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Niedernhall: Benefizkonzert für das Solebad

Die Werbegemeinschaft Niedernhall-Weißbach lädt ein zu einem Benefizkonzert zugunsten des Solebades in Niedernhall. Die Lazy Monkeys treten auf.

Wo: Kelter Niedernhall

Wann: Samstag, den 25. Mai 2019

Einlass ab 18.30 Uhr

Beginn: 20 Uhr

Ticketpreis: 12 Euro im Vorverkauf, 15 Euro an der Abendkasse

Vorverkaufsstellen: Raiffeisenbank, Sparkasse und Elektro Rapp in Niedernhall, Um’s Eck in Weißbach

 

Flyer Benefizkonzert Niedernhall

 

 




Künzelsau: Stadt prüft Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen CDU

Am Samstag, den 11. Mai 2019, war einiges los in Künzelsau. Es gab einen Handwerkstag, einen Stadtlauf und auch die Parteien präsentierten sich mit Infoständen. Damit es mit dem Stadtlauf und dem Handwerkstag im wahrsten Sinne zu keinen Kollisionen kommt, genehmigte das Bürgeramt der Stadt Künzelsau zwar die Infostände der einzelnen Parteien (Die Grünen, UBK, FfK und SPD), jedoch jeweils nur am Oberen Bach und nicht unterhalb des Rathauses (zwischen Eisdiele und Breuninger). Diverse Parteimitglieder hätten diesen Standort jedoch bevorzugt, da dort wesentlich mehr Menschen  anzutreffen waren als am Oberen Bach. Umso größer die Augen von einigen Parteimitgliedern, als die CDU ihren Infostand direkt unterhalb des Alten Rathauses aufbaute.

GSCHWÄTZ hat bei der Stadt Künzelsau nachgefragt, ob die CDU eine Sondergenehmigung von der Stadt hierfür erhalten hat. Elke Sturm, Pressesprecherin der Stadt Künzelsau, erklärte: „Eine Genehmigung für einen CDU-Infostand wurde nicht beantragt und insofern auch nicht erteilt. Wegen der ungenehmigten Sondernutzung behält sich die Stadtverwaltung weitere Schritte vor und prüft ein Ordnungswidrigkeitsverfahren.“

 




Neumann: „Viele Nationalitäten leben in Künzelsau zusammen“

Video-Interview mit Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann bei der Kundgebung am Kokolores: ,Für Demokratie gegen Faschismus‘, die am Montag, den 13. Mai 2019 parallel zur AfD-Veranstaltung in der Künzelsauer Stadthalle abgehalten wurde.

Stefan Neumann bei der Kundgebung ,Für Demokratie gegen Faschismus‘. Foto: GSCHWÄTZ

GSCHWÄTZ: Herr Neumann, Sie sind heute auf die Kundgebung gekommen: ,Für Demokratie gegen Faschismus.‘

Neumann: Ich finde es gut und wichtig, dass es diese Veranstaltung gibt und ich freue mich, dass ein paar gekommen sind. Wenn es nach mir geht, hätten es ruhig noch ein paar mehr sein dürfen. Das Programm ist gut, die Musik übrigens auch. Es ist wichtig, dass man den Diskurs  sucht und darüber redet, welche Positionen die einzelnen Parteien vertreten. Das ist gerade im Vorfeld zu den Kommunal- und Europawahlen wichtig.

GSCHWÄTZ: Wie bunt ist Künzelsau?

Neumann: Künzelsau ist sehr bunt. Das betrifft nicht nur die Zusammensetzung des Künzelsauer Gemeinderates, sondern auch, wieviel Nationalitäten bei uns in Künzelsau zusammenleben und zwar seit Jahren. Künzelsau fällt hier nicht negativ auf. Wir tun viel für Integration. Und ich glaube, es ist unsere gemeinsame Aufgabe, dass es so auch künftig weitergeht.

GSCHWÄTZ: Parallel zu der Veranstaltung hier am Kokoleres gibt es die AfD-Veranstaltung in der Stadthalle. Werden Sie da auch noch hingehen?

Neumann: Die AfD-Veranstaltung beginnt um 19 Uhr. Da ich um 19.30 Uhr gleich wieder einen Anschlusstermin habe, gehe ich nicht dorthin. Aber ich glaube, es ist wichtig, dass nicht nur AfD-Anhänger hingehen, sondern auch Leute, die bereit sind, öffentlich  dagegenzuhalten und Fragen zu stellen, auch kritische Fragen.

Organisator Hans-Jürgen Saknus (SPD) lud zur Kundgebung.

Saknus: „Die ewig Gestrigen verklären die Vergangenheit“

Bei der Kundgebung sprachen unter anderem Caroline Vermeulen, SPD-Kreisvorsitzende in Hohenlohe, die ehemalige Kreisrätin Magda Reichardt aus Niedernhall und Dieter Hummel, der ehemalige Schulleiter des Schlossgymnasiums. Veranstaltungsleiter Hans-Jürgen Saknus (SPD) betonte in seinem Schlusswort: „Das, was wir hier in der Stadt leben wollen, ein Zusammenleben ohne Hass und Ausgrenzung, ein Zusammenleben, ohne sich seiner Herkunft oder Hautfarbe rechtfertigen zu müssen, ein Zusammenleben in Frieden und Freiheit, ist heute nicht selbstverständlich. Das, was wir hier für uns wollen, ist das gleiche was wir auch für das Zusammenleben in Europa wollen, für das Zusammenleben aller Europäer – egal welche Sprache sie sprechen, welchen Glauben sie leben, oder ob sie reich oder arm sind. Europa ist die Zukunft, ein Europa wo wir in Frieden und in Freiheit und in Freundschaft zusammenleben können und zusammenleben wollen.“

Saknus: „AfD ist eine Anti-EU-Partei“

Kritische Worte hielt Saknus für die parallel verlaufende Veranstaltung der AfD in der Stadthalle bereit: „Die ewig Gestrigen, die sich als neue politische Kraft sehen und dessen Spitzenpersonal sich gerade in der Stadthalle trifft und sich ihr Europa der Vaterländer ausmalt, verklären die Vergangenheit und betreiben  einen Geschichtsrevisionismus. So propagiert das Spitzenpersonal Gauland und Höcke: Hitler war nur ein Vogelschiss in der deutschen Geschichte und das Mahnmal der Schande muss weg. Ein Mahnmal soll weg, das für das unvorstellbare industrielle Ermorden von 6 Millionen Juden steht.Wer die Vergangenheit verklärt, will aus der Geschichte nicht lernen.“ Die AfD sei, so Saknus, seit ihrer Gründung eine Anti-EU-Partei. Er fordert die Zuhörer auf: „Lasst uns laut werden, wenn eine Neiddebatte losgetreten wird, dass Europa uns nur was kostet und nichts bringt. Neid, Angst, Hass dürfen keine Motivation sein für politisches Handeln.“

 

 




Meuthen (AfD) in Künzelsau: „Stuhlkreis der Vollzeitverstrahlten“

Nanu, das hat einige überrascht. Weder die AfD-Veranstaltung mit Prof. Dr. Jörg Meuthen in der Stadthalle Künzelsau noch die parallel dazu verlaufende Veranstaltung ,Für Demokratie gegen Faschismus‘ konnte viele Menschen hinterm Ofen vorlocken – ganz anders noch die AfD-Veranstaltung mit Alice Weidel in Niedernhall vor einigen Wochen. Dabei zeigte sich Jörg Meuthen als erstaunlich eloquenter Redner – auch wenn er es nicht lassen konnte, auf Europa in seiner jetzigen Version und vor allem auf die Grünen verbal draufzuhauen.

Zunächst aber kritisierte Meuthen die erschwerten Bedingungen, mit denen die AfD während des Europawahlkampfes zu kämpfen hätte. Vor allem Veranstaltungsorte zu finden, werde immer schwieriger, weil die Besitzer dieser Lokalitäten nicht selten negative Konsequenzen befürchten müssten, wenn sie die AfD einen Raum zur Verfügung stellt, berichtet Meuthen. Es herrsche ein „Linksterrorismus ohne Ende“. Er werde angegangen, unter anderem mit den Worten: „Es seien  ja nicht alles Demokraten, auch wenn sie demokratisch gewählt wurden.“

Die wahren Feinde der Freiheit und der Demokratie seien die Grünen, so Meuthen: „Das sind die heutigen Linksfaschisten.“ Eine „völlig verkorkste Klimapolitik“ werde derzeit gemacht. Er habe das Gefühl, dass das Europäische Parlament ein „Stuhlkreis der Vollzeitverstrahlten“ sei und führt als Beispiel hierfür unter anderem auf, dass es einen zehnseitigen Text dazu gebe, wie eine Pizza Napolitana in den Pizzerien herzustellen sei. Weiterhin sei von der EU geregelt, dass ein Kondom „5 Liter Fassungsvermögen“ haben müsse. Sein Fazit: „Belanglosigkeiten werden zu Schicksalsfragen stilisiert.“ Er fordert: „Wir brauchen eine Festung Europa.“ Denn: „Man kann nicht der ganzen Welt helfen, wenn man dafür einen ganzen Kontinent zugrunde richtet.“

Meuthen erhielt für seine Rede Standing Ovations.

Am 26. Mai 2019 sind Europawahlen. Meuthen möchte eine EU der Vaterländer und keine Vereinigte Staaten von Europa.

Prof. Dr. Jörg Meuthen, Bundessprecher der AfD und Europaabgeordneter, in der Stadthalle in Künzelsau. Im Hintergrund: Anton Baron, AfD-Landtagsabgeordneter des Hohenlohekreises.

Meuthen spricht von einer verkorksten Klimapolitik und betitelt die Grünen als Linksfaschisten und Feinde der Demokratie.

Der Wahlkampf sei auch für Meuthen anstrengend, sagen Parteifreunde.

Der Saal in der Stadthalle in Künzelsau blieb bei der Veranstaltung halb leer.

Prof. Dr. Jörg Meuthen und Anton Baron arbeiteten zusammen im Landtag in Baden-Württemberg, bis Meuthen nach Brüssel ging.

Zur parallel verlaufenden Kundgebung ,Für Demokratie gegen Faschismus‘ am Kokolores fanden sich wesentlich weniger Menschen ein als in Niedernhall, als Alice Weidel (AfD) sprach.

Unter anderem sprach die ehemalige Kreisrätin Magda Reichardt aus Niedernhall auf der Bühne.

Organisator Hans-Jürgen Saknus (SPD) lud zur Kundgebung.

Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann war auf der Kundgebung am Kokolores und sagt: „Künzelsau ist bunt.“

Die Polizei hatte an diesem Abend nicht viel zu tun.




Wahl in Niedernhall: BWV lädt am Samstag zu Bäckerei Gockner ein

Anbei veröffentlichen wir Informationen der  Bürgerlichen Wählervereinigung Niedernhall (BWV) für die Wahl des neuen Gemeinderats in Niedernhall am 26. Mai 2019 (für den Inhalt sind die Parteien selbst verantwortlich):

„Unsere Kandidaten stehen mitten im Leben und stehen für eine fortschrittliche und familienfreundliche Politik im Niedernhaller Gemeinderat“, betont die BWV.

Die Kandidaten der BWV laden zum lockeren Gespräch vor der Bäckerei Gockner am Samstag, den 18.05 von 7:30 Uhr bis 12 Uhr ein.

Hier  die einzelnen Kandidaten im Überblick:

Klaus Gockner
BERUF Bäckermeister
FAMILIENSTAND 53 Jahre, verheiratet, zwei Töchter
WERDEGANG Meine Schul- und Jugendzeit verbrachte ich in Criesbach. Ich bin seit über 38
Jahren als Bäcker tätig und seit 1996 Bäckermeister. Mit meiner Frau führe ich seit 1998 die
Bäckerei und das Café in der Hauptstraße. Ich konnte bereits dreimal ihr Vertrauen gewinnen.
MOTIVATION Ich bin schon seit 15 Jahren als Stadtrat aktiv. Durch den direkten Kontakt zu den
Bürgern werde ich für die Stadt und deren Einwohner vernünftige Entscheidungen treffen.

Klaus Gockner

Jochen Scheufler
BERUF Schulleiter
FAMILIENSTAND 48 Jahre, verheiratet, eine Tochter, einen Sohn
WERDEGANG Grundschule Künzelsau, Abitur am Schlossgymnasium, Zivildienst,
Lehramtsstudium PH Schwäbisch Gmünd, seit 2000 Lehrer, ab 2004 Schulleiter, seit 2012 am
BZN, seit 5 Jahren im Gemeinderat
MOTIVATION Freude an der Übernahme von Mitverantwortung für eine nachhaltige und
kontinuierliche Stadtentwicklung. Ich möchte weiter dazu beitragen die Attraktivität und die
Lebensqualität meines Heimatorts zu steigern sowie ihn als Bildungs- und Wirtschaftsstandort zu
stärken.

Jochen Scheuffler

Peter Lutz
BERUF Landwirtschaftstechniker
FAMILIENSTAND 43 Jahre, verheiratet, eine Tochter, ein Sohn
WERDEGANG Grund- und Realschule in Niedernhall, Landwirtschaftslehre, Zivildienst beim ev.
Bauernwerk in Hohebuch, Technikerschule in Triesdorf. Seit 1994 auf dem elterlichen Betrieb und
als Berater tätig, 2013 Übernahme des landwirtschaftlichen Betriebs, seit 5 Jahren im Gemeinderat
MOTIVATION Niedernhall muss für Alt und Jung lebens- und liebenswert bleiben. Vernünftige
Stadtsanierung und Bauplatzpolitik. Weiterentwicklung von Kindergarten und Schule. Dafür will
ich mich einsetzen.

Peter Lutz

Ralf Herrmann
BERUF Maschinenbautechniker
FAMILIENSTAND 52 Jahre, verheiratet, zwei Töchter
WERDEGANG Grund- und Realschule, Werkzeugmacherlehre, Wehrdienst, Weiterbildung zum
Maschinenbautechniker, Heute leitender Angestellter, seit über 20 Jahren im Ehrenamt und einer
der Vorsitzenden im TSV Niedernhall, 5 Jahre im Gemeinderat
MOTIVATION Verantwortung in und für eine Gemeinschaft zu übernehmen ist mir wichtig und
lohnt sich. Ohne aktive Mitarbeit kann man nichts bewirken. Niedernhall ist meine Heimat, die ich
weiter entwickeln und gleichzeitig auch sichern möchte.

Ralf Herrmann

Roselinde Simm
BERUF Industriekauffrau
FAMILIENSTAND 62 Jahre, verheiratet, zwei Kinder, vier Enkel
WERDEGANG Geboren und aufgewachsen in Künzelsau, seit 1973 bei MUSTANG und seit 1999
Betriebsratsvorsitzende, Mitglied in verschiedenen IGM-Gremien, viele Jahre in der Elternarbeit in
unserem Bildungszentrum und seit 5 Jahren im Gemeinderat
MOTIVATION Ich möchte mich für alle Niedernhaller, jung und alt, einsetzen. Für altersgerechtes
Wohnen im Städtle und auf der Giebelheide und für die notwendigen Einkaufsmöglichkeiten.

Rosalinde Simm

Jürgen Creyaufmüller
BERUF Wirtschaftsinformatiker
FAMILIENSTAND 50 Jahre, verheiratet, zwei Söhne
WERDEGANG Grundschule Niedernhall, Ganerben Gymnasium, Zivi beim Rettungsdienst,
Studium der Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik an der HS Pforzheim, seit 1998
national und international in der IT der Würth-Gruppe tätig
MOTIVATION Niedernhall soll ein attraktiver Lebensmittelpunkt für alle Menschen sein. Dazu
gehören eine lebenswerte Umwelt, attraktive Angebote für Groß und Klein und starke
Wirtschaftspartner. Behutsam und nachhaltig müssen wir Gutes bewahren und unser Städtle stetig
weiterentwickeln. Dafür setze ich mich ein.

Jürgen Creyaufmüller

Xenia Gaida
BERUF Maschinenbauingenieurin
FAMILIENSTAND 25 Jahre, verlobt, keine Kinder
WERDEGANG Grundschule Niedernhall, Abitur am Ganerben Gymnasium, Maschinenbau-
Studium (M. Sc.) an der Uni Karlsruhe, heute in der Vorentwicklung bei ZIEHL-ABEGG, seit 6
Jahren Jägerin und Mitglied im Schützenverein in Niedernhall
MOTIVATION Ich bin in Niedernhall aufgewachsen und wusste immer dass es meine Heimatstadt
bleiben würde. Ich hänge sehr an den Menschen und der Region und möchte gern etwas
zurückgeben. Außerdem erachte ich auch das Engagement meiner Generation in der Gesellschaft
als sehr wichtig.

Xenia Gaida

Richard Graf
BERUF Betriebswirt
FAMILIENSTAND 33 Jahre, verheiratet, einen Sohn
WERDEGANG Grund- und Realschule in Niedernhall, Ausbildung zum Informatikkaufmann,
Betriebswirtschaftsstudium an der HFH Hamburg, seit 2010 Weiterführung des elterlichen
Unternehmens in Waldzimmern. Ehrenamtlich aktiv bei Round Table Hohenlohe und den
Wirtschaftsjunioren Heilbronn-Franken, außerdem Ausschussmitglied bei der
Gewerbegemeinschaft Niedernhall-Weißbach
MOTIVATION Aktuell leben 4 Generationen meiner Familie in Niedernhall. Die Interessen junger
Familien sowie die Lebensqualität im Alter stehen für mich daher an erster Stelle. Eine nachhaltige
Weiterentwicklung unseres Städtchens mit Blick auf bestehende Traditionen ist mir wichtig.

Richard Graf

Gregor Kerl
BERUF Kaufmännischer Angestellter
FAMILIENSTAND 51 Jahre, geschieden, in einer festen Beziehung lebend, 3 Söhne
WERDEGANG Die Schulzeit verbrachte ich am Bildungszentrum in Niedernhall, Ausbildung zum
Feinmechaniker, weitere Ausbildung zum Industriekaufmann. Vom Produktmanager zum
Produktbereichsleiter mit Internationaler Erfahrung. Heute im Mittelmanagement angestellt.
MOTIVATION Meine Heimat ist Niedernhall. Hier fühle ich mich sehr wohl. Die zukünftigen
Aufgaben in unserer schnelllebigen Zeit angehen, für die Zukunft unserer Bürgerinnen und Bürger
der Wirtschaft und Vereine die Entscheidungen voranbringen. Meinungsverschiedenheiten sollten
vom gesamten Gremium intern abgearbeitet und vertreten werden. Dazu möchte ich beitragen.

Gregor Kerl

Mathias Lutz
BERUF Weinbautechniker
FAMILIENSTAND 36 Jahre, verheiratet, eine Tochter, einen Sohn
WERDEGANG Grund- und Realschule in Niedernhall, Ausbildung zum Winzer, Zivildienst beim
Maschinenring Hohenlohe, Weiterbildung zum Techniker für Weinbau und Oenologie, seit 2013
Weinbaubetrieb im Haupterwerb. Seit 15 Jahren aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr
Niedernhall; seit 27 Jahren Bläser im Posaunenchor Niedernhall Forchtenberg
MOTIVATION Als Winzer bin ich hier in Niedernhall verwurzelt. Auch in Zukunft sollen sich Jung
und Alt hier wohlfühlen. Gute Bildung, attraktive Arbeitsplätze, ein starkes Ehrenamt und ein
verantwortungsbewusster Umgang mit unserer Landschaft. Dafür werde ich mich einsetzen.

Mathias Lutz

Werner Messerschmidt
BERUF Polizeibeamter
FAMILIENSTAND 55 Jahre, verheiratet, drei erwachsene Kinder
WERDEGANG Mittlerer Bildungsabschluss, Ausbildung bei der Bereitschaftspolizei in Göppingen
und Bruchsal, Versetzung zur Polizeidirektion Künzelsau – Polizeirevier Öhringen, 2013 auf
eigenen Wunsch zum Polizeiposten Niedernhall versetzt
MOTIVATION Aktiv bei der Gestaltung der Stadt Niedernhall Verantwortung übernehmen.

Werner Messerschmidt

Frank Schmidt
BERUF Lehrer
FAMILIENSTAND 42 Jahre, ledig
WERDEGANG Grundschule und Gymnasium, Wehrdienst, Studium an den Uni‘s Heidelberg und
Frankfurt. Referendariat in Kassel. Heute angestellter Lehrer an der BvL Gemeinschaftsschule in
Mulfingen
MOTIVATION Verantwortung für meine Heimat Niedernhall übernehmen, den Gemeinderat mit
meinem Weitblick unterstützen, unserem Bürgermeister gegen Einzelgänger den Rücken stärken.

Frank Schmidt

Bernd Spazierer
BERUF Schreinermeister
FAMILIENSTAND 55 Jahre, verheiratet, zwei Söhne, zwei Enkel
WERDEGANG Besuch der Grund- und Hauptschule Niedernhall, danach Schreinerlehre mit
anschließender 13 Jähriger Tätigkeit als Schreinergeselle. 1996 Besuch der Meisterschule in
Heilbronn, seit 1997 selbstständig mit eigener Schreinerei in Weißbach. Seit 2018 1. Vorsitzender
der Gewerbegemeinschaft Niedernhall-Weißbach
MOTIVATION Stadtkern für Jung und Alt attraktiv gestalten und erhalten. Für Handwerk
einstehen. Weiterführen der Zusammenarbeit zwischen Schule und Handwerk.

Bernd Spazierer

Peggy Szedlak
BERUF Qualitätsmanagerin
FAMILIENSTAND 40 Jahre, 2 Söhne
WERDEGANG Grund- und Realschule Chemnitz, Technisches Gymnasium Chemnitz, Ausbildung
Kauffrau Groß- und Außenhandel bei Firma Würth, seit 20 Jahren bei Firma Würth beschäftigt, seit
2011 bei Würth Elektronik eiSos im Qualitätsmanagement tätig
MOTIVATION Ich lebe seit 20 Jahren in Hohenlohe und davon seit 2004 im schönen Niedernhall.
Die Arbeit mit und für Kinder begeistert mich sehr. Mit dieser Begeisterung möchte ich mich für
unsere kleinsten Bürger und deren Familie einsetzen. Daneben liegen mir die Senioren unserer
kleinen Stadt mit großem Charme auch sehr am Herzen.

Peggy Szedlak

Mehr Informationen unter www.bwv-niedernhall.de




An alle Super-Mamis im Ländle

Morgen ist Muttertag, nur werden viele Mamis morgen nicht allzu viel Zeit haben, um diesen Tag zu genießen, da sie kochen oder andere Tätigkeiten im Haushalt leisten müssen. Daher möchten wir allen Superfrauen im Ländle schon heute danken für alles, was sie im Alltag so richten und gerade biegen – als Rückgrat ihres Mannes, als pflichtbewusste Berufstätige mit vielen Überstunden, als Workaholic auch im Haushalt, als Co-Lehrerin für die Kinder und als Ehrenamtliche in sämtlichen Vereinen. Hoch lebe das Weib. Auf das wir irgendwann gleiche Löhne und die gleiche Anerkennung in allen Bereichen wie die Herren der Schöpfung erhalten.

Und damit ihr seht, dass ihr nicht alleine im Hamsterrad des Lebens rennt, veröffentlichen wir hier für Euch einen wundervollen Text einer Mami, die sich durch den Alltagswahnsinn kämpft:

https://www.stadtlandkind.info/was-verdammt-noch-mal-laeuft-falsch-in-unserem-system/




AfD: Meuthen kommt nach Künzelsau – Gegenkundgebung geplant

Am 13. Mai 2019 kommt Jörg Meuthen, AfD-Bundessprecher und ehemaliger baden-württembergischer Landtagsabgeordneter, nach Künzelsau und wird dort in der Stadthalle eine Rede halten. Neben Meuthen spricht auch der Landesvorsitzende Bernd Gögel. Um 19 Uhr beginnt die Veranstaltung, 18 Uhr ist Einlass. Seit Ende 2017 ist Meuthen Mitglied im EU-Parlament und dort stellvertretender Fraktionsvorsitzender der EFDD. Mit über 90 Prozent der Stimmen wählte ihn die AfD zum Spitzenkandidaten seiner Partei für die Europawahl 2019. Zwischen 17 und 22 Uhr ist eine Gegendemonstration ähnlich wie in Niedernhall geplant, so Hans-Jürgen Saknus (SPD), Versammlungsleiter vom Arbeitskreis für Demokratie – gegen Faschismus. Allerdings nicht direkt vor der Stadthalle, wie es unlängst in Niedernhall der Fall war, als Alice Weidel von der AfD in der Stadthalle eine Rede hielt. Grund: Man möchte der „AfD nicht noch mehr Aufmerksamkeit bescheren“. Die Kundgebung ist daher am und im Kokolores, dem ehemaligen Bahnhof in Künzelsau. Die Gegenveranstaltung zur AfD steht unter dem Motto: „Künzelsau für Menschenlichkeit“ mit dem Hashtag #frueherwarallesbesser

GSCHWÄTZ wird sowohl bei der AfD-Veranstaltung in der Stadthalle als auch bei der Kundgebung am alten Bahnhof vor Ort sein.

Demo gegen AfD-Veranstaltung am 02. Februar 2019 in Niedernhall. Foto: GSCHWÄTZ

Alice Weidel bei der AfD-Veranstaltung am 02. Februar 2019 in Niedernhall. Foto: GSCHWÄTZ

Flyer der AfD zur Veranstaltung in Künzelsau

Banner der Kundgebung des Arbeitskreises für Demokratie gegen Faschismus

Anbei veröffentlichen wir die Pressemitteilung des Arbeitskreises für Demokratie vom 08. Mai 2019:

„Schon 2016 sind Veranstaltungen unter dem Aufruf „Künzelsau für Menschlichkeit“ in Künzelsau
durchgeführt worden. Nun will das Bündnis zusammen mit dem Jugendkulturverein Kokolores e.V.,
dem AK fDgF und weiteren Bündnispartnern aus Hohenlohe daran anknüpfen und lädt die Künzelsauer
Bevölkerung sowie alle Interessierten zur Teilnahme ein. Unter dem Motto #frueherwarallesbesser
wird ein DJ Musik aus verschiedenen Epochen auflegen, lokale Musiker werden live performen. Ab
18 Uhr sind Wortbeiträge und Live-Musik auf dem Parkplatz am Alten Bahnhof vorgesehen. Mit Bannern
und Plakaten plädieren die Teilnehmer für ein respektvolles und zukunftsorientiertes Miteinander
und gegen eine Politik des Rückwärtsgewandten und der Ausgrenzung. Anschließend geht das Fest
in den Räumen des Kokolores weiter.

Der Arbeitskreis für Demokratie – gegen Faschismus (AK fDgF) hat sich Ende 2015 gegründet.
Wir sind ein Zusammenschluss verschiedener Initiativen, Freundeskreisen und Parteien in der Hohenloher
Raumschaft. Die Mitglieder setzen sich ein für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, Schutz des
Grundgesetzes und Beachtung der Menschenrechte. Die Demokratie sichert Freiheit und Mitbestimmung
für eine offene Gesellschaft. Der Arbeitskreis wendet sich gegen Entwicklungen von Ausgrenzung,
Menschenfeindlichkeit gegen Einzelne und gegen Gruppen, Hetze und Gewalt. Der Arbeitskreis
ist in Sorge über die Eskalation von faschistischem Gedankengut im Internet und im echten Leben,
Hassparolen gegenüber Andersdenkenden und die Wahlerfolge von Rechtspopulisten, die rechtsradikales
Gedankengut verbreiten. Diesen fatalen Entwicklungen tritt der Arbeitskreis entgegen und
möchte einen Gegenpol setzen gegen hetzerische Auftritte von populistischen und radikalen Gruppen
und organisiert deshalb Kundgebungen.

Darüber hinaus wollen wir die Bildungsarbeit und Aufklärung über die demokratischen Grundlagen
und Prinzipien stärken, zum gesellschaftlichen Diskurs zur Unterstützung der Demokratie anregen und
vor allem in der jungen Generation das Bewusstsein für demokratische Möglichkeiten, Rechte und
Pflichten wecken. In regelmäßigen Abständen sind wir deshalb auf öffentlichen Plätzen und bei Veranstaltungen
mit Informationsständen vertreten. Wir stehen in Kontakt zu Bildungsträgern, der Jugendarbeit,
zu Initiativen und freien Trägern. Der Arbeitskreis lädt alle Demokraten und Demokratinnen zur
Mitarbeit ein.“

Quelle: Arbeitskreis für Demokratie – gegen Faschismus

Flyer Arbeitskreis für Demokratie – gegen Faschismus

Foto: GSCHWÄTZ/Archiv/Alice Weidel in Niedernhall

 




Einbruch in Landratsamt

Derzeit besteht der Verdacht, dass sich ein Unbekannter am Montagabend, den 06. Mai 2019, in einem Gebäude des Landratsamtes Hohenlohekreis in der Allee in Künzelsau hat einschließen lassen. Im Gebäudeinneren wurden zwei Mobiltelefone, ein Fahrzeugschlüssel, ein weiterer Schlüssel und Bargeld entwendet. Zeugen, die zwischen Montag, 18.15 Uhr, und Dienstagmorgen, 8 Uhr, im Bereich des Landratsamts verdächtige Wahrnehmungen machen konnten, werden darum gebeten, sich beim Polizeirevier in Künzelsau unter der Telefonnummer 07940 940-0 zu melden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 08. Mai 2019

Foto: GSCHWÄTZ/Archiv/Landratsamt des Hohenlohekreises in Künzelsau

 

 




Erneute Straßensperrung zwischen Criesbach und Niedernhall

Die Straßenteilsperrung zwischen Criesbach und Niedernhall geht in die nächste Runde. Ab Montag, den 06. Mai 2019, wird der Straßenverkehr auf der Kochertalstraße zwischen der Tankstelle in Niedernhall und Criesbach einspurig geführt. Die Fahrzeuge von Criesbach kommend werden fortan über die Salzstraße geleitet. Grund ist der Start der Bauarbeiten für die Hochwasserschutzmaßnahme am Kocher. Ab dieser Woche erfolgt die Baustelleneinrichtung der Firma Wolff & Müller auf dem Kerl-Areal.

Quelle: Bekanntmachungsblatt der Stadt Niedernhall

Foto: GSCHWÄTZ/Archiv/Hochwaser in Ingelfingen im Januar 2019




Dörrenzimmern: Genialer Maischerz

Zum Tanz in den ersten Mai gab es in dem Ingelfinger Teilort Dörrenzimmern in diesem Jahr nicht nur Streiche von Kindern, die mit Toilettenpapier und Schlagsahne unterwegs waren sowie Strafzettel verteilten. Auch ein sehr origineller Maischerz zun den anstehenden Ortschafts- und Gemeinderatswahlen in Ingelfingen sorgte in Dörrenzimmern für Aufsehen. Denn in Dorf klebten auf einmal Wahlplakate von einem jungen Dörrenzimmerner, der sich (angeblich) zur Wahl stellte für den nächsten Ortschaftsrat.

Da die Wahlplakate sehr professionell wirkten, dachten diverse Einwohner wirklich, dass Albert Roll als Ortschaftsrat kandidiert.

Fazit: Von den sehr originellen Wahlplakaten könnten sich einige von den wirklichen Kandidaten eine Scheibe abschneiden. Wir sagen: Hut ab und schade, dass es sich dabei nur um einen Maischerz gehandelt hat.

Diese Wahlplakate sorgten in Dörrenzimmern für Aufsehen. Foto: GSCHWÄTZ

Originelle Wahlslogans mit den gelb-blauen Farbens des Ortsvereins. Besser geht’s nicht. Foto: GSCHWÄTZ

Maifeier, Maibaum schmücken und aufstellen in Dörrenzimmern am 30. April 2019. Foto: GSCHWÄTZ

Unter kundigen Besucheraugen stellt die örtliche Feuerwehr den Maibaum auf. Foto: GSCHWÄTZ

Maifeier, Maibaum schmücken und aufstellen in Dörrenzimmern am 30. April 2019. Foto: GSCHWÄTZ

Maibaum in Dörrenzimmern 2019. Foto: GSCHWÄTZ