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Kein Monster

Die heute 70-jährige Elisabeth ist in Künzelsau geboren und aufgewachsen. Ab der dritten Klasse der Grundschule zog sie mit ihren Eltern, ihrer Oma und den zwei jüngeren Brüdern nach Niedernhall. Ihr Vater war gelernter Schreiner und arbeitete später für eine Baufirma, während ihre Mutter Hausfrau war. Nachdem Elisabeth S. ihren Hauptschulabschluss in Niedernhall absolviert hat, ging sie nach Köln und besuchte drei Jahre lang die Hauswirtschaftsschule. Danach hat sie im Caritas-Krankenhaus in Bad Mergentheim eine Ausbildung zur Krankenschwester gemacht. In der Zeit hat sie ihren Mann kennengelernt, der dort Patient gewesen sein soll. Die beiden heirateten 1970 und lebten in Künzelsau. Sie nahm eine Stelle im Künzelsauer Krankenhaus an, bis ihr Sohn 1971 geboren wurde. Nach einer beruflichen Pause fing sie wieder im Künzelsauer Krankenhaus an zu arbeiten. Ihr Mann war als Beamter des Wasserwirtschaftsamtes in Heilbronn tätig. Er starb vor zehn Jahren. Elisabeth S. lebt seitdem allein in einem Einfamilienhaus in Künzelsau. Sie hat laut eigenen Aussagen  einen Freund, den sie aber nur drei bis vier Mal im Jahr trifft. Er wohnt drei Stunden entfernt und ist verheiratet. Deshalb begrenzt sich der Kontakt häufig auf SMS oder Telefonate. Aktuell ist die Angeklagte in der Justizvollzugsanstalt Schwäbisch Gmünd untergebracht.




FRISCH GEDRUCKT: UNSERE JANUAR-AUSGABE

// Niedernhall vor dem Countdown – Ärger vor der Gemeinderatswahl

// Das Schweigen der Elisabeth S. – ist dieses Medikament an Oles Tod schuld?

// Hui Bui in Forchtenberg – Gespensterjagd auf schwäbisch

// Nicht jeder stirbt für sich alleine & Die Kunst des Sterbens

Titelseite der GSCHWÄTZ-Januar-Ausgabe 2019

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Wir lieben unser Ländle.




Ciara – Suchaktion mit glücklichem Verlauf

Seit Mittwochnachmittag, den 02. Januar 2019, circa 13.30 Uhr, wurde in Bretzfeld-Unterheimbach ein 10-jähriges Mädchen vermisst. Die sofort am Mittwoch eingeleiteten und am Donnerstag mit starken Kräften fortgesetzten großangelegten Suchaktionen fanden gegen 15.30 Uhr am Donnerstagnachmittag ein glückliches Ende. Das Mädchen wurde in einem Waldgebiet bei Unterheimbach von einem Radfahrer entdeckt der daraufhin umgehend die Polizei verständigte und das Mädchen zur Mehrzweckhalle in die Schulstraße brachte. Von dort aus hatten Polizei, Feuerwehr, Rettungshundestaffel und Deutsches Rotes Kreuz die Suchmaßnahmen koordiniert. Die Einsatzkräfte wurden hierbei hervorragend durch das DRK Hohenlohekreis versorgt. Der Radfahrer, beruflich selbst als Rettungssanitäter tätig, hatte sich mit seinem Fahrrad im Wald auf die Suche nach dem Mädchen gemacht, nachdem er bereits am Mittwoch die Absuche mit dem Hubschrauber bemerkte und aus den Medien von der Suchaktion erfuhr. Nach bisherigen Erkenntnissen verbrachte Ciara die Nacht auf Donnerstag und die Zeit bis 15.30 Uhr im Wald und hatte sich dort versteckt. Sie wurde nach dem Auffinden sofort von Hilfskräften des DRK betreut und war leicht unterkühlt. Sonst ging es ihr gut. Das Kind wurde noch am Abend in die Obhut ihrer glücklichen und erleichterten Mutter übergeben.

 

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Rathausgeflüster: Ein Externer hilft beim Rechnen

von de alte Fraa von drobbe de Höh‘

 

Die Musikschule steht net sou gut da,

wie mehr des gern hätt ghat.

Abber wie krieg mer die widder in a besseres Futter,

damit es in Zukunft klappt

mit de schwarze Zahle satt?

 

Des hat dich die Stadt Kiau gfragt und hat sich Rat gholt bei einem, der sich auskennt mit Zahlen.

Abber des macht der halt au net für lau.

Der is ja schlau.

 

Sonscht hätt‘ ihn die Stadt Kiau ja a net gholt.

Denn offesichtlich gibt es ja keinen im Rathaus,

dem mer zugetraut hätt‘,

ähnliche Berechnunge zur Musikschul‘ zu machen.

Des muss mer verstehn.

Die müsset ja a alle pünktlich in de Feierabend gehn.

 

Jetzt hat der gerechnet und getüftelt und gemacht

und schlussendlich hat dem sei ganze Arbeit ja au einiges zu Tage gebracht:

Macht die Musikschule ä bissle teurer,

dann habt ihr ä kloi bissle Einnahme mehr

und sou tiefrote Zahle nimme ganz so sehr.

 

Ei der Bimbam. Des muss schon ein ganz kluger Kerle gwe sei, der des auf höchscht kompliziert teure Weise ausgerechnet hat und damit zu dieser Erkenntnis gekomme is sou ganz nebenbei.

Des kann net jeder. Zumindest koiner von de Stadtverwaltung.

Mit Vollgas soll es vorangehen.
Karikatur: Natalis Lorenz

 




Vermisste Ciara wohlauf

Die seit Mittwoch, den 02. Januar 2019, vermisste zehnjährige Ciara aus Bretzfeld-Unterheimbach soll gefunden worden und wohlauf sein. „Das Polizeipräsidium Heilbronn prüft gerade noch nähere Angaben“, so Sinah Moll, Pressesprecherin des Polizeipräsidiums Heilbronn auf Gschwätz-Nachfrage.

Die vermisste 10-jährige Ciara wurde am Donnerstag, den 03. Januar 2019, um zirka 15.30 Uhr in einem Waldgebiet in Unterheimbach wohlauf von einem aufmerksamen Fahrradfahrer aufgefunden. Derzeit ist nicht bekannt, wo sich das Mädchen in der Nacht aufgehalten hatte. Bei dem Einsatz arbeitete eine Vielzahl an Organisationen erfolgreich zusammen. Polizeikräfte des Polizeipräsidiums Einsatz unterstützten die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten des Polizeipräsidiums Heilbronn. Neben den zahlreichen Polizeistreifen waren 65 Hundeführerinnen und Hundeführer mit 36 Hunden der Rettungshundestaffeln BRH Unterland, BRH Rems-Muhr, BRH Ludwigshafen-Mannheim, DRK Bad Mergentheim, DRK Heidelberg, DRK Mosbach und BRH Mittlerer Neckar mit der Suche des Mädchens beschäftigt. Auch das Technische Hilfswerk Heidelberg war vor Ort. 15 Angehörige des Deutschen Roten Kreuzes Hohenlohekreis versorgten die Einsatz- und Rettungskräfte. Zusätzlich unterstützte eine Hubschrauberbesatzung und die freiwillige Feuerwehr Unterheimbach bei der Fahndung.

Quelle:Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Straßenmeistereien im Hohenlohekreis sind auf den Winter vorbereitet

Im Hohenlohekreis haben die beiden Straßenmeistereien insgesamt 662 Kilometer Bundes- Landes- und Kreisstraßen zu betreuen. Dafür wurden insgesamt zirka 2600 Tonnen Streusalz in den jeweiligen Streustofflagern eingelagert. In der Straßenmeisterei Öhringen werden samt zugehörigem Salzsilo bei Grünbühl rund 1.200 Tonnen Streusalz bevorratet. Im Bereich der Straßenmeisterei Künzelsau wurden in der örtlichen Salzhalle 800 Tonnen und zusätzliche 600 Tonnen im Stützpunkt Krautheim eingelagert. Die Streusalzbevorratung ist allerdings nur ein kleiner Teil der umfassenden Vorbereitungen. Alle 15 benötigten Fahrzeuge und Geräte wurden von den Mitarbeitern in den letzten Wochen gewartet und einsatzfähig gemacht. Orangefarbene Schneezeichen wurden gesetzt, Streugutbehälter an Steigungsstrecken aufgefüllt und Verkehrszeichen zur Warnung vor Glatteisgefahrenstellen aufgestellt. Über 17 Kilometer Schneezäune entlang von kritischen Streckenabschnitten werden aufgebaut.

Sieben Tage die Woche im Einsatz

Im Regelfall sind im Winterdienst acht landkreiseigene Räum- und Streufahrzeuge sowie ein Kleingeräteträger für Geh- und Radwege im Einsatz. Zusätzlich stehen bei starkem Schneefall weitere sechs Mietfahrzeuge von privaten Fuhrunternehmern zur weiteren Unterstützung unter Vertrag. Diese Räum- und Streufahrzeuge sind dann jeweils im Zweischichtbetrieb, 7 Tage die Woche, ab 4 Uhr bis 22 Uhr im Einsatz. In den übrigen Zeiten wird nicht bzw. nur in besonderen Ausnahmefällen geräumt oder gestreut.

Salzmenge bei gleichbleibender Wirkung reduzieren

Auf die Fahrbahn wird aus ökologischen und wirtschaftlichen Gründen ein Gemisch aus 70 Prozent trockenem Streusalz und 30 Prozent salzhaltiger Sole gestreut. Die Vorteile dieses sogenannten „FS 30 Feuchtsalzes“, sind unter anderem eine wesentlich schnellere und bessere Tauwirkung, verbesserte Haftung und eine insgesamt längere Liege- und Wirkungsdauer auf der Fahrbahnoberfläche. Dadurch kann die erforderliche Salzmenge bei gleichbleibender Wirkung deutlich reduziert werden.

Der Winterdiensteinsatz im durchgehenden Schichtbetrieb ist für die Einsatzleiter und Mitarbeiter eine sehr herausfordernde Tätigkeit. Auch deshalb werden alle Verkehrsteilnehmer um entsprechende Rücksichtnahme bei Begegnungen mit den breiten Räumfahrzeugen gebeten. Durch eine vorausschauende und umsichtige Fahrweise bei winterlichen Straßenverhältnissen können unnötige Verkehrsunfälle und Staus vermieden werden.

 

Quelle: Landratsamt des Hohenlohekreises

Die Straßenmeistereien Künzelsau und Öhringen haben sich auf den Wintereinbruch vorbereitet.
Foto: Landratsamt des Hohenlohekreises

 




Ciara aus Bretzfeld-Unterheimbach wird vermisst

Seit Mittwoch, dem 2. Januar 2019, 13 Uhr, wird die zehnjährige Ciara aus Bretzfeld-Unterheimbach vermisst. Das Mädchen schlich sich nach einem Streit mit der Mutter aus dem Haus und besuchte eine Freundin in Unterheimbach. Um circa 16.30 Uhr verabschiedete sie sich von der Freundin und trat den Heimweg an. Seither fehlt von dem Mädchen jede Spur. Die Polizei sucht seit gestern Abend in einem Großaufgebot mit Personenspürhunden und einem Hubschrauber nach der 10-Jährigen.

Ciara ist circa 140 Zentimeter groß, hat blonde schulterlange Haare und eine normale Statur. Sie war bekleidet mit einer dunkelblauen Jacke, blauen Leggins, schwarzen Turnschuhen. Wer Hinweise zur Vermissten geben kann, wird darum gebeten, sich mit dem Polizeirevier Öhringen unter der Telefonnummer 07941 9300 in Verbindung zu setzen.

Vermisstenfahndung: Wer hat Ciara gesehen?
Foto: Polizeipräsidium Heilbronn

Quelle: Polizeipräsidium Heilbronn




Unter Geiern

Ein Kommentar von Matthias Lauterer

Da drängeln sich beim Prozess um die Tötung des siebenjährigen Jungen Fotografen und Kameraleute um die besten Plätze. Nicht gar so wild, wie man es aus dem Fernsehen bei Sensationsprozessen kennt, aber immerhin etwa zehn Bildjournalisten waren anwesend und der Saal war nicht besonders groß.  GSCHWÄTZ, lokale und überregionale Tagespresse, das Fernsehen, ja sogar bis hin zu bunten Magazinen, die in ganz Deutschland bekannt sind, war alles vertreten. Und so bemüht man sich vor Sitzungsbeginn kollegial um die schönsten Plätze und Motive, bis der Richter freundlich mitteilt, dass alle Handys auszuschalten sind, das Fotografieren und Filmen jetzt ein Ende haben und vor allem, dass die Eltern des getöteten Jungen nicht fotografiert werden dürfen. Erst dann betreten die Eltern durch einen Eingang, der nicht über den Flur führt, den Saal. So weit, so gut und so vernünftig auch die Anweisung des Richters – hätte nicht ein Fotograf kurz vor der Sitzungspause den Saal verlassen und nach Öffnung der Tür vom Flur aus die Fotokamera auf die Eltern gerichtet. Die Justizwachtmeister griffen sofort ein. Auf solche „Kollegen“, die nur auf Sensationsfotos aus sind, kann ich verzichten.




Der große weiße Elefant Amazon

Die Buchhandlung Lindenmaier und Harsch hat in diesem Jahr allen Grund zu feiern. Sie kann auf stolze 30 Jahre zurückblicken, denn so lange gibt es sie schon in der Hauptstrasse in Künzelsau. Elke Brand hat mit den Inhaberinnen, Reintraut Lindenmaier und Annegret Harsch, über den Büchermarkt gesprochen, wie sie zu dem riesigen Konkurrenten Amazon stehen und welche Bücher unbedingt gelesen werden müssen.

Frau Harsch und Frau Lindenmaier selbst bieten in ihrer Buchhandlung Leseabende an, an denen die Kundschaft die Möglichkeit hat, neu erschiene Bücher in gemütlicher Atmosphäre zu lesen und die Gesellschaft von Gleichgesinnten zu genießen, sich auszutauschen und zu plaudern.

Im hinteren Bereich des Ladens besteht auch die Möglichkeit, bei einer Tasse Tee oder Kaffee eine Leseprobe zu nehmen. Viele neue Bücher werden von Annegret Harsch und Reintraut Lindenmaier persönlich gelesen, damit Fragen von den Kunden umgehend beantwortet werden können. Dadurch  sei, so die beiden, eine kompetente Beratung der Lesekundschaft möglich. Dennoch spüren auch sie den Wandel, dem der Büchermarkt seit einigen Jahren unterworfen ist.

Richtiges Buch oder ein E-Book?

GSCHWÄTZ: Kritiker sagen, Buchhandlungen hätten das Internet verschlafen. Stimmt das?

A.H. und R.L.: Nein, die meisten Buchhandlungen haben einen Online-Shop, wir auch. Es gibt auch einen sehr großen Teil von Kunden, die das Angebot von E-Books nutzen.  Aber viele Leser möchten nach wie vor lieber das richtige Buch zum Lesen in die Hand nehmen. Viele sitzen den ganzen Tag am PC und möchten dann abends nicht auch nochmal am Tablet ein Buch lesen, das ist sehr viel anstrengender. Und auch der Kopf kann das Lesen in einem Buch viel intensiver verarbeiten.

 

GSCHWÄTZ: Wie sieht die Zukunft des Buchmarktes aus?

A.H. und R.L.: Viele kleine Buchläden werden wohl in Zukunft nicht mehr bestehen können und nach und nach aussterben. Große Buchhandlungen haben dann leider nur noch ein Sortiment für alle, es wird keine individuell gestalteten Buchhandlungen mehr geben. Dies wird zwar noch einige Jahre dauern, aber diese Veränderung setzt sich in kleinen Schritten durch. Zudem ist Amazon ein Konkurrent. Der Internetkonzern hat ein großes Angebot an Büchern und liefert sie sehr schnell. Aber auch das im Buchladen bestellte Buch ist schon am nächsten Tag im Laden.

Was lesen Jungs und was lesen Mädchen?

GSCHWÄTZ: Gibt es Unterschiede zwischen dem Leseverhalten von Jungen und Mädchen?

A.H. und R.L.: Jungs interessieren sich mehr für Sachbücher, Abenteuer,  Harry Potter und so weiter. Mädchen lesen gerne Bücher über Freundschaft. Generell ist es wichtig, dass es Bücher sind, die eine stimmige und gerechte Geschichte darstellen.

 

GSCHWÄTZ: Was wünschen Sie sich für die Zukunft für den Buchhandel?

A.H. und R.L.: Dass auf jeden Fall noch recht lange der Bedarf an Büchern besteht und  die Kinder von den Eltern frühzeitig mit Büchern vertraut gemacht werden. Der Wert des Lesens darf nicht durch die schnelllebige Zeit verloren gehen. Gerade in der Vorweihnachtszeit ist das Vorlesen eine Möglichkeit, mittels Bücher wieder mehr Familie zu leben. Dieser Wert geht leider in unserer Gesellschaft oftmals verloren. Bücher können auf jeden Fall Brücken sein. Und oftmals lesen Kinder in Büchern, wie das richtige Leben ist. Deshalb ist es wichtig,  das Interesse und die Wertigkeit von Büchern am Leben zu erhalten.

// Text und Foto von Elke Brand




Psychiatrische Tagesklinik Künzelsau bietet Stressbewältigungstraining an

In unserer November Ausgabe 2018 hatten wir Uwe Hauck im Interview, der mit uns offen über seine Depressionen und Angstzustände gesprochen hat. Uns haben diverse Zuschriften von Betroffenen erreicht. Viele haben von ihren eigenen Erfahrungen in der psychiatrischen Klinik in Weinsberg berichtet, manche aber auch von ihren positiven Erfahrungen mit der etwas weniger bekannten Tagesklinik in Künzelsau, die ebenfalls zu der Klinik in Weinsberg gehört. In dem Gebäude des Krankenhauses besteht die Möglichkeit, dass Betroffene nicht stationär behandelt werden, sondern ambulant, sprich: Die Patienten kommen morgens und gehen nach ihren Therapiesitzungen abends nach Hause. Die Tagesklinik hat 18 Behandlungsplätze für erwachsene Patienten, die die Tagesklinik in der Regel selbstständig aufsuchen. Es gibt individuelle, auf den jeweiligen Patienten abgestimmte,  Behandlungsangebote unter dem Motto ‚Hilfe zur Selbsthilfe‘. Diese umfassen unter anderem, so Frau Stefanie Wohlleben, pflegerische Stationsleitung der allgemeinen Psychiatrie und Psychotherapie Ost an der psychiatrischen Tagesklinik Künzelsau: fachärztliche und fachpsychologische Diagnostik und Therapie, Ergotherapie und Kreativtherapie, störungsspezifische Psychoedukationsgruppen, Bewegungstherapie und Nordic Walking sowie sozialdienstliche Unterstützung, soziales Kompetenztraining, progressive Muskelentspannung, Stressbewältigungstraining, Genussgruppe, Achtsamkeitstraining, Akupunktur und Aromapflege. Am ersten Donnerstag im Monat findet jeweils um 16.15 Uhr eine Stationsführung für interessierte Patienten statt, eine Anmeldung ist nicht zwingend erforderlich, aber erwünscht. Telefon: 07940/5033730. Im Klinikum am Weissenhof in Weinsberg werden jährlich rund 13.000 Patienten ambulant, tagesklinisch oder stationär behandelt.

Weitere Informationen: www.klinikum-weissenhof.de/standorte/kuenzelsau/