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Nagelsberg: Traditionelle Maihocketse des PHOENIX an der Kelter

Auch im Jahr seines 20. Geburtstags feiert der F.C. PHOENIX Nagelsberg 2002 e.V. wieder sein traditionelles Maifest an der Kelter.

Aus Tradition ein Fest für alle Generationen

Nachdem das Fest in den letzten Jahren von Corona geprägt war, hoffen wir in diesem Jahr wieder auf ein ungezwungenes und fröhliches Beisammensein für alle Generationen.

Nach dem Heimspiel gegen die SGM Markelsheim/Elpersheim bleibt am Samstag, 30. April 2022, genügend Zeit, um gemütlich vom Nagelsberger Sportplatz zur Kelter zu wandern, bevor das Fest gegen 17:30 eröffnet wird. Gegen 19:00 wird der Maibaum gestellt, ganz klassisch und nicht etwa mit einem Kran. Danach ist für Speisen und Getränke gesorgt.

Ganz Nagelsberg trifft sich – Maiwanderer und -radler herzlich wilkommen

Der Sonntag, 1. Mai, beginnt wie immer mit dem Mittagessen, bei dem nicht nur ganz Nagelsberg zusammenkommt, sondern auch Maiwanderer und –radfahrer aus der näheren und weiteren Umgebung begrüßt werden.

Bei schlechtem Wetter bietet die Kelter genügend Platz, um sich im Trockenen zu treffen.

Text: Matthias Lauterer

Pressemitteilung F.C. PHOENIX Nagelsberg e.V.




„So etwas ist hirnrissig in der heutigen Zeit“

Der 11.11. ist traditionell Karnevals-, Fasnachts-, Fasnets- oder Faschingsauftakt. Ausgerechnet an diesem Tag tagte der Germeinderat Künzelsau und mußte einen Beschluß fassen, dessen bürokratischer Hintergrund durchaus Anlaß für eine scharfzüngige Büttenrede geben könnte. Beschlossen wurde letztlich die Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens zum Bau einer Freiflächenfotovoltaikanlage auf einer Fläche von ungefähr 2 Hektar oberhalb von Nagelsberg.

Ursprünglich deutlich größer geplant

Das Projekt wurde bereits in früheren Sitzungen im Gemeinderat vorgestellt. Ursprünglich sollte der Bebauungsplan eine Fläche von rund 5 Hektar umfassen, auf denen in zwei Bauabschnitten eine Freiflächen-Photovoltaikanlage errichtet werden sollte. Zwei ansässige Landwirte wollten dieses Projekt verwirklichen und hatten eine umfassende Planung vorgelegt – darin enthalten waren unter anderem bereits Angaben über die Bodengüte, zum Umweltschutz und der Artenvielfalt sowie über die Blendfreiheit. Eine Präsentation, wie man sie selten zu Gesicht bekommt, war die einhellige Meinung. Damals war der Gemeinderat von dem Projekt überzeugt, da es alle Kriterien der Stadt Künzelsau für den Bau solcher Anlagen erfüllte: „Wir waren alle unisono, das kommt ja nicht so oft vor bei uns“, erinnert sich Gemeinderätin Verena Löhlein-Ehrler (CDU).

So stellten sich die Antragsteller den ersten Bauabschnitt vor (hinten rechts: Belsenberg). Quelle: Sitzungsunterlage

 

Die Rechnung nicht mit dem Regionalverband gemacht

Einzige Planungshürde war letztlich der Regionalverband, der sich unter bestimmten Voraussetzungen ein Eingriffsrecht vorbehält. Da die geplante Fläche in einem „regionalen Grünzug“ liegt und sich der Regionalverband dort bei Eingriffen, die mehr als 2 Hektar umfassen, in der Verantwortung sieht, kündigte der Regionalverband an, gegen das geplante Projekt zu sein: Schließlich sei es zu groß.

Widersprüchliches Agieren des Regionalverbandes

Nicht zu groß wäre das Projekt beispielsweise, wenn neben der beantragten Fläche bereits eine ähnliche Anlage bestehen würde: Daher, so ließ der Regionalverband schon durchblicken, würde man sich dem Bau einer zweiten großen Solaranlage zwischen Amrichshausen, Steinbach und Ohrenbach wohl nicht verschließen. Auch dieses Gebiet liegt im regionalen Grünzug. Es wäre also theoretisch möglich, den regionalen Grünzug ganz ohne Einbeziehung des Regionalverbandes komplett mit Solaranlagen zu bepflastern – wenn man es nach und nach macht und darauf achtet, immer direkt neben eine bestehende Anlage zu bauen.

Gemeinderäte zeigen Unverständnis

Unverständnis für die Richtlinien des Regionalverbands zeigt Verena Löhlein-Ehrler (CDU): „Ich komme nicht aus der grünen Ecke, aber die Energiewende ist uns politisch vorgegeben, wir haben das umzusetzen. Wenn man uns die Wege dazu so beschneidet, dann ist das merkwürdig“, findet sie.  Sie wohnt in Garnberg, kennt das Gelände gut und weiß: „Das stört dort niemanden“, auch nicht die Natur, denn durch die geplanten Maßnahmen „würde die Biodiversität eher zu- als abnehmen“, ist sie sich sicher.

Der Regionalverband sei weit weg von den Menschen, das fange schon bei der Sprache an:  „Mit einer ‚linearen landschaftsprägenden Infrastruktureinrichtung‘ ist eine Straße gemeint, ich habe das nachgefragt“, berichtet sie und ergänzt: „Ich bin ja Juristin und sowas eigentlich gewöhnt, aber …“ läßt sie den Satz vielsagend ausklingen.

„Ohne Not ausgebremst“

Eine solche Anlage, gebaut von einem lokalen Investor, der auch eine Bürgerbeteiligung ermöglichen will, sei doch ideal und viel sinnvoller als beispielsweise eine Windkraftanlage, die ganz sicher „raumbedeutsam“ sei. Sie sagt: „Wir fühlen uns ohne Not ausgebremst.“

„So etwas ist hirnrissig“

Auch Johannes Rückgauer (UBK) aus Nagelsberg kennt das Projekt und die Projektbeteiligten gut. Er denkt, dass die beiden Landwirte Klaus Kempf und Johannes Braun letztendlich den Rechtsweg vermeiden wollten und daher ihr Projekt angepaßt, das heißt verkleinert, haben. Er findet für seine Beurteilung der Maßgaben des Regionalverbandes deutliche Worte: „So etwas ist hirnrissig in der heutigen Zeit.“  Er befürchtet, dass die Regeln des Regionalverbandes letztendlich große Konzerne bevorzugen könnten, die sich die Zeit und den Aufwand eines Rechtsstreits möglicherweise leisten könnten. Regionale und lokale Gesichtspunkte würden dann vernachlässigt: „Die Bürgerbeteiligung ist natürlich erstmal vom Tisch“, bemängelt er. Rückgauer kann die Regelsetzung durch den Regionalverband nicht nachvollziehen und fragt sich, welcher demokratischen Kontrolle derartige Entscheidungen unterliegen. Er sieht eine „Wertvernichtung und eine Frustration“ bei den Projektbeteiligten und sagt: „Meiner Meinung nach bremst der Regionalverband. So schaffen wir die Klimaziele nie.“

„Nach wie vor euphorisch, dass wir etwas tun, was Sinn macht“

Johannes Braun aus Nagelsberg, einer der beiden Initiatoren der Anlage, macht zu Anfang des Gesprächs einen ernüchterten Eindruck: „So isches halt“, meint er, wenn er feststellt, dass man jetzt nur zwei Drittel der ursprünglich geplanten Strommenge erzeugen könne. Und natürlich kämen durch die Änderung der Pläne jetzt zusätzliche Kosten für die verkleinerte Anlage auf ihn zu. Weitere Kosten entstünden, wenn perspektivisch vielleicht doch eine Erweiterung infrage käme – diese Kosten wären in der ursprünglichen Planung mit zwei Bauabschnitten in einem gemeinsamen Bebauungsplanverfahren nicht entstanden. Auch er empfindet die Handlungsweise des Regionalverbands als „nicht nachvollziehbar“. Im Hinblick auf den Klimaschutz sagt er: „Wenn jemand auf sein absolutes Recht beharrt, dann kommen wir nicht weiter.“ Vom „Amtsschimmel“, der am Werk sei, spricht er, und davon, dass „Besonnenheit und Maß“ fehle: „Natürlich brauchen wir Richtlinien – aber diese müssen auch dazu da sein, dass man sie an den Einzelfall anpasst.“
Seine Stimme wirkt plötzlich gar nicht mehr ernüchtert, sondern tatkräftig, als er  sagt: „Wir sind nach wie vor euphorisch, dass wir etwas tun, was Sinn macht.“

Solaroffensive der Landesregierung

Der damalige Landes-Umweltminister Franz Untersteller (Die Grünen) kündigte Ende 2020 an,  bis zum Jahr 2030 pro Jahr 550 Megawatt installierte Solarleistung aufzubauen, um die installierte Leistung auf 11 Gigawatt zu bringen. Das ist kein allzu ambitioniertes Ziel, wenn man weiß, dass im Jahr 2020 bereits 660 Megawatt neu errichtet wurden.
Untersteller plante für die Solaroffensive fest mit Freiflächenanlagen. Wie die Einschränkungen durch den Regionalverband mit dem Klimaschutzgesetz und der Solaroffensive der Landesregierung in Übereinstimmung zu bringen ist, hat GSCHWÄTZ beim Umweltministerium nachgefragt.

Task Force: Die Politik arbeitet – hat aber noch keine Ergebnisse vorzuweisen

Die Diskrepanz zwischen der Aufgabenstellung der Landesregierung und dem Handeln untergeordneter Behörden, ist der Landesregierung durchaus bekannt. Man hat aus diesem Grund bereits gehandelt: „Die Landesregierung untersucht im Rahmen der vom Ministerrat beschlossenen Task Force zur Beschleunigung des Ausbaus der Erneuerbaren, wie Hemmnisse für den Ausbau der erneuerbaren Energien beseitigt werden können.“ Die Task Force prüft derzeit unter anderem die Beschleunigung des Ausbaus der erneuerbaren Energien über die Erstellung eines fachlichen Entwicklungsplans, einer Teilfortschreibung oder Fortschreibung des Landesentwicklungsplans sowie die Öffnung von regionalen Grünzügen für Windkraftanlagen und Freiflächen-Photovoltaik.
Auch das Umweltminsterium scheint die Zeichen der Zeit erkannt zu haben: Bürgermeister Stefan Neumann berichtet von Gesprächen im Umweltministerium, in denen die Diskrepanz im Handeln der einzelnen Behörden und Verbände von betroffenen Bürgermeistern und Landräten deutlich gemacht wurde. Er hofft, dass in absehbarer Zeit einheitliche und nachvollziehbare Richtlinien angewendet werden.

Johannes Braun sagt dazu: „Wenn man ein Thema priorisiert, dann muss man nicht nur reden, sondern dafür sorgen, dass das Thema auch umgesetzt werden kann. Das einzig Gute ist, dass das jetzt wohl verstanden wurde.“ Die Ergebnisse, die die Task Force erarbeiten wird, helfen ihm für seine Anlage allerdings nicht mehr.

Text: Matthias Lauterer

[Die Verantwortlichen des Regionalverbands haben sich aus Zeitgründen noch nicht zu diesem Thema geäußert]




Versuchtes Tötungsdelikt in Nagelsberg

Am Donnerstagabend, den 10. Juni 2021, gegen 19.15 Uhr verletzte ein 27-jähriger Bewohner einer Gemeinschaftsunterkunft in Künzelsau-Nagelsberg einen weiteren Bewohner aus noch unbekannten Gründen mit einem Messer schwer. Der Tatverdächtige wurde kurze Zeit später im Bereich der Gemeinschaftsunterkunft widerstandslos festgenommen. Der verletzte 30-jährige Mann musste mit dem Rettungsdienst in eine Klinik gebracht werden. Er befindet sich nach einer Notoperation außer Lebensgefahr. Der 27-jährige Tatverdächtige soll nun dem zuständigen Haftrichter vorgeführt werden.




Gemeinderat Künzelsau: „Dass ich das noch erleben darf“

Ganz im Zeichen der Freiflächenfotovoltaik stand die Sitzung des Künzelsauer Gemeinderats vom Dienstag, 09. Februar 2021. In den letzten Monaten hatten mehrere Investoren Interesse an einem „Solarpark“ auf Künzelsauer Gemarkung bekundet, zuletzt wurde über ein Projekt der EnBW oberhalb Belsenbergs beraten.

Vorschlag der Verwaltung geht dem Gemeinderat nicht genug ins Detail

Der Gemeinderat hatte die Verwaltung aufgefordert, eine für alle derartigen Pläne gültige Richtlinie zu erstellen, gegen die Anträge einheitlich geprüft werden sollen. Die Vorlage der Verwaltung war dem Gemeinderat aber noch nicht detailliert genug: Es sollten nicht die besten Ackerböden der Stadt für Solaranlagen verwendet werden, daher schlug Hans-Jürgen Saknus (SPD/Grüne) eine Verschärfung vor: Unter anderem sollten nicht alle „benachteiligten Flächen“ – fast die gesamte Fläche der Stadt Künzelsau liegt auf „benachteiligten Flächen“ –  freigegeben werden können, sondern nur Flächen mit einer sogenannten Bodenwertzahl unter 60 (Die Bodenwertzahl ist eine Zahl, die dem Vergleich der landwirtschaftlichen Nutzbarkeit von Böden dient, die besten Böden werden mit 100 bewertet.). Eine Fläche von fünf Hektar pro Anlage soll nicht überschritten werden, eine bezifferte Bürger- oder städtische Beteiligung sollte ermöglicht werden.

Einigkeit in den wesentlichen Punkten

Fast alle Fraktionen zeigten sich sowohl bei der Notwendigkeit von einheitlichen Rahmenbedingungen für alle potenziellen Investoren als auch mit der Zielrichtung des Vorschlags der SPD/Grünen einig, einzig in Detailfragen gab es unterschiedliche Ansichten. Daher schlug Robert Volpp direkt vor, eine kleine Runde zu bilden mit dem Ziel: „Klare Richtlinien festlegen, wenn künftig solche Anfragen kommen“. Rolf Hamprecht plädierte dafür, dass die Stadt Künzelsau sich generell an derartigen Plänen finanziell beteiligt, die Erträge seien schließlich konjunkturunabhängig. Im Gegenzug rät Ernst-Friedrich Bürkert (CDU) von einer städtischen Beteiligung ab: „Man kann nicht feststellen, ob zu teuer eingekauft wird.“ Boris d’Angelo (UBK) wies auf den Landschaftsschutz hin: „Wir haben eine kleinteilige Landschaft und die soll auch so erhalten bleiben“ und betonte die Gestaltungshoheit des Gemeinderats: „Wir sind das Steuerungsorgan, das die Regeln festlegen soll.“ Verena Löhlein-Ehrler (Die Freien) gab skeptisch zu bedenken, dass sie bei „nochmal fünf Ausschlusskriterien“ eine Ablehnung seitens potenzieller Investoren befürchtet und will dem Vorschlag der Gemeinde zustimmen.

EnBW als Planer

Als Bürgermeister Neumann vorschlägt, eine kleine Arbeitsgruppe unter Führung des Bauamts einzuberufen, die den Vorschlag der Verwaltung bis zur nächsten Sitzung um die angesprochenen Punkte ergänzen soll, besteht Einigkeit. Ziel ist, „einen Rahmen zu finden um Gleichbehandlung garantieren zu können“. Eine Beschlussfassung in der nächsten Sitzung ist wichtig, denn auch die Planung der EnBW für einen Solarpark oberhalb von Belsenberg wird in der nächsten Sitzung wieder auf den Tisch kommen.

Antrag für Freiflächensolaranlage in Nagelsberg

Im Anschluss an diese Diskussion wurde ein weiterer Antrag auf Errichtung einer Freiflächensolaranlage erläutert: Johannes Braun und Klaus Kempf, Landwirte aus Nagelsberg, legten ein Konzept für eine solche Anlage oberhalb von Nagelsberg vor. Auf zwei Parzellen mit insgesamt 3,16 Hektar planen sie eine Anlage mit fast zwei MW Leistung, eine mögliche Erweiterung um 1,29 MW haben sie auf dieser Fläche ebenfalls bereits konzipiert. Standort ist nördlich Nagelsberg auf einem leicht geneigten Südhang. Das Gelände ist landwirtschaftlich kaum nutzbar, der Name „Steinacker Vogelherd“ sagt das bereits. Die Bodenwertzahl liegt dort bei ungefähr 25. Außerdem ist das Gelände nicht einsehbar.

„Bilderbuchprojekt“

So waren auch die Reaktionen „Bilderbuchprojekt“ (Ernst-Friedrich Bürkert, CDU), „geradezu eine Blaupause“ (Rainer Süßmann, Die Freien) oder „Vorzeigeobjekt“ (Robert Volpp, CDU) nicht verwunderlich. Der Urheber des Zwischenrufs „Dass ich das noch erleben darf“ war dagegen nicht zu ermitteln. Den zweiten Bauabschnitt könnte sich Johannes Rückgauer (UBK) als „Einstiegsprojekt für eine Bürgerbeteiligung“ vorstellen und schlägt vor, gleich beide Abschnitte zu planen. Und Hans-Jürgen Saknus war froh, „ein Projekt zu sehen, wo man sieht: Es geht.“

Einstimmige Zustimmung

Dem Antrag auf Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans für den „Solarpark Steinacker Vogelherd“ in Nagelsberg stimmt der Gemeinderat einstimmig zu.

Gebäude in der Mainzer Straße sollen für Asylbewerber oder ansonsten obdachlose Menschen zur Verfügung gestellt werden

Cornelius Eisert vom Stadtbauamt stellte ein Konzept für die Nutzung städtischer Flächen und Gebäude vor: Im ersten Schritt soll die derzeitige Schotterfläche am Wiesweg bebaut werden, hier sollen moderne und barrierefreie Altenwohnungen entstehen. Die Bewohner der derzeitigen Altenwohnungen in der Mainzer Straße sollen dann in die neuen Wohnungen umziehen. Die Gebäude in der Mainzer Straße sollen im Anschluss renoviert werden, um dort sozialen Wohnraum zum Beispiel für Asylbewerber oder ansonsten obdachlose Menschen zu schaffen. Diesem Zweck dienen momentan zwei Gebäude im Egerlandweg. Für diese sieht der Plan den Abriss vor, an deren Stelle treten zwei Mehrfamilienhäuser, die mietpreisgebundenen Wohnraum, zum Beispiel für Familien, anbieten sollen.

Größtenteils wurde dieses Konzept als stimmig empfunden, einzig die Parksituation im Wiesweg wurde kritisiert. Erhard Demuth (SPD/Grüne) sorgte für ein lachendes Ende dieser Diskussion mit der Bemerkung „Leute, die dort Sport machen, können auch von den Wertwiesen herlaufen“.

Das Konzept ist noch nicht auf einem beschlussfähigen Stand, daher wurde nicht darüber abgestimmt.

Mehrkosten für Regenrückhaltebecken in Gaisbach von 618.000 Euro

Keine Einstimmigkeit herrschte beim Antrag der Verwaltung, Mehrkosten von 618.000 Euro für die Errichtung der Regenrückhaltebecken im Gebiet Haselhöhe in Gaisbach zu beschließen. Zu undurchsichtig war der Fall: War es eine „Fehlplanung des Ingenieurbüros“ wie ein Ratsmitglied feststellte, oder konnte die endgültige Planung bei Auftragserteilung noch nicht ermittelt werden? Auf jeden Fall entgeht der Stadt Künzelsau eine sechsstellige Summe, denn die Mehrkosten können nicht mehr auf Grundstückspreise oder Erschließungskosten umgelegt werden. Daher stimmte zwar die Mehrheit der Räte zu, „notgedrungen“ sagte Rainer Süßmann, trotzdem gab es aus Reihen von UBK und der FfK insgesamt sechs Gegenstimmen.

Luftreinigung in Klassenzimmern

„Bei Neubau, Sanierung und Erweiterung von Schulgebäuden sollten Luftaustauschanlagen eingerechnet werden“, ist die Schlussfolgerung von  Cornelius Eisert, der sich zusammen mit mehreren Schulleitern ein Bild über die auf dem Markt angebotenen Luftreiniger gemacht hat. Eine reine Luftreinigung hält er für weniger sinnvoll als einen Luftaustausch, da die Luftreiniger den Sauerstoffgehalt, der zur Konzentration nötig ist, nicht erhöhen. Das Vorgehen der Stadt wird also sein, die vorhandenen Landesmittel in gezielte Einzelprojekte in Abstimmung mit den Schulleitern zu investieren, um die Corona-Übertragungsgefahr an neuralgischen Punkte oder in schlecht zu lüftenden Räumen zu verringern.

Kritik an Kommunikation

Gegen Ende der Sitzung beklagt sich Lisa Möhler darüber, dass auf den elektronischen Kanälen der Stadt keine Information über die beiden Wasserrohrbrüche und den Ausfall der Wasserversorgung am Südhang vom 31. Januar zu finden waren. Sie schlägt vor, bei ähnlichen Ereignissen zukünftig proaktiv über die Kanäle der Stadt zu informieren.

Text: Matthias Lauterer

 




Markantes Schmuckstück wird neue Heimat für Vereine

Es wird fleißig gewerkelt am Dorfgemeinschaftshaus in Nagelsberg. Die Bauarbeiten sind laut Pressemitteilung in vollem Gang. Die Mühlbergstraße ist gesperrt. Ein Kran steht mitten auf der Fahrbahn. Im Außenbereich werden die Stützmauern für Parkplätze betoniert. Sechs Stellplätze entstehen an der Westseite, unmittelbar beim späteren Haupteingang. Auf dem Gerüst im ersten Stockwerk wird an der Außenfassade gearbeitet. Im Unter- und Erdgeschoss wurden bestehende Gebäudeteile mit dem Neubau verbunden. Während in den unteren Geschossen gemauert wurde und noch wird, ist das Obergeschoss komplett in Holzbauweise geplant. Die Wände aus OSB-Platten mit Fenster- und Türausschnitten stehen bereits. In diesen Tagen werden die Fenster eingebaut.

Barrierefreies Erdgeschoss

Auf insgesamt 445 Quadratmetern Nutzfläche sollen im Obergeschoss ein kleinerer Besprechungsraum sowie Toiletten entstehen, heißt es weiter in der Mitteilung. Im barrierefreien Erdgeschoss wird es neben dem Foyer zwei Versammlungsräume, die über eine Verbindungstür zusammengeschlossen werden können, eine Küche sowie eine Toilette geben. Im Untergeschoss finden Abstellräume sowie der Technikraum ihren Platz. Erhalten bleiben der Gewölbekeller sowie das Tauchbad (Mikwe). Hinzu kommen im Außenbereich sechs Parkplätze.

Weiter Blick ins Kochertal

Das markante Gebäude hat ein Flachdach, um die Sicht aus den Nachbargebäuden so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Die Aussicht geht weit ins Kochertal hinein und ist auch aus vielen Perspektiven im Rohbau bereits möglich. Bevor die Nagelsberger jedoch ihre Versammlungs-, Besprechungsräume und die Küche benutzen können, müssen noch etliche Gewerke ausgeführt werden. „Das Obergeschoss erhält eine Holzfassade“, erklärt Cornelius Eisert vom Stadtbauamt. „Die unteren Stockwerke werden verputzt. Parallel dazu wird natürlich innen weitergearbeitet. Die Sanitär- und Elektroarbeiten beginnen.“

Fertigstellung im Winter 2021

Baubeginn der Maßnahme war im April 2020 und wenn es keine größeren Überraschungen mehr gibt, könnte das Dorfgemeinschaftshaus im Herbst/Winter 2021 fertig sein. Kostenpunkt: rund 1,5 Millionen Euro. Im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms Investitionspakt Soziale Integration im Quartier (SIQ) wurden 594.000 Euro Förderung bewilligt.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

Der Kran steht mitten auf der Straße. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau

Im Unter- und Erdgeschoss wurden bestehende Gebäudeteile mit dem Neubau verbunden. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau

Durch das Flachdach soll die Sicht aus den Nachbargebäuden so wenig wie möglich beeinträchtigt werden. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau

 




Selber zapfen

Das neue Selbstbedienungs-Milchhäusle in Nagelsberg kommt super an: „Schon vor der Eröffnung kamen Leute und wollten Milch kaufen“, sagen die Macher dahinter, die Familie Kaiser aus Nagelsberg und verrät unserer GSCHWÄTZ-Reporterin, wie das Milchhäusle funktioniert.

Es wirkt wie ein modernes Bullerbü

Schilder mit der Aufschrift „Achtung spielende Kinder!“ säumen die Hofeinfahrt von Familie Kaiser in Nagelsberg. Dazwischen rennen die vier Kaiser-Töchter und ein Freund herum und spielen Fußball. Es wirkt wie ein modernes Bullerbü. Genau das spiegelt wider, was diese junge Familie in ihrem neuesten Projekt verkörpert: Regionalität, eine ehrliche Transparenz und ein bisschen Heimeligkeit.

Frische Milch selber zapfen

Seit Ende August 2020 Dienstag ist Kaisers Milchhäusle offiziell eröffnet. „Es ist ein Selbstbedienungshäuschen, in dem unsere Kunden sich ihre frische Milch selbst am Automaten zapfen können. Flaschen stellen wir zur Verfügung, natürlich kann man auch eigene mitgebrachte Gefäße befüllen. Zahlen kann man ganz bequem per Münz- oder Scheineinwurf“, erklärt Julia Kaiser, die Ideengeberin.

Von 6 bis 22 Uhr

Ihr Mann Johannes erzählt: „Das Milchhäusle ist selbst gebaut mit Holz aus dem eigenen Wald. Ein Freund von uns kennst sich mit solchen Arbeiten gut aus, also haben wir da zusammengearbeitet.“ Im Schwedenhaus-Stil strahlt das Milchhäusle nun eine ordentliche Portion Bauernhof-Romantik und ein wenig Nostalgie aus.

Selbstgemacht und regional: Da steckt Herzblut drin.

Wenn Johannes über seine Tiere spricht, merkt man, dass er berührt ist: „Alle meine Tiere bedeuten mir sehr viel. Ich bin mit Tieren groß geworden. Man sagt, in der Landwirtschaft sei es gerade schwierig. Das ist es in der Tat, es ist auch für uns im Moment schwierig über die Runden zu kommen.“ Julia ergänzt: „Aus diesem Grund bauen wir uns gerade ein zweites Standbein auf. Das Milchhäusle ist eine Form der Direktvermarktung, die wir ohne viel Personal stemmen können. Und trotzdem: Unsere Arbeit kann man in wenigen Worten als selbst und ständig beschreiben.“

Die Landwirtschaft hat es zur Zeit nicht leicht.

Die sich verändernde Umwelt macht das nicht gerade einfacher, bemerkt Johannes: „Der Klimawandel macht sich deutlich bemerkbar. Was sollen die Kühe draußen auf der Weide fressen, wenn aufgrund der Trockenheit immer weniger Gras wächst?“

Neue Ideen: Ab Herbst gibt es zusätzlich frische Eier vom Hühnermobil.

Trotz vieler Herausforderungen hält die Familie fest zusammen, schaut nach vorne und hat schon das nächste Projekt im Blick. Johannes verrät: „Im Herbst werden wir uns ein Hühnermobil anschaffen, dann wird es in unserem Milchhäusle zusätzlich Eier aus Freilandhaltung zu kaufen geben.“ Ein Grund zur Freude, denn das schreit förmlich nach Pfannkuchen.

Text und Video: Priscilla Dekorsi

Familie Kaisers Milch gibt es ab sofort zum selber Zapfen in Nagelsberg. Foto: GSCHWÄTZ

Die Tiere liegen der Familie sehr am Herzen. Foto: GSCHWÄTZ

Julia Kaiser zeigt, wie’s geht. Foto: GSCHWÄTZ

Johannes Kaiser mit seinen Tieren. Foto: GSCHWÄTZ




Was lange währt…

Seit 01. September 2020 hat die private Kindertagesstätte (Kita) Schatzkinder in Nagelsberg wieder geöffnet, nachdem sie im August 2019 –  wegen laut der Stadtverwaltung Künzelsau zu geringer Nachfrage und zu hoher Kosten – schließen musste (wir berichteten https://www.gschwaetz.de/2019/08/12/kita-betreiberin-jakobi-familienfreundliche-stadt-kuenzelsau-nicht-glaubwuerdig-letzte-chance-stuttgart/?fbclid=IwAR1fuvXbUexbI5YTNFp3_5QSdiOhFA0nqGJX2bZd3tMRrmR72dBjxj4-xuI  Ein Jahr später hat nun die Stadt Künzelsau die private Kita nun doch auf unbestimmte Zeit in die Bedarfsplanung  aufgenommen.

Elvira Jakobi, Trägerin der Einrichtung, strahlt daher zur Wiedereröffnung um so mehr und ist einfach nur glücklich. Zur Eröffnung war auch Marion Hannig-Dümmler von der Stadtverwaltung Künzelsau vor Ort  –  und unsere GSCHWÄTZ-Mitarbeiterin Elke Brand, die sich in den Räumen umschauen durfte.

Kinder im Alter von drei Jahren bis Schuleintritt können ab sofort in der privaten Kindertagesstätte in Nagelsberg von Montag bis Freitag  von 7.30 bis 14.30 Uhr betreut werden.

Stolz zeigt Elvira Jakobi die Räume und den Außenbereich, in denen die Kinder untergebracht sind, vor. Es gibt eine bunt gestaltete Spielecke, zudem einen Bereich auf zweiter Ebene, in dem sich die Kinder beschäftigen und auch zurückziehen können.

Alle Tische und Stühle sind entsprechend der derzeitigen Hygienevorschriften korrekt auseinander gestellt.

Der Waschraum ist mit freundlichen Farben gestaltet. In der hellen, mit vielen Fenstern versehenen Küche wird täglich ein frisch gekochtes Mittagessen für die Kinder zubereitet und angeboten.

Derzeit sind zwei Erzieherinnen im Kindergarten beschäftigt, auch eine Praktikantin zeigt Interesse, dort Erfahrungen für ihren Berufswunsch zu sammeln.

Im Außenbereich findet man für die Kinder eine  Schaukel, ein kleines Holzhäuschen und viel Platz zum Spielen im Freien.

Kontakt: info@kita-schatzkinder.de

Mehr Informationen: www.kita-schatzkinder.de

Kindertagesstätte Schatzkinder, Steige 2;  74653 Künzelsau-Nagelsberg. Telefon: 07940/5032642

 

 




Der Biergarten 2.0 hat geöffnet

Noch bis Sonntag, den 16. August 2020, gibt es am Sportheim Nagelsberg den etwas anderen Pop-Up-Biergarten. Angeboten werden klassische Gerichte und Getränke sowie Specials aus der weltweiten Küche. Bereits nachmittags gibt es Kaffee und Kuchen. Reservierungen und Buchungen werden unter Telefon 0160/9310 4728 entgegengenommen.

Der Biergarten 2.0 öffnet wieder von Donnerstag, den 20. August 2020, bis Sonntag, 23. August 2020.

 

 

 




Bekommt die private Kindertagesstätte Schatzkinder in Nagelsberg eine zweite Chance?

Die Kindergartenbedarfsplanung für des kommende Kindergartenjahr, das ab September 2020 startet, steht auf Platz drei der Sitzungsordnung der Gemeinderatsthemen, über die heute der Künzelsauer Gemeinderat entscheiden soll. Für Elvia Jakobi ist es eine wichtige Entscheidung.

Sie hat die private Kindertagesstätte (Kita) Schatzkinder in Nagelsberg gegründet, die Kita öffnete 2018 seine Türen. Im  Frühjahr 2019 nahm die Stadtverwaltung Künzelsau die Kita mit einer Kleingruppe
für Drei- bis Sechsjährige vorerst befristet bis Juli 2019 in die Bedarfsplanung auf. Dann kam das Aus. Jakobis Kita flog aus der Bedarfsplanung wegen – kurzgefasst – zu wenig Kindern und zu hohen Kosten. Jakobi wollte daraufhin einen Anwalt einschalten. (wir berichteten https://www.gschwaetz.de/2019/08/02/trauriges-ende-jakobi-gibt-auf-und-schliesst-private-kita-in-kuenzelsau/ 

https://www.gschwaetz.de/2019/07/31/private-kitabetreiberin-schaltet-anwalt-gegen-stadt-kuenzelsau-ein/

Nun gibt es wieder Hoffnung. Auf der Liste zur Kindergartenbedarfsplanung 2020/2021 ist Jakobis private Kita neben den städtischen Angeboten mit aufgeführt mit einem Platzangebot für 12 Ü3-Kinder (Anm. d. Red. über Dreijährige) mit VÖ-Betreuung an fünf Wochentagen ab 01. September 2020.

32.000 Euro zusätzliche Kosten?

Jakobi möchte jedoch, so die Sitzungsvorlage der Stadtverwaltung Künzelsau, „nach Möglichkeit eine gegenseitige Vertragsgrundlage von fünf bis zehn Jahren abschließen, um für die Antragstellung von Landes- und Bundesmitteln für einen weiteren Ausbau als langfristige Einrichtung im Antragsverfahren Berücksichtigung zu finden“. Laut der Sitzungsvorlage soll in der Kita Schatzkinder Deutsch die Grundsprache sein, als Erweiterung sollen die Kinder aber mit Englisch erste Kontakte knüpfen. Die Elterngebühren sollen laut der Sitzungsvorlage der Stadtverwaltung bei 350 Euro plus 200 Euro Essensgeld liegen. Die Konzeption sehe ein frisch gekochtes Essen vor, für dessen Gewährleistung eine Küchenhilfe eingestellt werden soll.  Den städtischen Haushalt würde die neue Kita laut der Sitzungsvorlage der Stadt mit 32.000 Euro belasten. Wie sich diese zusätzlichen Kosten zusammensetzen, erschließt sich aus der Sitzungsvorlage nicht.

Wenn der Gemeinderat heute dem Kitabetrieb ab 01. September 2020 zustimmt, würde Jakobi zur Verbesserung der Platzplanung bis September 2020 das städtische Onlineportal Little Bird (zur Anmeldung für Kitaplätze) mit nutzen dürfen.




Landratsamt erklärt, warum so viele Bäume gefällt werden mussten

Einige Leser haben gegenüber GSCHWÄTZ gefragt, warum so viele Bäume unterhalb von Nagelsberg gefällt werden mussten, weswegen auch die B19 zwischen Künzelsau und Belsenberg seit über einer Woche halbseitig gesperrt wurde (wir berichteten). Wir haben die Frage an das Landratsamt weitergegeben, gekoppelt mit der Frage, ob es keine alternative Lösung gegeben hätte, wie etwa eine Hangabsicherung mittels speziellen Netzen, damit größere Gesteinsbrocken, die sich hier in der Vergangenheit schon öfter gelöst hatten, abzufangen.

Das Landratsamt betont gegenüber GSCHWÄTZ, dass es „keine alternative Lösung zur dauerhaften Gewährleistung der Verkehrssicherheit gegeben“ hätte. Die übliche Vorgehensweise nach derartigen Steinschlägen sei es, „den Hang durch eine professionelle Hang- und Felsberäumung zu kontrollieren und zu sichern“. Oberste Priorität habe hier „die Gewährleistung der Verkehrssicherheit der täglich zirka 18.000 Verkehrsteilnehmer auf der B19“.

Weiter heißt es: „Der gesamte Hang war völlig mit Gestrüpp, Brombeersträuchern und Bäumen bedeckt. Die Felsbänke und potentiellen Gefahrenstellen waren nicht einsehbar. Ein umfangreicher Gehölzrückschnitt auf dem gesamten betroffenen Hang war zwangsläufig und nicht zu vermeiden. Andernfalls bestünde die konkrete Gefahr, dass lose Gesteinsbrocken und Gefahrenstellen im Fels von Gehölz verdeckt und unerkannt bleiben. Für die Fels- und Hangberäumung muss der gesamte Hang freigelegt und offen einsehbar sein, um weitere Sicherungsmaßnahmen einleiten zu können.“

Zweiter Schritt nach dieser „Hangberäumung“ sei nun die Einschätzung der Fels- und Gesteinsformationen durch ein Ingenieurbüro. Potentielle Gefahrenstellen sollen dadurch definiert werden, um eventuell weitere Sicherungsmaßnahmen wie ein Steinschlagschutzzaun oder eine flächige Vernetzung anzugehen. „Dazu muss aber alles einsehbar und offen zugänglich sein. Auch dafür ist der Gehölzrückschnitt zwingende Voraussetzung“, erklärt das Landratsamt.

Bei der Fällung der zirka 200 Bäume habe es sich größtenteils um Eschen gehandelt, die, so das Landratsamt, „teilweise auch schon vom Eschentriebsterben betroffen waren.“ Aber das Landratsamt macht auch allen Baumfreunden Hoffnung: „Ein Großteil der Bäume und Sträucher werden in kürzester Zeit wieder austreiben und nachwachsen.“

Quelle: Landratsamt des Hohenlohekreises