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Das war ein Tsunami-Sprung: Die Erde bebt – Arschbombenturnier im Niedernhaller Freibad

In einer Zeit, in der es keine schlimmen und schlechten Wörter mehr gibt, hat die Tauchsportgruppe des TSV Niedernhall nun schon zum sechsten Mal den sogenannten Arschbombenwettbewerb ausgerufen. Jung und nicht mehr ganz so jung sprangen vom Niedernhaller Freibadturm vom Einer, Dreier und vom gefürchteten Fünfer. Eine Jury, darunter das Stadtoberhaupt AchimBeck, bewertete in drei Disziplinen: Arschbombe Klassik, der Anker und offener Sprung. Den ersten und zweiten Platz bis 12 Jahren belegten Johanna Müller und Linus Richter. Bei den 12- bis 99-Jährigen holte der Teenager Devis Dederer den Sieg, gefolgt von Mike Pascal Weiss. GSCHWÄTZ-Videoreporter Dr. Felix Kribus hat den kühlen Spaß im Wasser am Samstag, den 13. Juli 2019, mit seiner Kamera vom Beckenrand aus verfolgt.

Die Sieger des Turners. Foto: GSCHWÄTZ

Sieger des Contests. Foto: GSCHWÄTZ

Von luftiger Höhe ging es direkt über in den freien Fall. Foto: GSCHWÄTZ

 

 




Tödlicher Unfall: Vollsperrung A6

Tödlicher Verkehrsunfall auf der A6

Am Mittwoch, den 17. Juli 2019, gegen 18.30 Uhr staute sich der Lkw-Verkehr auf dem rechten Fahrstreifen der A 6 in Fahrtrichtung Nürnberg auf Höhe Heilbronn-Biberach. Der 55-jährige Fahrer eines tschechischen Sprinters bemerkte diesen Umstand offensichtlich zu spät. Obwohl er noch versuchte leicht nach rechts zu lenken, konnte er nicht verhindern, dass er mit großer Wucht gegen die rechte hintere Ecke eines Sattelzuges prallte. Dabei erlitt der Fahrer schwerste Verletzungen, denen er noch an der Unfallstelle erlag. Der entstandene Sachschaden beträgt ca. 35.000 Euro. Für die Bergung und Versorgung der Beteiligten musste die A 6 in Richtung Nürnberg bis
19.50 Uhr voll gesperrt werden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Ingelfingen: Polizei muss Mann zwingen, Kneipe zu verlassen

58-Jähriger muss in die Gewahrsamszelle

Ein Gast, der ein Lokal in Ingelfingen nicht verlassen wollte, war am Montagabend, den 15. Juli 2019, Grund für einen Polizeieinsatz in Ingelfingen. Der augenscheinlich alkoholisierte Mann war offenbar nicht damit einverstanden, dass ihm in dem Lokal kein Alkohol mehr ausgeschenkt wurde und wurde aggressiv. Die alarmierte Polizeistreife konnte den 58-Jährigen nur mit Mühe dazu bewegen die Räumlichkeiten zu verlassen. Da der Mann nun aber auch die Polizisten anpöbelte und damit drohte wieder in das Lokal zurückzukehren, musste er in Gewahrsam genommen werden. Die Nacht verbrachte der Mann dann in der Gewahrsamseinrichtung des Künzelsauer Polizeireviers.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Kehrtwende in Öhringen – ‚Monsterbau‘ kommt nicht

Am Ende der Berliner Straße in Öhringen kann man noch in weite Ferne blicken, aber genau dort ist der umstrittene Bau eines 30 Meter hohen Hochregallagers geplant. Laut dem Planungsentwurf des Architekturbüros Schimmel soll neben das bestehende Staplerlager des Unternehmens Schäfer+Peters ein 16 Meter hohes Zwischengebäude und ein 30 Meter hohes Hochregallager gebaut werden. Auch ein dreigeschossiges Parkdeck soll geplant sein. Dieser Bau bewegt Öhringen nun schon seit Monaten und an ihm scheiden sich die Geister. (Wir berichteten in unserer Oktober-Ausgabe 2018)

Doch nun hieß es in der Pressemitteilung der Stadt Öhringen, dass die Schäfer + Peters GmbH nicht baut.

Mit der 4. Änderung und Erweiterung des Bebauungsplans „Spital-Etzweide“ sollten im Westen der großen Kreisstadt Öhringen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine bauliche Erweiterung des seit langem ortsansässigen Unternehmens Schäfer + Peters geschaffen werden.
Auslegungsbeschluss, Öffentlichkeitsbeteiligung und der Beschluss zum Entwurf des B-Planes sind erfolgt. Viele Argumente, auch unterschiedliche Standpunkte wurden intensiv ausgetauscht und auf den Prüfstand gestellt.
Auch Schäfer + Peters hat seine unternehmerischen Ziele und Perspektiven erneut geprüft und weiterentwickelt.
Um auch weiterhin ein gesundes und erfolgreiches Wachstum zu sichern, wird es für das Unternehmen erforderlich, für seine geplante Erweiterung eine erneute Standortsuche und Planung vorzunehmen.
Das Unternehmen Schäfer + Peters ist langjährig und vielfältig mit Öhringen verbunden. Es wird auch weiterhin zu seinem wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Engagement in Öhringen und somit zu diesem Standort stehen.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Öhringen

 




Polizei zieht Stadtfest Bilanz

Von Freitag, den 12. Juli 2019, bis Sonntag, 14. Juli 2019, fand das Stadtfest in der Künzelsauer Kernstadt statt. Die Polizei hatte einiges zu tun.

Den ersten Einsatz hatten die eingesetzten Polizeibeamten am Freitag zur „Primetime“ gegen 20.15 Uhr. Als Passanten einen herrenlosen Koffer in einem Gebüsch meldeten. Dieser stellte sich als leer und somit ungefährlich heraus. Gegen 23.30 Uhr meldeten Zeugen eine Schlägerei zwischen zirka 20 Personen im Bereich des Alten Rathauses. Als die Beamten mit drei Streifenwagenbesatzungen vor Ort eintrafen, hatte sich die Gruppe bereits aufgelöst. Im Laufe der Nacht zum Samstag kam es zu mehreren Sachbeschädigungen. Zwei PKW wurden beschädigt, eine Scheibe eines Gebäudes wurde zerstört und auch ein BUGA-Karl musste dran glauben. Dieser wurde von seinem Sockel gerissen und daneben auf einer Wiese abgelegt. Durch das bessere Wetter an den beiden folgenden Festtagen, Samstag und Sonntag, besuchten deutlich mehr Menschen das Stadtfest. Die Polizei wurde über „Spaßvögel“ informiert, die Besucher des Festes durch ein Fenster einer Dachgeschosswohnung mit Wasser bespritzten. Gegen 0.30 Uhr am Sonntag erwischten Polizeibeamte einen Mann mit einem Joint. Außerdem gab es während der Nacht mehrere Streitigkeiten zwischen alkoholisierten Heranwachsenden, aus denen aber alle Beteiligten glücklicherweise unverletzt hervorgingen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Vollsperrung ab Abzweigung nach Orendelsall bis Kochertalstraße

Zwischen dem 15. Juli und dem 19. Juli 2019 werden entlang der L 1050 umfangreiche Gehölz- und Baumfällarbeiten durchgeführt. Die Landesstraße muss dafür ab der Abzweigung L 1048 nach Orendelsall bis zur L 1045, Kochertalstraße, für den Gesamtverkehr gesperrt werden.

Die geplante Vollsperrung kann nach vorheriger Rücksprache mit der Straßenmeisterei Öhringen, Tel. 07941/ 9179-0, auch von angrenzenden Waldbesitzern für eigene Fällungen mit genutzt werden.

Der überörtliche Verkehr wird ab der Abzweigung Landesstraße 1048 über Orendelsall – Forchtenberg – Ernsbach – Einmündung L 1050 und umgekehrt umgeleitet.

Quelle: Landratsamt des Hohenlohekreises




Schwäbisch Hall: Nach zehn Messerstichen zum Sterben im Wald liegen gelassen

Die große Jugendkammer des Landgerichts Heilbronn verhandelt am heutigen Montag, den 15. Juli 2019, 09 Uhr, gegen fünf Angeklagte wegen des Vorwurfs der versuchten Mordes.

Den Angeklagten liegt zur Last, sie hätten sich auf Anstoß des Angeklagten P. zu einem Tötungsdelikt verabredet und dieses auszuführen versucht. Hierfür habe der Angeklagte P. bei einem Treffen mit den übrigen Angeklagten am 19. Januar 2019 in Schwäbisch Hall die Devise ausgegeben, der Nebenkläger sei ein Verräter, der ihn und andere Personen aus dem Betäubungsmittelmilieu bei der Polizei „verpfiffen“ habe. Deswegen und weil der Nebenkläger möglicherweise Schulden aus Betäubungsmittelgeschäften bei einzelnen Angeklagten gehabt habe, sei bei diesem Treffen der gemeinsame Tatplan entstanden.

Die Angeklagten hätten im Anschluss noch am gleichen Tage den Nebenkläger unter einem Vorwand mit einem von dem Angeklagten G. hierfür bereitgestellten und geführten Fahrzeug in ein 1,6 Kilometer von der Bundesstraße 19 entferntes Waldstück im Bereich Gaildorf gefahren, um ihn in Überzahl angesichts der Kräfteverhältnisse risikolos angreifen zu können. J. habe wiederholt mit einem Messer auf den Nebenkläger eingestochen, während M. ihn dabei vorübergehend von hinten festgehalten habe. G., H. und P. seien als mögliche Verstärkung im Hintergrund geblieben.

Nachdem J. insgesamt zehnmal auf den Nebenkläger eingestochen habe, hätten die Angeklagten den Nebenkläger in der Dunkelheit bei höchstens minus fünf Grad Celsius zurückgelassen und dabei den Tod des Nebenklägers zumindest billigend in Kauf genommen. Dieser habe auch konkret einzutreten gedroht, nachdem unter anderem Magen, Darm und Lunge des Nebenklägers von der Klinge getroffen worden seien. Der Nebenkläger habe deshalb überlebt, weil er sich bis zur Bundesstraße 19 habe schleppen können, auf welcher zufällig eine Fahrzeugführerin für die letztlich erfolgreich verlaufenden Lebensrettungsmaßnahmen von Rettungssanitätern und Notarzt gesorgt habe.

Die Angeklagten wurden einen bis drei Tage nach der vorgeworfenen Tatzeit vorläufig festgenommen und befinden sich seitdem in Untersuchungshaft.

Aktuell sind 13 Verhandlungstermine angesetzt. Die Kammer hat die fünf Angeklagten, ihre Verteidiger, den Nebenkläger, dessen anwaltlichen Vertreter, 30 Zeugen und zwei Sachverständige geladen.

 

Quelle: Landgericht Heilbronn




Die ersten heißen Schnappschüsse vom Stadtfest – inklusive zerstörtem BUGA-Karl

Trotz Platzregens zwischendurch hielten die Besucher dem Stadtfest in Künzelsau an diesem Wochenende die Treue. An allen Tagen war das Fest mehr als gut besucht. Nur der arme BUGA-Karl wurde dabei zerstört. Hier zeigen wir Euch die ersten Fotos. Das Fest endet am heutigen Sonntag, den 14. Juli 2019, um 18 Uhr.

Gitarrensoli und Bestnoten für das Stadtfest gab es von diesen charmanten Mädels. Foto: GSCHWÄTZ

Drei Tage feiern – das war das Credo von manch einem Festgast. Foto: GSCHWÄTZ

Zuschauer vor der KOKOLORES-Bühne am Oberen Bach. Dahinter befindet sich die GSCHWÄTZ-Redaktion. Foto: GSCHWÄTZ

Kaum ein Durchkommen in der Hauptstraße. Foto: GSCHWÄTZ

Auch vom Platzregen zwischendurch ließen sich die Besucher nicht beirren und feierten danach einfach weiter. Foto: GSCHWÄTZ

Vor der Kokoloresbühne am Oberen Bach neben der Alten Schmiede standen viele junge Zuhörer. Foto: GSCHWÄTZ

Die Stadtkapelle spielte am Alten Rathaus. Foto: GSCHWÄTZ

Bereits am Freitagnachmittag war viel los in der Innenstadt. Foto: GSCHWÄTZ

Video-Interview: GSCHWÄTZ-Chefredakteurin Dr. Sandra Hartmann mit Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann. Foto: GSCHWÄTZ

An allen Tagen viele Besucher. Foto: GSCHWÄTZ

Künzelsau so voll wie lange nicht. Viele nahmen dankend die Dienste der Shuttle-Busse in Anspruch. Foto: GSCHWÄTZ

Theater im Fluss hatte ebenfalls einen Stand, obwohl sie wegen der Umbauarbeiten des Freibades erst 2020 wieder auftreten werden. Hier eine Darstellerin mit GSCHWÄTZ-Mitartbeiter Markus Neugebauer. Foto:; GSCHWÄTZ

Daumen hoch für’s Fest. Foto: GSCHWÄTZ

BUGA-Karl wurde auch in Künzelsau. Foto: GSCHWÄTZ




Flohmarkt und Weißwurstfrühstück

Am Sonntag, den 14. Juli, von 9 bis 17 Uhr, veranstaltet Christiane Bürkert von der Kreativwerkstatt einen Open-Air-Flohmarkt in Ingelfingen-Dörrenzimmern. Von 10- 17 Uhr öffnet Schreinerei & Innenausbau Sven Reichardt die Tore für eine offene Werkstatt mit Weißwurstfrühstück von 10 bis 13 Uhr.

Flohmarkt. Flyer: Christine Bürkert

Flohmarkt. Flyer: Christiane Bürkert.

Offene Werkstatt. Flyer: Sven Reichardt




Pkw brennt im Firmeninnenhof

Ein brennender Pkw in einem Firmeninnenhof in Schöntal-Sindeldorf löste am Donnerstagabend einen Feuerwehreinsatz aus. Ein Zeuge bemerkte aufsteigenden Rauch aus dem Motorbereich eines Citroens. Sofort verständigte er den Eigentümer und die Feuerwehr. Diese konnte vor Ort den Brand vollständig löschen, sodass der Pkw nicht vollständig abbrannte. An dem Fahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn