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Nach Drama in Niedernhall: Mutter des überfahrenen Jungen (†12) meldet sich zu Wort

Niedernhall – Nachdem ein 18-Jähriger einen Zwölfjährigen mit seinem Auto auf einem Parkplatz in Niedernhall (Baden-Württemberg) am Donnerstagabend angefahren hatte und dieser tödlich verunglückt war, meldeten sich nun seine Eltern zu Wort.

Das verstorbene Kind war das einzige von Vanessa und ihrem Ehemann.

„Niemand auf dieser Welt kann unseren Schmerz fühlen“, sagte sie gegenüber BILD.

Die Eltern saßen auf dem Parkplatz, direkt gegenüber einem Blumenmeer, an der Stelle, an der ihr Sohn getötet worden war. Aus einem Bluetooth-Lautsprecher erklang leise melancholische Musik.

Fremde und Freunde der Familie legten Blumen und Kerzen an der Unglücksstelle nieder und versuchten, die trauernden Eltern zu unterstützen.

Vanessa erinnerte sich: Ihr Sohn war gegen 20.20 Uhr mit seinem besten Freund zum Supermarkt gefahren – die beiden kannten sich seit dem Kindergarten und waren immer zusammen unterwegs gewesen.

So soll sich der tragische Vorfall in Niedernhall abgespielt haben

Die Tragödie ereignete sich auf diesem Parkplatz bei einem Supermarkt.© Montage: Marius Bulling/dpa, Marius Bulling/dpa

Auf dem Parkplatz gerieten die beiden Kinder in Streit mit dem 18-Jährigen und dessen 16-jährigem Freund.

Als die Jungen mit einem Fahrrad und einem Tretroller davonfahren wollten, setzten sich die Älteren in das Auto des Volljährigen.

Sie sollen die Kinder verfolgt haben und fuhren schließlich den Zwölfjährigen an – er stürzte und verstarb noch an der Unglücksstelle an seinen schweren Verletzungen.

Bisher ist unklar, ob sich Opfer und Täter kannten. Der 18-Jährige konnte am Freitag festgenommen werden und befindet sich aktuell in Untersuchungshaft – gegen ihn wird nun wegen Totschlags ermittelt.

Am Wochenende fand der traditionelle Marathon in der baden-württembergischen Gemeinde statt – allerdings unter veränderten Bedingungen.

Für das verstorbene Kind wurde eine Schweigeminute abgehalten, zum Start des Laufes erklang keine Musik, und die Fahnen wurden als Zeichen der Trauer auf halbmast gesetzt.




Zurück ins Leben

Kupferzell/Pfedelbach/Öhringen: Eine Familie sucht für ihren elfjährigen Sohn Noah eine Pflegeunterstützung für zu Hause.

Es handelt sich dabei um eine 1:1 Betreuung eines Jungen mit Anfallsleiden. Hier erfahrt ihr mehr über Noah:

Noah – unser Kampf zurück ins Leben | Facebook

Die Familie wird von dem Kinderintensivpflegedienst Agapeo betreut. Auch Agapeo sucht für Noah nach einer passenden Pflegeunterstützung. Anbei veröffentlichen wir die dazugehörigen Informationen von Agapeo zu der Pflegekraft, die für Noah gesucht wird:

„Wir sind ein ambulanter Pflegedienst, der auf die Betreuung schwer kranker Kinder im Alter von Geburt bis 18 Jahren zuhause, in ihrem gewohnten Umfeld, spezialisiert ist.

Um den Kindern Lebensqualität und Freude bieten zu können suchen wir ab sofort oder zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine examinierte Pflegefachkraft (m/w/d) für einen 11-jährigen Jungen mit Anfallsleiden.

Dein Profil

  • du hast in erster Linie Freude am Umgang mit intensivpflegebedürftigen Kindern
  • Empathie und Verlässlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und Sozialkompetenz stehen bei dir an erster Stelle
  • du bist examinierte Pflegefachkraft
    • Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger*in
    • Gesundheits- und Krankenpfleger*in
    • Altenpfleger*in
  • selbstständiges und gewissenhaftes Arbeiten sind dir nicht fremd
  • du hast eine hohe Bereitschaft zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung
  • in stressigen Situationen behältst du stets den Überblick

Deine Aufgaben

  • Grundpflege
  • Behandlungspflege
  • Intervention bei Krampfanfall
  • Pflege der PEG-Sonde

Was wir bieten

Sicherheit– ein zukunftssicherer Arbeitsplatz in familiärer Atmosphäre, unbefristet in  Voll-/Teilzeit oder auf Minijob Basis.

Wunschdienstplan – Mitgestaltung der Dienstpläne unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen Prioritäten.

Flexible Arbeitszeitmodelle – Work Life Balance? Familie und Beruf? Hobbys und Freizeit? Bei uns kein Problem. Dank flexibler Arbeitszeitmodelle können Sie privates und berufliches bestens vereinen.

Willkommenskultur– ein Einarbeitungskonzept mit persönlicher Betreuung und strukturiertem Onboarding

Gesundheit & Prävention – Zugang zur Plattform „machtfit“ mit kostenlosen Online-Kursen und Vergünstigungen für Deine Gesundheit.

Karriere– Aufstiegsmöglichkeiten durch regelmäßige Fort – und Weiterbildungen der gruppeneigenen Bildungsakademie BaWiG.

Vergütung – Tarifliche Vergütung mit 13. Monatsgehalt und attraktiven Zuschlägen

Altersvorsorge – Wir bezuschussen Ihre betriebliche Altersvorsorge.

Wir suchen Menschen, die mit Ihrem Engagement und der Liebe zur Pflege unsere Kinder unterstützen, fördern und Ihnen Geborgenheit schenken möchten. Gehören Sie dazu?

Dann bewerben Sie sich mit Angabe Ihres frühestmöglichen Einstellungstermins über unser Online-Bewerberportal

Sie haben Fragen?

Ihr Kontakt:

Agapeo Kinderintensivpflege

Telefon: 0921 164 968 80

Mail: info@agapeo.de

 




Mutter tötet Kind (9) und sich selbst

Tötungsdelikt in Tauberbischofsheim. Bei einem Tötungsdelikt in Tauberbischofsheim sind in den Nachmittagsstunden am Mittwoch, den 27. Mai 2020, eine Mutter mit ihrem Kind ums Leben gekommen. Entsprechende Informationen bestätigten die Staatsanwaltschaft Mosbach und die Pressestelle des Polizeipräsidiums Heilbronn den Fränkischen Nachrichten auf Anfrage. Die genauen Umstände sind indes noch nicht geklärt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Wie die Südwestpresse berichtet, ist die Polizei ist in Tauberbischofsheim einen Hinweis nachgegangen und hat daraufhin zwei Leichen gefunden, eine Mutter und ihr Kind. D

Weiter heoßt es in dem Artikel: „Streifenbeamte der Polizei in Tauberbischofsheim haben in einer Wohnung einen schockierenden Fund gemacht: Wie das Polizeipräsidium berichtet, sind am Mittwoch gegen 14 Uhr zwei Menschen tot aufgefunden worden. Es handelt sich um eine Mutter (42) und ihr Kind (9).“

Polizei-Ermittler: Mutter hat ihre eigene Tochter getötet

„Es gab einen Hinweis von einer besorgten Person aus dem persönlichen Umkreis der Getöteten“, berichtete ein Sprecher der Polizei zu dem mutmaßlichen Familiendrama. Rettungsdienst und Polizei hätten daraufhin die Wohnung der 42-Jährigen aufgesucht, wo sie dann die beiden Toten fanden.
Die Polizei sagte zu dem Fall zunächst nur, dass es sich um ein Gewaltverbrechen handle, die Staatsanwaltschaft Mosbach sprach von einem Tötungsdelikt. Später dann bestätigten dann sowohl die Polizei in Heilbronn als auch die Staatsanwaltschaft offiziell, dass den Ermittlungen zufolge die 42-jährige Mutter ihre kleine Tochter getötet habe. Danach habe die Frau sich das Leben genommen. Angaben zum Motiv machte die Polizei nicht.

Kriminaltechniker untersuchen den Tatort des Tötungsdeliktes

Die Kriminalpolizei Tauberbischofsheim hat bereits nach dem Fund der beiden Leichen am Mittwochnachmittag die Ermittlungen aufgenommen, ein Kriminaltechniker der Spurensicherung hat den Tatort untersucht. Jetzt warten die Ermittler auf die Obduktionsergebnisse, die Auskunft zur genauen Todesursache geben können.



Künzelsau: Elfjähriger von Auto erfasst

Von Auto erfasst und verletzt
Noch Glück im Unglück hatte ein Junge am Donnerstagnachmittag, den 02. Mai 2019, nach einem Verkehrsunfall in Künzelsau. Der Elfjährige wollte nach der Schule, gegen 16 Uhr, vermutlich schnell nach Hause. Er ging auf dem Gehweg entlang der Mergentheimer Straße und bahnte sich von da aus einen Weg durch langsam fahrende Fahrzeuge hindurch in Richtung Innenstadt. Auf der dortigen Linksabbiegespur blieb er kurz hinter einem verkehrsbedingt haltenden, höheren Kastenwagen auf der Fahrbahn stehen. Als er danach schließlich losrannte, erkannte ein stadtauswärts fahrender Autofahrer den Jungen offenbar zu spät. Der Schüler wurde vom BMW des 18-Jährigen erfasst und fiel auf die Motorhaube und von dort aus zu Boden. Er wurde mit leichteren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Am Fahrzeug des jungen Autofahrers entstand Sachschaden in Höhe von etwa 1.000 Euro.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 03. Mai 2019

Foto: GSCHWÄTZ

 




STRABAG Mitarbeiter unterstützen Frühförderung

„Die 1.770 Euro haben unsere Kollegen aus ihrer eigenen Tasche bei unserer Betriebsversammlung Ende November gesammelt“, erklärt Jürgen Boscher, Betriebsratsvorsitzender der Strabag Direktion Baden-Württemberg, der gemeinsam mit seinem Kollegen Jürgen König den Betrag in bar und plakativ als Riesenscheck an die Interdisziplinäre Frühförderstelle (IFF) Hohenlohe in Künzelsau übergibt.

Bei der Spendensammlung, bei der jedes Jahr eine andere Einrichtung begünstigt wird, hatte sich ein Strabag-Mitarbeiter für die Evangelische Stiftung Lichtenstern eingesetzt und damit die Kollegen überzeugt. Die Frühförderstelle in Künzelsau, Teil der Stiftung, stattet mit dem Geld nun den Raum für die Physiotherapie aus: mit Sprossenwand, Schaukel und anderem Bewegungsmaterial. „Die Sachen sind wichtig und leisten viel Gutes“, freut sich Viktoria Gedenk, Leiterin der Frühförderstelle.

Dass die Materialien bei der Frühförderstelle sehr gut aufgehoben sind, unterstreicht auch Pfarrerin Sybille Leiß, Vorstandsvorsitzende der Evangelischen Stiftung Lichtenstern. „Wir sind seit einem Jahr mit unserem Angebot vor Ort und erfahren großen Zuspruch. Der Bedarf an fachübergreifender Unterstützung für kleine Kinder unter einem Dach, wie wir es mit unserem Expertenteam aus Logopäden, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Heilpädagogen und Psychologen in Künzelsau anbieten, ist groß.“

„Und nach einem Jahr haben sich nicht nur die Kontakte zu den Kindergärten und Kinderärzten verfestigt, man kann nun auch erste Fortschritte der Kinder sehen. Das freut uns natürlich besonders“, resümiert Viktoria Gedenk.

Jürgen Boscher und Jürgen König, Betriebsräte Strabag GmbH Direktion Baden-Württemberg, Pfarrerin Sybille Leiß, Vorstandsvorsitzende Evangelische Stiftung Lichtenstern, Viktoria Gedenk und Julia Zaffran.
Foto: Interdisziplinäre Frühförderstelle (IFF) Hohenlohe

 

Quelle: Pressemitteilung der Interdisziplinären Frühförderstelle

 




Paketzusteller fährt Zehnjährige um

Das Polizeirevier Bad Mergentheim sucht den Fahrer eines Paketzustellerfahrzeugs. Der Mann war am Samstagmittag, den 07. Juli 2018, gegen 12.20 Uhr, mit seinem Wagen im Bereich der Mörikestraße in Bad Mergentheim mittig auf der Fahrbahn gestanden und lieferte offenbar Pakete aus. Als er zurückkam, setzte der Mann sich ins Fahrzeug und fuhr rückwärts los. Hinter dem Lieferwagen hatte ein zehnjähriges Mädchen mit ihrem Fahrrad angehalten. Der Lieferwagen erfasste das Mädchen, sodass diese zu Boden stürzte und sich leicht verletzte. Der Fahrer stieg zwar aus und fragte das Mädchen, ob alles in Ordnung sei, als dieses dies bejahte fuhr er jedoch weiter. Das Fahrzeug war weiß mit einer blauen Aufschrift des Firmennamens. Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeirevier in Bad Mergentheim, Telefon 07931 54990, zu melden.

 

Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Heilbronn

Foto: adobe stock




Der Schock sitzt tief

Künzelsau trauert um einen erwürgten Siebenjährigen.

Die große Frage: Was ist passiert?

Der Tod eines siebenjährigen Jungen hat Künzelsau in tiefe Trauer gelegt. Der Schock sitzt bei vielen Einwohnern noch tief, dass „so etwas“ hier geschehen ist, wie Bürger immernoch fassungslos formulieren. Viele kannten sowohl die Eltern des Opfers als auch die derzeit Tatverdächtige, eine 69-jährige ehemalige Krankenschwester aus Künzelsau, Elisabeth S., die den Jungen zum Tatzeitpunkt in ihrer Obhut hatte.

Wer ist hier das Opfer?

Zahlreiche Spekulationen über die Tat selbst machen seitdem die Runde, ebenfalls wie darüber spekuliert wird, ob die 69-Jährige, die derzeit im Fokus der polizeilichen Ermittlungen steht, die Tat überhaupt begangen hat, da sie, so Anwohner, eine „hilfsbereite Frau“ war, bei der „sich der Junge wohl gefühlt“, die auch Kleidung für Flüchtlinge abgegeben habe. Andere Stimmen sagen, dass Elisabeth S. seit dem Tod ihres Mannes vor einigen Jahren nervlich angegriffen gewesen sei. Die Frage ist: Wäre die 69-Jährige, die laut der Polizei 1,70m groß sein und eine kräftige Statur haben soll, überhaupt kräftemäßig imstande gewesen, den Siebenjährigen zu erwürgen? Denn laut den Gerichtsmedizinern war Gewalteinwirkung gegen den Hals des Jungen todesursächlich. Gibt es weitere oder gar andere Täter oder Tatbeteiligte?

Polizei rekonstruiert den Ablauf

Carsten Diemer, Polizeihauptkommissar des Polizeipräsidiums Heilbronn, betont auf GSCHWÄTZ-Nachfrage, dass es zwar momentan viele Gerüchte und Spekulationen gebe, dass aber die Polizei selbst bis dato lediglich fünf Pressemitteilungen zu dem Tod des Jungen veröffentlicht habe. Darüber hinaus gebe es bislang keine neuen Erkenntnisse. Folgende Erkenntnisse gibt es – basierend auf den offiziellen Pressemitteilungen des Polizeipräsidiums Heilbronn und der Staatsanwaltschaft – zum jetzigen Zeitpunkt:

Zu einem Großeinsatz der Polizei kam es am Samstag, den 28. April 2018, in Künzelsau, nachdem ein vermutliches Tötungsdelikt gemeldet wurde. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen wollten Eltern am Vormittag ihren siebenjährigen Sohn bei der 69-jährigen Tatverdächtigen in ihrem Haus in Künzelsau abholen.
[Anm. der Red.: Zuvor wollen Bürger das Ehepaar in der Künzelsauer Innenstadt gesehen haben.]. Da niemand öffnete, baten die Eltern einen Nachbarn um Hilfe und gelangten so in das Haus, so die damalige Pressemitteilung der Polizei. Im Medienbericht des Nachrichtenmagazins Focus heißt es, der Vater habe den Jungen gefunden. Der Siebenjährige lag tot in der Badewanne. Da die 69 Jahre alte Bekannte, die auf den Jungen seit geraumer Zeit immer wieder aufpasste, verschwunden war, leitete die Polizei eine Suchaktion ein. Obwohl mehr als zehn Streifen der Schutz- und Kriminalpolizei, ein Polizeihubschrauber und ein Mantrailer im Einsatz waren, ergab sich zunächst keine Spur der Frau. Am Samstagabend, gegen 21.30 Uhr, konnte die 69-Jährige nach einem Zeugenhinweis in Künzelsau gefunden und vorläufig festgenommen werden.

Würgemale

Die 69-jährige Frau wurde am Sonntagnachmittag, den 29. April 2018, auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heilbronn einer Haftrichterin beim Amtsgericht Öhringen vorgeführt.
Dort wurde Haftbefehl gegen sie erlassen. Die 69-Jährige wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt in Baden-Württemberg eingeliefert. Sie sitzt seitdem in Untersuchungshaft und wird nun anwaltschaftlich vertreten. Die 69-Jährige schweigt mittlerweile zu den Tatvorwürfen. Von möglichen anderen oder weiteren Tatbeteiligten hat die Polizei bislang nicht gesprochen.
Die polizeilichen Ermittlungen, wie und warum der Siebenjährige gestorben ist, gehen weiter. Die Staatsanwaltschaft und das Polizeipräsidium Heilbronn haben im Rahmen der Ermittlungen auch die Bürger um Mithilfe gebeten. „Uns ist es wichtig, genau zu rekonstruieren, was passiert ist“, erklärt Diemer. Beamte der Ermittlungsgruppe Schippberg suchen Zeugen, die die Frau am Freitagabend in Begleitung des Jungen gesehen haben. Außerdem werden Personen gesucht, die Hinweise über den Aufenthaltsort der Frau zwischen Freitagabend, den 27. April 2018, und der Rückkehr zu ihrem Wohnhaus am Samstagabend, den 28. April 2018, gegen 21.30 Uhr, geben können. Die Polizei gibt zudem erste Hinweise auf das äussere Erscheinungsbild der Frau an die Öffentlichkeit: Elisabeth S. trage weißes, kinnlanges Haar und sei zum Tatzeitpunkt mit einer beigen Freizeithose und einem knielangen dunklen Mantel bekleidet unterwegs gewesen.

Öffentliche Verhandlung

Zeugen können sich bei der Polizei melden: 07131/104-4444. Erste Hinweise seien bereits eingegangen, so die Polizei. Sind die Ermittlungen abgeschlossen, käme in nächster Instanz eine Anzeige der Staatsanwaltschaft. Dann stünde der Gerichtstermin an mit einer voraussichtlich öffentlichen Verhandlung wegen des starken öffentlich Interesses, so Diemer. Das könne allerdings noch ein paar Monate dauern.




Künzelsau // Tod eines Siebenjährigen – Polizei bittet Bürger um Mithilfe

// Wer kann Angaben über die 69-Jährige machen?
 
Die polizeilichen Ermittlungen, wie und warum ein Siebenjähriger Ende letzter Woche im Haus einer 69-Jährigen in Künzelsau gestorben ist, gehen mit Hochdruck weiter. Die Staatsanwaltschaft und die das Polizeipräsidium Heilbronn bitten nun die Bürger um Mithilfe.
 
Beamte der Ermittlungsgruppe Schippberg suchen nun Zeugen, die die Frau am Freitagabend in Begleitung des Jungen gesehen haben. Außerdem werden Personen gesucht, die Hinweise über den Aufenthaltsort der Frau zwischen Freitagabend, den 27. April 2018, und der Rückkehr zu ihrem Wohnhaus am Samstagabend, den 28. April 2018, gegen 21.30 Uhr, geben können.
 
Ermittlungen zufolge war die zirka
1,70 Meter große Frau, die eine kräftige Statur hat und weißes kinnlanges Haar trägt, mit einer beigen Freizeithose und einem knielangen dunklen Mantel bekleidet. Zeugenhinweise gehen an die Telefonnummer: 07131/104-4444.

 

// Hintergrund //

 

// Großeinsatz der Polizei nach vermutlichem Tötungsdelikt

Zu einem Großeinsatz der Polizei kam es am Samstag, den 28. April 2018, in Künzelsau, nachdem ein vermutliches Tötungsdelikt gemeldet wurde. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen wollten Eltern am Vormittag ihren siebenjährigen Sohn bei einer Bekannten abholen. Da niemand öffnete, baten sie einen Nachbarn um Hilfe und gelangten so in das Haus. Dort fanden sie den Sohn leblos auf. Da die 69 Jahre alte Bekannte verschwunden war, leitete die Polizei eine Suchaktion ein. Obwohl mehr als zehn Streifen der Schutz und Kriminalpolizei, ein Polizeihubschrauber und ein Mantrailer im Einsatz waren, ergab sich zunächst keine Spur der Frau. Am Samstagabend, gegen 21.30 Uhr, konnte die 69-Jährige nach einem Zeugenhinweis in Künzelsau gefunden und vorläufig festgenommen werden.

Die 69-jährige Frau wurde am Sonntagnachmittag, den 29. April 2018, auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heilbronn einer Haftrichterin beim Amtsgericht Öhringen vorgeführt.
Dort wurde Haftbefehl gegen sie erlassen. Die 69-Jährige wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Gerichtsmediziner haben herausgefunden, so meldet die Polizei am Montag, den 30. April in einer Pressemitteilung, dass Gewalteinwirkung gegen den Hals des Jungen todesursächlich war. Der Siebenjährige wurde am Samstag in einer Badewanne tot aufgefunden, ist aber den bisherigen Ermittlungen zufolge nicht ertrunken. Die Tatverdächtige wird anwaltschaftlich vertreten und schweigt mittlerweile zu den Tatvorwürfen.

Quelle // Pressemitteilungen des Polizeipräsidiums Heilbronn und der Staatsanwaltschaft Heilbronn