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Öhringen: 21-jähriger Syrier niedergestochen – tatverdächtig ist ein Albaner

Verletzter nach Messerstecherei

Nachdem am Donnerstagmittag, den 01. August 2019, kurz nach 13 Uhr, in der Öhringer Poststraße ein 21 Jahre alter Syrer niedergestochen und verletzt wurde, leitete die Polizei mit starken Kräften eine Großfahndung ein. Streifen der Schutz- und Kriminalpolizei sowie der Bundespolizei suchten im Raum Öhringen nach dem 33-jährigenTatverdächtigen, albanischer Nationalität. Ein Hubschrauber unterstützte die Fahndung aus der Luft. Der Mann konnte durch die Polizei gegen 16.00 Uhr festgenommen werden. Im Rahmen der Fahndung mussten zeitweise Teile der Fußgängerzone der Öhringer Innenstadt gesperrt werden. Zur Ursache der Auseinandersetzung können nach jetzigem Ermittlungsstand noch keine Angaben gemacht werden.

Quelle: Pressemitteilung der Polizei Heilbronn




Torpedo Dörrenzimmern lädt am Wochenende zum Sportplatzfest

In Dörrenzimmern geht es in die 32. Runde und das Sportplatzfest steht auch in diesem Jahr ganz im Zeichen des Fußballs. Los geht es am Freitagnachmittag, den 02. August 2019, mit dem Firmenturnier. Am Abend spielt Plain Sweet auf dem Sportplatz. Samstags geht das Gerümpelturnier ab 13 Uhr in die nächste Runde. Davor, ab zirka 11 Uhr startet das Jugendturnier. Abends lädt Ed’s Café zum Tanz ein. Sonntags gibt’s nach dem Mittagessen auch Café und Kuchen. Am Nachmittag wird das Gerümpelturnier fortgesetzt und ein Einlagespiel der Torpedo Kids findet statt. Am Abend spielt Duo IwwerZwerch. An allen Abenden hat die Weinlaube und die Bar geöffnet.

Flyer Torpedo Dörrenzimmern

Flyer Torpedo Dörrenzimmern

 

Hier ein paar Eindrücke vom Sportplatzfest 2017:

Sportplatzfest 2017. Foto: GSCHWÄTZ

Sportplatzfest 2017. Foto: GSCHWÄTZ

Sportplatzfest 2017. Foto: GSCHWÄTZ

Sportplatzfest 2017. Foto: GSCHWÄTZ

Sportplatzfest 2017. Foto: GSCHWÄTZ

Viele Mannschaften von umliegenden Ortschaften treten am Wochenende in Dörrenzimmern gegeneinander an. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv/Sportplatzfest 2017




Private Kitabetreiberin schaltet Anwalt gegen Stadt Künzelsau ein

„Meinen Traum kann nur ein Anwalt erfüllen“, sagt Elvira Jakobi von der neuen privaten Kindertagesstätte (Kita) Schatzkinder in Nagelsberg gegenüber GSCHWÄTZ. Jakobi fühlt sich von der Stadt Künzelsau nicht richtig unterstützt hinsichtlich ihrer Kindertagesstätte. „Die Stadt will diese Einrichtung nicht fördern“, sagt Jakobi. Die vorher als Kindergartenleitung bei der Stadt gearbeitet hat, und berichtet von Eltern, die Interesse hatten, ihr Kind in ihrer Kita anzumelden, dann jedoch von der Stadt auf städtische Kindergärten verwiesen worden seien. Gegenüber GSCHWÄTZ bestätigten betroffene Eltern Jakobis Aussagen.

Jeder möchte gerne seine Kindergärten voll haben

Carmen Class, Hauptamtsleiterin bei der Stadt Künzelsau und zuständig für die städtischen Kindergärten (Kiga), sagt wiederum im Gespräch mit GSCHWÄTZ: „Wir haben Frau Jakobi unterstützt und geschaut, dass sie die Betriebserlaubnis bekommt. Der Gemeinderat hat sie in die Bedarfsplanung mit aufgenommen, obwohl sie zu dem Zeitpunkt noch keine Betriebserlaubnis hatte. Das war ein klares Signal unsererseits: „Ja, wir nehmen die Schatzkinder auf.“ Aber es sei von Anfang an nicht alles „rund gelaufen“. Bei einer Besichtigung vor Ort sei kein Kind anwesend gewesen. Ein weiteres Problem sei, so Class, „dass wir immer wieder Anmeldelisten mit Kindern bekommen haben, die eigentlich schon in städtischen Einrichtungen betreut werden oder für diese angemeldet sind. Wir haben daraufhin ganz neutral nachgefragt bei den Eltern, ob sie den Kindergarten wechseln möchten. Die Eltern haben gemeint: ,Nein. Wir haben uns die Einrichtung nur angeschaut, mehr aber auch nicht.‘“ Die Hauptamtsleiterin fügt noch hinzu, dass die für die städtischen Kindergärten zuständige Sachbearbeiterin Eltern sogar auf die Schatzkinder hingewiesen habe, nachdem der städtische Kindergarten in Nagelsberg keine Plätze mehr gehabt habe.

Weitere private Kindergärten: Würtholino und Waldorfkindergarten

Class gibt jedoch zu, dass die beiden weiteren privaten Kindergärten in Künzelsau, dem Würtholino und dem Waldorfkindergarten, keine Listen mit Namen von interessierten Eltern bei der Stadt eingereicht werden müssen, so wie es von Jakobi verlangt wurde – und somit auch keine Eltern angerufen werden, die eventuell ins Würtholino oder in den Waldorfkindergarten wechseln möchten. Dieses Vorgehen der Stadt gab es nur bei Jakobi und den Eltern, die an den neuen Kita Interesse gezeigt hatten. Class erklärt: Nachdem kein Kind im Kindergarten bei einem Vor-Ort-Besuch von einer städtischen Mitarbeiterin angetroffen wurde, habe man hier einfach genauer hingeschaut.

Bereits der Anfang gestaltete sich holprig: Nach ersten Gesprächen im Juli 2018 nimmt der Kindergarten Schatzkinder den Betrieb auf, ab März 2019 nimmt der Gemeinderat den Kindergarten in die städtische Bedarfsplanung mit auf – zunächst einmal bis zum Ende des Kindergartenjahres im Juli 2019. Das heißt: Die Stadt zahlt pro Kindergartenplatz einen Abmangel von 63 Prozent der Betriebskosten. Hierzu zählen, so die Stadt, alle Personal- und Sachausgaben wie Porto, Miete, Strom, die von Katrin Jakobi bei der Stadt eingereicht werden können. Kleinere Kindergärten sind dabei teurer als große. Bei einem kleinen Kindergarten wie die Schatzkinder mit anfangs lediglich ein bis drei Kindern zahlt die Stadt schnell mal eine monatliche Summe an Jakobi, die an einen fünfstelligen Bereich grenzt, so Class. Ein teures Unterfangen also auch für die Stadt.

Eine holprige Zusammenarbeit – vom Anfang bis zum vorläufigen Ende

Am 29. April 2019 trifft der Gemeinderat schließlich die Entscheidung, dass Kindergärten über eine Belegungszahl von mindestens zehn Kindern verfügen müssen, ansonsten fliegen sie aus der Bedarfsplanung. Eine Schocknachricht für Jakobi, die sich in ihrer Existenz bedroht fühlt und einen Anwalt aus Stuttgart einschaltet.
Dieser schreibt der Stadt am 13. Juni 2019: „Durch den neuen Gemeinderatsbeschluss handelt der Gemeinderat treuwidrig und widersprüchlich, wenn er meine Mandantschaft zunächst vorbehaltlos in die Bedarfsplanung aufnimmt, um zwei Monate später diese Aufnahme in die Bedarfsplanung taktisch zurücknimmt.“

Der Gemeinderat setzt die Hürden höher, Jakobi fliegt aus der Bedarfsplanung

Carmen Class weiß das: „Rückabwickeln werden wir das sicher nicht können. Für die Monate März bis Juli werden wir voraussichtlich den vollen Betriebskostenzuschuss zahlen müssen.“ Dann entfällt der Zuschuss, denn Jakobis Kindergarten wurde vom Gemeinderat nicht mehr in die Bedarfsplanung für das Kindergartenjahr 2019/2020 aufgenommen, da die Stadt keinen Bedarf sieht, d sie selbst derzeit 29 freie Kiga-Plätze in ihren städtischen Kindergärten haben, so Class. Hinzu kommt: Während bei den beiden anderen freien Kindergärten, Würtholino und Waldorfkindergarten, immer alle Unterlagen fristgerecht eingereicht worden seien, habe es immer wieder Probleme diesbezüglich bei dem Kindergarten Schatzkinder gegeben.
Jakobi trägt nun nach jetzigem Stand ab September die kompletten laufenden Betriebskosten ihrer Kita allein. Auch die Hürden auf eine Wiederaufnahme in die Bedarfsplanung sind hoch: „Sollte sie noch einmal einen Antrag auf Aufnahme in die Bedarfsplanung stellen, wird der Gemeinderat vermutlich einen möglichen positiven Beschluss an einen Mindestbelegungszahl knüpfen“, stellt Carmen Claas in Aussicht. Die Hürden sind damit hoch für Jakobi.

Ein kleiner Kindergarten kann die Stadt eine fünfstellige Summe pro Monat kosten, auch wenn nur 1 Kind darin spielt

Ein Hoffnungsschimmer bleibt jedoch in der verfahrenen Situation. Zusätzlich möchte Jakobi ab September auch Plätze für Ein- bis Dreijährige anbieten. Die Stadt sieht hier, im Gegensatz zu den Drei- bis Sechsjährigen, einen reellen Bedarf – auch und vor allem im Hinblick auf die Zukunft mit immer mehr arbeitenden Müttern, so Class. Jakobi könnte für das nächste Kindergartenjahr wieder einen Antrag stellen, die dann der Gemeinderat prüft hinsichtlich der Wiederaufnahme in die Bedarfsplanung.

Text: Elke Brand / Dr. Sandra Hartmann

Fotos: Elke Brand

Mitarbeiterin mit einem zu betreuenden Kind. Foto: GSCHWÄTZ

So sieht es im Innern der Kita Schatzkinder aus. Foto: GSCHWÄTZ

Bald soll auch noch ein Bereich für Ein- bis Dreijährige hinzukommen. Foto: GSCHWÄTZ

 

 




BUGA-Karl gewaltsam entführt

Zwischen Freitag, den 26. Juli 2019, 18 Uhr, und Samstag, den 27. Juli 2019, 9.30 Uhr, wurde ein am Ortseingang Neuenstein aufgestellter BUGA-Karl gewaltsam entführt.

Der Zwerg wurde von seinem Betonsockel gerissen und entwendet. Seine auf dem Sockel verschraubten Füße brachen dabei ab. Zeugen, denen verdächtige Personen aufgefallen sind, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07941 9300 mit dem Polizeirevier Öhringen in Verbindung setzten.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Rote Ampel zu spät gesehen

22.000 Euro Sachschaden und zwei Leichtverletzte waren die Folgen eines Auffahrunfalls am Dienstagnachmittag, den 30. Juli 2019, bei Kupferzell. Ein 55-Jähriger war gegen 16.15 Uhr mit seinem Fiat auf der B 19 in Richtung Kupferzell unterwegs. Vor der Einmündung zum Gewerbepark Hohenlohe erkannte er vermutlich zu spät, dass die dortige Ampel auf Rot geschalten war, sodass er auf einen bereits haltenden VW eines 49-Jährigen auffuhr. Beide Fahrer wurden durch den Aufprall leicht verletzt. Der Fiat war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Eindrücke vom Harley Run 2019

Am Samstag, den 27. Juli 2019, pilgerten Biker nicht nur aus der Region, sondern aus ganz Deutschland nach Künzelsau um am jährlichen Harley Run teilzunehmen – Gemeinsam eine 100 Kilometer-Strecke durch das schöne Hohenlohe und dieses Jahr sogar über den Tellerrand von Hohenlohe hinaus – bis nach Osterburken- fuhren die fast 400 Biker.

„Es waren fast 400 Biker und trotz des durchgewachsenen Wetters hatten wir eine tolle Besucherzahl. Was mich am Samstag sehr beeindruckt hat war, dass sehr viel Zuschauer neben der Strecke standen um die Biker anzufeuern und am Abend trotz des Regens eine tolle Anzahl an Besuchern  im Regen getanzt und die Rockmusik genossen haben“, so das Resümee des Veranstalters Joachim Schmidt.

Hier ein paar Eindrücke von Samstag Mittag des Harley Run:

Verschiedene Aussteller waren auf dem Harley Run und stellten ihre Bikes aus. Foto: GSCHWÄTZ

Beim Harley Run waren aber nicht nur Harley Fahrer willkommen. Foto: GSCHWÄTZ

Auf dem Harley Run wurden aber nicht nur Bikes ausgestellt – es waren verschiedene Aussteller da. Foto: GSCHWÄTZ

Der Gewinn vom Harley Run geht an einen guten Zweck. Die Spenden gehen an die Klinik für Kinder und Jugendliche e. V. im Diakonie Klinikum Schwäbisch Hall. Foto: GSCHWÄTZ

Aussteller auf dem Harley Run 2019. Foto: GSCHWÄTZ

Aussteller mit Stil auf dem Harley Run 2019. Foto: GSCHWÄTZ

Harley Run 2019. Foto: GSCHWÄTZ

Harley Run 2019. Foto: GSCHWÄTZ

Harley Run 2019. Foto: GSCHWÄTZ

Harley Run 2019. Foto: GSCHWÄTZ

Harley Run 2019. Foto: GSCHWÄTZ

Harley Run 2019. Foto: GSCHWÄTZ

Harley Run 2019. Foto: GSCHWÄTZ

Harley Run 2019. Foto: GSCHWÄTZ

Harley Run 2019. Foto: GSCHWÄTZ

Harley Run 2019. Foto: GSCHWÄTZ

Harley Run 2019. Foto: GSCHWÄTZ

Harley Run 2019. Foto: GSCHWÄTZ

Harley Run 2019. Foto: GSCHWÄTZ

Harley Run 2019. Foto: GSCHWÄTZ

 




Kino Open Air Forchtenberg beginnt heute

Vom 30. Juli bis zum 04. August 2019 veranstalten das Prestige Filmtheater und FoKuS e.V. (Forchtenberger Kulturszene Verein) auf der Schlossruine in Forchtenberg zum 15. Mal das alljährliche Kino Open Air mit zirka 800 Sitzplätzen. Der Einlass ist ab 19 Uhr und der Filmbeginn ab zirka 21.30 Uhr. An verschiedenen Verkaufsständen bieten die Veranstalter alkoholische und nicht alkoholische Getränke, warmes Essen, sowie Popcorn, Eis und Chips an.

In wenigen Stunden geht es los. Die Leinwand steht, die Stühle sind aneinandergereiht und die Zapfhähne werden schon getestet.

Flyer zum Kino Open Air in Forchtenberg.

Die Zapfhähne werden schon auf ihre Funktion getestet. Foto: GSCHWÄTZ

Die Leinwand steht schon. Foto: GSCHWÄTZ

Die Stühle sind schon aufgestellt. Foto: GSCHWÄTZ

An der Abendkasse gibt es noch Karten für die Veranstaltungen. Foto: GSCHWÄTZ

Für Essen und Trinken ist gesorgt. Foto: GSCHWÄTZ




Mulfingen: Alcotests bei Musik-Festival

Künzelsau / Mulfingen: Viele Beanstandungen bei Verkehrskontrollen

Einiges zu beanstanden hatte die Polizei bei zwei Verkehrskontrollen am vergangenen Wochenende im Bereich Künzelsau und Mulfingen-Buchenbach. Dort fand zu dieser Zeit ein Musik-Festival statt, zu dem zahlreiche Fans anreisten. Nicht immer hielten sich die Teilnehmer an die geltenden Verkehrsbestimmungen. Bei insgesamt 110 kontrollierten Fahrzeugen war den Beamten ein Pkw mit abgefahrenen Reifen aufgefallen. Von 200 überprüften Personen hatten mehrere Alkohol und Drogen konsumiert und waren mit ihren Autos gefahren.
Neun davon mussten eine Blutprobe abgeben. Bei sechs der Kontrollierten wurde Rauschgift sichergestellt. Einer hatte eine verbotene Waffe dabei, zwei waren nicht angeschnallt. Sie alle werden nun mit entsprechenden Anzeigen rechnen müssen. Um weitere Alkoholfahrten zu vermeiden, führten die Beamten vor der Abreise der Festivalbesucher am Sonntag präventive Alcotests durch.

Quelle: Pressemitteilung der Polizei Heilbronn

 




„Glauben sie nicht jedem Gschwätz“

Ingelfingens Bürgermeister Michael Bauer predigt in der Kirche in Dörrenzimmern

„Heute hier vorne zu stehen und zu predigen, ist eine Herausforderung für mich“, sagte Ingelfingens Bürgermeister Michael Bauer. Ein ungewohntes Bild präsentierte sich den Gottesdienstbesuchern am Sonntag, den 07. Juli 2019. Der Rathauschef predigte zusammen mit Dörrenzimmerns Pfarrerin Sabine Focken in der Kilianskirche in Dörrenzimmern. Eingeladen hatte Focken. Bauer suchte das Thema aus: „Ehrliches Miteinander“.
Die Kirchenreihen waren an einem Sonntagmorgen ungewöhnlich voll. Besonders „bibelfest“ sei er nicht, gab Bauer gleich zu Beginn ganz ehrlich zu. Aber dank einer befreundeten Religionslehrerin habe er eine passende Bibelstelle gefunden, in welcher es unter anderem heiße: „Rede der eine mit dem anderen Wahrheit.“

Gut gefüllt waren die Kirchenbänke an diesem Sonntagmorgen. Bürgermeister Bauer selbst wollte nicht von der Redaktion des Magazins GSCHWÄTZ fotografiert werden und verzichtete auch auf ein Gespräch im Anschluss. Foto // GSCHWÄTZ Foto: GSCHWÄTZ

Bauer fordert, „ehrlich, gerecht und friedlich miteinander umzugehen“

Die Menschen sollen „ehrlich, gerecht und friedlich miteinander umgehen“, forderte Bauer. Dies sei auch sein „Wegbegleiter und seine Richtschnur“. Man müsse seine Meinung offen äußern, auch wenn „geäußerte Wahrheiten nicht immer gefallen“.

Leider „schwindet das ehrliche Miteinander immer mehr“, bedauert Bauer. „Manche biegen sich auch ihre eigene Wahrheit zurecht. Vielleicht liegt es auch an den modernen digitalen Medien, wo Halbwahrheiten verbreitet werden. Es gibt auch bewusst Menschen unter uns, die Halbwahrheiten verbreiten. Glauben Sie nicht jedem Gschwätz“, forderte Bauer final auf.

„Zum Glück ist Ingelfingen nicht geprägt von Neid und Missgunst“

„Es gibt heutzutage fast keine Entscheidung mehr, die heute nicht lautstark kritisiert wird.“ Die richtigen Entscheidungen zu treffen, welche eine Kommune fit für die Zukunft machen, falle nicht immer leicht. „Deshalb werde ich weiter sagen, was ich denke und tun, was ich sage.“ Zum Glück seien Ingelfingen und seine Teilorte „nicht geprägt von Neid, Missgunst und Intoleranz.“ Bauer endet mit einem Verweis auf eine Studie, dass Ehrlichkeit zugleich einhergehe mit einem höheren Bruttoinlandsprodukt (BIP) eines Landes.

Dieses Stichwort griff Pfarrerin Focken in ihrer direkt am Anschluss folgenden Predigt auf: „Das ist ein starkes Zielbild. Ehrlichkeit bringt wirtschaftliche Vorteile. In Ehrlichkeit zu leben tut auch gut. Ich kann mich verlassen auf den anderen. Wenn ich weiß, dass jemand freundlich ist und hintenrum im Dorf schwätzt er etwas anderes, tut das nicht gut. Aber ich glaube, das hat es zu allen Zeiten gegeben.“
Focken fragte sich deshalb: „Warum sagen die Menschen die Wahrheit immer mal wieder nicht?“ Ihre Antwort: „Die Wahrheit muss man sich leisten können.“ Wenn die Angst da sei, zu kurz zu kommen, wenn man in seinem Leben gelernt habe, ohnmächtig zu sein, wenn man Sorge habe, nicht gut dazustehen und dumm dargestellt zu werden.

„Es gibt auch bewusst Menschen unter uns, die Halbwahrheiten verbreiten“

Die Liebe sei mit der Wahrheit eng verbunden: „Wenn ich zu allererst mich selbst liebe, kann ich wahr sein lassen, was sowieso wahr ist.“ Und man könne dann die Angst der anderen wahrnehmen, die Dünnhäutigkeit, ohne die Finger in die Wunde zu legen. Ich verzichte auf Bloßstellen des Anderen, weil ich merke, wie weh mir das selber tun würde.“ Focken verweist darauf, dass man manche Dinge auch ungewollt stärker macht, in dem man den Fokus darauf legt: „Demonstrationen gegen den Rechtsradikalismus taugen nichts, weil wir denen dadurch mehr Kraft geben.“

Neue Gottesdienstreihe

Am Sonntag, den 07. Juli 2019, 09.30 Uhr, predigten Bürgermeister Michael Bauer und Pfarrerin Sabine Focken gemeinsam in der Kirche in Ingelfingen-Dörrenzimmern. Das Thema lautete: „Ehrliches Miteinander“. Sabine Focken verweist darauf, dass derartige Gottesdienste künftig in loser Folge immer wieder im Kirchenjahr stattfinden sollen. Das Prinzip sei stets dasselbe, so Focken. „Jemand predigt mit mir zusammen, wählt das Thema, schreibt den ersten Teil und ich lege den zweiten Teil dazu.“
Am 29. September 2019 ist Jens Sprügel zu Gast in der Kirche Dörrenzimmern. Er hat das Thema „Werte“ gewählt.

Auch Frau Chef, Michael Bauers Frau, lauschte ihrem Mann während seiner Predigt. Foto: GSCHWÄTZ

Die Kirchenreihen waren voll besetzt beim Gottesdienst mit dem Bürgermeister. Foto: GSCHWÄTZ

 

 

 




Vollsperrung zwischen ebm-papst-Werk und Zaisenhausen ab 31. Juli 2019

Die Kreisstraße K 2307 muss von Mittwoch, den 31. Juli 2019, bis Freitag, den 02. August 2019 beginnend nach dem ebm-papst Werk bis zur Ortsdurchfahrt Zaisenhausen (Sperrung bis zur Abzweigung K 2307 nach Staigerbach) wegen Asphaltsanierungsarbeiten der Straßenmeisterei Künzelsau für den Gesamtverkehr gesperrt werden. Die Zufahrt von der L 1025 kommend bis zum ebm-papst Werk bleibt weiterhin möglich.

Der überörtliche Verkehr wird von Zaisenhausen über die K 2307 Staigerbach – B 290 –
L 1020 Hollenbach – K 2388 zurück bis zur L 1025 umgeleitet.

Der Verkehr aus der Gegenrichtung wird von der L 1025 kommend über die K 2388 – L 1020 Hollenbach – B 290 – Staigerbach zurück bis Zaisenhausen umgeleitet.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises