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Verkehrsunfall mit Schwerverletzten

Künzelsau: Am Freitag, den 26. Juli 2019, gegen 16.40 Uhr, fuhr eine 55-Jährige mit ihrem VW auf der B 19 von Belsenberg kommend in Richtung Künzelsau. In einer langgezogenen Rechtskurve beginnt sie einen Lkw zu überholen. Als sie sich bereits komplett auf der Gegenfahrbahn befindet, kommt ihr ein 21-Jähriger mit seinem Pkw entgegen. Dieser versucht noch nach rechts in den Grünstreifen auszuweichen, kann aber eine Kollision der Fahrzeuge nicht verhindern. Durch die Wucht des Aufpralls kippt der Pkw des 21-Jährigen auf die Beifahrerseite in den Straßengraben. Die beiden Fahrzeuglenker werden schwerverletzt in umliegende Krankenhäuser gebracht. Bei dem Unfall entstand Sachschaden in Höhe von zirka 60.000 Euro.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Schnelles Internet: Telekom kein weiterer Ausbau in Gaisbach und Amrichshausen

Mehrere Millionen Euro bewegt die Stadt Künzelsau derzeit in sage und schreibe 16 Bauprojekten. Drei dieser Projekte stellten Bürgermeister Stefan Neumann und Bernd Scheiderer, Technischer Leiter der KÜN Werke, am 22. Juli 2019 vor:

Filteranlage fürs Kocherfreibad

Das sichtbarste Projekt ist wahrscheinlich die Umgestaltung des Kocherfreibades – etwas über eine Million kostet Künzelsau der Spaß. Das ist etwas mehr als die ursprünglich geplante Summe von 970.000€. Dafür bekommen die Bürger ein Flußfreibad, das von der wechselnden Wasserqualität des Kochers unabhängig sein wird: Die Badezone wird vom Kocher abgetrennt und mit gereinigtem Flußwasser befüllt. Dazu wird gerade eine Filteranlage errichtet, die in der Lage ist, das benötigte Wasser zweieinhalbmal pro Tag umzuwälzen und dabei mit einem biologischen Verfahren von Schlamm, Bakterien und sonstigen Verschmutzungen zu reinigen.

Ob man, wie es Bürgermeister Neumann formuliert, seine Füße künftig im Kocher sehen kann, wird sich zeigen. Auf jeden Fall sollen durch die neue Konzeption die Anforderungen der EU-Badegewässerverordnung und des Infektionsschutzgesetzes erfüllt sein.

Die Bauarbeiten sind im Zeitplan, die Fertigstellung ist im Oktober 2019 geplant, spätestens zur Badesaison 2020 wird das Kocherfreibad also wieder verfügbar sein.

Kocherpanorama, links im Bild die Baustelle der „Trockenfilteranlage“, in der Bildmitte die Spundwände, auf die später die Absperrung des Badebereichs vom Fließenden Kocher aufgebaut wird. Foto: GSCHWÄTZ

Eine halbe Million für die Bauhof-Straße

Gestiegene Anforderungen an die Belastbarkeit wegen des neuen Bauhofs erfordern die Sanierung des Hallstattwegs: Die Straße ging in die Knie angesichts von Lkw-Transporten mit bis zu 60 Tonnen Gewicht. Außerdem sollen Parkplätze und behindertengerechte Zugänge zum anliegenden Hofmann-Haus erstellt werden. Der geplante Kostenrahmen von 550.000€ wir, so die Stadtverwaltung, eingehalten werden. Die Asphaltierung war für den 07. und 08. August geplant, aber nicht ohne Stolz meint Polier Karsten Giese von der ausführenden Firma Stauch: „So wie’s aussieht sind wir eine Woche früher dran“. Die endgültige Fertigstellung der Sanierung ist noch im August geplant.

Bei der Begehung der Bauprojekte 2019. Foto: GSCHWÄTZ

 „Ich gehe davon aus, dass wir die Kosten halten können“

Dem maroden Zustand der jahrzehntealten Infrastruktur geschuldet ist das derzeit teuerste laufende Bauprojekt: Die Sanierung des Rösleinsbergwegs und im Anschluß daran die Sanierung Am Künsbach und im oberen Sonthaldenweg. Hier wird die komplette Infrastruktur auf einen modernen Stand gebracht: Wasser- und Abwasserleitungen werden erneuert, Gasleitungen werden durch den Netzbetreiber komplett neu installiert, die bisher oberirdische Stromversorgung wird unter die Erde verlegt und zu guter Letzt werden die Voraussetzungen für die Installation eines modernen Glasfasernetzwerks für Datenleitungen geschaffen. Anschließend wird eine neue Straßendecke aufgebracht werden. Zumindest die Wasserinfrastruktur soll bis November vor dem Frost fertiggestellt sein – eine Hilfswasserversorgung ist installiert.

Aktuell wurden die Zuleitungen zu allen Häusern vorbereitet – durch das verwendete Spülbohrverfahren konnten Erdarbeiten auf den anliegenden Grundstücken fast vollständig vermieden werden.

Infrastruktur zum Krankenhaus wird saniert

Für dieses Projekt sind 3.88Mio € veranschlagt, immerhin 300.000€ weniger als bei einer vorangegangenen Ausschreibung. Bernd Scheiderer, Technischer Leiter der KÜN-Werke, ist zuversichtlich: „Ich gehe davon aus, dass wir die Kosten halten können“. Preistreibend wirke sich die Dimensionierung der Infrastruktur aus, die ja auch das Krankenhausgebäude, dessen zukünftige Nutzung ungeklärt ist, mitversorgen müsse.

Diese Arbeiten sollen im Jahr 2020 fertiggestellt sein.

Ähnliche Erneuerungsprojekte werden aufgrund der teils sehr alten Infrastruktur in den nächsten Jahren in mehreren Straßen der Stadt vorangetrieben werden müssen, teilweise in Verbindung beziehungsweise im Nachgang an größere sonstige Bauprojekte. Beispielsweise werden in der Comburgstraße Maßnahmen nach der Erneuerung der Sporthalle des Schlossgymnasiums ins Auge gefasst. Voraussichtlich im September wird der Gemeinderat über die nächsten anstehenden Maßnahmen beraten.

Große Pläne verfolgen Neumann und Scheiderer. Foto: GSCHWÄTZ

„Das gehört für uns zur Daseinsvorsorge“

Die Stadt Künzelsau werde in allen Fällen dafür sorgen, dass die Leerrohre für eine Glasfaseranbindung gelegt werden, betont die Stadt. Da es kein Konzept des Kreises für eine schnelle Netzanbindung gebe und die Telekom den weiteren Ausbau in Gaisbach und Amrichshausen nicht betreibe, geht Künzelsau in Vorleistung: „Das gehört für uns zur Daseinsvorsorge“, sagt Bürgermeister Neumann und ergänzt, dass die Glasfaservorbereitung allein für die Sanierung Rösleinsbergweg 50 – 100.000 Euro kosten werde.

Die Netzbetreiber wiederum werden die jeweiligen Sanierungsarbeiten zur Modernisierung beziehungsweise Neuinstallation ihrer Gas- und Stromnetze nutzen.

Dieser Versorgungskanal liegt quer zu den neu zu verlegenden Leitungen. Foto: GSCHWÄTZ




Historische Ausnahme: Sommerferien beginnen erst am Montag und enden an einem Dienstag

Normalerweise beginnen die Sommerferien in Baden-Württem­berg immer donnerstags. 2019 bildet eine Ausnahme. Dann geht es erst am letzten Montag im Juli in Ferien. Erster Ferientag ist also Montag, der 29. Juli 2019. Durch die Verschiebung sollen touristische Angebote besser ausgelastet und der bundeswei­te Ferienverkehr soll entlastet werden. Nicht vergessen: Die Ferien enden dieses Jahr an einem Dienstag, den 10. September 2019. Mittwoch, der 11.09.2019 ist also erster Schultag.

Quelle: Presseinformation der Stadt Öhringen




FRISCH GEDRUCKT: UNSERE AUGUST-AUSGABE

// Interview mit dem Richter, der Elisabeth S. verurteilte: „Das war ein außergewöhnlicher Mordfall“ – Richter Kleinschroth und das emotionalste Verfahren seiner Karriere

// „Die sollen doch verrecken“ – In der Kreisstadt verenden Vögel wegen eines Netzes

// „Glauben sie nicht jedem Gschwätz“ – Ingelfingens Bürgermeister Bauer predigt in der Kirche

 

Titelseite der August-Ausgabe 2019.

 

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Wir lieben unser Ländle.




Quaderballenpresse brennt Feld nieder

Der Fahrer einer landwirtschaftlichen Maschine, Traktor mit angehängter Quaderballenpresse, war am Mittwoch, den 24. Juli 2019, damit beschäftigt auf einem bereits geernteten Gerstenfeld im Gewann Neuer Berg, zwischen Mulfingen und Heimhausen, Strohballen zu pressen. Nachdem der Mann gegen 15 Uhr bereits mehrere Ballen gepresst hatte, fing die Presse Feuer. Dem Arbeiter gelang es noch die Maschine abzuhängen und die Zugmaschine in Sicherheit zu bringen. Die Presse brannte völlig aus.

Das gesamte Stoppelfeld und die bereits gepressten Ballen brannten nieder. Die Feuerwehren aus Mulfingen, Hollenbach, Eberbach und Jagstberg waren mit 36 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen im Einsatz.

Der Schaden wird auf über 90.000 Euro geschätzt. Mehrere Landwirte unterstützten die Feuerwehr durch mit Wasser gefüllte Güllefässer bei den Löscharbeiten.

 

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Heckenfest und Mitsubishi Jugend Cup in Oberkessach

Die Oberkessacher Fußballtage stehen vor der Tür. Das Fest wird am Freitag, den 26. Juli 2019, mit dem Firmenturnier eröffnet. Am Firmenturnier nehmen zehn Mannschaften von Firmen aus der Region teil. Am Abend gibt es Tanz und Unterhaltung bei der anschließenden Plattenparty.

Der Samstag, der 27. Juli 2019, steht ganz im Zeichen des Jugendfußballes. Ein weiteres Highlight bildet das Volleyballturnier der örtlichen Oberkessacher Vereine am Samstagnachmittag und am Abend spielt erstmals die Partyband TETs in Oberkessacher Festzelt.
Auch der Sonntag, der 28. Juli 2019, steht zunächst wieder ganz im Zeichen des Jugendfußballs. Bis zum Nachmittag finden Turniere und Einlagespiele der Jugendmannschaften der DJK und der SGM Schöntal statt. Den Abschluss bildet am Sonntagnachmittag das Pokalspiel der zweiten Runde der SpG Adelsheim 2 – Oberkessach 2 gegen den Sieger der Partie VfB Sennfeld/Roigheim 2 – SV Schlierstadt.

Hinweis: Während der Fußballtage ist die Merchinger Straße für den Verkehr gesperrt! Umleitung erfolgt über die Damm- und Seestraße. Die Umleitung ist ausgeschildert.

Heckenfest mit Mitsubishi-Cup in Oberkessach. Foto: DJK Sportgemeinschaft Oberkessach

Tet´s spielen in Oberkessach. Foto: DJK Sportgemeinschaft Oberkessach




Schuppen Nizza oder Rennwagen Reinhold-Würth-Hochschule? Welches Kiauer Bürgerprojekt setzt sich durch? Entscheiden Sie mit

Künzelsauer Bürgerbudget – Online-Abstimmung startet – Mitmachen und mitentscheiden

Mitgestalten und Mitentscheiden – darum geht es beim Künzelsauer Bürgerbudget, das 2019 ins Leben gerufen wurde. Insgesamt stehen 50.000 Euro zur Verfügung. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, Bürgerprojekte vorzuschlagen, die mit diesem Budget gefördert werden sollen. „Wir sind begeistert von dem großen Interesse und der Vielfalt der Projektideen“, so Bürgermeister Stefan Neumann. „Sowohl private Initiativen als auch Projektideen von Vereinen und Organisationen wurden vorgeschlagen. Die Bandbreite reicht von Angeboten für Kinder und Familien, Jugendtreffs oder ein Platz für Mehrgenerationen, sportliche und soziale Projekte und vieles mehr. Und auch aus mehreren Teilorten sind Projekt eingereicht worden.“

 Online abstimmen und mitentscheiden

Die Künzelsauer Bevölkerung kann nun mitentscheiden: Welche Projekte sollen mit dem Bürgerbudget gefördert werden? Darüber kann online abgestimmt werden. Die Abstimmung ist über die Sommermonate von Montag, den 29. Juli 2019, bis Dienstag, den 10. September 2019, geöffnet. Jeder Künzelsauer Einwohner ab 16 Jahren kann sich daran beteiligen und einmal seine Stimme abgeben. Über die städtische Webseite http://www.kuenzelsau.de/buergerbudget gelangt man zur Online-Abstimmung. Um Mehrfachabstimmungen auszuschließen werden bei der Abstimmung Name und Adresse abgefragt. Alle Künzelsauer können nun mitentscheiden und ein Projekt wählen, für das sie sich eine Umsetzung wünschen. Für Einwohner ohne Zugang zur Online-Abstimmung wird die Möglichkeit zur Stimmabgabe im Rathaus gewährleistet. Nach der Online-Abstimmung trifft der Gemeinderat voraussichtlich am 08. Oktober 2019 die endgültige Entscheidung: Welche Projekte werden mit dem Geld aus dem Bürgerbudget

Für folgende Projekte kann abgestimmt werden:

1. Sanierung des Jugendraums, eingereicht vom Jugendtreff „Schuppen Nizza“

Antragssumme: 16.000 Euro

Darum geht’s:

Die Jugend rund um Nitzenhausen will ihren etwas in die Jahre gekommenen Jugendraum – auch bekannt als „Schuppen Nizza“ – sanieren. Die Sanierung bis zum unmöblierten Zustand übernehmen die Jugendlichen größtenteils in Eigenleistung – mit der Finanzierung durch die Stadt, da es sich um ein städtisches Gebäude handelt. Nur die Ausstattung und Möblierung für einen ordentlichen Jugendraum wie eine Küchenzeile, Hocker, Kühlschrank, Spülmaschine oder die Musikanlage fehlt dann noch. Dazu soll das Bürgerbudget beitragen. Mit dieser finanziellen Unterstützung soll der Jugendtreff wieder zu einem schönen und sicheren Aufenthaltsort für die Höhendörfer Jugend gestaltet werden.

 

2. Erweiterung und Modernisierung des Spielplatzes am Südhang, eingereicht von Caroline Posch

Antragssumme: 15.000 Euro

Darum geht’s:

Am Südhang und in den umliegenden Straßen des Spielplatzes unterhalb der Jakob-Sommer-Straße wohnen sehr viele Familien mit Kindern. Der Spielplatz liegt optimal und kann fußläufig innerhalb kurzer Zeit erreicht werden. Allerdings ist der Sandkasten bereits in die Jahre gekommen und es fehlen Spielgeräte für Kleinkinder unter
3 Jahren. Mit dem Bürgerbudget soll die Attraktivität des Spielplatzes durch eine moderne und kleinkindgerechte Erweiterung und Gestaltung gesteigert werden. Es sollen neue Spielgeräte angebracht werden und einzelne Spielgeräte ersetzt werden, so dass Spielmöglichkeiten für größere und kleinere Kinder entstehen, die sowohl einzeln als auch zusammen Spaß machen. Damit kann der Spielplatz für Kinder und Familien zu einem beliebten Treffpunkt im Wohngebiet werden.

Spielplatz. Beispielfoto. Quelle: unsplash/Spielplatz/Ryan Sepulveda

3. Gemeinsamer Sporttag mit der RWH (TSV Künzelsau e.V. zusammen mit den örtlichen Sportvereinen)

Antragssumme: 4.000 Euro

Darum geht’s:

Die Künzelsauer Sportvereine wollen den Austausch mit den Studierenden und Mitarbeitern der Reinhold-Würth-Hochschule (RWH) ausbauen. Dazu findet im November zusammen mit der RWH ein gemeinsamer Sporttag auf dem Campus der Hochschule statt. Beteiligt sind zahlreiche Künzelsauer Vereine wie der SC Amrichshausen e.V., SSV Gaisbach, FV Künzelsau, F.C. Phönix e.V. 2002, SG Garnberg e.V., Fecht-Club Würth Künzelsau e.V., Ski Club Künzelsau e.V., SC Kocherstetten 1963 e.V., TC Morsbach, Sportverein Morsbach e.V. 1971, Sportfreunde Nagelsberg e.V. und die DLRG Ortsgruppe Künzelsau. Mit dem Bürgerbudget sollen Informations- und Präsentationsangebote gestaltet werden und damit die Basis geschaffen werden, dass diese Aktion jährlich neu aufgelegt werden kann.

Jazztanzgruppe des TSV Künzelsau. Quelle: GSCHWÄTZ/Archiv

4. Natur-Erlebnis-Pfad für kleine und große Entdecker, eingereicht von Familie Diana & Oliver Gleiter + Freunde

Antragssumme: 5.000 Euro

Darum geht’s:

Wandern – Raus in die Natur – Natur erleben: Mit dem Bürgerbudget soll auf städtischer Fläche ein Natur-Erlebnis-Pfad für Familien und Kinder entstehen. Auf diesem Wanderweg treffen kleine und große Entdecker auf verschiedene Mitmachstationen wie Balancieren auf einem Baumstamm, Barfußpfad, Baumtrommel, Klangstäbe, Murmelbahn oder entdecke die kleinen Waldbewohner. Von einem kleinen Hochsitz aus sollen gemalte Tiere auf Holz in der Umgebung gefunden werden. Gleichzeitig sind Vogelhäuschen auf der Route versteckt, worin sich jeweils ein Stempel zum Thema Wald befindet. Wer ist ein guter Entdecker und kann alle Stempel finden?

Naturerlebnispfad. Symbolfoto. Quelle: unsplash/Garrett Parker

 

5. Vesperstube in der Schnurgasse, eingereicht von der katholischen Kirchengemeinde St. Paulus Künzelsau

Antragssumme: 3.000 Euro

Darum geht’s:

Die Katholische Kirchengemeinde St. Paulus, in Kooperation mit der Evangelischen Johannesgemeinde, Diakonie und Caritas, möchte in der Schnurgasse eine Vesperstube als Ort der Begegnung und des Zuhörens einrichten. Immer montags wird die „Vesperstube“ über Mittag geöffnet sein und dazu einladen, sich auszuruhen, mitgebrachtes Essen zu verzehren und die Mittagspause (miteinander) zu verbringen. Ehren- und hauptamtliche Vertreter der Kirchengemeinden und der Wohlfahrtverbände stehen für Gespräche zur Verfügung. Mit dem Bürgerbudget soll die Ausstattung mit Möbeln, Geschirr, Kaffeemaschine oder Wasserkocher, Verbrauchsmaterial sowie die Erstwerbung unterstützt werden. Für alle, die für ihre Mittagspause einen ruhigen Ort zum Erholen suchen, steht damit ein Raum zur Verfügung, an dem sie nichts kaufen müssen.

Vesperstube. Symbolfoto. Quelle: unsplash/Joseph Gonzalez

6. Beeindruckende Frauen der Künzelsauer Stadtgeschichte, eingereicht vom Verein Frauen helfen Frauen e.V.

Antragssumme: 4.000 Euro

Darum geht’s: Der Verein Frauen helfen Frauen e.V. möchte mit diesem Projekt den Platz von Frauen in der Künzelsauer Geschichte sichtbar machen. Dazu ist die Recherche zu historischen Frauenbiographien mit Materialsammlung, Aufbereitung und Dokumentation vorgesehen. Ziel ist die Konzeption einer Stadtführung und/oder einer Broschüre zu diesem Thema, die auch für den Tourismus in Künzelsau genutzt werden kann. Gleichzeitig können die Ergebnisse als Grundlage für eine Ausstellung über Frauen dienen.

Carmen Würth (rechts) ist eine herausragende Frau aus Künzelsau, die sich einsetzt für Menschen mit Handicap. Quelle: GSCHWÄTZ/Archiv

7. Holzhütte, eingereicht von der Werbegemeinschaft Künzelsau

Antragssumme: 15.000 Euro

Darum geht’s:
Die Werbegemeinschaft Künzelsau möchte mit dem Bürgerbudget eine rustikale Holzhütte anschaffen. Diese kann für diverse Einsatzmöglichkeiten genutzt werden wie zum Beispiel beim Stadtfest, für Kinderevents wie Malwettbewerb, Märchenstunde oder Vorlesung, als Glühweinstand oder Mutter-Kind-Treff. Die Holzhütte kann von den ortsansässigen Vereine und der Stadt Künzelsau genutzt werden sowie bei Veranstaltungen der Werbegemeinschaft und wird dort aufgebaut, wo sie benötigt wird. Damit soll die Hütte ein Ort der Begegnung sein und Menschen zusammenführen – wetterunabhängig, trocken und warm.

Die Hütte könnte auch am Stadtfest eingesetzt werden, so die Wergemeinschaft. Foto: Stadtfest/Archiv/Quelle: Stadtverwaltung Künzelsau

8. Treff für Jung und Alt in Belsenberg, eingereicht von der Dorfgemeinschaft Belsenberg

Antragssumme: 15.000 Euro

Darum geht’s:

Die Belsenberger Kelter und der Dorfplatz sind seit jeher Treffpunkt für Jung und Alt. Ob als Ort für Veranstaltungen, Ruheplatz für Wanderer oder als Spielfläche für Kinder. Mit Mitteln aus dem Bürgerbudget soll der Bereich um die Kelter attraktiver gestaltet werden. Bänke und Bepflanzungen sind zu erneuern, der Fußweg ist zu richten. Zudem sollen der Fußballplatz und die Grillstelle wieder besser nutzbar werden. Hierzu werden die Mittel für die Erneuerung des Zauns, für die Anschaffung von Fußballtoren und Bänken zur Grillstelle benötigt. Um das Projekt zu verwirklichen, erbringen die Belsenberger Bürger Eigenleistungen und Spenden.

9. Klebweg am Kocher, eingereicht vom Verein StadtGeschichte Künzelsau e.V.

Antragssumme: 19.000 Euro

Darum geht’s:

Der Verein StadtGeschichte Künzelsau e.V. möchte mit diesem Projekt den verwilderten, historischen Klebweg von Künzelsau Richtung Scheurachshof nach mehr als 30 Jahren wieder begehbar machen. Durch Mähen und behutsames Schneiden wird der Weg als Pfad wieder sichtbar gemacht. Querliegende Bäume müssen zersägt und zur Seite geschafft werden. Der wildromantische Naturpfad soll dabei naturgeschützt erhalten bleiben. Überliefertes Wissen vom Geologen Georg Wagner und die derzeitigen Kenntnisse von Dr. h.c. Hans Hagdorn vom Muschelkalk-Museum Ingelfingen sollen das Projekt naturkundlich insbesondere für Schüler begleiten und erklären. Die Finanzierung wird durch private Spenden unterstützt. Dann kann der früher sehr gern genutzte Wanderweg für Aus-flüge zwischen den Städten am Fluss Künzelsau und Ingelfingen wieder genutzt werden.

10. Mehrgenerationenspielplatz Alte Schule Gaisbach, eingereicht von Heinz Erhardt, Bernhard Kürschner, Lothar Laipple, Werner Sauter

Antragssumme: 5.000 Euro

Darum geht’s:

Auf dem Freigelände an der alten Schule in Gaisbach besteht schon seit vielen Jahren ein Spielplatz für Kleinkinder. Auf Initiative der Antragsteller hat die Stadt Künzelsau auf diesem Freigelände eine Boulebahn gebaut und damit einen in der alten Ortsmitte von Gaisbach gelegenen Mehrgenerationenspielplatz geschaffen. Dieser Platz soll nun aufgewertet werden durch eine Beleuchtung für die Boulebahn und durch das Pflanzen von Bäumen als Schattenspender. Für die ältere Generation gibt es im Ortsbereich keinen anderen Platz, an dem man sich frei zugänglich und zwanglos zu einem Spiel treffen könnte. Dies soll angesichts der zunehmenden Zahl älterer Bürger behoben werden und gleichzeitig entsteht so ein Mehrgenerationen-Treffpunkt.

Diese Projekte haben sich ebenfalls beworben um das Bürgerbudget, sie sind jedoch nicht vom Gemeinderat genehmigt worden:

11. Fechtkurse in Schulen, eingereicht vom Fecht-Club Würth Künzelsau

Antragssumme: 3.000 Euro

Darum geht’s:

Der Fecht-Club Würth Künzelsau möchte im Schuljahr 2019/2020 Fechtkurse für Grundschüler anbieten. Geplant sind Schulkurse an der Grundschule in Künzelsau, Gaisbach und Taläcker. Im Rahmen des Fecht-Clubs werden theoretisches und praktisches Wissen über den Fechtsport im Allgemeinen und das Säbelfechten im Speziellen vermittelt. Mit diesem Angebot sollen Kinder für Sport im allgemeinen begeistert werden. Ziel ist die Vermittlung von Strategie, Dynamik, Teamfähigkeit und das Erlernen von Koordination. Langfristiges Ziel ist, Kinder für den Fechtsport zu begeistern, die dann im Verein zu sportlichen Leistungsträgern ausgebildet werden und Künzelsau bei nationalen und internationalen Wettkämpfen im In- und Ausland repräsentieren und zu einem positiven Image der Stadt beitragen.

Fechtszene des Fecht-Clubs Künzelsau. Foto: Archiv

12. Gemeinsamer Auftritt der Sportvereine an der Hohenloher Wirtschaftsmesse, eingereicht vom Künzelsauer Sportverein / stellv. Turn- und Sportverein 1846)

Antragssumme: 5.000 Euro

Darum geht’s:

Die Künzelsauer Sportvereine planen einen gemeinsamen Auftritt an der Hohenloher Wirtschaftsmesse. Zudem wird ein Flyer gestaltet, der Neubürger und Sportbegeisterte über das Sportangebot in und um Künzelsau informiert. Sport ist ein wesentlicher Bestandteil der Freizeitgestaltung. Erwachsene und Jugendliche gehen ins Fitnessstudio, treiben im privaten Umfeld Sport, sei es mit Freunden oder alleine. Kinder nehmen am Schulsport teil. Mit diesem Projekt möchten die Künzelsauer Sportvereine die Attraktivität des Vereinslebens aufzeigen, das vielfältige Sportangebot bewerben und neue Mitglieder gewinnen.

13. Interdisziplinäre Forschung, Entwicklung und Vermarktung eines elektrischen Formelrennwagens, eingereicht von HHN Racing e.V. an der Reinhold-Würth-Hochschule

Antragssumme: 8.000 Euro

HHN Racing e.V. nimmt am internationalen Wettbewerb der Formula Student Teil. Dabei geht es darum innerhalb eines Jahres einen Formelrennwagen zu konstruieren, zu planen, zu fertigen und zu vermarkten. Aufgebaut wie ein junges, dynamisches StartUp arbeiten die Studierenden unterschiedlicher Studiengängen interdisziplinär zusammen. Dieses Vorhaben soll mit dem Bürgerbudget unterstützt werden. Ziel des Projektes ist es, das Aushängeschild der Region Hohenlohe im Bereich der e-Mobilität zu werden. Weiterhin sollen der Hochschulstandort und die Stadt Künzelsau bekannter gemacht werden.

Justin Häußermann aus Forchtenberg in seinem Tourenwagen 2017. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

14. Dreiecksäulen (Stelen) mit Informationen über Künzelsau, eingereicht vom Verein StadtGeschichte Künzelsau e.V.

Antragssumme: 13.000 Euro

Darum geht’s:

Der Verein StadtGeschichte möchte mit dem Bürgerbudget dreiseitige Stelen mit Informationen über Künzelsau zu Geschichte, Kultur und anderen Themen in Ergänzung zu städtischen Tafeln realisieren. Etwa 10 Stelen sollen zunächst an ausgewählten Plätzen in der Kernstadt, in einem zweiten Schritt auch in jedem Teilort aufgestellt werden. Interessant ist dies nicht nur für die Einwohner von Künzelsau sondern auch für Neubürger, Besucher oder Touristen. Informationen über die Stadt sollen damit, auch durch digitale Nutzung, z.B. QR-Codes, besser zugänglich sein und so zudem die Identifizierung mit Künzelsau stärken.

15. Skat AG, Skatschulung, Skatunterricht zur Nachwuchsförderung, eingereicht vom Skatclub Kocher-Jagsttal e.V.

Antragssumme: 1.000 Euro

Darum geht’s:

Der Skatclub Kocher-Jagsttal e.V. möchte einmal wöchentlich direkt nach den Schulstunden oder in den Freistunden einen Skatunterricht für 1,5 bis 2 Stunden in der Schule bzw. einmal wöchentlich für 1,5 bis 2 Stunden im Jugendzentrum anbieten. Die Teilnehmer erlernen Schritt für Schritt die Grundlagen mit Aufbaustufen des Skatspiels.

Weitere Informationen

Alle Informationen rund um das Künzelsauer Bürgerbudget gibt es auf http://www.kuenzelsau.de/buergerbudgetÜber diesen Link gelangt man auch zur Online-Abstimmung. Ansprechpartner bei der Stadtverwaltung Künzelsau ist Rafaela van Dorp, Telefon 07940/129 102 oder E-Mail rafaela.vandorp@kuenzelsau.de

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau




Jetzt wird es wild – 10. Hohenloher Harley Run

Nicht nur aus der Region, sondern aus ganz Deutschland pilgern Motorradfahrer nach Künzelsau, um beim Hohenloher Harley Run mitzufahren. Auch Österreicher, Schweizer und Franzosen finden sich an diesem Wochenende in dem beschaulichen Kocherstädtchen ein, um gemeinsam für eine Tour durchs Ländle zu starten. Im vergangenen Jahr fuhren rund 700 Teilnehmer mit. „Auch in diesem Jahr haben wir uns wieder eine tolle, rund 100 Kilometer lange Strecke überlegt“, so Veranstalter und ‚Papa‘ des Harley Run, Joachim Schmidt. Man muss auch keine Harley fahren um am Harley Run teilzunehmen, schmunzelt Schmidt. „Aber nicht nur Biker sind willkommen sonder auch jeder der kein Motorrad fährt – denn jemand muss die Biker ja anfeuern.“ Und falls sich der ein oder andere Besucher wundert, warum die Bratwurst 50 Cent mehr kostet als normal – das ist für einen guten Zeck. „Letztes Jahr konnten wir, dank dem Harley Run Wochenende, eine Spende von 6.500 Euro an die Klinik für Kinder und Jugendliche e. V. im Diakonie Klinikum Schwäbisch Hall übergeben. Und auch dieses Jahr soll die Spende wieder nach Schwäbisch Hall gehen. Genauer gesagt wird die Spende für die Maltherapie eingesetzt, die von den Krankenkassen nur geringfügig bis gar nicht bezuschusst wird“, so Schmidt, dem diese Spenden sehr am Herzen liegen.

Beim 10. Hohenloher Harley Run, am Wertwiesen in Künzelsau, treten Bands wie Goodnews, Razzmattazz, Oliver Roth, Duo Stage und Rocksoff auf. Auch eine Bikeprämierung gibt es. Zahlreiche Händler und Aussteller verkaufen ihre Waren. Ab Freitagabend, den 26. Juli 2019, geht es los. Am Samstag, den 27. Juli 2019 öffnet die „Händlermeile“ ab 11 Uhr und um 13 Uhr folgt die Aufstellung der Ausfahrt. Für alle, die nicht bei der Ausfahrt dabei sein wollen, gibt es Livemusik auf der Bühne. Der Eintritt ist frei.




Mit 3,1 Promille zum Altglascontainer

Nachdem ein Mann am Montagmorgen, den 22. Juli 2019, Altglas in einem Container in der Straße „Am Sportplatz“ in Michelbach entsorgt hatte, touchierte er beim Wegfahren gegen 10.35 Uhr einen geparkten Ford. Der Grund war schnell gefunden, 3,1 Promille zeigte das Testgerät der Polizei bei dem Autofahrer an. Die Folge waren ein Blutprobe und der Entzug der Fahrerlaubnis. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von 1.000 Euro.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




800 Jahre Hollenbach

Vom Mittwoch, den 24. Juli 2019, bis Sonntag, den 28. Juli 2019, feiert ganz Hollenbach 800-jähriges bestehen. Hollenbach hat speziell zu diesem Anlass ein Hollenbacher Bier gebraut. Die Festwoche beginnt am Mittwoch um 19.45 Uhr mit einem Konzert von Annaweech. Am Donnerstag begeht die Abteilung Hollenbach der FFW Mulfingen zusammen mit der Kirchengemeinde Hollenbach zum 300. Mal den Brandfeiertag und ab 19.30 Uhr Bewirtung im Festzelt. Der Eröffnung der Vernissage in der Dreschhalle beginnt um 17 Uhr. Ab 22 Uhr Blaulichtparty am Festplatz. Der Festsamstag beginnt um 14 Uhr mit einer Kirchenführung und Kaffee und Kuchen. Von 14 bis 17 Uhr können Besucher an der Dorfralley teilnehmen. Von Gummistiefel-Weitwurf über Kräutergerüche erkennen kann man sein Können unter Beweis stellen und Preise gewinnen wie zum Beispiel VIP-Karten für ein Heimspiele des VfB Stuttgart. Am Sonntag ist Tag des offenen Dorfes. Stände mit Kultur, Kunst und Handwerk an über 20 Hollenbacher Stationen.

 

Flyer zu 800 Jahre Hollenbach. Flyer: Hollenbächer

Flyer zur Dorfralley. Flyer: Hollenbächer