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Gaisbach: Versuchter Einbruch in Tankstelle

Auf den Verkaufsraum einer Tankstelle in der Robert-Bosch-Straße in Gaisbach hatten es Unbekannte am Sonntag, den 03. November 2019, abgesehen. Am frühen Morgen löste gegen 04.30 Uhr die Alarmanlage aus, woraufhin die Polizei anrückte. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass versucht wurde, die Tür aufzuhebeln. Ins Innere gelangten die Personen nicht. Die Polizei Künzelsau sucht nun Zeugen, die zum fraglichen Zeitpunkt verdächtige Wahrnehmungen an der Tankstelle gemacht haben. Hinweise gehen an die Telefonnummer 07940/94 00.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 04. November 2019

 




„Jetzt wird es erstmal laut und schmutzig“ – Neuer Aldi im neuen Baugebiet Gaisbach ersetzt Aldi in Ortsmitte

Nah. Näher. Aldi. Das Motto, das sich eigentlich Würth auf die Fahnen geschrieben hat, ist nun auch das Bestreben des deutschen Discounters Aldi. Während die Erschließung des Neubaugebietes Haselhöhe in Künzelsau-Gaisbach erst gegen Ende des Jahres starten soll, gab es am Donnerstag, den 12. September 2019, bereits den Spatenstich für den Neubau einer Aldi-Filiale in eben diesem Gebiet. Und für Gaisbach gilt: Es wächst und wächst und wächst.

„Einen großen Dank an Herr Neumann, den Gemeinderat und den Ortschaftsrat“

Aldi-Geschäftsführer Lars Hetzel: „Ganz besonders danken möchte ich Herr Neumann, dass wir es geschafft haben, in dieser Zeit das Gelände zu entwickeln. Und auch einen großen Dank an den Gemeinderat und alle Mitglieder des Ortschaftsrates [Anm. d. Red.: von Gaisbach], dass sie dieses Vorhaben unterstützen.“ Für die Anwohner heiße es nun: „Jetzt wird es erstmal laut und schmutzig. Aber es lohnt sich. Wir werden einen ganz tollen Standort hier bekommen“, verspricht Hetzel. Laut Hetzel reichte die Planung des Projektes bis ins Jahr 2011 zurück.

Neumann: „Ich bin froh, dass Aldi an diesem Standort investiert“

„Ich bin sehr froh und dankbar, dass Aldi hier investiert am Standort Gaisbach. Ich bin auch sehr dankbar, dass Sie uns überholt haben im Baugebiet. Für das neue Baugebiet ist es wirklich ein Knaller.“ Wer könne schon sagen, dass bereits zum Start eines neuen Baugebietes bereits ein Lebensmittelversorger vor Ort sei?, betonte Neumann. Das mache das neue Baugebiet noch attraktiver. Auf die Frage, ob Aldi vermehrt den Fokus in den ländlichen Raum lege, betonte betonte Wilhelm Dümmel, Prokurist Leiter Filialentwicklung, gegenüber GSCHWÄTZ: „Wir versuchen, vermehrt an den Kunden heranzurücken. Das gilt sowohl für Großstädte, dass wir auch dort Standorte aufmachen, wo wir sie vielleicht vor zehn Jahren noch nicht gemacht haben und wo wir auch flächenmäßig Kompromisse eingehen müssen. Aber wir prüfen auch mehr Standorte im ländlichen Bereich, um einfach näher an den Kunden heranzugehen.“ In Gaisbach gibt es bereits einen Aldi in der Ortsmitte. Dieser werde nun durch den Neubau ersetzt. Der Neubau soll jedoch laut einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau größer und moderner als die bisherige Aldi-Filiale werden.

Ursprünglich sollte das Neubaugebiet dreimal so groß werden

Ursprünglich sollte das Neubaugebiet in Gaisbach mehr als dreimal so groß sein, als es nun geworden ist. Statt den von der Stadtverwaltung gewünschten 33 Hektar, sind es nun zehn Hektar geworden. Neumann: „Im Rahmen der Regionalplanung haben wir gemerkt: Das geht so nicht. Wir müssen das aufteilen.“ Die Erschließung des Baugebietes über den Erschließungsträger IBW aus Bald Waldsee soll Ende 2019 starten. In unmittelbarer Reichweite entstehe zusätzlich der Innovationscampus von Würth, was ebenfalls die Attraktivität des Gebietes noch unterstütze.

Einfamilienhäuser und Mehrfamilienhäuser

Das neue Baugebiet werde, so Neumann, alles bieten: vom Einfamilienhaus über Reihenhaus bis hin zu mehrgeschossigen Häusern. Dabei habe man sich die Frage gestellt: „Wie können wir die verschiedenen Formen des Wohnens sinnvoll integrieren, damit es kein Ghetto wird, sondern dass es sich auch ein Stück weit harmonisch einpflanzt und ineinander übergeht?“ Im Neubaugebiet werde es auch Räume für öffentliche Nutzung geben. Die Stadt möchte hier unter anderem einen Schwerpunkt  im Bereich Kindergarten setzen, das mehrere Millionen kosten werde. Neumann betont: „Gaisbach als unser Wohnungsbauschwerpunkt hat einfach eine besondere Bedeutung.“

Videos, Fotos & Text: Elke Brand

Spatenstich am Donnerstag, den 12. September 2019, zur neuen Aldi-Filiale. Foto: GSCHWÄTZ

Geladene Gäste zum Spatenstich am Donnerstag, den 12. September 2019, zur neuen Aldi-Filiale. Foto: GSCHWÄTZ

Spatenstich am Donnerstag, den 12. September 2019, zur neuen Aldi-Filiale. Foto: GSCHWÄTZ

Aldi-Baustelle mit angrenzendem Neubaugebiet. Foto: GSCHWÄTZ

Aldi-Baustelle mit angrenzendem Neubaugebiet. Foto: GSCHWÄTZ




Schule Gaisbach: Widerstand gegen Polizeibeamte

Zu einem Polizeieinsatz kam es am Samstag, den 17. August 2019 um zirka 22 Uhr an einer Schule in der Nelkenstraße in Gaisbach. Anwohner beschwerten sich über laute Jugendliche auf dem Schulgelände. Beim Eintreffen einer Polizeistreife rannten zwei Jugendliche davon. Zum Absuchen des Geländes kam eine weitere Streife hinzu. Hierbei konnten drei weitere Jugendliche angetroffen werden. Nachdem einer sofort die Flucht ergriff, konnte dieser durch einen Beamten aufgehalten werden.
Hierbei fiel der Polizist mit dem 20-Jährigen zu Boden. Dort wehrte sich der junge Mann gegen die Haltegriffe des Beamten, sodass ihm Handschließen angelegt werden mussten. Bei der Absuche seiner Fluchtstrecke konnten die Beamtinnen und Beamten Betäubungsmittel und passende Utensilien auffinden. Vermutlich war dies der Grund seiner Flucht. Auch eine Spraydose mit schwarzer Farbe stellten die Ordnungshüter sicher. Auf mehreren Gehwegplatten wurde damit die Zahl
653 gesprüht. Der 20-Jährige wurde durch die Polizei in Gewahrsam genommen aufgrund seines Promillewertes von knapp 1,8. Mit mehreren Anzeigen muss der junge Mann nun rechnen. Weitere Ermittlungen wegen Sachbeschädigung dauern an.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Die Freitag Abend Show in Gaisbach

Der Saubermacher Matthias Stephan, Comedian aus Hohenlohe, bringt jeden ersten Freitag im Monat, im Mr. Jones in Gaisbach Kleinkünstler mit einer eigene Show auf die Bühne.

Am Freitag, den 02. November 2018, treten Künstler aus verschiedenen Bereichen, sei es Comedy, Stand Up Comedy oder auch Bauchredner, auf. Die einzelnen Auftritte dauern zwischen 15 und 25 Minuten.

Tickets gibt es auf Die Freitag Abend Show.

 

Die Freitag Abend Show im Mr. Jones in Gaisbach.
Foto: Die Freitag Abend Show

 




Öl geht aus …und keinen interessiert’s

Ein Kommentar von Nadja Fischer zum Öl-Engpass wegen der anhaltenden Dürre

 

Ohne Sprit wäre mein Leben ganz anders. Ich wüsste nicht, wie ich zur Arbeit kommen sollte. 50 Kilometer sind es jeden Tag hin und zurück. Das Fahrrad wäre eine Option, im Winter aber gewöhnungsbedürftig. Öffentliche Verkehrsmittel? Auch ein Bus braucht Sprit, genauso wie ein Zug. Wie heize ich meine Wohnung, wenn ich kein Heizöl mehr habe? Vielleicht werden dann bald in Deutschlands Gärten Tonnen mit Brennholz aufgestellt, um sich daran zu wärmen. Bilder von afrikanischen Slums kommen einem dabei in den Sinn. Ich überlege jetzt schon, ob ich mich wohl mit Fleece- und Outdoor-Klamotten eindecken sollte, um nicht zu erfrieren. Sollte man einen Überlebenskurs belegen, indem man lernt, selbstständig sein Essen zu jagen, Würmer zu essen und Feuer zu machen? Dann kann man voller Stolz sagen: Damals, als in der AVIA Tankstelle in Gaisbach der Sprit ausging und der Anfang vom Ende begann, wusste ich, was auf uns zukommen wird.
Ach naja, solange ich mich auf meinem Sofa in einem Schlafsack einkuscheln und ich netflixen kann – hey, dann ist doch alles im Lot.

 




Stadt Künzelsau: Millionenschwere Ausgaben

„Der Gemeinderat der Stadt Künzelsau hat sich in seiner letzten Sitzung am 24. Juli 2018 mit millionenschweren Ausgaben beschäftigt“, so eine Pressemitteilung der Stadt Künzelsau. In den kommende Jahren wird einiges an Geld in die Hand genommen.

Neue EDV: Konzeption und Beratung für rund 65.000 Euro

Unter anderem soll die sieben Jahre alte EDV auf den neuesten Stand gebracht werden. Satte 65.000 Euro soll die externe Beratung und Erstellung einer EDV-Konzeption von IT-Consulting und dem Kommunalen Rechenzentrum (ITEOS) kosten. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, die Angebote anzunehmen. Die Deckung soll, so die Stadtverwaltung, über außerplanmäßige Einnahmen finanziert werden. Hinzu kommen noch die Kosten für die Hardware-Komponenten.

Überplanmäßige Ausgaben in Höhe von 210.000 Euro beim „Neubau Bauhof“ stimmte der Gemeinderat ebenso zu wie den überplanmäßigen Ausgaben in Höhe von 100.000 Euro für die „Dusch- und Umkleidegebäude Stadion Prübling“. Die Deckung erfolge über den Nachtragshaushalt 2018. Der Beschluss wurde einstimmig von den Gemeinderatsmitgliedern gefasst.

Erweiterung Stadtbücherei im alten Rathaus

Die Erweiterung der Stadtbücherei im Alten Rathaus schlägt mit rund 615.000 Euro zu Buche.

Die Erweiterung der Stadtbücherei im Alten Rathaus schlägt mit rund 615.000 Euro zu Buche. Foto: GSCHWÄTZ

Auch wenn es aller Voraussicht nach zu einer Kläranlage mittleres Kochertal kommt, müsse die Kläranlage Künzelsau saniert werden, um für die nächsten zehn Jahre funktionstüchtig zu bleiben, bis die neue Kläranalge betriebsbereit sei, so die Stadt. Die Sanierungskosten liegen laut der Stadtverwaltung nach ersten Kostenschätzungen bei 550.000 Euro.

Obwohl sie wohl bald von einer neuen Kläranlage abgelöst wird, verschlingt die Sanierung der alten Anlage nochmal über 550.000 Euro. Foto: Stadt Künzelsau

Die Sanierung der Morsbacher Straße soll laut ersten Schätzungen rund eine Million Euro kosten.

Ein neuer Baggerlader für den Bauhof sei nötig. Die Reparaturkosten des alten Fahrzeuges lägen bei rund 10.000 Euro. Der neue Baggerlader kostet rund 130.000 Euro.

Gesamtausgaben: 2,670,000 Millionen Euro

Neue Gewerbegebiete in Gaisbach sowie Bauplätze in Amrichshausen

Die Erschließung der neuen Gewerbegebiete „Gaisbach Süd“ und „Hofklinge“ kostet rund 1,5 Millionen Euro. Die Ausgaben werden refinanziert durch die Grundstücksverkäufe. Es seien bereits fast alle Grundstücke vergeben, so die Stadt.

19 neue Bauplätze werden in Amrichshausen geschaffen, davon sind bereits neun vergeben, so die Stadt. Erschließungskosten: rund 950.000 Euro. Die Ausgaben werden laut der Stadt refinanziert durch die Grundstücksverkäufe.

19 neue Bauplätze werden in Amrichshausen geschaffen, davon sind bereits neun vergeben, so die Stadt. Foto: Stadt Künzelsau

Personaländerungen

Bürgermeister Stefan Neumann eröffnete die Sitzung mit der Nachricht, dass die stellvertretende Hauptamtsleiterin Christiane Bergdolt vom Gemeinderat in Neuenstein zur Hauptamtsleiterin gewählt wurde und deshalb die Stadtverwaltung Künzelsau zum 1. Oktober 2018 verlässt.

 

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Künzelsau vom 31. Juli 2018