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Dörzbach: Traktor geriet in Brand

Aufgrund eines Fahrzeugbrands war die Freiwillige Feuerwehr Dörzbach am Sonntag, den 06. Oktober 2019, um 8.30 Uhr, in der Straße „Kleb“ in Dörzbach im Einsatz. Ein Traktor geriet vermutlich aufgrund eines technischen Defekts in Brand. Die Feuerwehr konnte das Feuer vollständig löschen.

Insgesamt entstand Sachschaden von knapp 25.000 Euro. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Künzelsau: In der Hauptstraße eingeschlafen

Polizeibeamte fanden am Samstag, den 05. Oktober 2019, um circa 4.40 Uhr, in der Hauptstraße in Künzelsau einen am Boden neben der Fahrbahn liegenden 23-jährigen Mann. Erst nach mehrmaliger Ansprache durch die Einsatzkräfte reagierte er und versuchte sich aufzurichten. Dies gelang ihm jedoch vermutlich aufgrund seiner alkoholischen Beeinflussung nicht. Erst durch die Mithilfe der Beamten, welche er widerwillig annahm, gelang es ihm auf beiden Beinen zu stehen. Die Polizisten wollten den Mann aufgrund seines Zustandes mit auf das Revier nehmen. Gegen diese Maßnahme widersetzte er sich. In den Räumlichkeiten des Reviers zeigte er sich weiterhin aggressiv und sperrte sich gegen die Maßnahmen der Beamten. Erst als er seinen Rausch ausgeschlafen hatte, durfte er wieder gehen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Krummen Dingern ein Chance geben

„Wir brauchen Lebensmittelretter als neue Helden, die auch ‚krummen Dingern‘ eine Chance geben“ – Unter dem Motto „Lebensmittelretter – neue Helden braucht das Land“ findet in diesem Jahr erstmals eine landesweite Aktionswoche zur Lebensmittelwertschätzung vom 07. bis 13. Oktober im Lebensmitteleinzelhandel statt. Leider landen oft viele Lebensmitteln direkt in der Tonne oder man gibt ihnen keine Chance, weil das Mindesthaltbarkeitsdatum bald abläuft. Dabei kommt es schon mal vor, dass die Kartoffeln kleine Makel haben oder Gurken nicht unbedingt gerade gewachsen sind. Die Lebensmittel sind deshalb noch lange nicht weniger wert.

Auftakt war der Erntedanksonntag am 06. Oktober, denn auch die Kirche unterstütze die Aktion und den Gedanken, Lebensmittel Wert zu schätzen und nicht zu verschwenden.

Der Einzelhandel in Baden-Württemberg engagiere sich dafür, Lebensmittelabfälle zu vermeiden. Oft werden Lebensmittel, die nahe am Mindesthaltbarkeitsdatum sind oder kleine Macken haben, verbilligt abgegeben. Außerdem gibt es vor Ort Kooperationen mit den Tafelläden und der Inititative foodsharing. Mit der Aktionswoche soll für die Verbraucher dieses Engagement sichtbar werden. Sie sollen ermutigt werden, Lebensmittel vor der Abfalltonne zu retten und zu Hause zu einem leckeren Essen zu verwerten.

Die Aktionswoche wird in Kooperation mit Handelsverband Baden-Württemberg, Edeka, Kaufland, Lidl, Penny, REWE und der DHBW Heilbronn durchgeführt. Die Aktionswoche wurde im Rahmen des Runden Tischs zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung mit Vertretern der Wissenschaft, des Handelsverbands, des Einzelhandels und des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz auf den Weg gebracht.

 

Quelle: www.lebensmittelretter-bw.de




Wir können einladen, wen wir wollen – Gewerbeverein Neuenstein nimmt Stellung zu Barons Vorwürfen

Der Gewerbeverein Neuenstein nimmt nun Stellung zu der Kritik Anton Barons. Der AfD-Landtagsabgeordnete hatte unlängst die Einladungspolitik des Gewerbevereins kritisiert (wir berichteten). Es stimme, dass Baron nicht eingeladen wurde, heißt es nun in einer Presseantwort. „Wir finden, dass es unser alleiniges Recht ist, zu unserer Gewerbeschau einzuladen, wen wir einladen wollen. Wir haben keinen Bedarf gesehen, Herrn Baron zu weiteren Gesprächen einzuladen, dazu stehen wir“, sagt Dieter Gebert, Erster Vorsitzende des Gewerbevereins in Neuenstein, auf GSCHWÄTZ-Nachfrage. „Es war eine schöne Veranstaltung die insgesamt harmonisch verlief“, so Gebert weiter.

 




Blitzer im Baustellenbereich – Arbeitsschutzmaßnahmen für Baustellenarbeiter

In den kommenden Wochen und Monaten wird es an Baustellen im Straßenverkehr vermehrt stichprobenartig durchgeführte Geschwindigkeitsmessungen, das heißt Blitzer, geben. Diese Maßnahme dient in erster Linie dem Arbeitsschutz.

Im März 2019 hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales neue Sicherheitsanforderungen für Arbeitsplätze im Straßenverkehr festgelegt. Allgemeines Ziel der Verkehrssicherungsmaßnahmen an Arbeitsstellen ist der Schutz von Verkehrsteilnehmern und dort arbeitenden Personen. Je nach Örtlichkeit stehen verschiedene Arbeitsschutzmaßnahmen zur Verfügung. Diese gehen von Geschwindigkeitsbeschränkungen, deren Einhalten durch Geschwindigkeitsanzeigetafeln und Geschwindigkeitskontrollen gewährleistet wird, über halbseitige Sperrungen bis hin zu Vollsperrungen.

 

Vollsperrungen sollen vermieden werden

 

Unter Abwägung der Interessen des Autofahrers und des Arbeitsschutzes wird im Hohenlohekreis versucht, die Behinderungen für den fließenden Verkehr so gering wie möglich zu halten. Das Ziel ist es, Vollsperrungen, wenn es irgendwie möglich ist, zu vermeiden. Nach aktuellem Stand ist bei Unterhaltungsarbeiten im Straßenraum jedoch mit einem deutlichen Anstieg der Sperrungen zu rechnen. Ist die verbleibende Restbreite der Straße zu gering, das heißt unter 3 Metern, wird die Straße grundsätzlich vollgesperrt. In Ausnahmefällen kann eine Vollsperrung auch noch bei einer Restbreite von 2,75 Metern vermieden werden. Ein solcher Ausnahmefall wäre eine Geschwindigkeitsbegrenzung unter 50 km/h. Eine Vollsperrung unter der Bedingung einer solchen Geschwindigkeitsbegrenzung zu vermeiden, setzt aber voraus, dass die vorgegebene Geschwindigkeit auch eingehalten wird. Daher sind seit April 2019 zwei Geschwindigkeitsanzeigetafeln im Einsatz. Diese zeigen die tatsächlich gefahrene Geschwindigkeit und den Hinweis „langsam“ oder „danke“ an. Überprüft werden diese Arbeitsschutzmaßnahmen künftig auch durch stichprobenartig durchgeführte Geschwindigkeitsmessungen.

Das Landratsamt appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, sich sowohl zum Schutz der arbeitenden Menschen als auch zum eigenen Schutz an die vorgegebene Geschwindigkeit zu halten. Nur wenn die vorgegebenen Geschwindigkeiten eingehalten werden, können Vollsperrungen vermieden werden.

 

Hintergrund

 

Gemäß einem Bericht des Statistischen Bundesamtes vom 09. Juli 2019 passierten im Jahr 2018 1.829 Unfälle mit Personenschaden im Baustellenbereich auf Autobahnen. 2008 waren es lediglich 1.011 Unfälle. Innerhalb der vergangenen zehn Jahre ist die Anzahl somit um rund 80 Prozent gestiegen.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises

 




Ungewöhnlicher Fund in Schöntal

Einen ungewöhnlichen Fund machten am Donnerstag, den 03. Oktober 2019, Kinder beim Spielen an einem Feldweg bei der Lindenstraße in Schöntal-Bieringen. Zwei Latexanzüge sowie ein Sexspielzeug wurden durch einen Unbekannten dort entsorgt. Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise zu dem Umweltsünder geben können. Diese sollen sich unter der Telefonnummer 07940/9400 an das Polizeirevier Künzelsau wenden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidium

 




FRISCH GEDRUCKT: UNSERE OKTOBER-AUSGABE

// „Alles kleine Herrgöttle“ – Niedernhalls langjähriger Gemeinderat kritisiert Lokalpolitiker

// Strom gibt es in Zimbabwe nur nachts – Kindergarten von Ingelfingerin Christa Zeller kämpft

// Einmal Hölle und zurück – Ernsbach: Die Wiege der Industrie

Titelseite der GSCHWÄTZ Oktoker-Ausgabe 2019

 

 

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Probealarm im Hohenlohekreis

Der nächste turnusgemäße Probealarm der Sirenen für die Feuerwehren des Hohenlohekreises findet am Samstag, den 05. Oktober 2019, statt. Zwischen 11 und 12 Uhr werden die Anlagen in allen Gemeinden und Ortsteilen ausgelöst. Solche Sirenen sind nur noch in einigen Kommunen im Einsatz, da sie seit 1993 sie aus Kostengründen deutlich reduziert wurden. Sie dienen vor allem der Alarmierung der ehrenamtlichen Kräfte der freiwilligen Feuerwehren. Sie können aber auch zur Warnung der Bevölkerung vor Katastrophen aller Art verwendet werden. Zu diesem Zweck wurden bereits 1975 bundesweit einheitliche Sirenensignale eingeführt, durch deren Ertönen die Bevölkerung aufgefordert wird, das Lokalradio einzuschalten und auf weitere Informationen zu achten.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) stellt seit 2015 die kostenlose App NINA (Notfall-, Informations- und Nachrichten-App) zur Verfügung. Mit ihr erhalten die Bewohner einer betroffenen Region per Push-Nachricht die für sie geltenden Warnmeldungen. Darüber hinaus kann auch über die mögliche Ausbreitung von Gefahrstoffen, Hochwasser und Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes informiert werden. Sowohl im AppStore als auch bei Google Play kann die App heruntergeladen werden. Alternativ gibt es sie auch auf der Homepage des BBK (www.bbk.bund.de).

Die Warnung über Sirene und App erfolgt in der Regel schneller als über Radio und Fernsehen oder Durchsagen per Lautsprecher. Durch die Kombination kann zu jeder Tages- und Nachtzeit rechtzeitig gewarnt werden, um Sachschäden so gering wie möglich zu halten und Personenschäden vollständig zu vermeiden.

 

Seit 1975 informieren bundesweit einheitliche Sirenensignale die Bevölkerung vor Katastrophen aller Art. Grafik: Landratsamt Hohenlohekreis




Drei Tatverdächtige nach einem Raubüberfall in Untersuchungshaft

Drei Männer im Alter von 19, 22 und 34 Jahren stehen im Verdacht, gemeinschaftlich in unterschiedlicher Beteiligung einen Raubüberfall auf eine Bank am 18. März 2019 in Neuenstein vorgetäuscht und einen Überfall auf eine Bankangestellte am 01. August 2019 in Kupferzell verübt zu haben.

Bereits beim Überfall in Neuenstein entstand der Verdacht, dass der Täterkreis über Insiderinformationen verfügt. Im weiteren Verlauf gelang es der Kriminalpolizei in Künzelsau durch umfangreiche, verdeckt geführte Ermittlungen, alle drei Tatverdächtigen zu identifizieren und am 27. September 2019 vorläufig festzunehmen. Alle drei Beschuldigte wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heilbronn einem Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehle wegen gemeinschaftlichen Diebstahls bezüglich der Tat in Neuenstein bezüglich gemeinschaftlichen schweren Raubes bezüglich der Tat in Kupferzell erließ und in Vollzug setzte. Die Beschuldigten wurden in verschiedene Justizvollzugsanstalten gebracht.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




„Es blutet mir das Herz“: Am 15. November gehen die Lichter aus – Unfallchirurgie gibt es nur noch 2 Wochen

Schließung Krankenhaus Künzelsau steht unmittelbar bevor

Über 40 Jahre hat sie im Krankenhaus in Künzelsau gearbeitet, das nun schon am 15. November 2019 endgültig seien Pforten schließt. „Es blutet mir das Herz“, sagt die Mitarbeiterin, die anonym bleiben möchte, gegenüber GSCHWÄTZ. Derzeit seien nur noch etwas mehr als 20 Patienten im Krankenhaus in Behandlung. Diverse Räume würden bereits leergeräumt werden. Eine Leere, „die ich auch innerlich fühle“, so die Mitarbeiterin.

Patienten werden von Künzelsau nach Öhringen verlegt

Schon seit einigen Wochen bereitet das Team um Projektleiterin Melanie Junge den Umzug intensiv vor. Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung der BBT-Gruppe hervor. Die BBT-Gruppe ist der Mehrheitseigner des Hohenloher Krankenhauses (HK). Weiter heißt es in der Pressemitteilung: „Am Freitag, den 15. November 2019, werden die Patienten aus den Stationen in Künzelsau ins Krankenhaus nach Öhringen gebracht und dort auf die Stationen verteilt. Den qualifizierten Transport der Patienten übernimmt das Deutsche Rote Kreuz DRK. Am Samstag, den 16. November 2019, folgen dann das Material sowie das Labor. Der Transport erfolgt durch ein spezialisiertes Umzugsunternehmen. Ab Montag, den 18. November 2019, beginnt dann der Normalbetrieb auf den Stationen in Öhringen.“

Ab November nur noch eingeschränkte Aufnahme von Patienten in Künzelsau

Ab Anfang November sollen keine Patienten mit absehbar längerer Liegezeit mehr ins Krankenhaus Künzelsau eingeliefert werden. „Damit soll die Zahl der Patienten, die liegend nach Öhringen transportiert werden müssen, überschaubar gehalten werden“, erläutert Melanie Junge. Dies gelte auch für die Belegärzte, die bisher im Krankenhaus in Künzelsau Eingriffe durchführten. „Alle Belegärzte werden künftig in Öhringen operieren und weisen ihre Patienten ab Anfang November nach Öhringen ein.“

Neue Bettenstation im Erdgeschoss

Nach außen wenig erkennbar, wurden in den vergangenen Monaten im Hohenloher Krankenhaus Öhringen verschiedene Umbaumaßnahmen durchgeführt, um künftig für die Aufnahme der zusätzlichen Patienten vom Standort Künzelsau gerüstet zu sein. Im Erdgeschoss des Gebäudes in Öhringen entsteht zurzeit eine neue Bettenstation. Außerdem wurden alle Verwaltungsbereiche aus dem Krankenhaus in den Verwaltungstrakt im Gebäude der Reha-Klinik verlegt und dort zusammengezogen. Dadurch sind weitere Kapazitäten für die Patientenversorgung in Öhringen entstanden. Diese Umbauten sollen bis Mitte November abgeschlossen sein. Für den 15. und 16. November ist dann der Umzug der Patienten sowie der Geräte und Materialien vom Krankenhaus Künzelsau nach Öhringen vorgesehen.

Hintergrund ist die Entscheidung des Kreistages vom 10. Dezember 2018, die akutstationäre Versorgung spätestens zum 31. Dezember 2019 dieses Jahres am Standort Öhringen zu konzentrieren. „Wir setzen damit den vom Kreistag gefassten Beschluss fristgerecht um“,  betont Thomas Wigant, Regionalleiter der BBT-Gruppe, seit gut einem Jahr Mehrheitsgesellschafter des Hohenloher Krankenhauses HK. Dies bedeute nicht nur eine große organisatorische und logistische Aufgabe; es verlange auch von den Mitarbeitern ein hohes Maß an Flexibilität und Veränderungsbereitschaft. Thomas Wigant: „Wir sind in den vergangenen Wochen in Öhringen alle ein wenig zusammengerückt und haben Platz geschaffen für die Patienten und Kollegen aus Künzelsau. Gemeinsam wollen wir uns am Standort Öhringen verstärkt um die gute medizinisch-pflegerische Versorgung der Patienten aus unserer Region kümmern und nun mit vereinten Kräften an einem Ort die medizinische Versorgung der Menschen in Hohenlohe sicherstellen.“

Zusätzlicher Notarzt sichert ab 15. November Patientenversorgung in Künzelsau

Die akutstationäre Patientenversorgung endet damit in Künzelsau am 15. November 2019. Die ambulante medizinische Versorgung wird für die Menschen in Künzelsau und Umgebung weiterhin rund um die Uhr gesichert sein. Neben den Praxen der niedergelassenen Ärzte wurde dafür im Beschluss des Kreistages vom Dezember 2018 ein zusätzliches Angebot festgelegt. Ab dem 15. November wird ein zusätzlicher Notarzt im Sitzdienst im Krankenhaus Künzelsau seine Arbeit aufnehmen. Er wird im Zwischenbau untergebracht sein und übernimmt den Dienst immer dann, wenn die niedergelassenen Ärzte nicht in ihren Praxen oder in der KV-Bereitschaftspraxis zur Verfügung stehen, heißt es in der Pressemitteilung der BBt-Gruppe.

Das bedeutet, dass der zusätzliche Notarzt zu folgenden Zeiten im Krankenhaus Künzelsau erreichbar sein wird:

  • Montags, dienstags und donnerstags von 18 Uhr bis 8 Uhr am Folgetag
  • Mittwochs sowie freitags bis sonntags und feiertags von 14 Uhr bis 8 Uhr am Folgetag

Gemeinsam mit dem Notarzt in der KV-Bereitschaftspraxis wird also außerhalb der üblichen Sprechstundenzeiten der niedergelassenen Ärzte rund um die Uhr ein Arzt im Zwischenbau des Krankenhauses in Künzelsau für die Patienten erreichbar sein. Dieser zusätzliche Notarzt kann im Notfall die Erstversorgung übernehmen und die Weiterleitung in die stationäre oder ambulante Weiterbehandlung einleiten. Die Notruf-Telefonnummer der niedergelassenen Ärzte ist außerdem rund um die Uhr kostenlos zu erreichen unter der bundeseinheitlichen Nummer 116 117. In lebensbedrohlichen Fällen sollten die Patienten oder ihre Angehörigen die Nummer des Rettungsdienstes 112 anrufen.

Laut BBT gute Lösungen für Mitarbeitende aus Künzelsau gefunden

„Auch für die Mitarbeiter aus Künzelsau konnten in den vergangenen Wochen gute Lösungen gefunden werden“, so die BBT-Gruppe. Die meisten von ihnen würden künftig im Hohenloher Krankenhaus in Öhringen arbeiten. Einige würden in eine Einrichtung der Hohenloher Seniorenbetreuung wechseln; weitere seien künftig im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim oder bei einer der Kommunen beschäftigt. „In den vergangenen Wochen haben Personalabteilung und Betriebsrat in vielen persönlichen Gesprächen mit den Mitarbeitern in Künzelsau nach der bestmöglichen Lösung für die Weiterbeschäftigung jedes Einzelnen im Unternehmen gesucht“, betont HK-Personalleiter Stefan Bort. „Trotz mancher Enttäuschung im Einzelfall ist der Prozess, den Mitarbeitenden aus Künzelsau gute Perspektiven und Einsatzmöglichkeiten an einem neuen Standort zu bieten, insgesamt ohne große Konflikte abgelaufen. Allen Mitarbeitern aus Künzelsau, die im Unternehmen bleiben wollten, konnte eine Stelle angeboten und zugesagt werden. Niemandem wurde gekündigt.“ Dies bestätigt der Betriebsratsvorsitzende Jürgen Ehmann. „Die Suche nach einvernehmlichen Lösungen war immer sehr konstruktiv und von gegenseitigem Wohlwollen getragen. Die weitreichenden Angebote, die wir im Interessenausgleich und Sozialplan vereinbart haben, haben sicher dazu beigetragen, gute Lösungen für alle Mitarbeiter zu finden.“

Arbeitsunfälle dürfen im Krankenhaus Künzelsau nicht mehr behandelt werden

Der Chefarzt der Unfallchirurgie Dr. Andreas Berglehner hat das Hohenloher Krankenhaus Ende September verlassen. Er wurde vom Kaufmännischen Direktor Alexander Hoß und dem ärztlichen Direktor Dr. Werner Reinosch verabschiedet. Sie dankten Dr. Berglehner für seine fachlich sehr gute Arbeit in der Unfallchirurgie im Krankenhaus Künzelsau in den vergangenen fünf Jahren und wünschten ihm für seine weitere Zukunft alles Gute.

Mit dem Weggang von Dr. Berglehner erlischt auch die D-Arzt-Zulassung für die Behandlung von Arbeitsunfällen am Krankenhaus Künzelsau. Als D-Arzt in Künzelsau steht nach wie vor Dr. Oliver Böhm im Ärztehaus mediKÜN zur Verfügung; auch das Krankenhaus Öhringen ist für die Versorgung von Arbeitsunfällen zugelassen.

Aufgrund dieser Entwicklung werden die ambulanten und stationären unfallchirurgischen Leistungen bereits ab dem 14. Oktober 2019 in Öhringen zusammengefasst. Ein Arzt der Unfallchirurgie bleibt mit einem kleinen Team zwischen dem 14.10. und 15.11. im Krankenhaus Künzelsau vor Ort und überbrückt damit die Übergangszeit bis zum endgültigen Umzug. Damit ist auch die unfallchirurgische Erstversorgung im Künzelsauer Krankenhaus bis zum Umzugstermin am 15. November sichergestellt, betont die BBT-Gruppe.

Quelle: Pressemitteilung der BBT-Gruppe