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Stadtkapelle Ingelfingen und Band mit Hits von Metallica, Nirvana, Ed Sheeran …

Der Musikverein Stadtkapelle Ingelfingen + Band trifft am Freitag, den 12. April 2019, und am Samstag, den 13. April 2019 um 20 Uhr auf Rock & Pop. Hits von Metallica, Nirvana, Ed Sheeran, Alan Parsons Projekts, Dire Straits und vielen mehr erwarten die Besucher in der Stadthalle Ingelfingen.

Saalöffnung ist um 19 Uhr. Der Eintritt kostet 12 Euro. Der Vorverkauf läuft über www.stadtkapelle-ingelfingen.de

Flyer des Musikvereins Stadtkapelle Ingelfingen e.V.




Fairtrade Abend in der Künzelsauer Stadthalle

Wasser ist für alle da? Wasser steht der Menschheit zu gleichen Teilen, kostenlos und unendlich zur Verfügung? – Nein! Wasser ist ein Wirtschaftsgut, ungerecht verteilt und limitiert! Wasser wird verbraucht, verschmutzt, vergessen. Das macht die einen reich und die anderen krank.

Eine afrikanische Revue zur Grundlage unseres Lebens

Das Hope Theatre aus Nairobi wird sich am Fairtrade Abend genau diesem Thema stellen und mit Musikalischen Szenen und Beiträgen, sowie tänzerischen Einlagen darauf aufmerksam machen. Der Fairtrade Abend findet am Donnerstag, den 02. Mai 2019, in der Stadthalle in Künzelsau statt. Beginn ist um 19.30 Uhr, Einlass ist bereits um 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Für das leibliche Wohl werden auch fair gehandelte Produkte angeboten. Der Weltladen wird vertreten sein, sowie Mitarbeiter der Stadtverwaltung Künzelsau, die gerne Auskunft zur Fairtrade Stadt geben.

Theatre Nairobi

Nairobi ist die Hauptstadt Kenias, Uno–Sitz, Wirtschaftsmetropole und die Heimat von etwa 2 Millionen Slumbewohnern. In Kariobangi, einem Slum-Viertel an der großen Mülldeponie, probt das Hope Theatre Nairobi. 2009 von Stephan Bruckmeier gegründet, erarbeitet die Kompanie moderne, urbane Theaterstücke zum Thema Fairness im Alltag. Das Theater wird gefördert von Staatsministerium Baden-Württemberg, Brot für die Welt, Fairtrade Deutschland, Misereor und Engagement Global. Die künstlerische Gesamtleitung hat Stephan Bruckmeier, Musik Monica Atieno, Pascal Doumange, Bühnenbild Burundi Kids, mit Judith Kunz.

Weitere Informationen gibt es unter www.kuenzelsau.de.

 

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau




Öhringer Krankenhaus: Erfolgreiche Zerfizierung zur Schlaganfalleinheit

„Prüfer loben die Versorgung von Schlaganfallpatienten am Krankenhaus Öhringen“, das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung der BBT-Gruppe hervor. Die Schlaganfalleinheit am Krankenhausstandort in Öhringen sei nun erfolgreich zertifiziert worden, so die BBT-Gruppe. BBT  (Barmherzige Brüder Trier) ist Mehrheitseigner des Hohenloher Krankenhauses mit seinen beiden Standorten Künzelsau und Öhringen. Die Schlaganfalleinheit wurde Mitte 2017 von Künzelsau nach Öhringen verlegt, nachdem die Entscheidung des Kreistags für eine Schließung des Künzelsauer Krankenhausstandortes gefallen war (wir berichteten, Artikel siehe unten).

2. Dr. Michael Ackermann, Leiter der Stroke Unit im Hohenloher Krankenhaus am Standort Öhringen. Quelle: BBT-Gruppe

Anbei veröffentlichen wir die Pressemitteilung der BBT-Gruppe zu der erfolgreichen Zertifizierung:

„Das Hohenloher Krankenhaus Öhringen ist jetzt für die gute Behandlung und Versorgung von Schlaganfallpatienten als „lokale Stroke Unit“ zertifiziert worden. Damit zeichnet die „Arbeitsgemeinschaft Schlaganfallstationen Baden-Württemberg e.V.“ nach einer intensiven Prüfung Kliniken aus, welche die strengen Qualitätskriterien der Fachgesellschaft erfüllen. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, denn damit wird die hohe Qualität der Schlaganfallbehandlung bei uns in Hohenlohe von den externen Fachprüfern bestätigt“, betont Dr. Michael Ackermann, Leiter der Stroke-Unit und Chefarzt der Inneren Medizin II im Hohenloher Krankenhaus.

“Auf der Stroke-Unit betreuen Ärzte, Therapeuten und speziell geschultes Pflegepersonal Patienten in der Akutphase des Schlaganfalls, letztes Jahr wurden mehr als 300 Schlaganfallpatienten behandelt“, erläutert der Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie.

Durchblutungsstörungen im Gehirn sind Auslöser für Schlaganfälle

„Unser Vorteil im Krankenhaus Öhringen sind die kurzen Wege und die gute technische Ausstattung für Diagnostik und Therapie“, unterstreicht Dr. Ackermann. Die Patienten kommen von der Notaufnahme direkt in die angeschlossene Radiologie-Praxis im Haus. Hier sind rund um die Uhr Computertomographien und CT-Angiographien der Hirngefäße möglich, die über die weitere Behandlung entscheiden. Die Patienten werden danach unmittelbar auf die Stroke Unit gebracht. „Bei rund 80 % der Schlaganfälle sind Durchblutungsstörungen im Gehirn der Auslöser. Bei geeigneten Patienten beginnen wir so früh wie möglich mit einer „Lyse-Therapie“, so der Chefarzt. „Dabei werden Blutgerinnsel, die Gefäße im Gehirn verschließen, mit Hilfe von Medikamenten aufgelöst und das Gehirn wird wieder durchblutet. Denn je schneller die Durchblutung wieder normalisiert ist, desto geringer ist der Schaden.“

Neben der modernen Medizintechnik und der ärztlichen Therapie sei der engagierte Einsatz des therapeutischen Teams entscheidend. „Schlaganfallbehandlung ist immer eine Teamleistung, bei der alle gemeinsam mit ihrer jeweiligen Fachkompetenz dazu beitragen, die Folgen eines Schlaganfalls wie Lähmungen, Sprach- oder Gleichgewichtsstörungen zu reduzieren oder ganz zu verhindern. Unsere erfahrenen Krankengymnasten, Logopäden und Ergotherapeuten ebenso wie das speziell ausgebildete Pflegepersonal beginnen daher so früh wie möglich mit Rehabilitationsmaßnahmen. Mit gezielten Bewegungsübungen, Sprech- und Gedächtnistraining helfen sie den Patienten, ihre Alltagsfähigkeiten wiederzugewinnen.“ Außerdem informiert der Sozialdienst frühzeitig über die Anschlussheilbehandlung. „Je nach Allgemeinzustand können wir die Patienten direkt von der akutstationären Therapie in unsere Rehaklinik in Öhringen oder eine andere Rehaklinik weiterleiten.“

Das Team der Stroke Unit freut sich über die Zertifizierung (v.l.): Sarah Wanke, Murtez Avdija, Michael Hesswany, Dr. Michael Ackermann, Carolin Feinauer, Dr. Sabine Richter, Ergotherapeutin Patricia Schönwälder, Logopäde Bruce Rintschenk.
Quelle: BBT-Gruppe

Zusammenarbeit zwischen Schwäbisch Hall und Öhringen

Zum Team im Hohenloher Krankenhaus gehört auch die Neurologin Dr. Sabine Richter, die täglich aus dem DIAK in Schwäbisch Hall zur interdisziplinären Visite der neurologischen Patienten nach Öhringen kommt. Beide Krankenhäuser arbeiten bei der Schlaganfallversorgung eng zusammen, eine enge Kooperation besteht auch mit der Neurologie der Universitätsklinik Heidelberg, mit der das Krankenhaus Öhringen telemedizinisch verbunden ist. „Der Vorteil der Schlaganfallversorgung in Öhringen sind die kurzen Absprachewege zwischen den Ärzten, der Pflege und den Therapeuten und das kleine hoch engagierte Team. Man kennt sich und die Patienten werden hier individuell betreut. Gerade die oft älteren multimorbiden Patienten profitieren besonders von dem engen Austausch zwischen Neurologen und Internisten auf der Stroke Unit hier“,  beschreibt Dr. Richter das Besondere am Standort Öhringen.

Dieser positive Gesamteindruck wurde auch von den externen Prüfern im Auftrag der „Arbeitsgemeinschaft Schlaganfallstationen Baden-Württemberg e.V.“ bei ihrem Audit in Öhringen bestätigt. Sie lobten in ihrem Abschlussbericht das „motivierte Team“ im Hohenloher Krankenhaus: „Im Bereich der Pflege findet sich eine hohe Anzahl an fachweitergebildeten Mitarbeitern. Die Infrastruktur zeigt sich auf hohem Niveau“, schreiben die beiden Auditoren in ihrem Abschlussbericht. Insgesamt ist „die Schlaganfallversorgung sehr gut organisiert und fachlich kompetent.“

Was tun bei Verdacht auf Schlaganfall?

„Ein Schlaganfall ist immer ein Notfall, der sofort behandelt werden muss“, betonen Dr. Ackermann und Dr. Richter. „Mit dem sogenannten FAST-Test lassen sich die meisten Schlaganfälle innerhalb weniger Minuten feststellen.“

FAST steht für Face (Gesicht), Arms (Arme), Speech (Sprache) und Time (Zeit).

Face: Bitten Sie die Person zu lächeln.

Ist das Gesicht einseitig verzogen? Hängt ein Mundwinkel herab? Das deutet auf eine Halbseitenlähmung hin.

Arms: Bitten Sie die Person, die Arme nach vorne zu strecken und dabei die Handflächen nach oben zu drehen. Bei einer Lähmung können nicht beide Arme gehoben werden, ein Arm sinkt oder dreht sich.

Speech: Lassen Sie die Person einen einfachen Satz nachsprechen. Ist sie dazu nicht in der Lage oder klingt die Stimme verwaschen, liegt vermutlich eine Sprachstörung vor.

Time: Wählen Sie unverzüglich die 112 und schildern Sie die Symptome.

 

Quelle: Pressemitteilung der BBT-Gruppe vom 05. April 2019

Foto: BBT-Gruppe

 

Wer sind die Barmherzigen Brüder?

„Die BBT-Gruppe ist mit mehr als 80 Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens, über 11.000 Mitarbeitenden und zirka 900 Auszubildenden einer der großen christlichen Träger von Krankenhäusern und Sozialeinrichtungen in Deutschland“, heißt es auf der Internetseite der BBT-Gruppe.

 

 

 




Bäckerei Kühner Filiale in Kupferzell schließt

Aus gesundheitlichen Gründen schließt die Bäckerei Kühner die Filiale in Kupferzell zum 01. Juni 2019. Da Herr Kühner im letzten Jahr krank war, entschloss man sich zu diesem Schritt. Kühner in Künzelsau bleibt laut Kühner bestehen.

Künzelsauer Filiale der Bäckerei Kühner bleibt. Foto: GSCHWÄTZ




Vier Verletzte bei Zusammenstoß

Vier Verletzte und Sachschaden in Höhe von zirka 40.000 Euro sind die Folgen eines Verkehrsunfalls am Donnerstagmorgen, den 04. April 2019, bei Künzelsau. Eine 30-Jährige war gegen 8.45 Uhr mit ihrem Citroën auf der L 1033 in Richtung Mäusdorf unterwegs. Direkt nach dem Ortseingang kam ihr PKW in einer leichten Rechtskurve aus bislang unbekannten Gründen nach rechts von der Fahrbahn ab. Vermutlich weil die Frau dann gegensteuerte, geriet das Auto nach links in den Gegenverkehr und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden Opel. Durch den Aufprall wurde dieser auf den Gehweg abgewiesen und prallte gegen einen Bauschuttcontainer. Ein 82-Jähriger Insassen des Opels wurde schwer verletzt. Die beiden anderen wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Die 30-Jährige Fahrerin des Citroën wurde ebenfalls bei dem Unfall verletzt und mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus verbracht.

Quelle: Pressemitteilung




Große Polizeikontrolle: Die Sache mit den Drogen

„Die Sicherheit im öffentlichen Raum“ sei das zentrale Thema und ein strategischer Handlungsschwerpunkt der Polizei in Baden-Württemberg und auch des Polizeipräsidiums Heilbronn, so Thomas Schöllhammer, Leiter der Kriminalpolizei Heilbronn. Daher setzte das Polizeipräsidium Heilbronn einen groß angelegten so genannten Sicherheits- und Fahnungstag an. Insgesamt kontrollierte die Polizei in diesem Rahmen 476 Personen und 278 Fahrzeuge. Das Ergebnis: 40 Straftaten wurden laut der Polizei bei diesen Kontrollen zur Anzeige gebracht. Über die Hälfte davon (23 Fälle) waren Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz.Daneben konnte die Polizei aber auch noch zwei Personen identifizieren, die aufgrund eines Haftbefehls zur Fahnung ausgeschrieben waren. Die beiden Personen wurden festgenommen.

Der erste so genannte Sicherheits- und Fahndungstag des Polizeipräsidiums Heilbronn Unter Federführung der Kriminalpolizei führte das Polizeipräsidium Heilbronn am Donnerstag zwischen 10 und 21 Uhr im Stadtgebiet Heilbronn, auf den Zu- und Abfahrtswegen des öffentlichen Nahverkehrs sowie auf den angrenzenden Bundesautobahnen durch gezielte Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen durch.

Auch im Bereich der Prostitution Prüfung

In einem taktisch breitgefächerten und behördenübergreifenden Ansatz waren heute neben einer Vielzahl an Polizeikräften der Schutz- und Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Heilbronn auch der Zoll, die Bundespolizei und das Gewerbeaufsichtsamt sowie zahlreiche Fahndungs- und Kontrollkräfte weiterer Polizeipräsidien und des Polizeipräsidiums Einsatz in die Fahndungsmaßnahmen eingebunden, so eine aktuelle Pressemitteilung des Polizeipräsidiums. Im Rahmen einer groß angelegten Kontrollstelle auf dem Gelände der Verkehrspolizeidirektion in Weinsberg wurden insbesondere im Hinblick auf die Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität eine Vielzahl an Personen und Fahrzeugen kontrolliert. Darüber hinaus erfolgten im Stadtgebiet Heilbronn gezielte Fahndungskontrollen, insbesondere in Gaststätten und Casinos, auf öffentlichen Plätzen, im Bereich der Prostitution und in öffentlichen Verkehrsmitteln. Das vernetzte Zusammenwirken der Sicherheitsakteure der Landespolizei Baden-Württemberg, des Zolls und der Bundespolizei fand im Rahmen der Sicherheitskooperation Baden-Württemberg statt.

Stadtkreis Heilbronn sicherster Kreis in Baden-Württemberg

Entsprechend der Polizeilichen Kriminalstatistik des Jahres 2018 gilt das Zuständigkeitsgebiet des Polizeipräsidiums als eine der sichersten Regionen in Baden-Württemberg, der Stadtkreis Heilbronn rangiert dabei sogar auf dem Platz des sichersten Stadtkreises im Land. Neben einer insgesamt positiven Gesamtschau des Jahres 2018 ergeben sich nach wie vor Handlungsfelder, wie beispielsweise die Zunahme von Körperverletzungen im öffentlichen Raum, die ein kontinuierliches polizeiliches Entgegenwirken erfordern. „Insofern ist es – auch im Hinblick auf die anstehende Bundesgartenschau – oberster Anspruch des Polizeipräsidiums Heilbronn, diesen Spitzenplatz auch in den nächsten Jahren zu behaupten und auf den bestehenden Handlungsfeldern kontinuierlich Verbesserungen herbeizuführen“, so Polizeipräsident Hans Becker.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

Foto: GSCHWÄTZ

 




Opa überlistet falschen Enkel

Mit dem Enkeltrickbetrug hatte am Mittwochvormittag, den 03. April 2019, eine unbekannte Täterin bei einem 81-Jährigen keinen Erfolg. Und das, obwohl die Stimme der Anruferin auch noch zu der echten Enkelin ziemlich ähnlich war. Die Unbekannte rief um 11.30 Uhr an und erzählte dem 81-jährigen Crailsheimer, dass sie einen Rosengarten gekauft habe und diesen nicht bezahlen könne. Als der Opa nach dem Geburtsdatum seiner Enkelin fragte, war sie von der Frage derart überrascht, dass sie sogleich auflegte.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Aalen




Staatsanwalt fordert 13 Jahre, Verteidigerin sieht kein Mordmerkmal gegeben

Am heutigen 13. Prozesstag, den 04. April 2019, werden im Fall Elisabeth S. die Plädoyers vorgetragen.

Der Staatsanwalt fordert 13 Jahre Haft für Elisabeth S. unter Berücksichtigung einer eingeschränkten Schuldfähigkeit. Der Nebenklägervertreter, Jens Rabe, fordert lebenslang. Beide sehen ein Mordmerkmal gegeben. Die Verteidigerin, Anke Stiefel-Bechdolf, hingegen sieht kein Mordmerkmal gegeben. Sie plädiert auf fahrlässige Tötung.




Neuer Chefarzt im Krankenhaus Öhringen

Seit Anfang April 2019 hat das Hohenloher Krankenhaus eine neue Abteilung für Orthopädie und Endoprothetik am Standort Öhringen. Neuer Chefarzt der Abteilung für Orthopädie und Endoprothetik ist Jan Dieterich, der am Montag, den 01. April 2019, seinen Dienst angetreten hat. Das geht aus einer Pressemitteilung der BBT-Gruppe von Mittwoch, den 03. April 2019, hervor. Die BBT-Gruppe ist der Mehrheitseigner des Hohenloher Krankenhauses mit seinen derzeit noch zwei Standorten in Künzelsau und Öhringen. Die Unfallchirurgie unter Leitung von Dr. Andreas  Berglehner ist laut der BBT-Gruppe aktuell noch in Künzelsau. Der Krankenhausstandort soll jedoch geschlossen werden. „Gemeinsam bieten die beiden Fachärzte mit ihrem Team künftig ein umfassendes Spektrum im Bereich der Orthopädie und Unfallchirurgie an“, heißt es in der Pressemitteilung.

Die ganze Pressemitteilung der BBT-Gruppe lesen Sie hier:

Große Erfahrung bei der Behandlung von Hüft- und Kniegelenken – Neue Abteilung ergänzt Behandlungsspektrum am Hohenloher Krankenhaus Öhringen

„Das Hohenloher Krankenhaus baut sein Leistungsspektrum für die medizinische Versorgung der Menschen in Hohenlohe weiter aus: Seit Anfang April gibt es neben der Abteilung für Unfallchirurgie am Standort Künzelsau unter Leitung von Dr. Andreas  Berglehner eine neue Abteilung für Orthopädie und Endoprothetik am Standort Öhringen. Neuer Chefarzt der Abteilung für Orthopädie und Endoprothetik ist Jan Dieterich, der am Montag  seinen Dienst angetreten hat. Gemeinsam bieten die beiden Fachärzte mit ihrem Team künftig ein umfassendes Spektrum im Bereich der Orthopädie und Unfallchirurgie an.

Mit Jan Dieterich übernimmt ein erfahrener Orthopäde und versierter Operateur die Leitung der neuen Abteilung. Der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie kann auf rund 3.000 Endoprothetik-Eingriffe inklusive Wechseloperationen zurückblicken. Sein Spezialgebiet sind dabei der künstliche Gelenkersatz von Hüfte und Knie. Darüber hinaus liegen seine medizinischen Schwerpunkte in der Hand- und Fußchirurgie sowie arthroskopischen Eingriffen des Kniegelenks.

Sein Medizinstudium absolvierte der heute 47Jährige an den Universitäten von Heidelberg, Wien und Kapstadt. Nach einigen Jahren in deutschen Kliniken, arbeitete er mehrere Jahre in Schweden und schloss dort 2006 seine Facharztausbildung ab. „In Schweden wird man einerseits zu sehr gewissenhaftem, wissenschaftlich fundiertem Arbeiten angeleitet, zugleich wird man sehr schnell in die Verantwortung genommen und darf schon als junger Arzt viel operieren. Dadurch habe ich viele verschiedene OP-Verfahren schon sehr früh und intensiv kennengelernt und angewendet“, blickt Jan Dieterich zurück.  Ein Jahr arbeitete der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie im Rahmen eines unfallchirurgischen Förderprogramms außerdem in Australien. „Hier ist die theoretische und praktische Ausbildung der Ärzte auf sehr hohem Niveau mit regelmäßigen Tests und Prüfungen auch für Fachärzte. Die OP-Frequenz ist auch dort sehr hoch.“ Mehrere Forschungsaufenthalte führten ihn außerdem in die USA und er veröffentlichte Publikationen in namhaften orthopädischen Journalen.

In den letzten neun Jahren war Jan Dieterich als Oberarzt am Landesklinikum Scheibbs in Österreich tätig und versorgte dort durchschnittlich 300 Patienten pro Jahr  mit künstlichen Hüft- und Kniegelenken. Diese große Erfahrung sichert eine hohe Routine und Qualität bei Gelenkeingriffen. Die Implantation künstlicher Hüftgelenke führt er seit 2011 in minimal-invasiver, muskelschonender Operationstechnik durch. Auch bei Eingriffen am Knie verwendet er – sofern die Voraussetzungen beim Patienten dafür gegeben sind – schonende OP-Verfahren. „Viele – ca. 30-50% aller zu operierenden Kniegelenke können mit Teilgelenken, sogenannten „Halbschlitten“ versorgt werden. Diese Operation ist für den Patienten weniger invasiv und der Patient hat nach der Operation erfahrungsgemäß etwas weniger Schmerzen. Auch das Infektionsrisiko ist deutlich geringer“, so Jan Dieterich.

Ausgestattet mit diesen umfangreichen Erfahrungen will er jetzt im Hohenloher Krankenhaus Öhringen die Endoprothetik aufbauen. „Mein Ziel ist es, eine qualitativ hochwertige Versorgung für die Menschen mit Beschwerden in den Hüft- und Kniegelenken hier in der Region zu etablieren. Dank moderner minimalinvasiver OP-Verfahren und einer intensiven therapeutischen Betreuung sollen die Patienten möglichst bald nach dem Eingriff wieder selbständig in ihr gewohntes Umfeld zurückkehren können.“  Darüber hinaus bietet der Chefarzt ein breites Behandlungsspektrum im Bereich der Hand- und Fußchirurgie an.

Kontakt: Hohenloher Krankenhaus Öhringen, Abteilung für Orthopädie und Endoprothetik Chefarzt  Jan Dieterich, Tel. 07941 – 692-209

Quelle und Foto: Hohenloher Krankenhaus

 




Bodycam für jeden Polizisten in Hohenlohe

Bodycams sollen die Gewalt im öffentlichen Raum minimieren und abschreckend wirken. Das sagte Heilbronns Polizeipräsident Hans Becker während der Pressekonferenz zur Vorstellung der Kriminalstatistik 2018 am vergangenen Dienstag, den 26. März 2019 (wir berichteten). Er verurteilte die steigende Zahl an Übergriffen gegen Polizeibeamte scharf. Insgesamt verzeichnete das Regierungspräsidium hier einen Anstieg von 10,9 Prozent (Hohenlohe: 10,7 Prozent). Sechs Polizeibeamte seien dabei sogar schwer verletzt worden. Auffallend ist, dass von den insgesamt 206 Tatverdächtigen 122 Tatverdächtige unter Alkoholeinfluss standen, was einem Anteil von knapp 60 Prozent entspricht. Polizeipräsident Becker benennt hier das Problem einer „Festleskultur“ mit übermäßigem Alkoholkonsum. Mehrfach verweist er auf die Veranstalter, die „ebenfalls ein Interesse daran haben sollten, dass die Veranstaltungen friedlich ablaufen. Die Veranstalter haben Pflichten. Es gibt Bestimmungen, was Alkohol und Jugendliche und auch, was Sperrzeiten betrifft“.

Durch die Zunahme der öffentlichen Gewaltbereitschaft werden nun Bodycams in jedem Polizeirevier eingeführt, so Becker. Offizieller Start ist der 10. April 2019. Jeder Polizeibeamte soll künftig eine Bodycam tragen, die im Optimalfall Angreifer abschreckt. Neben Polizeibeamten seien auch Rettungskräfte im Einsatz angegriffen worden.

Während Gewalt gegen Polizeibeamte zunahm, haben die gesamten Fälle an so genannten Rohheitsdelikten  (worunter auch Körperverletzung fällt) eine Abnahme zu verzeichnen von 4,3 Prozent für den gesamten Bezirk des Polizeipräsidiums Heilbronn. Hohenlohe hat hier den stärksten Rückgang aller Landkreise mit 10,8 Prozent zu verzeichnen.