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Zwei Jahre GSCHWÄTZ

Am 01. November 2016 ging das erste GSCHWÄTZ-Magazin über die Hohenloher Ladentische. Der Aufmacher: „Aussteiger und Aufsteiger. Hohenloher, die die Welt erobern“. Damals 16 Seiten stark, hat sich unser Magazin auf 32 Seiten vergrößert. 2019 wollen wir auf 40 Seiten anwachsen – denn zu berichten gibt es viel in unserem schaurig-schönen Ländle.

Nicht nur im Printbereich, auch online sind wir rasant gewachsen. Seit rund einem Jahr sind wir bei Facebook aktiv. Hier erreichen wir monatlich teilweise über 40.000 Menschen. Auch unsere Internetseite, die erst ein Jahr jung ist, kann einiges an Wachstum vorweisen. Monatlich lesen dort teils über 22.000 Menschen unsere Berichte. Was uns besonders freut: Nach ersten Google-Analytics-Auswertungen lesen Männer und Frauen gleichermaßen unsere Artikel. Wir haben online ein sehr junges Publikum, die meisten sind zwischen 20 und 40 Jahren.

Während unsere Printleser unsere Ausgaben gerne archivieren, um komplexe Sachverhalte und Entwicklungen gegebenfalls nachlesen zu können, möchten unsere Online-Nutzer gerne schnell über Neuigkeiten aus dem Ländle informiert werden. Wir danken Ihnen allen für Ihr Interesse an unserer lokalen Hintergrundberichterstattung aus dem Hohenlohekreis. Wir bleiben auch weiter nah dran am Geschehen und verfolgen kritisch, was sich in der nächsten Zeit tut im Gesundheitswesen, in der Bildung, in der lokalen Wirtschaft, Politik, bei der Rente und der Pflege.

Ihr GSCHWÄTZ-Redaktionsteam




Halloween in der GSCHWÄTZ-Redaktion

In der Nacht vom 31. Oktober auf den 01. November 2018 sind die Friedhofsbewohner wieder auf Betriebsausflug. Untote, Zombies, Hexen, Geister und Vampire treiben ihr Unwesen. Auch von uns haben die gruseligen Gestalten Besitz ergriffen.

Die Redaktion des Grauens.
Foto: GSCHWÄTZ

Redakteurin Nadja Fischer wurde als erstes zu einer Untoten verwandelt. Danach verwandelte sie unsere Bürokatze Flocke – in einen Besen. Mit diesem Besen flog Hexenmeistern Dr. Sandra Hartmann zum Hexenkonvent nach Öhringen, während die Untote Nadja Fischer mit Vampir Kristina Dorn und Zombie Elke Brand nach Künzelsau flog, um Angst und Schrecken zu verbreiten.

Kristina Dorn – der Vampir.
Foto: GSCHWÄTZ

Elke Brand – der Zombie.
Foto: GSCHWÄTZ

 

Dr. Sandra Hartmann – die Hexe.
Foto: GSCHWÄTZ

KLEINE INFO: In Hohenlohe gehen besonders in den kleineren Ortschaften in der Halloween-Nacht wieder viele Kinder von Haus zu Haus, um in gruseligen Kostümen nach Süßigkeiten zu fragen. Dieser Brauch geht auf die alten Kelten zurück. Sie feierten damals Samhain, eine Art Totenfest. Samhain bedeutet so viel wie Ende des Sommers und wurde dementsprechend zum Winteranfang des keltischen Kalenders gefeiert.

Am 31. Oktober bleibt der Friedhof wegen Betriebsausflug geschlossen.
Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

 




FRISCH GEDRUCKT: UNSERE OKTOBER-AUSGABE

// Pflege-Skandal in Krautheim – Verdreckte Räume, weggebrachte Patienten, dünne Suppe: Überarbeitete Mitarbeiter und alleingelassene Heimbewohner

// Schlammschlacht zwischen Künzelsau und Washington  – Rufmord nach Plan oder wer ist hier der böse Bube?

// Neues Wahrzeichen in Öhringen? Der Verein PrimaKlimaWest möchte den Bau verhindern

// Baumhaus vor dem Aus – Gommersdörfer sind fassungslos

Die Titelseite der aktuellen Oktober-Ausgabe 2018.

=> Alles zu unseren Top-Themen und viele weitere Hintergrundinformationen lest ihr in unserer neuen, frisch gedruckten GSCHWÄTZ-Oktober-Ausgabe

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Wir lieben unser Ländle.




FRISCH GEDRUCKT: UNSERE SEPTEMBER-AUSGABE

// Singel im Ländle – alles über den Singlestammtisch in Ingelfingen der kein Swingerclub ist

// Wir wollen es wissen – Findet man im Internet schneller einen Partner? Zwei Selbstversuche bei den Online-Dating-Portalen Tinder und Lovoo und die nackten Tatsachen dazu

// Hinter den roten Mauern – Wir blicken ins Innere des Künzelsauer Internats

// Dürre-Katastrophe: Das Wasser geht zu neige – Tiere und Pflanzen kämpfen ums Überleben

 

 

Die Titelseite der GSCHWÄTZ-September-Ausgabe 2018.

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FRISCH GEDRUCKT: UNSERE AUGUST-AUSGABE

// Exklusivinterview mit dem Ex-Mustang Chef Heiner Sefranek und die ganze Mustang-Story bis zum spektakulären Wegzug nach Schwäbisch Hall

// Unruhen im Hohenloher Klinikalltag – Gegenseitige Vorwürfe, Kündigungen und ein Penis, der keiner war

// Ein Leben mit Multiple Sklerose – Markus Neugebauer aus Niedernhall erzählt von seinem Leben mit der Krankheit

// Game Over – Das Zauberwürfel-Battle zwischen dem Wunderkind Brendon Müller und unserer Wunderfrau Nadja Fischer

Titelseite der GSCHWÄTZ August-Ausgabe 2018.

Ex-Mustang-Chef Heiner Sefranek.
Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

Hinter den Kulissen prallen unterschiedliche Ansichten aufeinander.
Foto: AdobeStock

Markus Neugebauer aus Niedernhall erkrankte an Multiple Sklerose.
Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

Nadja Fischer ist sehr erfinderisch, wenn es darum geht, zum Ziel zu kommen. Foto: GSCHWÄTZ

 

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GSCHWÄTZ-Battle: Wer knackt den Zauberwürfel?

Jetzt geht’s ans Eingemachte. Bei diesem GSCHWÄTZ-Battle will Nadja Fischer wissen: Wer knackt als erstes den Zauberwürfel – und fordert einen Elfjährigen aus Künzelsau zum Duell. Hier seht ihr die Vorankündung und die Vorbereitung auf das Battle.

 




FRISCH GEDRUCKT: UNSERE JULI-AUSGABE

// Bauer sucht Bauer – Eine etwas andere Leidensgeschichte zwischen Bürgermeister Michael Bauer und TSV-Vorstand Bernd Bauer

// Von heute auf morgen im Rollstuhl – Künzelsauerin erzählt ihre unglaubliche Geschichte. Praxistest: Wie rollstuhlgerecht ist Künzelsau?

// Vorwerk-Vertreter Matthias Stephan erzählt von Schlafzimmern fremder Frauen und warum er immer bestens Bescheid weiß, wer sich wann von wem getrennt hat.

//Lohnt sich Mülltrennung? Wir verfolgen unseren Biomüll zur Abfallanlage nach Öhringen.

Titelseite der GSCHWÄTZ-Juli-Ausgabe

 

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FRISCH GEDRUCKT: UNSERE JUNI-AUSGABE

// Gehalts-Check – Was verdienen unsere Rathauschefs? Wir veröffentlichen die Gehälter

// Drei erschütternde Todesfälle innerhalb kürzester Zeit // alle Hintergründe

// Von Kocherstetten in die Welt: Hobbyfotografin hält den Augenblick fest

// YANKEE werden – In Stachenhausens Motorradclub kommt nicht jeder rein

 

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// Fotos: GSCHWÄTZ




Von Washington bis Künzelsau

In der aktuellen April-Ausgabe des Magazines Blickpunkt (Medienmagazin des Deutschen Journalisten-Verbandes Baden-Württemberg) sprach Susann Mathis unter anderem mit unserer Chefredakteurin Dr. Sandra Hartmann darüber, worauf es beim Journalismus heute ankommt.

 

Mathis schreibt: „Wenn man an Künzelsau denkt, so man es denn überhaupt tut, denkt man an weltweit operierende Unternehmen, allen voran an die Würth-Gruppe (Umsatz: 12,7 Milliarden Euro). In Künzelsau sitzen auch die Berner SE (Umsatz 1,06 Milliarden Euro), und bekannt ist auch Deutschlands erster Jeans-Hersteller Mustang; aus Künzelsau kommt auch der ESA-Astronaut Alexander Gerst. […] „Für [Künzelsau] gibt es gerade mal eine Tageszeitung, die Hohenloher Zeitung, die zur Heilbronner Stimme gehört. Die Stadt ist damit eines der vielen Ein-Zeitungsgebiete. Das will Hartmann verbessern. […] Der Anspruch lautet: Exklusive journalistische Geschichten rund ums Kocher- und Jagsttal, geschrieben von einer unabhängigen Redaktion, verpflichtet zu kritischem Hintergrund-Journalismus. Sie wollen nicht aufgrund von Pressemitteilungen oder Anlässen berichten, sondern die Themen selber suchen, und sie sind „weder ein Sprachrohr der Deutschen Presseagentur (dpa) noch ein Amtsblatt für die Politik“ […] GSCHWÄTZ möchte auch denjenigen eine Stimme geben, die ansonsten nicht gehört werden. […].“ Von den Bürgern wird das offensichtlich angenommen. Nachdem das Magazin einen kritischen Kommentar über die Schließung des örtlichen Krankenhauses veröffentlicht hat, wenden sich Bürger, aber auch Ärzte und Kreisräte mit ihren Informationen an die Redaktion.“ Hartmann ist überzeugt: „Nur ein kritischer Journalismus, der auch den Bürger zu Wort kommen lässt, der ihn genauso ernst nimmt wie jeden Politiker und nicht von einer „Oben-herab-Lupe“ berichtet, wird seine Glaubwürdigkeit nicht verlieren.“

 

// Angefangen hatte alles vor etwas mehr als einem Jahr mit der Krankenhaus-Debatte //

 

„Angefangen hatte alles mit einem kleinen Hinweis: Das Magazin hatte erfahren, dass die Feuerwehr besorgt darüber war, wie Brandopfer in der Region in Zukunft versorgt werden könnten.“ Die Feuerwehr demonstrierte für den Erhalt und wurde danach angehalten, dies künftig zu unterlassen, so berichteten es Quellen dem Magazin GSCHWÄTZ. „Vom Landrat erhalten sie daraufhin die knappe Ansage, das Verbot entspreche nicht der Wahrheit und sie sollten eine Berichtigung veröffentlichen. […] Was macht ein kleines Magazin ohne Rechtsabteilung in so einem Fall? Sie schreiben sowohl, dass der Landrat in seiner Stellungsnahme das Verbot abstreitet, als auch, dass die Quellen weiterhin zu ihrer Aussage stehen. […]“

Auch die Dezember-Ausgabe 2017 mit dem Titelthema: Armut in der Kreisstadt und in den Städten und Gemeinden im Kocher- und Jagsttal findet Erwähnung. Fazit: „Von gerade mal der Hälfte der Bürgermeister erhalten sie inhaltliche Antworten, die auch das Engagement der Gemeinden widerspiegeln.“

 

// Lokaljournalismus: nichts für Harmoniesüchtige //

 

Manche Fragen bleiben unbeantwortet von örtlichen Entscheidungsträgern. Beispielsweise, so Hartmann, „wollten und wollen wir bis heute wissen, wie teuer das Beratungsunternehmen PricewaterhouseCoopers war“, dass damals den Kreistag des Hohenlohekreises beraten hatte hinsichtlich der Zukunft des Hohenloher Krankenhauses. „Immerhin geht es um Steuergelder. Wir haben bis heute keine Auskunft erhalten.“

Hartmanns Resümee: „Ursprünglich sollte es ein leichtes, freches, buntes Magazin sein, aber mittlerweile, nach nur so kurzer Zeit, sind wir hochpolitisch.“

Das Fazit von Susann Mathis: „[…] Machen wir uns nichts vor: Im Lokaljournalismus wird harte Arbeit geleistet. Man begegnet den immer gleichen Entscheidungsträgern, jeden Tag. Auch seiner Leserschaft kann man nicht aus dem Weg gehen. Beide Aspekte des Lokaljournalismus sind nichts für Harmoniesüchtige.“

 

Fotos // Screenshot des Artikels im Blickpunkt, April 2018.

 

Original-Text // https://www.djv-bawue.de/app/download/10018806094/BP1-2018-web.pdf%3Ft%3D1522319144+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de