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Ab sofort überall zu haben: Unsere Juli-Ausgabe

Ab sofort gibt es unsere Juli-Ausgabe bei allen unseren Vertriebspartnern zu kaufen. Auch dieses Mal gibt es wieder viele spannende Themen. Unter anderem:

// Massive Lärmbelästigung in Ingelfingen. Anwohner sind mit den Nerven am Ende

// Mega-Spektakel: Auf Künzelsau rollen die Biker zu

// Alles nur geheuchelt? Wir grün sind wir wirklich?

 

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Heiß, heißer, dumm

Hohe Temperaturen: Verlust der Gehirnleistung um bis zu 40 IQ-Punkte möglich

Und siehe, es kam Dürre über das Land. Schon wieder. Hatten wir nicht erst 2018 den letzten Hitzesommer? Nun also wieder so ein Rekordwärmejahr. Das nächste. Dabei hatte es so schön nass angefangen. Da blieben sogar die BUGA-Parkplätze in Heilbronn leer – vor lauter schlechtem Wetter.
Teilweise regnete es so stark, dass man sich schon wieder für das nächste Hochwasser wappnete. Nun sieht man wieder trockene Flusstäler.

Die extremen Wetterkapriolen sind extrem anstrengend und schlagen auf‘s Gemüt – und auf den Verstand. Laut einem aktuellen Focus-Artikel verlieren Menschen bis zu 40 – IQ-Punkte an heißen Tagen.
Ich kann das voll bestätigen.

Der Grund hierfür sei, dass der Körper viel mehr leisten müsse, um die Temperatur stabil bei 37 Grad zu halten. Die Menschen denken langsamer und weniger komplex, sagt Siegfried
Lehrl, Präsident der internationalen Gesellschaft für Gehirntraining (GfG), mit Verweis auf Experimente, die er mit Menschen in einer Sauna durchgeführt hat. Alkohol und fettes Essen, wie etwa bei Grillpartys üblich, sinken die Denkleistung weiter nach unten – ebenso wie abgedunkelte Räume. Das heiße Wetter mache die Menschen darüber hinaus, so ein Artikel der Welt, „unkritisch und aggressiv“.

Was dem Körper hingegen gut tut: Das Sitzen im Schatten, lockere Kleidung und viel trinken.

Was also tun? Einfach mal ohne schlechtes Gewissen den Pause-Knopf drücken.

 

Quellen:

https://www.focus.de/wissen/mensch/intelligenz/deutschland-sonnt-sich-doof-an-heissen-tagen-sind-menschen-duemmer-oft-um-ganze-10-iq-punkte_id_4818192.html

https://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article143552167/Hitze-macht-die-Menschen-unkritisch-und-aggressiv.html

 

 




Baron bezeichnet Schließung von Mahle in Öhringen als „Katastrophe“ – Mitschuld sei die Landesregierung

Anton Baron (AfD): „Die Standortschließung bei Mahle ist eine Katastrophe“

Öhringer Abgeordneter sieht Mitschuld der autofeindlichen Politik der Landesregierung

Anbei veröffentlichen wir eine Pressemitteilung von Anton Baron, AfD-Landtagsabgeordneter von Hohenlohe, der sich zu der Standortschließung von Mahle (Pressemitteilung von Mahle siehe unten) äussert:

„Ein Werk mit 240 und einst über 1.000 Mitarbeitern ist für eine Stadt mit 22.000 Einwohnern wie Öhringen von großer Bedeutung. Ich erwarte, dass das Management sofortige Gespräche mit den Mitarbeitern aufnimmt. Ich wünsche allen vor der Entlassung stehenden Mitarbeitern viel Durchhaltekraft, auch im Kampf für die Fortführung des Standorts. Für den Gang ins Ausland ist die Firma Mahle zu kritisieren. Wir müssen jedoch auch die politischen Umstände analysieren, die zu der Standortschließung beigetragen haben“, merkt Baron an, der ebenfalls dem Öhringer Gemeinderat angehört.

Mahle geht ins Ausland

Abgesehen von einer abschwächenden Konjunktur hat der Konzern aktuell nach eigenen Angaben vor allem mit sinkenden Marktanteilen beim Diesel und mit Transformationsprozessen in der Automobilwirtschaft zu kämpfen.

Insbesondere bei den letztgenannten Punkten sieht der AfD-Landtagsabgeordnete Baron eine gewichtige Mitschuld der Politik: „Die grün-schwarze Landesregierung hat erstens nichts gegen die Diesel-Fahrverbote unternommen und den Diesel ständig schlecht geredet. Die AfD hatte ja stets für eine realistischere Aufstellung der Messstationen und eine Initiative der Regierungsparteien zur Erhöhung der unwissenschaftlich niedrigen Grenzwerte auf EU-Ebene plädiert. Zweitens werden die genannten Transformationsprozesse hin zur rückschrittlichen und unökologischen E-Mobilität ebenfalls politisch mit Steuergeldern forciert. Diese treffen unsere baden-württembergische Automobilindustrie ins Mark, die auf höchstem Niveau Verbrennungsmotoren produziert. Stattdessen sollte lieber die Weiterentwicklung synthetischer Kraftstoffe gefördert werden, die mit den bisherigen Motoren eingesetzt werden können,“ schlägt Baron vor, der im Landtag den Ausschüssen für Wirtschaft und Verkehr angehört.

Mahle: „Zunehmender Preisdruck“

Mahle selbst sagt in seiner Pressemitteilung, die Gründe für die Schließung seien:

  • Hoher Preisdruck: Standort nicht mehr wettbewerbsfähig
  • Trotz umfassender Gegenmaßnahmen keine Neuaufträge
  • Schrittweise Schließung bis Ende 2020

„Der Standort steht mit seinem Produktportfolio bereits seit mehreren Jahren unter einem zunehmenden Preisdruck, insbesondere durch die Konkurrenz mit Best-Cost-Standorten. Die Werksstrukturen wurden immer wieder an die rückläufigen Rahmenbedingungen angepasst, der Standort hat dabei zahlreiche Einschnitte erlebt. „Wir haben nun einen Punkt erreicht, an dem für das Werk leider keine nachhaltige Perspektive mehr gegeben ist“, sagt Wilhelm Emperhoff, Mitglied der Konzern-Geschäftsführung von Mahle, verantwortlich für den Geschäftsbereich Filtration und Motorperipherie sowie die Division Mechatronik.

Die Kostenstrukturen am Standort ermöglichen keine Akquisition von Neuprojekten mehr, selbst Nachfolgeaufträge für vorhandene Produkte mit geringem Investitionsaufwand konnten zuletzt nicht mehr am Markt platziert werden. Auch die Bemühungen von Mahle, über neue Produkte und Technologien eine nachhaltige Perspektive für den Standort Öhringen zu generieren, waren nicht erfolgreich. Es konnten keine neuen Projekte gewonnen werden.

Bedingt durch die hohen finanziellen Aufwände für die Transformation in der Automobilindustrie, die sich weiter abschwächende Konjunktur und eine rückläufige Nachfrage bei Dieselfahrzeugen ist Mahle in einer anspruchsvollen Wettbewerbssituation noch stärker auf profitable und nachhaltige Standorte angewiesen. „Ein solcher Schritt fällt uns sehr schwer, er ist jedoch aufgrund der gegebenen Situation und der negativen Aussichten für den Standort Öhringen unumgänglich“, sagt Emperhoff.

Über 79.000 Mitarbeiter weltweit

Mahle ist laut eigenen Angaben ein international führender Entwicklungspartner und Zulieferer der Automobilindustrie sowie Wegbereiter für die Mobilität von morgen. Der Konzern habe den Anspruch, Mobilität effizienter, umweltschonender und komfortabler zu gestalten, indem er den Verbrennungsmotor weiter optimiere, die Nutzung alternativer Kraftstoffe vorantreibe und gleichzeitig das Fundament für die flächendeckende Einführung der Elektromobilität lege. Das Produktportfolio decke alle wichtigen Fragestellungen entlang des Antriebsstrangs und der Klimatechnik ab – für Antriebe mit Verbrennungsmotoren gleichermaßen wie für die Elektromobilität. Produkte von Mahle sind laut eigenen Angaben in mindestens jedem zweiten Fahrzeug weltweit verbaut. Auch jenseits der Straßen kämen Komponenten und Systeme von Mahle zum Einsatz – ob in stationären Anwendungen, mobilen Arbeitsmaschinen, Schiffen oder auf der Schiene.

Der Konzern hat im Jahr 2018 laut eigenen Angaben mit mehr als 79.000 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 12,6 Milliarden Euro erwirtschaftet und ist mit 160 Produktionsstandorten in mehr als 30 Ländern vertreten. In 16 großen Forschungs- und Entwicklungszentren in Deutschland, Großbritannien, Luxemburg, Spanien, Slowenien, den USA, Brasilien, Japan, China und Indien arbeiten mehr als 6.100 Entwicklungsingenieure und Techniker an innovativen Lösungen für die Mobilität der Zukunft.

Quellen: Pressemitteilung von Anton Baron (AfD); www.mahle.com

https://www.mahle.com/de/about-mahle/locations/2230.jsp

https://www.mahle.com/de/news-and-press/press-releases/mahle-plant-schliessung-des-standorts-ohringen-69952

 

 




Künzelsau: Ed’s Café heute im Biergarten am Kocher

Die Hohenloher Band Ed’s Café spielt heute am Biergarten am Kocher, direkt neben dem Kocherfreibad, in Künzelsau. Los geht es um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Ed’s Café

Falls Sie sich schon gefragt haben: Wie kommen die Kerle bloß auf den Bandnamen? Wo ist Ed’s Cafe? Der Bandname bezieht sich auf eine Textzeile in einem Song von Frank Zappa, Lets make the water turn black. Wo es heißt: And I still remember mama with her apron and her pad, Feeding all the boys in Ed’s Cafe. Was für uns soviel heißen soll wie: Die Band will Musik für alle Altersklassen und Geschmäcker machen. So sind Songs von Peter Fox im Repertoire der Gruppe, aber auch von Natalie von Gilbert Becaud, sie spielen die Rolling Stones ebenso wie Carbonara von Spliff?

Quelle: http://www.edscafe.de

 




Die Künzelsauer haben gute Herzen

Der angehende Wirtschaftsrechtler und Flüchtling Hasan Al Johmani aus Syrien hat hier eine zweite Heimat gefunden. Anbei veröffentlichen wir einen Text von ihm, den er für seine „zweite Heimat“ Künzelsau verfasst hat:

„Im Jahr 2012 musste ich Syrien verlassen, weil ich gegen Al Assad protestiert hatte. Nach zwei Jahren in Libyen bin ich – nachdem dort ebenfalls Krieg ausgebrochen ist – im September 2014 nach Deutschland geflohen. Ich wurde in verschiedene Flüchtlingsunterkünfte in Stuttgart, Karlsruhe und Heidelberg verlegt. Ich habe etwa sechs Wochen in den Flüchtlingsunterkünften in diesen Städten gewohnt.

Wegen schlechter Hygiene in den Flüchtlingsunterkünften habe ich mir eine Infektion am Finger eingefangen. Ich kam 15 Tage ins Krankenhaus. Beinahe hätte ich meinen Finger verloren. Aber er konnte gerettet werden. Schließlich wurde ich nach Künzelsau geschickt. Damals bekam ich in der Flüchtlingsunterkunft in Karlsruhe ein abgelaufenes Baden-Württemberg-Ticket und einen Fahrplan. Ich hatte nur zehn Minuten, um den ersten Zug zu erreichen. Wie erwartet habe ich dann den Zug verpasst. 30 Minuten später stieg ich in den nächsten Zug, aber wusste nicht, dass dieser in eine andere Stadt fuhr. So brauchte ich sechs anstatt dreieinhalb Stunden, um nach Künzelsau zu kommen.

Fußmarsch nach Amrichshausen

Als ich schließlich in Künzelsau gelandet bin, dachte ich, jetzt ist es nur noch ein Schritt in mein neues Zuhause. Ich musste in die Flüchtlingsunterkunft in einen Teilort von Künzelsau – nach Amrichshausen. Aber der Busfahrer hat mein Ticket nicht akzeptiert, obwohl es von der Flüchtlingsunterkunft beglaubigt war und ich sagte mir: ,Na ja, dann bezahle ich selbst. Es ist kein großer Betrag.‘ In diesem Moment habe ich entdeckt, dass ich meinen Geldbeutel verloren hatte. ,So ein Mist-Tag‘, schoss es mir durch den Kopf.
„Al hamdu lillah“ (Gott sei Dank) konnte ich mit dem letzten Anruf, bevor der Akku leer war, meinen Freund erreichen, der in der neuen Flüchtlingsunterkunft in Amrichshausen wohnte. Er verwies mich an einen Jungen, der gerade noch in Künzelsau war und nun ebenfalls in Richtung Amrichshausen unterwegs war. Diesem sollte ich mich anschließen. Der Junge wollte aber nicht auf den nächsten Bus warten und sagte: „Wir brauchen nur 15 Minuten zu Fuß.“ Der Fußmarsch hat aber insgesamt eine Stunde gedauert – immerzu den Berg hinauf mit einer voll bepackten Einkaufstasche. Ich war sehr müde.

Amrichshausen. Ich wollte immer weg von dort. Wir hatten damals keine Chance, Deutsch zu lernen und durften keine
Deutschkurse besuchen, außer einen einmonatigen Grundkurs, weil unser Aufenthalt noch nicht genehmigt worden war. Die Anerkennung hat bei mir 13 Monate gedauert. In dieser Zeit habe ich einen arabischen Geschäftsmann kennengelernt, der hier seit Jahren wohnt. Er wollte meine Deutschkursgebühren bezahlen. Das Landratsamt hat meine Teilnahme daran verboten, das hat mich sehr geärgert. So vieles, was wir brauchten, wurde abgelehnt – Wir hatten nur eine Chance auf einen Ein-Euro-Job für einen Monat, danach kam der nächste dran. Es gab dafür eine Warteliste. Es ging uns nicht um das Geld, wir suchten einfach etwas Abwechslung.

Teilnahme am Deutschkurs verboten

Die Wartezeit konnte ich nutzen, um alleine ein bisschen Deutsch und etwas kochen zu lernen. Damals war der Kontakt mit den Menschen besonders schwierig. Hatten sie Angst vor uns? Drei Monate nach unserer Ankunft in Künzelsau war Weihnachten und wir wurden erstmals eingeladen. Das hat uns sehr gefreut. Stundenlang machten wir viele Auamas (kleine süße Kugeln) für das ganze Dorf. Drei Tage danach haben uns viele im Dorf immer gegrüßt, danach immer weniger. Scherzhaft verglichen wir diese Wirkung mit Drogen, und dachten: „Vielleicht brauchen wir mehr davon?“

Acht Monate später haben wir eine Frau kennengelernt. Sie war sehr offen, sie wollte uns beim Deutsch lernen helfen. Damals verletzte ich mein Knie beim Fußballspiel. Mit zwei Überweisungen von einem Hausarzt wollte ich zum Facharzt. Dazu brauchte ich eine Genehmigung vom Landratsamt, doch die bekam ich nicht, da ich noch keine Anerkennung als Flüchtling hatte. Durch diese Absagen vergingen drei Monate.

Doch als ich dieser Frau mein Problem beschrieb, gingen wir gleich gemeinsam zum Arzt und zum zuständigen Amt und ich bekam die Einwilligung sofort. Vom Facharzt ging es nach einem Monat weiter zum Radiologen. Zwei Tage davor hatte sie mich an diesen Termin erinnert. Das war wirklich nett von ihr.

Nach und nach habe ich mehr Leute kennengelernt. Sie waren alle sehr nett. Eine Frau ist mit mir nach Mosbach gefahren, eine andere nach Ludwigsburg, damit ich mich über mein Studium informieren kann. Sie ist bis jetzt die beste Freundin von mir. Sie haben sich sehr bemüht, mir zu helfen. Mein ehemaliger Vermieter und meine Vermieterin haben mich wie ihren Sohn behandelt. Sie hatten immer Sorge um mich und meine Familie, sie haben mich unterstützt – einfach bei allem.

Wenn ihr solche Menschen kennt, seid ihr mit Sicherheit in Künzelsau

Ein deutscher Freund hat mich unterstützt bei der Suche nach einer Stelle und mir bei Bewerbungsschreiben geholfen.

Stellt euch vor, eine unbekannte Frau wünscht euch einen schönen Tag beim Kaffee trinken, obwohl ihr sie nicht kennt. Oder ihr lauft auf einer Straße und plötzlich steht ein Auto neben euch und bietet euch an, euch nach Hause zu fahren, obwohl ihr den Fahrer beziehungsweise die Fahrerin auch nicht kennt.

2017 haben sich meine Freunde und ich beim Stadtfest beteiligt. Wir hatten einen Falafelstand. Das Fest hat drei Tage gedauert. Junge Menschen haben geschrien: „Ihr seid die besten hier.“ Alle haben uns gefragt, ob wir ein Restaurant haben. Wir waren sehr glücklich.

Wenn der Flüchtlings- und Integrationsbeauftragte der Stadt an euren Glauben denkt und euch einen Raum zu Verfügung stellt, damit ihr beten könnt, dann ist das toll.

Wenn ihr solche Menschen kennt, seid ihr mit Sicherheit in Künzelsau.

Wenn tausende Menschen mit euch gegen die AfD demonstrieren, seid ihr sicher in Künzelsau.

Wenn Menschen immer bereit sind, euch zu helfen, dann seid ihr bestimmt in Künzelsau.

Wenn Euch euer ehemaliger Chef und eure ehemalige Chefin die Chance geben und sagen: „Ihr seid herzlich willkommen in jeden Ferien, um hier zu arbeiten“, dann seid ihr mit Sicherheit in Künzelsau.

Die Künzelsauer sind einfach anders

Seit April wohne ich in Fulda und fahre alle zwei oder drei Wochen zurück nach Künzelsau. Ich fühle mich immer wie ein Kind, das seit langem seine Mutter nicht gesehen hat und sie umarmen will. Künzelsau schenkte mir überdies das Schönste in meinem Leben, meine Verlobte. Sie und ihre Familie wohnen in Künzelsau und kommen ebenfalls aus Syrien.

In Künzelsau sind meine Freunde, sind die Künzelsauer, die Besitzer von guten Herzen. Normalerweise wird man nostalgisch, wenn man an die Stadt denkt, in der man geboren wurde, aber ich werde es auch bei Künzelsau, meiner zweiten Heimat.

Vielleicht kann ich das auch irgendwann von Fulda sagen.

Aber was für mich absolut sicher ist: dass die Stadt Fulda mir keine weitere Frau gibt, da ich nur eine habe und haben will.“

 

Text von Hasan Al Johmani




Neue Leiterin des Jugendamtes im Landratsamt Hohenlohekreis

Claudia Müller hat zum 1. Juni 2019 die Leitung des Jugendamtes im Landratsamt Hohenlohekreis übernommen. Sie ist Nachfolgerin von Josef Grochla, der mit Ablauf des Mai 2019 die Freizeitphase seines Altersteilzeitvertrages angetreten hat.

von links: Landrat Dr. Matthias Neth, Amtsleiterin Claudia Müller, Ursula Mühleck, Dezernentin für Familie, Bildung und Gesundheit, Michael Schellmann, Dezernent für Finanzen und Service.
Foto: Landratsamt des Hohenlohekreises

„Ich freue mich, dass mit Claudia Müller eine langjährige erfahrene Mitarbeiterin die Leitung des Jugendamtes übernommen hat“, erklärte Landrat Dr. Matthias Neth und wünschte der neuen Amtsleiterin viel Erfolg und ein gutes Ankommen auf ihrer neuen Stelle.

Claudia Müller ist 45 Jahre alt und gelernte Diplom-Sozialpädagogin. Sie ist seit 1. Oktober 2002 beim Landratsamt Hohenlohekreis im Jugendamt tätig, zunächst als Sozialarbeiterin im Bereich des Allgemeinen Sozialen Dienstes. Ab Mitte des Jahres 2011 war sie sieben Jahre lang als Teamleitung im Besonderen Sozialen Dienst und später wieder im Allgemeinen Sozialen Dienst beschäftigt, bevor sie ab August 2018 die Fachdienstleitung des Allgemeinen Sozialen Dienstes übernahm. Im Rahmen der Einarbeitung wurde Frau Müller bereits mit Wirkung vom 01.11.2018 zur stellvertretenden Amtsleiterin des Jugendamtes bestellt.

Hintergrund:

Das Jugendamt ist mit über 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das größte Amt im Landratsamt Hohenlohekreis. Die Fachkräfte aus Sozialpädagogik und Verwaltung haben sich zum Ziel gesetzt, Kinder, Jugendliche und Familien bei Bedarf zu unterstützen und sich für die Wahrnehmung derer Interessen und Bedürfnisse einzusetzen. Der Fachdienst Bildung ist zuständig für die Verwaltung und Betreuung der Kreisschulen und des Kreismedienzentrums. Zudem sind hier das Bildungsbüro und die Geschäftsstelle des Europäischen Sozialfonds angesiedelt.

 

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises

 

 




Lust auf einen anderen Zeitvertreib? Minijob in der Redaktion zu vergeben

Wir suchen ab sofort pflichtbewusste Frauen / Männer – es dürfen auch gerne Schüler / Studenten sein -, die Lust und Zeit haben, in unserer GSCHWÄTZ-Redaktion in Künzelsau stundenweise redaktionell mitzuarbeiten. Eure Aufgaben sind unter anderem: Texte redigieren, Texte schreiben, Recherche, Bürotätigkeiten wie E-Mails beantworten und telefonieren.

Wer sich auskennt beziehungsweise Interesse hat: Mitarbeit beim Layouten (InDesign), fotografieren, Videos drehen, unsere sozialen Kanäle bedienen. Wichtig ist: Ihr solltet ein sehr gutes Sprachgefühl haben oder technisch versiert sein.

Die Anstellung erfolgt über einen Minijob oder wahlweise auf selbstständiger Basis.

Wenn ihr Interesse habt, schickt uns eine WhatsApp (0172/68 78 474) oder eine E-Mail (info@gschwaetz.de) mit Euren Kontaktdaten. Wir melden uns dann bei Euch. Oder kommt einfach direkt in unserer Redaktion vorbei, am besten sind wir vormittags von 9 bis 12 Uhr zu erreichen.

 

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Weltkinderfest in Künzelsau

Das Weltkinderfest Hohenlohe feiert Jubiläum. Bereits zum zehnten Mal können sich kleine und große, junge und junggebliebende Einwohner des Hohenlohekreises auf ein buntes Fest freuen. Das Weltkinderfest findet am Sonntag, den 30. Juni 2019, von 11.30 bis 17 Uhr auf den Künzelsauer Wertwiesen statt.

Der Kreisjugendring Hohenlohe e.V. und das Jugendreferat des Landkreises veranstalten in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit der Stadt Künzelsau dieses besondere Kinderfest. Über 30 Vereine, Verbände und Gruppierungen mit vielen ehrenamtlichen Helfern haben ein kunterbuntes Programm vorbereitet.

Was wird geboten?

Eröffnet wird das 10. Weltkinderfest mit Grußworten, Musik und Tanz auf der Bühne. Danach können die Besucher die verschiedenen Angebote erkunden. Auf dem gesamten Gelände gibt es zahlreiche Spielstände und sogar Einsatzfahrzeuge zum Beschnuppern. Das unterhaltsame Bühnenprogramm lädt zum Staunen und Mitmachen ein. Ein großes Essensangebot mit internationalen Gerichten lässt keine Wünsche offen. Egal ob türkische, griechische oder brasilianische Spezialitäten, Waffeln, Eis oder Kaffee und Kuchen – es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Um 16.30 Uhr wird das Fest mit einem Abschlussprogramm auf der Bühne und einem gemeinsamen Lied beendet.

Das Besondere am Weltkinderfest ist, dass Hohenloher mit unterschiedlichen kulturellen Wurzeln gemeinsam mit heimischen Gruppen eine Vielzahl an Angeboten vorbereiten. Egal ob mit oder ohne Migrationshintergrund, mit oder ohne Handicap, ob christlich, muslimisch oder anderen Glaubens – bei der Planung und auch beim Feiern finden sich unterschiedlichste Menschen zusammen, tauschen sich aus und wachsen ein Stück weit zusammen. Gemeinsam soll den Kindern im Hohenlohekreis ein unvergessliches, schönes Fest bereitet werden.

Schirmherren des Weltkinderfestes sind die Europaabgeordnete Evelyne Gebhardt, Landrat Dr. Matthias Neth und Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann.

 

Quelle: Landratsamt des Hohenlohekreises




HK: Nächster Führungsmann geht

Ausscheiden Thomas Weber aus Leitung der BBT-Region Tauberfranken zum 01. Juli 19

Nachdem vor kurzem einer der Chefärzte des Hohenloher Krankenhauses (HK) gekündigt hat (wir berichteten: https://www.gschwaetz.de/2019/06/14/paukenschlag-am-hk-chefarzt-hat-gekuendigt/  ) dreht sich erneut das Personalkarussell an der Führungsspitze. Dieses Mal aber betrifft es den Mehrheitseigner des HK: die BBT-Gruppe.

Aus persönlichen Gründen

Thomas Weber (58), Mitglied der Regionalleitung der BBT-Region Tauberfranken – Hohenlohe, hat am 21.06.19 die Geschäftsführung der BBT-Gruppe gebeten, sein Dienstverhältnis in der BBT-Gruppe aus persönlichen Gründen vorzeitig aufzulösen und um ab 01.01.2020 eine neue berufliche Aufgabe als Geschäftsführer der SLK-Kliniken Heilbronn-Franken wahrzunehmen. In Anerkennung für das große Engagement, mit dem Thomas Weber gemeinsam mit Thomas Wigant in der Regionalleitung die Entwicklung der BBT-Gruppe in der Region Tauberfranken-Hohenlohe mit den Führungskräften in den Krankenhäusern und Senioreneinrichtungen gestaltet hat, hat sich die Geschäftsführung dazu entschlossen, diesem Wunsch zu entsprechen und ihn von seinen Aufgaben als Regionalleiter zum 01.07.19 entpflichtet.

Von BBT zum SLK-Klinikum nach Heilbronn

„Thomas Weber hat in den vergangenen zehn Jahren mit hohem persönlichem Engagement und großer Sachkenntnis als kaufmännischer Direktor und Regionalleiter zunächst das Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim und dann auch die Gesundheitsholding Tauberfranken auf einen erfolgreichen Kurs geführt und nachhaltig wichtige Weichen für die Zukunft gestellt“, unterstreicht Dr. Albert-Peter Rethmann, Sprecher der Geschäftsführung die Verdienste von Weber für die Unternehmensgruppe.

Zusammen mit Thomas Wigant sowie den Direktorien und Führungskräften in den Gesundheits- und Seniorendiensten in der Region werden die Aufgaben von Thomas Weber bis zur Neubesetzung von den beiden Geschäftsführern Andreas Latz und Matthias Warmuth wahrgenommen. Das Verfahren zur Wiederbesetzung ist in die Wege geleitet.

Wer ist BBT?

Die BBT-Gruppe ist mit, laut eigenen Angaben, mehr als 80 Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens, über 14.000 Mitarbeitenden und zirka 900 Auszubildenden einer der großen christlichen Träger von Krankenhäusern und Sozialeinrichtungen in Deutschland. Die BBT-Gruppe hält auch die Führungsanteile an dem Hohenloher Krankenhaus.

Quelle: Pressemitteilung der BBT-Gruppe vom 27. Juni 2019

 




Artenrückgang in Hohenlohe

Zunehmende Landwirtschaft bedroht diverse Tier- und Pflanzenarten

Der Landschaftserhaltungsverband Hohenlohekreis unter dem Vorsitz von Hohenlohes Landrat Dr. Matthias Neth lädt am Donnerstag, den 11. Juli, 19 Uhr, zu einem Vortrag von Professor Dr. Peter Berthold auf Schloss Eyb in Dörzbach ein. Der Vortrag beschäftigt sich unter anderem mit dem Kampf gegen den Artenrückgang auch im Hohenlohekreis. Außerdem spricht Berthold über die Schaffung eines bundesweiten Biotopverbundes.

Über die Hälfte der Fläche Deutschlands nutzen Landwirte

Anbei veröffentlichen wir eine Pressemitteilung des Landschaftserhaltungsverbandes Hohenlohe:

„Über die Hälfte der Gesamtfläche Deutschlands wird landwirtschaftlich genutzt. Dieser Fläche kommt als Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren und Pflanzen eine besondere Bedeutung zu. Eine intensive Bewirtschaftung kann enorme Belastungen für die Umwelt zur Folge haben und zu Biodiversitätsverlusten führen. Wie kann diesem Artenrückgang in Deutschland und speziell im Hohenlohekreis entgegengewirkt werden? Damit beschäftigt sich der Vortrag von Prof. Dr. Peter Berthold am Donnerstag, 11. Juli 2019, um 19 Uhr auf Schloss Eyb in Dörzbach.
Prof. Dr. Berthold ist Ornithologe und Verhaltensforscher. Er war Leiter der Vogelschutzwarte in Radolfzell, einer Zweigstelle des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Seewiesen, und Pro-fessor an der Universität Konstanz. Seit seiner Emeritierung im Jahr 2004 wirkt er im Stiftungsrat der Heinz Sielmann Stiftung mit und gab den Anstoß für den Biotopverbund Bodensee (BVB).
Die Heinz Sielmann Stiftung schafft seit 2004 ein Netz von neuen Lebensräumen für Tiere und Pflanzen in Sielmanns Biotopverbund Bodensee. Die Tier- und Pflanzenbestände sollen sich er-holen und verschwundene Arten sollen zurückkehren können. Dieses Projekt stellt den umfangreichsten Großversuch dar, der im Hinblick auf die Rettung der Artenvielfalt durchgeführt werden konnte.

Zurück zur Natur

Grundlage dafür ist ein im Jahre 1988 vorgestelltes neues Naturschutzkonzept: Renaturierung von etwa zehn Prozent der Fläche im Bereich jeder Gemeinde und dadurch Schaffung eines bundesweiten Biotopverbundes, basierend auf „Oasen aus Menschenhand – jeder Gemeinde sein Biotop“.
Zwischenzeitlich wurden auf 500 Quadratkilometern Fläche über 100 Einzelprojekte an 44 Standorten gemeinsam mit den Städten und Gemeinden aus ganz Deutschland im Wert von etwa fünf Millionen Euro realisiert. Neu angelegte Stillgewässer, renaturierte Bachläufe, aufgewertete Streuobstwiesen oder extensive Weideprojekte konnten innerhalb kürzester Zeit durch zahlreiche Vogelarten, Amphibien, Tagfalter, Libellen und andere Tiergruppen besiedelt werden.

Bachläufe, Streuobstwiesen, Platz für Amphibien

Auch im Hohenlohekreis nimmt der menschliche Nutzungsdruck auf die Landschaft schon seit Jahrzehnten zu. Flächenverbrauch sowie die Intensivierung von Land- und Forstwirtschaft haben dazu geführt, dass vielerorts Lebensräume von Tieren und Pflanzen verloren gingen und nur noch kleine, isolierte Flächen übrig geblieben sind. Um dem entstandenen Artenrückgang entgegenzuwirken, könnte in Zusammenarbeit mit der Heinz Sielmann Stiftung ein Naturschutzprojekt ins Leben gerufen werden. Dies kann nur gemeinsam erfolgen, durch Kommunen, über die Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg bis hin zur aktiven Beteiligung der Bevölkerung.“

Teilnahme nur nach schriftlicher Anmeldung. Anmeldungen bitte direkt beim Landschaftserhaltungsverband per Fax: 07940/18 755 oder E-Mail: michael.buss@hohenlohekreis.de