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Jetzt wird es wild – 10. Hohenloher Harley Run

Nicht nur aus der Region, sondern aus ganz Deutschland pilgern Motorradfahrer nach Künzelsau, um beim Hohenloher Harley Run mitzufahren. Auch Österreicher, Schweizer und Franzosen finden sich an diesem Wochenende in dem beschaulichen Kocherstädtchen ein, um gemeinsam für eine Tour durchs Ländle zu starten. Im vergangenen Jahr fuhren rund 700 Teilnehmer mit. „Auch in diesem Jahr haben wir uns wieder eine tolle, rund 100 Kilometer lange Strecke überlegt“, so Veranstalter und ‚Papa‘ des Harley Run, Joachim Schmidt. Man muss auch keine Harley fahren um am Harley Run teilzunehmen, schmunzelt Schmidt. „Aber nicht nur Biker sind willkommen sonder auch jeder der kein Motorrad fährt – denn jemand muss die Biker ja anfeuern.“ Und falls sich der ein oder andere Besucher wundert, warum die Bratwurst 50 Cent mehr kostet als normal – das ist für einen guten Zeck. „Letztes Jahr konnten wir, dank dem Harley Run Wochenende, eine Spende von 6.500 Euro an die Klinik für Kinder und Jugendliche e. V. im Diakonie Klinikum Schwäbisch Hall übergeben. Und auch dieses Jahr soll die Spende wieder nach Schwäbisch Hall gehen. Genauer gesagt wird die Spende für die Maltherapie eingesetzt, die von den Krankenkassen nur geringfügig bis gar nicht bezuschusst wird“, so Schmidt, dem diese Spenden sehr am Herzen liegen.

Beim 10. Hohenloher Harley Run, am Wertwiesen in Künzelsau, treten Bands wie Goodnews, Razzmattazz, Oliver Roth, Duo Stage und Rocksoff auf. Auch eine Bikeprämierung gibt es. Zahlreiche Händler und Aussteller verkaufen ihre Waren. Ab Freitagabend, den 26. Juli 2019, geht es los. Am Samstag, den 27. Juli 2019 öffnet die „Händlermeile“ ab 11 Uhr und um 13 Uhr folgt die Aufstellung der Ausfahrt. Für alle, die nicht bei der Ausfahrt dabei sein wollen, gibt es Livemusik auf der Bühne. Der Eintritt ist frei.




Mit 3,1 Promille zum Altglascontainer

Nachdem ein Mann am Montagmorgen, den 22. Juli 2019, Altglas in einem Container in der Straße „Am Sportplatz“ in Michelbach entsorgt hatte, touchierte er beim Wegfahren gegen 10.35 Uhr einen geparkten Ford. Der Grund war schnell gefunden, 3,1 Promille zeigte das Testgerät der Polizei bei dem Autofahrer an. Die Folge waren ein Blutprobe und der Entzug der Fahrerlaubnis. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von 1.000 Euro.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




800 Jahre Hollenbach

Vom Mittwoch, den 24. Juli 2019, bis Sonntag, den 28. Juli 2019, feiert ganz Hollenbach 800-jähriges bestehen. Hollenbach hat speziell zu diesem Anlass ein Hollenbacher Bier gebraut. Die Festwoche beginnt am Mittwoch um 19.45 Uhr mit einem Konzert von Annaweech. Am Donnerstag begeht die Abteilung Hollenbach der FFW Mulfingen zusammen mit der Kirchengemeinde Hollenbach zum 300. Mal den Brandfeiertag und ab 19.30 Uhr Bewirtung im Festzelt. Der Eröffnung der Vernissage in der Dreschhalle beginnt um 17 Uhr. Ab 22 Uhr Blaulichtparty am Festplatz. Der Festsamstag beginnt um 14 Uhr mit einer Kirchenführung und Kaffee und Kuchen. Von 14 bis 17 Uhr können Besucher an der Dorfralley teilnehmen. Von Gummistiefel-Weitwurf über Kräutergerüche erkennen kann man sein Können unter Beweis stellen und Preise gewinnen wie zum Beispiel VIP-Karten für ein Heimspiele des VfB Stuttgart. Am Sonntag ist Tag des offenen Dorfes. Stände mit Kultur, Kunst und Handwerk an über 20 Hollenbacher Stationen.

 

Flyer zu 800 Jahre Hollenbach. Flyer: Hollenbächer

Flyer zur Dorfralley. Flyer: Hollenbächer

 




Künzelsau: Auf Balkon umhergeschossen

Ein Mann würde auf seinem Balkon stehen, mit einer Waffe schießen und herumschreien. Dies meldete ein Zeuge am Sonntagmittag, den 21. Juli 2019, der Polizei in Künzelsau. Als die Ordnungshüter in der Marc-Chagall-Straße eintrafen, versuchten sie den Mann durch klingeln und klopfen dazu zu bewegen die Tür zur Wohnung zu öffnen. Als er dies nicht tat, verschafften sich die Beamten Zutritt zu der Wohnung und konnten den 34-Jährigen festnehmen. Bei der von ihm zuvor verwendeten Waffe handelte es sich um eine Gaspistole. Da der Betroffene augenscheinlich unter Drogen- und Alkoholeinfluss stand und starke Stimmungsschwankungen zeigte, wurde er zunächst in Gewahrsam genommen.

Quelle: Pressemitteilung der Polizei Heilbronn

 

 




Brand einer Gartenhütte in Ingelfingen

Beim Brand einer Gartenhütte, in einer Kleingartenanlage in Ingelfingen, in der Nähe des Raiffeisenmarkts in der Künzelsauer Straße, entstand am Montagnachmittag, den 22. Juli 2019,  gegen 14.40 Uhr, Sachschaden in Höhe von circa 1.000 Euro. Die Feuerwehr aus Ingelfingen war mit drei Fahrzeugen und 26 Einsatzkräften vor Ort und konnte den Brand schnell löschen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Bürgermeister Neumann hat nun drei anstatt zwei Stellvertreter

Zum ersten Mal hat der am 26. Mai 2019 neu gewählte Gemeinderat am vergangenen Dienstag, den 16. Juli 2019, getagt. In dieser konstituierenden Sitzung hat Bürgermeister Stefan Neumann alle Stadträte per Handschlag, mit dem Hinweis auf die gewissenhafte Erfüllung ihre Amtspflichten und Vorschriften der Gemeindeordnung verpflichtet. 22 Stadträte, darunter sieben erstmals gewählte, gehören fünf Fraktionen an:

CDU-Fraktion: Robert Volpp (Vorsitzender), Ernst-Friedrich Bürkert, Christian Freiherr von Stetten, Rolf Hamprecht, Jochen Jäger, Gerhard Rudolph.

Fraktion SPD & Grüne: Hans-Jürgen Saknus (Vorsitzender), Martin Braun, Erhard Demuth, Reintraud Lindenmaier, Lisa Möhler.

Fraktion Die Freien: Verena Löhlein-Ehrler (Vorsitzende), Dr. med. Andrea Faust, Rainer Süßmann.

Fraktion für Künzelsau (FfK): Herbert Schneider (Vorsitzender), Dr. med. Andrea Grups, Stefan Kraft, Wolfgang Schmelzle.

Fraktion Unabhängige Bürger Künzelsau (UBK): Boris d’Angelo (Vorsitzender), Sabine Janny, Wolfgang Kubat, Johannes Rückgauer.

Stellvertreter Bürgermeister

Bürgermeister Stefan Neumann hat vorgeschlagen, die bisherige Regelung mit zwei ehrenamtlichen Stellvertretern des Bürgermeisters beizubehalten. Auf Antrag der UBK-Fraktion hat der Gemeinderat dann jedoch einstimmig beschlossen, einen dritten Stellvertreter zu bestellen. Die Mitglieder des Gemeinderates haben deshalb aus ihren Reihen drei ehrenamtliche Stellvertreter des Bürgermeisters gewählt: Erster Stellvertreter ist Christian Freiherr von Stetten, zweite Stellvertreterin ist Reintraud Lindenmaier und dritter Stellvertreter ist Boris d’Angelo.

 

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau




Ein kleiner Vorgeschmack auf ‚Das Mädchen von Orlach‘

Das Mädchen von Orlach, nach Katharina Hartmann – Eine wahre Begebenheiten, die unter anderem auch durch den Weinsberger Arzt Dr. Justus Kerner medizinisch und literarisch aufgearbeitet wurden. Im Mittelpunkt des Theaterstückes steht Magdalena Grombach, die auserkoren wurde, zur Erlösung der „weißen Frau“ beizutragen. Doch eine schwarze Erscheinung, der Schwarz von Orlach, möchte diese Erlösung mit allen Mitteln verhindern. Der Kampf zwischen Gut und Böse kann beginnen.

Das Mädchen von Orlach. Foto: Theater Braunsbach

Das historische Freilichtspiel ist ab dem 25. Juli 2019 im Theater in Braunsbach, Inselstraße, auf der Freilichtbühne zu sehen. Am Donnerstag, den 25. Juli 2019, findet die Vorpremiere statt. Die Premiere am Freitag, den 26. Juli 2019 und weitere Vorstellungen am Samstag, den 27. Juli 2019, am Freitag, den 02. August 2019 und am Samstag, den 03. August 2019.

Der Vostellungsbeginn ist immer um  20.45 Uhr und der Einlass beginnt um 19.30 Uhr.

Die Karten kosten 14 Euro (ermäßigt 12 Euro) Karten gibt es unter anderem bei der Buchhandlung Rau in Öhringen, Bahnhofstraße 16, zu kaufen. Telefon: 07941/91 98 0

http://www.theater-in-braunsbach.de

Die Freilichtbühne. Foto: Theater Braunsbach

Was an diesem vollen Tisch wohl gerade diskutiert wird? Foto: Theater Braunsbach

Das Mädchen von Orlach. Foto: Theater Braunsbach

Das Bühnenbild zu ‚Das Mädchen von Orlach‘. Foto: Theater Braunsbach

Auch die Feuerwehr ist mit dabei. Foto: Theater Braunsbach

Das Mädchen von Orlach hat die Zuschauer in ihren Bann gezogen. Foto: Theater Braunsbach

Bei diesem Text handelt es sich um eine bezahlte Anzeige.

 




Golf-Fahrer in Weißbach schwer verletzt

Am Samstag, den 20. Juli 2019, ereignete sich gegen 16:15 Uhr auf der L1045 ein schwerer Verkehrsunfall. Ein 21-jähriger Fahrer eines VW Golf aus dem Hohenlohekreis fuhr von Weißbach in Richtung Niedernhall. In einer leichten Linkskurve kam er aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts in den Grünstreifen und stieß dann knapp 30 Meter weiter frontal gegen einen Baum. Dabei wurde der Fahrer schwer verletzt. Am Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von 4.000 Euro. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde beim Fahrer eine Blutentnahme durchgeführt.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Wo sind all die Vögel hin?

Jeder Gemeinde ihr Biotop 

Vortrag von Prof. Dr. Peter Berthold über ein neues Naturschutzprojekt zur Wiederbelebung der Artenvielfalt

 

Auch im Hohenlohekreis nimmt der menschliche Nutzungsdruck auf die Landschaft schon seit Jahrzehnten zu. Flächenverbrauch sowie die Intensivierung von Land- und Forstwirtschaft haben dazu geführt, dass vielerorts Lebensräume von Tieren und Pflanzen verloren gingen und nur noch kleine, isolierte Flächen übrig geblieben sind. Um dem entstandenen Artenrückgang entgegenzuwirken, könnten in Zusammenarbeit mit der Heinz Sielmann Stiftung  Naturschutzprojekte ins Leben gerufen werden.

Durch Initiative des CDU-Landtagsabgeordneten Arnulf von Eyb lud der Landschaftserhaltungsverband Hohenlohekreis e.V. Prof. Dr. Peter Berthold nach Dörzbach ins Universum ein, damit dieser für seine Ideen zu einem deutschlandweiten Biotopverbund werben kann.  Prof. Berthold ist von Haus aus Zoologe, im Besonderen jedoch Verhaltensforscher und Ornithologe, leitete lange Jahre die Vogelschutzwarte in Radolfzell, eine Zweigstelle des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Seewiesen und war Professor an der Universität Konstanz. Als seine Forschungsschwerpunkte sind der Vogelzug und Fragen zur Populationsdynamik und zum Artenschutz in der Ornithologie.

„Drei Kohlmeisenpaare je Hektar vertilgen während der Jungenaufzucht bis zu 50 Prozent aller Schädlingsraupen, wie zum Beispiel den Frostspanner“

Berthold beleuchtete mit aufrüttelnden Zahlen und provokativen Worten Gründe für den dramatischen Artenschwund: „Gehen Sie mit einem Körnerfresser in ein Mais- oder Weizenfeld und fragen ihn, was er zu fressen findet. Da wird er ihnen sagen: Gar nichts! Denn da gibt’s nichts mehr.“ Dagegen fanden sich in den Weizenäckern um 1950 in Deutschland zirka 1 Million Tonnen Sämereien von Wildkräutern. Wie notwendig allein aus Sicht einer umweltverträglichen Schädlingsbekämpfung eine hohe Vogeldichte ist, belegte er damit, dass „drei Kohlmeisenpaare je Hektar während der Jungenaufzucht bis zu 50 Prozent aller Schädlingsraupen vertilgen, wie zum Beispiel den Frostspanner“.

Die Kohlmeise. Foto: Unsplash/Pascal Beyer

„Oasen aus Menschenhand – jeder Gemeinde sein Biotop“

Doch er brachte auch konkrete Beispiele vom Bodensee, wie dem fortschreitenden Artenschwund erfolgreich Einhalt geboten werden kann. Seit seiner Emeritierung im Jahr 2004 wirkt er im Stiftungsrat der Heinz Sielmann Stiftung mit und gab den Anstoß für den Biotopverbund Bodensee (BVB). Die Heinz Sielmann Stiftung schafft seit 2004 ein Netz von neuen Lebensräumen für Tiere und Pflanzen in Sielmanns Biotopverbund Bodensee. Die Tier- und Pflanzenbestände sollen sich erholen und verschwundene Arten sollen zurückkehren können. Dieses Projekt stellt den umfangreichsten Großversuch dar, der im Hinblick auf die Rettung der Artenvielfalt durchgeführt werden konnte. Grundlage dafür ist ein im Jahre 1988 vorgestelltes neues Naturschutzkonzept: Renaturierung von etwa zehn Prozent der Fläche im Bereich jeder Gemeinde und dadurch Schaffung eines bundesweiten Biotopverbundes, basierend auf „Oasen aus Menschenhand – jeder Gemeinde sein Biotop“. Zwischenzeitlich wurden auf 500 Quadratkilometern Fläche über 100 Einzelprojekte an 44 Standorten gemeinsam mit den Städten und Gemeinden aus ganz Deutschland im Wert von etwa fünf Millionen Euro realisiert.

Im vollbesetzten Dörzbacher Universum kamen die markigen Worte Professor Bertholds beim Publikum größtenteils gut an. Die Frage, was daraus nun vor Ort folgen wird, konnte aber auch nach lebhafter Diskussion noch nicht beantwortet werden.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises




Vollsperrung zwischen Kocherstetten und Weilersbach

Die Landesstraße L 1045 zwischen Kocherstetten und Weilersbach muss am Montag, den 22. Juli 2019,  bis einschließlich Dienstag, den 23. Juli 2019, wegen Fahrbahnsanierungsarbeiten der Straßenmeisterei Künzelsau für den Gesamtverkehr gesperrt werden.

Der überörtliche Verkehr wird aus Künzelsau kommend ab Morsbach über die K 2373 – Künsbach – Feßbach – Rüblingen – Döttingen umgeleitet.

Der Verkehr aus Richtung Schwäbisch Hall  wird ab der L 1045 – über Jungholzhausen – L 1042 – Laßbach – K 2383 – Vogelsberg – Kocherstetten umgeleitet.

 

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises