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Spektakulärer Feuerwehreinsatz bei KfZ-Brand auf der B19

Zu einem PKW Brand auf der B 19 zwischen Künzelsau und Gaisbach wurde am Sonntagmorgen, dem 25. Oktober 2020, die Feuerwehr Künzelsau gerufen. Nach einem Verkehrsunfall staute sich der Verkehr Richtung Gaisbach, als plötzlich aus einem im Stau stehenden Citroen aus dem Motorraum Rauch aufstieg. Eine Polizeistreife, die schon Vorort war alarmierte die Feuerwehr und löschte den Motorbrand schon weitestgehend mit zwei Pulverlöschern ab. Die Feuerwehr übernahm dann noch letzte Nachlöscharbeiten und übergab dann die Einsatzstelle wieder der Polizei.

Text und Bilder: Feuerwehr Künzelsau

Feuerwehr Künzelsau im Einsatz auf der B19.
Foto: Feuerwehr Künzelsau

Feuerwehr Künzelsau im Einsatz auf der B19.
Foto: Feuerwehr Künzelsau




Feuerwehr rettet Person aus dem brennendem Haus

Der Löschzug Künzelsau und die Abteilung Gaisbach wurden am Mittwoch, den 09. September 2020, gegen 04 Uhr, zu einem Wohnungsbrand nach Gaisbach alarmiert. In einem Mehrfamilienhaus war im ersten Obergeschoss ein Brand ausgebrochen. Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt keine in der Wohnung. Die Bewohner aus dem Erdgeschoss konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Aus dem zweiten Obergeschoss wurde von der Abteilung Gaisbach, bis zum Eintreffen der Drehleiter, eine Person über Steckleitern gerettet. Der Brand war im Anschluss schnell abgelöscht. Mittels Hochdrucklüfter wurde das Haus dann noch vom Rauch befreit.



Großer Unfall am Wochenende auf der B19

Am Samstagmittag, den 05. September 2020, gegen 11.55 Uhr, kam es auf der B19 zwischen Künzelsau und Gaisbach zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen, bei welchem zwei Personen leicht und 1 Person schwer verletzt wurde. Das geht aus einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn hervor.

Der 66-jährige Lenker eines VW befuhr die B19 aus Richtung Gaisbach kommend, als er aus bislang nicht geklärten Gründen in einer langgezogenen Linkskurve nach links auf die Gegenfahrbahn kam. Hier prallte er ungebremst frontal auf den BMW
einer 62-jährigen Fahrzeuglenkerin, welche ordnungsgemäß den rechten der beiden Richtungsfahrbahnen befuhr. Diese wurde durch den Zusammenstoß auf den hinter ihr fahrenden Mercedes des 60-jährigen Lenkers geschleudert. Zusätzlich erfolgte im Anschluss noch ein Zusammenstoß zwischen dem Unfall verursachenden VW und dem Mercedes, da sich der VW nach dem Zusammenstoß mit dem BMW um 180 Grad drehte und mit dem Mercedes zusammenprallte.

Der Unfallverursacher und sein 61-jähriger Beifahrer wurden bei diesem Unfall leicht verletzt. Die BMW-Lenkerin wurde schwer verletzt. An allen 3 Fahrzeugen entstand Totalschaden in Höhe von insgesamt ca. 35.000 Euro. An der Unfallstelle war die Feuerwehr mit 4 Fahrzeugen und 14 Mann, ebenso waren 4 Rettungswägen und 1 Notarzt eingesetzt. Aufgrund der Unfallaufnahme, Bergung und umfangreicher Reinigungsmaßnahmen war die B19 für 3 Stunden voll gesperrt.

Fotos: Feuerwehr Künzelsau

Unfall auf der B19 zwischen Künzelsau und Gaisbach am Samstag, den 05. September 2020. Foto: Feuerwehr Künzelsau




„Wir fühlen uns hier sehr, sehr alleingelassen“

Seit vier Jahren bemüht sich die Interessengemeinschaft um Simone Weis-Heigold darum, Tempo aus der Kupferzeller Straße zwischen der Kur und den Hirtenäcker zu nehmen. Dort drücken die Autofahrer erwiesenermaßen zu sehr aufs Gaspedal, so dass sie die Geschwindigkeit inner- und außerorts teilweise erheblich überschreiten. Die Konsequenz: Nervenaufreibender Straßenlärm und gefährliche Situationen, die Anwohner erleben, wenn sie die Straße entlanggehen oder überqueren Richtung Sternwiesen Wohnsiedlung. Denn Bürgersteige ab dem Ortausgangsschild gibt es keine. Die Interessengemeinschaft wirft dem zuständigen Landratsamt Untätigkeit vor, das auf Anfrage von Gschwätz wiederum auf geltendes Verkehrsrecht verweist. Im Video zum Sachverhalt äußern wollte sich die Pressestelle nicht. Einzelheiten von GSCHWÄTZ-Videoreporter Dr. Felix Kribus.

 

Gefährliche Sztaßensituationen am Ortseingang Gaisbach von Haag kommend. Foto: GSCHWÄTZ

Diese Anwohnerin erklärt, warum hier eine Fahrbahnüberquerung von einem Wohngebiet ins andere so schwierig ist. Foto: GSCHWÄTZ

Interessengemeinschaft Raserstrecke Gaisbach Haag. Foto: GSCHWÄTZ

Im Video kritisieren die Interessenvertreter einer Geschwindigkeitsbegrenzung, dass das Landratsamt das Ortsschild nun noch  näher in den Ort stellen ließ und dadurch Raser noch später abbremsen würden.




Sekundenschlaf führt zu Verkehrsunfall

Einen Unfall verursachte der 55-jähriger Fahrer eines Renaults im Bereich Gaisbach. Der Mann befuhr am Donnerstagnachmittag, den 28. Mai 2020, gegen 14.30 Uhr, mit seinem Fahrzeug die B19 in Richtung Künzelsau, als er am Steuer vermutlich einschlief.

Während dieses Sekundenschlafes geriet der Wagen auf die Gegenfahrbahn. Der entgegenkommende 46-jährige Fahrer eines BMWs konnte mit seinem Wagen nicht mehr ausweichen und kollidierte mit dem Renault. Beide Pkw streiften sich mit den kompletten linken Fahrzeugseiten. Die hinter dem BMW fahrende 51-jährige Audi-Fahrerin wich mit ihrem Auto nach rechts aus und entging so einem Frontalzusammenstoß. Durch das Ausweichmanöver geriet der Audi jedoch gegen den Randstein, wodurch der Reifen beschädigt wurde. Glücklicherweise wurde durch den Verkehrsunfall niemand verletzt. Es entstand jedoch Sachschaden in Höhe von zirka 4.500 Euro.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Gaisbach: Digitalisierungspläne ausgebremst

Das Crailsheimer Unternehmen `ingenia – digitale Netze´ wollte in Gaisbach mittels Richtfunk „das Internet dorthin bringen, wo kein Glasfaser liegt und das für andere Anbieter auch nicht lukrativ erscheint“. (Wir berichteten in unserer Ausgabe Dezember 2019). Einige Interessenten waren bei der Infoveranstaltung im November anwesend, viele machten sich Hoffnung auf einen schnellen Internetanschluss.

Ablehnung durch die Stadtverwaltung

Ingenia ist für ihr Angebot darauf angewiesen, Funkanlagen auf öffentlichem Grund errichten zu dürfen. „Wir brauchen von der Stadt Künzelsau keine Bandbreite sondern Infrastruktur – also vorzugsweise den Wasserturm und ein städtisches Grundstück südlich von Gaisbach“, schreibt Sascha Nagel von ingenia auf eine GSCHWÄTZ-Anfrage. Doch die Signale der Stadtverwaltung Künzelsau fielen alles andere als positiv aus. So schrieb Sascha Nagel bereits im Februar 2020: „Leider sind die Meldungen im Moment nicht positiv. Wir haben bei der Stadtverwaltung angefragt, ob wir den Wasserturm anmieten dürfen. Dieser wäre aufgrund der Lage und Höhe ein idealer Standort. Von dort haben wir am 5.2.2020 leider eine Ablehnung erhalten. Begründet wurde die Ablehnung damit, dass die weitere Nutzung des Wasserturms offen ist.“

Stadt bevorzugt Kabelversorung

Laut Elke Sturm von der Stadtverwaltung Künzelsau sagte diese deshalb Nein zur Nutzung des Wasserturms, weil momentan „noch nicht klar ist, ob und gegebenenfalls wann dort eine Sanierung durchgeführt wird“. Diese Information hätten die Mitarbeiter der KünWerke auch der Firma ingenia gegeben. Außerdem setze die Stadt Künzelsau beim Ausbau der Internetversorgung auf Kabelversorgung vor Funktechnologie, wie aus einer Stellungnahme der Stadtverwaltung an das Unternehmen ingenia hervorgeht. Weiter hieß es, die Stadt Künzelsau wolle ihr Netz 2021 europaweit neu ausschreiben, dann könne sich ingenia ja bewerben. Der E-Mail-Verkehr zwischen Stadtverwaltung und ingenia liegt GSCHWÄTZ in Auszügen vor.

Keine öffentlichen Grundstücke vermieten

Sascha Nagel dagegen erklärt: „Wir habe dann gefragt, ob es andere Standorte auf dem Betriebsgrundstück oder anderen öffentlichen Grundstücken geben könnte. Auf unser direktes Nachfragen hin kam dann leider die Aussage, dass man keinerlei öffentliche Grundstücke zur Errichtung von Funkstationen an uns vermieten möchte. Man möchte keine Konkurrenzsituation zur NeckarCom schaffen“. Er glaubt, dass ingenia den Wasserturm nicht erhalten hätte, egal welche künftige Nutzung hierfür vorgesehen wäre.

Breitband-Infrastruktur für alle Anbieter nutzbar

Die Stadtverwaltung Künzelsau dagegen schreibt, dass die Anfrage von ingenia noch in der Prüfung sei. „Grundsätzlich haben aber alle Anbieter – wie auch die Firma Ingenia – die Möglichkeit, die vorhandene Breitband-Infrastruktur in Künzelsau und den Stadtteilen barrierefrei zu nutzen“, so Elke Sturm weiter. Das wäre im Digitalnetz-Gesetz geregelt, der Open Access-Verpflichtung. So könnte auch ingenia allen Einwohner in ganz Künzelsau, also nicht nur den Gaisbachern, ein Breitbandangebot machen. Allerdings müsste sich das Unternehmen dazu mit der Neckarcom (jetzt NetCom) abstimmen.

Jährlich 400.000 Euro für Breitbandausbau

Die Firma NetCom bietet laut Stadtverwaltung seit 2012 „in den angeschlossenen Ortsteilen momentan nahezu flächendeckende Versorgung mit bis zu 50 Mbit/s beziehungsweise bis zu 100 Mbit/s“ an. In einigen Ortsteilen und Gewerbegebieten seien bereits die Glasfaserleitungen bis in die Häuser und Grundstücke gelegt worden. Rund drei Millionen Euro habe die Stadt seither für den Breitbandausbau investiert und in den kommenden Jahren wären jährlich weitere 400.000 Euro eingeplant. „Die Stadtverwaltung Künzelsau baut die Breitbandversorgung (Glasfaser) auch weiterhin sukzessive im gesamten Stadtgebiet aus“, so Elke Sturm weiter. Betreiber des Glasfasernetzes sei NetCom. Wenn Straßenbaumaßnahmen stattfinden, verlege die Stadt Leerrohre für Breitband und Glasfaser mit. Wie dem Schreiben der Stadtverwaltung an die Firma ingenia zu entnehmen ist, wurde im Rahmen einer Fragerunde an alle Ortschaftsräte zudem festgestellt, dass bisher nur ganz vereinzelt von Gaisbacher Bürgern (Teilorte eingeschlossen) der Wunsch nach einer leistungsstarken Internetversorgung an das Gremium herangetragen wurde.

Projekt liegt auf Eis

Letztendlich fürchtet Sascha Nagel, dass ingenia hier nicht weiterkommen wird und das Projekt Gaisbach nicht umsetzbar sei trotz der positiven Resonanz und dem großen Interesse der Bevölkerung. Man habe auch eine Anfrage an die Firma Würth gestellt. Doch selbst eine Gestattung von dort helfe nicht weiter, da von dort aus nur ein Teil des Gebietes erreicht werden könne. Zudem komme man zum Unternehmen Würth auch wieder nur per Funk und dazu bräuchte ingenia wiederum ein kommunales Grundstück bei der Schule. Doch die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt: „Wir sind offen für Anregungen aus der Bevölkerung, wie dieses Projekt doch noch umgesetzt werden kann“, so Sascha Nagel. Aktuell aber habe ingenia das Projekt auf Eis gelegt.

Home-Office als Wiedereinstieg

Bei home office kann eine schlechte Internetverbindung ein großes Ärgernis sein.




Gaisbach: 60 Nistkästen für heimische Brutvögel

Im Flurneuordnungsverfahren Künzelsau-Gaisbach wurden vom Flurneuordnungsamt des Hohenlohekreises Ende Februar – passend zum Beginn der Brutzeit – über 60 Nistkästen als neue Behausung für heimische Vogelarten angebracht. Durch unterschiedlich große Fluglöcher bieten die Nisthilfen einem breiten Artenspektrum eine sichere Behausung. Neben den klassischen Nisthöhlen wurden auch spezielle Nisthilfen für Gartenrotschwanz, Kleiber, Star, Feldsperling, Rotkehlchen und den Hausrotschwanz aufgehängt.

Mit der Aktion werden die bereits durchgeführten Pflanz- und Biotopvernetzungsmaßnahmen der Flurneuordnung weiter ergänzt. Damit die Nisthilfen auch dauerhaft ihre Funktion erfüllen, ist eine regelmäßige Reinigung nötig. Diese wird für die Nistkästen der Flurneuordnung durch die Vogelfreunde Hohenlohe gewährleistet.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamts Hohenlohekreis




Gaisbach: Straßensperrung wegen Bauarbeiten

In Künzelsau-Gaisbach wird gebaut. Deshalb ist die Waldenburger Straße im Abschnitt zwischen der Kreuzung Robert-Bosch-Straße/Kupferzeller Straße bis zum Kreisverkehr Nordanbindung vom Montag, den 16. März 2020, bis Samstag, den 09. Mai 2020, voll gesperrt. Hier wird eine Linksabbiegespur gebaut und das Baugebiet Haselhöhe l erschlossen.

Anlieger können bis zur Hinteren Straße fahren. Die Umleitung ist ausgeschildert.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau




Hundert neue Bauplätze entstehen in Gaisbach

In Künzelsau-Gaisbach starteten am Montag, den 03. Februar 2020, die Erschließungsarbeiten für ein rund zehn Hektar großes Baugebiet. Laut einer Pressemitteilung werden dort voraussichtlich mehr als acht Millionen Euro im Rahmen der Erschließung investiert. Bernd Willibald vom Ingenieurbüro für Baulandentwicklung aus Bad Waldsee erschließt das Wohngebiet gemeinsam mit der Stadtverwaltung Künzelsau.

Wohnortnahe Versorgung ist sichergestellt

Am gestrigen Montag stieg laut der Mitteilung Bürgermeister Stefan Neumann auf den Bagger. Anstelle eines Spatenstichs gab er mit einem Baggerbiss das offizielle Startzeichen für die Erschließungsarbeiten des Wohnbaugebietes Haselhöhe, die im Hintergrund schon in vollem Gange sind. Vor Ort mit dabei waren Vertreter der Planungsbüros und Baufirmen, sowie Mitglieder des Gemeinde- und Ortschaftsrats. „Hier entsteht Raum für neue Wohn(t)räume!“ steht auf dem Bauschild am Eingang des neuen Wohnbaugebietes. Dort laufen bereits seit Ende des letzten Jahres die Bauarbeiten zum Aldi-Markt, der die wohnortnahe Versorgung der künftigen Bewohner des Neubaugebietes von Anfang an sicherstellen wird.

Maßnahme innerhalb der Kostenprognose von 2017

Bürgermeister Neumann und Ortvorsteher Bernhard Kürschner wünschten zunächst der ausführenden Baufirma Wolff & Müller, dem Erschließungsträger Bernd Willibald sowie später den privaten Bauherren gutes Gelingen beim Bauen. „Und ich will Sie herzlich willkommen heißen in Gaisbach“, so Kürschner. Bernd Willibald freute sich, „starke Partner gefunden zu haben.“ Dass die Maßnahme trotz der Preissteigerungen dank der Baufirma Wolff & Müller doch noch innerhalb der Kostenprognose von 2017 liege, zeige ihm, dass es auch weiterhin mit der Baufirma gut klappen werde.

Ab 2021 können private Häuslebauer starten

Geplant sind 81 Bauplätze für Ein- und Zweifamilienhäuser und 13 Bauplätze für Geschosswohnungsbau. Der Großteil der Bauplätze entsteht auf privatem Baugrund. Rund 30 Bauplätze werden auf städtischer Fläche erschlossen und von der Stadtverwaltung Künzelsau verkauft. „Wenn alles glatt und nach Plan läuft, das Wetter mitspielt und auch sonst nichts Unvorhergesehenes passiert, können 2021 die ersten privaten Häuslebauer mit dem Bau ihres Eigenheimes starten“, gab Bernd Scheiderer, Technischer Leiter der KünWerke, als Ausblick. Zwischen 220 und 260 Euro kostet der Quadratmeter voraussichtlich. Den endgültigen Preis wird der Gemeinderat in einer seiner nächsten Sitzungen erst noch beschließen.

Realisierung in drei oder vier Abschnitten

Nachdem im Rahmen der fünften Fortschreibung des Flächennutzungsplans noch weitere Flächen für die Wohnbebauung in Gaisbach dazukamen, beschloss der Gemeinderat der Stadt Künzelsau am 4. Februar 2014 ein Wohnbaugebiet mit zirka 33 Hektar auf den Weg zu bringen. Mit dem Bebauungsplan wurde das Büro Baldauf aus Stuttgart beauftragt. Doch zeigte sich nach der ersten Anhörungsrunde, dass es so gut wie unmöglich sein wird, so ein großes Baugebiet auf einen „Schlag“ durchzubringen, so dass beschlossen wurde, die Realisierung in drei oder vier Abschnitten anzugehen.

Riesengroßes Interesse

Somit wurde der erste Abschnitt Haselhöhe I mit zirka zehn Hektar angegangen, der auch den Standort für den Aldi als Sondergebiet enthält. Außer einem kleinen Mischgebiet wird Wohnbebauung in unterschiedlichen Varianten ermöglicht, vom Geschosswohnungsbau bis zum Reihenhaus. Auch für eine Stadtbahn wurde eine Trasse vorgesehen, so dass das Baugebiet nicht nur straßenmäßig, sondern auch über die Schiene eine gute Anbindung bekommt. „Aber das ist noch etwas Zukunftsmusik“, sagt Bürgermeister Stefan Neumann, der sich dem Gemeinderat für die Weiterführung der Stadtbahntrasse bis Künzelsau stark macht. „Das Interesse an den Bauplätzen ist riesengroß, so dass wir bereits an die Erweiterung denken müssen.“

Jahrelange Verhandlungen

Bedingt durch die finanzielle Situation der Stadt Künzelsau im Jahr 2014/2015 war es nicht möglich, die Grundstücke, wie bis dahin üblich, im Vorfeld zu hundert Prozent aufzukaufen, zu erschließen und die Bauplätze durch die Stadt zu veräußern. „Wir mussten neue Wege gehen bei der Umsetzung des Baugebietes“, sagte der Bürgermeister weiter. So wurde mit dem Büro IBW aus Bad Waldsee, vertreten durch Bernd Willibald, ein Erschließungsvertrag abgeschlossen, das Büro Hell bekam den Auftrag, die gesetzliche Baulandumlegung zu begleiten. Das führte dazu, dass einige der Eigentümer ihre Grundstücke an Bauträger veräußerten, die nun durch die im Februar 2019 abgeschlossene Baulandumlegung Eigentümer einiger Grundstücke geworden sind. Auch die Firma Aldi konnte sich auf diese Art und Weise das Grundstück sichern. „Das hört sich heute alles sehr einfach und leicht an, tatsächlich waren es jahrelange Verhandlungen, die geführt werden mussten, bis alles in trockenen Tüchern war“, so Bürgermeister Neumann, der Bernd Willibald für die erfolgreiche Arbeit, Volker Hell für die gelungene Baulandumlegung und schließlich allen Eigentümern, die sich dem Baugebiet gegenüber wohlwollend gezeigt haben, dankte.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

Bürgermeister Neumann in Aktion: Mit dem Baggerbiss setzte er das offizielle Startzeichen für die Erschließung des Wohnbaugebiets Haselhöhe in Gaisbach. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau

Im neuen Baugebiet sind 81 Bauplätze für Ein- und Zweifamilienhäuser und 13 Bauplätze für Geschosswohnungsbau geplant. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau




Gaisbach: Unfallfahrer genehmigt sich an der Unfallstelle noch ein Bier

Am frühen Sonntagmorgen, den 15. Dezember 2019, gegen 02.20 Uhr, war ein mit vier Personen besetzter Ford Fiesta auf der B19 von Künzelsau in Richtung Kupferzell unterwegs. Auf Höhe Gaisbach versursachte eine Reifenpanne einen unvorhergesehenen Zwischenhalt. Der daraufhin verständigte Pannendienst war bereits vor Ort, musste sein Fahrzeug jedoch etwas abseits wenden. Während dieser Zeit kam aus Richtung Künzelsau ein Peugeot mit hoher Geschwindigkeit angefahren.

Obwohl der Pannendienst noch mit Lichthupe auf die nahe Gefahrenstelle aufmerksam machte, prallte der Peugeot frontal hinten in den beleuchtet abgestellten Ford Fiesta. Durch den heftigen Aufprall wurden die vier Insassen des Ford glücklicherweise nur leicht verletzt. Der 20-jährige Unfallfahrer genehmigte sich nach dem Zusammenstoß an der Unfallstelle noch eine Flasche Bier, welches den gemessenen Atemalkoholgehalt von 1,8 Promille aber nicht wesentlich beeinträchtigt haben dürfte. Insgesamt entstand Sachschaden in Höhe von zirka 30.000 Euro.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn