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Ausstellung „Dinge mit Bedeutung“

Im Rahmen der OpenCampusNight am Campus Künzelsau, Reinhold-Würth-Hochschule der Hochschule Heilbronn (HHN) können alle Besucher*innen die Ausstellung „Dinge mit Bedeutung“ der Masterstudierenden im Studiengang Betriebswirtschaft und Kultur-, Freizeit, Sportmanagement erleben. In nur wenigen Wochen haben die Studierenden im Rahmen ihrer Lehrveranstaltung „Aktuelle Aspekte im Kultur- und Freizeitmanagement“ eine Ausstellung geschaffen, die sich mit Dingen mit besonderer Bedeutung für ihre Familien, Freunde oder Verwandte auseinandersetzt.

Die Geschichten der Dinge mit Bedeutung

Was bleibt von den Dingen, die sich im Laufe eines Lebens ansammeln: Vor diesem Hintergrund fragten die Studierenden in ihrem persönlichen Umfeld, „Welches Ding hat für Dich eine besondere Bedeutung?“. Auf welche Antworten sie gestoßen sind, zeigt diese Ausstellung.

Jedes Ding bringt dabei eine eigene Geschichte mit, die kulturelle und traditionelle Zugehörigkeiten ebenso wie soziale und individuelle Erlebnisse und Lebenserfahrungen der Menschen widerspiegeln, denen die Gegenstände gehören. Sie schaffen Erinnerungen, die nicht verloren gehen sollen; der materielle Wert ist also nicht entscheidend.

Anmeldung

Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung nicht erforderlich. Alle Programmpunkte sowie weitere Informationen zur OpenCampusNight unter https://www.hs-heilbronn.de/campusnight-kuen.

Pressemitteilung Hochschule Heilbronn




Campus Künzelsau eröffnet Medienlabor

Professionelle Medienproduktion für Lehrangebote oder studentische Projekte? Mit dem ersten hochschuleigenen Medienlabor ist die Hochschule Heilbronn (HHN) am Campus Künzelsau dafür nun bestens ausgestattet. Das Herzstück bildet ein stationäres Filmstudio, u. a. mit hochwertiger Kamera, professionellem Licht- und Tonequipment, verschiedenen Hintergründen, einem Green Screen, Teleprompter sowie Schnittplätzen. Um auch außerhalb des Studios zu filmen oder Podcasts aufzunehmen, ist ein umfangreiches mobiles Equipment vorhanden.

Tipps von der Filmakademie

„Die letzten beiden Jahre haben gezeigt, wie wichtig eLearning und gute digitale Lehre sind“, erklärt Professor Andreas Daberkow, Beauftragter für eLearning und eAssessment (eLeA) an der HHN. „Besonders wichtig war uns, die HHN-Medienlabore professionell auszustatten. Deshalb haben wir uns Tipps von den Experten der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg geholt und unsere Mitarbeiterin Laura Abel des Teams eLeA betreut das Medienlabor vor Ort in Künzelsau.“ Finanziert werden das Künzelsauer Medienlabor sowie die an den Campus Sontheim und Schwäbisch Hall entstehenden durch Unterstützungsmaßnahmen zur Digitalisierung des Landes während der Pandemiezeit.

Ein Medienlabor für viele verschiedene Projekte

Für ein innovatives Lehrkonzept nutzen die Professoren im Studiengang Betriebswirtschaft, Marketing- und Medienmanagement den Produktionsraum bereits intensiv. Auch das erste studentische Projekt hat sich angemeldet: Von Künstlerdozent Dominik Kuhn, aka Dodokay, bekommen Studierende des Studiengangs Betriebswirtschaft und Kultur-, Freizeit-, Sportmanagement (BK) die Aufgabe, Ideen für virale Spots rund um den Campus Künzelsau und ihren Studiengang zu entwickeln, zu drehen und zu schneiden.

Mit professionellem Kamera-, Licht- und Tonequipment bleiben im stationären Medienlabor am Campus Künzelsau keine Wünsche offen. Foto: HHN

Weichenstellung für neue Konzepte und innovative Medienformate

„Für unseren Standort und unsere Fakultät freue ich mich sehr, dass wir das erste hochschuleigene Medienlabor eröffnen dürfen. So stellen wir nicht nur die Weichen für videobasierte Lehre, sondern ermöglichen außerdem neue Konzepte und innovative Medienformate“, so Professorin Anke Ostertag, Dekanin der Fakultät Technik und Wirtschaft am Campus Künzelsau.

Mit ca. 8.000 Studierenden ist die Hochschule Heilbronn eine der größten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg. Ihr Kompetenz-Schwerpunkt liegt auf den Bereichen Technik, Wirtschaft und Informatik. An vier Standorten in Heilbronn, Heilbronn-Sontheim, Künzelsau und Schwäbisch Hall bietet die Hochschule mehr als 50 Bachelor- und Masterstudiengänge an. Die Hochschule pflegt enge Kooperationen mit Unternehmen aus der Region und ist dadurch in Lehre, Forschung und Praxis stark vernetzt.

Pressemitteilung Hochschule Heilbronn




„Die Filme in diesem Jahr waren durch die Bank eher düster“

Junge Filmemacher*innen und Filmbegeisterte aus ganz Deutschland kommen beim fünften kurz.film.fest des Campus Künzelsau virtuell zusammen. Nachdem sich das Online-Format schon im letzten Jahr bewährt hat, hat das studentische Organisationsteam des Studiengangs Betriebswirtschaft und Kultur-, Freizeit-, Sportmanagement (BK) auch in diesem Jahr auf ein digitales Konzept gesetzt. Das Filmfest läuft unter der Leitung von Professorin Raphaela Henze, die im Studiengang BK lehrt.

Acht Filme – zwei Preise

Acht Filme der Sparten Animation, Spielfilm und Dokumentation sind im Rennen – zu gewinnen gibt es gleich zwei Auszeichnungen: Einen Preis vergeben die Filmexpert*innen, bestehend aus Dominik Kuhn, besser bekannt als Dodokay, Kulturjournalist Tobias Krone, Arthouse-Kinobetreiber Peter Zwingmann, Regisseur und Kameramann Tom Kimmig sowie Professorin Raphaela Henze. Den zweiten Preis vergibt das Publikum.
Nur volljährige Zuschauer*innen dürfen das Filmfest miterleben, da die Kurzfilme vor allem von schwierigeren Themen wie Suizid, Gewalt gegen Frauen und Rechtsextremismus erzählen.

Gewinnerfilme in Animation, Spielfilm und Dokumentation

Ihre Werke präsentieren die jungen Filmemacher*innen knapp 100 Teilnehmer*innen, die Fachjury lobt die Kurzfilme durchweg für ihre hohe Qualität. In der ersten Kategorie des Abends, Animation, landen gleich zwei Filme auf dem Siegerpodest der Jury: „Blessing in Disguise“ und „Obervogelgesang“. Beide schwarz-weiß-2D-Animationen stammen von Studierenden der Filmakademie Baden-Württemberg.  Während sich „Obervogelgesang“ mit einer jungen Frau beschäftigt, die mit der problematischen politischen Lage in ihrer Heimat Sachsen konfrontiert wird, erzählt „Blessing in Disguise“ die bewegende Geschichte eines Suizidüberlebenden. Von letzterem Film ist auch das Publikum ganz besonders angetan. Die Nachwuchstalente Emma Holzapfel und Kevin Koch freuen sich sichtlich über beide Preise und sind an diesem Abend auch die Einzigen mit einer Doppelauszeichnung.

Jury und Publikum nicht einig

In Sachen Spielfilm sind Jury und Publikum unterschiedlicher Meinung: Die Fachjury findet in „Goldilocks“ ihren klaren Sieger. Ein Film über eine Frau, die nachts während ihrer Tätigkeit als Schlüssel-Dienst in einen absurden Einbruch verwickelt wird. Die Zuschauer*innen hingegen krönen „GRRRL“ als ihren Favoriten. Hier thematisiert Natascha Zink sexuelle Belästigung und zeigt eine durchaus gewaltbereite Frauengruppe, die andere Frauen nachts sicher nach Hause begleitet. Damit entscheiden Beiträge der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) München die Sparte Spielfilm für sich.

Auch beim Dokumentationsfilm gehen die Meinungen von Zuschauer*innen und Jury auseinander. Beim Publikum liegt „Zweisam“ knapp vorne, eine Dokumentation über ein lesbisches Paar, die mit stimmigen schwarz-weiß Aufnahmen die schönen, aber auch die herausfordernden Momente dieser Beziehung zeigt. Der erste Platz der Fachjury geht an die Macher des Kurzfilms „Sealand“, Studierende der HFF München. Hier geben sie nicht nur philippinischen Seemännern eine Stimme, die in Containerschiffen für wenig Geld rund um die Uhr arbeiten, sondern werfen auch einen Blick auf die Schattenseiten unserer globalisierten Welt.

„Der Hunger nach Filmen und Kultur im Allgemeinen ist da“

„Die Filme in diesem Jahr waren durch die Bank eher düster. Vielleicht kann man nach einem Jahr wie 2021 auch nichts Anderes erwarten. Toll ist aber, das überhaupt gedreht wurde und wir diese Werke heute vor einem wirklich großen Publikum zeigen konnten. Der Hunger nach Filmen und Kultur im Allgemeinen ist da und wir hoffen, wie die ganze Kulturszene, darauf, dass wir bald wieder viel mehr davon sehen, hören und erleben können“, sagt Professorin Raphaela Henze abschließend.

Pressemitteilung Hochschule Heilbronn




Einblick in den Studienalltag

Die Reinhold-Würth-Hochschule, Campus Künzelsau der Hochschule Heilbronn stellt sich vor: Am Donnerstag, 15. Juli 2021, können sich Interessierte beim digitalen Informationsabend CampusNight@home über den Standort Künzelsau und das dortige Studienangebot informieren. Dieses Jahr findet der Informationsabend online statt.

Einblick in den Studienalltag

In 15-minütigen Live-Präsentationen stellen sich alle Studiengänge vor. Darüber hinaus informiert die Veranstaltung über die Alternativen zum klassischen Vollzeitstudium in Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen. Einblick in den Studienalltag geben unter anderem ein Meet & Greet mit Studierenden sowie eine Laborführung. Zusätzlich stehen on demand-Angebote zur Verfügung, die sich zeitlich flexibel abrufen lassen.

Vielfältiges Angebot

Das Angebot an Bachelor-Studiengängen am Künzelsauer Campus umfasst sowohl betriebswirtschaftliche Studiengänge mit unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkten sowie technische Studiengänge. Bewerbungen für Bachelor-Studiengänge zum kommenden Wintersemester sind noch bis Samstag, den 31. Juli 2021, möglich.

Anmeldung

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen sowie der Zugang zur Online-Veranstaltung sind unter www.hs-heilbronn.de/campusnight-kuen hinterlegt.

Quelle: HHN Hochschulkommunikation




Klassik unter Strom – Geisterkonzert in ehemaligem Krematorium

An der Hochschule Heilbronn, Reinhold-Würth-Hochschule, Campus Künzelsau wird seit 2004 traditionell für den Studiengang Betriebswirtschaft und Kultur-, Freizeit-, Sportmanagement (BK) eine Künstlerdozentur vergeben, deren Abschluss gebührend gefeiert wird. Ziel dabei ist laut einer Pressemitteilung, Künstler direkt am Hochschulstandort in der Lehre zu integrieren, um den praktischen Bezug für Studierende zu vertiefen.

Geisterkonzert

Für die vergangenen zwei Semester konnte Steven Walter, künstlerischer Leiter des PODIUM Esslingen, einer Plattform für intelligente Innovationen im Bereich klassischer und zeitgenössischer Musik, gewonnen werden. Gemeinsam mit Brigitte Russ-Scherer, Vorstandsvorsitzende der PODIUM Musikstiftung Esslingen sowie weiteren Verantwortlichen aus dem organisatorischen und künstlerischen Bereich des PODIUM hat Steven Walter den Lehrauftrag übernommen, dessen Abschluss nun wegen dem Corona-Virus mit einem Geisterkonzert am Donnerstag, den 25. Juni 2020, um 20 Uhr gefeiert wird.

Planänderung wegen Corona

Statt des ursprünglich auf dem Firmengelände von Ziehl-Abegg in Kupferzell geplanten Live-Konzerts muss die Veranstaltung nun im Netz stattfinden. Steven Walter hat sich gemeinsam mit den Studierenden für ein außergewöhnliches Konzertprogramm entschieden, das von einem sehr besonderen Ort ausgestrahlt wird: Komponist und Musiker Kaan Bulak trifft sich mit einem Streichquartett im Silent Green, einem ehemaligen Berliner Krematorium. Der Künstler kombiniert bei diesem exklusiven Konzert klassische Kammermusik mit eigenen Kompositionen. Das Konzert wird live via Facebook übertragen. Interessierte können sich über den Facebook-Account https://www.facebook.com/Reinhold.Wuerth.Hochschule einklinken.

Musiker und Kulturunternehmer

Steven Walter ist ein Kulturunternehmer und Cellist, der derzeit in Berlin und Stuttgart lebt. Bereits im Alter von acht Jahren begann er in seinem Heimatort Stuttgart Cello zu spielen und trat mit verschiedenen Ensembles auf. Nach seinem Abschluss studierte er Cello in Oslo und Detmold. Er trat als Solist und Kammermusiker an vielen Orten in Europa und ganz Skandinavien auf und erhielt Einladungen zu verschiedenen internationalen Festivals. Neben seiner Karriere als Musiker ist er ein engagierter Kulturunternehmer und -manager und Gründer sowie künstlerischer Leiter des PODIUM Festivals Esslingen. In Anerkennung seiner Arbeit als innovativer Musikförderer erhielt er 2010 den Echo Klassik und wurde zum Kulturmanager des Jahres 2011 ernannt.

Neue Verbindung aus Klassik und Elektronik

Kaan Bulak ist ebenfalls in Stuttgart aufgewachsen und lebt in Berlin. Er gehört zum Kreis der #bebeethoven-Fellows von PODIUM Esslingen und bewegt sich zwischen Klassik und Elektronik. So schreibt er etwa rein akustische Streichquartette und experimentiert im Tonstudio am Laptop an den Sounds. Der 29-Jährige setzt Elektronik wie ein akustisches Instrument ein, ebenso wie er akustische Instrumente elektronisch bearbeitet. In seinem #bebeethoven-Projekt erweitert Bulak den klassischen Konzertflügel durch einen selbstentwickelten Lautsprecher unter dem Flügel. Dieses „Augmented Piano“ ermöglicht die organische Integration von Live-Elektronik und Kammermusik. Sein Anliegen ist, eine neue Verbindung aus Klassik und Elektronik herzustellen: die elektro-akustische Kammermusik – irgendwo zwischen Clubkultur, Neuer Musik und Klangkunst.

Quelle: Mitteilung der Pressestelle der Hochschule Heilbronn




Künzelsau: Marketing-Studenten räumen Preise in den USA ab

Mit großem Erfolg haben drei Master-Studenten des Campus Künzelsau der Hochschule Heilbronn – Reinhold-Würth-Hochschule, im Studiengang „International Marketing and Communication“ an einem hochrangigen weltweiten Fallstudienwettbewerb an der University of Vermont Grossman School of Business im US-amerikanischen Bundesstaat Vermont teilgenommen.

Bei dem Wettbewerb waren laut einer Pressemitteilung der Hochschule Heilbronn insgesamt 18 Teams aus fünf verschiedenen Kontinenten gefordert, die besten Ideen und Lösungen für strategische Problemstellungen in Unternehmen zu entwickeln sowie vor einer kritischen Jury zu präsentieren und zu verteidigen. „Das Besondere an dem Wettbewerb in Vermont ist, dass bei den Fallstudien ein Fokus auf familiengeführte Unternehmen gelegt wird“, sagte Joachim Link, Professor im Studiengang und unterstützende Begleitung bei der USA-Reise, laut der Mitteilung.

Das Künzelsauer Team, bestehend aus den Studenten Patrick Appelt, Sibel Yolcu und Johanna Lasotta, gewann den „Team Spirit Award“, durch den besondere Teamleistung gewürdigt wird. Zudem gelang es Johanna Lasotta, trotz den vielen Muttersprachlern im Wettbewerb, für ihre besondere Präsentationsleistung mit dem „Best Presenter Award“ geehrt zu werden. Sie sagte: „Bei der großen Konkurrenz im Wettbewerb hätte ich niemals damit gerechnet! Ich bin echt überrascht und sehr, sehr glücklich.“

Marketing-Studenten der Hochschule Heilbronn nehmen bereits seit einigen Jahren regelmäßig an weltweiten Fallstudienwettbewerben teil.
Zudem findet im März 2020 am Künzelsauer Campus der Hochschule Heilbronn – Reinhold-Würth-Hochschule, die weltweit renommierte NIBS (Network of International Business Schools) Case Competition statt, bei der insgesamt 16 Teams der weltweit besten Business Schools gegeneinander antreten. „Wir fühlen uns sehr geehrt, diesen Wettbewerb bei uns am Campus Künzelsau ausrichten zu dürfen, noch dazu bei der 25. Jubiläumsausgabe des Wettbewerbs. Das gesamte Organisationskomitee freut sich bereits sehr auf die Gäste aus aller Welt“, sagt Professor Link.

 

Quelle: Pressemitteilung der Hochschule Heilbronn