1

B19/Kupferzell/Belzhag: Unfallflucht an Ampel

Auf etwa 8.000 Euro beläuft sich der Schaden eines Unfalls vom Mittwochmorgen, den 11. März 2020, gegen 10 Uhr, bei Kupferzell. Eine 31-jährige war mit ihrem BMW auf der B19 unterwegs und fuhr an einer Kreuzung zwischen Kupferzell und Belzhag wohl über eine rote Ampel. Im Kreuzungsbereich stieß sie mit dem Toyota einer 58-Jährigen zusammen. Die 31-Jährige fuhr weiter, ohne anzuhalten. Durch aufmerksame Zeugen konnte das Kennzeichen des BMW und letztendlich die Fahrerin ermittelt werden.
Die Frau muss nun mit einer Anzeige wegen Unfallflucht rechnen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Mulfingen: Auto kracht bei Unfall in Hauseingang – fünf Jugendliche verletzt

Fünf Jugendliche sind bei einem Autounfall in Mulfingen im Hohenlohekreis verletzt worden. Ein 18-Jähriger ist ersten Erkenntnissen zufolge am Mittwochabend, den 11. März 2020, zu schnell mit seinem Wagen in eine Straße eingebogen, teilte die Polizei mit. Das Fahrzeug schleuderte gegen einen Hauseingang.

Zwei 16-Jährige, ein Teenager im Alter von 13 Jahren, eine 15-Jährige und der Fahrer selbst wurden dabei verletzt. Die 15-Jährige erlitt schwere Verletzungen. Sie wurden zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

 




Mulfingen: Neuer Mann in der Geschäftsführung

Die ebm-papst-Gruppe in Mulfingen beruft laut einer aktuellen Pressemitteilung Johannes Pfeffer in die Geschäftsführung. Der 52-Jährige war bisher Sprecher der Geschäftsführung der Tochtergesellschaft ebm-papst St. Georgen GmbH & Co.KG. In seiner neuen Funktion wird er unter anderem diverse Geschäftsfelder des Technologiespezialisten von Ventilatoren und Motoren führen und strategisch weiterentwickeln. Mit der Berufung von Johannes Pfeffer wird Raymond Engelbrecht die Führung von ebm-papst St. Georgen alleine übernehmen. 

Starke Führungspersönlichkeit

Stefan Brandl, Vorsitzender der Geschäftsführung, in der Mitteilung:  „Mit Johannes Pfeffer gewinnen wir eine starke Führungspersönlichkeit für die Gruppengeschäftsführung. Er wird eine wichtige Funktion bei der Erreichung unserer Wachstumsziele und der zukünftigen Unternehmensausrichtung einnehmen. Herr Pfeffer hat für den Standort St. Georgen gemeinsam mit Herrn Engelbrecht hervorragende Arbeit geleistet und die Tochtergesellschaft unter anderem mit Werken in Lauf und Herbolzheim, zukunftsweisend auf die Erfolgspur zurückgeführt.” Auch Dr. Ludger Laufenberg, Vorsitzender des ebm-papst Beirats, dankt Johannes Pfeffer im Namen des Beirats „für seine erfolgreiche Arbeit bei ebm-papst St. Georgen und begrüßt seine Berufung in die Gruppengeschäftsführung. Wir wünschen ihm für seine richtungsweisenden Aufgaben auf Gruppenebene viel Erfolg.“

Seit 2018 Sprecher der Geschäftsführung in St. Georgen

Johannes Pfeffer Johannes Pfeffer studierte Physik an der Eberhard Karls Universität in Tübingen. Seine berufliche Laufbahn begann er 1994 beim IT- und Messtechnikspezialisten Hewlett Packard. Von 1999 bis 2009 war der Diplom-Physiker mit MBA Abschluss der Steinbeis Hochschule für Unternehmensführung in Stuttgart in verschiedenen Führungspositionen beim Automobilzulieferer Behr tätig.  Von 2009 bis 2017 verantwortete Johannes Pfeffer als Geschäftsführer des US-amerikanischen Automatisierungsspezialisten Belden den Bereich Automation & Control. Ab 2018 war Pfeffer Sprecher der Geschäftsführung bei ebm-papst St. Georgen und unter anderem für die Unternehmensbereiche Antriebstechnik und Automobil sowie funktional für Vertrieb, Geschäftsfeldentwicklung, Produktion und Entwicklung verantwortlich.

Quelle: Pressemitteilung von ebm-papst

https://www.gschwaetz.de/2020/03/11/krautheim-tsv-sucht-taenzer-innen/

 

https://www.gschwaetz.de/2020/03/11/corona-virus-zentrale-abstrichstelle-im-gesundheitsamt-kuenzelsau/

 




Corona: Schulen schließen, Kind zu Hause, wer zahlt den Ausfall? Krankenkasse sagt: Wir übernehmen die Kosten nicht

Immer mehr Schulen auch im Hohenlohekreis schließen wegen des Verdachts auf den Coronavirus. Doch was machen eigentlich die zahlreichen berufstätigen Eltern von mehreren hundert Schülern, um ihre Kinder in dieser Zeit adäquat zu betreuen? Eltern, die daraufhin nicht mehr zur Arbeit gehen können, sondern ihrer Betreuungspflicht nachkommen müssen, wissen derzeit häufig nicht: Wer bezahlt mir diesen Ausfall meiner Arbeit überhaupt? Schließlich hat nicht jeder im Rahmen seiner Tätigkeit die Möglichkeit, home office zu machen. Es gilt: Es gibt (noch) keine Patentlösung für den derzeitigen Ausnahmezustand in Deutschland.

Die Frankfurter Rundschau verweist in einem Artikel jedoch darauf, dass man, wenn das eigene Kind krank, die zehn Krankheitstage, die jedes gesetzlich versicherte Elternteil zur Betreuung eines kranken Kindes unter 12 Jahren hat, nutzen könne. https://www.fr.de/wissen/coronavirus-sars-cov-2-kita-schule-schliesst-geschlossen-infos-eltern-13562225.html

Fragt man bei den Servicehotlines der Krankenkassen nach, so verweist beispielsweise die Techniker Krankenkasse bei einer Anfrage eines Mitgliedes darauf, dass sie die Ausfalltage nicht bezahlen, da der Arbeitnehmer und auch das Kind nicht krank im eigentlichen Sinne ist. Wer auf den Kosten des Ausfalls sitzenbleibt, ist daher noch nicht geklärt.

Die Weltgesundheitsorganisation spricht mittlerweile von einer Pandemie https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-03/covid-19-coronavirus-infektionen-ausbreitung-live-blog

 




Erster Corona-Fall in Künzelsau & zwei weitere Fälle in der Gemeinde Kupferzell – Ganerben-Gymnasium & Anne-Sophie-Schule geschlossen

Coronavirus: Weitere bestätigte Fälle im Hohenlohekreis
Zentrales Abstrichzentrum wird in Belzhag vorbereitet

Am Mittwoch, 11.03.2020, sind drei weitere Fälle im Hohenlohekreis bestätigt worden. Zwei Personen wohnen in der Gemeinde Kupferzell, ein Fall betrifft die Stadt Künzelsau. Der Gesundheitszustand ist bei allen Fällen gut und sie befinden sich in häuslicher Isolation. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises vom 11. März 2020, hervor. Eine stationäre Aufnahme sei nach derzeitigem Stand nicht notwendig. Die weiteren Kontaktpersonen seien ebenfalls isoliert und werden nun getestet. Alle betroffenen Personen sowie auch die Kontaktpersonen werden vom Gesundheitsamt betreut.

Insgesamt sind damit neun Coronavirus-Fälle im Hohenlohekreis nachgewiesen (Stand 11.03.2020, 18 Uhr).

Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes wird das Landratsamt Hohenlohekreis in Fällen von Coronavirus-Infektionen keine weiteren Informationen zu persönlichen Daten Betroffener bekanntgeben.

Kindergarten Heuberg vorsorglich geschlossen

Aufgrund eines begründeten Verdachtsfalls muss der Betrieb im Kindergarten Heuberg ab Donnerstag, den 12. März 2020, bis mindestens Ende der Woche, Freitag, den 13. März 2020 eingestellt werden. Die Gemeinde Pfedelbach steht mit dem Gesundheitsamt in engem Kontakt. Die Eltern werden informiert.

Vorsorglicher Unterrichtsausfall an folgenden Schulen:

Aufgrund von begründeten Verdachtsfällen ist es notwendig, in weiteren Schulen im Hohenlohekreis die Schüler vorsorglich vom Unterricht freizustellen. Dies erfolgt zunächst bis Freitag, 13. März 2020.
Betroffen sind das Ganerben-Gymnasium Künzelsau (Gesamter Schulbetrieb, bis auf die Fachpraktische Prüfung Bildende Kunst – diese findet morgen statt), die Reinhold-Würth-Schule Grundschule Gaisbach (Gesamter Schulbetrieb) und die Freie Schule Anne-Sophie Künzelsau (Gesamter Schulbetrieb).

Kontaktpersonen & Symptome

„Oberste Priorität hat bei uns die Ermittlung der unmittelbaren Kontaktpersonen im Umfeld eines bestätigten Falles“, so Dr. Antje Haack-Erdmann, Leiterin des Gesundheitsamtes. „Personen im direkten Umfeld werden von uns gemeinsam mit den positiv bestätigen Personen ermittelt und anschließend treten wir mit diesen Personen in Kontakt.“
Ein Test erfolgt bei den Kontaktpersonen dann, wenn Symptome für eine COVID-19-Erkrankung auftreten. Eine Corona-Infektion äußert sich durch grippeähnliche Symptome, wie trockener Husten, Fieber, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Auch Atemprobleme, Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall sowie Schüttelfrost können auftreten.

„Nach einer Ansteckung kann es bis zu 14 Tage dauern, bis Symptome auftreten, im Durchschnitt beträgt die Inkubationszeit laut WHO fünf bis sechs Tage. Während der Inkubationszeit ist der Virus aber noch nicht nachweisbar. Das bedeutet, wenn wir „zu früh“ testen, kann das Ergebnis zu einer falschen Sicherheit führen“, erläutert Dr. Haack-Erdmann, warum es so wichtig ist, die Symptome zu beobachten und vorsorgliche Tests nicht sinnvoll sind.
Übertragen wird das Virus durch Tröpfcheninfektion, weshalb von hustenden und niesenden Personen eine viel höhere Ansteckungsgefahr ausgeht. „Von einem erhöhten Ansteckungsrisiko ist bei positiv getesteten Personen zwei bis drei Tage vor den ersten Symptomen auszugehen.“

Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Aufgrund der bisher ermittelten Übertragungswege und der relativ geringen Umweltstabilität von Coronaviren ist es nach derzeitigem Wissensstand unwahrscheinlich, dass importierte Waren wie importierte Lebensmittel oder Bedarfsgegenstände und Spielwaren, Werkzeuge, Computer, Kleidung oder Schuhe Quelle einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sein könnten.

Auf der Homepage des Hohenlohekreises http://www.hohenlohekreis.de befinden sich weitere Informationen, ob man als Kontaktperson in Quarantäne muss und wie man sich im Falle eines Verdachts verhält.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises

 

 




Aus „wirtschaftlichen Gründen“ schließt Dies & Das – Daniel Kurrle möchte nicht länger mit Online-Handel konkurieren

Früher seien die Kinder an der Hand der Großeltern hereinspaziert gekommen, haben sich umgeschaut, was es Neues und Schönes bei ihnen gibt, und die Kinder durften sich nach Herzenswunsch mit Überraschungsfaktor etwas aus dem Sortiment aussuchen, erinnert sich Daniel Kurrle, wenn man ihn nach den Gründen der Schließung des Künzelsauer Traditionsspielzeuggeschäftes Dies & Das fragt. Auch heute kommen noch Großeltern in sein Geschäft. Allerdings habe sich das Kaufverhalten im Zuge des Online-Handels geändert. Kunden bräuchten weniger Beratung als früher. Im Gegenteil. Manchmal habe Daniel Kurrle das Gefühl, dass die Kunden sich besser auskennen als er, was es Neues in der Spielzeugwelt gibt. Daniel Kurrle betont, dass er das geänderte Einkaufsverhalten akzeptiert und auch kein Problem mit dem Online-Handel habe, aber er selbst möchte nicht auf Online-Handel umsteigen beziehungsweise einsteigen.

Möchten nicht in den Online-Handel einsteigen

Ihm sind die Gespräche mit den Kunden wichtig, das persönliche Miteinander. Nun, nach 42 Jahren, hat sich der Geschäftsführer, der das Spielzeuggeschäft von seinen Eltern übernommen hat, dazu entschlossen, zuzumachen. „Wirtschaftliche Gründe“ seien es gewesen, die ihn zu diesem Schritt bewogen hätten, sagt er gegenüber GSCHWÄTZ-Autorin Elke Brand.

Dabei genießt das Dies & Das einen hervorragenden Ruf in Künzelsau. Auf hochwertiges Holzspielzeug spezialisiert befand sich der Laden zunächst in der Hauptstraße, ungefähr auf Höhe des  heutigen Würth-Cafés „Auszeit“. Dann folgte der Umzug in die Schlossgasse. Wann genau der letzte Tag für das Dies & Das ist, steht noch nicht fest. Ursprünglich sollte der Ausverkauf mit Rabatten von 30 Prozent noch bis Mai 2020 gehen. Aber bereits jetzt erinnert der Laden an die aktuell mancherorts leergekauften Einkaufsregale der Supermärkte im Zuge des Coronavirus‘.

Wertigkeit und Nachhaltigkeit

Ein Holzbulldog und ein Holzstammlader stehen noch in einem Regal. Diese Spielzeuge haben aber Nostalgiewert, denn Kurrles  haben mit eben diesen Dingen damals angefangen – zu einer Zeit, in der Plastikspielzeug der neue Renner war, wir schreiben das Jahr 1978, wollten die Kurrles ein Gegenzeichen für Tradition, Wertigkeit und Nachhaltigkeit setzen – alles Tugenden, die heute wieder groß in Mode sind.

„Es fällt uns nicht leicht, diesen schon länger vorhandenen Gedanken der Schließung in die Tat umzusetzen“, sagt Daniel Kurrle gegenüber GSCHWÄTZ. „Aber nach reiflicher Überlegungen steht dieser Entschluss nun endgültig fest.“ Etwas Wehmut sei schon dabei, aber die Zeiten hätten sich nun mal geändert „und wir möchten authentisch uns selbst gegenüber bleiben. Wir sind aber dankbar für die Zeit, die wir mit diesem Spielzeugladen erleben durften. Wir möchten uns bei all unseren Kunden ganz herzlich bedanken und wünschen ihnen eine gute Zeit.“

Die Räumlichkeiten stehen zu einer neuen Vermietung bereit. Weitere Informationen direkt vor Ort.

Text & Fotos // Elke Brand

Das Traditionsspielzeuggeschäft Dies & Das schließt. Foto: GSCHWÄTZ

Nach 42 Jahren ist Schluss. Foto: GSCHWÄTZ

30 Prozent auf alle Waren. Foto: GSCHWÄTZ

Ein Spielzeugladen weniger in Künzelsau. Foto: GSCHWÄTZ

Noch zu verkaufendes Spielzeug. Foto: GSCHWÄTZ

So schaut es derzeit noch im Dies & Das aus. Foto: GSCHWÄTZ




Forchtenberg: 12.000 Euro Schaden nach Unfall

Auf 12.000 Euro beläuft sich der Schaden eines Unfalls vom Dienstmorgen, den 10. März 2020, gegen 07.30 Uhr, in Forchtenberg. Eine 58-jährige Corsa-Fahrerin missachtete offensichtlich auf der Ernsbacher Straße die Vorfahrt eines 35-Jährigen, der mit seinem BMW auf der Öhringer Straße in Richtung Waldfeld fuhr. Bei Starkregen kollidierten die Fahrzeuge in der Einmündung der Ernsbacher Straße in die Öhringer Straße. Beide Fahrer blieben glücklicherweise unverletzt. Der BMW musste abgeschleppt werden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Krautheim: TSV sucht Tänzer/innen

Der TSV Krautheim sucht neue Tänzer/innen und bietet deshalb am Freitag, den 03. April 2020, ein Schnuppertraining an. Interessierte Mädchen/Jungen, die sechs bis zehn Jahre alt sind, sollten an diesem Tag um 17.30 Uhr ins Eugen-Seitz-Bürgerhaus kommen. Von 18.30 bis 19.30 Uhr haben dann Elf- bis 14-Jährige die Möglichkeit, den Tanzsport auszuprobieren.

Weitere Informationen gibt es unter Telefon 06294/ 439 6043 oder via E-Mail: dancecrewTSV@gmx.de

 




Corona-Virus: Zentrale Abstrichstelle im Gesundheitsamt Künzelsau

Seit Dienstag, den 10. März 2020, gibt es eine Zentrale Abstrichstelle der niedergelassenen Ärzte aus dem Hohenlohekreis in den Räumen des Gesundheitsamtes in Künzelsau. „Durch die Zentralisierung verhindern wir, dass durch den Gang in eine Arztpraxis unnötig andere Patienten dem Risiko einer Ansteckung ausgesetzt sind. Außerdem führt es ebenfalls zu einer großen Entlastung der niedergelassenen Ärzte“, meint laut einer Pressemitteilung Dr. Antje Haack-Erdmann, Leiterin des Gesundheitsamtes. In der Zentralen Abstrichstelle werden gebündelt Abstriche genommen und im Labor ausgewertet. Ebenfalls kann so die notwendige Schutzausrüstung effektiver genutzt werden, die vom Gesundheitsamt zur Verfügung gestellt wird. Vorteilhaft ist auch die Nähe zu den Experten im Gesundheitsamt.

Zahl der Verdachtsfälle wird steigen

„Wir gehen davon aus, dass durch die Erweiterung des Risikogebietes vergangener Woche die Zahl der Verdachtsfälle, die wir gemäß den Empfehlungen des RKI abstreichen sollen, erheblich steigen wird“, so Dr. Susanne Bublitz, Vorsitzende der Ärzteschaft Öhringen, in der Mitteilung. „Durch die Zentrale Abstrichstelle werden alle Ressourcen entlastet, damit die Behandlung der erkrankten Personen in unsere Praxen weiterhin wie gewohnt stattfinden kann.“ Die Zentrale Abstrichstelle ist zunächst werktags bis auf weiteres eingerichtet. „Durch die Zusammenarbeit können wir voraussichtlich bis zu 30 Abstriche am Tag vornehmen“, schätzt Dr. Bublitz. „Wir sind uns der Verantwortung bewusst und werden die weitere Situation in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt im Blick behalten.“

Zunächst telefonische Rücksprache mit dem Hausarzt

Die Zentrale Abstrichstelle dienst als Anlaufstelle für Patienten, bei denen nach den Definitionen des Robert-Koch-Instituts (RKI) der begründete Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus besteht. Personen, die befürchten, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, sollten zunächst telefonisch Rücksprache mit ihrem Hausarzt halten. Am Telefon erfragen Praxispersonal und Ärzte, welche Symptome bei dem Patienten vorliegen, und ob er sich vor kurzem in einem vom Robert-Koch-Institut (RKI) ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten hat oder mit einer Coronavirus-Erkrankten Person Kontakt hatte.

Keine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Liegt nach Einschätzung der Ärzte ein begründeter Verdachtsfall vor, wird nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt ein Termin für die Beprobung vereinbart. Dem Patienten wird vom Hausarzt mitgeteilt, zu welcher Uhrzeit er sich bei der Zentralen Abstrichstelle einfinden soll und wie die weiteren Schritte vor Ort aussehen werden. Der Eingang ist entsprechend ausgeschildert. Verdachtsfälle sollten nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Die Probe wird per Kurier zum Labor gebracht. Sobald die Ergebnisse vorliegen, werden die Betroffenen durch ihren Hausarzt informiert. Bei einem positiven Ergebnis wird auch das Gesundheitsamt bezüglich dem weiteren Vorgehen Kontakt aufnehmen.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis




Öhringen: Autofahrt mit 3,2 Promille beendet

Mit 3,2 Promille Alkohol im Blut war eine Mercedes-Fahrerin am Sonntag, den 08. März 2020, in Pfedelbach unterwegs. Nach einem Hinweis wurde die 49-Jährige gegen 20.30 Uhr im Schwarzdornweg in Öhringen einer Kontrolle unterzogen. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 3,2 Promille. Die Ausfahrt endete für die Mercedes-Fahrerin im Krankenhaus zur Blutentnahme. Der Führerschein der 49-Jährigen wurde von den Beamten beschlagnahmt. Sie muss nun mit einer Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr rechnen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn