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Der Zeitwert einer Katze

Am Mittwoch, den 14. Oktober 2020, fand vor dem Amtsgericht Künzelsau der Prozess einer Katzenhalterin aus Ingelfingen gegen den Ingelfinger Bürgermeister Michael Bauer statt. Hintergrund war die Attacke des Bürgermeister-Hundes auf diese Katze. Diese Katze ist an den Folgen der Attacke verstorben beziehungsweise musste eingeschläfert werden (GSCHWÄTZ berichtete unter https://www.gschwaetz.de/2020/10/02/buergermeister-muss-verwarnungsgeld-zahlen/). Streitgegenstand war ein verbleibender Schadensersatz von 212,09 Euro, der von der Versicherung des Beklagten nicht ausgeglichen wurde.

„Man hätte das auch anders regeln können“

Richter Sven Brückner legt zu Beginn der Verhandlung die Rechtslage klar: „Tiere werden beim Schadensersatz wie Sachen behandelt. Ein Schmerzensgeldanspruch der Klägerin kann nicht zur Debatte stehen.“ Umgekehrt gelte für den Beklagten eine „Tierhalterhaftung“ ähnlich der allgemeinen Betriebsgefahr eines Kraftfahrzeugs. Er müsse verschuldensunabhängig für Schäden haften, die von seinem Tier verursacht werden.

Nachdem der Bürgermeister den Vorfall aus seiner Sicht detailliert schildert – er habe die Leine schon in der Hand gehabt und er wollte seinen Hund gerade anleinen, als er abgelenkt worden sei und gleichzeitig der Hund auf die Katze losgegangen sei, zeigt Richter Brückner ein Überwachungsvideo des Vorfalls.

Kleinere Geplänkel, etwa darüber, ob es sich um eine Rassekatze oder nicht handelt, werden vorgetragen.

Appell an die Jäger-Ehre

Interessanterweise legen beide Parteien Wert auf die Feststellung, „man hätte das auch anders regeln können“. Der Klägerin ist das Risiko, dass einer Katze, die als „Freigängerin“ gehalten wird, jederzeit etwas zustoßen kann, bewusst. Sie wirft Bauer vor, dass er nicht geklingelt habe, obwohl jemand im Haus gewesen sei. Außerdem spricht sie seine Ehre als Jäger an: Er habe mit seinem ausgebildeten Jagdhund auf „Nachsuche“ gehen müssen, um der Katze unnötiges Leid „mit ihren zerfetzten Organen“ zu ersparen, da Hunderisse in aller Regel zum Tod der Katze führten. Rechtsanwalt Alexander Foidl bezeichnet das als „Nachtatgeschehen“.

Umgekehrt führt Bürgermeister Bauer an, dass er davon ausgegangen ist, dass niemand zu Hause sei: „Ich hätte klingeln können, ich hab’s nicht gemacht, es tut mir leid“, sagt er. Er habe aber  am selben Abend, als die Klägerin und ihr Lebensgefährte ihn aufgesucht hätten, noch die Begleichung aller Auslagen angeboten und erklärt, dass der Vorgang ihm leid tue. Auch seien ihm die möglichen Folgen des Hunderisses nicht bewusst gewesen, er habe das nicht so realisiert, da die Katze ja noch weggerannt sei.

Als die Argumente der Parteien emotional werden und in Gebiete abgleiten, die eher nicht verfahrensgegenständlich sind, weist Richter Brückner auf die Anwesenheit der Presse hin, was Michael Bauer mit „wenn man das GSCHWÄTZ als Presse bezeichnen kann“ quittiert.

Anwalt argumentiert mit „Zeitwert“ eines Tiers

Kurz bevor Richter Brückner die Verhandlung beschließt, schließt Rechtsanwalt Prof. Dr. Klaus-Werner Frink, der Anwalt von Michael Bauer, seinen Vortrag mit: „Sie sind mit dem Betrag, den die Haftpflichtversicherung bezahlt hat, gut bedient“ und untermauert das mit einem Urteil des Landgerichts Heilbronn, wonach der Wert eines Greifvogels aufgrund seines hohen Alters niedriger angesetzt worden sei als vom damaligen Kläger verlangt.

Die Urteilsverkündung ist für den 21. Oktober, 12 Uhr, angesetzt.

Text: Matthias Lauterer

 

Die Stufen zum Recht. Amtsgericht Künzelsau. Foto: GSCHWÄTZ

„Auf dem Rechtsweg“. Foto: GSCHWÄTZ




Unfall in der engen Schlossstraße

Am Freitagvormittag, den 18. September 2020, krachte es in der Ingelfinger Schloßstraße, als zwei Fahrzeuge aneinander vorbeifahren wollte. Das geht aus einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn hervor. Der Fahrer eines weißen Hyundai war gegen 10.10 Uhr auf der Straße unterwegs, als ihm an einer Engstelle auf Höhe des Hauses Nummer 22 ein Klein-LKW entgegenkam. Zunächst hielten beide Fahrzeuge an, der Fahrer des LKWs setzte seine Fahrt aber schnell wieder fort, nachdem er bemerkt hatte, dass der Hyundai wegen einem dahinter stehendem Fahrzeug nicht rückwärtsfahren und Platz machen konnte. Der Platz reichte aber wohl nicht aus, sodass der Laster an dem stehenden Auto entlangstreifte. Den LKW-Fahrer kümmerte das allerdings wenig, denn er fuhr einfach weiter. Der Fahrer des Hyundais gab an, dass es sich bei seinem Unfallgegner um den Lenker eines weißen Kleinlasters, mit einem seitlichen Aufdruck „Obst/Gemüse“ gehandelt habe.

Zeugen, die den Unfall beobachten konnten oder Hinweise auf den Verursacher haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07940/9400 beim Polizeirevier Künzelsau zu melden.

 

 




Weg vom Schmuddel-Image

Beim Thema Hanf denken die meisten Menschen sofort an Kiffen und Hasch-Kekse, an Party und einen ordentlichen Rausch. Dass Hand eine uralte Kulturpflanze ist, früher als Heilmittel und in der Textilproduktion verwendet wurde, wissen die wenigsten. Florian Hertweck und seine Frau Nicole Vogt bauen seit 2018 Hanf auf ihrem Hof auf den Hochholzhöfen bei Ingelfingen an. Bei einem Urlaub in Amsterdam hätten sie auch das Hanfmuseum besucht und dort entdeckt, wie vielseitig Hanf sei. „Wir waren auf der Suche nach Alternativen zu Getreide und Co“, sagt der 34-Jährige. Gemeinsam entwickelten sie die Idee, die alte Kulturpflanze in Bioqualität anzubauen und selbst zu vermarkten. Zunächst auf rund drei Hektar, in diesem Jahr auf fünf Hektar Ackerfläche – „die Nachfrage ist da“, auch wenn sie das Ganze bisher eher als Hobby betrachten.

Hanfauto von Henry Ford

Hanf kannten bereits die alten Wikinger, die daraus Seile drehten. Henry Ford hatte ein Hanfauto entwickelt und dieses sogar mit Hanföl betankt. „Bis vor 100 Jahren war Deutschland hier schon eindeutig weiter“, bedauert Florian Hertweck. Das schlechte Image von Hanf entstand erst, als er zu Drogenzwecken hochgezüchtet wurde. Der Textil- und Alkoholindustrie war er ein Dorn im Auge. Schließlich wurde der Anbau 1929 in Deutschland verboten. Erst seit 1996 darf er in Deutschland und nur unter strengen Auflagen wieder angebaut werden.

„Die Ernte ist das Anspruchsvolle, alles andere ist eigentlich einfach.“

Gedroschen wird der Hanf von Hertweck selbst, die Samen gibt er zur Verarbeitung weiter. Damit die Samen zu 99,9 Prozent rein und frei von anderen Stoffen sind, lässt die junge Familie ihren Hanf reinigen und schälen. „Dann lassen wir daraus Öl pressen, Mehl mahlen und Knabberhanf, der besonders beliebt ist, herstellen“, erzählt der junge Mann. Vieles entstehe in Handarbeit. „Die Ernte ist das anspruchsvolle, alles andere ist eigentlich einfach“, so Hertweck weiter.

Vielseitige Verwendbarkeit

Hanf ist vielseitig einsetzbar. Die Nudeln stellt die Firma Specht aus Orendelsall her. „Er kann allerdings nicht anderes Mehl zu 100 Prozent ersetzen, weil ihm der Kleber fehlt“, sagt Nicole Vogt. „Deshalb sind unsere Nudeln aus Dinkel mit 20 Prozent Hanfmehl-Anteil.“ Dazu haben sie Seife und Lippenbalsam imt Angebot. „Die trocknen Hände und Lippen nicht so aus wie herkömmliche Produkte“, sind die beiden überzeugt. Hanföl könne außerdem als Rasierwasser und in Cremes verwendet werden und so die Haut geschmeidiger machen.

„Unsere Kundschaft ist sehr vielfältig.“

Abnehmer gibt es zuhauf: Verkauft werden die Hanfprodukte bei BAGeno in Ingelfingen und Bad Mergentheim, bei der BAG Hohenlohe in Öhringen, Bretzfeld und Schwäbisch Hall, im Dorfladen Jagsthausen, beim Raiffeisenmarkt Schrozberg, über Haun Catering in Krautheim, zwei Dorfläden oder auch direkt an der Haustür. „Unsere Kundschaft ist sehr vielfältig“, sagt der zweifache Familienvater. „Von jung und neugierig bis älter und gesundheitsbewusst ist alles dabei.“

„Der Anbau von hanf ist anzeigenpflichtig.“

Bevor sie in den Hanfanbau einsteigen konnten, mussten die Eheleute einige Formalitäten erledigen. „Der Anbau von Hanf ist anzeigenpflichtig“, berichtet der ebm-papst-Mitarbeiter. „Wir müssen die Original-Saatgutetiketten einreichen, angeben, wann und wieviel wir gesägt haben und wann unser Hanf blüht.“ Dann nimmt das Amt für Ernährung Stichproben und erst, wenn alles okay ist, gibt es eine Erntegenehmigung.

„Einen Rausch bekommt da keiner“

Dabei hat der Hanf der Familie gar keine berauschende Wirkung mehr. „Der hat weniger als 0,2 Prozent THC-Gehalt“, sagt Nicole Vogt. „Das reicht vielleicht für eine beruhigende Wirkung, aber einen Rausch bekommt da keiner.“ Außerdem sei der Kifferstoff sowieso nur in den Blüten zu finden. Das hätten bestimmt auch schon jene Zeitgenossen bemerkt, die sie dabei beobachten konnten, wie sie auf der Suche nach einem Rausch ein paar Blätter von ihrem Acker abzwackten. „Diese Leute waren bestimmt enttäuscht“, amüsiert sich das Paar.

Jede Menge gesunder Inhaltsstoffe

„Theoretisch könnte durch Verunreinigung eine geringe Menge mehr THC drin sein“, so Florian Hertweck. Aber bis jetzt sei sein Hanf sogar immer unter dem Grenzwert geblieben. Dafür habe der Hanf jede Menge gesunder Inhaltsstoffe: von vielen B-Vitaminen über ungesättigte Fettsäuren bis hin zu Gammalinolsäure sei alles vorhanden. Und das in einem idealen Verhältnis und optimal für den Menschen aufnehmbar. Hinzu komme: „Hanf ist eigentlich wie ein Unkraut völlig anspruchslos“, so Nicole Vogt. Die 29-Jährige ist hellauf begeistert von der alten Kulturpflanze. „Hanf wäre eine Alternative zu Baumwolle, weil dafür keine Pestizide und viel weniger Wasser eingesetzt werden müssen“, so die junge Mutter. Er könnte also eine Rettung beim Klimawandel sein.

„Wir wollen den Menschen die Vielseitigkeit von Hanf wieder näher bringen“

Jetzt stehen sie auf ihrem Feld zwischen den Hanfpflanzen und auch Söhnchen Ben ist vorne mit dabei. Schon der Kleine mag Hanf, vor allem die Nudeln hätten es vielen Kindern angetan. Der Hanf ist ungefähr hüfthoch. Doch könne die Pflanze je nach Sorte bis zur 4,50 Meter hoch werden. „Das ist dann Faserhanf für die Textilproduktion“, so Nicole Vogt. Ihnen aber käme es ausschließlich auf die Samen an, deshalb dürfen diese Pflanzen auch niedriger sein. Doch noch etwas anderes motiviert die beiden: „Wir wollen den Menschen die Vielseitigkeit von Hanf wieder näher bringen“, sind sie sich einig. Weg vom Drogen-Image hin zur Geschichte einer uralten Pflanze, die in so manchen Kulturkreisen als heilig galt.

Text: Sonja Bossert

 

 

Aus Hanf lassen sich von Öl, Knabbereien und Nudeln bis hin zu Lippenbalsam die vielfältigsten Produkte herstellen. Fotos: GSCHWÄTZ

 

Die Familie beliefert die verschiedensten Läden, verkauft ihre Produkte aber auch an der heimischen Haustür.

 

Hanf ist eine der ältesten Kulturpflanzen.




GSCHWÄTZ unterstützt die erfolgreichen Jazzmädels

Gerne unterstützt die Redaktion GSCHWÄTZ Kinder, Jugend und Sport. Eine sehr engagierte und erfolgreiche Jazzabteilung hat der TSC Ingelfingen. Daher freuen wir uns, dass wir als Sponsor für die neue Trainingskleidung dienen durften. GSCHWÄTZ wünscht den Mädchen weiterhin viel Spaß und Erfolg.

 

Der TSC Ingelfingen hat eine erfolgreiche Jazzabteilung. Fotos: GSCHWÄTZ

 

Kinder und Jugendliche der Jazzabteilung des TSC Ingelfingen.




Bademeister verprügelt Hausmeister

Die Staatsanwaltschaft Heilbronn, Zweigstelle Schwäbisch Hall, erließ Strafbefehl gegen einen Bademeister der Stadt Ingelfingen wegen schwerer Körperverletzung.

Blut geflossen

Der Bademeister, der erst seit Frühjahr 2019 bei der Stadt Ingelfingen beschäftigt war, soll den Hausmeister der Stadt Ingelfingen auf einem Gelände unweit der Schule und des Hallenbades tätlich angegangen sein und – so berichten es Quellen gegenüber GSCHWÄTZ – unter anderem mit Fäusten traktiert haben. Auch Blut soll, so berichten es weitere Quellen, dabei geflossen sein. Der Hausmeister sei daraufhin mehrere Wochen krankgeschrieben gewesen. Vorausgegangen sei wohl ein verbaler Disput.

Der Vorfall hat sich am 16. März 2020 ereignet. Der Hausmeister stellte daraufhin laut der Pressestelle des Polizeipräsidiums Heilbronn Strafanzeige gegen den Bademeister wegen gefährlicher Körperverletzung. Der Fall ist nach den polizeilichen Ermittlungen nun der Staatsanwaltschaft vorgelegt worden.

Strafmaß

Die Staatsanwaltschaft hat nun einen Strafbefehl beantragt. Das ist ein schriftliches Verfahren ohne eine mündliche Hauptverhandlung. Der Angeklagte hat dabei die Möglichkeit, wenn er dem Strafbefehl nicht zustimmt, in die mündliche Hauptverhandlung überzugehen. Der Strafbefehl wurde aber laut der Staatsanwaltschaft von dem Ageklagten akzeptiert. Wie hoch das Strafmaß ist, dazu wollte die Staatsanwaltschaft mit Verweis auf die Persönlichkeitsrecht des Angeklagten keine Angaben machen.

Es ist jedoch keine zu vollstreckende Freiheitsstrafe – sprich: eine Gefängnisstrafe – verhängt worden. Daneben gibt es Freiheitsstrafen auf Bewährung und/oder Geldauflage und/oder Arbeitsstunden. Bei einer Freiheitsstrafe auf Bewährung gibt es entsprechende Auflagen in dieser Bewährungszeit.

Die Stadt Ingelfingen hat sich nach dem Vorfall von ihrem Bademeister getrennt und einen neuen Bademeister eingestellt.

Zuvor bereits Unstimmigkeiten

Der Verurteilte war erst seit dem Frühjahr 2019 Bademeister der Stadt und zuständig für das Hallenbad Ingelfingen. Uneinigkeiten gab es zuvor bereits mit der Besitzerin einer privaten Schwimmschule, die laut eigenen Aussagen unter anderem aufgrund des Vorgehens des damals neuen Bademeisters mit ihren Anfängerschwimmkursen aus dem Ingelfinger Hallenbad geflogen ist (wir berichteten https://www.gschwaetz.de/2019/08/23/schwimmschule-fliegt-aus-ingelfingens-hallenbad/).

 




„Wir bieten unseren Kunden deutich mehr Sicherheit“

Die Produktion von Absperrklappen bei GEMÜ Valves China ist Teil des globalen Produktionskonzeptes von GEMÜ. Im Rahmen dieses globalen Produktionskonzeptes hat das Ingelfinger Unternehmen laut einer Pressemitteilung die Weichen gestellt, um in seinem Werk in Shanghai die Kompetenz für die Produktion von Absperrklappen weiter auszubauen. Dafür wurde die Fertigungskompetenz deutlich erweitert, um so den Einfluss auf qualitätsentscheidende Produktionsschritte weiter zu erhöhen. Konkret bedeutet das, dass GEMÜ gezielt in die mechanische Bearbeitung und die Beschichtung der Klappenkörper und Klappenscheiben investiert hat und diese Produktionsschritte jetzt mit Hilfe modernster Technologie im eigenen Butterfly Valve Production Center selbst durchführt.

Interdisziplinäres Projektteam aus deutschen und chinesischen Spezialisten

Dazu wurde in den vergangenen Monaten eine neue vollautomatisierte Beschichtungsanlage aufgebaut und in Betrieb genommen. Daneben hat GEMÜ ein spezielles Fertigungs- und Spannkonzept entwickelt, mit dem enge Form- und Lagetoleranzen erreicht werden. Darüber hinaus hat ein interdisziplinäres Projektteam aus deutschen und chinesischen Spezialisten bei GEMÜ Valves China in den letzten Monaten intensiv an der Feinjustierung der einzelnen Parameter gearbeitet, um die Produktionsprozesse zu optimieren. Nachdem dies nun abgeschlossen ist, hat die erweiterte GEMÜ Produktionsstätte ihre Arbeit aufgenommen. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, dass die neue Generation der weichdichtenden, zentrischen Absperrklappe GEMÜ R480 Victoria ab sofort nach strengsten Qualitätsanforderungen am neuen Absperrklappen-Kompetenz-Standort in Shanghai, China produziert werden kann.

„Wir bieten unseren Kunden deutlich mehr Sicherheit und Flexibilität“

„Der Ausbau der Fertigungskompetenz in unserem Butterfly Valve Production Center in China ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg, ein globales Produktionskonzept umzusetzen“, kommentiert Gert Müller, geschäftsführender Gesellschafter von GEMÜ, den Ausbau der Produktionskapazitäten in China in der Mitteilung. „Mit der Erweiterung unseres Werkes in Shanghai bieten wir unseren Kunden, bedingt durch die hohe Produktionstiefe, deutlich mehr Sicherheit und Flexibilität und setzen an einem weiteren Standort unsere „Made by GEMÜ“- Strategie um.“

Eines der größten Tochterunternehmen der GEMÜ Gruppe

GEMÜ Valves China wurde bereits im Jahr 2000 gegründet und ist eines der größten Tochterunternehmen der GEMÜ Gruppe. Schon vor dem Ausbau der Produktionskapazitäten zählte das Unternehmen in Shanghai zu den modernsten Werken von GEMÜ. Durch die kontinuierlichen Investitionen in Mitarbeiter sowie in Konstruktion, Produktion und Logistik ist GEMÜ Valves China ein bedeutender Standort des globalen Produktionskonzeptes von GEMÜ. 

Quelle: Pressemitteilung von GEMÜ




Quarantäne aufgehoben

Die Quarantäne im Seniorenstift in der Josef-Rilling-Straße in Ingelfingen wurde von der Stadtverwaltung aufgehoben. Die Empfehlungen für Alten- und Pflegeeinrichtungen zu Prävention und Management von Covid-19 werden aber weiterhin berücksichtigt. Die Quarantäne-Aufhebung hat keine Auswirkungen auf die Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung von Covid-19 als auch auf die Verordnung des Gesundheitsamtes zur Untersagung des Verlassens bestimmter Einrichtungen zum Schutz besonders gefährdeter Personen vor Infektionen mit dem Virus. 

Das Seniorenstift war seit 02. April 2020 unter Quarantäne. Alle nicht-infizierten Bewohner und Mitarbeiter wurden als Kontaktpersonen 1 eingestuft. Seither haben keine weiteren Personen in der Einrichtung Symptome entwickelt, die auf Covid-19 hinweisen würden. Auch wurden keine weiteren Bewohner oder Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet. Die Verfügung über die Quarantäne hat die Stadtverwaltung Ingelfingen als Ortspolizeibehörde getroffen.

Quelle: Amtsbote Ingelfingen




Ingelfingen: Kirchengemeinde organisiert Einkaufsdienst

Die Evangelische Kirchengemeinde Ingelfingen hat für Ingelfingen, Criesbach und Lipfersberg einen Einkaufsdienst organisiert. Dadurch soll Menschen geholfen werden, die besonders vom Corona-Virus gefährdet sind und jenen, die sich in häuslicher Quarantäne befinden. Die Einkäufer legen das Geld aus und bekommen es bei der Übergabe der Einkäufe wieder zurück.

Wer den Einkaufsdienst in Anspruch nehmen möchte, kann dies unter Telefon 07940/ 45 54 oder per E-Mail an pfarrer@meine-kirchengemeinde.de tun.

 

Quelle: Amtsbote Ingelfingen




Ingelfingen: Gemeinderatssitzung findet statt

Die für den heutigen Dienstag, den 24. März 2020, geplante öffentliche Gemeinderatssitzung in Ingelfingen findet laut Auskunft der Stadtverwaltung auf eine GSCHWÄTZ-Anfrage statt. Sie beginnt um 19 Uhr in der Gemeindehalle. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem Bausachen, die Verabschiedung der Haushaltssatzung und des Haushaltsplanes für das Jahr 2020 mit Wirtschaftsplan der Stadtwerke 2020 und der mehrjährigen Finanzplanung sowie die Erneuerung der Kanalisation und Wasserleitung in der Hermuthausener Hauptstraße.

Stadtoberamtsrätin Heidrun Weiß wird zur Standesbeamtin bestellt. Außerdem wird über die Annahme von Spenden beraten sowie nicht öffentlich gefasste Beschlüsse bekanntgegeben.

Quelle: Stadt Ingelfingen




Ingelfingen: Leben im Treibhaus

Die Stadtverwaltung und der Gemeinderat Ingelfingen laden am Sonntag, den 26. Januar 2020, um 11 Uhr zum Bürgerempfang. Ehrengast in der Stadthalle ist die Moderatorin Claudia Kleinert, die vielen Fernsehzuschauern täglich das Wetter erklärt. Sie hält einen praxisnahen Vortag zum Thema „Klimawandel? – Leben im Treibhaus“.

Für das musikalische Rahmenprogramm sorgt die Stadtkapelle Ingelfingen. Beim anschließenden Stehempfang gibt es die Gelegenheit für Gespräche und zum Informationsaustausch bei einem Gläschen Wein.

Quelle: Amtsbote der Stadt Ingelfingen