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Landrat Neth bei SWR 4: 30 Millionen für Öhringens Schulzentrum

Am Donnerstag. den 23. Mai 2019, veröffentlichte der Radiosender SWR 4 ein Interview mit Hohenlohes Landrat Dr. Matthias Neth. Darin erklärte Neth unter anderem, welche Bedeutung der Kreistag für Hohenlohe hat und wie wichtig es ist, am Sonntag wählen zu gehen.

Landrat Dr. Matthias Neth im SWR-4-Interview am 23. Mai 2019. Quelle: SWR 4

Auf die Frage, welche Bedeutung der Kreistag habe, erklärte Neth: „Der Kreistag ist die Herzkammer der Kreispolitik. Hier werden Entscheidungen getroffen, die für jeden Hohenloher von großer Bedeutung ist – von Abfallwirtschaft, Krankenhäuser, Straßen, Schulen. Vielleicht ist der Kreistag nicht so bekannt wie ein Gemeinderat. Aber der Kreistag ist unglaublich wichtig.“

„Bürgermeister sind eine Bereicherung für den Kreistag“

Etwas über 40 Sitze wird der neue Kreistag haben. SWR-Moderatorin Katja Schlonski spielt auf die Besetzung des Kreistags mit viele Bürgermeistern an. „Die wollen ja die Interessen von ihren Gemeinden gebührend vertreten.“ Neth betonte, dass es in Baden-Württemberg normal sei, dass Bürgermeister antreten.“ Aber es komme vor allem auf die Mischung an. „Es ist wichtig, dass alle in einem Kreistag repräsentiert sind und ich denke, Bürgermeister, die sich ja jeden Tag mit Kommunalpolitik ganz professionell auseinandersetzen, sind eine Bereicherung, weil viele Themen, die in den Gemeinden eine große Rolle spielen auch auf Kreisebene eine wichtige Rolle spielen.“

Auf die Frage von SWR-Moderatorin Katja Schlonski, wie nah dran der Kreistag am Bürger sei, sagte Neth: „Die Entscheidungen, die der Kreistag seit 2014 getroffen hat, haben ganz viele Auswirkungen auf die Hohenloher gehabt. Denken Sie an die Entscheidung zur Umstrukturierung der Krankenhauslandschaft mit einem Neubau in Öhringen und einem Gesundheitszentrum in Künzelsau. Denken Sie an eine vollständige Umstellung der Abfallwirtschaft und beispielsweise auch ein Projekt, das mir sehr wichtig ist: 30 Millionen in unser Schulzentrum in Öhringen. Das sind Entscheidungen, die die Menschen ganz klar betreffen. Und das hat der Kreistag alles gemacht.“

„Das Kreistagsgeschehen ist sehr transparent“

Bezüglich Transparenz erklärte Neth: „Wichtig ist, dass bei den Kreistagssitzungen die Medienlandschaft immer mit dabei ist. Ich denke, das Kreistagsgeschehen ist sehr transparent. Wir tagen in der Regel immer öffentlich. Und da kann jeder Bürger Kreispolitik mitgestalten.“

Der Kreistag Hohenlohe hat in ganz Baden-Württemberg den zweithöchsten Frauenanteil. Dennoch hakt Schlonski nach, ob nicht noch mehr Frauen im Kreistag sitzen müssten. Landrat Neth erklärt, dass die Bürger durch ihre Stimmabgabe selbst entscheiden könnten, wer in den Kreistag gewählt wird. Auch einzelnen Personen, die sich unabhängig von einer Partei aufstellen lassen, könne man bis zu drei Stimmen geben.

Neth ist gespannt, wie die Wahl am Sonntag ausgehen wird und fordert die Menschen auf, wählen zu gehen. Ausserdem lädt er zur Wahlparty ins Landratsamt in Künzelsau um 18 Uhr ein.

Das SWR-4-Interview in voller Länge hören Sie hier:

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/heilbronn/Hohenloher-Landrat-Matthias-Neth-zur-Kreistagswahl,av-o1122024-100.html

 

 




Künzelsau: Siebenjährige bei Unfall schwer verletzt

Aus Unachtsamkeit hat eine 36-Jährige am Mittwochnachmittag, den 22. Mai 2019, ein siebenjähriges Mädchen in Künzelsau angefahren. Die Frau war auf der Straße Kur in Gaisbach unterwegs. Dann wollte sie nach links in die Nelkenstraße einbiegen. Dabei missachtete sie das Kind, das im Einmündungsbereich vom Gehweg aus, die Nelkenstraße von rechts nach links überquerte. Bei dem Zusammenstoß wurde das Mädchen schwer verletzt. Eine Rettungswagenbesatzung brachte die Siebenjährige in ein Krankenhaus. Die 36-Jährige blieb unverletzt. An ihrem Auto entstand geringer Sachschaden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

 

 




„Trauer braucht Zeit“

Es ist kein wirklich gutes Thema für einen Small-Talk, für eine leichte Unterhaltung unter Freunden und der Familie. Über den Tod wird häufig erst gesprochen, wenn er eintritt. Und doch gehört er zum Leben dazu. Genauso wie die Trauer, wenn wir von geliebten Menschen Abschied nehmen müssen. Wir wollten daher von Martina Feuchter, Geschäftsführerin vom Bestattungsinstitut Dorn, einem der bekanntesten Bestatter in Künzelsau und Öhringen wissen: Trauern Menschen heute anders als früher? Und: Welche Bestattungsmöglichkeiten gibt es heutzutage?

 

GSCHWÄTZ: Hat sich im Vergleich zu früher etwas verändert im Bestattungswesen?

M. Feuchter: Ja. Früher waren es häufiger die traditionellen Erdbestattungen. In der heutigen Zeit hat die Nachfrage nach Feuerbestattungen deutlich zugenommen. Die Gründe dafür sind sehr unterschiedlich. Und die Bestattungen in den Waldfriedhöfen sind dazu gekommen und werden in unserer Region ganz stark angenommen. Oftmals hatten die Personen eine starke Bindung zur Natur, haben zu Lebzeiten viel Zeit in den Wäldern verbracht und entscheiden sich deshalb gerne für ein Begräbnis auf einem Waldfriedhof.
Dort besteht die Möglichkeit, einen Familienbaum auszuwählen, um den die gesamte Familie die letzte Ruhestätte findet. Es können auch nur einzelne Plätze an einem Gemeinschaftsbaum gekauft werden. Das Bestattungsunternehmen Dorn verwaltet drei Waldfriedhöfe in Hohenlohe und zwar in Friedrichsruhe, Schöntal (Aschhausen) und Schloss Stetten. Sehr viele Menschen machen sich schon zu Lebzeiten Gedanken, wie sie bestattet werden möchten, manche regeln auch alles vorab in einem Bestattungsvorsorgevertrag. Diese Entscheidung, wie man bestattet werden möchte, ist eine sehr individuelle. Dennoch halten wir es für wichtig, es in der Familie zu thematisieren und zu besprechen, damit jeder seine Bedürfnisse zum Ausdruck bringen darf.

 

GSCHWÄTZ: Hat sich in der Gestaltung der Trauerfeier etwas geändert?

M. Feuchter: Trauerfeiern wurden früher eher traditionell gehalten: Meist war es die Erdbestattung und das Familiengrab, das über Generationen in der Familie war. Die Trauerkleidung war schwarz und wurde oft ein ganzes Jahr getragen. Das war ein deutliches Signal nach außen. Heute ist die Bandbreite sehr viel größer: von großen Trauerfeiern bis zu ganz kleinen, manchmal stillen Beisetzungen im engsten Kreis. Wie oben erwähnt sind es sehr viel mehr Feuerbestattungen, manchmal soll auf Wunsch des Verstorbenen auf Trauerkleidung verzichtet werden. Es kann lockere, farbige Kleidung getragen werden. Wenn jemand aus der Kirche ausgetreten ist, gestalten freie Redner/innen, Freunde, Familie oder Bestatter die Abschiedsfeier. Ganz oft sollen Lieblingsmusikstücke des Verstorbenen gespielt werden. Fotos und persönliche Gegenstände werden aufgestellt.

Abschied, der das Leben wiederspiegelt, tröstet. Foto: privat

GSCHWÄTZ: Was ist Ihre Aufgabe als Bestatter?

M. Feuchter: Natürlich sind wir da für alles, was jetzt notwendig ist, vor allem für die Beratung. Wenn sich jemand noch nie mit dem Thema Tod oder Bestattung beschäftigt hat, bedarf es oft erstmal der Erklärung und Erörterung der vielen Möglichkeiten. In der Hauptsache sehen wir uns aber tatsächlich als Begleiter in dieser Zeit. Wie eine Hebamme eine Geburt begleitet, da ist, geduldig, liebevoll, unterstützend, Mut machend, stärkend, so sehe ich uns als Bestatter, eben am Ende eines Lebens für die Angehörigen. Zeit und Aufmerksamkeit, Wertschätzung und Respekt. Das ist, glaube ich, das Wichtigste. Nicht immer gibt es ein Netzwerk an Familie, Freunden, Nachbarn, manchmal haben sich Menschen vom Glauben entfernt. Wenn das, was es sonst gab, wegfällt, werden wir immer wieder zum Ansprechpartner. Zu vermitteln, dass Trauer keine Krankheit ist, die sofort therapiert werden muss, sondern ein Gefühl, das gelebt werden will, das es viel Zeit braucht, gute Begleiter, Zuhörer, Unterstützer, auch darin sehen wir unsere Aufgabe.

 

GSCHWÄTZ: Wie verabschiedet man sich am besten von einem geliebten Menschen?

M. Feuchter: Eine allgemeingültige Aussage kann man dazu sicher nicht treffen, denn jeder Mensch ist anders. Und somit ist auch jeder Abschied anders. Und es gibt unendlich viele Möglichkeiten. Sei es, dass der Verstorbene noch eine Zeitlang zu Hause bleiben darf, damit sich die Angehörigen dort in Ruhe und im familiären Rahmen verabschieden können, sei es, dass man den Verstorbenen selber waschen und ankleiden möchte, dass man die Texte für Anzeigen und Karten selber gestalten möchte oder dass man Bilder, Briefe in den Sarg legt oder dass die Angehörigen sogar aktiv die Trauerfeier mitgestalten durch Lied- oder Wortbeiträge, sofern sie sich dazu in der Lage fühlen und vieles mehr. Es ist unsere Aufgabe, mit der Familie herauszufinden, was sie brauchen, was ihnen gut tut. Und ihnen die Zeit zu geben, die sie benötigen.

 

GSCHWÄTZ: Wie kann man Berührungsängsten zum Thema Tod und Trauer entgegenwirken?

M. Feuchter: Wichtig ist auf jeden Fall, das Thema nicht von sich zu schieben, bis ein Trauerfall eintritt. Sich schon zu Lebzeiten Gedanken machen: Wie möchte ich meine Beerdigung gestalten oder sich zu fragen: Wie stellen wir uns die Bestattung unserer Angehörigen vor? Sich frühzeitig über seine Rechte und Möglichkeiten im Trauerfall zu informieren. Wir versuchen, unseren Beitrag dazu zu leisten, indem wir Führungen und Vorträge in unseren Häusern anbieten. Genutzt werden diese zum Beispiel von Auszubildenden der Kranken- und/oder Altenpflege, den Kirchen für die Konfirmanden und Senioren sowie den Schulen, die mit ihren Schülern im Rahmen des Religions- oder Ethikunterrichts das Thema Sterben, Tod und Trauer thematisieren.
Sie dürfen Särge, Urnen und Bestattungsutensilien anschauen, auch mal Probeliegen in einem Sarg. Und sie werden mit der Frage vertraut gemacht: Wie würdet ihr eure Beerdigung gestalten? Erfahrungen zeigen, dass auch hier großes Interesse und Nachdenken angestoßen wird. Ziel ist es aber, Berührungsängste abzubauen und das Thema in die Familien zu bringen.

Anja Dorn im Trauergespräch. Foto: privat

Kontakt:
Dorn Bestattungen GmbH
Pfedelbacher Strasse 32 -34
74613 Öhringen
Telefon: 07941/91 91 0
Standort Künzelsau:
Gaisbacher Straße 6
74653 Künzelsau
Telefon: 07940/55 4 33
E-Mail: info@dorn-bestattungen.de

 

Text: Elke Brand

Fotos: privat

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Werbeanzeige von Bestattungsunternehmen Dorn.




MEGA – Make Europe great again: Europa braucht deine Stimme

Ihr seid Europa. Daher: Gebt Eure Stimme am kommenden Sonntag, den 26. Mai 2019 ab. Ein Appell von GSCHWÄTZ-Chefredakteurin Dr. Sandra Hartmann zur Europawahl.

65. Europäischer Schülerwettbewerb

Europa. Quelle: 65. Europäischer Schülerwettbewerb

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Menschliche Knochen im Neckar gefunden

Am Sonntagabend, den 19. Mai 2019, gegen 20 Uhr, wurde im Neckar, im Bereich der Kläranlage in der Austraße in Heilbronn ein skelettiertes menschliches Bein gefunden. Die Kriminalpolizei Heilbronn hat die Ermittlungen aufgenommen. Insbesondere die Absuche des Auffindebereichs im und am Neckar sowie die Zuordnung der Knochen zu einer Person stehen hierbei im Vordergrund der Ermittlungen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Ailringen / Hollenbach: Pferdekutsche verunglückt

Am Sonntag, den 19.05.2019, gegen 11:33 Uhr, befuhr ein 68-Jähriger mit seiner Kutsche sowie zwei vorgespannten Pferden einen geschotterten Feldweg zwischen Mulfingen-Hollenbach und Mulfingen-Ailringen. Vermutlich durch ein quietschendes Bremsgeräusch der Kutsche erschrak sich eines der beiden Pferde und beide Tiere gingen mitsamt der Kutsche durch. In einer abschüssigen Rechtskurve kam das Gespann nach links von der Fahrbahn ab und durchfuhr zunächst einen Graben. Hierbei wurden der Fahrzeugführer sowie die beiden Mitfahrer von der Kutsche geworfen und verletzt. In der Folge verfing sich die Kutsche an einem Baum und Pferde sowie Kutsche kamen zum Stehen. Während die Mitfahrer ersten Erkenntnissen zufolge nur leicht verletzt wurden, musste der Kutschführer aufgrund seiner Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber ins Uni-Klinikum Würzburg verbracht werden. Zur Versorgung der Verletzten waren zwei Rettungswägen, ein Notarzt sowie ein Rettungshubschrauber vor Ort. An der Kutsche entstand Sachschaden von ca. 1.000 Euro. Darüber hinaus wurde eines der beiden Pferde am Hinterlauf verletzt.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

Foto:




Ladendieb im Supermarkt in Ingelfingen

Am Donnerstagmorgen, den 16. Mai 2019, hatte ein Ladendieb in Ingelfingen offenbar nicht mit der Aufmerksamkeit einer Kundin gerechnet. Als der 40-Jährige an der Kasse eines Supermarktes nur einen Teil seines „Einkaufs“ auf das Band legte, machte die hinter ihm wartende Frau die Kassiererin auf weitere Waren aufmerksam, die der Mann zuvor eingesteckt hatte. Dieser wollte unterdessen das Geschäft verlassen, wurde jedoch durch die Marktangestellte aufgehalten. Tatsächlich packte der Ertappte nun weitere Artikel im Wert von 15 Euro aus, die er offensichtlich nicht hatte bezahlen wollen. Nun muss er sich auf eine Diebstahlsanzeige einstellen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

Foto: GSCHWÄTZ




Abfallwirtschaft schlägt Alarm: Zu viel Verpackungen in der Biotonne

Aufkleber „Kein Plastik in die Betty“ sollen beim Müll-Trennen helfen

In den nächsten Tagen beklebt die Abfallwirtschaft des Hohenlohekreises alle 40.000 Bio-Energie-Tonnen mit dem Aufkleber „Kein Plastik in die Betty“. „Die Aktion ist eine logistische Herausforderung, aber dringend nötig“, so der Geschäftsführer der Abfallwirtschaft Sebastian Damm. Hintergrund ist der hohe Anteil an Plastikverpackungen im Bioabfall. Zu den häufigsten Fehlwürfen in der Betty zählen verdorbene Lebensmittel, die mitsamt der Umverpackung aus Plastik in die braune Tonne geworfen werden.

Tonnen sollen nicht gleich weggeräumt werden

Der Aufkleber, der jetzt auf jeden braunen Tonnendeckel im Hohenlohekreis  kommt, soll die Bürger beim täglichen Befüllen der Betty unterstützen. „Wir wollen das Thema jetzt ganz offensiv angehen, weil die Qualität des Bioabfalls noch nicht die ist, die wir brauchen“, berichtet die Betriebsleiterin der Abfallwirtschaft Silvia Fritsch. Für die Aktion fährt in den nächsten zwei bis drei Wochen ein Team des Dienstleisters der Abfallwirtschaft hinter den Bio-Müllfahrzeugen her und beklebt die Tonnen. Die Abfallwirtschaft bittet daher die Bürger, die Bettys am Tag der Leerung noch einige Stunden an der Straße stehen zu lassen.

Neue Aktion der Abfallwirtschaft: Betty mag kein Plastik. Foto: Abfallwirtschaft

Hintergrund

Aus dem Biomüll entstehen laut der Abfallwirtschaft wertvolle Erden und Komposte. Der Kompost wird unter anderem zur Bodenverbesserung auf landwirtschaftlichen Flächen und in Gärten ausgebracht. Die hochwertigen Erden, die aus dem Hohenloher Bioabfall gewonnen wurden, werden beispielsweise auch beim Garten- und Landschaftsbau auf dem Buga-Gelände in Heilbronn eingesetzt. Um die hohen Qualitätsansprüche zu gewährleisten, müssen deshalb Plastikanteile im Bioabfall sehr aufwendig aussortiert werden, was wiederum hohe Kosten verursacht.

Die Qualitätsoffensive mit dem Team um Abfallberater Rainer Mugler geht auch in diesem Jahr weiter. Hierbei sind die Mitarbeiter der Abfallwirtschaft persönlich im Landkreis unterwegs und werfen einen Blick in die Bettys. Somit will man mit den Bürgern direkt ins Gespräch kommen und Hilfestellung beim richtigen Müll-Trennen geben. Außerdem gibt es seit Kurzem eine Buswerbung mit Abfallberater Rainer Mugler. Auf einem NVH-Bus ist er überlebensgroß zu sehen und gibt den Hinweis: „Kein Plastik in die Betty“.

Wichtig ist Mugler aber vor allem eines: „Mit der Aktion wollen wir kein Fehlverhalten anprangern, sondern eine Erinnerungshilfe beim Müll-Trennen geben“. Denn eines weiß Mugler aufgrund der vielen Rückmeldungen aus der Bevölkerung: „Die meisten Fehlwürfe passieren nicht absichtlich, sondern aus Unwissenheit“.

 

Service-Hotline Bürgertheke Abfallwirtschaft: 07940/18-555.

Quelle: Pressemitteilung der Abfallwirtschaft des Hohenlohekreises

 

Bildunterschrift:

„KEIN PLASTIK in die BETty“ Mit diesem Aufkleber will die Abfallwirtschaft die Qualität beim Bioabfall verbessern. v.l. Betriebsleiterin Silvia Fritsch, Abfallberater Rainer Mugler und Geschäftsführer Sebastian Damm




„Diese Vorgehensweise erinnert an die Praxis in totalitären Staaten“

Wahlen in Künzelsau: UBK kritisiert Zensur im Amtsblatt der Stadt Künzelsau

„Diese Vorgehensweise erinnert an die Praxis in totalitären Staaten“. Boris d’Angelo von der UBK (Unabhängige Bürger Künzelsau) findet harte Worte für das Vorgehen des Krieger-Verlages und der Stadt Künzelsau hinsichtlich eines Textes, die die UBK im Wahlkampf im Amtsblatt von Künzelsau hat drucken wollen. Rechtlich ist es legitim, dass Parteien ihre Inhalte vor einer Wahl präsentieren – in diesem Fall steht am 26. Mai 2019 unter anderem die Gemeinderatswahl in Künzelsau an. Die Stadt Künzelsau hat nun jedoch bei der UBK und – laut Anton Baron – auch bei der AfD Änderungen im Textinhalt vorgenommen beziehungsweise wollte sie vornehmen (siehe Text und geänderter Text unten, gelb markiert). Die UBK bezeichnete in dem Absatz, der gestrichen werden sollte, unter anderem die Entscheidung des Kreistages, die zur Schließung des Künzelsauer Krankenhauses geführt hat, als „katastrophale Entscheidung“.

„Tendenziöse Berichte dürfen nicht veröffentlicht werden“

Elke Sturm, Pressesprecherin der Stadt Künzelsau verweist auf Vertragsfestlegungen, die der Künzelsauer Gemeinderat beschlossen hat. Darin sei klar geregelt, was veröffentlicht werden darf und was nicht. Diese Festlegungen gelten, so Sturm, „für alle Beiträge und Anzeigen im Amtsblatt der Stadt Künzelsau „Künzelsauer Nachrichten“. Die Anzeigen-Entwürfe der AfD und der UBK für die Ausgabe des Amtsblattes am 10. Mai 2019 haben nicht den im Verlagsvertrag festgelegten Vorgaben zur Veröffentlichung entsprochen. Sie wurden deshalb vom Krieger-Verlag, in Abstimmung mit der Stadtverwaltung Künzelsau, an dessen Anzeigenkunden zurückgegeben, mit der Bitte um entsprechende Änderung. Es wurde unter anderem gebeten, sich auf die Darstellung eigener politischer Ziele zu beschränken. Position aus dem Verlagsvertrag dazu: „… Ausgeschlossen sind tages- und parteipolitische Beiträge sowie Beiträge, die gegen gesetzliche Vorschriften, die guten Sitten oder Interessen der Stadt verstoßen. Nicht aufgenommen werden polemische und tendenziöse Berichte sowie Veröffentlichungen herabsetzenden Inhalts. Politische Äußerungen müssen sich auf Darstellungen eigener politischer Ziele beschränken und dürfen Angriffe auf politische Gegner nicht enthalten. Diese Regelung gilt auch für den Anzeigenteil.“

Boris d’Angelo kritisiert gegenüber GSCHWÄTZ: „Fakt ist: Die Stadt Künzelsau hat unsere Anzeige abgelehnt ohne klare Begründung, nur mit pauschalem Verweis auf den Text des Verlagsvertrags. Bis heute wissen wir nicht, mit welcher Formulierung angeblich dagegen verstoßen wurde. Diese Vorgehensweise ist undemokratisch und erinnert an die Praxis in totalitären Staaten.“

Auch bei der SPD gab es Schwierigkeiten im Wahlkampfablauf. Der Krieger-Verlag hat von der SPD einen Auftrag zur Verteilung von Flyern mit der Ausgabe des Amtsblattes „Künzelsauer Nachrichten“ vom 10. Mai 2019 erhalten. Die Flyer wurden mit dem Amtsblatt an die Zusteller zur Verteilung weitergegeben. Bei ein oder zwei Austrägern ist es zu geringfügigen Unregelmäßigkeiten gekommen, so Elke Sturm von der Stadt Künzelsau. Sprich: Manche Haushalte haben keinen Flyer der SPD erhalten. „Diese wurden vom Verlag in Abstimmung mit der SPD geklärt und werden nachträglich soweit wie möglich behoben“, so Elke Sturm

 

Zensiert? UBK kritisiert das Vorgehen der Stadt Künzelsau.




Künzelsau: Astro-Alex ist back in town

Er kommt zurück in seine Heimatstadt. Und zwar schon diesen Samstag. Künzelsau rüstet sich für eine große Welcome-back-Party für die ganze Familie.

ESA-Astronaut Dr. Alexander Gerst tritt am Samstag, den 18. Mai 2019, am Alten Rathaus in Künzelsau auf. Er berichtet über seine Arbeit während seiner zweiten Mission horizons auf der Internationalen Raumstation ISS. Dort war er vom 3. Oktober bis 19. Dezember 2018 Kommandant. Auch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hier sich hierzu angekündigt.

Bereits ab 15 Uhr hält die experimenta Heilbronn Mitmachangebote für Kinder und Erwachsene zum Thema Astronomie bereit. Mit einem H-Alpha-Teleskop können die Besucher die Sonne mit ihren Sonnenflecken und Eruptionen beobachten. Auch die Stiftung Kinderherz präsentiert sich. Ab 15.30 Uhr stehen neben dem bekannten und populären Astro-Alex auch die Hohenloher Mundartband Annâweech und Peter Schilling mit Band (Major Tom, Völlig los gelöst) auf der Bühne.

 

Die Mundartband Annâweech tritt auf. Foto: Annâweech

„Major-Tom“-Sänger Peter Schilling ist ebenfalls am Start. Quelle: MTE Muenchen, zur Verfügung gestellt von der Stadt Künzelsau

Für das leibliche Wohl sorgen regionale Gastronomiebetriebe und zusätzliche Verpflegungsstände.

Großsponsoren dieser Veranstaltung sind die Unternehmen Würth aus Künzelsau-Gaisbach sowie ebm-papst aus Mufingen. Kleinsponsor ist die Sparkasse Hohenlohekreis.

Parken und Verkehr

An den Wertwiesen stehen Parkplätze für Besucher zur Verfügung. Auch der große Festplatz kann als Parkplatz genutzt werden. Für den Aufbau der Bühne und der Stände sind folgende Straßen von Freitag, 17. Mai ab 12 Uhr bis Sonntag, 19. Mai 2019, 8 Uhr gesperrt: Die Stuttgarter Straße ab Alleekreuzung, die Komburgstraße ab Einmündung Stettenstraße, der Obere Bach, die Schnurgasse und Scharfengasse zwischen Hauptstraße und Burggasse. Die Oberamteistraße wird am Veranstaltungstag, Samstag, 18. Mai von 14 Uhr bis 20 Uhr ab der Einfahrt Konsul-Uebele-Straße Richtung Keltergasse gesperrt. Die Hauptstraße ist von Donnerstag, 16. Mai 2019 bis Montag, 20. Mai 2019 (bis 8 Uhr) für den gesamten Verkehr gesperrt. In dieser Zeit wird die NVH-Bushaltestelle „Bären“ in die Austraße verlegt.

Programm

Ab 15.00 Uhr

diverse Aktionsstände & Bewirtung

zirka 15.30 Uhr

Begrüßung Bürgermeister Stefan Neumann

Moderation Kristina Sterz

zirka 15.40 Uhr

Hohenloher Band Annâweech, Mundarthits

zirka 16.30 Uhr

„Erst Alex, jetzt alle: das neue Weltraumzeitalter, selbst erleben“ – Astrophysiker Dr. Kai Noeske, Science Center experimenta Heilbronn

zirka 17.00 Uhr

Bühnenshow

mit Talkrunden und Interviews mit Gästen aus Politik und Raumfahrt

ESA-Astronaut Dr. Alexander Gerst spricht über seine Mission horizons

gegen 19.00 Uhr

Peter Schilling und Band

Gegen 20.00 Uhr

Ende der Veranstaltung

 

Quelle: Pressmitteilung der Stadt Heilbronn