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Landrat Neth: „Ich darf doch der glücklichste Landrat sein – mit so einer Kreisstadt“

Auf enormes Interesse bei jungen Menschen stieß der Berufsinformationstag auf der Hohenloher Wirtschaftsmesse in Künzelsau. Bereits während der offiziellen Eröffnung am Freitag, 20. September, strömten zahlreiche Schüler an die Stände der Unternehmen in den sechs Messehallen. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadt Künzelsau hervor. Viele nutzen die Chance, um Kontakt zu Ausbildungsbetrieben und Ausbildern aufzunehmen. Bei bestem Wetter war die Veranstaltung auch an den anderen Tagen gut besucht. 

Neumann: „Plattform für unsere starke Wirtschaftsregion“

„Die Hohenloher Wirtschaftsmesse hat seit ihrem Beginn 1999 stetig an Bekanntheit gewonnen und sich in der Region etabliert“, freute sich Bürgermeister Stefan Neumann bei der Eröffnung. Was vor 20 Jahren bei der ersten Wirtschaftsmesse galt, wirkte auch bei der siebten als Publikumsmagnet: „Der Mix der Aussteller zeigt jungen Menschen Entwicklungsmöglichkeiten und bietet gleichzeitig Unternehmen den direkten Kontakt mit zukünftigen Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Verbrauchern.“ Er dankte allen Besuchern, Ausstellern, Organisatoren und Mitwirkenden und freute sich bereits auf die nächste Hohenloher Wirtschaftsmesse in drei Jahren: „Künzelsau wird dann erneut zu einer Plattform für unsere starke Wirtschaftsregion.“

Innovative Kreisstadt macht Landrat glücklich

Frische Temperaturen am Eröffnungsmorgen ließen manchen Besucher nach warmen Getränken fragen. Landrat Dr. Matthias Neth dagegen bemerkte, dass Künzelsau am Messewochenende „eine wohlige Wärme ausstrahlt“. Nicht zuletzt, weil es gleich drei besonders erfreuliche Ereignisse in einer Woche gab: die Einweihung des Kindergartens in Kocherstetten, die Erweiterung der Reinhold-Würth-Hochschule und die Hohenloher Wirtschaftsmesse. Er beglückwünschte Künzelsau dazu. „Ich darf doch der glücklichste Landrat sein – mit so einer Kreisstadt.“ Die Messe zeige die Innovationskraft der Region. Diese sei auch wichtig für die Unternehmen, um in Zeiten der Klimadebatte erfolgreich zu sein.

Unkelbach kommt am liebsten nach Künzelsau

Professor Dr. Harald Unkelbach wird oft zur Eröffnung von Wirtschaftsmessen eingeladen, sagte er zum Eingang seiner Rede. „Nach Künzelsau komme ich aber am liebsten“, bekannte der Präsident der IHK Heilbronn-Franken, weil er hier wohne und ihm die Messe einfach gefalle. Kleine Handwerker seien ebenso dabei wie global Player. Das ist genau das, was eine Messe interessant und spannend macht.“ Er spannte den Bogen vom Ausbau der Digitalisierung, der Anstrengung, alle Bürger und Unternehmen mit 5G zu versorgen, über fehlende Auszubildende und Fachkräfte bis zur erforderlichen Stärkung der digitalen Kompetenz. Hier helfe der an der Hochschule gestartete Digital Hub Betrieben, ihren „digitalen Weg zu finden“. Zum Ende seines Festvortrags blickte er an einem Fridays-for-future-Demo-Tag auf den Klimaschutz. „Wir sollten die jungen Menschen ernst nehmen, denn es ist ihre Zukunft.“

Über 180 Aussteller beteiligten sich an der Wirtschaftsmesse. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau

Viele Schüler knüpften Kontakte zu Ausbildungsbetrieben. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau

 




Auch GSCHWÄTZ-Chefredakteurin von Thomas-Cook-Pleite betroffen: So schwer ist es für Betroffene, ihr Geld zurückzubekommen

Am 25. September 2019 meldet auch die deutsche Tochter von Thomas Cook Insolvenz an. Auch GSCHWÄTZ-Chefredakteurin Dr. Sandra Hartmann wollte mit Thomas Cook im Herbst in den Urlaub starten. Ein Teil des Betrages ist längst bezahlt. Die Restzahlung wäre am 25. September 2019  fällig gewesen. Vergangene Woche meldete sich Thomas Cook und teilte schriftlich mit, dass das Hotel sich in dem Reisezeitrum in Renovierungsarbeiten befinde, man aber problemlos umbuchen könne – was auch getan wurde. Sehr nett, fand Hartmann. Dann trudelten die ersten Schlagzeilen am vergangenen Wochenende auf den Online-Nachrichtenportalen ein: Thomas Cook kurz vor der pleite.

Thomas Cook hat sich seit der Umbuchung des Hotels nicht mehr gemeldet – auch nicht, um die Insolvenz zu verkünden. Die Restzahlung leistete Hartmann nicht, stattdessen die Frage: haben wir eine Chance, die Anzahlung zurückzubekommen?

Am 25. September 2019 schreibt Sandra Hartmann eine E-Mail an den Reiseveranstalter mit der Bitte um Rücküberweisung des Betrages unter Angabe der Versicherungsschein-Nummer auf der Buchungsbestätigung. Eine automatische Antwort trifft kurze Zeit später ein:

 

„Sehr geehrte Damen und Herren,

die Verhandlungen zur geplanten Rekapitalisierung der Thomas Cook Group plc sind leider gescheitert. Wir wissen, dass dies im Moment für alle Betroffenen eine sehr sehr schwierige Situation ist.

Rein rechtlich sind wir dazu verpflichtet auf eine sogenannte Notgeschäftsführung umzustellen. Bis zur Klärung einer möglichen Refinanzierung, an der unsere Geschäftsführung derzeit intensiv für die deutsche Thomas Cook GmbH arbeitet, besteht diese Notgeschäftsführung. In dieser Zeit dürfen keine Auskünfte erteilt werden.

Jeglicher Verkauf von Reisen ist gestoppt. Wir setzen alles daran, dass es weitergeht und loten letzte Optionen aus. Sollten diese scheitern, sehen wir uns gezwungen für die Thomas Cook GmbH, Thomas Cook Touristik GmbH und Bucher Reisen & Öger Tours GmbH und möglicherweise auch für weitere Gesellschaften einen Insolvenzantrag zu stellen.

Dies ist eine auch für uns eine Situation, die sehr schwer in Worte zu fassen ist und auch jeden Einzelnen von uns schmerzt.

Zur Thomas Cook GmbH gehören: Neckermann Reisen, Bucher Last Minute, Öger Tours, Air Marin und Thomas Cook Signature.

Auf jeden Fall bedanken wir uns bei Ihnen herzlich für Ihre Treue und Ihr Vertrauen, egal ob Sie ein neuer Reisegast oder langjähriger Kunde sind oder ob Sie zu unseren Reisebüropartnern gehören.

Sobald wir wissen, wie es für diesen Part der Thomas Cook Group und somit für Sie weitergeht, dürfen und werden wir Sie natürlich informieren. Wir Mitarbeiter, die wir ja selbst betroffen sind, werden unser Bestes für Sie geben und Sie unterstützen – sobald wir es dürfen.

Im Rahmen der aktuellen Notgeschäftsführung können unsere Gäste der Veranstaltermarken Thomas Cook Signature, Thomas Cook Signature Finest Selection, Neckermann Reisen, ÖGER TOURS, Bucher Reisen und Air Marin bis einschließlich 26.09.2019 ihre Reise nicht antreten, da sie im Moment weder von der Fluggesellschaft noch im Hotel als Gast akzeptiert werden.
Fluggesellschaften inklusive Condor dürfen Gäste der deutschen Thomas Cook Veranstaltermarken aus rechtlichen Gründen bis inklusive 26.09. nicht in ihr Urlaubsziel befördern. Für nachfolgende Termine wird eine baldmögliche Entscheidung getroffen und wir informieren Sie darüber.

Da es in der jetzigen rechtlich bedingten Situation überhaupt nicht möglich ist, Ihnen Auskünfte zu erteilen, bitten wir Sie, nicht in unseren Service Centern anzurufen.“

Versicherte Schadenshöhe zu gering

Hartmann ruft zwar nicht im Servicecenter an, aber bei der zuständigen Reiseversicherung, über die Thomas Cook zwar nur mit 110. Mio. (viel zu wenig angesichts der angehäuften Schulden) versichert ist, aber doch immerhin, besser als nichts. Die Telefonnummer der Zurich Versicherung steht auf dem Versicherungsschein. Beim ersten Klingeln geht ein automatischer Anrufbeantworter ran, der inhaltlich in etwa sagt, wenn man von der Thomas-Cook-Pleite betroffen ist, solle man die 1 drücken. Wenn man aber die 1 drückt, fliegt man aus der Leitung.

Aus der Leitung geflogen, Fehlermeldung auf der Internetseite

Auch gut. Dann eben der Versuch über die Internetseite der Zurich Versicherung. Sofort auf der Startseite empfängt einen der Verweis, dass für alle Thomas-Cook-Pleite-Betroffenen die Schadensabwicklung das Unternehmen KAERA macht. Bitte hier klicken. Klick. Dann erfahren die Thomas-Cook-Pleite-Betroffenen, was sie alles brauchen, um Ansprüche bei KAERA geltend zu machen, unter anderem: Ein Beweis, wann die Zahlungen geleistete worden sind, die original Buchungsbestätigungen und weitere Dokumente und Unterschriften werden verlangt, unter anderem ein Dokument, in dem der Buchende eine Unterschrift leisten soll, dass er „Kundengelder“ zahlt. Was heißt nun das? Für Nachfragen gibt es keinen Ansprechpartner. Es wird darauf verwiesen, dass alle Unterlagen vollständig upgeloaded werden müssen, ansonsten erfolgt keine Bearbeitung. Das Beste: Klickt man auf den Button „Bearbeitung starten“ kann die Seite erst gar nicht geladen werden. Eine Fehlermeldung wird angezeigt. Vielleicht ist die Seite auch derzeit überlastet? Dr. Sandra Hartmann wird erstmal ein paar Tage abwarten und es dann noch einmal versuchen. Vielleicht klappt es ja dann.

Bekommen die Kunden am Ende überhaupt einen müden Cent?

Aber sind wir mal ehrlich: Ein Insolvenzverfahren in dieser Höhe erstreckt sich nicht selten über Jahre. Und hier geht der Insolvenzverwalter nach dem Prinzip vor: großer Fischer vor kleinem Fisch. Die Gläubiger mit den höchsten Ansprüchen werden als erstes gehört, dann erst geht es zu den kleinen Fischen. Ob für die Kunden am Ende überhaupt noch Geld zum Auszahlen übrig ist, ist mehr als fraglich.

Es war übrigens das erste Mal, dass Dr. Sandra Hartmann eine Pauschalreise gebucht hat. Jetzt geht es wieder zurück zum Individualurlaub.

http://www.thomascook.de




Passanten stellen Ladendieb in Bretzfeld

Kaffee und weitere Genussmittel nahm am Dienstagabend ein 57 Jahre alter Mann in einem Lebensmittel-Discounter an sich und verließ den Laden dann ohne die Waren im Wert von rund 90 Euro zu bezahlen. Auf die Ansprache einer Angestellten reagierte der Mann nicht. Die Frau nahm deshalb die Verfolgung auf und konnte den Dieb mithilfe zweier Passanten stellen. Der Mann wurde anschließend der Polizei übergeben. Auf ihn kommt nun eine Anzeige wegen Diebstahl zu.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Wer hat die Toilette gestohlen

Eine Toilettenschüssel samt Deckel wurde am Dienstag, den 24. September 2019, zwischen 11 Uhr und 15 Uhr, in der Hondschoote Straße in Osterburken gestohlen.

Handwerker waren dort in einem Wohnhaus tätig, als während der Arbeiten die Toilette angeliefert und auf dem Gehweg abgestellt wurde. Dort stand das WC auch einige Zeit, bis es irgendwann von einer unbekannten Person gestohlen wurde. Durch den Diebstahl entstand ein Schaden von rund 200 Euro.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Zu betrunken zum Stehen und Gehen

Ohne Helm, dafür in deutlichen Schlangenlinien fuhr ein 60-Jähriger auf seinem Motorroller zwischen Königshofen und Sachsenflur. Gegen 20.30 Uhr am Dienstagabend, den 24. September 2019 fiel der augenscheinlich Betrunkene einer Streife an der Einmündung nach Beckstein auf. Der Mann fuhr auf der Bundesstraße so deutliche Schlangenlinien, dass er bis in die Fahrbahnmitte der Gegenfahrbahn kam. Auf Anhaltezeichen der Polizei reagierte er nicht. Circa 200 Meter nach der Einmündung stoppte der Mann seinen Roller an einem Feldweg und kippte hierbei mitsamt dem Gefährt um. Er konnte weder Stehen noch Gehen. Auch einen Alkoholtest konnte er nicht mehr durchführen. Mit welchem Grad der Alkoholisierung er unterwegs war wird nun eine Blutprobe zeigen. Einen Führerschein besaß der 60-Jährige nicht.

 

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Belsenberg: Äpfel sammeln, Apfelsaftschorle bekommen

Streuobstbäume umgeben traditionell die Ortschaften und bieten zudem regionale und saisonale Lebensmittel. Die Stadtverwaltung Künzelsau will gemeinsam mit den ortsansässigen Schulen, Kindergärten und Bürgern die Wertschätzung der Bäume in der Gesellschaft stärken und der Verschwendung wertvoller Nahrungsmittel entgegenwirken. Deshalb lädt sie am Freitag und Samstag, 27. und 28. September, von 9 bis 13 Uhr  zu einer gemeinsamen Apfel-Sammelaktion in Belsenberg ein.

Jeder ist willkommen, sollte aber Körbe, Eimer oder sonstige Behälter zum Aufsammeln mitbringen und falls vorhanden einen Rüttelhaken. Auch Obstbauern oder Privatpersonen, die Äpfel übrig haben und spenden möchten, dürfen diese abgeben. Aus dem Obst macht die Hohenloher Fruchtsäfte GmbH in Schwäbisch Hall original Hohenloher Apfelsaftschorle. Für die eingesammelten Äpfel gibt es einen Gutschein, der später im Rathaus Künzelsau gegen Apfelsaftsaftschorle eingelöst werden kann.

Die zentrale Sammelstelle für die Äpfel ist im zukünftigen Baugebiet „In den Hälden“ in Belsenberg. Privatpersonen, die ihre Äpfel direkt nach Schwäbisch Hall liefern möchten, erhalten ebenfalls das Apfelsaftschorle nach Vorlage der Quittung bei der Stadtverwaltung Künzelsau. Alle Äpfel sollten ungespritzt und nicht verfault beziehungsweise wurmig sein. Auch der Mostverein Nagelsberg unterstützt die Nutzung der Streuobstwiesen. Bis Ende Oktober 2019 kann jeden Samstag eigenes Obst zu Most verarbeitet werden.

Rückfragen und Anmeldungen nimmt David Hägele unter Telefon 07940/129 422 oder per E-Mail: david.haegele@kuenzelsau.de bis zum 26. September 2019 entgegen.

 

 




Flohmarkt in Bieringen

Am Samstag, den 28. September 2019, 10 bis 16 Uhr, veranstaltet Familie Kohler zum sechsten Mal ihren Hof-Flohmarkt. Bis zu 50 private Flohmarkt-Verkäufer und ein großer Bücher- und Schmökertisch erwarten die Besucher. Der Flohmarkt findet bei jedem Wetter statt, da auch die Halle der Firma Omnibus Kohler für den Flohmarkt zur Verfügung stünde.

„Alles fing ganz klein an. Unser Flohmarkt bestand beim ersten Mal im Jahr 2017 aus nur 15 bis 20 Verkäufern. Nur ein paar einzelne Werbeflyer hatten wir damals verteilt, um Besucher anzulocken“, erzählen die Veranstalter Verena Sauer und Benedikt Kohler. Mittlerweile drucken sie über 1.000 Flyer und es sind bis zu 50 Verkäufer da. Sogar eine Warteliste mit Nachrutschverfahren benötigen die Veranstalter des Hof-Flohmarktes mittlerweile. „Manche Verkäufer nehmen eine richtig weite Strecke auf sich. Manche kommen aus Pleidelsheim, sogar aus Bad Kissingen hatten wir schon Teilnehmer“, schwärmt Sauer. Es gäbe sogar Teilnehmer, die bei allen vergangenen fünf Flohmärkten dabei waren. Kohler ist dankbar für die Unterstützung seiner Eltern, und besonders seiner Mama und Schwiegermutter, die es überhaupt erst möglich machen, ein so großes privates Event umzusetzen. „Unsere Bewirtung ist kostenlos und erfolgt auf Spendenbasis. Diese Spenden werden jedes Jahr an verschiedene soziale Zwecke gespendet.“

Anmeldungen bei Verena Sauer und Benedikt Kohler unter: 2707Verena@web.de.

Zahlreiche Besucher von nah und fern lockt der Flohmarkt an. Foto: privat

Mittlerweile stellen rund 50 Verkäufer aus, sagt Veranstalterin Verena Sauer. Foto: privat




Künzelsau: Über 83.000 Euro für neue Rathausmöbel

Die Büros im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss im Künzelsauer Rathaus bekommen neue Möbel. Den Auftrag mit einem Bruttovolumen über 83.227,41 Euro hat die Firma Breuninger GmbH aus Künzelsau erhalten. Sie liefert die Möbel und stellt sie auch auf. Im Rahmen der vorhandenen Haushaltsmittel, einschließlich erster Nachtrag 2019, kann die Stadtverwaltung den Auftrag auf die Ausstattung weiterer Büros im zweiten Obergeschoss des Rathauses erweitern. Der Beschluss wurde mit drei Gegenstimmen gefasst.

 

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau

 




Tödlicher Arbeitsunfall bei Forchtenberg-Büschelhof

Ein 84-Jähriger wurde am Samstagmittag, den 21. September 2019, bei Arbeiten in einem Weinberg tödlich verletzt. Der Senior war bei der Weinlese dafür zuständig die Seilwinde am Traktor zu bedienen. Um die Seilwinde zu betätigen, musste der Motor des Traktors gestartet werden. Vermutlich weil der Gang eingelegt war, bewegte sich das Fahrzeug beim Starten nach vorn, sodass der 84-Jährige eingeklemmt wurde. Er wurde hierbei so schwer verletzt, dass er wenig später verstarb.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Die neuen Ortsvorsteher in der Gemeinde Künzelsau

Die erste Sitzung des Gemeinderates Künzelsau nach der Sommerpause am 17. September 2019 begann mit der Verabschiedung von vier langjährigen Ortsvorstehern:
Alfred Werner war seit 2009 Ortsvorsteher von Laßbach und zuvor bereits ab 1984 stellvertretender Ortsvorsteher. Im Ortschaftsrat Laßbach war er seit 1975 Mitglied. Insgesamt war er 44 Jahren im Ehrenamt tätig. In diese Zeit fallen der Ausbau der Ortsdurchfahrten Mäusdorf und Vogelsberg, der Abschluss der Flurbereinigung Laßbach, der Neubau des Dorfgemeinschaftshauses Vogelsberg, der Anschluss von Mäusdorf an den Hochbehälter Rück und die Jubiläen 750 Jahre Vogelsberg und 700 Jahre Mäusdorf.
Auf 41 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit kann Robert Volpp blicken. Aus dem Amt des Ortsvorstehers von Gaisbach scheidet er zwar aus, aber Stadtrat und Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion bleibt er weiterhin. 1978 wurde er erstmals in den Ortschaftsrat und 1984 zum Ortsvorsteher gewählt. Während seiner Amtszeit sind unter anderen Maßnahmen wie der Neubau der Grundschule, der Sporthalle, der Sportanlagen Ballenwasen, der Mehrzweckhalle und die Umgehung B19 Gaisbach sowie Neubaugebiete für Wohnen und Gewerbe entstanden.
Genau drei Jahrzehnte war Ernst Gruber ab 1989 zunächst als Mitglied des Ortschaftsrates und seit 1998 als Ortsvorsteher von Kocherstetten aktiv. Schon von 1993 bis 1998 nahm er die Funktion des stellvertretenden Ortsvorstehers wahr. Zwei Wohngebiete, „Setze Süd“ und „Setze Nord“, wurden während seiner Amtszeit erschlossen, der Dorfgemeinschaftsraum in der Kelter ausgebaut und erst vergangene Woche der neue Kindergarten eingeweiht.

Verabschiedet: Ernst Gruber, links, Robert Volpp, Zweiter von links und Alfred Werner, rechts, dankt Bürgermeister Stefan Neumann für ihr jahrzehntelanges Engagement und die Arbeit für ihre Stadtteile. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau

Auch Emil Zeller hat sich 30 Jahre ehrenamtlich für Morsbach engagiert. Von 1989 an zunächst als Mitglied des Ortschaftsrates und seit 2007 als Ortsvorsteher. Die Neugestaltung des Rathauses, der Abschluss der Dorfentwicklungsmaßnahme, der Bau der Wasserleitung Künzelsau – Morsbach, Hochwasserschutz und die Erschließung des Baugebietes „Brühlsteige Ost“ haben ihn während seiner Amtszeit beschäftigt. Leider konnte er nicht an der Sitzung teilnehmen.
Aber auch ihn hat Bürgermeister Stefan Neumann in den Dank für das enorme Engagement an die ausscheidenden Ortsvorsteher mit einbezogen: „Die Ortsvorsteher sind für mich ein wichtiges Bindeglied zwischen der Stadtverwaltung und der Bevölkerung. Sie nehmen uns viel ab und haben das Ohr an der Bevölkerung.“

Wahl der Ortsvorsteher

Die Ortsvorsteher und deren Stellvertreter werden gemäß den Wahlvorschlägen der Ortschaftsräte einstimmig vom Gemeinderat gewählt:

Amrichshausen Ortsvorsteher: Gerhard Rudolph; Stellvertreter: Evangelos Dourtmes
Belsenberg: Ortsvorsteher: Jochen Jäger; Stellvertreter: Christian Heinrich Heink
Gaisbach: Ortsvorsteher: Bernhard Kürschner; Erster Stellvertreter: Martin Steinhäußer; Zweiter Stellvertreter: Martin Mögerle
Kocherstetten: Ortsvorsteher: Frank Egner; Stellvertreterin: Dr. Franziska Freifrau von Stetten
Laßbach: Ortsvorsteher: Ernst Baudermann; Stellvertreter: Otto Franz
Morsbach: Ortsvorsteher: Carsten Zeller; Erster Stellvertreterin: Ute Lorenz; Zweiter Stellvertreter: Boris Schierle
Nitzenhausen: Ortsvorsteher: Ralf Markert; Stellvertreter: Klaus Weber
Steinbach: Ortsvorsteher: Felix Bittner; Stellvertreter: Volker Hübel

 

Verpflichtet, v.l.: Die Ortsvorsteher Ralf Markert, Ernst Baudermann, Bernhard Kürschner, Frank Egner, Carsten Zeller, Felix Bittner, Jochen Jäger, Gerhard Rudolph und Bürgermeister Stefan Neumann. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau

 

Quelle: Pressemitteilung des Stadtverwaltung Künzelsau