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Niedernhall rechtfertigt AfD-Veranstaltung

Die AfD-Veranstaltung in Niedernhall am 02. Februar 2019 hat für viel Wirbel gesorgt. Bereits vor der Veranstaltung erhielt die Stadt Niedernhall viele Nachfragen bezüglich dieser Veranstaltung.

Die Stadtverwaltung von Niedernhall äusserte sich in ihrem Bekanntmachungsblatt vom 01. Februar 2019 wie folgt zu der AfD-Veranstaltung in der Stadthalle Niedernhall: „Aufgrund vieler Nachfragen möchte die Stadtverwaltung auf folgende Punkte hinweisen:

Bei der Stadthalle handelt es sich um eine öffentliche Einrichtung, die entsprechend ihres Widmungszweckes von jeder natürlichen und juristischen Person gleichermaßen genutzt werden darf. Dazu zählen auch zugelassene Parteien der Bundesrepublik Deutschland.
Es gibt Personen, die die AfD als eine populistische Vereinigung betrachten und die Parteie als verfassungswidrig ansehen. Allerdings handelt es sich um eine demokratisch gewählte Partei, die in Landtagen und dem Bundestag vertreten ist. Insoweit ist bei der Zulassungsbetrachtung – wie auch bei früheren Veranstaltungen anderer Parteien in der Stadthalle – der Gleichheitsgrundsatz zwingend zu berücksichtigen.“

 




Wie man mit Pubertierenden umgeht

Loslassen und Halt geben – Vortrag von Dr. Jan-Uwe Rogge

Am Donnerstag, den 21. Februar 2019, 19.30 Uhr, hält der Autor und Erziehungsberater Dr. Jan-Uwe Rogge (Foto links) in der Stadthalle Ingelfingen einen Vortrag zum Thema Pubertät. Die Pubertät der Kinder ist manchmal eine Belastung für die ganze Familie. Stress, Streit und Konflikte prägen den familiären Alltag. Heranwachsende beginnen ganz eigene, hin und wieder auch gefahrvolle Wege zu suchen. Solch eine Wegsuche ist mit Gefühlsschwankungen verbunden – mal himmelhochjauchzend, mal zu Tode betrübt; mal einfühlsam tolerant, mal schroff auflehnend; mal das „kleine“ Kind, das man kannte, mal jener unbekannte Heranwachsende mit ganz eigenen, häufig provozierend-schockierenden Ansichten. Eltern sind verunsichert: Wie sollen sie mit ihren pubertierenden Kindern reden, ohne belehrend oder entmutigend zu wirken?
Der Vortrag wendet sich an Eltern von pubertierenden Kindern. Es soll versucht werden, praktische Antworten auf alltägliche Erziehungssituationen zu geben.

Kartenvorverkauf bei Presse Turber in Ingelfingen und der Buchhandlung Lindenmaier & Harsch in Künzelsau. Karten im Vorverkauf kosten neun Euro, an der Abendkasse zehn Euro.

Veranstalter ist der Förderverein der Georg-Fahrbach-Schule e.V., Ingelfingen

Jan-Uwe Rogge gilt als Experte, wenn es um Pubertät geht. Foto: privat




Dörzbach: Randalierende Frauen in Gaststätte

Im Rahmen des Pferdemarktes kam es am Samstag, den 09. Februar 2019, um zirka 17.45 Uhr in einer Gaststätte in der Hauptstraße in Dörzbach zu Auseinandersetzungen zwischen mehreren Personen. Hierbei sprühte eine 46-jährige Frau einer 22-Jährigen mit Pfefferspray ins Gesicht und verletzte sie dadurch leicht. Unabhängig davon kam es zu verbalen Auseinandersetzungen zwischen zwei Personengruppen. In der Folge stürzte einer von ihnen zu Boden und zog sich ebenfalls leichte Verletzungen zu. Die 22-Jährige kam mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus. Durch einschreitende Beamte vor Ort konnte die Lage unter Kontrolle gebracht werden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 11. Februar 2019

Foto: GSCHWÄTZ/Archiv




Verkehrsunfall mit fünf Verletzten

Zu einem Verkehrsunfall mit fünf verletzten Personen kam es am Montagnachmittag, den 11. Februar 2019, gegen 13.30 Uhr, an einer Kreuzung zwischen Schleierhof und Sindeldorf auf Gemarkung Schöntal. Die Kreisstraße zwischen den beiden Ortschaften kreuzt im Bereich der Unfallstelle die Landesstraße zwischen Westernhausen und Crispenhofen. Die Vorfahrtsregelung an der Kreuzung erfolgt mittels eines Stopp-Schildes für den Verkehr auf der Kreisstraße. Eben diese Vorfahrtsregelung missachtete der Fahrer eines Mercedes und querte mit seinem Wagen die Kreuzung. Zeitgleich kam aus Richtung Crispenhofen ein Seat, dessen Fahrer eine Kollision nicht verhindern konnte. Der Mercedes überschlug sich nach dem Aufprall kam jedoch wieder auf den Rädern zum Stillstand. Fahrer und Beifahrer aus dem Mercedes verletzten sich beim Unfall leicht. Der Beifahrer des Seats verletzte sich so schwer, dass er mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden musste. Die beiden weiteren Insassen des Seats wurden ebenfalls leicht verletzt in Krankenhäuser gebracht. Bis zirka 16.10 Uhr war die Fahrbahn infolge der Unfallaufnahme blockiert und ist nun wieder frei befahrbar. Der entstandene Sachschaden wird auf 5.000 Euro geschätzt.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 11. Februar 2019




6. City Dinner Tour durch Künzelsauer Geschäfte

Ab sofort Anmeldung möglich

Gemeinsam mit der IHK Heilbronn-Franken und der Werbegemeinschaft Künzelsau veranstaltet die Stadtverwaltung Künzelsau am Montag, den 25. März 2019, 18 Uhr, die 6. City Dinner Tour.

Die Tour startet um 18 Uhr am Künzelsauer Rathaus, Stuttgarter Straße 7, 74653 Künzelsau, mit einem Empfang. Danach geht es in kleinen Gruppen durch die teilnehmenden Geschäfte: Münch Mode, Thai Spa Massage, Hohenlohe Apotheke van Dorp und Hermann-Lenz-Bar im Hotel-Restaurant Anne-Sophie.
Sie gewähren dabei einen tieferen Einblick in ihr Angebot und ihre Arbeitsweise, die sonst nicht immer sichtbar sind. Die ein oder andere Station hält dabei auch eine Überraschung parat. Kuchen, Snacks und Give-Aways – auf den bisherigen Touren ließen sich die Ladeninhaber und Gastronomen einiges einfallen. Abgerundet wird die Veranstaltung von einem kleinen Empfang und Abschluss im Rathaus. Es wird keine Teilnehmergebühr verlangt.

Die Veranstalter bitten um vorherige Anmeldung bei Marco Klappenecker, Telefon 07940 129 120, E-Mail: marco.klappenecker@kuenzelsau.de.

Fotos: Stadtverwaltung Künzelsau/Olivier Schniepp; IHK Heilbronn Franken/11.02.2019/mk

City Dinner Tour. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau/Olivier Schniepp




Ende der Meinungsfreiheit

Ein Kommentar von Dr. Sandra Hartmann zur AfD-Veranstaltung in Niedernhall am 02. Februar 2019

Ich bin ein 1980er Jahre Kind und habe zum Glück nie Krieg im eigenen Land erlebt. Ich bin auch nicht in Ostdeutschland aufgewachsen, sondern in Westdeutschland. Der Kalte Krieg hatte keine Auswirkungen auf mich, ebenso wenig wie die Stasi-Methoden. Ich hatte nie das Gefühl, meine Meinung nicht sagen zu dürfen. Ich lebe ja schließlich in Deutschland, in einem funktionierenden Rechtsstaat. Dazu gehört die Presse-, Rede- und Meinungsfreiheit. Mittlerweile bin ich mir nicht mehr so sicher, dass wir diese Werte wirklich so hochhalten, wie es manch ein Plakat bei der AfD-Gegendemo suggeriert.

Alice Weidel bei der AfD-Veranstaltung am 02. Februar 2019 in der Stadthalle Niedernhall. Foto: GSCHWÄTZ

In Wahrheit haben die ein oder anderen auf der Demo schon sehr genau hingeschaut, wer da in die Stadthalle marschiert und die AfD reden hören möchte. Auch manche Plakatinhalte waren nicht die feine englische Art. Menschen stehen unter einem Rechtfertigungszwang, wenn sie sagen, sie haben das Kreuz bei der AfD gemacht. Daher verschweigen viele lieber ihre Wahl – und meiden am Ende auch solche öffentlichen Veranstaltungen. Das ändert aber nichts an ihrer Einstellung. Im Gegenteil. Es gibt ihnen eher das Gefühl, nicht mehr in einem demokratischen freiheitlichen Land zu leben „ in dem man nicht mal mehr seine Meinung äussern darf“, insbesondere wenn man Kritik an der Flüchtlingspolitik übt.

In dasselbe Horn bläst auch die AfD. Sie fühlt sich gegängelt in diesem Staat, AfD-Politiker kritisieren, dass die Meinungsfreiheit nicht mehr voll gegeben ist in Deutschland. AfDler sagen, gegen sie werde gehetzt.

Auf der anderen Seite stehen Vertreter anderen Parteien sowie unabhängige Bürger und kritisieren ihrerseits, dass die AfD Grundwerte mit Füßen tritt und dass die AfD hetzen würde.

Wer hetzt nun eigentlich gegen wen?

Mann auf Gegen-Kundgebung zur AfD-Veranstaltung am 02. Februar 2019 in Niedernhall. Foto: GSCHWÄTZ

Wir als Presse fühlen uns auch gehetzt. Ein Politiker aus der Region hat mir vorgeworfen, ich würde die AfD zum Opfer stilisieren. Vorausgegangen war eine Frage, die ich ihm gestellt hatte im Bezug auf die Angriffe, die es auf AfD-Politiker gegeben hat. Ich finde, dass die es Pressefreiheit erfordert, kritisch zu hinterfragen und zu schreiben und nicht nur einseitig zu berichten. Denn genau dadurch weisen wir als Presse auch automatisch Opfer-und Täterrollen zu.

Wir haben uns angehört, was die AfD zu sagen hatte, denn nur so kann man sich ein wirkliches Urteil bilden. Vielen Punkten, die dort genannt wurden, könnte man zustimmen. Es gab auch einige Punkte, denen ich nicht zustimmen konnte oder die ich übertrieben dargestellt fand. Bei der Bezeichnung des Finanzministers als Niete habe ich mich gefragt, ob das nötig war. Der Stil sollte doch immer noch gewahrt bleiben. Wer gute Argumente hat, kann auch auf solche Aussagen verzichten. Das sollte aber auch für alle anderen Parteienvertreter und Bürger gelten.

Lucy aus Schwäbisch Hall demonstriert für Toleranz und Weltoffenheit vor der Stadthalle Niedernhall, in der zeitgleich eine AfD-Veranstaltung stattfindet. Foto: GSCHWÄTZ

Auch im Kreistag freut sich der Landrat nicht immer, wenn er Gegenwind bekommt, auch manch ein Gemeinderat hat es schwer, wenn er öffentlich eine andere Meinung als der Bürgermeister vertritt. Wir leben jetzt schon in einem gefühlt teils sehr autoritär geleitetem System. Aber ich habe noch nie erlebt, dass Menschen sofort, kommentarlos, ohne Diskussion den Raum von einem Sicherheitsdienst eskortiert den Raum verlassen mussten, nachdem sie einen kritischen Satz in die Runde geworfen haben. Aber es gibt immer ein erstes Mal und allein dadurch merke ich, welche Werte bei uns allen auf dem Spiel stehen.

Anton Baron, AfD-Landtagsabgeordneter des Hohenlohekreises auf der AfD-Veranstaltung am 02. Februar 2019 in Niedernhall. Foto: GSCHWÄTZ

Gegendemo zur AfD-Veranstaltung am 02. Februar 2019 in Niedernhall unter dem Motto: „Bei uns ist nur der Kocher braun.“ Foto: GSCHWÄTZ

Gegen-Demo zur AfD-Veranstaltung am 02. Februar 2019 in Niedernhall. Foto: GSCHWÄTZ




Rettet die Bäder

Das Bädersterben ist aktuell in Niedernhall ein großes Thema. Das Solebad muss saniert werden – aber wer zahlt das? Niedernhall ist aber kein Einzelfall. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) ruft eine Petition „Rettet die Bäder. Schwimmbadschließungen stoppen!“ ins Leben. Mehr als 32.000 Menschen haben bereits unterschrieben.

Die Fränkischen Nachrichten berichteten am 25. Januar 2019 darüber:

Bundesweites Bädersterben beenden

„Durchschnittlich alle vier Tage schließt in Deutschland ein Schwimmbad. Die DLRG will den Trend nun stoppen – hat deshalb eine bundesweite Petition gestartet und sammelt nun Unterschriften.

Main-Tauber-Kreis. Mittwoch abend, Hallenbad Weikersheim. An der Kasse liegt eine Unterschriftenliste aus. Unter dem Motto „Rettet die Bäder“ sammelt die Deutsche Lebens-Rettungsgesellschaft die Autogramme der Badegäste, um ihren Forderungen mehr Nachdruck und Gewicht verleihen zu können. Zahlreiche Besucher des Bads haben bereits unterschrieben, die beiden Schwimmmeister Stefan Lahr und Steffen Grimm unterstützen die Aktion – und haben ihre Signatur ebenfalls auf die Blätter gesetzt. Die Weikersheimer DLRG ist eine von vielen Ortsgruppen in Deutschland, die sich dafür engagieren.

Das Bädersterben in Deutschland soll gestoppt werden. Nach Überzeugung der DLRG ist solch eine Online-Petition die ideale Möglichkeit, Bürgerbeteiligung zu fördern, Menschen zur Teilnahme anzuregen und zu einem transparenten Bürger-Politik-Dialog beizutragen.

Hoffen auf 100 000 Unterschriften

Die Initiatoren der Petition hoffen auf mindestens 100 000 Unterschriften; bereits deren 50 000 genügen als Quorum, um offiziell an die gewählten Volksvertreter heranzutreten in der Hoffnung, dass sie zeitnah die entsprechenden Schritte einleiten, um diesem Trend entgegenzuwirken.

Bäder sind gleichermaßen Wirtschaftsfaktor, Lernort für Schulen, sozialer Treffpunkt und Wettkampf- sowie Trainingsraum. Wie die Initiatoren begründen, versuchten unter Finanzdruck geratene Städte und Gemeinden durch die Schließung von Schwimmbädern, ihre Haushalte zu bereinigen, was zulasten der Wassersicherheit der Bevölkerung und bezahlbarer sozialer Angebote gehe.

Seit 2000 seien jährlich im Schnitt 80 Bäder in Deutschland geschlossen worden. Etwa die Hälfte der noch bestehenden Anlagen weise einen großen Sanierungsstau auf. Die wegen der sozialen und gesellschaftlichen Leistungen der Bäder nötigen Zuschüsse könnten wegen oftmaliger Finanzknappheit und Unterfinanzierung von Trägern immer weniger aufgebracht werden, betonen die Initiatoren.

Aufgrund dieser bedenklichen Entwicklung könne teilweise keine adäquate Schwimmausbildung mehr gewährleistet werden. Rund 60 Prozent der Zehnjährigen sind keine sicheren Schwimmer, hatte eine von der DLRG 2017 in Auftrag gegebene Studie ermittelt. Und etwa 25 Prozent aller Grundschulen hätten mittlerweile keinen Zugang mehr zu einem Bad – das erschwere die Schwimmausbildung ganz wesentlich.

„Schwimmen lernen kostet Geld, Ertrinken das Leben“ – so wird bewusst ganz deutlich formuliert. In den ersten acht Monaten des vergangenen Jahres sind in deutschen Gewässern mindestens 445 Menschen ertrunken, 148 mehr als im Vorjahreszeitraum. Hier spiele auch die zurückgehende Schwimmfähigkeit der Deutschen – auch infolge der Bäderschließungen – eine Rolle.

Die DLRG hofft, dass bald von der Politik Maßnahmen ergriffen werden. So sollte eine angemessene, nachhaltige Bäderversorgung durch systematische Bedarfsplanung und -deckung im Rahmen eines bundesweiten Masterplans sichergestellt werden.

Den Bedarf ermitteln

Der Raum für Schwimmen könne nur weiterentwickelt werden, wenn auf sämtlichen räumlichen Ebenen der jeweilige Bedarf der Öffentlichkeit, der Schulen und der Sportvereine auf wissenschaftlicher Basis festgestellt und, darauf aufbauend, Raumprogramme aufgestellt und umgesetzt werden.

„Wir fordern einen goldenen Plan, ähnlich dem der 1960er Jahre. Und wir fordern die Politik auf, eine Gesellschaft, ähnlich der Deutschen Olympischen Gesellschaft, zu gründen, die ausschließlich die Koordination der Bädersanierung zur Aufgabe hat – mit einem Zeitrahmen von zehn Jahren“, so die klare Aussage.

Thomas Lang, Vorsitzender der DLRG-Ortsgruppe Tauberbischofsheim, steht hinter der bundesweiten Initiative seiner Rettungsorganisation: „Wir hoffen auf zahlreiche Unterschriften, denn Ziel muss es sein, die breite Masse zu erreichen.“

Denn auch die Kleinschwimmhalle in der Kreisstadt sei von der Schließung betroffen (wobei hier bereits über einen Hallenbad-Neubau diskutiert wird).

Er halte es, so Thomas Lang weiter , für sehr wichtig, dass dem Trend der Bäderschließungen wirkungsvoll entgegengewirkt werde, um zum Beispiel mehr Grundschulkindern zu ermöglichen, Schwimmen zu lernen.

Dass es auch anders geht, zeigt sich im Main-Tauber-Kreis. Hier wurde zum Beispiel das Hallenbad in Lauda 2011/12 umfassend generalsaniert; eine ähnliche Maßnahme steht demnächst bei der Einrichtung in Weikersheim an.“

https://www.gschwaetz.de/2019/01/18/natuerlich-war-mir-klar-dass-der-seehofer-nicht-ohne-grund-da-war/
https://www.gschwaetz.de/2018/01/23/solebad-niedernhall-afd-landtagabgeordneter-baron-schreibt-offenen-brief-ans-land/



Taubenmarkt in Mulfingen

Der Tauben-​ und Geflügelmarkt findet in Mulfingen mit großem Krämermarkt und Festumzug, am Samstag, den 02. Februar 2019, statt und kann auf eine über 110-​jährige Tradition zurückblicken. Der Verkauf der Kleintiere startet bereits ab 8.30 Uhr, eine Stunde später öffnet dann der Krämermarkt mit mehr als 60 Ständen. Um 13.30 Uhr setzt sich dann der Festumzug mit zirka 40 Gruppen und 400 bis 500 Teilnehmern in Bewegung. In der Stauseehalle spielt zum Abschluss des Tauben-​ und Geflügelmarkts ab 20.30 Uhr die Band GRUMIS. Der Tauben-​ und Geflügelmarkt Mulfingen findet traditionell immer am ersten Samstag im Februar statt.

Flyer des Taubenmarktes.
Flyer: Stadt Mulfingen

Flyer des Taubenmarktes.
Flyer: Stadt Mulfingen




Alice Weidel spricht in Niedernhall – 27 Vereine kündigen Gegendemo an

Am kommenden Samstag, den 02. Februar 2019, 18 Uhr, lädt die AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag zum Bürgerdialog in die Stadthalle nach Niedernhall ein. Thema ist laut der Pressemitteilung der AfD: „Bürgernahe Politik gegen den EU-Superstaat“. Nun hat sich ein Bündnis aus 27 Vereinen, Organisationen, Gewerkschaften und Parteien zusammengeschlossen und ruft zu einer Gegenkundgebung am kommenden Samstag in Niedernhall auf.

„Wir als AfD glauben an Europa“, heißt es in dem Veranstaltungshinweis der AfD. „Der Weg ist nicht, sich ganz aus der EU zu verabschieden. Die 27 Nationen haben bei ihren vielen Unterschieden auch gemeinsame Interessen, die ein gemeinsames Handeln sinnvoll machen. Es ist jedoch an der Zeit, die EU zu reformieren. Europa muss sich von einem Zentralstaat zu einem Bündnis gleichberechtigter Nationen verwandeln. Es ist unakzeptabel, mehr wirtschaftliche Gleichheit in Europa auf Kosten des Wohlstands und zu Lasten der deutschen Steuerzahler zu erzeugen“, so die AfD.

Neben Alice Weidel, Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, werden Marc Bernhard, Vorsitzender der AfD-Landesgruppe Baden-Württemberg, sowie Marc Jongen, Kulturpolitischer Sprecher der AfD-Bundesfraktion, am Samstag in Niedernhall sprechen. Die Abgeordneten werden, so die AfD, über die Struktur sowie die Arbeit der AfD-Bundestagsfraktion informieren. Eingegangen wird auf  aktuelle Themen, welche in den Ausschüssen des Bundestages diskutiert werden, Anfragen der Abgeordneten an die Bundesregierung und die Antworten der Regierung.

„Bei uns ist nur der Kocher braun“

Der Arbeitskreis für Demokratie – gegen Faschismus unter dem Versammlungsleiter Hans-Jürgen Saknus (SPD) veranstaltet nun am Samstag von 17 bis 20 Uhr eine Kundgebung in Niedernhall, gegenüber von der Stadthalle, unter dem Motto: „Bei uns ist nur der Kocher braun“. Die Mitglieder des Arbeitskreises setzen sich laut ihrer Pressemitteilung ein für „Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Schutz des Grundgesetzes und Beachtung der Menschenrechte“.

 

 

 

 

 




FRISCH GEDRUCKT: UNSERE FEBRUAR-AUSGABE

// Und der Oscar geht an…Interview mit Oscarpreisträger Gerd Nefzer aus Schwäbisch Hall

// Verbot vom Bundesgerichtshof – Crailsheim scheitert, bekommt Öhringen auch noch Ärger?

// Es bleibt nicht viel – Alleinerziehender Vater erzählt von seinem Alltag

// „Man muss sich quälen können“ – Der Trainingsalltag eines Kunstturners

Titelseite der GSCHWÄTZ-Februar-Ausgabe 2019

 

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