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Von veganen bis duftenden Büchern – Buchmesse Frankfurt

Vegane Bücher, Bücher die duften, die neuesten Veröffentlichungen und vieles mehr kann man auf der diesjährige Buchmesse in Frankfurt am Main vom 16. bis 20. Oktober 2019 in Augenschein nehmen.

GSCHWÄTZ-Redakteurin Nadja Fischer war am ersten Tag der Buchmesse vor Ort und hat sich einmal umgeschaut was dieses Jahr die Highlights sind.

Die Hallen sind gefüllt mit Buchverlagen, Illustratoren, Hallen mit fremdsprachigen Büchern, Manga, Comic, Fachbücher und und und.

Hier geht es zur Fotostrecke:

Pipi Langstrumpfs Geschichte wird nächstes Jahr 75 Jahre alt. Foto: GSCHWÄTZ

Das Projekt „Meine ersten 80.000 Wörter“. Foto: GSCHWÄTZ

Comics aber auch Mangas finden auf der Buchmesse ihren Platz. Foto: GSCHWÄTZ

Die Seiten der Duftbücher riechen dem Thema entsprechend nach Kräutern oder Blüten. Foto: GSCHWÄTZ

Ganze Bücher aus Graspapier. Foto: GSCHWÄTZ

Lesen statt Liken – ein Appell an die Jugendlichen mehr zeit mit dem Lesen zu verbringen. Foto: GSCHWÄTZ

Illustratoren präsentieren ihre Künste. Foto: GSCHWÄTZ

Reclam hat eine seine „100 Seiten“-Reihe erweitert. Foto: GSCHWÄTZ

Wo das Auge hinsieht – Bücher. Foto: GSCHWÄTZ

Alles rund ums Buch. Hier -Buchstützen. Foto: GSCHWÄTZ

DC Comic wirbt mit ‚Birds of Prey‘. Foto: GSCHWÄTZ

Aber nicht nur Bücher sind zu finden. Foto: GSCHWÄTZ




Die Bahn kommt, nur wann? Grün unterwegs von Lauda zur Frankfurter Buchmesse – zwischen Plastikbechern und Zeitansagern

Wochenlang habe ich überlegt – Auto oder Zug oder doch Auto? Wie komme ich nur zur Buchmesse nach Frankfurt am Main? Der Fiesta, mein treues Diesel-Gefährt, braucht für die Strecke hin und zurück höchstens einen halben Tank, wenn es mich nicht überkommt und ich über die Autobahn hinwegfege – lassen wir es dennoch mal 20 Euro kosten.

Warum zur Hölle sitze ich dann um 7.34 Uhr im Bad Mergentheim im Zug und fluche? Weil ich meinte, mal ‚grün‘ sein zu wollen und den stinkenden Diesel vor dem Haus stehen ließ.

Na ja nicht ganz … ich muss ja erstmal nach Bad Mergentheim kommen, um dann gefühlte 100mal umzusteigen. 7.34 Uhr sollte die geplante Abfahrt des Zuges nach Lauda. 7.35 Uhr … 7.36 Uhr …7.37 Uhr – die geplante Abfahrt verzögert sich – tja wer hätte das gedacht? Mit acht Minuten Verspätung rollen wir gemächlich los. Die freundliche Schaffnerin erklärt bei der Fahrscheinkontrolle jedem, der nach Würzburg weiter reisen möchte: „Ihr Anschlusszug wartet in Lauda auf Se.“ In Lauda wartet der Anschlusszug aber nicht auf uns, wir warten auf ihn. Denn der Zug hat, seien Sie jetzt nicht überrascht, auch Verspätung. Und es zieht sich wie ein roter Faden. Auch in Würzburg ist weit und breit kein Zug in Sicht. Hier werden es letztendlich 15 Minuten Verspätung. Kein Problem. Ich hab ja nur schlappe 90 Euro in die Hand genommen, um den ganzen Tag mit dem ICE zwischen Würzburg und Frankfurt schneller wie der Wind reisen zu können.

Und da sitze ich dann im stickigen ICE-Abteil zwischen To-Go Bechern und Plastiktütchen, in denen das gute Versperbrot verpackt ist. Meine Sitznachbarin redet mir das Ohr blutig, Damen in unmittelbarer Reich-und Hörweite spielen auf ihrem Smartphone Candy Crush auf voller Lautstärke, hinter mir wird gegen meinen Sitz getreten und ich wünschte mir, ich würde in meinem Fiesta im Stau vor Frankfurt sitzen und zu meiner Lieblingsmusik singen können.

Durch geschicktes von Gleis-zu-Gleis-Hechten und dank der stetigen Verspätung der Deutschen Bahn schaffe ich es irgendwie nach Frankfurt und treffe mit der nur 13 Minuten Verspätung schließlich bei der Buchmesse ein. Ein Kinderspiel.

Ein Kommentar von Nadja Fischer

Nadja Fischer unterwegs mit der Deutschen Bahn. Foto: GSCHWÄTZ