

Preise

Für Personen ab 17 Jahren kostet der Eintritt vier Euro, für Kinder ab sechs sowie Ermäßigte zwei Euro. Familientickets für maximal sechs Personen kosten zehn Euro. Kinder bis einschließlich zehn Jahren haben nur in Begleitung eines Erwachsenen Zutritt.

Einschränkungen

Da nicht in allen Bereichen der Sicherheitsabstand gewährleistet werden kann, gibt es folgende Einschränkungen: Der Strudel und die Wasserdüsen im Nichtschwimmerbereich sowie Wasserspiele im Kleinkindbereich sind nicht im Betrieb. Der Strandbereich mit Volleyballfeld, die Kletterwand sowie der Spielplatz bleiben vorerst geschlossen. Die Wertschließfächer stehen nicht zur Verfügung. Die Einzelumkleidekabinen können eigenverantwortlich genutzt werden, die Sammelumkleiden und der Warmumkleidebereich sind geschlossen. Der Duschbereich bei den Umkleiden ist geschlossen. Die Duschen im Beckenbereich können aber genutzt werden. Die Föhne sind außer Betrieb und Sitzbänke werden nicht aufgestellt.

Hygieneregeln

Kein Zutritt bei Covid-19-Symptomen oder Kontakt mit Covid-19-Erkrankten innerhalb der letzten 14 Tage. Im Warte-, Eingangs- und Ausgangsbereich ist ein Mund-Nasenschutz bis zu und von den Umkleidekabinen zu tragen. Hände müssen beim Betreten des Bades und bei Nutzung der Sanitäranlagen desinfiziert beziehungsweise gewaschen werden. Der Mindestabstand zu anderen Personen – auch auf der Liegewiese – beträgt 1,50 Meter. Gruppenbildung und Körperkontakt sind auch im und am Becken sowie am Beckenrand zu vermeiden. Personenbeschränkungen in den WC-Bereichen sind zu beachten. Nach dem Nutzen der Becken muss der eingezäunte Beckenbereich unverzüglich verlassen werden. Wege- und Abstandsmarkierungen sind zu beachten.

Neuer Fitnesspark

Wer nicht schwimmen gehen möchte, aber trotzdem Outdoor-Sport betreiben will, kann das seit Donnerstag, den 18. Juni 2020, auch im neuen Fitnesspark in der Cappelaue neben der Rollschuhbahn. Hier gibt zwei Bereiche: einen großen mit Trainingsgeräten und daneben ein Feld mit fünf Trampolinen unterschiedlicher Größe. Ein Trampolin ist verlängert, sodass man dort wie ein Känguru mehrere Sprünge auf längerer Strecke machen kann. Während die Kinder also fröhlich springen, können die Eltern die Fitness-Geräte ausprobieren und die Bauchmuskeln stärken.

100.000 Euro investiert

Zum Aufwärmen gibt es eine 70 Meter lange Außenbahn, die zum Einlaufen dient. Wer möchte, kann sich durch Übungs-Anleitungen an einem Hinweisschild inspirieren lassen. Zudem bietet der Spielgeräte-Hersteller eine kostenlose App zum Download an, die auch mit Erklärvideos zur ergonomisch richtigen Bewegungsausführung anleitet. Der QR-Code ist am Hinweisschild zu finden. Die Plätze sind mit einem Tartan-ähnlichen Belag ausgestattet. Wegen Corona gelten die Regelungen wie auf Spielplätzen, das heißt eine Person auf 10 Quadratmeter, Abstand halten, nicht vor Ort essen, Kinder nur unter Aufsicht von Erwachsenen. Die Stadt Öhringen hat hier 100.000 Euro investiert.

 

Im neuen Fitnesspark in der Cappelaue können sich Erwachsene als auch Kinder austoben. Foto: Stadt Öhringen

 




Öhringen: Bewaffneter erschreckt Anwohner

Ein bewaffneter Mann versetzte am Montag, den 01. Juni 2020, Anwohnern der Platanenallee in Öhringen einen gehörigen Schrecken. Der Mann hatte gegen 22 Uhr an der Tür eines Hauses geklingelt und nach einer Frau gesucht. Der Unbekannte trug auf Höhe seines Gürtels eine Waffe und war sichtlich alkoholisiert. Als er von dem Anwohner keine Auskunft bekam, zog der Mann von dannen. Die hinzugerufene Polizei konnte den Mann nicht mehr in der Gegend aufspüren, dafür aber einen weiteren Zeugen, der auch von dem Mann mit Pistole angesprochen worden war.

Der Fremde soll etwa 1,80 Meter groß sein und eine Glatze haben. Auffällig war auch sein osteuropäischer Akzent. Zeugen, die den Mann ebenfalls gesehen haben und weitere Angaben zu ihm machen können, werden gebeten, sich unter Telefon 07941/93 00 beim Polizeirevier Öhringen zu melden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 02.06.2020




Flagge zeigen

Inspiriert durch den Aufruf der Aktion Mensch, am Aktionstag für Menschen mit Behinderung teilzunehmen, haben die Offenen Hilfen Öhringen, die zur Evangelischen Stiftung Lichtenstern gehören, laut einer Pressemitteilung die Online-Aktion #InklusionÖhringen ins Leben gerufen. „Öhringen ist ziemlich aktiv in Sachen Inklusion. Wir wollen aber noch mehr Aufmerksamkeit für Menschen mit Behinderung“, erklärt Jonas Volp, der gemeinsam mit Iris Körner die Aktion geplant hat, in der Mitteilung. „Nach wie vor ist es so, dass Menschen mit Behinderung Nachteile erfahren und eben nicht gleichgestellt sind.“

„Wir zeigen Flagge für Menschen mit Behinderung“

Mit der Aktion, die wegen der Corona Pandemie rein digital über die Sozialen Medien abläuft, wollen die Offenen Hilfen positive Beispiele für Inklusion sichtbar machen, aber auch zeigen, wo es noch nicht so gut klappt und Luft nach oben ist. „Unterm Strich geht es darum, dass wir Flagge für Menschen mit Behinderung zeigen und dass sich viele Öhringer und Hohenloher – egal ob Organisationen oder Privatpersonen – anschließen“, bekräftigt Jonas Volp. „ Am besten postet man in Facebook etwas zum Thema. Da reicht schon ein Foto oder einfach ein kurzer Satz, was Inklusion für einen bedeutet. Dann unbedingt noch den Hashtag #InklusionÖhringen setzen. Das war es. Und ganz toll wäre ein Link zu unserer Facebook-Seite https://www.facebook.com/OffeneHilfenOehringen/“.

„Der Weg ist das Ziel“

Wer Facebook nicht nutzt, kann seine Inklusionsbotschaft auch per E-Mail loswerden und an Jonas Volp senden. Wer sich intensiver zum Thema austauschen und auf dem Laufenden bleiben möchte, kann der Facebook Gruppe InklusionÖhringen beitreten. Die Offenen Hilfen Öhringen haben in den vergangenen Jahren eine Reihe von Inklusionsprojekten in Öhringen auf den Weg gebracht. „Bisher haben wir immer viel Rückenwind durch die Stadt und die Menschen in Öhringen bekommen. Egal, ob es der Alle(s)inklusive-Lauf war oder unser aktuelles Projekt Der Weg ist das Ziel.“ Jetzt wünscht sich Jonas Volp, „dass es auch bei dieser Aktion so ist und wir viele Unterstützer gewinnen“.

Protesttag rund um den 05. Mai

Seit 24 Jahren veranstalten Verbände und Organisationen der Behindertenhilfe und -selbsthilfe rund um den 05. Mai überall in Deutschland Podiumsdiskussionen, Informationsgespräche, Demonstrationen und andere Aktionen. Dabei geht es darum, die Kluft zwischen dem im Grundgesetz verankerten Anspruch der Gleichberechtigung für alle Menschen und der Lebenswirklichkeit Stück für Stück zu überwinden. Entstanden ist der Protesttag 1992 auf Initiative des Vereins Selbstbestimmt Leben, einer Interessenvertretung von Menschen mit Behinderung. Mittlerweile bündelt die Aktion Mensch das Engagement rund um den 05. Mai unter www.aktion-mensch.de/was-du-tun-kannst/aktionstag-5-mai.html und entwickelt ausgehend von der sozialpolitischen Lage jedes Jahr ein übergreifendes Motto, unter das die Organisationen und Verbände ihre Veranstaltungen und Aktion stellen können.

Quelle: Pressemitteilung der Evangelischen Stiftung Lichtenstern

Jonas Volp von den Offenen Hilfen Öhringen zeigt Flagge für Menschen mit Behinderung. Foto: Evangelische Stiftung Lichtenstern




Öhringen: Nacht in Zelle verbracht

Die Polizei in Öhringen bekam in der Nacht auf Donnerstag, den 07. Mai 2020, ungeplanten Übernachtungsbesuch. Ein 20-Jähriger hatte am Mittwochabend im Parkhaus eines Supermarktes im Haagweg seinen 21-jährigen Mitbewohner geschlagen und dessen Mobiltelefon an sich genommen. Die Polizei überraschte den jungen Mann daraufhin in seiner Wohnung, um nach dem gestohlenen Handy zu suchen. Der Tatverdächtige war damit gar nicht einverstanden, brüllte herum und weigerte sich, den Anweisungen der Beamten Folge zu leisten. Nachdem er sich nicht beruhigte, wurden ihm Handschließen angelegt. Als auch diese Maßnahme nicht zu dem gewünschten Ergebnis führte, musste der 20-Jährige mit aufs Polizeirevier Öhringen kommen und die Nacht in einer Zelle verbringen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 07.05.2020

 




Öhringens Bürgermeister Thilo Michler: „Persönlicher Kontakt ist durch nichts zu ersetzen“

Ab Montag, den 04. Mai 2020, startet auch im Öhringer Rathaus der Kundenverkehr wieder schrittweise und im Rahmen der gültigen Abstands- und Hygieneregeln. Laut einer Pressemitteilung ist in der ersten Woche die telefonische Vereinbarung eines Termins unter der zentralen Telefonnummer 07941/68 0 erforderlich. Dringende Anträge und Verfahren werden vorgezogen, bei denen Bürger persönlich unterzeichnen oder Fingerabdrücke abgeben müssen.

„Persönlicher Kontakt ist durch nichts zu ersetzen.“

„Service und Bürgernähe sind uns im Rathaus sehr wichtig. Die Verwaltung war in den letzten Wochen der Rathausschließung bereits mit Einzelterminen, telefonischer Beratung und digitalen Lösungen für viele Anliegen der Bürger erreichbar. Der Betrieb lief in den Ämtern weiter. Nichtsdestotrotz ist der persönliche Kontakt weiterhin durch nichts zu ersetzen. Ich bin mir sicher, dass unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln, wir im guten Gespräch alle Anfragen bearbeiten werden können.“, erläutert Oberbürgermeister Thilo Michler in der Mitteilung.

Offen an zwei Tagen

In der Woche vom Montag, den 11. Mai, bis Freitag, den 15. Mai 2020, ist das Rathaus dienstags und donnerstags für den allgemeinen Publikumsverkehr geöffnet. An den anderen drei Tagen – also Montag, Mittwoch und Freitag – sind nur Termine mit telefonischer Vereinbarung möglich. Ab Montag, den 18. Mai 2020, ist das Rathaus wieder zu den bekannten Öffnungszeiten weitgehend im Normalbetrieb geöffnet.

Abstands- und Hygieneregeln

Innerhalb des Rathauses muss ein Nasen-Mund-Schutz getragen werden. Auch in allen anderen städtischen Gebäuden besteht Maskenpflicht. Sofern Besucher weder eigene Maske, Schal oder Halstuch dabei haben, wird ihnen eine Einmalmaske von der Verwaltung zur Verfügung gestellt. Desweiteren müssen die Abstandsvorschriften eingehalten werden, es sollen keine Warteschlangen entstehen. Im Gebäude selbst stehen Desinfektionsmittel im Eingangsbereich, Einwohnermeldeamt, Treppenhaus und Prinzenbau bereit. Die Türgriffe werden zudem überall täglich feucht gereinigt. In Büros mit viel Publikumsverkehr und räumlicher Enge werden zudem Plexiglasscheiben zur Trennung angebracht. Behördengänge oder Fragen sollten zunächst per E-Mail oder Telefon abgeklärt werden. Nur wenn ein persönlicher Besuch unumgänglich ist, sollte das Öhringer Rathaus in der aktuellen Corona-Situation aufgesucht werden.

Öffnungszeiten im Rathaus

Vom 11. bis 15. Mai: dienstags von 9 bis 12 und von 14 bis 16 Uhr. Donnerstags von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17.30 Uhr.

Ab dem 18. Mai: Einwohnermeldeamt und Passamt montags und mittwochs von 7.30 bis 13 Uhr, dienstags von 14 bis 16 Uhr, donnerstags von 7.30 bis 18 Uhr sowie freitags von 7.30 bis 12.15 Uhr.

Zentrale und Fundbüro können montags bis mittwochs von 7.30 bis 16 Uhr, donnerstags von 7.30 bis 18 Uhr und freitags von 7.30 bis 12.15 Uhr aufgesucht werden.

Die übrigen Ämter der Verwaltung haben montags, mittwochs und freitags von 8.30 bis 12.15 Uhr, dienstags von 14 bis 16 Uhr, donnerstags von 8.30 bis 12.15 Uhr und 14 bis 18 Uhr geöffnet.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Öhringen




Öhringen: Bienenzuchtverein sucht Paten für Blühwiese

Nicht nur Öhringen soll weiterblühen, sondern ganz Hohenlohe soll sich auch im Bereich des Natur- und Umweltschutzes weiterhin positiv entwickeln. Daher legen laut einer Pressemitteilung der Öhringer Bienenzuchtverein und der Hohenloher Landwirt Thomas Karle auf einer Fläche von 1,5 Hektar am Ortseingang von Großhirschbach eine Blühwiese zum Schutz der Insekten und der Artenvielfalt an.

Dabei können sich Blühpaten aktiv einbringen und für die Dauer von zwei Jahren eine Blühpatenschaft erwerben. Mit einem Beitrag von 2,50 Euro pro Monat (60 Euro für zwei Jahre) können einzelne Personen, Familien oder Unternehmen jeweils eine Fläche von rund 240 Quadratmetern zum Blühen bringen. Kleine Schilder weisen darauf hin, wer die jeweilige Blühfläche ermöglicht hat. Jeder Pate trägt dazu bei, die Hohenloher Natur farbenfroher und abwechslungsreicher zu gestalten und einer Vielzahl von Tieren und Pflanzen den Lebensraum zu erhalten.

Thomas Karle legt die Blühwiese an und betreut sie. Die Blühpaten werden von ihm und dem Bienenzuchtverein Öhringen regelmäßig über die Entwicklung der Blühwiese informiert. Imker stellen Bienenvölker am Rande der Wiese auf und überreichen jedem Blühpaten pro Jahr ein 500 Gramm-Glas leckeren Blühwiesen-Honig als Dankeschön für das Engagement. Wer zusätzlich noch selbst mit anpacken möchte, kann für zehn Euro Aufpreis auf seiner Blühpatenfläche einen Randstreifen von rund 25 Quadratmetern selbst bewirtschaften, um eigene Kräuter, Blumen oder Gemüse anzubauen.

„Gerne unterstützen wir die Initiative des Öhringer Bienenzuchtvereins bei der Bewerbung der Blühpaten, denn gerade in der aktuellen Corona-Zeit ist ein solches Zukunftsprojekt ein ganz wichtiges und positives Signal“, freut sich Öhringens Oberbürgermeister Thilo Michler in der Mitteilung. Ansprechpartnerin für das Projekt ist Susanne Schweizer vom Bienenzuchtverein Hohenlohe-Öhringen. Sie ist per E-Mail susanne@schweizer-cappel.de oder unter Telefon 0176/210 68 366 zu erreichen. Weitere Informationen gibt es unter  http://www.imker-oehringen.de. Bewerbungen für Patenschaften sind bei Susanne Schweizer bis Freitag, den 15. Mai 2020, möglich, da nach diesem Datum die Einsaat erfolgen sollte.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Öhringen und des Bienenzuchtvereins Hohenlohe-Öhringen




Öhringen/Bretzfeld: Betrunkener Fußgänger auf A6 unterwegs

Nachdem ein Fußgänger in der Nacht von Mittwoch, den 08. April 2020, auf Donnerstag, den 09. April 2020,  mehrfach von der Autobahn verwiesen werden musste, kam er letztlich in Gewahrsam. Das geht aus einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn hervor. Gegen 19 Uhr wurde der Autobahnpolizei zum ersten Mal ein Fußgänger an der A6 in Fahrtrichtung Mannheim gemeldet. Im Bereich zwischen Öhringen und Bretzfeld entdeckte die Polizei daraufhin einen 59-Jährigen. Dem Mann wurde ein Platzverweis erteilt und er verließ den dortigen Bereich.

Um 22.00 Uhr wurde der Verkehrspolizeiinspektion Weinsberg erneut eine männliche Person im Bereich Öhringen auf der A6 gemeldet. Es handelte sich um den selben Mann, der diesmal leicht betrunken auf der Autobahn unterwegs war. Er wurde durch die Polizisten nach Öhringen zum Bahnhof gebracht. Als um kurz vor 24 Uhr erneut eine Person entlang der Autobahn gemeldet wurde, handelte es sich wieder um den – diesmal deutlich alkoholisierten – Mann.

Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über 2,6 Promille. Die Nacht musste der Mann nun im Gewahrsam des Polizeireviers in Weinsberg verbringen.

 




Öhringer Krankenhaus in Corona-Zeiten – Keine Spur von Aufregung

Es ist ziemlich ruhig an diesem frühen Dienstag, den 17. März 2020, vor dem Hohenloher Krankenhaus in Öhringen. Nur wenige Autos stehen auf den Parkplätzen, so nach und nach trudeln Mitarbeiter ein. Sie begrüßen sich lachend, unterhalten sich, winken einander zu. Ein einsamer Patient sitzt vor der Tür und raucht. Von Corona-Virus-Aufregung hier keine Spur.

Krankenhaus für Besucher zu

Aber der Eingang ist geschlossen, die große Türe öffnet sich nicht mehr. Auf einem Schild an der Tür steht, dass „aufgrund einer amtlichen Bekanntmachung das Krankenhaus grundsätzlich von Besuchern nicht mehr betreten“ werden darf. Ausnahmen sind lediglich „Behandlungsbedürftige und die Begleitung Sterbender“. Das LimesCasino ist nur noch für Krankenhaus-Mitarbeiter geöffnet. Und das auch nur bis 13.45 Uhr. Ins Krankenhaus selbst kommt man nur rein, wenn man klingelt. Dann muss man den Nebeneingang benutzen.

Kein separater Wartebereich für Corona-Verdachtsfälle

Kommt ein Corona-Verdachtsfall, muss er direkt neben (!) der Eingangstür warten und die auf einem Schild angegebene Telefonnummer anrufen. Unter der gibt es dann Informationen zum weiteren Vorgehen. Irgendwo separat und getrennt von den anderen Passanten zu warten, geht da aber nicht beziehungsweise es ist zumindest auf den ersten Blick nichts erkennbar.

Keine besonderen Maßnahmen

Keine der Personen, die durch die Krankenhaustür rein- oder rauskommen, trägt einen Mundschutz oder Handschuhe. Schaut man durch das Fenster, erkennt man Leute an der Empfangstheke und andere, die durchs Foyer gehen. Auch von ihnen scheint niemand besondere Schutzmaßnahmen vor dem Corona-Virus ergriffen zu haben.

Ein ruhiger Morgen vor dem Öhringer Krankenhaus. Foto: GSCHWÄTZ

 

Besucher dürfen nicht mehr ins Öhringer Krankenhaus. Foto: GSCHWÄTZ

 

Das LimesCasino ist nur noch für Krankenhaus-Mitarbeiter geöffnet. Foto: GSCHWÄTZ

 

 

 




Öhringen: Autofahrt mit 3,2 Promille beendet

Mit 3,2 Promille Alkohol im Blut war eine Mercedes-Fahrerin am Sonntag, den 08. März 2020, in Pfedelbach unterwegs. Nach einem Hinweis wurde die 49-Jährige gegen 20.30 Uhr im Schwarzdornweg in Öhringen einer Kontrolle unterzogen. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 3,2 Promille. Die Ausfahrt endete für die Mercedes-Fahrerin im Krankenhaus zur Blutentnahme. Der Führerschein der 49-Jährigen wurde von den Beamten beschlagnahmt. Sie muss nun mit einer Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr rechnen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Öhringen: Galileo-Beitrag vom Pferdemarkt heute im TV

Das TV-Team von Galileo – dem Wissensmagazin auf ProSieben hat am Montag, den 17. Februar 2020, auf dem Öhringer Pferdemarkt gedreht. Dabei stand der kreative Messe- und Streetfood-Caterer „I love Mauldasch“ im Focus, der die Gäste des Pferdemarktes bewirtete. Dieser Beitrag wird am heutigen Dienstag, den 10. März 2020, um 19.05 Uhr auf Pro 7 ausgestrahlt.

Galileo stellt drei Burger aus verschiedenen Regionen mit ihren jeweiligen regionalen Eigenheiten vor. „I love Mauldasch“ hat zwischen den Brötchenhälften seiner Burger keine Frikadelle sondern eine Maultasche. Der Caterer ist sowohl im Großraum Stuttgart als auch in ganz Baden-Württemberg und darüber hinaus unterwegs.