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Mann tanzte lachend um brennende Gesetzesbücher

Kurz nach 16 Uhr drang am Heiligabend ein 53-jähriger in eine Anwaltskanzlei am Markt in Schwäbisch Hall ein, zerstörte mehrere Glasscheiben, warf Gegenstände aus dem Fenster, hörte laute Musik und verbrannte Gesetzesbücher. Wie sich herausstellte handelte es sich um einen polizeibekannten psychisch gestörten Mann, der laut lachend um das Feuer tanzend von der Polizei angetroffen wurde. Der alkoholisierte Mann wurde in Gewahrsam genommen und nach einer richterlichen Anordnung in ein Zentrum für Psychiatrie eingeliefert. Das Feuer war schnell gelöscht und ein weiteres Ausbreiten hierdurch verhindert worden. Die Feuerwehr Schwäbisch Hall war mit zwei Fahrzeugen und zehn Mann im Einsatz. Die Höhe des Schadens in der verwüsteten Kanzlei kann derzeit noch nicht genau beziffert werden.

Quelle: Polizeipräsidium Aalen




Das 24. Adventstürchen

Für das 24. Adventstürchen hat Iris Hirsch Rentiere aus Weihnachtskugeln gebastelt.

Das benötigte Material:

eine beliebige Weihnachtskugel,

zwei kleine verzweigte Ästchen von Sträuchern für das Geweih,

braunes Tonpapier für die Ohren,

rotes Mini-Pompon für die Nase,

schwarzer Filzstift für die Augen.

Die Ästchen größengerecht zuschneiden. Mit der heißklebepistole das Rentier-Geweih, die zugeschnittenen Ohren und die Nase auf die Weihnachtskugeln kleben. Mit dem schwezen Filzstift die Augen aufzeichnen.  @ Iris Hirsch




Weihnachten

Wir wünschen Euch in diesem Jahr eine Weihnachtszeit,

wie sie früher war.

Kein Hetzen zur Bescherung hin,

kein Schenken ohne Herz und Sinn.

Wir wünschen Euch ein kleines Stück

von warmer Menschlichkeit zurück.

Wir wünschen Euch in diesem Jahr eine Weihnachtszeit, wie sie als Kind so war.

Es war einmal, schon lang ist’s her,

da war so wenig so viel mehr.

 

Liebe GSCHWÄTZler,

das gesamte Redaktionsteam von GSCHWÄTZ wünscht Euch frohe Weihnachten.

 

Foto: Weihnachtsmarkt Waldenburg




Das 23. Adventstürchen

Hinter dem 23. Adventstürchen verbirgt sich Glühweinlikör von Claudia Kempf.

„Ich habe mich für die Herstellung eines Glühweinlikörs im Thermomix entschieden, weil es gut in die Adventszeit passt.

Zutaten:

400ml Glühwein,

350g Zucker,

50g Zitronensaft,

200ml Amaretto und

400ml Wodka.

Diesen Likör kann man pur genießen oder auch heiß über Vanilleeis oder als kleine Zugabe in ein Glas Sekt für den besonderen Geschmack.“

@ Claudia Kempf

 

Claudia Kempf hat Glühweinlikor für das 23. Adventstürchen gemacht.
Foto: privat




Demo gegen Tiere im Zirkus

Am Samstag, den 22. Dezember 2018, fand in Bad Mergentheim eine Demo gegen Tiere im Zirkus statt. Die Demonstranten machten die Besucher des Main-Tauber Weihnachtszirkus mit selbst gebastelten Plakaten und Parolen auf Tierquälerei im Zirkus aufmerksam. Im Main-Tauber Weihnachtszirkus sollen neben diversen Artisten auch Tiger und Pferde in der Manage zu sehen sein.

Die Organisatorin der Demo gegen Tiere, Carolin Kästner, gab GSCHWÄTZ ein kurzes Interview warum sie eine Demo gegen Tiere im Zirkus organisiert hat und wie sie die Demo ins Leben rief.

 




Uralte Tradition zum Jahresende in Künzelsau: Engelesblasen

Zum Jahreswechsel findet in Künzelsau, seit mehr als 300 Jahren, ein besonderer Brauch statt: Das „Engelesblasen“ an Heiligabend, Silvester und Neujahr. Vom Turmkranz der Johanneskirche spielen Blasmusiker feierliche Choräle und eine Gruppe um Klaus Ottenbacher schwenkt Laternen von der Turmbrüstung. Die Lichter stellen schwebende Engel dar und laden nicht nur die kleinen Besucher zum Träumen ein. Im Heimatbuch der Stadt Künzelsau ist zu lesen: „Um diese Stunden denken die Künzelsauer draußen in aller Welt an ihre Heimat und die Ortsansässigen an ihre Verwandten und Freunde in der Ferne.“ Solch eine Tradition kann jedoch nur am Leben gehalten werden, solange es freiwillige oder ehemalige Bläser der Künzelsauer Stadtkapelle gibt. Zu diesen zählt Klaus Ziegler, der schon seit 1950 als Turmbläser aktiv ist: „Bis in die 70-iger Jahre haben wir täglich Choräle vom Turm gespielt. Heute machen wir das nur noch alle zwei Wochen sonntags und über den Jahreswechsel. Wir freuen uns, wenn es immer wieder freiwillige Bläser gibt, die diese Tradition aufrechterhalten.“ Zum Stamm der Gruppe gehören sechs Bläser. Sie bekommen Unterstützung von weiteren ehemaligen und aktiven Mitgliedern der Stadtkapelle.

Seit Generationen wird zu festlichen Anlässen vom Turm geblasen

Wie alt der weihnachtliche Brauch des „Engelesblasen“ genau ist, lässt sich nicht bestimmen. Fest steht jedoch, dass schon seit Generationen Turmwächter zu bestimmten Anlässen vom Turm bliesen, beispielsweise um vor Bränden oder anrückenden Feinden zu warnen. Da viele Hochwächter mit ihren Familien bis ins 19. Jahrhundert auf dem Turm wohnten, bliesen sie auch zu festlichen Anlässen. Vor allem das Musizieren und das „Laterne schwenken“ in der Weihnachtszeit wurden so von Generation zu Generation weitergegeben.

 

Heiligabend, Silvester und Neujahr

An Heiligabend spielen die Turmbläser um 19 Uhr die beliebte Weise „Ehre sei Gott in der Höhe“ und um 24 Uhr erklingt der Choral „Stille Nacht, heilige Nacht“ hoch über den Dächern von Künzelsau. An Silvester wird das alte Jahr um 19 Uhr mit der Schwab’schen Melodie „Lobt den Herrn“ verabschiedet. Eine schöne Gelegenheit das neue Jahr in Besinnlichkeit und Ruhe zu beginnen ist das Engelesblasen am 1. Januar um 19 Uhr.

Engelesblasen an den Feiertagen in Künzelsau: Vom Turm der Johanneskirche werden Laternen geschwenkt und feierliche Chorale geblasen.
Foto: Stadtverwaltung Künzelsau

Quelle: Pressemitteilung Stadtverwaltung Künzelsau




Das 22. Adventstürchen

Hinter dem 22. Adventstürchen verbirgt sich Honig aus eigener Herstellung von Heike Strecker.

„Ich muss gestehen, dass die Hauptarbeit unsere Bienen und mein Mann Oliver erledigt haben. Da ich für meinen Job in der Schule all meine Kreativität benötige, habe ich mir Unterstützung von den Experten im Hause Strecker geholt. Ich bin meinen Lieben dafür sehr dankbar.“

@ Heike Strecker

Hinter dem 22. Adventstürchen ist selbst gemachter Honig zu finden.
Foto: privat




Das 21. Adventstürchen

„Hinter Türchen 21 versteckt sich ein leckerer Bratapfellikör, den man kalt, aber auch warm genießen kann:

1/2 Liter naturtrüber Apfelsaft

1 Stück Zimtstange

1/2 Stück Vanillestange

40 Gramm brauner Kandiszucker

40 Gramm weißer Kandiszucker

250 ml weisser Rum/Wodka

100 ml Amaretto

Mädels, lasst es euch schmecken.

@ Bettina Beck

Für das 21. Adventstürchen hat Bettina Beck Bratapfellikör abgefüllt.
Foto: privat




Betrunkener baut drei Unfälle

Gleich mehrere Unfälle verursachte ein Autofahrer in der Nacht auf Freitag, den 21. Dezember 2018, entlang der Taläckerstraße in Künzelsau. Kurz vor zwei Uhr meldete ein Autofahrer, dass sein im Bereich eines Aussiedlerhofs geparktes Auto bei einem Unfall stark beschädigt wurde. Beamte des Polizeireviers Künzelsau konnten wenig später einen 56-Jährigen auf der Taläckerstraße im Bereich der Schule antreffen. Der Mann versuchte kurzzeitig zu Fuß zu fliehen, konnte von den Beamten aber eingeholt werden. Der Grund für den Fluchtversuch stellte sich schnell heraus. Die Person stand augenscheinlich unter Alkoholeinfluss und hatte zuvor gleich an drei Stellen Schäden verursacht. Nach derzeitigen Kenntnisstand war der 56-Jährige mit seinem Mercedes zunächst gegen das Auto des Anrufers gefahren. Anschließend fuhr er weiter und beschädigte im Bereich des Kreisverkehrs neben der Bundesstraße einen Leitpfosten. Danach ging die Fahrt wieder in Richtung Taläckersiedlung weiter, wo der Mann im Bereich der Schule ein Umzäunung überfuhr und gegen einen Metallpfosten prallte. Der Mann musste die Beamten zur Entnahme einer Blutprobe begleiten. Seinen Führerschein musste er gleich abgeben. Den Mann erwartet nun eine Strafanzeige sowie der Entzug seines Führerscheins. Bei dem Unfall entstand Sachschaden in Höhe von mehr als 10.000 Euro.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Lasst Schneeflocken tanzen

Das Prestige Filmtheater in Künzelsau zeigt am 23. Dezember 2018 um 11 Uhr in einer einmalige Vorstellung – der Nussknacker, eine Liveaufzeichnung aus dem Royal Opera House in London.

Tschaikowskys berühmte Musik entspricht dem magischen Abenteuer, das Clara und ihr hölzerner Nussknacker am Weihnachtsabend erleben. Ihre Reise ins Land der Süßigkeiten entführt die Zuschauer zu einigen der bekanntesten Momente der Ballettliteratur, darunter den Tanz der Zuckerfee. Mit historischen Details und tanzenden Schneeflocken ist Peter Wright bei seiner Produktion für das Royal Ballett dem Geist dieses russischen Ballettklassikers treu geblieben. In vielen Soli stellt das Ensemble in diesem Weihnachtsklassiker ihr Weltklasse- Können unter Beweis.

// Eintritt: 17,50 Euro

Der Nussknacker – Liveaufzeichnung aus dem Royal Opera House in London.
Foto: Prestige Filmtheater

Der Junge muss mal an die frische Luft

Ab dem 27. Dezember im regulären Programm ist: Der Junge muss mal an die frische Luft – die Verfilmung der gleichnamigen Autobiografie von Hape Kerkeling.

Die berührende Kindheitsgeschichte eines der größten Entertainer Deutschlands, Hape Kerkeling. Ruhrpott 1972. Der pummelige neunjährige Hans-Peter wächst auf in der Geborgenheit seiner fröhlichen und feierwütigen Verwandtschaft. Sein großes Talent, andere zum Lachen zu bringen, trainiert er täglich im Krämerladen seiner „Omma“ Änne. Aber leider ist nicht alles rosig. Dunkle Schatten legen sich auf den Alltag des Jungen, als seine Mutter nach einer Operation immer bedrückter wird. Für Hans-Peter ein Ansporn, seine komödiantische Begabung immer weiter zu perfektionieren.

Der Junge muss an die frische Luft.
Foto: Prestige Filmtheater