1

Die „Bakterien-Dealerin“ ist wieder unterwegs

Die Ländliche Heimvolkshochschule Lauda e.V. veranstaltet vom 10.09. (Beginn 9.30) bis 11.09. 2022 in Lauda den Kurs “Die Welt des Fermentierens – Haltbarmachen von damals bis heute“.

Jahrhundertealte Kulturtechnik

Seit Hunderten von Jahren begleitet den Menschen das Thema der Haltbarmachung. Neben Trocknen, Salzen, Räuchern und Einlegen war die Fermentation eines der Haupthemen der Konservierung von Lebensmitteln – und sie ist es noch immer. Viel Wissen und Weisheit zu der Kunst der Fermentation ist in Vergessenheit geraten, da kommt die Neugier, wie man seine Lebensmittel einlagern könnte, genau richtig. So kann der kreative Umgang mit Lebensmitteln zum Haltbarmachen wie zu Omas Zeiten, dabei die weltweite Vielfalt der Bakterien- und Pilzkulturen einbeziehen, dem Menschen ein Gefühl von Erdung vermitteln. Dieser Kurs, geleitet von Alexis Görtz aus Berlin, wird Ihnen die theoretischen und praktischen Grundlagen dazu bieten. Der Kurs bietet einen Einblick in die Kunst der Herstellung von: Sauerkraut oder Kimchi – Gemüsefermentation, Essig aus Obst, Wasserkefir, Kurkuma/ Ingwer Bier, Sauerteigbrot, Kombucha, Milchprodukte (Jogurt, Milch Kefir), Chili Sauce, EXTRA: tempeh.

Aus aller Welt

Alexis Görtz ist Weltreisende und Kulturliebhaberin. Sie hat über 30 Länder besucht und die lokalen Delikatessen dieser Länder kennengelernt und das sind die meiste Zeit fermentierte Speisen. Fasziniert von dem intensivem Geschmack, Konservierungstechniken und gesundheitlichen Vorteilen in Lebensmitteln, war sie Mitbegründerin der „Edible Alchemy“ im Jahr 2013 in Kanada. Sie brachte ihr gebündeltes Wissen mit nach Berlin und bildet seit 2014 Menschen in Fermentation weiter. Alexis wird oft „Bakterien-Barista“ oder „Bakterien-Dealerin“ genannt.

Info

Nähere Information und Anmeldung: Ländliche Heimvolkshochschule Lauda, Brunnenstr. 12, 97922 Lauda, Tel. 09343-1887; E-Mail: info@lhvhs-lauda.de; www.lhvhs-lauda.de

Pressemitteilung Ländliche Heimvolkshochschule Lauda




Ingwer-Bier, Kefir, Sauerteigbrot herstellen: Die „Bakterien-Dealerin“ ist zu Gast in Lauda

Seit Hunderten von Jahren begleitet den Menschen das Thema der Haltbarmachung (Fermentation). Neben Trocknen, Salzen, Räuchern und Einlegen war die Fermentation eines der Hauptthemen der Konservierung von Lebensmitteln – und sie ist es noch immer. Die ländliche Heimvolkshochschule Lauda lädt zu einem Kurs über die Haltbarmachung von Lebensmitteln ein, der von der Weltreisenden Alexis Görtz geleitet wird.

Fermentation – uralte Kuluturtechnik

Viel Wissen und Weisheit zu der Kunst der Fermentation ist in Vergessenheit geraten, da kommt die Neugier, wie man seine Lebensmittel einlagern könnte, genau richtig. So kann der kreative Umgang mit Lebensmitteln zum Haltbarmachen wie zu Omas Zeiten, dabei die weltweite Vielfalt der Bakterien- und Pilzkulturen einbeziehen, dem Menschen ein Gefühl von Erdung vermitteln. Dieser Kurs, geleitet von Alexis Görtz aus Berlin, wird Ihnen die theoretischen und praktischen Grundlagen dazu bieten.

Der Kurs bietet einen Einblick in die Kunst der Herstellung von: Sauerkraut oder Kimchi – Gemüsefermentation, Essig aus Obst, Wasserkefir, Kurkuma/ Ingwer Bier, Sauerteigbrot, Kombucha, Milchprodukte (Jogurt, Milch Kefir), Chili Sauce, EXTRA: tempeh.

Seminarleiterin Alexis Görtz ist „Bakterien-Dealerin“

Alexis Görtz ist Weltreisende und Kulturliebhaberin. Sie hat über 30 Länder besucht und die lokalen Delikatessen dieser Länder kennengelernt und das sind die meiste Zeit fermentierte Speisen. Fasziniert von dem intensivem Geschmack, Konservierungstechniken und gesundheitlichen Vorteilen in Lebensmitteln, war sie Mitbegründerin der „Edible Alchemy“ im Jahr 2013 in Kanada. Sie brachte ihr gebündeltes Wissen mit nach Berlin und bildet seit 2014 Menschen in Fermentation weiter. Alexis wird oft „Bakterien-Barista“ oder „Bakterien-Dealerin“ genannt.

Info und Anmeldung

Nähere Information und Anmeldung: Ländliche Heimvolkshochschule Lauda, Brunnenstr. 12, 97922 Lauda, Tel. 09343-1887; E-Mail: info@lhvhs-lauda.de; www.lhvhs-lauda.de

 




Die Bahn kommt, nur wann? Grün unterwegs von Lauda zur Frankfurter Buchmesse – zwischen Plastikbechern und Zeitansagern

Wochenlang habe ich überlegt – Auto oder Zug oder doch Auto? Wie komme ich nur zur Buchmesse nach Frankfurt am Main? Der Fiesta, mein treues Diesel-Gefährt, braucht für die Strecke hin und zurück höchstens einen halben Tank, wenn es mich nicht überkommt und ich über die Autobahn hinwegfege – lassen wir es dennoch mal 20 Euro kosten.

Warum zur Hölle sitze ich dann um 7.34 Uhr im Bad Mergentheim im Zug und fluche? Weil ich meinte, mal ‚grün‘ sein zu wollen und den stinkenden Diesel vor dem Haus stehen ließ.

Na ja nicht ganz … ich muss ja erstmal nach Bad Mergentheim kommen, um dann gefühlte 100mal umzusteigen. 7.34 Uhr sollte die geplante Abfahrt des Zuges nach Lauda. 7.35 Uhr … 7.36 Uhr …7.37 Uhr – die geplante Abfahrt verzögert sich – tja wer hätte das gedacht? Mit acht Minuten Verspätung rollen wir gemächlich los. Die freundliche Schaffnerin erklärt bei der Fahrscheinkontrolle jedem, der nach Würzburg weiter reisen möchte: „Ihr Anschlusszug wartet in Lauda auf Se.“ In Lauda wartet der Anschlusszug aber nicht auf uns, wir warten auf ihn. Denn der Zug hat, seien Sie jetzt nicht überrascht, auch Verspätung. Und es zieht sich wie ein roter Faden. Auch in Würzburg ist weit und breit kein Zug in Sicht. Hier werden es letztendlich 15 Minuten Verspätung. Kein Problem. Ich hab ja nur schlappe 90 Euro in die Hand genommen, um den ganzen Tag mit dem ICE zwischen Würzburg und Frankfurt schneller wie der Wind reisen zu können.

Und da sitze ich dann im stickigen ICE-Abteil zwischen To-Go Bechern und Plastiktütchen, in denen das gute Versperbrot verpackt ist. Meine Sitznachbarin redet mir das Ohr blutig, Damen in unmittelbarer Reich-und Hörweite spielen auf ihrem Smartphone Candy Crush auf voller Lautstärke, hinter mir wird gegen meinen Sitz getreten und ich wünschte mir, ich würde in meinem Fiesta im Stau vor Frankfurt sitzen und zu meiner Lieblingsmusik singen können.

Durch geschicktes von Gleis-zu-Gleis-Hechten und dank der stetigen Verspätung der Deutschen Bahn schaffe ich es irgendwie nach Frankfurt und treffe mit der nur 13 Minuten Verspätung schließlich bei der Buchmesse ein. Ein Kinderspiel.

Ein Kommentar von Nadja Fischer

Nadja Fischer unterwegs mit der Deutschen Bahn. Foto: GSCHWÄTZ