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B19/Kupferzell/Belzhag: Unfallflucht an Ampel

Auf etwa 8.000 Euro beläuft sich der Schaden eines Unfalls vom Mittwochmorgen, den 11. März 2020, gegen 10 Uhr, bei Kupferzell. Eine 31-jährige war mit ihrem BMW auf der B19 unterwegs und fuhr an einer Kreuzung zwischen Kupferzell und Belzhag wohl über eine rote Ampel. Im Kreuzungsbereich stieß sie mit dem Toyota einer 58-Jährigen zusammen. Die 31-Jährige fuhr weiter, ohne anzuhalten. Durch aufmerksame Zeugen konnte das Kennzeichen des BMW und letztendlich die Fahrerin ermittelt werden.
Die Frau muss nun mit einer Anzeige wegen Unfallflucht rechnen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Erster Corona-Fall in Künzelsau & zwei weitere Fälle in der Gemeinde Kupferzell – Ganerben-Gymnasium & Anne-Sophie-Schule geschlossen

Coronavirus: Weitere bestätigte Fälle im Hohenlohekreis
Zentrales Abstrichzentrum wird in Belzhag vorbereitet

Am Mittwoch, 11.03.2020, sind drei weitere Fälle im Hohenlohekreis bestätigt worden. Zwei Personen wohnen in der Gemeinde Kupferzell, ein Fall betrifft die Stadt Künzelsau. Der Gesundheitszustand ist bei allen Fällen gut und sie befinden sich in häuslicher Isolation. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises vom 11. März 2020, hervor. Eine stationäre Aufnahme sei nach derzeitigem Stand nicht notwendig. Die weiteren Kontaktpersonen seien ebenfalls isoliert und werden nun getestet. Alle betroffenen Personen sowie auch die Kontaktpersonen werden vom Gesundheitsamt betreut.

Insgesamt sind damit neun Coronavirus-Fälle im Hohenlohekreis nachgewiesen (Stand 11.03.2020, 18 Uhr).

Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes wird das Landratsamt Hohenlohekreis in Fällen von Coronavirus-Infektionen keine weiteren Informationen zu persönlichen Daten Betroffener bekanntgeben.

Kindergarten Heuberg vorsorglich geschlossen

Aufgrund eines begründeten Verdachtsfalls muss der Betrieb im Kindergarten Heuberg ab Donnerstag, den 12. März 2020, bis mindestens Ende der Woche, Freitag, den 13. März 2020 eingestellt werden. Die Gemeinde Pfedelbach steht mit dem Gesundheitsamt in engem Kontakt. Die Eltern werden informiert.

Vorsorglicher Unterrichtsausfall an folgenden Schulen:

Aufgrund von begründeten Verdachtsfällen ist es notwendig, in weiteren Schulen im Hohenlohekreis die Schüler vorsorglich vom Unterricht freizustellen. Dies erfolgt zunächst bis Freitag, 13. März 2020.
Betroffen sind das Ganerben-Gymnasium Künzelsau (Gesamter Schulbetrieb, bis auf die Fachpraktische Prüfung Bildende Kunst – diese findet morgen statt), die Reinhold-Würth-Schule Grundschule Gaisbach (Gesamter Schulbetrieb) und die Freie Schule Anne-Sophie Künzelsau (Gesamter Schulbetrieb).

Kontaktpersonen & Symptome

„Oberste Priorität hat bei uns die Ermittlung der unmittelbaren Kontaktpersonen im Umfeld eines bestätigten Falles“, so Dr. Antje Haack-Erdmann, Leiterin des Gesundheitsamtes. „Personen im direkten Umfeld werden von uns gemeinsam mit den positiv bestätigen Personen ermittelt und anschließend treten wir mit diesen Personen in Kontakt.“
Ein Test erfolgt bei den Kontaktpersonen dann, wenn Symptome für eine COVID-19-Erkrankung auftreten. Eine Corona-Infektion äußert sich durch grippeähnliche Symptome, wie trockener Husten, Fieber, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Auch Atemprobleme, Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall sowie Schüttelfrost können auftreten.

„Nach einer Ansteckung kann es bis zu 14 Tage dauern, bis Symptome auftreten, im Durchschnitt beträgt die Inkubationszeit laut WHO fünf bis sechs Tage. Während der Inkubationszeit ist der Virus aber noch nicht nachweisbar. Das bedeutet, wenn wir „zu früh“ testen, kann das Ergebnis zu einer falschen Sicherheit führen“, erläutert Dr. Haack-Erdmann, warum es so wichtig ist, die Symptome zu beobachten und vorsorgliche Tests nicht sinnvoll sind.
Übertragen wird das Virus durch Tröpfcheninfektion, weshalb von hustenden und niesenden Personen eine viel höhere Ansteckungsgefahr ausgeht. „Von einem erhöhten Ansteckungsrisiko ist bei positiv getesteten Personen zwei bis drei Tage vor den ersten Symptomen auszugehen.“

Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Aufgrund der bisher ermittelten Übertragungswege und der relativ geringen Umweltstabilität von Coronaviren ist es nach derzeitigem Wissensstand unwahrscheinlich, dass importierte Waren wie importierte Lebensmittel oder Bedarfsgegenstände und Spielwaren, Werkzeuge, Computer, Kleidung oder Schuhe Quelle einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sein könnten.

Auf der Homepage des Hohenlohekreises http://www.hohenlohekreis.de befinden sich weitere Informationen, ob man als Kontaktperson in Quarantäne muss und wie man sich im Falle eines Verdachts verhält.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises

 

 




Kupferzell: 4 weitere Coronafälle – Verdachtsfälle in Künzelsau

Laut einer Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises von Dienstag, den 10. März 2020, gibt es vier weitere bestätigte Coronavirus-Fälle.

Die Betroffenen kommen alle aus der Gemeinde Kupferzell. Der Gesundheitszustand ist laut dem Landratsamt in allen Fällen gut und sie befinden sich in häuslicher Isolation. Eine stationäre Aufnahme ist nach derzeitigem Stand nicht notwendig. Die weiteren Kontaktpersonen sind ebenfalls isoliert und werden am Mittwoch, den 11. März 2020, getestet. Eine Kontaktperson wird vorsorglich in der Akademie für Landbau und Hauswirtschaft in Kupferzell untergebracht und versorgt, bis das Testergebnis vorliegt.

Häusliche Isolation

Insgesamt sind derzeit sechs Coronavirus-Fälle im Hohenlohekreis nachgewiesen (Stand 10.03.2020, 18 Uhr).

Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes wird das Landratsamt Hohenlohekreis in Fällen von Coronavirus-Infektionen keine weiteren Informationen zu persönlichen Daten Betroffener bekanntgeben.

Das Landratsamt arbeitet laut eigenen Angabe weiterhin auf Hochtouren, die Verbreitung des Virus‘ so lange es geht zu verhindern beziehungsweise zu verlangsamen. „Wir sind gut vorbereitet und wir sehen nun, dass die Zahnräder ineinandergreifen und funktionieren. Die betroffenen Fälle sind alle gut versorgt. Jetzt werden wir die Kontaktpersonen ermitteln, um weitere Infektionsketten zu unterbrechen. Das ist ein wichtiger Teil der Phase eins der weltweit geltenden Seuchenschutzstrategie, der so genannten Containment- oder Eindämmungsphase“, so Landrat Dr. Matthias Neth über die aktuellen Maßnahmen im Hohenlohekreis. „Das ist vor allem wegen des Zeitgewinns wichtig: Ansonsten würden die niedergelassenen Arztpraxen und Krankenhäuser sehr schnell an den Rand ihrer Handlungsfähigkeit kommen, gerade wenn die Coronaepidemie mit der Hochphase der Influenza zusammentrifft.“

Betroffene Schulen:

Gemeinschaftsschule Neuenstein und Gewerbliche Schule Öhringen

Die Untersuchungsergebnisse der begründeten Verdachtsfälle von Sonntag liegen mittlerweile vor. In beiden Fällen wurde keine Corona-Infektion nachgewiesen.

Der Schulbetrieb für die Schüler der Klassen 5-10 der Gemeinschaftsschule Neuenstein wird ab Donnerstag, 12. März 2020, wieder wie gewohnt stattfinden. „Wir haben uns dazu entschieden, morgen die Schüler der Sekundarstufe noch vom Unterricht zu befreien und starten dann ab Donnerstag in einen ruhigen Schulbetrieb“, so Bürgermeister Karl-Michael Nicklas und Rektor Matthias Wagner-Uhl.

Der reguläre Unterricht der Klassen 13 der Gewerblichen Schule Öhringen wird ab Donnerstag, 12. März 2020, wiederaufgenommen, ab Mittwoch, den 11. März 2020 stehen für die betroffenen Klassen für Gruppen- und Projektarbeiten reguläre Klassenzimmer zur Verfügung.

Alle Betroffenen werden entsprechend durch die Schulen schnellstmöglich informiert.

Berufsschulzentrum Künzelsau und Johann-Friedrich-Mayer-Schule, Gemeinschaftsschule Kupferzell

Aufgrund weiterer begründeter Verdachtsfälle wird ab Mittwoch, 11. März 2020, bis mindestens Ende der Woche, Freitag, 13. März 2020, der Unterricht am Berufsschulzentrum Künzelsau (teilweise) und an der Johann-Friedrich-Mayer-Schule, Gemeinschaftsschule Kupferzell (vollständig) entfallen.

Berufsschulzentrum Künzelsau
Betroffen sind einzelne Klassen aller drei Schulen des Berufsschulzentrums:
– Kaufmännische Schule Künzelsau
– Gewerbliche Schule Künzelsau
– Karoline-Breitinger-Schule Künzelsau

Die Kontaktperson war Schüler des einjährigen Berufskollegs zum Erwerb der Fachhochschulreife der Kaufmännischen Schule. Da auch Kontakt dieser Klasse zur schulübergreifenden Klasse der Berufsoberschule 1. Jahr der Gewerblichen Schule und Karoline-Breitinger-Schule bestand, werden auch diese Schüler und Lehrer vorsorglich vom Unterricht freigestellt. „Mit dieser eingeschränkten Maßnahme halten wir das Risiko einer Übertragung auf die gesamte Schulgemeinschaft klein“, teilt Gerald Bollgönn, Schulleiter der Kaufmännischen Schule Künzelsau, mit.

Johann-Friedrich-Mayer-Schule, Gemeinschaftsschule Kupferzell

Betroffen von der Freistellung ist der gesamte Schulbetrieb. „Das Wohl der Schüler, als auch der Lehrkräfte geht vor“, so Christoph Spieles, Bürgermeister der Gemeinde Kupferzell, über die vorsorgliche Unterrichtsbefreiung bis 13. März 2020.

Alle Betroffenen werden entsprechend durch die Schulen schnellstmöglich informiert.

Zentrale Abstrichstelle

Die niedergelassenen Ärzte haben heute in Kooperation mit dem Gesundheitsamt eine Zentrale Abstrichstelle in Betrieb genommen. Dr. Susanne Bublitz, Vorsitzende der Kreisärzteschaft Öhringen, hat am ersten Tag fast zwei Dutzend Abstriche durchgeführt: „Es lief sehr gut und völlig unproblematisch. Aber es ist weiterhin wichtig, dass nur diejenigen zur Abstrichstelle kommen, die sich zuvor mit ihrem Hausarzt in Verbindung gesetzt haben.“

Getestet werden Personen, die Symptome zeigen und entweder Kontakt mit einem nachgewiesenen COVID-19-Erkrankten hatten oder sich in einem vom RKI ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben. Abstriche werden nur bei begründeten Verdachtsfällen vorgenommen, die sich telefonisch über den Hausarzt angemeldet und einen Termin erhalten haben.

„Wir müssen die Situation natürlich weiter gemeinsam mit den niedergelassenen Ärzten beobachten. Wenn es notwendig ist, können wir mit dem THW die Kapazität der Abstrichstelle hochfahren. Für diese Lage sind wir ebenfalls vorbereitet. Klar ist aber immer – nicht jeder kann so vorbeikommen – in jedem Fall ist der Erstkontakt über den Hausarzt erforderlich“, so Landrat Dr. Matthias Neth.

Bürger-Info-Telefon

Für alle Fragen zum Coronavirus ist das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises werktags von 8 bis 18 Uhr sowie am Wochenende von 9 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 07940 18-888 zu erreichen. Außerhalb dieser Zeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet, der auf die dann zuständigen Stellen verweist.

Auch am Montag gingen rund 60 Anrufe beim Bürgertelefon ein. „Es ist schön festzustellen, dass die Bevölkerung sensibilisiert ist und sich im Zweifel bei Fragen an uns wendet, denn so können wir gemeinsam die richtigen Schritte besprechen“, so Annemarie Flicker-Klein, stellvertretende Amtsleiterin des Gesundheitsamts. „Viele sind derzeit verunsichert, ab wann sie sich als Kontaktperson isolieren sollten.“

Es gilt:

• Personen, die (unabhängig von einer Reise) einen direkten persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich – auch wenn sie keine Krankheitszeichen haben – telefonisch an das Gesundheitsamt, Tel. 07940 18-888, wenden.
• Personen, die sich in einem ausgewiesenen Risikogebiet (Teile von China und Südkorea, ganz Italien und Iran) aufgehalten haben, sollten – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben. Beim Auftreten der einschlägigen Symptome wie Husten, Schnupfen, Halsschmerzen und Fieber sollte nach telefonischer Anmeldung mit Hinweis auf die Reise ein Arzt aufgesucht werden.
• Für Reisende aus Regionen, in denen COVID-19-Fälle vorkommen, die aber keine Risikogebiete sind, gilt folgendes: Wer innerhalb von 14 Tagen nach Rückreise Fieber, Husten oder Atemnot entwickelt, sollte – nach telefonischer Anmeldung und mit Hinweis auf die Reise – einen Arzt aufsuchen. Zudem sollten unnötige Kontakte vermieden werden.

Für den Schutz vor einer Ansteckung gilt nach wie vor: Einhaltung der Hust- und Nies-Etikette, gute Handhygiene und Abstand zu Erkrankten.

Das Landratsamt Hohenlohekreis bietet fortlaufend aktualisierte Informationen und Links unter www.hohenlohekreis.de an. Ein offener Brief von Landrat Dr. Matthias Neth zur aktuellen Situation im Hohenlohekreis, Stand 10.03.2020, ist ebenfalls eingestellt.

Des Weiteren können sich Bürgerinnen und Bürger täglich zwischen 9 und 18 Uhr unter der Telefonnummer 0711 904-39555 an eine eigens eingerichtete Hotline des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg wenden.

Quelle und Foto: Landratsamt des Hohenlohekreises

 




Coronavirus: Quarantänestation in Kupferzell – Krankenhaus Künzelsau kommt nicht als Quarantänestation in Betracht

Falls sich ein Einwohner des Hohenlohekreises mit dem Coronavirus infiziert hat, aber zu Hause keine geeigneten Quarantänemöglichkeiten hat, gibt es nun die erste Quarantänestation im Kreis: in Kupferzell. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamtes hervor.

Der Hohenlohekreis schaffe damit Möglichkeiten zur isolierten Unterbringung. In Kupferzell stünden 17 Einzelzimmer zur Verfügung. Weiter heißt es: „Das Robert Koch-Institut beurteilt die Gefährdungssituation für die Bevölkerung als mäßig.“

Der Gesundheitszustand der ersten betroffenen Frau (wir bericheten https://www.gschwaetz.de/2020/03/05/coronavirus-hat-hohenlohe-erreicht-landrat-neth-moegliche-folgen-einer-unkontrollierten-verbreitung-waeren-enorm/ ) sei nach wie vor gut, sie befindet sich laut dem Landratsamt weiterhin in häuslicher Quarantäne. Von einer stationären Aufnahme könne zum jetzigen Zeitpunkt abgesehen werden.

Ehemaliges Krankenhaus in Künzelsau als Quarantänestation?

Auf GSCHWÄTZ-Anfrage, ob auch das ehemalige Krankenhausgebäude in Künzelsau als mögliche Quarantänestation in Betracht gezogen werde, verneinte der Mehrheitseigner, die BBT-Gruppe, dies. Auf die Frage, in welches Krankenhaus Patienten bei einer Ansteckung verwiesen werden würden, verwies die BBT-Gruppe auf das Gesundheitsamt des Kreises. Das Landratsamt, in dem sich das Gesundheitsamt befindet, wiederum verwies darauf, dass die Krankenhäuser „der BBT-Gruppe in der Region für die aktuelle Lage „Coronavirus“ vorbereitet seien.

Die BBT-Gruppe verwies darauf, dass sie sich in ihren Krankenhäusern und Senioreneinrichtungen gemäß den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html vorbereitet haben.

Möglichkeit der Isolation geschaffen

„Je schneller der Ausbruch verläuft und desto mehr Personen gleichzeitig erkranken, je schneller stößt unser Gesundheitssystem an seine Grenzen. Mit unseren Organisationen des Bevölkerungsschutzes arbeiten wir derzeit Hand in Hand, um eine größere Verbreitung des Virus einzudämmen. Daher ist es wichtig, die Infektionsketten zu identifizieren. Ab heute können wir Personen, die sich nicht zu Hause isolieren könnten, in Kupferzell unterbringen“, erklärt Dr. Matthias Neth, Landrat des Hohenlohekreises. Es stünden insgesamt 17 Einzelzimmer zur Verfügung. Im Bedarfsfall kann die Anzahl erhöht werden. Der Versorgungsplan sowie Hygienemaßnahmen sind mit den örtlichen Hilfsorganisationen vorbereitet. „Wir haben uns gemeinsam die Situation vor Ort angeschaut und sind auf die Lage gut vorbereitet. Eine umfassende Versorgung wäre gewährleistet“, so Torsten Rönisch, Kreisbrandmeister des Hohenlohekreises, über die Besichtigung mit Feuerwehr, DRK sowie leitenden Notärzten. „Es tut gut zu wissen, dass wir im Bedarfsfall gerüstet sind und dafür möchte ich auch allen Helfern und Akteuren danken – haupt- wie ehrenamtlich.“ Der Schulbetrieb der Akademie für Landbau und Hauswirtschaft (ALH) sei uneingeschränkt möglich. Der Koordinierungsstab des Landratsamtes treffe sich auch am Wochenende täglich.

Neth: „Mit unseren Organisationen des Bevölkerungsschutzes arbeiten wir derzeit Hand in Hand, um eine größere Verbreitung des Virus einzudämmen“

Der Fokus aller Maßnahmen liege laut dem Landratsamt darauf, die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern oder mindestens deutlich zu verlangsamen. Alltagshygienemaßnahmen wie regelmäßiges und gründliches Händewaschen, die Einhaltung der Husten- und Niesetikette sowie ein angemessener Abstand von mindestens 1 bis 2 Meter zu hustenden/niesenden Personen würden einen guten Schutz vor einer Infektion bieten.

Für alle Fragen zum Coronavirus ist das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises werktags von 8 bis 18 Uhr sowie am Wochenende von 9 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 07940 18-888 zu erreichen. Außerhalb dieser Zeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet, der auf die dann zuständigen Stellen verweist. Das Gesundheitsamt steht mit seinen Experten beratend zur Verfügung. Des Weiteren können sich Bürger täglich zwischen 9 und 18 Uhr unter der Telefonnummer 0711 904-39555 an eine eigens eingerichtete Hotline des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg wenden.

Weitere Informationen:  http://www.hohenlohekreis.de an.




Kupferzell: Vereinsheim ausgeräumt

Unbekannte räumten in Kupferzell ein Vereinsheim aus. In der Zeit zwischen Samstag, den 22. Februar 2020, abends um 18 Uhr und Montag, den 24. Februar 2020, gegen 17.40 Uhr brachen die Täter ein Vorhängeschloss an der Tür eines Schuppens auf und gelangten so in das Gebäude in der Straße „Herrenäcker“. Drinnen wurden die Verbindungstüren zum Vereinsheim aufgehebelt und ein dort befindlicher Tresor gewaltsam geöffnet. Neben einigem Bargeld stahlen die Täter auch elektrische Geräte sowie diverse Spirituosen und Einrichtungsgegenstände.

Die Polizei hat noch keinen Tatverdacht und hofft nun auf Zeugen, die Hinweise auf die Einbrecher geben können. Diese gehen unter der Telefonnummer 07940/94 00 an das Polizeirevier Künzelsau.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Kupferzell/Krautheim: Mehrere Unfälle bei glatten Straßen

Am Mittwoch, den 29. Januar 2020, kam es auf glatten Straßen gleich zu zwei Unfällen, deren Schäden in die Tausende gehen. Gegen 14 Uhr erwischte es den Fahrer eines Sprinters in Kupferzell. Der 58-Jährige fuhr von Feßbach in Richtung Kubach, als er in einer Senke bei Schneeglätte die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und nach rechts von der Fahrbahn abkam. Hier überfuhr er ein Verkehrsschild, einen Leitpfosten sowie einen kleinen Baum. Den dabei entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf etwa 5.000 Euro. Am Abend kam es dann zum nächsten Unfall. Eine 21-Jährige fuhr gegen 21.30 Uhr mit ihrem Ford von Krautheim in Richtung Assamstadt, als in einer Rechtskurve ihr Fahrzeug auf teilweise eisglatter Straße ausbrach. Der Wagen der jungen Frau krachte daraufhin in die Leitplanke. Der Schaden an Wagen und Leitplanke beträgt ungefähr 9.000 Euro.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Kupferzell: Einbrecher unterwegs

Zu gleich zwei Einbruchsversuchen kam es vergangenen Donnerstag, den 16. Januar 2020, in der Sallstraße in Kupferzell. Vermutlich in der Zeit zwischen 13.30 Uhr und 16 Uhr bemühten sich die Einbrecher um Zugang zu zwei Wohnhäusern. Am ersten Haus scheiterten die Täter an der in der Garage befindlichen Zugangstüre zum Gebäude. Im Nachbarhaus probierten die Einbrecher die Hauseingangstüre direkt aufzuhebeln. Als auch dieser Versuch scheiterte, machten sich die Täter von dannen. Zeugen, denen zur angegebenen Zeit verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Sallstraße aufgefallen sind, werden gebeten, diese dem Polizeirevier Künzelsau unter der Telefonnummer 07940 9400 mitzuteilen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Kupferzell/Westernach: Landrat Neth nimmt E-Ladesäule in Betrieb

Einen kurzen Zwischenstopp zum Laden können Elektromobilisten in Kupferzell-Westernach einlegen – mit Betonung auf ‚kurz‘. Denn auf dem Park & Ride-Parkplatz am östlichen Ortseingang wurde jüngst eine Schnellladestation offiziell in Betrieb genommen. „Die Verkehrswende ist nur durch ein flächendeckendes und stabiles Netz von Ladepunkten zu schaffen. Erst vor Kurzem haben Bundesregierung und Automobilindustrie vereinbart, den Ausbau der Infrastruktur für die Elektromobilität zu forcieren. Ich bin sehr froh, dass es diesbezüglich auch im Hohenlohekreis vorangeht“, erklärte Landrat Dr. Matthias Neth bei der Inbetriebnahme. Anbei veröffentlichen wir die dazugehörige gemeinsame Pressemitteilung vom Landratsamt des Hohenlohekreises und der EnBW Energie-Baden-Württemberg AG.

 

In weniger als 20 Minuten aufgeladen

 

Die von der EnBW gelieferte 50-Kilowatt-Ladesäule verfügt über einen CCS- und einen CHAdeMO-Anschluss sowie eine Anschlussbuchse für den Typ 2-Stecker. „Die tatsächliche Ladeleistung hängt vom Fahrzeugtyp ab und wird durch dessen Batteriemanagement bestimmt“, erläuterte Brigitte Bayer, Kommunalberaterin der EnBW-Tochtergesellschaft Netze BW. Aber schon bei einer kurzen Rast könne die Reichweite des Fahrzeugs deutlich erhöht werden: So lässt sich eine Batterie in weniger als 20 Minuten mit 15 Kilowattstunden (kWh) aufladen, was – in Abhängigkeit von verschiedenen Faktoren wie Typ und Zustand der Batterie oder der Außentemperatur – Energie für etwa 100 Kilometer bedeutet. Steigungen und Gefälle einer Strecke beeinflussen zusätzlich diesen Wert.

 

Bezahlt werden kann per App

 

Bezahlt werden kann, so heißt es in der Pressemitteilung bequem per App, über die auch Guthabenkarten abgerechnet werden können.

Der Standort – ein stark frequentierter Parkplatz direkt an der Bundesstraße B19 – war im Rahmen des Landesprogramms SAFE ausgewählt worden. Mit diesem Programm wurde ein flächendeckendes Ladenetz in Baden-Württemberg aufgebaut: In einem Zehn-Kilometer-Raster erstreckt sich im gesamten Land eine zuverlässige Ladeinfrastruktur für Elektroautos mit mehr als 450 Ladesäulen – Wechselstrom-Ladesäulen mit bis zu 22 Kilowatt wie auch so genannte Schnelllader – wie die in Westernach – mit 50 Kilowatt Ladeleistung. Ein Konsortium aus 77 Stadtwerken und Versorgern sowie drei Kommunen hatte unter Führung der EnBW seine Kräfte gebündelt und das Landesprogramm „Flächendeckendes Sicherheitsladenetz für Elektrofahrzeuge“ (SAFE) im vergangenen Jahr erfolgreich umgesetzt, so die Pressemitteilung.

Bis Ende 2020 möchte die EnBW laut der Pressemitteilung deutschlandweit 1.000 Schnellladestandorte betreiben. Ein leichter und sicherer Zugang zu Lademöglichkeiten ist dem Unternehmen wichtig, wie etwa mit der preisgekrönten EnBW mobility+ App: Sie findet die nächste freie Ladesäule im Roaming-Ladenetz mit mehr als 30.000 Ladepunkten – dem größten Ladenetz in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dort gelten überall einheitlich die transparenten EnBW mobility+ Ladetarife, die als erste am Markt ausschließlich die geladene Strommenge berechnen.

Weitere Informationen zu SAFE im Internet: https://safe-bw.net/

 

Von links: Brigitte Bayer (Kommunalberaterin der NetzeBW), erklärt Landrat Dr. Matthias Neth und dem Kupferzeller Bürgermeister Christoph Spieles die Handhabung der Säule über eine Smartphone-App. Ganz rechts: Steffen Bastian (Leiter kommunale Beziehungen Neckar-Franken bei NetzeBW). Foto: Landratsamt




B19/Kupferzell: Unfall mit zwei Lkw – 35 Feuerwehrler vor Ort

15.000 Euro Sachschaden entstand am Dienstag, den 14. Januar 2020, um 12.50 Uhr bei einem Unfall auf der B19. Ein 58-Jähriger war mit seinem Lkw von Kupferzell kommend in Fahrtrichtung Künzelsau unterwegs, als er aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet und mit dem entgegenkommenden Laster eines 41-Jährigen kollidierte. Beide Fahrer kamen mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus. Zur Absicherung der Unfallstelle war die Feuerwehr mit 35 Mann vor Ort.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Kupferzell: Alkoholisiert Unfall verursacht

Fast zwei Promille Alkohol im Blut hatte ein 59-Jähriger, der am Dienstag, den 14. Januar 2020 gegen 14 Uhr in Kupferzell-Westernach einen Unfall verursachte. Der Mann befuhr mit seinem Opel Antara die Lindenstraße und wollte nach rechts in die Herrenäcker abbiegen. Da er diese Rechtskurve in einem zu großen Radius befuhr, kollidierte sein Pkw mit dem entgegenkommenden Ford C-Max einer 67-Jährigen. Danach kam er von der Fahrbahn ab und beschädigte ein Verkehrszeichen.

Nachdem ein Alkoholtest vor Ort einen Wert von 1,9 Promille ergab, musste der 59-Jährige die Beamten zur Blutentnahme ins Krankenhaus begleiten und seinen Führerschein abgeben. Der Mann sieht nun einer Anzeige und einem Fahrverbot entgegen. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von rund 10.000 Euro. Weil beide Autos nicht mehr fahrbereit waren, mussten sie abgeschleppt werden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 15.1.2020