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Öhringen: Kaninchen ausgesetzt

Eine grausige Entdeckung machten Spaziergänger in einem Waldstück bei Öhringen-Büttelbronn. Am 29. Dezember 2019 hatten Fußgänger mehrere Zwergkaninchen in Mülltüten im Wald im Gewann „Am Häldenbach“.

gefunden. Eines der grau gefleckten Tiere war bereits verendet, die anderen beiden waren gepflegt und in augenscheinlich gutem Gesundheitszustand. Neben den Kaninchen wurden auch noch ein Fressnapf und eine Transportbox für die Tiere entsorgt. Die Polizei hofft nun auf Zeugen, denen plötzlich fehlende Kaninchen in ihrem Umfeld aufgefallen sind. Diese werden gebeten, sich beim Fachbereich Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Heilbronn, unter der Telefonnummer 07131 104 5050, zu melden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 21.01.2020




Unbekannte Person legt Drahtschlingen aus – Reh verendet, auch Hunde in Gefahr

Anfang Januar 2020 machte ein aufmerksamer Zeuge in Öhringen/Möglingen eine furchtbare Beobachtung. Hier entdeckte er neben der Christbaumkultur im Gewann „Alte Burg“ ein Reh, welches sich in einer Drahtschlinge verfangen hatte und nun mit dem Tod kämpfte. Der alarmierte Jagdpächter musste hierauf das Reh von seinem Leiden erlösen. Bei der Kontrolle des Zaunes der Christbaumkultur wurde festgestellt, dass ein bislang Unbekannter den Zaun eingeschnitten hatte, um so einen „Zwangswechsel“ für das Wild zu schaffen.

Hier platzierte der Täter dann an einem Baum eine Drahtschlinge, in der sich schließlich das Reh verfing. Bei einer Nachschau konnte eine weitere Drahtschlinge aufgefunden werden. Laut Angaben des Jagdpächters wurden auch in benachbarten Revieren schon Drahtschlingen festgestellt. Daher werden Hundehalter gebeten, ihre Hunde zur deren Sicherheit an der Leine zu führen. Außerdem sucht die Polizei nach Hinweisgebern auf einen möglichen Fallensteller. Kontakt: Polizeipräsidium Heilbronn, Fachbereich Gewerbe und Umwelt in Tauberbischofsheim. Telefon: 09341810.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums  Heilbronn




Künzelsau: Menschen, Augenblicke, Abenteuer

100.000 Kilometer ist der Fotograf Martin Lenhardt mit dem Motorrad durch Südamerika gefahren. Am Donnerstag, den 06. Februar 2020, berichtet er im Prestige Filmtheater in Künzelsau über seine Erlebnisse. Los geht die Reise um 19.30 Uhr

Bildgewaltig, spannend, äußerst kurzweilig und emotional – so erzählt er seine Geschichte. Die Fahrt ist geprägt von großer Spontanität und unerwarteten Ereignissen, hunderten Nächten in freier Natur, zufälligen Begegnungen und der stetigen Neugier, fremde Länder und seine Menschen zu verstehen. Vom Atlantik zum Pazifik, von Null auf 6000 Meter, von eiskalt bis tropisch heiß. Im verrückten Zickzackkurs verstreichen die Jahre. Und das alles nur, um nach 100.000 Kilometern und dreieinhalb Jahren festzustellen, dass die große Reise eigentlich erst begonnen hat.

 




Künzelsau: Zulassungsstelle geschlossen

Wegen einer Mitarbeiterbesprechung ist die Zulassungsbehörde im Landratsamt Hohenlohekreis am Mittwoch, den 05. Februar 2020, ab 12.30 Uhr geschlossen.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamts Hohenlohekreis

 




Öhringen: Tag der offenen Tür beim Wirtschaftsgymasium

Im Foyer der Kaufmännischen Schule Öhringen können sich Eltern und Schüler am Montag, den 27. Januar 2020, um 19 Uhr über Aufnahmebedingungen, Bildungsziele und Abschlüsse sowie über die Wahlmöglichkeiten in der Eingangsstufe und in den Jahrgangsstufen I und II des Wirtschaftsgymnasiums informieren. Bereits ab 18.30 Uhr besteht die Möglichkeit, sich das Schulhaus, die Klassenzimmer und die Fachräume zeigen zu lassen.

Das Wirtschaftsgymnasium Öhringen qualifiziert junge Menschen mit mittlerem Bildungsabschluss in den klassischen Schwerpunkten „Wirtschaft“ (WGW) und „Finanzmanagement“ (WGF) auf ihrem Weg zur allgemeinen Hochschulreife. Ergänzend zum schulischen Fachwissen sammeln die Schüler in der Juniorenfirma Juventas eG umfangreiche praxisorientierte Lernerfahrungen. 

Bilingualer Unterricht

Das bilingual ausgerichtete Profil „Internationale Wirtschaft“ (WGI) ermöglicht zudem eine optimale Vorbereitung auf ein Studium oder eine qualifizierte Tätigkeit in globalisierten Wirtschaftsstrukturen und internationalen Unternehmen. Es umfasst das sechsstündige, bilingual unterrichtete Profilfach „Internationale Volks- und Betriebswirtschaftslehre“ und wird ergänzt durch das profilbezogene Pflichtfach „Economics“ sowie das Wahlpflichtfach „Global Studies“, bei denen der Unterricht ausschließlich in englischer Sprache erfolgt. Durch die bilinguale Ausrichtung erhalten die Schülerinnen und Schüler die Chance, zusätzliche sprachliche und interkulturelle Qualifikationen zu erwerben.

Neben der beruflichen Bildung wird den Schülern eine fundierte Allgemeinbildung geboten. Erlebnis- und theaterpädagogische Angebote sind Ausdruck des Erziehungs- und Bildungsauftrags der Schule und unterstützen die Persönlichkeitsbildung der Absolventen.

Voraussetzungen

Wer mit Beginn des Schuljahres 2020/2021 eines dieser Gymnasien besuchen möchte, muss sich bis zum 2. März 2020 über den Link http://www.schule-in-bw.de/bewo anmelden. Voraussetzung ist das Abschlusszeugnis einer Realschule (auch Werkrealschule), einer zweijährigen Berufsfachschule oder das Versetzungszeugnis in die Klasse zehn (G8) beziehungsweise in die Klasse elf (G8 und G9) eines Gymnasiums. Auch jungen Leuten mit abgeschlossener Berufsausbildung und Realschulabschluss oder Fachschulreife steht dieser Weg zum Abitur offen.

Weitere Informationen zu den Aufnahmebedingungen, dem Anmeldeverfahren und den einzelnen Profilen gibt es unter www.ksoe.de

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises




Landratsamt: Behörden haben geschlossen

Wegen einer Besprechung im Amt für Ordnung und Zuwanderung sind verschiedene Behörden des Landratsamtes Hohenlohekreis am Mittwoch, den 29. Januar 2020, geschlossen: die Ausländerbehörde, Asylbewerberleistungsstelle, Waffenbehörde und Einbürgerungsbehörde. Ab Donnerstag, den 30. Januar 2020, sind alle Stellen wieder zu den bekannten Öffnungszeiten erreichbar.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis




Kupferzell: Einbrecher unterwegs

Zu gleich zwei Einbruchsversuchen kam es vergangenen Donnerstag, den 16. Januar 2020, in der Sallstraße in Kupferzell. Vermutlich in der Zeit zwischen 13.30 Uhr und 16 Uhr bemühten sich die Einbrecher um Zugang zu zwei Wohnhäusern. Am ersten Haus scheiterten die Täter an der in der Garage befindlichen Zugangstüre zum Gebäude. Im Nachbarhaus probierten die Einbrecher die Hauseingangstüre direkt aufzuhebeln. Als auch dieser Versuch scheiterte, machten sich die Täter von dannen. Zeugen, denen zur angegebenen Zeit verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Sallstraße aufgefallen sind, werden gebeten, diese dem Polizeirevier Künzelsau unter der Telefonnummer 07940 9400 mitzuteilen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Künzelsau: Radfahrerin durch weißen Golf verletzt

Eine Fahrradfahrerin wurde nach einem Unfall am Freitagmorgen, den 17. Januar 2020, in Künzelsau verletzt. Die Frau war gegen 9 Uhr auf der Komburgstraße unterwegs als ihr auf Höhe der Kirche in einer Kurve ein weißer VW entgegen kam. Die 28-Jährige konnte beobachten wie der Lenker des Wagens etwas in der Mittelkonsole suchte und daher seinen Blick von der Straße nahm. Weil der Golf immer weiter auf die Fahrbahn der Radlerin geriet, musste diese ausweichen um einen Frontalzusammenstoß zu verhindern.

Dabei kam sie an der Gehwegkante zu Fall und zog sich leichte Verletzungen zu. Der Autofahrer fuhr indes einfach weiter. Zeugen, die den Unfall beobachten konnten oder einen Hinweis auf den weißen Golf mit Künzelsauer Kennzeichen und seinen Fahrer geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier in Künzelsau, Telefon 07940 9400, zu melden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Kupferzell/Westernach: Landrat Neth nimmt E-Ladesäule in Betrieb

Einen kurzen Zwischenstopp zum Laden können Elektromobilisten in Kupferzell-Westernach einlegen – mit Betonung auf ‚kurz‘. Denn auf dem Park & Ride-Parkplatz am östlichen Ortseingang wurde jüngst eine Schnellladestation offiziell in Betrieb genommen. „Die Verkehrswende ist nur durch ein flächendeckendes und stabiles Netz von Ladepunkten zu schaffen. Erst vor Kurzem haben Bundesregierung und Automobilindustrie vereinbart, den Ausbau der Infrastruktur für die Elektromobilität zu forcieren. Ich bin sehr froh, dass es diesbezüglich auch im Hohenlohekreis vorangeht“, erklärte Landrat Dr. Matthias Neth bei der Inbetriebnahme. Anbei veröffentlichen wir die dazugehörige gemeinsame Pressemitteilung vom Landratsamt des Hohenlohekreises und der EnBW Energie-Baden-Württemberg AG.

 

In weniger als 20 Minuten aufgeladen

 

Die von der EnBW gelieferte 50-Kilowatt-Ladesäule verfügt über einen CCS- und einen CHAdeMO-Anschluss sowie eine Anschlussbuchse für den Typ 2-Stecker. „Die tatsächliche Ladeleistung hängt vom Fahrzeugtyp ab und wird durch dessen Batteriemanagement bestimmt“, erläuterte Brigitte Bayer, Kommunalberaterin der EnBW-Tochtergesellschaft Netze BW. Aber schon bei einer kurzen Rast könne die Reichweite des Fahrzeugs deutlich erhöht werden: So lässt sich eine Batterie in weniger als 20 Minuten mit 15 Kilowattstunden (kWh) aufladen, was – in Abhängigkeit von verschiedenen Faktoren wie Typ und Zustand der Batterie oder der Außentemperatur – Energie für etwa 100 Kilometer bedeutet. Steigungen und Gefälle einer Strecke beeinflussen zusätzlich diesen Wert.

 

Bezahlt werden kann per App

 

Bezahlt werden kann, so heißt es in der Pressemitteilung bequem per App, über die auch Guthabenkarten abgerechnet werden können.

Der Standort – ein stark frequentierter Parkplatz direkt an der Bundesstraße B19 – war im Rahmen des Landesprogramms SAFE ausgewählt worden. Mit diesem Programm wurde ein flächendeckendes Ladenetz in Baden-Württemberg aufgebaut: In einem Zehn-Kilometer-Raster erstreckt sich im gesamten Land eine zuverlässige Ladeinfrastruktur für Elektroautos mit mehr als 450 Ladesäulen – Wechselstrom-Ladesäulen mit bis zu 22 Kilowatt wie auch so genannte Schnelllader – wie die in Westernach – mit 50 Kilowatt Ladeleistung. Ein Konsortium aus 77 Stadtwerken und Versorgern sowie drei Kommunen hatte unter Führung der EnBW seine Kräfte gebündelt und das Landesprogramm „Flächendeckendes Sicherheitsladenetz für Elektrofahrzeuge“ (SAFE) im vergangenen Jahr erfolgreich umgesetzt, so die Pressemitteilung.

Bis Ende 2020 möchte die EnBW laut der Pressemitteilung deutschlandweit 1.000 Schnellladestandorte betreiben. Ein leichter und sicherer Zugang zu Lademöglichkeiten ist dem Unternehmen wichtig, wie etwa mit der preisgekrönten EnBW mobility+ App: Sie findet die nächste freie Ladesäule im Roaming-Ladenetz mit mehr als 30.000 Ladepunkten – dem größten Ladenetz in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dort gelten überall einheitlich die transparenten EnBW mobility+ Ladetarife, die als erste am Markt ausschließlich die geladene Strommenge berechnen.

Weitere Informationen zu SAFE im Internet: https://safe-bw.net/

 

Von links: Brigitte Bayer (Kommunalberaterin der NetzeBW), erklärt Landrat Dr. Matthias Neth und dem Kupferzeller Bürgermeister Christoph Spieles die Handhabung der Säule über eine Smartphone-App. Ganz rechts: Steffen Bastian (Leiter kommunale Beziehungen Neckar-Franken bei NetzeBW). Foto: Landratsamt




Krautheim: Kritischer Vortrag über das heutige Bildungssystem

„Bildungsnation oder Bildungschaos? Was Eltern jetzt wissen sollten.“ Unter diesem Titel lädt der Verein der Freunde der Realschule Krautheim Eltern,  Lehrer, Erzieher und alle Interessierten am Donnerstag, den 30. Januar 2020, 19 Uhr, in das Eugen-Seitz-Bürgerhaus nach Krautheim ein. Der Diplom-Psychologe und Vorsitzende des Deutschen Lehrerverbandes, Josef Kraus, hält einen Vortrag über Deutschland als Bildungsnation und spricht auch gravierende Fehler in der aktuellen Bildungspolitik an. Themen unter anderem: die Rolle der Eltern, die neue Pisa-Studie und ihre Folgen, Ganztagsschulen und die Grundschule.

Flyer zur Veranstaltung. Quelle: Verein der Freunde der Realschule e.V..