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Brand in einer Metzgerei

Zu einem Feuerwehreinsatz kam es am Dienstag, den 27. August 2019, um circa 4 Uhr in einer Metzgerei in der Muthofer Straße in Forchtenberg. Der Besitzer verständigte die Feuerwehr, nachdem er Rauch im Gebäude feststellte. Insgesamt rückten 20 Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehr aus und konnten vor Ort die Ursache ausfindig machen. Vermutlich ein technischer Defekt an einem Kühlaggregat verursachte einen Schwelbrand. Hierbei wurde Fleisch im Wert von mehreren tausend Euro mit dem Rauch kontaminiert.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Polizeieinsatz wegen Beziehungsstreitigkeiten

Aufgrund von Beziehungsstreitigkeiten rückte die Polizei in der Nacht zum Dienstag, den 27. August 2019, gleich zwei Mal in den Jahnweg in Kupferzell aus. Zunächst versuchten die Beamten zwischen dem Pärchen zu schlichten
und die Fronten zu klären. Da dies nicht half, fuhr die Polizei ein zweites Mal zu der Adresse. Hierbei wurde dem aggressiven 27-jährigen Mann der Gewahrsam eröffnet. Beim Herantreten der Einsatzkräfte versperrte sich dieser und weigerte sich mitzugehen. In der Folge wurden dem Mann Handschließen angelegt. Ein Beamter wurde hierbei
leicht verletzt. Nachdem der 27-Jährige sich beruhigte, wurde ein Alkoholtest mit ihm durchgeführt. Dieser ergab einen Wert von knapp 1,4 Promille. Mit einer Anzeige muss er nun rechnen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Pflegestützpunkt im Hohenlohekreis bekommt Verstärkung

Wenn Eltern, Partner oder Angehörige pflegebedürftig werden, sind Betroffene vor Entscheidungen gestellt, die vorab eine Vielzahl von Fragen aufwerfen: Wie lässt sich Pflege zuhause organisieren? Bin ich der körperlichen und seelischen Belastung der Pflege gewachsen? Gibt es ergänzende oder entlastende Hilfen? Welche Leistungsanbieter gibt es im Hohenlohekreis? Wo gibt es finanzielle Unterstützung? Bei wem muss ich einen Antrag stellen?

Ein neuer Rahmenvertrag, den die gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen und die Kreise, Städte und Gemeinden im Land Baden-Württemberg geschlossen haben, ermöglicht den Ausbau des Pflegestützpunktes im Hohenlohekreis um eine Vollzeitstelle. Seit 1. August 2019 verstärkt Silvia Singler das Beratungsteam im Pflegestützpunkt Hohenlohekreis. Silvia Singler war zuvor bei einem Bildungsträger zuständig für die Begleitung von jungen Erwachsenen in der Phase der Berufsorientierung. „Ich freue mich auf die neue Tätigkeit und den Kontakt mit den Menschen im Hohenlohekreis – der Pflegestützpunkt ist für Rat- und Hilfesuchende jeden Alters da“, so Singler.

Das Beratungsangebot des Pflegestützpunktes wurde von Beginn an gut von der Bevölkerung angenommen und die Zahl der Anfragen ist seither kontinuierlich gestiegen. Im ersten Jahr suchten 575 Betroffene Unterstützung, 2018 hatte der Pflegestützpunkt bereits 2.496 Erstkontakte.

Die starke Nachfrage ist nicht nur auf Veränderungen der Pflegestärkungsgesetze zurückzuführen, sondern insbesondere auf die kompetente und einfühlsame Beratungsleistung der Mitarbeiterinnen, die auch zu den Klienten nach Hause kommen, wenn die Betroffenen aus gesundheitlichen Gründen nicht selber die Beratungsstelle aufsuchen können.

„Aktuell haben wir täglich mehrere Anfragen von Angehörigen, die auf der Suche nach Kurzzeitpflegeplätzen sind“, berichtet Birgit Bährle aus ihrem Alltag. „Das ist der Urlaubszeit geschuldet, aber die Nachfrage nach Angeboten an Kurzzeit- und Tagespflegeplätzen, um die Pflegepersonen zu entlasten und die ambulante Versorgung daheim besser zu organisieren, kommen immer wieder.“ Ein weiteres wichtiges Thema in der Beratung ist nach Aussage von Maria Freihart das Begutachtungsverfahren des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK). „Oft kommen schon im Vorfeld der Beantragungen Fragen zur Begutachtung, der Umsetzung von möglichen Hilfen und Unterstützungsmöglichkeiten auf. Hier stehen wir ebenfalls sehr gerne beratend zur Seite.“ Seit Januar 2017 werden Pflegebedürftige und Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz wie Demenzkranke, längerfristig psychisch Erkrankte oder geistig Behinderte je nach ihrer noch vorhandenen Selbstständigkeit in fünf Pflegegrade eingestuft und erhalten dadurch Zugang zu den entsprechenden Leistungen aus der Pflegeversicherung.

Seit 2011 beraten bereits die Mitarbeiterinnen Birgit Bährle und Maria Freihart neutral, kostenlos und individuell im Vor- und Umfeld zur Pflege. Seit 2013 kann man sich auch in Öhringen beraten lassen. Bislang kommt einmal wöchentlich eine Mitarbeiterin zur Sprechstunde ins Mehrgenerationenhaus in die Hunnenstraße. „Durch die Einstellung einer weiteren Mitarbeiterin im Pflegestützpunkt planen wir die Beratungszeiten in der Großen Kreisstadt Öhringen zu erhöhen“, freut sich Ursula Mühleck, Dezernentin für Familie, Bildung und Gesundheit im Landratsamt Hohenlohekreis.

Mitarbeiter beraten kostenlos und individuell im Vor- und Umfeld zur Pfelge. Foto: Landratsamt des Hohenlohekreis

Hintergrund

Die Mitarbeiterinnen des Pflegestützpunktes sind telefonisch zu erreichen:
Telefon: 07940 9355-013 oder 9355-014
Fax: 07940 9355-012
Mail: pflegestuetzpunkt@hohenlohekreis.de
Die Öffnungszeiten des Pflegestützpunkts im Hohenlohekreis in Künzelsau, Rösleinsbergstraße 29, sind Montags, Dienstags und Freitags von 9 Uhr bis 12 Uhr. Donnerstags von 14 Uhr bis 17 Uhr.
Die Sprechzeiten im Mehrgenerationenhaus in Öhringen, Hunnenstraße 12 sind immer Mittwochs von 9 Uhr bis 12 Uhr. Beratungstermine können auch außerhalb der Öffnungszeiten vereinbart werden.

 

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamt des Hohenlohekreises

 

 




Unbekannte sprühen Nazi-Symbole auf Feldweg

Unbekannte haben in der Nacht zum Samstag, den 24. August 2019, mit schwarzem Lack ein Hakenkreuz sowie das SS-Zeichen auf den Oberer Auweg in Westernhausen gesprüht. Abgelagerte Getränkekartons, Bierflaschen und sonstiger Unrat, welcher daneben an der Böschung lag, lassen darauf schließen, dass an besagter Stelle ein Trinkgelage stattgefunden hat. Zeugenhinweise nimmt der Polizeiposten Krautheim, Telefon 06294 234, entgegen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Wenn das Schaf zum Taxi wird

Die Beweidung mit Schafen und Ziegen ist ein wichtiges Element in der Landschaftspflege. Der Landschaftserhaltungsverband Hohenlohekreis e.V. schließt deshalb vielerorts Landschaftspflegeverträge mit Voll- und Nebenerwerbslandwirten ab. Ganz besonders bewährt hat sich dabei der Einsatz von Ziegen und Schafen, die den aufkommenden Bewuchs abweiden. Die kleinen Wiederkäuer stellen dabei nicht nur eine vergleichsweise ökonomisch sinnvolle Alternative zur Mahd dar, sondern dienen vielen Tier- und Pflanzenarten auch als „Taxi“: Samen bleiben im Fell und in den Klauen hängen oder werden erst durch die Magen-Darm-Passage keimfähig. Auch kleine Tiere wie Grillen und Heuschrecken werden von den tierischen Rasenmähern auf andere Flächen verfrachtet und können dort neue Populationen bilden. Auf den Kot der Schafe und Ziegen sind zahlreiche Käferarten angewiesen, welche wiederum die Nahrungsgrundlage vieler Vögel bilden.

Um eine gründliche Abweidung der Flächen zu erreichen, sind die Herden vergleichsweise groß. Nach ein bis zwei Tagen sind die Koppeln abgefressen und die Herde wird auf die nächste Weide gebracht. Um das Wohlergehen der Tiere sicherzustellen, werden alle Herden täglich, teilweise sogar mehrfach, kontrolliert. Dabei wird immer auch überprüft, ob noch genügend Wasser zur Verfügung steht und ob alle Tiere gesund und unverletzt sind.

Hintergrund

Die Steinriegelhänge im Kocher- und Jagsttal wurden bis weit ins 19. Jahrhundert noch größtenteils als Weinberge genutzt, bis in die 1960er Jahre folgte die Bewirtschaftung als Acker, Hackrain oder magere Wiese. Mit dem Brachfallen setzte die Verbuschung ein. Um das artenreiche Grünland der südexponierten Hanglagen zu erhalten, ist eine regelmäßige Nutzung der Hangflächen notwendig.
Ziegen und Schafe stammen ursprünglich aus trockenheißen Regionen wie Asien und Afrika. Die Meisten wildlebenden Vertreter sind Gebirgsbewohner, sie kommen aber auch in Steppen und Wüsten vor. An die klimatischen Bedingungen auf den Trockenhängen im Kochertal sind sie also bestens angepasst.

Für Fragen oder Informationen zur Landschaftspflege steht der Landschaftserhaltungsverband Hohenlohekreis e.V. entweder per E-Mail unter info@lev-hohenlohekreis.de oder telefonisch unter 07940 18-520 oder -557 gerne zur Verfügung.
Im Internet: www.lev-hohenlohekreis.de

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises




Vollsperrung Ortsdurchfahrt Kirchensall

Ab Montag, den 26. August 2019 wird die L1051 Ortsdurchfahrt Kirchensall wegen Straßenbauarbeiten voll gesperrt. Für PKW Richtung Künzelsau wird über Metzdorf umgeleitet.

Das Regierungspräsidium Stuttgart beabsichtigt die L 1051 zwischen Emmertshof und Neufels aufgrund ihres schlechten Fahrbahnzustandes im Zuge einer Deckensanierungsmaßnahme zu erneuern. Die Baumaßnahme umfasst die Sanierung der Ortsdurchfahrt von Kirchensall (Abwasseranlagen, Verkehrsanlagen, Wasserversorgungsanlagen), die Sanierung des Brückenbauwerks (BW 6723 537) über das Gewässer Sall und die Fahrbahndeckenerneuerung der L 1051 nordöstlich von Kirchensall bis zum Knotenpunkt der L 1051 mit der L 1046.

Der Straßenbau der Ortsdurchfahrt inklusive Gehwege und Bushaltestellen erfolgt im Wesentlichen bestandsnah und im Vollausbau. Die Erneuerung und Aufdimensionierung der Kanalisation erfolgt überwiegend auf bestehender Kanaltrasse und in konventioneller Bauweise.

Die Arbeiten werden in vier Bauabschnitten ausgeführt. Bauabschnitte 1 und 2 befinden sich nördlich der Sall, Bauabschnitt 3 und 4 südlich der Sall. Zuerst werden alle Bauarbeiten nördlich der Sall ausgeführt, anschließend die Abschnitte südlich der Sall inklusive Brückeninstandsetzung.

Der Baubeginn erfolgt am 26.08.2019

  • BA 1: Nordseite Sallbrücke bis Bauende Vollausbau, inklusive Sallquerung bis Ende Oktober 2019.
  • BA 2: L 1051 außer Orts bis Knotenpunkt L 1051 / L 1046 bis Mitte Dezember 2019. „Gießübel“, „Gießübel“ bis „Quellenweg“, Beginn je nach Witterung ab Februar 2020. Dezember 2020. Technisches Amt Stadt Neuenstein
  • BA 3: Einmündung „Quellenweg“ bis Sallbrücke, inklusive Brückensanierung, Südlich Sallbrücke bis „Gießübel“, „Gießübel“ bis „Quellenweg“, Beginn je nach Witterung ab Februar 2020.
  • BA 4: OD Grenze bis Einmündung „Quellenweg“, Fertigstellung der Gesamtbaumaßnahme bis In den Plänen sind die Bauabschnitte und die überörtliche Umleitungsstrecke dargestellt.

 

Quelle: Stadt Neuenstein

 

Bauabschnitte in Kirchensall. Foto: Stadt Neuenstein

Umleitungen. Foto: Stadt Neuenstein




Polizei sucht Schmierfinken

Die Polizei sucht Schmierfinken, die in Kupferzell mehrere Gegenstände besprüht haben und so für die Gemeinde einen größeren Schaden anrichteten. Ein Zeuge sah am Donnerstagnachmittag, den 22. August 2019, gegen 14.20 Uhr, wie zwei Jugendlichen am Bahnpark ein Logo aufsprühten. Als die Sprayer den Beobachter bemerkten, flüchteten sie. Die beiden jungen Männer werden auf zwölf bis 15 Jahre geschätzt. Beide trugen zur Tatzeit eine blaue Hose und ein weißes Oberteil. Der eine hatte einen schwarzen Rucksack dabei. Weitere Hinweise auf das Duo werden erbeten an die Polizei Künzelsau, Telefon 07940 9400.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Hohenlohe: Was die Größe des Misthaufens über die Familie aussagte

Abgedroschen? Von Wegen! Bei einer Kinderführung im Freilandmuseum Wackershofen gibt es allerhand zum Lachen und Staunen – und man kann sich auch heutzutage noch das ein oder andere abgucken von der Lebensweise von damals.

Die jungen und älteren Besucher sehen nicht nur Häuser von innen und von aussen und bekommen damit einen Eindruck, wie die Menschen hier im Hohenlohekreis früher gelebt haben, wie sie gearbeitet haben, was gegessen und getrunken wurde. Es gibt auch ein paar nette Geschichten darüber, wie die Toilette von aussen nach innen gewandert ist, wie man Brot gebacken hat und auch heute noch backen kann, wie gefeiert wurde und was die Größe des Misthaufens über die Familie aussagte.

Diese Gänse dürfen viel Auslauf genießen in dem Freilandmuseum Wackershofen. Foto: GSCHWÄTZ

Das Freilandmuseum ist bekannt für seine kindgerechten Führungen mit erfahrenden Gruppenleitern. Foto: GSCHWÄTZ

Es gibt Häuser von früher zu sehen. Teilweise standen sie früher woanders und wurden dann nach Wackershofen umgesiedelt. Foto: GSCHWÄTZ

Dorfkiosk. Foto: GSCHWÄTZ

Damals konnte man anhand der Größe des Misthaufens sehen, wie wohlhabend die Familie war. Die Bewohner wohnten im ersten Stock, im Erdgeschoss war der Stall und wärmte die oberen Räume. Foto: GSCHWÄTZ

Ein gusseiserner Herd von damals: Foto: GSCHWÄTZ

Mit diesen Utensilien wurde früher gekocht. Links: Ein Waffeleisen. Foto: GSCHWÄTZ

Die Alten bekamen ein Zimmer direkt im Wohnbereich der Familie, so dass immer jemand nach ihnen sehen konnte. Foto: GSCHWÄTZ

Über dem Ofen hingen die Socken zum Trocknen. Foto: GSXHWÄTZ

Früher befand sich die Toilette ganz draussen und völlig separat vom Haus, dann wurde sie peu à peu in das Haus integriert. Foto: GSCHWÄTZ

Gasthaus-Zimmer. Foto: GSCHWÄTZ

 

 




Betrug am Computer

Angebliche Mitarbeiter von Computerunternehmen versuchen wieder einmal Nutzer hinters Licht zu führen. Am Mittwoch, den 21. August 2019, erhielt eine 66 Jahre alte Frau aus dem Kochertal eine Nachricht auf ihrem Rechner. Der Absender simulierte die bekannte Firma mit dem Apfel. Eine Rechnung würde aus dem AppStore vorliegen und demnächst abgebucht.

Ihre Apple-Identität solle von ihr bestätigt werden, um die Geldforderung zu stornieren sofern sie keine Online-Einkäufe getätigt habe. Glücklicherweise fiel die Frau nicht auf dieses Betrugsmasche herein, mit der sich Kriminelle mittels Schadprogrammen auf den Rechnern ihrer Opfer einloggen und an persönliche Daten kommen wollen. Leider hatte ein Mann aus dem Bereich Öhringen weniger Glück.

Der 72-Jährige glaubte einem Hinweis, der während des Surfens im Internet aufploppte. Angeblich sei sein Rechner virenverseucht und er solle sich unter der angegebenen Telefonnummer bei einem Servicepunkt melden. Dort gab eine Unbekannte an, Microsoft-Mitarbeiterin zu sein, und dem Rentner bei seinem Problem helfen zu wollen. Tatsächlich vertraute der Mann der Frau und gestattete ihr, über ein sogenanntes Fernwartungs-Tool Zugriff auf seinen Computer zu erlangen. Außerdem solle er 150 Euro für eine angeblich zu erwerbende Lizenz mit einer Online-Sofortüberweisung tätigen. De Gutgläubigkeit des betrogenen PC-Nutzers erwies sich als fatal. Die Betrüger spähten persönliche Daten aus, mit denen zum Beispiel Passwörter von Online-Shops zurückgesetzt und etliche Einkäufe getätigt und wurden. Über die Polizei wurde eine Sperrung des Bankkontos des Seniors veranlasst um weiteren finanziellen Schaden abzuwenden. Die Polizei rät dringend, auf die beschriebenen Meldungen nicht zu reagieren und schon gar keiner Freischaltung für den Zugriff auf den heimischen Computer zuzustimmen. Software-Unternehmen werden sich nicht von sich aus auf diese Art bei den Nutzern melden und auch keine Fernwartung durchführen. Hat man sich dennoch auf eine entsprechende Forderung eingelassen heißt es, schnell zu reagieren und am besten Kreditkarten- und Bankkonten sofort sperren zu lassen. Betroffene sollten solche Betrugsversuche außerdem umgehend bei der Polizei anzeigen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Wer bekommt den Zuschlag für das Bürgerbudget 2019?

Noch bis zum 10. September 2019 können Künzelsauer Bürger abstimmen, wohin das Geld fließen soll, das die Stadt hier vergibt. Beworben haben sich Menschen mit ganz unterschiedlichen Projekten. Zehn Projekte stehen nun in der Endrunde. (wir berichteten/siehe Link unten)

Auch Caroline Posch hat sich mit einem Projekt beworben. Sie möchte den Spielplatz am Künzelsauer Südhang aufwerten. Ihre Begründung: „Der Spielplatz ist doch etwas in die Jahre gekommen und für Kinder aufgrund der wenigen Spielmöglichkeiten einfach langweilig. Aktuell gibt es den Sandkasten bei dem liegen zwar Sandspielsachen drin, aber noch viel häufiger Kot, so dass dieser nahezu nicht genutzt wird beziehungsweise die meisten Mütter ihre Kinder da nicht rein lassen. Der Spielplatz hat eine Rutsche die okay ist, aber wegen der Höhe und des Sprossenabstandes erst für Kinder ab dreieinhalb bis vier Jahren. Auch eine Wippe die 2018 erneuert wurde und eine Turnplattform stehen auf dem Spielplatz. Bei der Wippe können es jedoch maximal zwei Kinder sein um Wippvergnügen zu haben und die Turnplattform ist eher langweilig, da kleinere Kinder maximal drauf stehen können. Meine Mädels besuchen total gerne Spielplätze und es wäre toll wenn durch das Bürgerbudget und entsprechend viele Stimmen der Bürger hier eine positive Entwicklung für mehr Spielmöglichkeiten und vor allem interessantere Spielstationen geschaffen werden können.“

Caroline Posch würde den Spielplatz wie folgt ändern: „Die Turnplattform abbauen, Fläche einebnen und eine Doppel-Schaukel mit Normalsitz und Kindersitz beziehungsweise Babysitz aufstellen. Hinter der Wippe den Spielplatz einebnen und eine länglichen Balanciernetze anbringen. Um die Wippe herum zwei einzelne kleine Federwippenaufstelle, so dass auch kleinere Kinder alleine Wippen können. Der Sandkasten könnte durch ein Bodentrampolin ersetzt werden, denn jedes Kind hüpft gerne.“ Für Caroline Posch ist das Besondere an diesem Spielplatz: „Der Spielplatz hat durch die Bäume Flair, diese laden zum klettern ein, und der Platz ist auch an heißen Tagen angenehm zu besuchen.“

 

„Die Turnplattform ist eher langweilig, da kleinere Kinder maximal drauf stehen können“, so Poch. Foto: privat

Poch erklärt, dass die Rutsche okay ist, aber wegen der Höhe und des Sprossenabstandes erst für Kinder ab dreieinhalb bis vier Jahren geeignet sei. Foto: privat

„Hinter der Wippe den Spielplatz einebnen und eine länglichen Balanciernetze anbringen“, wünscht sich Poch. Foto: privat

Neben der Wippe würde Poch gerne Einzelwippen auf dem Spielplatz haben. Foto: privat

Wer bekommt den Zuschlag? Jetzt Abstimmen. Foto: privat

Der Spielplatz am Südhang möchte modernisiert werden. Foto: privat