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Frühlingsfest in Krautheim abgesagt wegen Coronavirus

Der Gewerbeverein hat den Krautheimer Frühling in Krautheim wegen der Verbreitung des Coronavirus‘ vorsorglich abgesagt. Das bestätigten Werner Wicharz vom Gewerbeverein der Stadt Krautheim sowie Thomas Hartmann von der Stadt Krautheim auf eine GSCHWÄTZ-Anfrage. Das Fest war ursprünglich für das Wochenende 04. April 2020 und 05. April 2020 geplant.

 




Annaweech feiert Silwerhoochzich mit 14 Konzerten – etwa in Eberstal und Wackershofen

Die bekannte Hohenloher Mundartband Annaweech feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum. Seit 1995 präsentieren die Musiker aus dem Kochertal das Hohenloher Lebensgefühl –  in launigen, fröhlichen, aber auch nachdenklich-ironischen Mundarttexten. Dabei beherrscht die Band verschiedenste Musikrichtungen von Ballade, Blues, Rock bis hin zum Volkslied.

14 Konzerte sind in diesem Jahr unter dem Motto „Silwerhoochzich – 25 Joohr Annaweech“ geplant. Los geht’s am Mittwoch, den 06. Mai 2020, in Eberstal in der Gemeindehalle. Beginn der Veranstaltung ist um 19.30 Uhr. Dafür gibt’s bereits Karten unter Telefon 06294/ 64 84.

Weiter geht`s am Sonntag, den 15. Mai 2020, ab elf Uhr auf dem Käsemarkt in Wackershofen. Die fünf Musiker treten danach unter anderem in Edelfingen, in der Waldhalle in Mainhardt, in Gschlachtenbretzingen, beim fünften Mundart-Gipfel auf Schloss Stetten, in Brettheim und beim Weingut Braun in Markelsheim sowie in Westgartshausen, auf der Muswiese in Musdorf, in Oberrot und beim Faschingsauftakt in Hirschlanden auf. Nach zwölf Jahren Pause unterhält Annaweech außerdem die Gäste beim 25. Hohenloher Weindorf in Öhringen. Abschluss des Konzertreigens ist am Mittwoch, den 25. November 2020, in der Gemeindehalle in Zweiflingen. Karten gibt es jeweils bei den Rathäusern oder beim Veranstalter. Hier sehen Sie einen Konzertausschnitt von der Band sowie ein Interview mit Bandmitglied Peter Bosch:

https://www.youtube.com/watch?v=geZTjwFqQWY

 




Corona: Auch am Schlossgymnasium heute kein Unterricht wegen Verdachtsfall

Aufgrund eines weiteren Verdachtsfalles am Schlossgynmasium Künzelsau findet dort – vorsorglich – am Freitag, den 13. März 202, kein Unterricht statt. Geschwister der Schüler können weiter in den Kindergarten oder in nicht geschlossene Schulen gehen, so Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann in einer Pressemitteilung am späten Abend des 12. März 2020.

„Wir können leider immer erst zu später Stunde informieren, da die Testergebnisse / Bewertungen erst abends vorliegen beziehungsweise erfolgen“, erklärt Neumann. „Wir bitten um Verständnis und informieren in den nächsten Tagen über das weitere Vorgehen – immer in Abstimmung mit dem Landrat und dem Gesundheitsamt.“

Kein Unterricht findet am Freitag, den 13. März 2020, zudem am Ganerben-Gymnasium, der Freien Schule Anne-Sophie und der Reinhold-Würth-Grundschule Gaisbach statt – ebenfalls vorsorglich wegen Verdachtsfällen.

 

 




Corona/Hohenlohe: Sieben weitere bestätigte Personen im Hohenlohekreis – Einige Betroffene wohl Kirchenkonzertbesucher

Der erste bestätigte Corona-Fall im Hohenlohekreis (nachgewiesen am 5. März 2020) ist inzwischen wieder gesund. Bei den regelmäßig stattfindenden Abstrichen konnten bei der Frau aus dem Raum Bretzfeld keine Coronaviren mehr festgestellt werden. Die Isolation wurde heute aufgehoben.

Weitere bestätigte Fälle

Am Donnerstag, den 12. März .2020, sind sieben weitere Fälle im Hohenlohekreis bestätigt worden. Drei Personen wohnen in der Gemeinde Pfedelbach, ein Fall betrifft die Stadt Öhringen, drei Personen kommen aus der Gemeinde Kupferzell. Die weiteren Kontaktpersonen sind ebenfalls isoliert und werden nun getestet.

Wie das Landratsamt seit Beginn der Coronalage immer wieder veröffentlicht hat, kann das Virus insbesondere auch bei Veranstaltungen verbreitet werden. Es ist möglich, dass es zu Ansteckungen bei einer Veranstaltung kam. Das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises hat ermittelt, dass eine größere Anzahl von Betroffenen, die inzwischen Corona positiv getestet wurden, ein Kirchenkonzert in Kupferzell-Eschental am Sonntag, 1. März 2020, besucht haben. Sollten weitere Konzertgäste Krankheitssymptome aufweisen, empfiehlt die Kreisverwaltung dringend telefonisch mit dem Hausarzt Kontakt aufzunehmen.

Insgesamt sind damit 16 Coronavirus-Fälle im Hohenlohekreis nachgewiesen (Stand 12.03.2020, 19 Uhr).

Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes wird das Landratsamt Hohenlohekreis in Fällen von Coronavirus-Infektionen keine weiteren Informationen zu persönlichen Daten Betroffener bekanntgeben.

Das Landratsamt arbeitet weiterhin auf Hochtouren, die Verbreitung des Virus so lange es geht zu verlangsamen. Die betroffenen Fälle sind alle versorgt. Die Kontaktpersonen werden schnellstmöglich ermittelt, um weitere Infektionsketten zu unterbrechen.

Schulschließungen

Vorsorglicher Unterrichtsausfall an folgenden Schulen:

Auf Grund von begründeten Verdachtsfällen ist es notwendig, in weiteren Schulen im Hohenlohekreis die  Schüler vorsorglich vom Unterricht freizustellen. Dies erfolgt zunächst für Freitag, 13. März 2020.
Betroffen sind das Hohenlohe-Gymnasium Öhringen (Gesamter Schulbetrieb) und die Schillerschule Öhringen (Gesamter Schulbetrieb).

Weiterhin bleiben das Ganerben-Gymnasium Künzelsau (Gesamter Schulbetrieb), die Reinhold-Würth-Schule Grundschule Gaisbach (Gesamter Schulbetrieb) und die Freie Schule Anne-Sophie Künzelsau (Gesamter Schulbetrieb) und der Kindergarten Heuberg am Freitag, 13. März 2020, vorsorglich geschlossen, bis die Untersuchungsergebnisse der Betroffenen vorliegen.

Aktuelle Abstrichstelle im Hohenlohekreis

Eine zentrale Abstrichstelle befindet sich in den Räumen des Gesundheitsamtes in Künzelsau. In der zentralen Abstrichstelle werden gebündelt Abstriche genommen und im Labor ausgewertet.

Weiterhin gilt:
Abstriche werden nur bei begründeten Verdachtsfällen vorgenommen, die sich telefonisch über den Hausarzt angemeldet und einen Termin erhalten haben.

Bürger-Info-Telefone

Für alle Fragen zum Coronavirus ist das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises werktags von
8 bis 18 Uhr sowie am Wochenende von 9 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 07940 18-888 zu erreichen. Außerhalb dieser Zeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet, der auf die dann zuständigen Stellen verweist.

Des Weiteren können sich Bürger täglich zwischen 9 und 18 Uhr unter der Telefonnummer 0711 904-39555 an eine eigens eingerichtete Hotline des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg wenden.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises




Künzelsau/Corona: Mitternachtsshopping abgesagt

Die Werbegemeinschaft Künzelsau reagiert vorsorglich auf die Ausbreitung des Coronavirus und sagt daher das für Freitag, den 13. März 2020, geplante Mitternachtsshopping ab. Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung der Werbegemeinschaft hervor. „Die Werbegemeinschaft bedauert die Entwicklung sehr. Die Geschäfte der Werbegemeinschaft sind aber dennoch regulär geöffnet“, so Christoph Bobrich von der Werbegemeinschaft.

 




Ba-Wü-Kultusministerin Eisenmann: „Ich kann flächendeckende Schulschließungen nicht ausschließen“

Auf der Kultusministerkonferenz in Berlin am heutigen Donnerstag, den 12. März 2020, anlässlich des Coronavirus‘ sagte die baden-württembergische Bildungsministerin Dr. Susanne Eisenmann, dass sie „flächendeckende Schulschließungen nicht mehr ausschließen kann“. Von diesen Schließungen wären dann auch die Kitas betroffen. Zwar sei es „noch kein Szenario, das eingetreten ist“. Aber die Entwicklung sei ein so dynamischer Prozess, dass man „definitiv nichts ausschließen“ könne. Kurz: Alles ist möglich.

Hier geht es zum Video von der Pressekonferenz, bereitgestellt von Phoenix auf YouTube:  https://www.youtube.com/watch?v=FIPcYRrzlM8

Diese einheitlichen Schulschließungen seien jedoch nicht zu unterschätzen, gehen sie doch einher mit einer „starken Reduzierung des öffentlichen Lebens“. Auch die starken Konsequenzen für die Wirtschaft seien dabei nicht zu unterschätzen und „eine Herausforderung“. Alles stehe jedoch letzten Endes unter der Prämisse: „Wie können wir den Prozess der Ausbreitung verlangsamen?“

Die 16 Bundesländer in Deutschland handeln dabei in enger Absprache untereinander, so Eisenmann und versichert: „Wir sind handlungsfähig.“

Die Regierung in Baden-Württemberg trifft sich am morgigen Freitag zu einer Sondersitzung des Kabinetts, so Eisenmann. Generell, so die Vertreter der Kultusministerkonferenz, würde in enger Abstimmung nach den Empfehlungen der Experten des Robert-Koch-Instituts gehandelt werden. Heute Abend will die Bundesregierung mit dem Robert-Koch-Institut in einen engeren Austausch treten. Aus diesen Gespräch könnten bereits die ersten Schulschließungen hervorgehen.

„Flächendeckende Schulschließungen“ könne dabei bedeuten, dass es für bestimmte Regionen, für einzelne Bundesländer oder für ganz Deutschland Schulschließungen gibt. Derzeit entscheiden die Gesundheitsämter vor Ort für die einzelnen Schulen.

Unterrichtsausfälle oder Schulschließungen im Zuge des Coronavirus‘ veröffentlicht das Landratsamt des Hohenlohekreises auf http://www.hohenlohekreis.de

Dr. Susanne Eisenmann äussert sich bei der Kultusministerkonferenz zu den Auswirkungen hinsichtlich der Verbreitung des Coronavirus‘. Quelle: Screenshot/YouTube/Video Phoenix von der Pressekonferenz

 

 




B19/Kupferzell/Belzhag: Unfallflucht an Ampel

Auf etwa 8.000 Euro beläuft sich der Schaden eines Unfalls vom Mittwochmorgen, den 11. März 2020, gegen 10 Uhr, bei Kupferzell. Eine 31-jährige war mit ihrem BMW auf der B19 unterwegs und fuhr an einer Kreuzung zwischen Kupferzell und Belzhag wohl über eine rote Ampel. Im Kreuzungsbereich stieß sie mit dem Toyota einer 58-Jährigen zusammen. Die 31-Jährige fuhr weiter, ohne anzuhalten. Durch aufmerksame Zeugen konnte das Kennzeichen des BMW und letztendlich die Fahrerin ermittelt werden.
Die Frau muss nun mit einer Anzeige wegen Unfallflucht rechnen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Mulfingen: Auto kracht bei Unfall in Hauseingang – fünf Jugendliche verletzt

Fünf Jugendliche sind bei einem Autounfall in Mulfingen im Hohenlohekreis verletzt worden. Ein 18-Jähriger ist ersten Erkenntnissen zufolge am Mittwochabend, den 11. März 2020, zu schnell mit seinem Wagen in eine Straße eingebogen, teilte die Polizei mit. Das Fahrzeug schleuderte gegen einen Hauseingang.

Zwei 16-Jährige, ein Teenager im Alter von 13 Jahren, eine 15-Jährige und der Fahrer selbst wurden dabei verletzt. Die 15-Jährige erlitt schwere Verletzungen. Sie wurden zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

 




Mulfingen: Neuer Mann in der Geschäftsführung

Die ebm-papst-Gruppe in Mulfingen beruft laut einer aktuellen Pressemitteilung Johannes Pfeffer in die Geschäftsführung. Der 52-Jährige war bisher Sprecher der Geschäftsführung der Tochtergesellschaft ebm-papst St. Georgen GmbH & Co.KG. In seiner neuen Funktion wird er unter anderem diverse Geschäftsfelder des Technologiespezialisten von Ventilatoren und Motoren führen und strategisch weiterentwickeln. Mit der Berufung von Johannes Pfeffer wird Raymond Engelbrecht die Führung von ebm-papst St. Georgen alleine übernehmen. 

Starke Führungspersönlichkeit

Stefan Brandl, Vorsitzender der Geschäftsführung, in der Mitteilung:  „Mit Johannes Pfeffer gewinnen wir eine starke Führungspersönlichkeit für die Gruppengeschäftsführung. Er wird eine wichtige Funktion bei der Erreichung unserer Wachstumsziele und der zukünftigen Unternehmensausrichtung einnehmen. Herr Pfeffer hat für den Standort St. Georgen gemeinsam mit Herrn Engelbrecht hervorragende Arbeit geleistet und die Tochtergesellschaft unter anderem mit Werken in Lauf und Herbolzheim, zukunftsweisend auf die Erfolgspur zurückgeführt.” Auch Dr. Ludger Laufenberg, Vorsitzender des ebm-papst Beirats, dankt Johannes Pfeffer im Namen des Beirats „für seine erfolgreiche Arbeit bei ebm-papst St. Georgen und begrüßt seine Berufung in die Gruppengeschäftsführung. Wir wünschen ihm für seine richtungsweisenden Aufgaben auf Gruppenebene viel Erfolg.“

Seit 2018 Sprecher der Geschäftsführung in St. Georgen

Johannes Pfeffer Johannes Pfeffer studierte Physik an der Eberhard Karls Universität in Tübingen. Seine berufliche Laufbahn begann er 1994 beim IT- und Messtechnikspezialisten Hewlett Packard. Von 1999 bis 2009 war der Diplom-Physiker mit MBA Abschluss der Steinbeis Hochschule für Unternehmensführung in Stuttgart in verschiedenen Führungspositionen beim Automobilzulieferer Behr tätig.  Von 2009 bis 2017 verantwortete Johannes Pfeffer als Geschäftsführer des US-amerikanischen Automatisierungsspezialisten Belden den Bereich Automation & Control. Ab 2018 war Pfeffer Sprecher der Geschäftsführung bei ebm-papst St. Georgen und unter anderem für die Unternehmensbereiche Antriebstechnik und Automobil sowie funktional für Vertrieb, Geschäftsfeldentwicklung, Produktion und Entwicklung verantwortlich.

Quelle: Pressemitteilung von ebm-papst

https://www.gschwaetz.de/2020/03/11/krautheim-tsv-sucht-taenzer-innen/

 

https://www.gschwaetz.de/2020/03/11/corona-virus-zentrale-abstrichstelle-im-gesundheitsamt-kuenzelsau/

 




Corona: Schulen schließen, Kind zu Hause, wer zahlt den Ausfall? Krankenkasse sagt: Wir übernehmen die Kosten nicht

Immer mehr Schulen auch im Hohenlohekreis schließen wegen des Verdachts auf den Coronavirus. Doch was machen eigentlich die zahlreichen berufstätigen Eltern von mehreren hundert Schülern, um ihre Kinder in dieser Zeit adäquat zu betreuen? Eltern, die daraufhin nicht mehr zur Arbeit gehen können, sondern ihrer Betreuungspflicht nachkommen müssen, wissen derzeit häufig nicht: Wer bezahlt mir diesen Ausfall meiner Arbeit überhaupt? Schließlich hat nicht jeder im Rahmen seiner Tätigkeit die Möglichkeit, home office zu machen. Es gilt: Es gibt (noch) keine Patentlösung für den derzeitigen Ausnahmezustand in Deutschland.

Die Frankfurter Rundschau verweist in einem Artikel jedoch darauf, dass man, wenn das eigene Kind krank, die zehn Krankheitstage, die jedes gesetzlich versicherte Elternteil zur Betreuung eines kranken Kindes unter 12 Jahren hat, nutzen könne. https://www.fr.de/wissen/coronavirus-sars-cov-2-kita-schule-schliesst-geschlossen-infos-eltern-13562225.html

Fragt man bei den Servicehotlines der Krankenkassen nach, so verweist beispielsweise die Techniker Krankenkasse bei einer Anfrage eines Mitgliedes darauf, dass sie die Ausfalltage nicht bezahlen, da der Arbeitnehmer und auch das Kind nicht krank im eigentlichen Sinne ist. Wer auf den Kosten des Ausfalls sitzenbleibt, ist daher noch nicht geklärt.

Die Weltgesundheitsorganisation spricht mittlerweile von einer Pandemie https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-03/covid-19-coronavirus-infektionen-ausbreitung-live-blog