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Neujahrsempfang in Künzelsau: Bundesgesundheitsministerin spricht

Bundesministerin für Gesundheit MdB Nina Warken zu Gast im Künzelsauer Rathaus

Der Neujahrsempfang am Freitag, 23. Januar 2026 um 19 Uhr im Rathaus Künzelsau schafft erneut Raum für Begegnungen und einen zuversichtlichen Jahresauftakt. „Wir laden die Einwohnerinnen und Einwohner von Künzelsau ein, mit uns ins Gespräch zu kommen und gemeinsam auf das neue Jahr anzustoßen“, sagt Bürgermeister Stefan Neumann. Der Einlass beginnt ab 18 Uhr.

Leidenschaftliche Tennisspielerin

Seit dem 6. Mai 2025 bringt Bundesministerin für Gesundheit MdB Nina Warken ihre umfangreichen Erfahrungen aus Bundes- und Landespolitik sowie ihre kommunalpolitische Expertise aus der Region Odenwald-Tauber in ihr verantwortungsvolles Amt ein. In ihrem Impulsvortrag wird die Ministerin, dreifache Mutter, Juristin und leidenschaftliche Tennisspielerin, persönliche Einblicke in ihren politischen Alltag, ihre Motivation sowie ihr Engagement für eine starke Region und ein zukunftsfähiges Gesundheitssystem geben.

Unterhaltsames Rahmenprogramm

Im Rahmen des Neujahrsempfangs öffnen die Mitarbeitenden ihre Bürotüren im Rathaus und stellen ihre Aufgabenbereiche vor. Ein unterhaltsames Rahmenprogramm, leckere Häppchen und Getränke runden den Abend genussvoll ab.

Anmeldungen

Zum Neujahrsempfang sind ausschließlich Künzelsauer Einwohnerinnen und Einwohner eingeladen. Ab dem 2. Dezember 2025 sind Anmeldungen möglich. In der Reihenfolge der Anmeldungen werden die Plätze zunächst im Sitzungssaal und, wenn diese alle vergeben sind, im Rathausfoyer reserviert. Der offizielle Teil mit dem Impulsvortrag von Bundesministerin für Gesundheit MdB Nina Warken wird hierfür per Video auf eine Leinwand im Foyer übertragen. Beginn ist um 19 Uhr, Einlass ins Rathaus um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist erforderlich online unter www.kuenzelsau.de/neujahrsempfang. Wer keinen Internetzugang hat kann sich auch telefonisch bei der Stadtverwaltung anmelden unter 07940 129-123.

Quelle: Pressmitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

Foto: Tobias Koch




Lunchpapekte zum Neujahrsempfang der Stadt Öhringen

Öhringens Oberbürgermeister Thilo Michler wird am Sonntag, den 09. Januar 2022, um 11 Uhr im Blauen Saal des Rathauses seinen traditionellen Bürgerempfang als Livestream durchführen. Um Appetit auf das Einschalten zu bekommen, bietet die Stadt Öhringen kleine Lunchpakete für Kinder und Erwachsene an, teilt die Stadtverwaltung mit. Diese können vom 26. November bis 24. Dezember über die städtische Homepage digital bestellt werden. Die Lunchpakete enthalten Gebäck sowie Wein für Erwachsene oder Saft für Kinder. Bei der Bestellung sollte man im Feld „Name“ angeben, ob ein Erwachsenen- oder Kinderpaket gewünscht ist. Die vorbestellten Pakete können am Tag vor dem Livestream – also am Samstag, den 08. Januar 2022 – von 10 bis 12.30 Uhr im Schlosshof abgeholt werden.

Aufgrund der weiterhin andauernden Corona-Pandemie wird der jährliche Bürgerempfang erneut über den städtischen You-Tube-Kanal live übertragen und steht danach online als Video zur Verfügung. Der OB wird Erreichtes vorstellen sowie über zukünftige Vorhaben für Öhringen sprechen. Die Jugendmusikschule rahmt die Veranstaltung musikalisch ein. Der Link zum Livestream ist über die städtische Homepage zu finden.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Öhringen




„Warum zum Teufel klimaneutral sein?“ – wenn es auch klimapositiv geht

Trotz der Coronabeschränkungen wollte  Bürgermeister Stefan Neumann den traditionellen Neujahrsempfang auch 2021 nicht ausfallen lassen. Statt in der Stadthalle konnten die Bürger den Empfang im youtube-Livestream verfolgen.

Nützlich sein anstatt weniger schädlich

Hatte Neumann in seinen Eingangsworten noch von Nachhaltigkeit bezüglich Energie und Wohnbau gesprochen, wurde er von Professor Dr. Michael Braungart gedanklich überholt, der in seinem Vortrag über das „Cradle-to-Cradle“-Prinzip das Wort „nachhaltig“ als  „weniger schädlich“ interpretiert und die Forderung aufstellt, dass wir nicht „weniger schädlich“ sondern im Gegenteil „nützlich“ handeln sollen.

„Warum zum Teufel klimaneutral sein?“ – wenn es auch klimapositiv geht.

Der Mensch sei das einzige Lebewesen, das Müll erzeuge, der sich nicht wieder in den Kreislauf einfügen lasse, sagt Braungart. Er unterstreicht das am Beispiel eines Kirschbaums: Der verliert zwar seine Blüten, aber die Biomasse der Blüten wird durch Verrottung wieder der Biosphäre zugeführt und zu 100 Prozent wiederverwertet, ist also nützlich. Dasselbe fordert er für die vom Menschen erzeugten Güter: vollständige Rückführung in die Bio- oder Technosphäre.

„Gebt einfach den Abfall auf“

Das heutige Recyling beispielsweise von Metallschrott ist für ihn ein gutes Beispiel mangelnder Qualität: Wenn aus Autos Betonstahl wird, der noch voller Buntmetalle ist, dann erzeugt das sowohl schlechten Baustahl als auch einen Mangel an wertvollen  Buntmetallen. „Effektivität statt Effizienz“ ist sein Schlagwort: Statt auf kurzfristige und scheinbare ökonomische Effizienz zu setzen, sollten die Effekte eines Produkts über seine Nutzungszeit und  die Nachnutzung betrachtet werden. Das führe über die gesamte Nutzungszeit letztendlich zu geringeren Kosten, wenn auch der Anschaffungspreis höher sein würde.

Neue Arten der Geschäftsbeziehung zwangsläufig notwendig

Aus diesem Grund plädiert er auch für neue Geschäftsmodelle und Geschäftsbeziehungen, die die Nutzung eines Produkts bepreisen, nicht das Produkt selbst: „Niemand braucht eine Solaranlage auf dem Dach, aber jeder braucht den Strom“ bringt er es auf den Punkt. Derartige Geschäftsmodelle, ähnlich einer Miete, so Braungart, habe er exemplarisch bereits verwirklicht: So habe er in den Niederlanden ein Projekt durchgeführt, wo nicht Leuchten oder Lampen bezahlt werden, sondern eine definierte Lichtleistung.

Wiederverwertung muss wichtiger werden

Auch die Produktentwicklung würde zwangsläufig anderen Prämissen folgen: Nicht nur der Einkaufspreis, sondern auch die Wiederverwertbarkeit und die Kosten und der Nutzen einer Wiederverwertung würden bereits sehr früh im Entwicklungsprozeß relevant werden.

„To do the wrong things perfectly is doing things perfectly wrong“

Fast wie ein Mantra wiederholt Braungart: „Qualität statt Nachhaltigkeit“. Er meint damit, dass die Nachhaltigkeit, wie wir sie heute sehen, nur Bestehendes optimiert und nichts Neues, nichts Fortschrittliches, erschafft. Produkten, die zu Abfall werden und nicht in die Technosphäre zurückgeführt werden, bescheinigt er mangelnde Qualität. Für ihn ist die Betrachtung des Materialienverbrauchs wichtiger als der Energieverbrauch: „Die Energieseite können wir lösen“, meint er.

„Aus Panik werden Menschen nicht fortschrittlich“

Damit hat er das Wesen des von ihm propagierten Cradle-to-Cradle-Ansatzes erklärt: Jedes Produkt soll nach seiner Nutzung wieder als Wiege eines Folgeprodukts dienen können. Dazu nennt er das Beispiel einer Papierfabrik, die es geschafft hat, ihr Papier wirklich wiederverwertbar zu machen: Durch Verzicht auf Farben und Füllstoffe, die bisher nur zu giftigem Klärschlamm wurden und 40 Prozent am Gesamtvolumen ausmachten.

Digitalisierung und Cradle-to-Cradle

Durch die neuen Geschäftsbeziehungen zwischen Erzeugern und Verbrauchern, ergäben sich laut Braungart weitere Vorteile: Wenn man von definierten Produktlaufzeiten ausgeht, weiß man auch, wann ein bestimmtes Material nach dem Recycling wieder für neue Produkte zur Verfügung steht und kann das in der Produktentwicklung berücksichtigen. Für das Vorhalten dieser Informationen ist die weitere Digitalisierung notwendig.

Städtische Bauplanung optimieren, etwa mit Fassadenbepflanzung

„Aus Panik werden Menschen nicht fortschrittlich“, sagt Braungart und will rationales Nachdenken über „nützliches“ Verhalten. Besonders die größeren Bauprojekte in Künzelsau sprach er damit an, denn städtische Bauplanungen könnten auf „Nützlichkeit“ optimiert werden, zum Beispiel durch Fassadenbepflanzungen oder gar Eiweißerzeugung in der Fassade – dieses Eiweiß könnte dann lokal als Tierfutter Verwendung finden, denkt er weit in die Zukunft. „Die Stadt hat von ihrer Umgebung immer nur genommen“, weiß er aus seiner Jugend, die er in Jagstberg, Diebach und Nagelsberg verbracht hat.

Künzelsau als Innovationshotspot von Nachhaltigkeit

Mit „Innovation entsteht nicht im Zentrum“, kommt Braungart zum Schluss seines Vortags. Künzelsau als Hochschulstandort und Sitz diverser Weltmarktführer biete sich geradezu an, ein Innovationshotspot im Sinne des „Cradle-to-Cradle“-Prinzips zu werden, wo Produkte und Dienstleistung entwickelt werden, die nicht nur „weniger schädlich“ sondern „nützlich“ sind.

Text: Matthias Lauterer

Über Prof. Braungart: http://braungart.epea-hamburg.org/de/content/%C3%BCber-michael-braungart

Prof. Dr. Michael Braungart während seiner Rede beim Neujahrsepfang der Stadt Künzelsua am 28. Januar 2021. Quelle: Screenshot

 




Über Künzelsauer Zukunftsthemen diskutieren

„Wir gestalten gemeinsam unsere Zukunft in Künzelsau“, lautet die Devise des diesjährigen Neujahrsempfangs der Stadt Künzelsau, heißt es in einer Pressemitteilung. „Für gewöhnlich findet der Neujahrsempfang im Rathaus mit vielen Menschen statt, die sich über Künzelsau und die Schwerpunktthemen informieren, das Rathaus kennenlernen und in Austausch kommen. Ausfallen lassen wollen wir den Neujahrsempfang nicht. Deshalb wird am Freitag, 29. Januar 2021 um 18 Uhr ein digitaler Neujahrsempfang via LiveStream aus der Stadthalle als Ersatz übertragen“, so Bürgermeister Stefan Neumann.

Strategie 2030

Mit der Strategie 2030 hat der neu gewählte Gemeinderat mittel- und langfristige Ziele für Künzelsau festgelegt. Zwei Schwerpunktthemen
der Strategie 2030 sind das Thema „Zukunft Wohnen“ und das Thema „Zukunft Klima“. Beim digitalen Neujahrsempfang werden über diese
Themen informiert und diskutiert. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Stefan Neumann hält Professor Dr. Michael Braungart (Leuphana Universität Lüneburg; BRAUNGART EPEA – Internationale Umweltforschung, Hamburg) einen Impulsvortrag zum Thema Cradle-to-Cradle als Innovationschance für die Region im Bau- und Architektursektor.

Cradle-to-Cradle

„Cradle-to Cradle – also von der Wiege bis zur Wiege – ist ein Gestaltungsprinzip, welches sich der Natur als Vorbild nähert, mit dem Ziel,
eine sichere und potenziell unendliche Nutzung von Materialien zu ermöglichen. Hierdurch entstehen gesunde Materialien und Produkte,
die entweder in biologische oder technische Sphären zurückgehen können. Mit dem Cradle-to-Cradle-Konzept bekommt der Bausektor eine besondere und zusätzliche Bedeutung, um Dinge zu erreichen, die für Umwelt und Gesundheit gleichermaßen geeignet sind“, informiert der Cradle-to-CradlePionier.

Podiumsdiskussion

Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion mit dem Moderator Hans-Peter Archner statt. „Es ist großartig, dass sich Künzelsau so ehrgeizige Ziele setzt bis 2030. Und wenn das jemand schafft, dann die Hohenloherinnen und Hohenloher mit so vielen Weltmarktführern und der Lust auf Innovationen bei gesunder Bodenständigkeit. Ich freue mich, als gebürtiger Nagelsberger den digitalen Neujahrsempfang begleiten zu dürfen,“ so Hans-Peter Archner. Er war von 1998 bis 2003 Programmchef von SWR 1 Baden-Württemberg und bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 2017 Chef vom SWR Fernsehen Baden-Württemberg und Stellvertretender Landessendedirektor. Dort war Hans-Peter Archner unter anderem verantwortlich für „SWR Aktuell Baden-Württemberg“, die „Landesschau“ und die „Regionale Unterhaltung“ mit Sendungen wie dem „Treffpunkt“ oder der „Fasnet“ im SWR Fernsehen. Gäste der Podiumsdiskussion sind Christine Tritschler, Architektin und Stadtplanerin ORplan, Harald Braun, erster Vorsitzender des kaufmännischen Vereins Künzelsau und Vorstand der Volksbank Hohenlohe, und Anja Wanck, Schülerin am Schlossgymnasium Künzelsau und Mitglied bei Hohenlohe 4 Future. Mit den Gästen aus den Bereichen Bau, Wirtschaft und Nachhaltigkeit wird über aktuelle Projekte und Themen in Künzelsau diskutiert. Auch Professor Dr. Michael Braungart und Bürgermeister Stefan Neumann werden an der Podiumsdiskussion teilnehmen.

Die digitale Veranstaltung wird am Freitag, 29. Januar 2021 um 18 Uhr als Live-Stream über den YouTube-Kanal der Stadt Künzelsau
unter http://www.youtube.com/stadtkuenzelsau übertragen. Fragen können vorab oder auch während des Live-Streams per
E-Mail an helen.buehler@kuenzelsau.de gestellt werden. Während der Veranstaltung können außerdem direkt über die Chat-Funktion in
YouTube Fragen gestellt werden.

Weitere Informationen zur Strategie 2030 sind unter http://www.kuenzelsau.de/strategie2030 zu finden.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

 

Hans-Peter Archner moderiert den Abend. Foto: privat




Hohenloher Sozialdemokraten laden zum Neujahrsempfang

Die Sozialdemokratie in Hohenlohe lädt in Kooperation mit der SPD Künzelsau-Ingelfingen zum traditionellen Neujahrsempfang am Sonntag, den 31. Januar 2021, heißt es in einer Pressemitteilung. Das digitale Treffen findet über Zoom statt und beginnt um 11 Uhr.

Thematisch wird die anstehende Landtagswahl am 14. März im Mittelpunkt stehen: die stellvertretende Landesvorsitzende der SPD Baden-Württemberg, Jasmina Hostert, und der Hohenloher SPD-Landtagskandidat Patrick Wegener stehen interessierten Teilnehmern Rede und Antwort.

Eine Anmeldung im Voraus ist nicht nötig. Die Einwahldaten sind unter http://www.spd-hohenlohe.de zu finden. Eine direkte Teilnahme über Zoom ist unter der Meeting-ID: 875 1312 4359 und dem Kenncode 868532 möglich.

Quelle: Pressemitteilung des SPD-Kreisverbands Hohenlohe

 

Jasmina Hostert und Patrick Wegener (beide SPD). Screenshot: GSCHWÄTZ




Pfedelbach: Neujahrsempfang des Forums Jugend in der Nobelgusch

Das Forum Jugend – ein Zusammenschluss unterschiedlichster Organisationen der Jugendarbeit – lädt am Sonntag, den 26. Januar 2020, von 11 bis 13.30 Uhr alle Interessierten, Ehrenamtlichen und in der Jugendarbeit Aktiven zum Neujahrsempfang in der Nobelgusch in Pfedelbach.

Die Besucher erwartet ein buntes Programm mit artistischen Aufführungen und Livemusik. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Neben Grußworten des Ersten Landesbeamten Gotthard Wirth, des Pfedelbacher Bürgermeisters Torsten Kunkel sowie Vertretern des Forums Jugend gibt es einen Vortrag zu den zukünftigen Herausforderungen in der Kinder- und Jugendarbeit . Referent ist Martin Bachhofer, der Leiter der Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten Baden-Württemberg e.V.  Auch der Austausch der Teilnehmer untereinander soll im Vordergrund stehen.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises

 




e-Carsharing – Loserth im Interview

Im Rahmen des Niedernhallers Neujahrsempfang am Sonntag, den 13. Januar 2019, erklärte Otto Loserth, Geschäftsführer von E-Wald, auf GSCHWÄTZ-Nachfrage was sich hinter der Idee carsharing, also wenn sich mehrere Personen ein Auto teilen, verbirgt.

Otto Loserth erklärt: „Die Idee ist, dass gewisse Fahrten kein zweites eigenes Auto erfordern. Sondern, dass man mobil bleiben kann, ohne dass man ein zweites Auto benötigt. Carsharing kann in der Familie beginnen, indem man die eigenen Fahrzeuge in der Familie teilt.“

Das ganze Interview gibt es im Video.




„Natürlich war mir klar, dass der Seehofer nicht ohne Grund da war.“

Kaum hat der Künzelsauer Bürgermeister Neumann seine Bürger empfangen, da war’s auch bei den Niedernhallern soweit. Achim Beck begrüßte am Sonntag, den 13. Januar 2019, bei schmeichelhaftem Nieselregen reichlich Publikum in der Stadthalle Niedernhall, um ein Resümee des vergangenen Jahres zu ziehen und um neue Projekte in diesem Jahr vorzustellen. Musikalisch flankierte ihn die hiesige Stadtkapelle. Damit es kurzweiliger wurde, setzte er in seiner Rede das beschauliche Städtchen mit der ‚kleinen Kneipe an der Ecke‘ gleich, wie sie Schlagerkoryphäe Peter Alexander einst fürsorglich wie allerliebst besang. Und in dieser Kneipe drückten sich die sogenannten Gäste und der Stammtisch um Tisch und Theke, die da waren: der Gemeinderat und die Niedernhaller.

„Natürlich war mir klar, dass der Seehofer nicht ohne Grund da war. Nein! Er brachte den Zuschuss für die Sanierung des Solebades vorbei“, reimte Achim Beck bei seiner Rede beim Neujahrsempfang. Im kurzen GSCHWÄTZ-Interview teilte Beck mit: „Die schwierigsten Themen 2018 waren die rund ums Soledad. Die wir allerdings sehr gut gemeistert haben und sehr dankbar sind, dass es den Förderantrag für die Bundesmittel gibt.“

Gschwätz Videoreporter Felix Kribus hat sich unters Publikum gemischt und sowohl die Atmosphäre als auch Volkes Stimme eingefangen.

 




Kultusministerin Eisenmann lobt Künzelsau

Bürgermeister Stefan Neumann empfing dieses Mal neben den Künzelsauer Bürgern die Kultusministerin von Baden-Württemberg, Dr. Susanne Eisenmann, nicht zu vergessen die Lokalprominenz. Aktuelles Thema des traditionellen Neujahrsempfang am 11. Januar 2019 im Künzelsauer Rathaus: „Wir machen Bildung“

Wie wichtig Lernen und Bildung ist und welche Bedeutung dies besonders für Hohenlohe hat, das erörterten Neumann und Eisenmann ausführlich vor etwa 300 Künzelsauern. „Für Hohenlohe ist Bildung unglaublich wichtig. Bildung ist die Grundlage unserer Gesellschaft und auch unserer Zukunft. Wir, als Stadt Künzelsau, versuchen unseren Beitrag für die Zukunft zu leisten“, so Bürgermeister Stefan Neumann gegenüber GSCHWÄTZ. Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann findet die Künzelsauer Bildungssituation „bemerkenswert gut“. Eisenmann sagt: „Ich habe großen Respekt davor wie die Stadt Künzelsau und die politischen Gremien hier Bildung konkret leben. Die Schulsanierungen, die ganzen Grundlagen, die es gibt, die Arbeit mit den Schulen und mit den Kitas ist eine Herausforderung und da wird viel Geld investiert. Das ist eine bemerkenswerte Entwicklung. Davon können sich andere Städte und Gemeinden eine Scheibe abschneiden.“

Gschwätz-Videoreporter Felix Kribus hat die Besucher zwischen Häppchen und Sektorange im legeren Teil des Abends befragt, wie gut der Abend und die Reden bei ihnen ankamen.

Neujahrsempfang im Künzelsauer Rathaus am 11. Januar 2019. Von links: Der ehemalige Hohenloher Landrat Helmut M. Jahn, Landrat Dr. Matthias Neth, Dr. Susanne Eisenmann, Carmen und Reinhold Würth, Bürgermeister Stefan Neumann, Ursula und Albert Berner, Eberhard Gienger, Christian von Stetten. Foto: GSCHWÄTZ