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Wegen Unwetter: Abfuhr Restmüll & braune Tonne 1 Tag später in Hohenlohe

Aufgrund des Sturmtiefs Sabine verschiebt sich die Abfuhr von Restmüll und die Abfuhr von Biomüll im gesamten Landkreis um einen Tag nach hinten. Das meldet das Landratsamt des Hohenlohekreises in einer aktuellen Pressemitteilung. Die Abfuhr der Grünen Tonne findet regulär statt. Die Abfallwirtschaft bittet um Verständnis. Weitere Informationen auf der Homepage der Abfallwirtschaft http://www.abfallwirtschaft-hohenlohekreis.de und über die Abfall-App. Gerne berät das Team der Service-Hotline persönlich an unserer Bürgertheke oder telefonisch unter 07940 18-555.




Die besten Schnappschüsse vom Dörzbacher Pferdemarkt 2020

Die besten Bilder vom Pferdemarkt in Dörzbach am Samstag, den 08. Februar 2020, fotografiert von unserer rasenden Reporterin Elke Brand.

Süße Mäuse unterwegs. Foto: GSCHWÄTZ

Auch Mickey war in the house. Foto: GSCHWÄTZ

Ob das Bürgermeister Andy Kümmerle genau so sieht? Foto: GSCHWÄTZ

Für ein friedliches Miteinander. Foto: GSCHWÄTZ

Natürlich gehören auch Pferde zum Pferdemarkt. Foto: GSCHWÄTZ

Prima Klima. Foto: GSCHWÄTZ

Auch die Land(wirt)schaft spielte in diesem Jahr eine Rolle. Foto: GSCHWÄTZ

Werbung fürs Jugendhaus. Foto: GSCHWÄTZ

Pac-Party. Foto: GSCHWÄTZ

Der TÜV ist auch ein Thema. Foto: GSCHWÄTZ

Foto: GSCHWÄTZ

Blaskapelle Gommersdorf. Foto: GSCHWÄTZ

Landfrauen unterwegs. Foto: GSCHWÄTZ

Klaut da etwa jemand Kartoffeln aus dem Schulgarten? Foto: GSCHWÄTZ

Foto: GSCHWÄTZ

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Foto: GSCHWÄTZ




Unwetterwarnung: Laut Kultusministerium Schulbefreiung am Montag möglich

Die Informationen des Deutschen Wetterdienstes weisen beim anrückenden Sturmtief Sabine auf Unwetterlagen hin, die sich ab Sonntagabend in orkanartigen Böen entladen. Acuh Baden-Württemberg ist teilweise stark betroffen. Für den Schulbesuch am Montag, den 10. Februar 2020, weist das Kultusministerium Baden-Württemberg daher auf seiner Internetseite auf Gefahren – auch im Hinblick auf den Schulweg – hin https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Service/2020+02+08+Unwetterwarnung+-+Hinweise+an+Eltern+und+Schulen:

„Die Vorabinformationen des Deutschen Wetterdienstes weisen auf potenzielle Unwetterlagen, insbesondere auch auf Orkanböen, in Baden-Württemberg für Sonntag, den 09. Februar 2020, und Montag, den 10. Februar 2020, hin.“ Für den Schulbetrieb am Montag, 10. Februar 2020, gibt das Kultusministerium deshalb folgende Hinweise:
„Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigte können entscheiden, ob der Schulweg für ihre Kinder zumutbar ist. Falls der Weg zur Schule aufgrund extremer Wetterlagen vor Ort nicht zumutbar ist, können Eltern ihr Kind vom Unterricht befreien lassen. Die Schule ist in diesem Fall zu informieren.“

Auf der Seite des Deutschen Wetterdienstes sieht man die Gefahrenlage. Baden-Württemberg ist teilweise stark mit Gefahrenzone „rot“ betroffen. Der Hohenlohekreis wurde a Sonntagmittag als Gefahrenzone „orange/rot gestreift“ markiert – das würde eine etwas niedrigere Gefahrenzone bedeuten.

Generell schreibt der Deutsche Wetterdienst über das Sturmtief Sabine: „Ab Sonntagabend, den 09. Februar 2020,  erfasst das Sturmfeld eines Orkantiefs über der Nordsee Deutschland. Verbreitet werden Sturmböen und schwere Sturmböen (bis 100 km/h) erwartet. Mit Kaltfrontpassage und in Verbindung mit Gewittern sind in der Nacht zum Montag bis Montagvormittag orkanartige Böen (um 110 km/h) und Orkanböen (um 120 km/h) wahrscheinlich. Hinweis: Auch nachfolgend, zumindest bis in den Dienstag hinein, sind Sturmböen  wahrscheinlich, in Verbindung mit Gewittern auch schwere Sturmböen sowie einzelne orkanartige Böen. Diese Vorabinformation weist auf eine potentielle Unwetterlage hin. Akute Wetter/Unwetterwarnungen werden zeitnah herausgegeben.“ Aktuelle Informationen: https://www.dwd.de/DE/wetter/warnungen_gemeinden/warnkarten/warnWetter_baw_node.html?bundesland=baw

 




Künzelsau: Mietpreise erhöhen sich in fünf Jahren um über 32 Prozent

Die Mieten der Stadt Künzelsau liegen zwar unter dem landesweiten Durchschnitt Baden-Württembergs, aber sie haben sich dafür in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich schnell und stark erhöht. Das geht aus einer kleinen Anfrage von Anton Baron (AfD), Landtagsabgeordneter des Hohenlohekreises, hervor.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut verwies in der Antwort ihres Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg darauf, dass  sich die durchschnittliche Angebotsmiete von 5,90 Euro je Quadratmeter in Künzelsau in den Jahren 2012/2013 auf 7,80 Euro je Quadratmeter in den Jahren 2017/2018erhöht habe. „Dies entspricht einer Steigerung in fünf Jahren um 32,2 Prozent, die damit über dem Landesdurchschnitt von 25,4 Prozent liegt.“

Dennoch habe Künzelsau im Vergleich zum landesweiten Durchschnitt (7,36 Euro pro Quadratmeter in den Jahren 2012/2013; 9,23 Euro pro Quadratmeter in den Jahren 2017/2018) noch vergleichsweise niedrige Mieten. Die Mieten für Künzelsau liegen damit rund 2 Euro im Schnitt pro Quadratmeter unter dem landesweiten Durchschnitt.

In Dörzbach, Mulfingen und Krautheim wurden die Mieten in dem genannten Zeitraum im Durchschnitt sogar um rund 50 Prozent angehoben.

Liegt die Erhöhung der Miete für die Stadt Künzelsau an einem zu knappen Wohnungsangebot? Wohl kaum, wie aus dem Schreiben des Wirtschaftsministeriums hervorgeht. Demnach habe Künzelsau ein Überangebot von 149 Wohnungen. In den umliegenden Städten und Gemeinden des Kocher- und Jagsttals sieht die Versorgungsquote ähnlich aus.

Durchschnittliche Haushaltseinkommen in Künzelsau laut Wirtschaftsministerium 55.063 Euro

Laut dem Wirtschaftsministerium beträgt das durchschnittliche Haushaltseinkommen in Künzelsau 55.063 Euro. Dadurch liege die so genannte Mietbelastungsquote (bruttowarm) – also die Quote, wieviel Geld Haushalte für die Miete aufwenden im Vergleich zu ihrem Monatseinkommen – bei  lediglich 16,8 Prozent. Diese liege damit unter dem Landesdurchschnitt von 19,6 Prozent.

Entwicklung der Mieten in 15 Städten und Gemeinden des Hohenlohekreises. Quelle: Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg vom Januar 2020.




Künzelsau: 64-Jähriger nach Brandstiftung festgenommen

Bereits am Dienstag, den 28. Januar 2020, kam es in Künzelsau zu einer Brandstiftung. Gegen 17.15 Uhr fing es unter einem Vordach am Gebäude einer sozialen Einrichtung in der Hindenburgstraße zu brennen an. Ein Bewegungsmelder wurde angezündet, so dass das Gehäuse brannte und zerstört wurde. Durch das Feuer wurde ein kleiner Teil der dortigen Dachkonstruktion aus Holz verrußt und beschädigt. Der Bewegungsmelder war an der Außenseite eines Bürotrakts, direkt neben der Eingangstüre angebracht. Das Feuer wurde rechtzeitig von Angestellten entdeckt und konnte durch diese gelöscht werden. In der Hindenburgstraße, die nicht weit entfernt vom Bahnhof in Künzelsau ist, befindet sich unter anderem die Erlacher Höhe – ein soziales Aufnahmehaus mit Fachberatungsstelle.

Durch Ermittlungen der Kriminalpolizei konnte ein 64-jähriger Tatverdächtiger ermittelt und festgenommen werden. Am Mittwoch dieser Woche wurde der durch die Staatsanwaltschaft Heilbronn, Zweigstelle Schwäbisch Hall, beantragte Haftbefehl beim Amtsgericht Schwäbisch Hall in Vollzug gesetzt. Anschließend wurde der 64-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Polizei sucht Zeugen, die den Brand beobachtet oder sonst verdächtige Wahrnehmungen im dortigen Bereich gemacht haben. In diesem Zusammenhang sollen sich insbesondere zwei junge Frauen melden, die sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs in unmittelbarer Nähe befunden haben. Hinweise gehen an das Kriminalkommissariat Künzelsau unter der Telefonnummer 07940 9400.

Quelle: Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft und des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Kupferzell/Künzelsau: Bank führte laut Staatsanwaltschaft Geldtransport in Privat-Pkw durch und wird ausgeraubt

Bei diesem Bankraub stehen nicht nur die Beschuldigten im Mittelpunkt, auch die Volksbank Hohenlohe muss sich unangenehme Fragen gefallen lassen.

Überfall in Kupferzell 

Aber was genau ist geschehen? Am 01. August 2019 soll eine Mitarbeiterin der Volksbank Hohenlohe gegen 08 Uhr mit ihrem Privatwagen zur Filiale in Kupferzell gefahren sein, im Auto befanden sich wohl 135.000 Euro. Das Geld kommt nicht im dortigen Tresor an: Noch auf dem Parkplatz der Filiale sei die Mitarbeiterin von einem Mann mit Reizgas attackiert worden, das Geld wird geraubt. Der Mann kann zu Fuß entkommen, die unmittelbar eingeleitete Fahndung führt nicht zum Auffinden des Täters.

Überfall in Neuenstein 

Schon vorher, am 18. März 2019, wird die Volksbank Hohenlohe von einem Überfall erschüttert: Ein Mann betritt am frühen Nachmittag die Filiale der Volksbank in Neuenstein, bedroht den anwesenden Angestellten mit vorgehaltener Waffe, fesselt ihn, erleichtert den Tresor um eine hohe Summe, die Süddeutsche Zeitung spricht von zirka 60.000 Euro, und schafft es, die Bank unbehelligt zu verlassen und sich ohne aufzufallen vom Tatort zu entfernen. Der Angestellte kann sich später selber befreien und alarmiert die Polizei, die sofort eine Fahndung einleitet, diese blieb allerdings trotz Hubschraubereinsatz ohne Erfolg.

Einer der Festgenommenen soll ein Azubi der Bank sein

Ein ganz ähnliches Tatmuster findet sich bei zwei Überfällen in Petersberg (Osthessen), wo 2013 eine Geldbotin mithilfe von Insiderwissen und unter Verwendung von Reizgas beim Geldeinwurf in den Nachttresor überfallen wurde und 2016 ein Überfall auf dieselbe Filiale der dortigen Volksbank vorgetäuscht wurde – möglicherweise das Vorbild für die hiesigen Täter? Der dortige Täter, ein Mitarbeiter der überfallenen Bank, konnte 2018 festgenommen werden.

 Verdecke Ermittlungen

Bereits zwei Monate nach dem Überfall in Kupferzell, am 01. Oktober 2019, verkündet die Staatsanwaltschaft Heilbronn den Erfolg der teilweise verdeckt geführten polizeilichen Ermittlungen und vermeldet, dass drei Männer, damals im Alter von 19, 22 und 34 Jahren, vorläufig festgenommen und anschließend dem Haftrichter vorgeführt wurden. Die Beschuldigten kamen daraufhin in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft geht zum damaligen Zeitpunkt sowohl von einem vorgetäuschten Überfall in Neuenstein als auch von Insiderinformationen aus.
Und tatsächlich erscheint ein Auszubildender der Bank von da an nicht mehr an seinem Arbeitsplatz. Offenbar hatte er, wie die Staatsanwaltschaft bestätigt, Kenntnis davon, dass und wann die Summe von 135.000 Euro in die Filiale verbracht werden sollte – außerdem war ihm auch das Transportmittel bekannt: Der private PKW einer Bankmitarbeiterin, die das Geld alleine und ohne Begleitung in die Filiale transportiert hat. Der Auszubildende ist einer der Festgenommenen und wird sich vor Gericht verantworten müssen.

Geldtransport mit einem Privatauto

Es stellt sich die Frage, warum ein Bankinstitut eine Mitarbeiterin der Gefahr eines Überfalls aussetzt und sie einen derart hohen Betrag in ihrem Privatauto transportieren lässt – die Volksbank Hohenlohe wollte sich auf GSCHWÄTZ-Anfrage nicht dazu äußern, ob Transporte solch großer Geldsummen durch Bankmitarbeiter in deren privaten Fahrzeugen bei der Volksbank üblich sind. Auch auf die Frage, ob dieser Ablauf zwischenzeitlich geändert wurde, wollte die Volksbank „keine weiteren und zusätzlichen Auskünfte geben“. Jochen Leitner von der Volksbank Hohenlohe: „Wichtig ist für uns in dem Zusammenhang, dass wir die Ermittlungen der Polizei und Staatsanwaltschaft nicht behindern und beeinträchtigen.
Deswegen können wir zu dem laufenden Ermittlungsverfahren und zu der zitierten Pressemitteilung keine weiteren und zusätzlichen Auskünfte geben. Bitte haben Sie vielmals Verständnis.“

Vorgetäuschter Banküberfall?

Im Falle des Überfalls in Neuenstein sprachen Polizei und Staatsanwaltschaft zunächst in einer Pressemitteilung vom 01. Oktober 2019 davon, dass der Überfall vorgetäuscht gewesen sein soll. Was kann man sich unter einem vorgetäuschten Banküberfall vorstellen? Das Geld wurde schließlich tatsächlich entwendet. Ist der Bankmitarbeiter, der gefesselt wurde, eventuell ein Komplize, so dass er sich nach einer Weile auf einfache Weise selber befreien und die Polizei alarmieren konnte? Ist der Angestellte möglicherweise derselbe, der beim Überfall in Kupferzell die Insiderinformationen nutzte? Die Staatsanwaltschaft will sich auf GSCHWÄTZ-Nachfrage nicht konkret hierzu äußern: „Ob sich der Verdacht, der Überfall sei vorgetäuscht worden, bestätigen wird, kann noch nicht gesagt werden.“

Drei Tatbeteiligte?

Laut Staatsanwaltschaft Heilbronn wurde der älteste der drei Festgenommenen inzwischen wieder auf freien Fuß gesetzt, da sich der Tatverdacht gegen ihn nicht erhärtet hat. Die Staatsanwaltschaft geht aber weiterhin von drei Tatbeteiligten aus und sucht nach einem 20-Jährigen, der sich vermutlich ins Ausland abgesetzt hat.

Eine Untersuchungshaft ist laut Paragraf 112 der Strafprozessordnung, falls nicht außergewöhnliche Umstände eintreten, auf die Dauer von sechs Monaten beschränkt, daher dürfte der Prozess spätestens Ende März 2020 beginnen. Es wurde bereits – aufgrund des Alters eines der Festgenommenen bei der Großen Jugendkammer des Landgerichts Heilbronn – wegen gemeinschaftlichen besonders schweren Raubes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung Anklage erhoben. Schwerer Raub unter Verwendung einer Waffe oder eines anderen gefährlichen Werkzeugs (hier das Reizgas) ist nach Paragraf 250 des Strafgesetzbuches mit einer Haftstrafe nicht unter fünf Jahren zu bestrafen. Der Prozesstermin war bis zum Redaktionsschluss noch nicht bekannt.

Ungesicherter Transport

In diesem Prozess wird die Frage, ob die Art des Transportes – ungesichert ohne Begleitung und in einem privaten Fahrzeug – es den Tätern relativ einfach gemacht hat, eine wichtige Rolle spielen, genauso wie die Frage nach den gesundheitlichen Folgen für die überfallene Mitarbeiterin. Die Antworten werden, sofern ein Schuldspruch erfolgen wird, sicherlich das Strafmaß beeinflussen.

Text: Matthias Lauterer

Es wurde bereits – aufgrund des Alters eines der Festgenommenen bei der Großen Jugendkammer des Landgerichs Heilbronn – wegen gemeinschaftlichem besonders schweren Raubes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung Anklage erhoben. Foto: GSCHWÄTZ/ Archiv

 




Bei strahlendem Sonnenschein lädt der Dörzbacher Pferdemarkt heute ein – Umzug ab 13.30 Uhr

Bei strahlendem Sonnenschein lädt der Dörzbacher Pferdemarkt am heutigen Samstag, den 08. Februar 2020, wieder unzählige Besucher in das Jagststädtchen ein. Seit heute morgen um 09 Uhr hat der Krämermarkt geöffnet. Ab 13.30 Uhr erwartet die Besucher einen großen Pferdeumzug. Hier wird der beste Wagen prämiert. Sehen Sie den Pferdemarkt von 2018:

https://www.youtube.com/watch?v=BpGJS1gXl5E

Den Frühjahrspferdemarkt gibt es bereits seit über 400 Jahren und ist immer am zweiten Samstag im Februar. Der Krämermarkt hat heute bis 18 Uhr geöffnet.

 

 




Nach Thüringen: Anton Baron (AfD) hofft in Baden-Württemberg auf Koalition mit CDU und FDP

Für Anton Baron (AfD), Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Hohenlohe, ist die Abwahl von Ministerpräsident Bodo Ramelow in Thüringen ein „Grund zum Feiern“. Das geht aus einer Pressemitteilung von Baron hervor. Abgeordneter konstatiert Normalisierung bei CDU und FDP

Anton Baron (AfD),  zeigt sich über die Wahl des FDP-Politikers Thomas Kemmerich zum Thüringer Ministerpräsidenten erfreut: „Ein Linksaußenpolitiker der SED-Nachfolgepartei durch einen Demokraten ersetzt – ein großartiger Tag für unser Land“, so Baron. In diesem Zuge verweist er darauf, dass es für die Thüringer AfD „sicherlich kein Leichtes“ gewesen sei, im dritten Wahlgang einen Kandidaten der anderen Fraktion zu unterstützen. Aber der AfD gehe es „nicht um Posten, sondern um Positionen“, sagt Baron. Er könne sich auch vorstellen, dass die AfD mit der CDU und der FDP koaliert: „Die baden-württembergischen CDU- und FDP-Landesverbände sollten sich das Verhalten ihrer mitteldeutschen Parteifreunde zum Vorbild nehmen, sich auf ihre konservativen und liberalen Wurzeln besinnen und zum Wohle unserer Heimat auch in Baden-Württemberg ab 2021 gemeinsam eine bürgerliche Zusammenarbeit gleich welcher Ausformung realisieren. Die AfD steht hierfür jedenfalls zur Verfügung und wird ihrerseits mit einer weiteren Professionalisierung einen Beitrag dazu leisten.“




2 Tote: 3. Schwerer Unfall auf der A6 diese Woche

Donnerstagmittag, den 06. Februar 2020, ereignete sich wieder ein schwerer Unfall auf der A6 Richtung Mannheim. Das ist damit der dritte in Folge allein diese Woche. Zwischen der Anschlussstelle Bretzfeld und dem Kreuz Weinsberg kam es auf der rechten Fahrspur gegen 14 Uhr zu einem LKW-Stau. Das Stauende erkannte offenbar der Fahrer eines 7,5-Tonners zu spät und fuhr ersten Erkenntnissen nach ungebremst auf das Heck eines 12-Tonners auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieses Fahrzeug auf einen vor ihm stehenden Sattelzug geschoben. Der Fahrer des 7,5 Tonners sowie der Fahrer des 12-Tonners wurden bei dem Unfall eingeklemmt und verstarben noch an der Unfallstelle. Im Einsatz waren eine Vielzahl von Rettungskräften, ein Rettungshubschrauber, Feuerwehr, Autobahnmeisterei sowie der Polizei. Die Autobahn war bis 16 Uhr voll gesperrt.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Arnulf von Eyb (CDU): Landtagsabgeordnete sollen Praktikum in der Landwirtschaft machen

Ein „Signalfeuer als Zeichen zum Gespräch mit den Bauern und gegen Bevormundung veranstaltete der Ortsbauernverband Neuenstein zusammen mit Mitgliedern der Initiative „Land schafft Verbindungen“ am Samstag, den 01. Februar 2020, an der A6 nahe der Abfahrt Neuenstein. „Der Regen heute ist wärmer als beim letzten Feuer“, kommentierten Teilnehmer des Mahnfeuers das Wetter. Rund 150 Bauern und Gäste aus der direkten Umgebung begrüßte laut einer Pressemitteilung der Geschäftsführende Vorstand für den Hohenlohekreis im Bauernverband, Thomas Wenzel. Er machte gleich zu Beginn deutlich, „warum die Zündschnur bei den Bauern zurzeit so kurz ist“. 

Mit den Landwirten reden und nicht über sie

„Wir produzieren mit den höchsten Auflagen und Standards weltweit Lebensmittel. Wir arbeiten aber auch täglich für die Gestaltung unsere Hohenloher Landschaft, beispielsweise für die Pflege der Hänge im Kocher- und Jagsttal. Wir möchten das auch weiterhin tun!“, sagte Thomas Wenzel laut der Mitteilung. Auch machte er klar, dass die Landwirte sich wünschten, dass man mit ihnen redet und nicht über sie – das meinte er in Richtung Politik genauso wie in Richtung unserer Gesellschaft. „Dafür möchten wir zusammen ein Signal setzen, deshalb sage ich lieber Signalfeuer statt Mahnfeuer“, so Wenzel weiter. Er freue sich, dass sowohl nichtorganisierte Landwirte, wie die Teilnehmer der Initiative „Land schafft Verbindungen“, Vertreter des Maschinenringes und der Politik zusammen am Feuer standen. „Im gesunden Miteinander wollen wir in Zukunft noch stärker zeigen, wo unsere Lebensmittel herkommen. Wir möchten Vertrauen und Wertschätzung steigern“, wünschte sich Thomas Wenzel. Eine große Kiste Äpfel, Eier und Nudeln als heimische Produkte stand dafür direkt zum Kosten und Mitnehmen bereit.

Landtagsabgeordnete sollen Praktikum in der Landwirtschaft machen

Grußworte an die Teilnehmer des Signalfeuers kamen vom CDU-Landtagsabgeordneten Arnulf von Eyb und Rüdiger Volk, Geschäftsführer des Maschinenrings vom Main-Tauber-Kreis. Von Eyb freute sich über die Einladung nach Neuenstein und „dass die Bauern das gemeinsam machen: für ihren Berufsstand werben!“ Er betonte: „Jeder ist Verbraucher, auch die Landwirte. Aber nicht jeder Verbraucher hat Ahnung von Landwirtschaft.“ Damit Wissen um die Themen der Landwirtschaft aufgebaut wird, will er sich dafür einsetzen, dass jeder seiner Kollegen im Ausschuss Ländlicher Raum des Landtags ein Praktikum in einem landwirtschaftlichen Betrieb macht. Das habe er beim Bauernverband bereits angesprochen.

Umsetzbare, landwirtschaftliche Politik

Faire Preisgestaltung und fairer Wettbewerb zu anderen Ländern, „das ist es, was die Bauern wollen“, erklärte Landwirt Wenzel nahm Bezug auf die in dieser Woche versprochenen Gelder seitens der Regierung. Er forderte stellvertretend für seinen Berufsstand „viel eher eine fachlich-konkrete, sachbezogene und umsetzbare landwirtschaftliche Politik“ und möchte für die Anerkennung der landwirtschaftlichen Arbeit werben. „Eure Hohenloher Bauern wünschen Euch erst mal einen schönen Abend und gute Gespäche“, schloss Gastgeber Wenzel seine Begrüßung, inzwischen ohne Regen, ab.    

Quelle: Pressemitteilung des Bauernverbands Schwäbisch Hall – Hohenlohe – Rems e.V.

Landwirt Thomas Wenzel begrüßte die rund 150 Gäste beim Signalfeuer in Neuenstein. Foto: Bauernverband Schwäbisch Hall – Hohenlohe – Rems e.V