1

Rechtzeitig vor Schuljahresbeginn: Rainer Süßmann wird zum Schulleiter der Georg-Wagner-Schule ernannt

Der Bekannte ist auch der Neue: Rainer Süßmann wurde vom Regierungspräsidium Stuttgart mit Wirkung vom 21. Juni 2022 zum Schulleiter der Georg-Wagner-Schule in Künzelsau ernannt. Die offizielle Einsetzungsfeier folgt noch.

Als er sich 2021 um die Nachfolge von Florian Frank für den Posten des Schulleiters an Künzelsaus größter städtischer Schule beworben hat, war er schon längst mitten im Alltagsgeschäft eines Schulleiters. Sein Vorgänger Frank wechselte im Januar 2021 zum Staatlichen Schulamt, dann übernahm Süßmann die kommissarische Leitung der Schule. Bereits seit 2005 war der Künzelsauer stellvertretender und kommissarischer Schulleiter an der Grund-, Haupt- und Werkrealschule. 2014 übernahm er auch an
der damals neuen Verbundschule, der Georg-Wagner-Schule, die Position des stellvertretenden Schulleiters.

Gemeinsam mit dem Team in der Schule haben er und sein Vorgänger es gemeistert, zwei eigenständige Schulen und Lehrerkollegien zusammenführen. In die anstrengende Zeit des Zusammenwachsens und Neustrukturierens fielen große Projekte wie der Mensa-Neubau und ein neuer Pausenhof am Kocher, die Generalsanierung des Schulgebäudes und schließlich die Innensanierung der Sporthalle am Berg. Ganz aktuell wird die Sporthalle am Kocher generalsaniert. Die Corona-Pandemie und die Aufnahme von Kindern aus den Kriegsgebieten in der Ukraine verlangten und verlangen wohl auch weiterhin von Rainer Süßmann und seinem Team höchsten Einsatz und pädagogisches, soziales Geschick.

„Der Digitalisierung kann man sich als Schule nicht entziehen“

Drauf angesprochen, welches die größten Aufgaben und Herausforderungen in der nächsten Zeit sind, sagt Rainer Süßmann: „Als Schule stehen wir vor einigen Herausforderungen, denen ich mich als Schulleiter stelle und das auch gerne. Wir müssen die Pandemie möglichst gut aufarbeiten. Dabei geht es aber nicht nur um Nachholen in bestimmten Fächern, sondern um gemeinsame Erlebnisse und Erfahrungen, die die Schülerinnen und Schüler von Klasse eins bis Klasse zehn dringend brauchen und die wir ihnen als Schule bieten müssen. Eine große Aufgabe wird sicher die veränderte Lernwelt in einer veränderten Lebensumwelt sein. Der Digitalisierung kann man sich als Schule nicht entziehen. In Sachen Hardware sind wir durch den Schulträger sehr gut aufgestellt. Nun gilt es die Hardware auch effizient und pädagogisch sinnvoll Stück für Stück und gezielt in den schulischen Alltag und auch in den Unterricht zu integrieren.

Außerdem müssen wir uns als Schule auch äußeren Entwicklungen stellen und unseren Schülerinnen und Schülern und auch ihren Familien zur Seite stehen. Schule muss auf die Zukunft vorbereiten. Leben und Arbeiten in der Schule und vor allem außerhalb werden sich weiter verändern, das nun aber noch einmal deutlich schneller. Wenn wir uns dessen bewusst sind, Entwicklungen erkennen, möglichst richtig bewerten und im Rahmen der schulischen Möglichkeiten und des Auftrags entsprechend reagieren, dann machen wir unseren Job gut! Wichtig ist mir, dass wir da auch die Eltern und vor allem auch die Schülerinnen und Schüler nicht nur
mitnehmen, sondern an den Entwicklungen teilhaben lassen.“

Angespannte Versorgung mit Lehrkräften

Auf eine weitere Frage zu kommenden Aufgaben antwortet Rainer Süßmann: „Respekt habe ich in erster Linie vor der insgesamt angespannten Lehrerversorgung. Das  Staatliche Schulamt Künzelsau gibt sich wahnsinnig viel Mühe, uns Schulen gut zu bedienen. Auf Ausfälle können wir aber so gut wie nicht reagieren, weil es schlicht keinen Ersatz gibt. Unser Kollegium hat in den letzten Jahren am Limit oder auch darüber gearbeitet. Es geht uns aber um die Schülerinnen und Schüler und eine gute schulische Bildung. Deshalb ist das Engagement so groß. Auf Dauer wird die auflaufende Mehrarbeit aber so nicht zu leisten sein. Wir brauchen auch Freiräume für die zwingend notwendigen Schritte der Schulentwicklung.“

Bürgermeister gratuliert Schulleiter

Georg-Wagner-Schule:
Der Schulverbund Georg-Wagner-Schule wurde 2014 gegründet:
Georg-Wagner-Realschule + Grund-, Haupt- und Werkrealschule = Georg-Wagner-Schule.
Im Schuljahr 2022/23 besuchen etwas über 820 Schülerinnen und Schüler die Georg-Wagner-Schule, die von knapp 70 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet werden. Stand Juli 2022.

Bürgermeister Stefan Neumann, Hauptamtsleiterin Carmen Class und deren Stellvertreterin Julia Knobel haben dem engagierten Lehrer und Schulleiter zur Ernennung gratuliert. „Wir sind froh, dass Rainer Süßmann nun auch offiziell Schulleiter der GeorgWagner-Schule ist und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit ihm“, so Bürgermeister Stefan Neumann. „Er kennt die Gegebenheiten in und um ‚seine Schule‘, unsere Stadt und gestaltet die Schule seit langem wesentlich in leitender Position.
Die Georg-Wagner-Schule hat sich hervorragend entwickelt und dazu hat Rainer Süßmann schon bis heute einen immensen Beitrag geleistet.“

Investitionen in die Georg-Wagner-Schule

Bürgermeister Stefan Neumann berichtet: „Um die Georg-Wagner-Schule an ihren beiden Standorten zeitgemäß und für den Ganztagesbetrieb auszubauen, wurden in den letzten zehn Jahren knapp 13,5 Millionen Euro in die beiden Schulgebäude investiert.“ Zuletzt wurde die Sporthalle am Berg für rund 2,65 Millionen Euro saniert (Fertigstellung 2020). Jetzt in den Sommerferien 2022 wurde mit der Sanierung der Sporthalle am Kocher begonnen, die mit voraussichtlich 3,5 Millionen Euro veranschlagt ist. (…) Diese Investitionen sind ein klares Bekenntnis des Gemeinderates und der Stadtverwaltung Künzelsau für die Förderung und Bildung der Kinder“.

Pressemitteilung Stadt Künzelsau




brotZeit ehrt langjährige Frühstückshelferinnen an der Georg-Wagner-Schule in Künzelsau

Der von der Schauspielerin Uschi Glas gegründete und geführte Verein brotZeit ist seit November 2011 in der Förderregion Heilbronn aktiv. Mittlerweile beteiligen sich 26 Schulen bei dem Projekt „kostenloses Schulfrühstück“.

Helfer:innen bereiten Frühstück für Kinder

Aus den unterschiedlichsten Gründen kommt in Deutschland jedes fünfte Kind ohne Frühstück zur Schule. Fehlende Konzentration, aggressives Verhalten und schlechte Zensuren sind oft die Folge. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, hier zu helfen: ein Frühstück vor Schulbeginn für alle Kinder der ins Projekt aufgenommenen Schulen. Das Frühstück wird zubereitet von engagierten, ehrenamtlich tätigen Seniorinnen und Senioren ab 55 Jahren, die gerne für Kinder da sind und ihre Lebenserfahrung weitergeben.

Erklärtes Ziel des Vereins: Kein Kind soll hungrig in den Schultag starten.

Morgens vor Schulbeginn bereiten ehrenamtlich tätige und mit einer Aufwandsentschädigung bedachte Helferinnen und Helfer ein ausgewogenes Frühstücksbuffet vor, leisten den Kindern dabei Gesellschaft, achten auf ein wertschätzendes Miteinander der Schülerinnen und Schüler und sind als Ansprechperson für die Kinder da.  Deutschlandweit werden alle Lebensmittel für das Frühstücksprojekt von Lidl gespendet.

Lebensmittel werden von Lidl gespendet

Gerda Müller, Edith Hornung und Magdalena Szczerbinski (v.links) wurden für ihre fünfjährige Tätigkeit geehrt. Foto: brotZeit e.V.

Die Georg-Wagner-Schule ist bereits seit Juni 2013 dabei und versorgt täglich bis zu 80 Kinder. Dass das Team überaus engagiert ist und die Tätigkeit große Freude bereitet, sieht man an der langjährigen Mitarbeit. So wurden nun drei Helferinnen geehrt, die bereits fünf Jahre dabei sind: Magdalena Szczerbinski, Gerda Müller und Edith Hornung. Aber auch schon zehnjährige Jubiläen konnten gefeiert werden und stehen im nächsten Jahr wieder an.

Allein in der Region Heilbronn bereits 1.500.000 Frühstücke

Seit Start wurden in der Förderregion Heilbronn über 1.500.000 Frühstücke ausgegeben. Deutschlandweit versorgt brotZeit täglich 13.682 Kinder an 288 Schulen jeden Morgen mit einem ausgewogenen Frühstück. Mehr als 1.530 Frühstückshelferinnen und -helfer sind schon ehrenamtlich dabei.

Einsatz an der Georg-Wagner-Schule

Für das generationsübergreifende Projekt wird nun dringend Unterstützung an der Georg-Wagner-Schule gesucht. Die Bewerberinnen und Bewerber sollten gern mit Kindern umgehen und auch ein offenes Ohr für deren kleine und große Sorgen haben. Der Einsatz erfolgt an zwei Tagen in der Woche für circa 2,5 Stunden zwischen 6.30 Uhr bis 9 Uhr. Nähere Informationen gibt es bei Sophie Hertrich / Projektleitung Förderregion Heilbronn, Telefon 0159 06225297,  E-Mail hertrich@brotzeit.schule

Pressemitteilung Stadt Künzelsau

 




Jedes Jahr 100.000 Euro: Künzelsauer Fünftklässler werden mit mobilen Endgeräten ausgestattet

Bereits am 28. Juli 2020 hat der Künzelsauer Gemeinderat außerplanmäßig eine halbe Million Euro genehmigt, um Schüler der beiden städtischen Schulen Ganerben-Gymnasium und Georg-Wagner-Schule umgehend mit Notebooks auszustatten. Rund ein Drittel dieser Summe, nämlich 150.562 Euro wurden von Bund und Land gefördert.

Ausgegeben wurden im Schuljahr 2020/21 445.643 Euro, weitere 94.428 Euro wurden anfangs des Schuljahres 2021/22 für die Anschaffung der Geräte für die neuen Fünftklässler ausgegeben. Die fehlenden rund 40.000 Euro wurden über den Digitalpakt gedeckt.

Wichtig im Distanzunterricht

Wie sich im Jahresverlauf gezeigt hat, war dies eine wichtige Entscheidung, konnten doch die Schüler mit diesen einheitlichen Geräten auch dem Distanzunterricht folgen.

Auch für die Folgejahre geplant

Wie die Stadt Künzelsau auf GSCHWÄTZ-Anfrage mitteilt, sollen auch in den Folgejahren „die Fünftklässler der beiden städtischen Schulen mit Endgeräten ausgestattet werden. Im jeweiligen Haushalt sollen dafür 100.000 Euro eingeplant werden.“

Text: Matthias Lauterer

 




Vom All nach Künzelsau: Space Seeds – Fünftklässler der Georg-Wagner-Schule lassen die Öffentlichkeit an ihrem Wildblumen-Projekt teilhaben

Für zwei fünfte Klassen der Georg-Wagner-Schule in Künzelsau beginnt die Schule nach den Pfingstferien und den eingeschränkten gemeinsamen Unterrichtszeiten mit einem besonderen Projekt: Die Schüler:innen am Montag, den 14. Juni 2021, gemeinsam mit ihrer Biologielehrerin Sabine Weiß zwei Beete mit Wildblumen angelegt und wollen den Sommer über beobachten, wie sie sich entwickeln. Das Besondere ist: Es werden Samen verwendet, die ESA-Astronaut Dr. Alexander Gerst während seiner Mission „Horizons“ mit an Bord der Internationalen Raumstation ISS hatte. „Aus der Erdumlaufbahn kann man die Eingriffe des Menschen in die Natur, zum Beispiel die Abholzung des Regenwalds deutlich sehen“, so Dr. Alexander Gerst. „Man begreift sofort, wie fragil und empfindlich unsere Biosphäre ist. Wir müssen die Erde auch für die nächsten Generationen in ihrer Vielfalt und Schönheit erhalten. Dabei kann jeder mithelfen, denn jeder Schritt und jede Aktion zum Erhalt unserer Natur ist wertvoll.“

Biodiversität – die Vielfalt des Lebens im Unterricht

Im Fach Biologie, Naturphänomene und Technik (BNT) nahmen die beiden Schulklassen Pflanzen durch und haben ein Herbarium für Wildblumen erstellt. „Gerade behandeln wir das Thema Biodiversität – die Vielfalt des Lebens“, sagt die Schülerin Marie. „Bald bearbeiten wir das Thema Insekten beziehungsweise Bienen. Das Wildblumen-Projekt passt also super gut zu unserem BNT-Unterricht. Außerdem finden wir es spannend, zu erforschen, ob sich die Blumensamen im Weltraum verändert haben.“ Von dem Nebeneffekt, dass die Schüler mit dem Projekt die Biodiversität fördern und die Stadt Künzelsau noch etwas schöner machen können, sind die Schulleitung, Rainer Süßmann und Antje Rother, ebenso begeistert wie Bürgermeister Stefan Neumann.

An Alexander Gersts Missionen anknüpfen – Stadt soll klimaneutral werden

„Mit der ESA und dem DLR konnten wir in Künzelsau die beiden Missionen von Dr. Alexander Gerst gemeinsam mit vielen Menschen begleiten“, so Bürgermeister Stefan Neumann. „Dass wir jetzt anknüpfen, die Begeisterung, die Neugierde und den Forscherdrang weitertragen und die Kinder beteiligen können, passt hervorragend zum Lehrplan der Klassen und zu unserem Ziel, weitere Grünflächen in der Stadt naturnah zu gestalten. Unser Bauhof-Team wandelt immer mehr Anlagen um, damit die für uns so wichtigen Insekten und Kleinlebewesen Nahrung und Unterschlupf finden können und wir damit langfristig positiv auf unser Klima einwirken.“ Künzelsau soll bis zum Jahr 2030 klimaneutral und im besten Fall klimapositiv sein. Das haben sich Gemeinderat und Stadtverwaltung ehrgeizig vorgenommen.

Schutz der Erde zentrale Botschaft des ESA-Astronauten / Wildblumen heute oft eine Seltenheit

Volker Schmid vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat den Schülerinnen und Schülern ein paar Gramm des Wildblumensamens, die schon im All waren – Space Seeds – mitgebracht. Und mit den Samen brachte er herzliche Grüße von Alexander Gerst für die Schülerinnen und Schüler mit nach Künzelsau. „Heute sind Wildblumen, die früher überall zu finden waren und die jedes Kind kannte, oft eine Seltenheit“, so Volker Schmid. „Der Schutz unserer Erde, des Blue Dot, war bei beiden Missionen von Alexander Gerst eine zentrale Botschaft. So ist die Artenvielfalt, beispielsweise der Schutz von Insekten und ihre Bestäuber-Leistung bei Nutzpflanzen, für den Menschen lebensnotwendig. Denn ohne Bestäubung von Nutzpflanzen gibt es auch keine Nahrung. Viele Insekten benötigen intakte Ökosysteme und Wildblumen als Nahrungsangebot. Dabei kann jeder mithelfen – zum Beispiel im eigenen Garten. Dafür hatte Alexander Gerst zwei Kilogramm Wildblumensamen mit im Gepäck, um hier auf der Erde Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrer für diesen Gedanken zu begeistern. Fantastisch, dass nun in Künzelsau gesät wird.“

Zum Vergleich hat Ernst Rieger eine identische nicht geflogene Samen-Mischung für das Schüler-Projekt gespendet. In seinem Betrieb in Blaufelden produziert er Samen von Wildblumen und Wildgräsern. Von dort stammen auch die Samen für Alexander Gersts Weltraummission.

Unterscheiden sich die zwei Arten von Blumensamen?

Bevor die Kinder zur Tat schreiten und säen, erzählen sie, was sie den Sommer über forschen, experimentieren, entdecken und beobachten wollen. Sie sind gespannt, wie sich die Samen entwickeln: „Wir erforschen nun, ob sich die zwei Arten von Blumensamen unterscheiden“, erklärt Vilius. „Sobald sie keimen, schreiben wir auf, welche Pflanzen zum Beispiel wie schnell wachsen und schreiben unsere Ergebnisse in Protokolle auf. Wie erwachsene Forscher eben.“ Im Lauf der nächsten Wochen erhoffen sich die Schülerinnen und Schüler Antworten auf verschiedene Fragen: Wie haben die Wildblumensamen die Reise ins All überstanden? Können daraus noch Blumen wachsen? Das ist wichtig, um zu erfahren, ob die Samen für längere Zeit im All überleben würden. Nur da, wo Pflanzen sind, kann auch Leben sein.

Eigentlich ist es etwas zu spät und zu warm für die Aussaat. Aber das Projekt sollte starten, wenn alle Schülerinnen und Schüler mitmachen können. Weil die Infektionszahlen erfreulicherweise gesunken sind, ist das jetzt im Präsenzunterricht mit den kompletten Klassen möglich. Mit Tipps vom Experten Ernst Rieger kommen die Samen in die Erde. „Jetzt braucht Ihr ganz viel Geduld und müsst beobachten – immer beobachten. Am besten Ihr sagt den Pflanzen gute Nacht und guten Morgen.“ Jochen Lutz, der stellvertretende Leiter des städtischen Bauhofes, wird gemeinsam mit den Kindern die Beete im Auge behalten und bei Bedarf mit seinem Team auch gießen.

Kleine Mitmachaktionen und Pflanzensteckbriefe am Beetrand

Im BNT-Unterricht bereitet Lehrerin Sabine Weiß mit den Klassen kleine Mitmachaktionen vor, die im Lauf des Sommers bei den Beeten auf einzelne Pflanzen aufmerksam machen und an den Schutz der Natur und Umwelt erinnern. „Damit auch Leute, die an unseren Beeten vorbeikommen, wissen, was wir erforschen, werden wir unsere Ergebnisse bei den Beeten ausstellen“, sagt der Schüler Vilius. „Auch andere Gegenstände oder Mitmachaktionen werden wir in den nächsten Wochen noch zeigen: Zum Beispiel Insektenhotels, Bilder oder Pflanzensteckbriefe.“ Es dürfte also nicht nur für die am Projekt beteiligten Kinder interessant sein, hin und wieder an den beiden Beeten mit den Space Seeds vorbeizuschauen. Es werden auch Ideen und Wildblumen dabei sein, die sich gut im eigenen Hausgarten machen und umsetzen lassen. Direkt neben dem Rad-/Fußweg entlang des Kochers sind die Aktionsbeete auf der Grünfläche zwischen der Halfpipe und dem Hallenbad TollKÜN zu finden.

Hintergrund / Infos:

Bei einem Spaziergang am 10. Juli 2021, um 14 Uhr, stellt Sebastian Frey die „Natur nah dran“-Flächen in Künzelsau vor. Der Diplom Landschaftsökologe aus Neckarsulm unterstützt den Künzelsauer Bauhof bei der Umsetzung dieser Flächen. Er gibt den Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch Tipps und Ideen, die sie in ihrem eigenen Garten umsetzen können. Eine Anmeldung bei er Stadtverwaltung Künzelsau ist erforderlich. Mehr Informationen dazu auf der städtischen Homepage

https://kuenzelsau.de/,Lde/spaziergang+biologische+vielfalt+und+_natur+nah+dran_-flaechen+_28_05_2021_

Pressemitteilung der Stadt Künzelsau

 

Schülerinnen und Schüler der Klassen 5a und 5c der Georg-Wagner-Schule Künzelsau säen mit ihrer Lehrerin Sabine Weis die Wildblumensamen aus. Ernst Rieger unterstützt und gibt Tipps.
Foto: Olivier Schniepp, Foto Linke GmbH

Schülerinnen und Schüler der Klassen 5a und 5c der Georg-Wagner-Schule Künzelsau säen mit ihrer Lehrerin Sabine Weis die Wildblumensamen aus. Ernst Rieger unterstützt und gibt Tipps.
Foto: Olivier Schniepp, Foto Linke GmbH

Schülerinnen und Schüler der Klassen 5a und 5c der Georg-Wagner-Schule Künzelsau säen mit ihrer Lehrerin Sabine Weis die Wildblumensamen aus. Ernst Rieger unterstützt und gibt Tipps.
Foto: Olivier Schniepp, Foto Linke GmbH

 

 




Ouklopfe Hämmerle in Künzelsau – Kinder sammeln für Kinder

In der Adventszeit haben die Schüler der Klassen 3a und 3b der Georg-Wagner-Schule an Künzelsauer Türen geklopft und den alten immer gleichen Spruch aufgesagt: „Ouklopfe, Hämmerle, ’s Brot leit im Kämmerle. ’s Messer leit daneben, sollst mer a Stückle gebe! Äpfel raus, Bira raus, oder i geh in a anders Haus! …“. Sie wurden mit 1.230,22 Euro Spenden belohnt.

Bürgermeister Stefan Neumann hat den Betrag aufgerundet, sodass Wolfgang J. Bartole kurz vor Weihnachten für das Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Waldenburg einen Spendenscheck über 1.500 Euro entgegennehmen konnte. Die Klassenlehrerinnen Martina Jüptner und Janine Sauerteig haben die Spendensammelaktion begleitet.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau