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Senioren teilen Erinnerungen mit Schülern

Im Rahmen des Vorqualifizierungsjahrs Arbeit und Beruf (VABR) an der Karoline-Breitinger-Schule konnten die Schüler den Umgang mit alten Menschen und den Beruf des Alltagsbetreuers kennen lernen. In ihrem Fach Sozialpflege gestaltenden die aus Syrien, Afghanistan und Eritrea stammenden Schüler kurz vor Weihnachten ein Projekt mit dem DRK Hohenlohe. Ein Treffen in der Tagespflege des DRK in Gaisbach brachte die Schüler mit den Senioren erstmals zusammen. Die Angehörigen der Tagesgäste wurden gebeten, Bilder aus deren Lebensgeschichte mitzubringen. Die Schüler bereitenden daraufhin Faltbücher, auch Leporellos, genannt vor, die mit den Erinnerungen der Besucher der DRK Tagespflege gefüllt werden sollten.

 

Lebenssituationen werden erneut lebendig

 

Eine Woche später gestalteten die Senioren zusammen mit den Schülern die leeren Seiten der vorbereiteten Faltbücher. So wurden die Erinnerungen der Tagesgäste durch ihre Geschichten und die Bilder ihrer besonderen Lebensstationen erneut lebendig. Die gestalteten Faltbücher bleiben in Besitz der Tagesgäste. Sie bieten nun auch anderen die Möglichkeit sich gemeinsam mit den Senioren zu erinnern und ihre Lebensgeschichte lebendig zu halten. Dieser gelungene Austausch brachte Jung und Alt näher zusammen und weckte bei manchen das Interesse zur Ausbildung zum Alltagsbetreuer. Ganz herzlich bedankt sich die Gruppe der VABR beim DRK Kreisverband Hohenlohe, der Tagespflege Gaisbach und Christa Kokoska für die Möglichkeit der Begegnungen.

 

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises

 




Pfedelbach: Einbruch über die Terassentür

Einbrecher verschafften sich am Dienstag, den 08. Januar 2019, zwischen 7.50 Uhr und 16.15 Uhr Zutritt in ein Einfamilienhaus in der Birkenstraße in Pfedelbach-Heuberg. Über die Terrassentüre gelangen die Täter in das Innere des Wohnhauses und durchwühlten dort sämtliche Schränke und Schubladen. Die Höhe des Diebesgutes ist bislang noch nicht bekannt. Die Polizei sucht Zeugen, denen am Tattag und eventuell auch schon Tage zuvor Personen oder Fahrzeuge verdächtig vorkamen. Hinweise werden unter der Telefonnummer 07941 9300 vom Polizeirevier Öhringen entgegen genommen.

 

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 09. Januar 2019

 

Foto: adobe stock

 




Erste Wahl aus zweiter Hand

In diesem Herbst engagierten sich die Juniorfirma JTK der Kaufmännischen Schule Künzelsau für einen Kleiderverkauf ganz nach dem Motto „Reich ist man nicht durch Besitz, sondern durch das, womit man anderen Menschen etwas Gutes tut“ für die Künzelsauer Tafel. Mit dem Spendenaufruf „Winterbekleidung für den Tafelladen in Künzelsau“ wandte sich das JTK-Team an seine Kollegen in den Betrieben. Eine Woche lang konnte Winterbekleidung an Sammelstellen in den Unternehmen abgegeben werden. Die Resonanz dort war überwältigend. Die Spenden wurden in den Räumlichkeiten der Juniorfirma an der Kaufmännischen Schule Künzelsau zusammengetragen, wo es zeitweise wie in einer Abteilung für Kinder-, Damen- und Herrenbekleidung eines großen Warenhauses aussah und zuging. Die Kleider wurden dort sortiert und für den Verkauf vorbereitet.

An zwei Vormittagen konnten dann gegen eine geringe Geldsumme (ab  0,10 €) die Kunden der Künzelsauer Tafel Winterkleidung bei den JTK-lern erwerben. Dank der straffen Organisation durch die Leitung der Künzelsauer Tafel hatte dort jeder Kunde eine reelle Chance, ein oder mehrere Kleiderstücke zu erwerben.

Das Projekt wäre ohne die zahlreichen Kleiderspenden und die Unterstützung der Tafelleitung nicht möglich gewesen. Ein Dank geht daher an die Spender, den Mitarbeitern der Bürkert Werke GmbH, der Sparkasse Hohenlohekreis, der R. STAHL Schaltgeräte GmbH und der Ziehl Abegg SE. Mit den Einnahmen durch den Kleiderverkauf wurden für den Tafelladen Waschmittel und Mittel zur Körperpflege gekauft. Beide sind dort Mangelware, da diese Produkte in der Regel kein Verfallsdatum haben und so den Kunden des Tafelladens eher selten zur Verfügung stehen. Nicht verkaufte Kleidungsstücke wurden dem Diakonie-Shop und den Kleiderläden des Deutschen Roten Kreuzes in Künzelsau und Öhringen zur Verfügung gestellt.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises

 

 




„Ohne Lametta wäre es netter“

Alle Jahre wieder: Die Abfallwirtschaft Hohenlohekreis bietet am Samstag, 12. Januar 2019 eine flächendeckende Sammlung von Christbäumen im Hohenlohekreis an. Im Vorjahr wurden von den Jungendfeuerwehren, Pfadfindern, dem THW und verschiedenen Vereinen knapp 20.000 Christbäume eingesammelt. Die Abfallwirtschaft belohnt die Mithilfe mit einer Geldspende und unterstützt damit die Vereine und Institutionen in ihrer Jugendarbeit.

Die ausgedienten Christbäume sorgen für klimaneutrale und saubere Energie, indem sie zu wertvollem Brennstoff verarbeitet werden. Deshalb ist es wichtig die Christbäume vollständig von Lametta und sonstigem Weihnachtsschmuck zu befreien. Die Christbäume bitte vollständig abgeräumt am Vortag gut sichtbar am Grundstück zur Abholung bereitlegen. Die Abholung im Gemeindegebiet Öhringen kann nicht flächendeckend erfolgen. In den Gebieten, die in Öhringen nicht erreicht werden, können die Bürger ihren Christbaum auf den neu eröffneten Grüngutplatz Michelbach bringen. Dieser liegt an der Verbindungsstraße zwischen Cappel und Michelbach. Hinweise und Öffnungszeiten stehen im neuen  Abfallkalender und unter www.abfallwirtschaft-hohenlohekreis.de.

Selbstverständlich  können die Christbäume ebenfalls bequem und kostenlos auf den weiteren Grüngut- und Reisigplätzen im Hohenlohekreis abgegeben werden. Eine Abgabe ist bei den Plätzen möglich, bei denen Reisig angeliefert werden kann. Die Angaben stehen im aktuellen Abfallkalender und auf der Homepage der Abfallwirtschaft. Die Abfallwirtschaft bittet um Verständnis, dass eine nachträgliche Abfuhr von nicht mitgenommenen Christbäumen leider nicht möglich ist.

Noch ein Tipp für Gartenbesitzer: Stellen Sie den abgeräumten Christbaum noch eine Weile mit Meisenknödeln behängt auf die Terrasse oder in den Garten. Anschließend können Sie den Christbaum zerkleinern und damit den eigenen Komposthaufen auflockern oder Sie schichten die Zweige im Garten zu einem Reisighaufen, der Kleintieren Schutz bietet.

Weitere Auskünfte erteilt die Service-Hotline der Abfallwirtschaft unter 07940 18-555.

Quelle: Pressemitteilung der Abfallwirtschaft des Hohenlohekreises.




Sperrung zwischen Sindringen und Ohrnberg

Im Stadtwald Forchtenberg und Öhringen werden Holzfällarbeiten durchgeführt. Deshalb müssen entlang des Kochertalradweges der Kanalweg beziehungsweise der Seehäldenweg zwischen Sindringen und Ohrnberg zwischen Freitag, den 11. Januar 2019, und Freitag, den 18. Januar 2019, gesperrt werden. Eine Umleitung ist in beiden Richtungen ausgeschildert. Der Anliegerverkehr ist bis zur Abschrankung zugelassen.

Quelle: Landratsamt des Hohenlohekreises




Wenn Mama im Himmel ist

In einem hellen Zimmer stehen auf einer Decke eine Figurengruppe, Blumen, eine Schüssel mit Wasser und Schwimmkerzen. Drumherum sind Stühle aufgestellt. „Das ist unsere Mitte für die Gruppentreffen“, sagt Hannelore Weber. Sie ist Gruppenleiterin und war lange Vorsitzende des Vereins Lichtblick-TAK e.V. für Trauernde Kinder, Jugendliche und deren Familien. Der gemeinnützige Verein bietet in Künzelsau-Gaisbach verschiedene Gruppen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene an, die ihren Vater, ihre Mutter, ihren Bruder oder ihre Schwester verloren haben. Für Trauernde, die nicht in eine Gruppe gehen möchten, gibt es Einzelgespräche. Denn zur Trauerarbeit werde Unterstützung benötigt. Dafür stehe die Figurengruppe in der Kreismitte: Sie sei das Symbol, dass man in so einer Situation alleine nicht weiterkomme, sondern dass man Menschen brauche, die einen halten und auch aushalten, erklärt Weber.

 

„Kinder sollten Trauer durchleben können“

 

„Die akute Trauer sollte ein Kind durchleben dürfen, um seelisch gesund erwachsen werden zu können“, ist Hannelore Weber überzeugt. Wenn ein Kind das nicht dürfe, bekomme alles eine Schwere und irgendwann, wenn keiner mehr damit rechnet, taucht die Trauer wieder auf. Deshalb muss sie verarbeitet werden. „Trauer ist bei Kindern entwicklungsabhängig“, hat die Gruppenleiterin erfahren. Hinzu komme, dass die Kinder ihre Familien nicht auch noch mit ihren eigenen Nöten belasten wollen.

 

Und genau hier greift das Angebot des Vereins: In Kleingruppen von fünf oder sechs Kindern erleben sie, dass „sie mit ihren Gedanken und Emotionen in Ordnung sind“. Sie lernen, dass auch andere Kinder so etwas erlebt haben. Zu Beginn einer Gruppenstunde werden Kerzen angezündet in Erinnerung an die Verstorbenen, dann darf jedes Kind seine Gedanken und Gefühle äußern. Es wird gebastelt und gemalt – und auch gelacht. „In den Gruppen geht es lebendig zu“. Als Symbol der Liebe haben die Kinder mit ihren Handabdrücken an einer Wand ein großes Herz gestaltet. Andere Wände sind bemalt mit Bildern, die sie mit den Verstorbenen verbinden – „die Kinder wollten Spuren hinterlassen“, erklärt Hannelore Weber.

 

Man braucht Menschen, die einen halten

 

Motor für die Gründung von TAK e.V. waren Hannelore Weber und Rita Kinner. „Ich habe damals Seminare für trauernde Erwachsene gegeben“, erzählt Hannelore Weber. Rita Kinner regte an, auch Gruppen für Kinder einzurichten. Nach einer Informationsveranstaltung in der AOK Heilbronn konnte der Verein aus der Taufe gehoben werden. Rund 1.800 Stunden ehrenamtlicher Arbeit leisten Hannelore Weber und andere ehrenamtliche Mitarbeiter jährlich für den Verein in Heilbronn und Gaisbach. Von Beginn an war sin Heilbroe Vereinsvorsitzende, mittlerweile hat der Heilbronner Arzt Dr. Matthias Schuldes dieses Amt übernommen. Nach und nach soll der Verein in jüngere Hände übergeben werden.

Der Verein finanziert sich ausschließlich durch Spenden – die Gruppen und Gespräche sind für die Teilnehmer kostenfrei. „2006 habe ich Bettina Würth um finanzielle Unterstützung gebeten“, erzählt das Gründungsmitglied. Die Beiratsvorsitzende der Würth-Gruppe war gleich begeistert von der Idee. Seit 2012 stellt Würth dem Verein eine Wohnung mietfrei zur Verfügung, damit die Familien nicht so weite Wege fahren müssen. Seither hat der Verein einen weiteren Standort in Gaisbach.

 

„2006 habe ich Bettina Würth um finanzielle Unterstützung gebeten“

 

Der erste Kontakt zwischen Trauernden und dem Verein entsteht über ein Telefongespräch, dann gibt es ein Gespräch mit dem jeweiligen Elternteil. Im zweiten Schritt wird das betroffene Kind gefragt, ob es in eine Gruppe möchte. Häufig verschieben die Kinder deshalb sogar ihre Hobbys. Die meisten Kinder kommen etwa ein bis eineinhalb Jahre – eine Bestätigung für die Gruppenleiterin, dass die Gruppen ihnen guttun und die Beziehung zwischen ihr und den Kindern und Jugendlichen stimmt. Zwar hat die Gruppenleiterin immer einen bestimmten Stundenablauf geplant, geht aber flexibel auf die Kinder und deren Bedürfnisse ein. Um mit ihnen angemessen umgehen zu können, ist laut Hannelore Weber eine Professionalität nötig, die sie durch die Ausbildung als Gestalttherapeutin erworben hat.

Das Angebot von TAK e.V. ist weltanschaulich neutral und offen für jeden. Zusätzlich zu den Gruppen und Gesprächen bietet der Verein auch Fachtage und Infoveranstaltungen für Menschen in den entsprechenden Berufen an, „denn auch Erzieher, Sozialarbeiter oder Lehrer sollten wissen, wie sie mit trauernden Kindern umgehen können“.

 

Lernen, dass es Menschen gibt, die Ähnliches durchlebt haben

 

Einmal im Jahr lädt der Verein die Kinder und ihre Angehörigen zu einem Grillfest in das Sozialinstitut Würth in Gaisbach ein. Auch dabei erfährt der Verein Unterstützung. Die Männer vom Verein EMC Obersulm bringen alles für das Mittagessen mit und stellen oft noch eine Aufführung auf die Beine. Und auch vier Würth-Mitarbeiterinnen helfen mit, denn „bei rund 80 Kindern und ihren Familien ist das einiges an Arbeit“, so Weber.

Die Kinder lernen, sich gegenseitig Halt zu geben.
Foto: GSCHWÄTZ

 

Lichtblick:

Für Kinder, deren Papa gestorben ist, gibt es bei Lichtblick – TAK e.V. in Gaisbach seit kurzem eine neue Gruppe. Sie findet 14-tägig freitagnachmittags statt und ist offen für Kinder ab der Klasse fünf. Es sind noch Plätze frei. Weitere Gruppen für Kinder ab Klasse eins, deren Mama, Bruder oder Schwester gestorben sind, können eingerichtet werden. Kontakt über info@lichtblick-tak.de oder telefonisch: 07 00/ 11 22 44 77.




Kein Monster

Die heute 70-jährige Elisabeth ist in Künzelsau geboren und aufgewachsen. Ab der dritten Klasse der Grundschule zog sie mit ihren Eltern, ihrer Oma und den zwei jüngeren Brüdern nach Niedernhall. Ihr Vater war gelernter Schreiner und arbeitete später für eine Baufirma, während ihre Mutter Hausfrau war. Nachdem Elisabeth S. ihren Hauptschulabschluss in Niedernhall absolviert hat, ging sie nach Köln und besuchte drei Jahre lang die Hauswirtschaftsschule. Danach hat sie im Caritas-Krankenhaus in Bad Mergentheim eine Ausbildung zur Krankenschwester gemacht. In der Zeit hat sie ihren Mann kennengelernt, der dort Patient gewesen sein soll. Die beiden heirateten 1970 und lebten in Künzelsau. Sie nahm eine Stelle im Künzelsauer Krankenhaus an, bis ihr Sohn 1971 geboren wurde. Nach einer beruflichen Pause fing sie wieder im Künzelsauer Krankenhaus an zu arbeiten. Ihr Mann war als Beamter des Wasserwirtschaftsamtes in Heilbronn tätig. Er starb vor zehn Jahren. Elisabeth S. lebt seitdem allein in einem Einfamilienhaus in Künzelsau. Sie hat laut eigenen Aussagen  einen Freund, den sie aber nur drei bis vier Mal im Jahr trifft. Er wohnt drei Stunden entfernt und ist verheiratet. Deshalb begrenzt sich der Kontakt häufig auf SMS oder Telefonate. Aktuell ist die Angeklagte in der Justizvollzugsanstalt Schwäbisch Gmünd untergebracht.




FRISCH GEDRUCKT: UNSERE JANUAR-AUSGABE

// Niedernhall vor dem Countdown – Ärger vor der Gemeinderatswahl

// Das Schweigen der Elisabeth S. – ist dieses Medikament an Oles Tod schuld?

// Hui Bui in Forchtenberg – Gespensterjagd auf schwäbisch

// Nicht jeder stirbt für sich alleine & Die Kunst des Sterbens

Titelseite der GSCHWÄTZ-Januar-Ausgabe 2019

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Wir lieben unser Ländle.




Ciara – Suchaktion mit glücklichem Verlauf

Seit Mittwochnachmittag, den 02. Januar 2019, circa 13.30 Uhr, wurde in Bretzfeld-Unterheimbach ein 10-jähriges Mädchen vermisst. Die sofort am Mittwoch eingeleiteten und am Donnerstag mit starken Kräften fortgesetzten großangelegten Suchaktionen fanden gegen 15.30 Uhr am Donnerstagnachmittag ein glückliches Ende. Das Mädchen wurde in einem Waldgebiet bei Unterheimbach von einem Radfahrer entdeckt der daraufhin umgehend die Polizei verständigte und das Mädchen zur Mehrzweckhalle in die Schulstraße brachte. Von dort aus hatten Polizei, Feuerwehr, Rettungshundestaffel und Deutsches Rotes Kreuz die Suchmaßnahmen koordiniert. Die Einsatzkräfte wurden hierbei hervorragend durch das DRK Hohenlohekreis versorgt. Der Radfahrer, beruflich selbst als Rettungssanitäter tätig, hatte sich mit seinem Fahrrad im Wald auf die Suche nach dem Mädchen gemacht, nachdem er bereits am Mittwoch die Absuche mit dem Hubschrauber bemerkte und aus den Medien von der Suchaktion erfuhr. Nach bisherigen Erkenntnissen verbrachte Ciara die Nacht auf Donnerstag und die Zeit bis 15.30 Uhr im Wald und hatte sich dort versteckt. Sie wurde nach dem Auffinden sofort von Hilfskräften des DRK betreut und war leicht unterkühlt. Sonst ging es ihr gut. Das Kind wurde noch am Abend in die Obhut ihrer glücklichen und erleichterten Mutter übergeben.

 

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Rathausgeflüster: Ein Externer hilft beim Rechnen

von de alte Fraa von drobbe de Höh‘

 

Die Musikschule steht net sou gut da,

wie mehr des gern hätt ghat.

Abber wie krieg mer die widder in a besseres Futter,

damit es in Zukunft klappt

mit de schwarze Zahle satt?

 

Des hat dich die Stadt Kiau gfragt und hat sich Rat gholt bei einem, der sich auskennt mit Zahlen.

Abber des macht der halt au net für lau.

Der is ja schlau.

 

Sonscht hätt‘ ihn die Stadt Kiau ja a net gholt.

Denn offesichtlich gibt es ja keinen im Rathaus,

dem mer zugetraut hätt‘,

ähnliche Berechnunge zur Musikschul‘ zu machen.

Des muss mer verstehn.

Die müsset ja a alle pünktlich in de Feierabend gehn.

 

Jetzt hat der gerechnet und getüftelt und gemacht

und schlussendlich hat dem sei ganze Arbeit ja au einiges zu Tage gebracht:

Macht die Musikschule ä bissle teurer,

dann habt ihr ä kloi bissle Einnahme mehr

und sou tiefrote Zahle nimme ganz so sehr.

 

Ei der Bimbam. Des muss schon ein ganz kluger Kerle gwe sei, der des auf höchscht kompliziert teure Weise ausgerechnet hat und damit zu dieser Erkenntnis gekomme is sou ganz nebenbei.

Des kann net jeder. Zumindest koiner von de Stadtverwaltung.

Mit Vollgas soll es vorangehen.
Karikatur: Natalis Lorenz