1

Dörrenzimmern: Liederabend mit Gastchören

Der Gesangsverein Dörrenzimmern lädt am Samstag, den 16. November 2019, zum Liederabend im Dorfgemeinschaftshaus Dörrenzimmern. Einlass ist ab 19 Uhr.

Gastchöre an dem Abend sind der Männergesangsverein Weldingfelden, der Männergesangsverein Stachenhausen und der Projektchor Dörrenzimmern. Für Speis und Trank ist gesorgt.

 




Vollsperrung Ingelfingen Diebach

Vollsperrung der K 2382 ab Ortsende Ingelfingen in Richtung Diebach
Holzfällarbeiten vom 24. September 2019 bis 27. September 2019

Ab dem Ortsende Ingelfingen werden vom 24. September 2019 bis 27. September 2019 umfangreiche Baumfällarbeiten beidseitig entlang der Kreisstraße 2382 durchgeführt. Die Kreisstraße muss dafür ab dem Ortsende Ingelfingen bis zur K 2316, Diebach Brückle, für den Gesamtverkehr gesperrt werden. Der Anliegerverkehr ist jederzeit gewährleistet.

Die geplante Vollsperrung kann nach vorheriger Rücksprache mit der Straßenmeisterei Künzelsau, Tel. 07940 9154 0, von angrenzenden Waldbesitzern für eigene Fällungen mit genutzt werden.

Die überörtliche Umleitung erfolgt ab Ingelfingen, Kelterkreuzung über die L 1045 bis zur B 19 und weiter über die B 19 in Richtung Stachenhausen bis Abzweigung – K 2316 – Jägerhaus –
K 2382 und umgekehrt.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Torpedo Dörrenzimmern lädt am Wochenende zum Sportplatzfest

In Dörrenzimmern geht es in die 32. Runde und das Sportplatzfest steht auch in diesem Jahr ganz im Zeichen des Fußballs. Los geht es am Freitagnachmittag, den 02. August 2019, mit dem Firmenturnier. Am Abend spielt Plain Sweet auf dem Sportplatz. Samstags geht das Gerümpelturnier ab 13 Uhr in die nächste Runde. Davor, ab zirka 11 Uhr startet das Jugendturnier. Abends lädt Ed’s Café zum Tanz ein. Sonntags gibt’s nach dem Mittagessen auch Café und Kuchen. Am Nachmittag wird das Gerümpelturnier fortgesetzt und ein Einlagespiel der Torpedo Kids findet statt. Am Abend spielt Duo IwwerZwerch. An allen Abenden hat die Weinlaube und die Bar geöffnet.

Flyer Torpedo Dörrenzimmern

Flyer Torpedo Dörrenzimmern

 

Hier ein paar Eindrücke vom Sportplatzfest 2017:

Sportplatzfest 2017. Foto: GSCHWÄTZ

Sportplatzfest 2017. Foto: GSCHWÄTZ

Sportplatzfest 2017. Foto: GSCHWÄTZ

Sportplatzfest 2017. Foto: GSCHWÄTZ

Sportplatzfest 2017. Foto: GSCHWÄTZ

Viele Mannschaften von umliegenden Ortschaften treten am Wochenende in Dörrenzimmern gegeneinander an. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv/Sportplatzfest 2017




„Glauben sie nicht jedem Gschwätz“

Ingelfingens Bürgermeister Michael Bauer predigt in der Kirche in Dörrenzimmern

„Heute hier vorne zu stehen und zu predigen, ist eine Herausforderung für mich“, sagte Ingelfingens Bürgermeister Michael Bauer. Ein ungewohntes Bild präsentierte sich den Gottesdienstbesuchern am Sonntag, den 07. Juli 2019. Der Rathauschef predigte zusammen mit Dörrenzimmerns Pfarrerin Sabine Focken in der Kilianskirche in Dörrenzimmern. Eingeladen hatte Focken. Bauer suchte das Thema aus: „Ehrliches Miteinander“.
Die Kirchenreihen waren an einem Sonntagmorgen ungewöhnlich voll. Besonders „bibelfest“ sei er nicht, gab Bauer gleich zu Beginn ganz ehrlich zu. Aber dank einer befreundeten Religionslehrerin habe er eine passende Bibelstelle gefunden, in welcher es unter anderem heiße: „Rede der eine mit dem anderen Wahrheit.“

Gut gefüllt waren die Kirchenbänke an diesem Sonntagmorgen. Bürgermeister Bauer selbst wollte nicht von der Redaktion des Magazins GSCHWÄTZ fotografiert werden und verzichtete auch auf ein Gespräch im Anschluss. Foto // GSCHWÄTZ Foto: GSCHWÄTZ

Bauer fordert, „ehrlich, gerecht und friedlich miteinander umzugehen“

Die Menschen sollen „ehrlich, gerecht und friedlich miteinander umgehen“, forderte Bauer. Dies sei auch sein „Wegbegleiter und seine Richtschnur“. Man müsse seine Meinung offen äußern, auch wenn „geäußerte Wahrheiten nicht immer gefallen“.

Leider „schwindet das ehrliche Miteinander immer mehr“, bedauert Bauer. „Manche biegen sich auch ihre eigene Wahrheit zurecht. Vielleicht liegt es auch an den modernen digitalen Medien, wo Halbwahrheiten verbreitet werden. Es gibt auch bewusst Menschen unter uns, die Halbwahrheiten verbreiten. Glauben Sie nicht jedem Gschwätz“, forderte Bauer final auf.

„Zum Glück ist Ingelfingen nicht geprägt von Neid und Missgunst“

„Es gibt heutzutage fast keine Entscheidung mehr, die heute nicht lautstark kritisiert wird.“ Die richtigen Entscheidungen zu treffen, welche eine Kommune fit für die Zukunft machen, falle nicht immer leicht. „Deshalb werde ich weiter sagen, was ich denke und tun, was ich sage.“ Zum Glück seien Ingelfingen und seine Teilorte „nicht geprägt von Neid, Missgunst und Intoleranz.“ Bauer endet mit einem Verweis auf eine Studie, dass Ehrlichkeit zugleich einhergehe mit einem höheren Bruttoinlandsprodukt (BIP) eines Landes.

Dieses Stichwort griff Pfarrerin Focken in ihrer direkt am Anschluss folgenden Predigt auf: „Das ist ein starkes Zielbild. Ehrlichkeit bringt wirtschaftliche Vorteile. In Ehrlichkeit zu leben tut auch gut. Ich kann mich verlassen auf den anderen. Wenn ich weiß, dass jemand freundlich ist und hintenrum im Dorf schwätzt er etwas anderes, tut das nicht gut. Aber ich glaube, das hat es zu allen Zeiten gegeben.“
Focken fragte sich deshalb: „Warum sagen die Menschen die Wahrheit immer mal wieder nicht?“ Ihre Antwort: „Die Wahrheit muss man sich leisten können.“ Wenn die Angst da sei, zu kurz zu kommen, wenn man in seinem Leben gelernt habe, ohnmächtig zu sein, wenn man Sorge habe, nicht gut dazustehen und dumm dargestellt zu werden.

„Es gibt auch bewusst Menschen unter uns, die Halbwahrheiten verbreiten“

Die Liebe sei mit der Wahrheit eng verbunden: „Wenn ich zu allererst mich selbst liebe, kann ich wahr sein lassen, was sowieso wahr ist.“ Und man könne dann die Angst der anderen wahrnehmen, die Dünnhäutigkeit, ohne die Finger in die Wunde zu legen. Ich verzichte auf Bloßstellen des Anderen, weil ich merke, wie weh mir das selber tun würde.“ Focken verweist darauf, dass man manche Dinge auch ungewollt stärker macht, in dem man den Fokus darauf legt: „Demonstrationen gegen den Rechtsradikalismus taugen nichts, weil wir denen dadurch mehr Kraft geben.“

Neue Gottesdienstreihe

Am Sonntag, den 07. Juli 2019, 09.30 Uhr, predigten Bürgermeister Michael Bauer und Pfarrerin Sabine Focken gemeinsam in der Kirche in Ingelfingen-Dörrenzimmern. Das Thema lautete: „Ehrliches Miteinander“. Sabine Focken verweist darauf, dass derartige Gottesdienste künftig in loser Folge immer wieder im Kirchenjahr stattfinden sollen. Das Prinzip sei stets dasselbe, so Focken. „Jemand predigt mit mir zusammen, wählt das Thema, schreibt den ersten Teil und ich lege den zweiten Teil dazu.“
Am 29. September 2019 ist Jens Sprügel zu Gast in der Kirche Dörrenzimmern. Er hat das Thema „Werte“ gewählt.

Auch Frau Chef, Michael Bauers Frau, lauschte ihrem Mann während seiner Predigt. Foto: GSCHWÄTZ

Die Kirchenreihen waren voll besetzt beim Gottesdienst mit dem Bürgermeister. Foto: GSCHWÄTZ

 

 

 




Wärmflasche gefällig?

Wieviel kostet das kleine Klo hier?“, fragt eine Kundin am Stand von Rolf Kleinheinz aus Dörzbach und zeigt auf eine Miniatur-Toilette aus Porzellan. Eine andere Kundin begutachtet eine Wärmflasche aus Kupfer. 15 Euro möchte Kleinheinz dafür haben. Ein Schnäppchen für diese Antiquität, doch die Kundin könnte sich auch vorstellen, die Wärmflasche noch zu benutzen. Denn sie hält der Strahlung wegen nicht viel von in der Mikrowelle warmgemachten Kirschkernsäckchen.

Christiane Bürkert von der Kreativwerkstatt in Dörrenzimmern lud am Sonntag, den 14. Juli 2019, zu ihrem mittlerweile sehr bekannten Open Air Flohmarkt nach Dörrenzimmern ein. Unter dem Motto: „Trödeln mach glücklich“ kamen denn auch zahlreiche Besucher. Auch der Wettergott machte mit und bescherte strahlenden Sonnenschein.

Das Angebot war bunt gemischt – es reichte von selbst gemachtem Hanftee über Geschirr aus Omas Zeiten bis hin zu neuen Cooling-Sporthandtüchern.

Parallel dazu lud die Schreinerei Reichardt, quasi der Nachbar von Christiane Bürkerts Kreativwerkstatt, zu einem Tag der offenen Tür mit Weißwurstfrühstück ein. Das Team der Schreinerei freute sich: Bereits nach drei Stunden waren alle 120 Würstl-Pärchen weggefuttert. Mit einem Sekt Rosé oder einem Weizen ind er Hand konnten die Kunden an diesem Tag ganz entspannt die Möbel der Schreinerei begutachten.

Kaum ein Platz war mehr frei zum Parken. Foto: GSCHWÄTZ

So hat man früher den Kaffee gemahlen. Foto: GSCHWÄTZ

Ein Kinderstuhl aus Omas Zeit. Foto: GSCHWÄTZ

Diese jungen Frauen sind immer auf der Suche nach ausgefallener Deko. Foto: GSCHWÄTZ

Moritz verkauft diese Bierkrüge eines Sammlers. Foto: GSCHWÄTZ

Diese Besucherinnen aus Krautheim haben ein Holz-Schneidebrett und einen Korb erworben. Foto: GSCHWÄTZ

Rolf Kleinheinz aus Dörzbach verkauft unter anderem diese antique Wärmflasche. Foto: GSCHWÄTZ

So sahen früher die Wärmflaschen aus. Foto: GSCHWÄTZ

Selbst gestrickte Socken und Handpuschen gibt es bei Susanne Wurst (links) aus Dörrenzimmern zu kaufen. Foto: GSCHWÄTZ

Florian Hertweck von den Hochholzhöfen verkauft Hanf-Produkte. Foto: GSCHWÄTZ

Carmen Koch aus Dörrenzimmern verkauft selbst genähte Kleidung. Foto: GSCHWÄTZ

Filzanhänger von Carmen Koch. Foto: GSCHWÄTZ

Anja Schmitt aus Dörrenzimmern bietet ihre kreativen Dienste an. Foto: GSCHWÄTZ

Renate Stier aus Hohebach verkauft selbst gemachte Leberwurst. Foto: GSCHWÄTZ

Antique Schreibmaschinen konnten Besucher erwerben. Foto: GSCHWÄTZ

Lecker Baguettes gab es bei Christiane Bürkerts Trödelmarkt. Foto: GSCHWÄTZ

Das Team der Schreinerei Reichardt in Dörrenzimmern lud parallel zum Tag der offenen Tür mit Weißwurstfrühstück, Bier und Sekt Rosé. Foto: GSCHWÄTZ

Stefan Baum von der Schreinerer Reichardt gibt Einblicke in das neueste Schmuckstück. Foto: GSCHWÄTZ

Bänke und Tisch für das Esszimmer, gefertigt von der Schreinerei Reichardt. Foto: GSCHWÄTZ

Nach nur zwei Stunden waren alle 120 Pärchen Weißwürste weggevespert. Foto: GSCHWÄTZ

 

 




Dörrenzimmern: Bürgermeister Bauer predigt in der Kirche über „ehrliches Miteinander“

Am kommenden Sonntag, den 07. Juli 2019, 09.30 Uhr, predigen Ingelfingens Bürgermeister Michael Bauer und Pfarrerin Sabine Focken gemeinsam in der Kirche in Ingelfingen-Dörrenzimmern. Das Thema lautet: „Ehrliches Miteinander“. Sabine Focken verweist darauf, dass derartige Gottesdienste künftig häufiger in loser Folge immer wieder im Kirchenjahr stattfinden sollen. Das Prinzip sei stets dasselbe, so Focken. „Jemand predigt mit mir zusammen, wählt das Thema, schreibt den ersten Teil und ich lege den zweiten Teil dazu.“

Pfarrerin Sabine Focken.
Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

Am 29. September soll Jens Sprügel zu Gast in der Kirche Dörrenzimmern sein. Er hat das Thema „Werte“ gewählt.

 




Dörrenzimmern: Genialer Maischerz

Zum Tanz in den ersten Mai gab es in dem Ingelfinger Teilort Dörrenzimmern in diesem Jahr nicht nur Streiche von Kindern, die mit Toilettenpapier und Schlagsahne unterwegs waren sowie Strafzettel verteilten. Auch ein sehr origineller Maischerz zun den anstehenden Ortschafts- und Gemeinderatswahlen in Ingelfingen sorgte in Dörrenzimmern für Aufsehen. Denn in Dorf klebten auf einmal Wahlplakate von einem jungen Dörrenzimmerner, der sich (angeblich) zur Wahl stellte für den nächsten Ortschaftsrat.

Da die Wahlplakate sehr professionell wirkten, dachten diverse Einwohner wirklich, dass Albert Roll als Ortschaftsrat kandidiert.

Fazit: Von den sehr originellen Wahlplakaten könnten sich einige von den wirklichen Kandidaten eine Scheibe abschneiden. Wir sagen: Hut ab und schade, dass es sich dabei nur um einen Maischerz gehandelt hat.

Diese Wahlplakate sorgten in Dörrenzimmern für Aufsehen. Foto: GSCHWÄTZ

Originelle Wahlslogans mit den gelb-blauen Farbens des Ortsvereins. Besser geht’s nicht. Foto: GSCHWÄTZ

Maifeier, Maibaum schmücken und aufstellen in Dörrenzimmern am 30. April 2019. Foto: GSCHWÄTZ

Unter kundigen Besucheraugen stellt die örtliche Feuerwehr den Maibaum auf. Foto: GSCHWÄTZ

Maifeier, Maibaum schmücken und aufstellen in Dörrenzimmern am 30. April 2019. Foto: GSCHWÄTZ

Maibaum in Dörrenzimmern 2019. Foto: GSCHWÄTZ

 




Von Königskindern

Sonntagmorgen, 9.15 Uhr. Schauplatz Kirche Dörrenzimmern. „Wollt ihr nochmal die Schlägerei üben?“, fragt Maja Schmitt. Emma Pittroff holt aus, um Lara Bauer zu treffen. Natürlich nicht wirklich. Das Ganze ist Teil eines kleinen Theaterspiels, das die Kinder in dem Gottesdienst, der in wenigen Minuten beginnt, vortragen werden.

Es ist der mittlerweile dritte Familiengottesdienst, den es unter der Federführung von Pfarrerin Sabine Focken in Dörrenzimmern gibt. Sabine Focken gibt ihnen eine Grundidee an die Hand und das Kinderteam (derzeit besetzt mit Maja Schmitt, Sara Müller, Lara Bauer, Sarah Kempf, Emma Pittroff, Leonie Egner und Robin Denner) bereitet dementsprechend etwas für den Gottesdienst vor.

Für diesen Sonntag am 27. Januar 2019 hatte Sabine Focken das Buch „Nicht wie bei Räubers“ ausgesucht. Zunächst sollten die Kinder im siebenköpfigen Team nur Plakate malen. „Aber dann sagten sie mir: Wir wollen das auch spielen“, erzählt Focken und lobt das Kinderteam für seine Einsatzbereitschaft und die „vielen tollen eigenen Ideen“. Inzwischen gibt es eine WhatsApp-Gruppe, in der die Mädels und Jungs den nächsten Familiengottesdienst planen.

Bevor aus auf die große Kirchenbühne hinausgeht, ist das Lampenfieber groß, die Stimmung angespannt. Sarah Müller (11) erklärt: „Wenn wir viel auf der Bühne spielen, sind wir aufgeregter.“  Sabine Focken spricht noch ein Gebet mit den Kindern: „Lieber Gott, stärke uns, dass wir alle deine frohe Botschaft weitergeben können: dass wir alle Königskinder sind.“ Und schon geht es los. Die Kirchenglocken läuten. Die Kirchenreihen sind zu zwei Dritteln belegt.

Lara Bauer spielt Räuberkind Tom, das mit Räubern verwahrlost in einer Höhle lebt, kaum etwas zu essen bekommt und geschlagen wird – bis er eines Tages von einer hellen Gestalt mit einer Krone auf dem Kopf, gespielt von Maja Schmitt, aus dieser Höhle getragen und zu einem Raum getragen wird, der hell ist, sauber, mit einem Tisch voller leckerem Essen. Kinder kommen und bedienen sich an den Gaben, teilen miteinander, für jeden ist ausreichend gesorgt. Irgendwann traut sich auch Tom, zuzugreifen. Dann führt ihn der König zu einer Wanne. Dort legt er sich hinein und wäscht sich. „Narben, Entzündungen und Beulen kamen zum Vorschein“, liest Sabine Focken parallel die Geschichte vor. „Danach hüllte ihn der Mann in ein warmes, weiches Tuch.“ Der Mann setzt sich mit Tom einen warmen, weichen Sessel. Nach einer Weile erscheinen die anderen Kinder wieder, jeder mit einer goldenen Krone auf dem Kopf. Sie überreichten auch Tom eine Krone.

Nicht nur während dieser Geschichte, sondern während des gesamten zirka 45-minütigen Gottesdienstes werden alle Kinder in der Kirche miteinbezogen – sie dürfen selbst Verse eines Psalms lesen, sie bekommen von den Königskindern auch etwa zu essen gereicht und am Ende gehen Kinder und manch ein Erwachsener mit einer kleinen glitzernden Krone nach Hause, die die Königskinder für sie gebastelt haben – als Zeichen dafür, dass jeder ein Königskind ist.

Info

Das Kinderteam hat sich nach den Sommerferien 2018 gebildet, weil es keine Kinderkirche gab. „Die Idee war, monatlich Familiengottesdienste zu feiern, die von Kindern auf einfache Weise mitgestaltet werden“, erklärt Pfarrerin Sabine Focken. Seit Januar 2019 gibt es nun auch wieder sonntags Kinderkirche. Das Kinderteam möchte jedoch weiterhin Familiengottesdienste mitgestalten und so noch mehr Kinder regelmäßig in die Kirche locken.

 

 




Das 24. Adventstürchen

Für das 24. Adventstürchen hat Iris Hirsch Rentiere aus Weihnachtskugeln gebastelt.

Das benötigte Material:

eine beliebige Weihnachtskugel,

zwei kleine verzweigte Ästchen von Sträuchern für das Geweih,

braunes Tonpapier für die Ohren,

rotes Mini-Pompon für die Nase,

schwarzer Filzstift für die Augen.

Die Ästchen größengerecht zuschneiden. Mit der heißklebepistole das Rentier-Geweih, die zugeschnittenen Ohren und die Nase auf die Weihnachtskugeln kleben. Mit dem schwezen Filzstift die Augen aufzeichnen.  @ Iris Hirsch




Das 23. Adventstürchen

Hinter dem 23. Adventstürchen verbirgt sich Glühweinlikör von Claudia Kempf.

„Ich habe mich für die Herstellung eines Glühweinlikörs im Thermomix entschieden, weil es gut in die Adventszeit passt.

Zutaten:

400ml Glühwein,

350g Zucker,

50g Zitronensaft,

200ml Amaretto und

400ml Wodka.

Diesen Likör kann man pur genießen oder auch heiß über Vanilleeis oder als kleine Zugabe in ein Glas Sekt für den besonderen Geschmack.“

@ Claudia Kempf

 

Claudia Kempf hat Glühweinlikor für das 23. Adventstürchen gemacht.
Foto: privat