1

„Ohne Lametta wäre es netter“

Alle Jahre wieder: Die Abfallwirtschaft Hohenlohekreis bietet am Samstag, 12. Januar 2019 eine flächendeckende Sammlung von Christbäumen im Hohenlohekreis an. Im Vorjahr wurden von den Jungendfeuerwehren, Pfadfindern, dem THW und verschiedenen Vereinen knapp 20.000 Christbäume eingesammelt. Die Abfallwirtschaft belohnt die Mithilfe mit einer Geldspende und unterstützt damit die Vereine und Institutionen in ihrer Jugendarbeit.

Die ausgedienten Christbäume sorgen für klimaneutrale und saubere Energie, indem sie zu wertvollem Brennstoff verarbeitet werden. Deshalb ist es wichtig die Christbäume vollständig von Lametta und sonstigem Weihnachtsschmuck zu befreien. Die Christbäume bitte vollständig abgeräumt am Vortag gut sichtbar am Grundstück zur Abholung bereitlegen. Die Abholung im Gemeindegebiet Öhringen kann nicht flächendeckend erfolgen. In den Gebieten, die in Öhringen nicht erreicht werden, können die Bürger ihren Christbaum auf den neu eröffneten Grüngutplatz Michelbach bringen. Dieser liegt an der Verbindungsstraße zwischen Cappel und Michelbach. Hinweise und Öffnungszeiten stehen im neuen  Abfallkalender und unter www.abfallwirtschaft-hohenlohekreis.de.

Selbstverständlich  können die Christbäume ebenfalls bequem und kostenlos auf den weiteren Grüngut- und Reisigplätzen im Hohenlohekreis abgegeben werden. Eine Abgabe ist bei den Plätzen möglich, bei denen Reisig angeliefert werden kann. Die Angaben stehen im aktuellen Abfallkalender und auf der Homepage der Abfallwirtschaft. Die Abfallwirtschaft bittet um Verständnis, dass eine nachträgliche Abfuhr von nicht mitgenommenen Christbäumen leider nicht möglich ist.

Noch ein Tipp für Gartenbesitzer: Stellen Sie den abgeräumten Christbaum noch eine Weile mit Meisenknödeln behängt auf die Terrasse oder in den Garten. Anschließend können Sie den Christbaum zerkleinern und damit den eigenen Komposthaufen auflockern oder Sie schichten die Zweige im Garten zu einem Reisighaufen, der Kleintieren Schutz bietet.

Weitere Auskünfte erteilt die Service-Hotline der Abfallwirtschaft unter 07940 18-555.

Quelle: Pressemitteilung der Abfallwirtschaft des Hohenlohekreises.




Sperrung zwischen Sindringen und Ohrnberg

Im Stadtwald Forchtenberg und Öhringen werden Holzfällarbeiten durchgeführt. Deshalb müssen entlang des Kochertalradweges der Kanalweg beziehungsweise der Seehäldenweg zwischen Sindringen und Ohrnberg zwischen Freitag, den 11. Januar 2019, und Freitag, den 18. Januar 2019, gesperrt werden. Eine Umleitung ist in beiden Richtungen ausgeschildert. Der Anliegerverkehr ist bis zur Abschrankung zugelassen.

Quelle: Landratsamt des Hohenlohekreises




Wenn Mama im Himmel ist

In einem hellen Zimmer stehen auf einer Decke eine Figurengruppe, Blumen, eine Schüssel mit Wasser und Schwimmkerzen. Drumherum sind Stühle aufgestellt. „Das ist unsere Mitte für die Gruppentreffen“, sagt Hannelore Weber. Sie ist Gruppenleiterin und war lange Vorsitzende des Vereins Lichtblick-TAK e.V. für Trauernde Kinder, Jugendliche und deren Familien. Der gemeinnützige Verein bietet in Künzelsau-Gaisbach verschiedene Gruppen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene an, die ihren Vater, ihre Mutter, ihren Bruder oder ihre Schwester verloren haben. Für Trauernde, die nicht in eine Gruppe gehen möchten, gibt es Einzelgespräche. Denn zur Trauerarbeit werde Unterstützung benötigt. Dafür stehe die Figurengruppe in der Kreismitte: Sie sei das Symbol, dass man in so einer Situation alleine nicht weiterkomme, sondern dass man Menschen brauche, die einen halten und auch aushalten, erklärt Weber.

 

„Kinder sollten Trauer durchleben können“

 

„Die akute Trauer sollte ein Kind durchleben dürfen, um seelisch gesund erwachsen werden zu können“, ist Hannelore Weber überzeugt. Wenn ein Kind das nicht dürfe, bekomme alles eine Schwere und irgendwann, wenn keiner mehr damit rechnet, taucht die Trauer wieder auf. Deshalb muss sie verarbeitet werden. „Trauer ist bei Kindern entwicklungsabhängig“, hat die Gruppenleiterin erfahren. Hinzu komme, dass die Kinder ihre Familien nicht auch noch mit ihren eigenen Nöten belasten wollen.

 

Und genau hier greift das Angebot des Vereins: In Kleingruppen von fünf oder sechs Kindern erleben sie, dass „sie mit ihren Gedanken und Emotionen in Ordnung sind“. Sie lernen, dass auch andere Kinder so etwas erlebt haben. Zu Beginn einer Gruppenstunde werden Kerzen angezündet in Erinnerung an die Verstorbenen, dann darf jedes Kind seine Gedanken und Gefühle äußern. Es wird gebastelt und gemalt – und auch gelacht. „In den Gruppen geht es lebendig zu“. Als Symbol der Liebe haben die Kinder mit ihren Handabdrücken an einer Wand ein großes Herz gestaltet. Andere Wände sind bemalt mit Bildern, die sie mit den Verstorbenen verbinden – „die Kinder wollten Spuren hinterlassen“, erklärt Hannelore Weber.

 

Man braucht Menschen, die einen halten

 

Motor für die Gründung von TAK e.V. waren Hannelore Weber und Rita Kinner. „Ich habe damals Seminare für trauernde Erwachsene gegeben“, erzählt Hannelore Weber. Rita Kinner regte an, auch Gruppen für Kinder einzurichten. Nach einer Informationsveranstaltung in der AOK Heilbronn konnte der Verein aus der Taufe gehoben werden. Rund 1.800 Stunden ehrenamtlicher Arbeit leisten Hannelore Weber und andere ehrenamtliche Mitarbeiter jährlich für den Verein in Heilbronn und Gaisbach. Von Beginn an war sin Heilbroe Vereinsvorsitzende, mittlerweile hat der Heilbronner Arzt Dr. Matthias Schuldes dieses Amt übernommen. Nach und nach soll der Verein in jüngere Hände übergeben werden.

Der Verein finanziert sich ausschließlich durch Spenden – die Gruppen und Gespräche sind für die Teilnehmer kostenfrei. „2006 habe ich Bettina Würth um finanzielle Unterstützung gebeten“, erzählt das Gründungsmitglied. Die Beiratsvorsitzende der Würth-Gruppe war gleich begeistert von der Idee. Seit 2012 stellt Würth dem Verein eine Wohnung mietfrei zur Verfügung, damit die Familien nicht so weite Wege fahren müssen. Seither hat der Verein einen weiteren Standort in Gaisbach.

 

„2006 habe ich Bettina Würth um finanzielle Unterstützung gebeten“

 

Der erste Kontakt zwischen Trauernden und dem Verein entsteht über ein Telefongespräch, dann gibt es ein Gespräch mit dem jeweiligen Elternteil. Im zweiten Schritt wird das betroffene Kind gefragt, ob es in eine Gruppe möchte. Häufig verschieben die Kinder deshalb sogar ihre Hobbys. Die meisten Kinder kommen etwa ein bis eineinhalb Jahre – eine Bestätigung für die Gruppenleiterin, dass die Gruppen ihnen guttun und die Beziehung zwischen ihr und den Kindern und Jugendlichen stimmt. Zwar hat die Gruppenleiterin immer einen bestimmten Stundenablauf geplant, geht aber flexibel auf die Kinder und deren Bedürfnisse ein. Um mit ihnen angemessen umgehen zu können, ist laut Hannelore Weber eine Professionalität nötig, die sie durch die Ausbildung als Gestalttherapeutin erworben hat.

Das Angebot von TAK e.V. ist weltanschaulich neutral und offen für jeden. Zusätzlich zu den Gruppen und Gesprächen bietet der Verein auch Fachtage und Infoveranstaltungen für Menschen in den entsprechenden Berufen an, „denn auch Erzieher, Sozialarbeiter oder Lehrer sollten wissen, wie sie mit trauernden Kindern umgehen können“.

 

Lernen, dass es Menschen gibt, die Ähnliches durchlebt haben

 

Einmal im Jahr lädt der Verein die Kinder und ihre Angehörigen zu einem Grillfest in das Sozialinstitut Würth in Gaisbach ein. Auch dabei erfährt der Verein Unterstützung. Die Männer vom Verein EMC Obersulm bringen alles für das Mittagessen mit und stellen oft noch eine Aufführung auf die Beine. Und auch vier Würth-Mitarbeiterinnen helfen mit, denn „bei rund 80 Kindern und ihren Familien ist das einiges an Arbeit“, so Weber.

Die Kinder lernen, sich gegenseitig Halt zu geben.
Foto: GSCHWÄTZ

 

Lichtblick:

Für Kinder, deren Papa gestorben ist, gibt es bei Lichtblick – TAK e.V. in Gaisbach seit kurzem eine neue Gruppe. Sie findet 14-tägig freitagnachmittags statt und ist offen für Kinder ab der Klasse fünf. Es sind noch Plätze frei. Weitere Gruppen für Kinder ab Klasse eins, deren Mama, Bruder oder Schwester gestorben sind, können eingerichtet werden. Kontakt über info@lichtblick-tak.de oder telefonisch: 07 00/ 11 22 44 77.




Kein Monster

Die heute 70-jährige Elisabeth ist in Künzelsau geboren und aufgewachsen. Ab der dritten Klasse der Grundschule zog sie mit ihren Eltern, ihrer Oma und den zwei jüngeren Brüdern nach Niedernhall. Ihr Vater war gelernter Schreiner und arbeitete später für eine Baufirma, während ihre Mutter Hausfrau war. Nachdem Elisabeth S. ihren Hauptschulabschluss in Niedernhall absolviert hat, ging sie nach Köln und besuchte drei Jahre lang die Hauswirtschaftsschule. Danach hat sie im Caritas-Krankenhaus in Bad Mergentheim eine Ausbildung zur Krankenschwester gemacht. In der Zeit hat sie ihren Mann kennengelernt, der dort Patient gewesen sein soll. Die beiden heirateten 1970 und lebten in Künzelsau. Sie nahm eine Stelle im Künzelsauer Krankenhaus an, bis ihr Sohn 1971 geboren wurde. Nach einer beruflichen Pause fing sie wieder im Künzelsauer Krankenhaus an zu arbeiten. Ihr Mann war als Beamter des Wasserwirtschaftsamtes in Heilbronn tätig. Er starb vor zehn Jahren. Elisabeth S. lebt seitdem allein in einem Einfamilienhaus in Künzelsau. Sie hat laut eigenen Aussagen  einen Freund, den sie aber nur drei bis vier Mal im Jahr trifft. Er wohnt drei Stunden entfernt und ist verheiratet. Deshalb begrenzt sich der Kontakt häufig auf SMS oder Telefonate. Aktuell ist die Angeklagte in der Justizvollzugsanstalt Schwäbisch Gmünd untergebracht.




FRISCH GEDRUCKT: UNSERE JANUAR-AUSGABE

// Niedernhall vor dem Countdown – Ärger vor der Gemeinderatswahl

// Das Schweigen der Elisabeth S. – ist dieses Medikament an Oles Tod schuld?

// Hui Bui in Forchtenberg – Gespensterjagd auf schwäbisch

// Nicht jeder stirbt für sich alleine & Die Kunst des Sterbens

Titelseite der GSCHWÄTZ-Januar-Ausgabe 2019

=> Alles zu unseren Top-Themen und viele weitere Hintergrundinformationen lest ihr in unserer neuen, frisch gedruckten GSCHWÄTZ-Januar-Ausgabe

// Ab heute an allen Vertriebsstellen im Hohenlohekreis zu kaufen oder bei uns bestellen:  per E-Mail info@gschwaetz.de oder telefonisch unter der 07940 935 557

Wir lieben unser Ländle.




Ciara – Suchaktion mit glücklichem Verlauf

Seit Mittwochnachmittag, den 02. Januar 2019, circa 13.30 Uhr, wurde in Bretzfeld-Unterheimbach ein 10-jähriges Mädchen vermisst. Die sofort am Mittwoch eingeleiteten und am Donnerstag mit starken Kräften fortgesetzten großangelegten Suchaktionen fanden gegen 15.30 Uhr am Donnerstagnachmittag ein glückliches Ende. Das Mädchen wurde in einem Waldgebiet bei Unterheimbach von einem Radfahrer entdeckt der daraufhin umgehend die Polizei verständigte und das Mädchen zur Mehrzweckhalle in die Schulstraße brachte. Von dort aus hatten Polizei, Feuerwehr, Rettungshundestaffel und Deutsches Rotes Kreuz die Suchmaßnahmen koordiniert. Die Einsatzkräfte wurden hierbei hervorragend durch das DRK Hohenlohekreis versorgt. Der Radfahrer, beruflich selbst als Rettungssanitäter tätig, hatte sich mit seinem Fahrrad im Wald auf die Suche nach dem Mädchen gemacht, nachdem er bereits am Mittwoch die Absuche mit dem Hubschrauber bemerkte und aus den Medien von der Suchaktion erfuhr. Nach bisherigen Erkenntnissen verbrachte Ciara die Nacht auf Donnerstag und die Zeit bis 15.30 Uhr im Wald und hatte sich dort versteckt. Sie wurde nach dem Auffinden sofort von Hilfskräften des DRK betreut und war leicht unterkühlt. Sonst ging es ihr gut. Das Kind wurde noch am Abend in die Obhut ihrer glücklichen und erleichterten Mutter übergeben.

 

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Rathausgeflüster: Ein Externer hilft beim Rechnen

von de alte Fraa von drobbe de Höh‘

 

Die Musikschule steht net sou gut da,

wie mehr des gern hätt ghat.

Abber wie krieg mer die widder in a besseres Futter,

damit es in Zukunft klappt

mit de schwarze Zahle satt?

 

Des hat dich die Stadt Kiau gfragt und hat sich Rat gholt bei einem, der sich auskennt mit Zahlen.

Abber des macht der halt au net für lau.

Der is ja schlau.

 

Sonscht hätt‘ ihn die Stadt Kiau ja a net gholt.

Denn offesichtlich gibt es ja keinen im Rathaus,

dem mer zugetraut hätt‘,

ähnliche Berechnunge zur Musikschul‘ zu machen.

Des muss mer verstehn.

Die müsset ja a alle pünktlich in de Feierabend gehn.

 

Jetzt hat der gerechnet und getüftelt und gemacht

und schlussendlich hat dem sei ganze Arbeit ja au einiges zu Tage gebracht:

Macht die Musikschule ä bissle teurer,

dann habt ihr ä kloi bissle Einnahme mehr

und sou tiefrote Zahle nimme ganz so sehr.

 

Ei der Bimbam. Des muss schon ein ganz kluger Kerle gwe sei, der des auf höchscht kompliziert teure Weise ausgerechnet hat und damit zu dieser Erkenntnis gekomme is sou ganz nebenbei.

Des kann net jeder. Zumindest koiner von de Stadtverwaltung.

Mit Vollgas soll es vorangehen.
Karikatur: Natalis Lorenz

 




Vermisste Ciara wohlauf

Die seit Mittwoch, den 02. Januar 2019, vermisste zehnjährige Ciara aus Bretzfeld-Unterheimbach soll gefunden worden und wohlauf sein. „Das Polizeipräsidium Heilbronn prüft gerade noch nähere Angaben“, so Sinah Moll, Pressesprecherin des Polizeipräsidiums Heilbronn auf Gschwätz-Nachfrage.

Die vermisste 10-jährige Ciara wurde am Donnerstag, den 03. Januar 2019, um zirka 15.30 Uhr in einem Waldgebiet in Unterheimbach wohlauf von einem aufmerksamen Fahrradfahrer aufgefunden. Derzeit ist nicht bekannt, wo sich das Mädchen in der Nacht aufgehalten hatte. Bei dem Einsatz arbeitete eine Vielzahl an Organisationen erfolgreich zusammen. Polizeikräfte des Polizeipräsidiums Einsatz unterstützten die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten des Polizeipräsidiums Heilbronn. Neben den zahlreichen Polizeistreifen waren 65 Hundeführerinnen und Hundeführer mit 36 Hunden der Rettungshundestaffeln BRH Unterland, BRH Rems-Muhr, BRH Ludwigshafen-Mannheim, DRK Bad Mergentheim, DRK Heidelberg, DRK Mosbach und BRH Mittlerer Neckar mit der Suche des Mädchens beschäftigt. Auch das Technische Hilfswerk Heidelberg war vor Ort. 15 Angehörige des Deutschen Roten Kreuzes Hohenlohekreis versorgten die Einsatz- und Rettungskräfte. Zusätzlich unterstützte eine Hubschrauberbesatzung und die freiwillige Feuerwehr Unterheimbach bei der Fahndung.

Quelle:Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Straßenmeistereien im Hohenlohekreis sind auf den Winter vorbereitet

Im Hohenlohekreis haben die beiden Straßenmeistereien insgesamt 662 Kilometer Bundes- Landes- und Kreisstraßen zu betreuen. Dafür wurden insgesamt zirka 2600 Tonnen Streusalz in den jeweiligen Streustofflagern eingelagert. In der Straßenmeisterei Öhringen werden samt zugehörigem Salzsilo bei Grünbühl rund 1.200 Tonnen Streusalz bevorratet. Im Bereich der Straßenmeisterei Künzelsau wurden in der örtlichen Salzhalle 800 Tonnen und zusätzliche 600 Tonnen im Stützpunkt Krautheim eingelagert. Die Streusalzbevorratung ist allerdings nur ein kleiner Teil der umfassenden Vorbereitungen. Alle 15 benötigten Fahrzeuge und Geräte wurden von den Mitarbeitern in den letzten Wochen gewartet und einsatzfähig gemacht. Orangefarbene Schneezeichen wurden gesetzt, Streugutbehälter an Steigungsstrecken aufgefüllt und Verkehrszeichen zur Warnung vor Glatteisgefahrenstellen aufgestellt. Über 17 Kilometer Schneezäune entlang von kritischen Streckenabschnitten werden aufgebaut.

Sieben Tage die Woche im Einsatz

Im Regelfall sind im Winterdienst acht landkreiseigene Räum- und Streufahrzeuge sowie ein Kleingeräteträger für Geh- und Radwege im Einsatz. Zusätzlich stehen bei starkem Schneefall weitere sechs Mietfahrzeuge von privaten Fuhrunternehmern zur weiteren Unterstützung unter Vertrag. Diese Räum- und Streufahrzeuge sind dann jeweils im Zweischichtbetrieb, 7 Tage die Woche, ab 4 Uhr bis 22 Uhr im Einsatz. In den übrigen Zeiten wird nicht bzw. nur in besonderen Ausnahmefällen geräumt oder gestreut.

Salzmenge bei gleichbleibender Wirkung reduzieren

Auf die Fahrbahn wird aus ökologischen und wirtschaftlichen Gründen ein Gemisch aus 70 Prozent trockenem Streusalz und 30 Prozent salzhaltiger Sole gestreut. Die Vorteile dieses sogenannten „FS 30 Feuchtsalzes“, sind unter anderem eine wesentlich schnellere und bessere Tauwirkung, verbesserte Haftung und eine insgesamt längere Liege- und Wirkungsdauer auf der Fahrbahnoberfläche. Dadurch kann die erforderliche Salzmenge bei gleichbleibender Wirkung deutlich reduziert werden.

Der Winterdiensteinsatz im durchgehenden Schichtbetrieb ist für die Einsatzleiter und Mitarbeiter eine sehr herausfordernde Tätigkeit. Auch deshalb werden alle Verkehrsteilnehmer um entsprechende Rücksichtnahme bei Begegnungen mit den breiten Räumfahrzeugen gebeten. Durch eine vorausschauende und umsichtige Fahrweise bei winterlichen Straßenverhältnissen können unnötige Verkehrsunfälle und Staus vermieden werden.

 

Quelle: Landratsamt des Hohenlohekreises

Die Straßenmeistereien Künzelsau und Öhringen haben sich auf den Wintereinbruch vorbereitet.
Foto: Landratsamt des Hohenlohekreises

 




Ciara aus Bretzfeld-Unterheimbach wird vermisst

Seit Mittwoch, dem 2. Januar 2019, 13 Uhr, wird die zehnjährige Ciara aus Bretzfeld-Unterheimbach vermisst. Das Mädchen schlich sich nach einem Streit mit der Mutter aus dem Haus und besuchte eine Freundin in Unterheimbach. Um circa 16.30 Uhr verabschiedete sie sich von der Freundin und trat den Heimweg an. Seither fehlt von dem Mädchen jede Spur. Die Polizei sucht seit gestern Abend in einem Großaufgebot mit Personenspürhunden und einem Hubschrauber nach der 10-Jährigen.

Ciara ist circa 140 Zentimeter groß, hat blonde schulterlange Haare und eine normale Statur. Sie war bekleidet mit einer dunkelblauen Jacke, blauen Leggins, schwarzen Turnschuhen. Wer Hinweise zur Vermissten geben kann, wird darum gebeten, sich mit dem Polizeirevier Öhringen unter der Telefonnummer 07941 9300 in Verbindung zu setzen.

Vermisstenfahndung: Wer hat Ciara gesehen?
Foto: Polizeipräsidium Heilbronn

Quelle: Polizeipräsidium Heilbronn