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Forchtenberg: Fußgänger wird angefahren, Unfall endet in Schlägerei

Am Samstagnachmittag, den 29. Februar 2020, wurde in Forchtenberg ein Fußgänger angefahren, anschließend kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen dem Fahrzeugführer und dem Fußgänger.

Ein 53-Jähriger fuhr mit seinem Audi auf den Parkplatz eines Discounters in der Teslastraße in Forchtenberg. Vermutlich bremste der Mann zu spät und streifte deshalb einen 54-Jährigen Fußgänger mit seinem Audi. Im weiteren Verlauf kam es zwischen den beiden Männern zu gegenseitigen Handgreiflichkeiten. Zeugen des Vorfalls werden darum gebeten, sich beim Polizeirevier Künzelsau unter der Telefonnummer 07940/9400 zu melden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Wenn das Voba-Mobil kommt – Volksbank Hohenlohe schließt immer mehr Filialen

In Ernsbach und Berlichingen will sich die Volksbank Hohenlohe zum 31. März 2020 aus den lokalen Geschäftsstellen zurückziehen. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird das als „Schließung“ bezeichnet. Von „Schließung“ will aber Jochen Leitner, Pressesprecher der Volksbank Hohenlohe, nicht sprechen: „Nein, die Filialen werden nicht geschlossen. Sie werden in eine VobaMobil-Filiale umgewandelt. Das bedeutet für die beiden Ortschaften eine Reduzierung von Öffnungszeiten der Volksbank Filiale.“ Eineinhalb Stunden am Dienstagnachmittag und zwei Stunden am Freitagvormittag soll den Ernsbachern zukünftig ein persönlicher Berater vor Ort zur Verfügung stehen – im sogenannten „VoBa-Mobil“, das auch einen Geldautomaten und einen Kontoauszugsdrucker mitbringt.

„Das Geld bleibt nicht in der Region“

Ernsbach, das mit Arnold und Henkel eine durchaus industrielle Infrastruktur hat und durch das geplante Museum noch attraktiver werden wird, wird in Zukunft keine feste Bankfiliale mehr haben, nachdem die Sparkasse ebenfalls nicht vor Ort vertreten ist. Reiner Gundel, der in Ernsbach eine Bäckerei betreibt, befürchtet weitere Reduzierungen: „Sindringen und Ohrnbach sind schon geschlossen. Wann schließen Forchtenberg und Weißbach? Dann muss ich zur Bank nach Künzelsau.“ Er bemängelt, dass keine dauerhafte Bargeldversorgung mehr vor Ort zur Verfügung steht. In der Bäckerei sei Barzahlung für die Kleinbeträge üblich. Ein Mitarbeiter der Volksbank habe ihm mitgeteilt, dass man ja heute jederzeit an der Tankstelle oder im Discounter Bargeld abheben könne. „Wenn der Kunde sowieso zum Discounter fahren muss, dann kauft er dort auch ein. Der Kleine geht kaputt, das Geld bleibt nicht in der Region“, ist Gundel entsetzt und befürchtet nicht nur für seinen Betrieb Einbußen. 

Bargeldauszahlung im Laden anbieten

Gundel ist der Überzeugung, dass gerade die regional verankerte Genossenschaftsbank eine besondere Verantwortung für die Menschen und die Betriebe der Region hat. Eine andere Sicht auf die Situation hat Jochen Leitner: „Diesen Bargeldservice kann jeder Gewerbetreibende seinen Kunden anbieten – also auch das lokale Gewerbe. Insofern kann dieser Aspekt für einen lokalen Gewerbetreibenden sogar zu einem Wettbewerbsvorteil direkt vor Ort werden, wenn er in seinem Laden die Bargeldauszahlung anbietet.“ Im Übrigen sieht er die Bargeldversorgung vor Ort gesichert: „Die Versorgung der Ortschaften mit einem Geldautomaten und Kontoauszugsdrucker erfolgt während der Standzeiten des VobaMobil“.

Elf Haltepunkte fürs VoBa-Mobil

Das VoBa-Mobil ist seit 2016 im Einsatz und ersetzt seitdem stationäre Filialen. In einer zweiten Welle hat die Volksbank Hohenlohe im Jahr 2018 die Filialen Kirchensall, Kocherstetten, Oberhöfen, Ohrnberg, Öhringen – Wollreffenweg und Sindringen zu mobilen Filialen oder zum reinen Standort von SB-Automaten umgewandelt.  Auf der Homepage der Volksbank Hohenlohe sind derzeit 30 Filialen, inklusive reiner SB-Filialen, verzeichnet, dazu kommen elf Haltepunkte, wo für wenige Stunden in der Woche das VoBa-Mobil hält.

Erreichbarkeit rund um die Uhr

Ob man mit dem Rückzug aus der Fläche den Werbeslogan „Die Bank in Ihrer Nähe“ noch erfüllen kann? Ja, meint Leitner und verweist auf das Kundenservicecenter (KSC): „Dabei kann der Kunde nicht nur den beliebten Kontaktweg Telefon zum KSC wählen, sondern auch Fax, E-Mail, Brief, elektronisches Postfach im OnlineBanking, Chat und Co-Browsing. Das KSC der Volksbank Hohenlohe eG ist an allen sieben Tagen der Woche – durchgehend rund um die Uhr erreichbar. Also Erreichbarkeit 24/7/365.“

Weltweit älteste noch selbstständige Genossenschaftsbank

Allerdings bieten genau diese Art von Nähe inzwischen nahezu alle Banken an, insbesondere die Internetbanken, deren Konkurrenz von vielen Filialbanken gerne als Argument für Servicereduzierungen herangezogen wird. Leitner sieht die „weltweit älteste noch selbstständige Genossenschaftsbank“ mit 43.000 Genossen sowie Mitarbeitern aus der Region in einer guten Position gegenüber den Internetbanken: „Wir selbst als Bank sind ein großer Steuerzahler für die Region und lassen über eine Dividende unsere Mitglieder am Erfolg der Bank teilhaben. Dazu prägen wir durch vielfältige Aktionen, sowie Spenden und Sponsoring das gesellschaftliche Leben mit und unterstützen Vereine, Kirchen, Schulen und andere Einrichtungen.“

Nach Amrichshausen wird das VoBaMobil zukünftig nicht mehr kommen. Ob man wenigstens das eine „Schließung“ nennen kann?  

Text: Matthias Lauterer

Die Volksbank-Filiale in Ernsbach soll durch ein VoBa-Mobil ersetzt werden. Foto: GSCHWÄTZ

Ernsbach soll durch das geplante Museum noch attraktiver werden. Einigen Bürgern wäre eine Bank vor Ort lieber. Foto: GSCHWÄTZ

Ernsbach hat auch eine starke Industrie – hier die Firma Arnold. Foto: GSCHWÄTZ

Auch den Mitarbeitern der ortsansässigen Firmen wie Henkel steht dann keine dauerhafte Bargeldversorgung vor Ort mehr zur Verfügung. Foto: GSCHWÄTZ

Bäcker Reiner Gundel befürchtet nicht nur für seinen Betrieb Einbußen. Foto: GSCHWÄTZ

Annerose Wertheim fragt, wo das Wir-Gefühl bleibt, das die Volksbank sonst immer so betont. Foto: GSCHWÄTZ




Eberstal: Lito hat nur alle vier Jahre Geburtstag

Lito aus Eberstal wird dieses Jahr vier Jahre alt. Leuchtet am 29. Februar 2020 tatsächlich nur eine Kerze auf seiner Geburtstagstorte oder doch vier? Wir von der Redaktion GSCHWÄTZ wollten wissen, wie man einen Geburtstag feiert, den man nur alle vier Jahre im Kalender findet. Eine aufmerksame Leserin hat den Aufruf auf unserer Facebook-Seite gesehen, auf der wir Personen gesucht haben, die an diesem Schalttag Geburtstag haben, sich spontan gemeldet und bereit erklärt, uns zu erzählen, wie sie diesen besonderen Geburtstag in der Familie feiern, den Geburtstag ihres Sohnes Lito.

Das Datum war nicht das Wichtigste

Eigentlich war der Geburtstermin von Lito laut Mutterpass auf den 18. Februar festgelegt, doch es hatten sich damals bereits an Silvester die ersten Wehen bemerkbar gemacht, was einen sofortigen Krankenhausaufenthalt mit nachfolgender Schonung unumgänglich gemacht hatte. Der ausgerechnete Geburtstermin kam dann immer näher, nun aber tat sich nichts mehr bezüglich Wehen. Am 28. Februar musste die Geburt eingeleitet werden, die Ankunft von Lito war dann am nächsten Tag, nachmittags im Krankenhaus in Schwäbisch Hall, es war der 29. Februar 2016. „Wir waren einfach nur glücklich und im ersten Moment war uns das Datum nicht unbedingt das Wichtigste“, erinnert sich Julia Miksche-Ziegler.

„Es ist diesmal emotional alles viel näher“

Und wie ist das nun in diesem Jahr? „Also ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich mich jetzt schon täglich dabei ertappe, dass ich mir Gedanken darüber mache, wie wir diesen besonderen Tag feiern sollen. Es ist diesmal emotional alles viel näher im Bewusstsein als die Jahre zuvor. Natürlich fragt Lito mich immer wieder, warum das so ist – und ich sage ihm dann, dass dies mit der Sonne und dem Mond zusammenhängt. Dies ist im Moment aber doch noch etwas schwierig für ihn zu verstehen, so dass ich ihm sage, dass es an diesem Tag richtig Winter war und es geschneit hat und er am Nachmittag auf die Welt gekommen ist.“

Das erste Mal Kindergeburtstag

Die vergangenen Jahre gab es keinen 29. Februar. Die Familie hat dann am ersten März gefeiert, im Kreise der Familie. Aber diesmal darf Lito das erste Mal einen Kindergeburtstag und auch im Kindergarten feiern. Der Name Lito ist eine Verniedlichungsform und kommt aus dem spanischen Sprachgebrauch (Manolito). Lito freut sich sehr auf seinen großen Tag. Blitzschnell klettert er auf sein Hochbett und hüpft wieder herunter. Bunte Lampions in hellen Farben zieren die Decke seines Zimmers und viele Stofftiere sitzen mit großen, fragenden Augen auf seinem Bett. Eifrig zählt Lito seine ganzen Freunde auf, die er an diesem Tag einladen darf und zeigt, wie er Tische und Möbel „schiebt“, damit alle seine Freunde Platz haben. Auf die Frage, wie alt er nun sei, springt er aufgeweckt in sein Zimmer und kommt mit einem Zettel, auf dem er drei Kreise gemalt hat und zeigt ganz stolz, wie alt er ist. Man merkt, dass der Geburtstag in diesem Jahr wohl doch etwas anderes ist als die Jahre zuvor.

Schöne Geburtstagsfeier mit Familie und Freunden

Wie glücklich war und ist die Familie hinsichtlich des Geburtsdatums? Die zweifache Mutter reagiert spontan positiv auf diese Frage, denn sie sind froh und dankbar, dass Lito (3) und seine Schwester Lua (1) aufgeweckte Kinder sind. „Wir werden diesen Tag dennoch emotional tiefer empfinden, aber auch genießen.“ Alle freuen sich auf eine schöne Geburtstagsfeier mit der Familie und Freuden.

Text: Elke Brand

 




Gaisbach: Straßensperrung wegen Bauarbeiten

In Künzelsau-Gaisbach wird gebaut. Deshalb ist die Waldenburger Straße im Abschnitt zwischen der Kreuzung Robert-Bosch-Straße/Kupferzeller Straße bis zum Kreisverkehr Nordanbindung vom Montag, den 16. März 2020, bis Samstag, den 09. Mai 2020, voll gesperrt. Hier wird eine Linksabbiegespur gebaut und das Baugebiet Haselhöhe l erschlossen.

Anlieger können bis zur Hinteren Straße fahren. Die Umleitung ist ausgeschildert.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau




Hohenlohe: Landratsamt sagt Frauentag wegen Corona-Virus ab

Das Landratsamt des Hohenlohekreises sagt den auf Samstag, den 14. März 2020, geplanten Frauentag des Gesundheitsamtes in Öhringen ab. „Die Veranstaltung muss leider abgesagt werden, da durch die Vorbereitungen auf einen möglichen Ausbruch des Corona-Virus die Kapazitäten des Gesundheitsamts derzeit vollständig gebunden sind“. so das Landratsamt in einer Pressemitteilung.

Eine GSCHWÄTZ-Leserin hat der Redaktion Fotos eines Hygienesprays zukommen lassen, das sie bereits seit zirka einem Jahr zu Hause hat und das laut Herstellerangaben desinfizierend gegen den so genannten Corona-Virus wirken soll. Eine weitere Leserin hat uns daraufhin auf einen Link in den sozialen Medien verwiesen. Darin wird erklärt, dass das auf dem Hygienespray benannte Corona-Virus nicht den Corona-Typus meint, der nun erst entdeckt wurde. Ob das Hygienespray auch gegen diesen neu entdeckten Typus desinfizierend wirkt, ist der Redaktion bislang noch nicht sicher bekannt. Auf der Internetseite der Deutschen Apothekerzeitung steht hierzu: „SARS-CoV-2 (vormals als 2019-nCoV bezeichnet) gehört, wie viele andere humanpathogene Viren, zum Beispiel Influenza, Ebola, Mumps und Masern, zu den behüllten Viren. Sie sind durch Desinfektionsmittel einfacher zu inaktivieren als unbehüllte Viren. Daher sind zur Händedesinfektion Ethanol-basierte Mittel mit einem Gehalt ab 62 Prozent Ethanol wirksam. Auch Alkohol-basierte Händedesinfektionsmittel auf Propanol-Basis mit der Deklarierung „begrenzt viruzid“ funktionieren wohl. Wichtig ist allerdings deren sachgerechte Anwendung. Zur Gewährleistung einer sicheren Wirkung muss die gesamte Oberfläche der Hand ausreichend benetzt werden. Hierfür werden mindestens 3 ml benötigt. Danach müssen die Hände an der Luft trocknen.“ https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2020/02/26/diese-desinfektionsmittel-machen-coronaviren-den-garaus

 

Eine GSCHWÄTZ-Leserin hat der Redaktion Fotos eines Hygienesprays zukommen lassen, das sie bereits seit zirka einem Jahr zu Hause hat und laut Herstellerangaben desinfizierend gegen den so genannten Corona-Virus wirken soll. Vorderseite. Foto: privat

Rückseite. Foto: privat

 




Künzelsau: Corona-Virus macht sich auch im Kaufland bemerkbar

Nicht nur in Berlin, Stuttgart und München, auch in Künzelsau sind Supermarktregale wie leergefegt, seitdem auf diversen Internetseiten zu lesen ist, etwa beim Bundesamt für Katastrophenschutz, was man unter anderem zu Hause haben sollte im Zuge des sich weiter ausbreitenden Coronavirus‘. https://www.bbk.bund.de/DE/Ratgeber/VorsorgefuerdenKat-fall/Pers-Notfallvorsorge/Lebensmittel/lebensmittel_node.html

So ist das Regal mit Desinfektionsmittel und Handschuhen am Samstag, den 29. Februar 2020, komplett leergekauft. LAuch Regale mit Vorratsprodukten wie Tiefkühlpizzen und Fleisch sind teilweise wie leergefegt.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn spricht nun von einer „Epidemie, die Deutschland erreicht hat“. https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

Das Kultusministerium von Baden-Württemberg hat gebeten, Kinder nicht in Schulen oder Kindergärten zu schicken, die in Risikoländern Urlaub gemacht haben. Risikoländer seien unter anderem China und Italien. https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Service/2020+02+27+Informationen+zum+Corona-Virus

Fast komplett leeres Fleischregal am 29.02.20 im Kaufland in Künzelsau. Foto: privat

Wo sind all die Desinfektionsmittel hin? Foto: privat

Auch Handschuhe zum Schutz vor Infektionen sind alle in Kaufland in Künzelsau. Foto: privat




Hohebach: Wenn der sonntägliche Wirtshausgang länger dauert

Eine geheime Liebschaft, ein mysteriöser Treppensturz und ein teuflischer Plan – ein Krimi spielte sich im 18. Jahrhundert in Hohenlohe ab. Hans G. Hirsch, ehemaliger Polizist und aus Öhringen, hat diese Geschichte zu einem historischen Roman verwoben. Darin geht es um den Nadler Johann Markus Schmid, der lange ein angesehener Bürger von Weikersheim war. Nach dem mysteriösen Tod seiner Frau floh er ins Jagsttal. In Hohebach schließlich fand er eine neue Heimat und eine neue Liebe.

In seinem Roman beleuchtet Hans G. Hirsch das tägliche Leben im historischen Hohenlohe. Auch die Ortschaften Dörzbach, Meßbach und Laibach sowie die Kapelle St. Wendel am Stein sind vertreten. Außerdem wird auf die geschichtlichen Ereignisse im Hohenloher Land und in Weikersheim eingegangen. 

Den Hohebacher sollte man nicht reizen

Die Hohebacher werden dabei wie folgt beschrieben: „Die Hohebacher hatten zwar nicht viel, waren aber mit dem wenigen, das sie hatten, zufrieden. Ihre Gemütslage war weich und heiter. Gegen das Unglück waren sie mitleidig – auch gegen das selbst verschuldete. Der Hohebacher war mitteilsam und freigiebig gegenüber der Armut. Besonders liebte der einheimische Mensch den abendlichen und speziell den sonntäglichen Wirtshausgang, der sich hin und wieder auch über das vorgegebene Stündle hinausziehen konnte. Dort saß er dann ruhig und gesittet hinter seinem Bier – wenn er nicht gereizt wurde.“

Unter anderem auch über das Gasthaus Rössle erfährt man einiges, unter anderem, dass der damalige Gründer bereits vor einigen Hundert Jahren Heinrich Häfner hieß: „Heinrich und Lina Häfner spielten schon seit Längerem mit dem Gedanken, in Hohebach eine Gastwirtschaft zu eröffnen. Mit Gasthaus zum Rössle hätten sie schon einen Namen gefunden. Ein Vertrag mit der Brauerei Frankenbräu aus Riedbach war schon unter Dach und Fach.“

Besonder für Ortskundige ist dieser Krimi daher absolut lesenswert. 

Hans G. Hirsch wurde 1955 in Öhringen geboren und war 43 Jahre lang im Polizeidienst. Nach Beendigung des Polizeiberufs, fing der dreifache Vater an zuschreiben. Seinen ersten Roman „Das zweite Leben“ veröffentlichte er im Jahr 2017.




Künzelsau: Gesprächskreis Gesundheit und Wohlbefinden

Der Gesprächskreis Gesundheit und Wohlbefinden lädt am Montag, den 16. März 2020, um 14 Uhr in die Feuerwache Künzelsau in der Lindenstr. 16. Es soll dann darum gehen, was jeder für seine Gesundheit getan und erreicht hat. Jeder soll sich an seinen Erfolgen erfreuen. Wer auf seinen zurückgelegten Weg schaut, kann vielleicht auch sein endliches Ziel erkennen. Auf dem Weg da­hin hat man vieles gesehen, erlebt und gelernt, auch wenn der Lernweg vielleicht manchmal schwierig war. Mit den reichlichen Erfahrun­gen kann man frohen Mutes weitergehen. 

Anmeldungen werden entweder per E-Mail an St.Georg1@t-online.de oder unter Telefon 07940/33 91 entgegengenommen.

 




Forchtenberg/Bieringen: Straßensperrung wegen Holzfällarbeiten

Im Bereich der Kreisstraße zwischen Forchtenberg-Neuwülfingen und Schöntal-Bieringen (Klosterwaldstraße K2320 und K2321) werden zwischen Montag, den 02. März 2020, und Freitag, den 13. März 2020, Baumfällarbeiten zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit durchgeführt. Es sollen vom Eschentriebsterben befallene Eschen sowie andere meist schwächere Bäume, die die Verkehrssicherheit der Straße massiv gefährden, gefällt werden. Dies ist aus Sicherheitsgründen nur unter Vollsperrung der Straße möglich. Die Sperrung erfolgt in Teilabschnitten, beginnend von Neuwülfingen aus.

Die Vollsperrung kann nach vorheriger Rücksprache mit dem zuständigen Revierleiter von angrenzenden Waldbesitzern für die Fällungen eigener Bäume mitgenutzt werden. Dafür an Ulrich Vinnai vom Forstrevier Klosterwald unter Telefon 0162/419 705 wenden.

Quelle: Amtsblatt der Gemeinde Schöntal




Neuenstein: Auf den Spuren der Geschichte – mit Blick in die Zukunft

Am ersten Wochenende im März 2020 findet bundesweit der „10. Tag der Archive“ statt. Zu diesem Anlass bietet das Kreisarchiv des Hohenlohekreises in der Schlossstraße 42 in Neuenstein, am Freitag, den 06. März 2020, von 16 bis 18 Uhr wieder die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und eines der wichtigsten Archive der Region näher kennenzulernen.

Das Kreisarchiv öffnet seine Pforten und informiert im Rahmen einer Führung durch das Archivmagazin über die vielfältige und gar nicht verstaubte Archivarbeit. Anschauliche Quellen zur Geschichte der Region – wie Karten, Pläne, Akten, Fotos und andere Schätze der Vergangenheit, die in Kartons verpackt in den Regalen lagern – werden hervorgeholt und den Besuchern präsentiert. Neben verschiedenen historischen Dokumenten werden die modernen Methoden ihrer Aufbewahrung, Erschließung und Recherchierbarkeit sowie die Möglichkeiten der Nutzung vorgestellt.

Veranstalter ist das Kreisarchiv Hohenlohekreis in Zusammenarbeit mit den Volkshochschulen Öhringen und Künzelsau. Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung über die VHS Öhringen unter Telefon 07941/68 4250 beziehungsweise Künzelsau unter Telefon 07940/9219 0 wird gebeten. Weitere Informationen sind beim Kreisarchiv unter Telefon 07942/9412 64 erhältlich.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis