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Corona/Hohenlohe: Sieben weitere bestätigte Personen im Hohenlohekreis – Einige Betroffene wohl Kirchenkonzertbesucher

Der erste bestätigte Corona-Fall im Hohenlohekreis (nachgewiesen am 5. März 2020) ist inzwischen wieder gesund. Bei den regelmäßig stattfindenden Abstrichen konnten bei der Frau aus dem Raum Bretzfeld keine Coronaviren mehr festgestellt werden. Die Isolation wurde heute aufgehoben.

Weitere bestätigte Fälle

Am Donnerstag, den 12. März .2020, sind sieben weitere Fälle im Hohenlohekreis bestätigt worden. Drei Personen wohnen in der Gemeinde Pfedelbach, ein Fall betrifft die Stadt Öhringen, drei Personen kommen aus der Gemeinde Kupferzell. Die weiteren Kontaktpersonen sind ebenfalls isoliert und werden nun getestet.

Wie das Landratsamt seit Beginn der Coronalage immer wieder veröffentlicht hat, kann das Virus insbesondere auch bei Veranstaltungen verbreitet werden. Es ist möglich, dass es zu Ansteckungen bei einer Veranstaltung kam. Das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises hat ermittelt, dass eine größere Anzahl von Betroffenen, die inzwischen Corona positiv getestet wurden, ein Kirchenkonzert in Kupferzell-Eschental am Sonntag, 1. März 2020, besucht haben. Sollten weitere Konzertgäste Krankheitssymptome aufweisen, empfiehlt die Kreisverwaltung dringend telefonisch mit dem Hausarzt Kontakt aufzunehmen.

Insgesamt sind damit 16 Coronavirus-Fälle im Hohenlohekreis nachgewiesen (Stand 12.03.2020, 19 Uhr).

Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes wird das Landratsamt Hohenlohekreis in Fällen von Coronavirus-Infektionen keine weiteren Informationen zu persönlichen Daten Betroffener bekanntgeben.

Das Landratsamt arbeitet weiterhin auf Hochtouren, die Verbreitung des Virus so lange es geht zu verlangsamen. Die betroffenen Fälle sind alle versorgt. Die Kontaktpersonen werden schnellstmöglich ermittelt, um weitere Infektionsketten zu unterbrechen.

Schulschließungen

Vorsorglicher Unterrichtsausfall an folgenden Schulen:

Auf Grund von begründeten Verdachtsfällen ist es notwendig, in weiteren Schulen im Hohenlohekreis die  Schüler vorsorglich vom Unterricht freizustellen. Dies erfolgt zunächst für Freitag, 13. März 2020.
Betroffen sind das Hohenlohe-Gymnasium Öhringen (Gesamter Schulbetrieb) und die Schillerschule Öhringen (Gesamter Schulbetrieb).

Weiterhin bleiben das Ganerben-Gymnasium Künzelsau (Gesamter Schulbetrieb), die Reinhold-Würth-Schule Grundschule Gaisbach (Gesamter Schulbetrieb) und die Freie Schule Anne-Sophie Künzelsau (Gesamter Schulbetrieb) und der Kindergarten Heuberg am Freitag, 13. März 2020, vorsorglich geschlossen, bis die Untersuchungsergebnisse der Betroffenen vorliegen.

Aktuelle Abstrichstelle im Hohenlohekreis

Eine zentrale Abstrichstelle befindet sich in den Räumen des Gesundheitsamtes in Künzelsau. In der zentralen Abstrichstelle werden gebündelt Abstriche genommen und im Labor ausgewertet.

Weiterhin gilt:
Abstriche werden nur bei begründeten Verdachtsfällen vorgenommen, die sich telefonisch über den Hausarzt angemeldet und einen Termin erhalten haben.

Bürger-Info-Telefone

Für alle Fragen zum Coronavirus ist das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises werktags von
8 bis 18 Uhr sowie am Wochenende von 9 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 07940 18-888 zu erreichen. Außerhalb dieser Zeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet, der auf die dann zuständigen Stellen verweist.

Des Weiteren können sich Bürger täglich zwischen 9 und 18 Uhr unter der Telefonnummer 0711 904-39555 an eine eigens eingerichtete Hotline des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg wenden.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises




Künzelsau/Corona: Mitternachtsshopping abgesagt

Die Werbegemeinschaft Künzelsau reagiert vorsorglich auf die Ausbreitung des Coronavirus und sagt daher das für Freitag, den 13. März 2020, geplante Mitternachtsshopping ab. Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung der Werbegemeinschaft hervor. „Die Werbegemeinschaft bedauert die Entwicklung sehr. Die Geschäfte der Werbegemeinschaft sind aber dennoch regulär geöffnet“, so Christoph Bobrich von der Werbegemeinschaft.

 




Ba-Wü-Kultusministerin Eisenmann: „Ich kann flächendeckende Schulschließungen nicht ausschließen“

Auf der Kultusministerkonferenz in Berlin am heutigen Donnerstag, den 12. März 2020, anlässlich des Coronavirus‘ sagte die baden-württembergische Bildungsministerin Dr. Susanne Eisenmann, dass sie „flächendeckende Schulschließungen nicht mehr ausschließen kann“. Von diesen Schließungen wären dann auch die Kitas betroffen. Zwar sei es „noch kein Szenario, das eingetreten ist“. Aber die Entwicklung sei ein so dynamischer Prozess, dass man „definitiv nichts ausschließen“ könne. Kurz: Alles ist möglich.

Hier geht es zum Video von der Pressekonferenz, bereitgestellt von Phoenix auf YouTube:  https://www.youtube.com/watch?v=FIPcYRrzlM8

Diese einheitlichen Schulschließungen seien jedoch nicht zu unterschätzen, gehen sie doch einher mit einer „starken Reduzierung des öffentlichen Lebens“. Auch die starken Konsequenzen für die Wirtschaft seien dabei nicht zu unterschätzen und „eine Herausforderung“. Alles stehe jedoch letzten Endes unter der Prämisse: „Wie können wir den Prozess der Ausbreitung verlangsamen?“

Die 16 Bundesländer in Deutschland handeln dabei in enger Absprache untereinander, so Eisenmann und versichert: „Wir sind handlungsfähig.“

Die Regierung in Baden-Württemberg trifft sich am morgigen Freitag zu einer Sondersitzung des Kabinetts, so Eisenmann. Generell, so die Vertreter der Kultusministerkonferenz, würde in enger Abstimmung nach den Empfehlungen der Experten des Robert-Koch-Instituts gehandelt werden. Heute Abend will die Bundesregierung mit dem Robert-Koch-Institut in einen engeren Austausch treten. Aus diesen Gespräch könnten bereits die ersten Schulschließungen hervorgehen.

„Flächendeckende Schulschließungen“ könne dabei bedeuten, dass es für bestimmte Regionen, für einzelne Bundesländer oder für ganz Deutschland Schulschließungen gibt. Derzeit entscheiden die Gesundheitsämter vor Ort für die einzelnen Schulen.

Unterrichtsausfälle oder Schulschließungen im Zuge des Coronavirus‘ veröffentlicht das Landratsamt des Hohenlohekreises auf http://www.hohenlohekreis.de

Dr. Susanne Eisenmann äussert sich bei der Kultusministerkonferenz zu den Auswirkungen hinsichtlich der Verbreitung des Coronavirus‘. Quelle: Screenshot/YouTube/Video Phoenix von der Pressekonferenz

 

 




B19/Kupferzell/Belzhag: Unfallflucht an Ampel

Auf etwa 8.000 Euro beläuft sich der Schaden eines Unfalls vom Mittwochmorgen, den 11. März 2020, gegen 10 Uhr, bei Kupferzell. Eine 31-jährige war mit ihrem BMW auf der B19 unterwegs und fuhr an einer Kreuzung zwischen Kupferzell und Belzhag wohl über eine rote Ampel. Im Kreuzungsbereich stieß sie mit dem Toyota einer 58-Jährigen zusammen. Die 31-Jährige fuhr weiter, ohne anzuhalten. Durch aufmerksame Zeugen konnte das Kennzeichen des BMW und letztendlich die Fahrerin ermittelt werden.
Die Frau muss nun mit einer Anzeige wegen Unfallflucht rechnen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn




Mulfingen: Auto kracht bei Unfall in Hauseingang – fünf Jugendliche verletzt

Fünf Jugendliche sind bei einem Autounfall in Mulfingen im Hohenlohekreis verletzt worden. Ein 18-Jähriger ist ersten Erkenntnissen zufolge am Mittwochabend, den 11. März 2020, zu schnell mit seinem Wagen in eine Straße eingebogen, teilte die Polizei mit. Das Fahrzeug schleuderte gegen einen Hauseingang.

Zwei 16-Jährige, ein Teenager im Alter von 13 Jahren, eine 15-Jährige und der Fahrer selbst wurden dabei verletzt. Die 15-Jährige erlitt schwere Verletzungen. Sie wurden zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

 




Mulfingen: Neuer Mann in der Geschäftsführung

Die ebm-papst-Gruppe in Mulfingen beruft laut einer aktuellen Pressemitteilung Johannes Pfeffer in die Geschäftsführung. Der 52-Jährige war bisher Sprecher der Geschäftsführung der Tochtergesellschaft ebm-papst St. Georgen GmbH & Co.KG. In seiner neuen Funktion wird er unter anderem diverse Geschäftsfelder des Technologiespezialisten von Ventilatoren und Motoren führen und strategisch weiterentwickeln. Mit der Berufung von Johannes Pfeffer wird Raymond Engelbrecht die Führung von ebm-papst St. Georgen alleine übernehmen. 

Starke Führungspersönlichkeit

Stefan Brandl, Vorsitzender der Geschäftsführung, in der Mitteilung:  „Mit Johannes Pfeffer gewinnen wir eine starke Führungspersönlichkeit für die Gruppengeschäftsführung. Er wird eine wichtige Funktion bei der Erreichung unserer Wachstumsziele und der zukünftigen Unternehmensausrichtung einnehmen. Herr Pfeffer hat für den Standort St. Georgen gemeinsam mit Herrn Engelbrecht hervorragende Arbeit geleistet und die Tochtergesellschaft unter anderem mit Werken in Lauf und Herbolzheim, zukunftsweisend auf die Erfolgspur zurückgeführt.” Auch Dr. Ludger Laufenberg, Vorsitzender des ebm-papst Beirats, dankt Johannes Pfeffer im Namen des Beirats „für seine erfolgreiche Arbeit bei ebm-papst St. Georgen und begrüßt seine Berufung in die Gruppengeschäftsführung. Wir wünschen ihm für seine richtungsweisenden Aufgaben auf Gruppenebene viel Erfolg.“

Seit 2018 Sprecher der Geschäftsführung in St. Georgen

Johannes Pfeffer Johannes Pfeffer studierte Physik an der Eberhard Karls Universität in Tübingen. Seine berufliche Laufbahn begann er 1994 beim IT- und Messtechnikspezialisten Hewlett Packard. Von 1999 bis 2009 war der Diplom-Physiker mit MBA Abschluss der Steinbeis Hochschule für Unternehmensführung in Stuttgart in verschiedenen Führungspositionen beim Automobilzulieferer Behr tätig.  Von 2009 bis 2017 verantwortete Johannes Pfeffer als Geschäftsführer des US-amerikanischen Automatisierungsspezialisten Belden den Bereich Automation & Control. Ab 2018 war Pfeffer Sprecher der Geschäftsführung bei ebm-papst St. Georgen und unter anderem für die Unternehmensbereiche Antriebstechnik und Automobil sowie funktional für Vertrieb, Geschäftsfeldentwicklung, Produktion und Entwicklung verantwortlich.

Quelle: Pressemitteilung von ebm-papst

https://www.gschwaetz.de/2020/03/11/krautheim-tsv-sucht-taenzer-innen/

 

https://www.gschwaetz.de/2020/03/11/corona-virus-zentrale-abstrichstelle-im-gesundheitsamt-kuenzelsau/

 




Corona: Schulen schließen, Kind zu Hause, wer zahlt den Ausfall? Krankenkasse sagt: Wir übernehmen die Kosten nicht

Immer mehr Schulen auch im Hohenlohekreis schließen wegen des Verdachts auf den Coronavirus. Doch was machen eigentlich die zahlreichen berufstätigen Eltern von mehreren hundert Schülern, um ihre Kinder in dieser Zeit adäquat zu betreuen? Eltern, die daraufhin nicht mehr zur Arbeit gehen können, sondern ihrer Betreuungspflicht nachkommen müssen, wissen derzeit häufig nicht: Wer bezahlt mir diesen Ausfall meiner Arbeit überhaupt? Schließlich hat nicht jeder im Rahmen seiner Tätigkeit die Möglichkeit, home office zu machen. Es gilt: Es gibt (noch) keine Patentlösung für den derzeitigen Ausnahmezustand in Deutschland.

Die Frankfurter Rundschau verweist in einem Artikel jedoch darauf, dass man, wenn das eigene Kind krank, die zehn Krankheitstage, die jedes gesetzlich versicherte Elternteil zur Betreuung eines kranken Kindes unter 12 Jahren hat, nutzen könne. https://www.fr.de/wissen/coronavirus-sars-cov-2-kita-schule-schliesst-geschlossen-infos-eltern-13562225.html

Fragt man bei den Servicehotlines der Krankenkassen nach, so verweist beispielsweise die Techniker Krankenkasse bei einer Anfrage eines Mitgliedes darauf, dass sie die Ausfalltage nicht bezahlen, da der Arbeitnehmer und auch das Kind nicht krank im eigentlichen Sinne ist. Wer auf den Kosten des Ausfalls sitzenbleibt, ist daher noch nicht geklärt.

Die Weltgesundheitsorganisation spricht mittlerweile von einer Pandemie https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-03/covid-19-coronavirus-infektionen-ausbreitung-live-blog

 




Erster Corona-Fall in Künzelsau & zwei weitere Fälle in der Gemeinde Kupferzell – Ganerben-Gymnasium & Anne-Sophie-Schule geschlossen

Coronavirus: Weitere bestätigte Fälle im Hohenlohekreis
Zentrales Abstrichzentrum wird in Belzhag vorbereitet

Am Mittwoch, 11.03.2020, sind drei weitere Fälle im Hohenlohekreis bestätigt worden. Zwei Personen wohnen in der Gemeinde Kupferzell, ein Fall betrifft die Stadt Künzelsau. Der Gesundheitszustand ist bei allen Fällen gut und sie befinden sich in häuslicher Isolation. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises vom 11. März 2020, hervor. Eine stationäre Aufnahme sei nach derzeitigem Stand nicht notwendig. Die weiteren Kontaktpersonen seien ebenfalls isoliert und werden nun getestet. Alle betroffenen Personen sowie auch die Kontaktpersonen werden vom Gesundheitsamt betreut.

Insgesamt sind damit neun Coronavirus-Fälle im Hohenlohekreis nachgewiesen (Stand 11.03.2020, 18 Uhr).

Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes wird das Landratsamt Hohenlohekreis in Fällen von Coronavirus-Infektionen keine weiteren Informationen zu persönlichen Daten Betroffener bekanntgeben.

Kindergarten Heuberg vorsorglich geschlossen

Aufgrund eines begründeten Verdachtsfalls muss der Betrieb im Kindergarten Heuberg ab Donnerstag, den 12. März 2020, bis mindestens Ende der Woche, Freitag, den 13. März 2020 eingestellt werden. Die Gemeinde Pfedelbach steht mit dem Gesundheitsamt in engem Kontakt. Die Eltern werden informiert.

Vorsorglicher Unterrichtsausfall an folgenden Schulen:

Aufgrund von begründeten Verdachtsfällen ist es notwendig, in weiteren Schulen im Hohenlohekreis die Schüler vorsorglich vom Unterricht freizustellen. Dies erfolgt zunächst bis Freitag, 13. März 2020.
Betroffen sind das Ganerben-Gymnasium Künzelsau (Gesamter Schulbetrieb, bis auf die Fachpraktische Prüfung Bildende Kunst – diese findet morgen statt), die Reinhold-Würth-Schule Grundschule Gaisbach (Gesamter Schulbetrieb) und die Freie Schule Anne-Sophie Künzelsau (Gesamter Schulbetrieb).

Kontaktpersonen & Symptome

„Oberste Priorität hat bei uns die Ermittlung der unmittelbaren Kontaktpersonen im Umfeld eines bestätigten Falles“, so Dr. Antje Haack-Erdmann, Leiterin des Gesundheitsamtes. „Personen im direkten Umfeld werden von uns gemeinsam mit den positiv bestätigen Personen ermittelt und anschließend treten wir mit diesen Personen in Kontakt.“
Ein Test erfolgt bei den Kontaktpersonen dann, wenn Symptome für eine COVID-19-Erkrankung auftreten. Eine Corona-Infektion äußert sich durch grippeähnliche Symptome, wie trockener Husten, Fieber, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Auch Atemprobleme, Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall sowie Schüttelfrost können auftreten.

„Nach einer Ansteckung kann es bis zu 14 Tage dauern, bis Symptome auftreten, im Durchschnitt beträgt die Inkubationszeit laut WHO fünf bis sechs Tage. Während der Inkubationszeit ist der Virus aber noch nicht nachweisbar. Das bedeutet, wenn wir „zu früh“ testen, kann das Ergebnis zu einer falschen Sicherheit führen“, erläutert Dr. Haack-Erdmann, warum es so wichtig ist, die Symptome zu beobachten und vorsorgliche Tests nicht sinnvoll sind.
Übertragen wird das Virus durch Tröpfcheninfektion, weshalb von hustenden und niesenden Personen eine viel höhere Ansteckungsgefahr ausgeht. „Von einem erhöhten Ansteckungsrisiko ist bei positiv getesteten Personen zwei bis drei Tage vor den ersten Symptomen auszugehen.“

Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Aufgrund der bisher ermittelten Übertragungswege und der relativ geringen Umweltstabilität von Coronaviren ist es nach derzeitigem Wissensstand unwahrscheinlich, dass importierte Waren wie importierte Lebensmittel oder Bedarfsgegenstände und Spielwaren, Werkzeuge, Computer, Kleidung oder Schuhe Quelle einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sein könnten.

Auf der Homepage des Hohenlohekreises http://www.hohenlohekreis.de befinden sich weitere Informationen, ob man als Kontaktperson in Quarantäne muss und wie man sich im Falle eines Verdachts verhält.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises

 

 




Aus „wirtschaftlichen Gründen“ schließt Dies & Das – Daniel Kurrle möchte nicht länger mit Online-Handel konkurieren

Früher seien die Kinder an der Hand der Großeltern hereinspaziert gekommen, haben sich umgeschaut, was es Neues und Schönes bei ihnen gibt, und die Kinder durften sich nach Herzenswunsch mit Überraschungsfaktor etwas aus dem Sortiment aussuchen, erinnert sich Daniel Kurrle, wenn man ihn nach den Gründen der Schließung des Künzelsauer Traditionsspielzeuggeschäftes Dies & Das fragt. Auch heute kommen noch Großeltern in sein Geschäft. Allerdings habe sich das Kaufverhalten im Zuge des Online-Handels geändert. Kunden bräuchten weniger Beratung als früher. Im Gegenteil. Manchmal habe Daniel Kurrle das Gefühl, dass die Kunden sich besser auskennen als er, was es Neues in der Spielzeugwelt gibt. Daniel Kurrle betont, dass er das geänderte Einkaufsverhalten akzeptiert und auch kein Problem mit dem Online-Handel habe, aber er selbst möchte nicht auf Online-Handel umsteigen beziehungsweise einsteigen.

Möchten nicht in den Online-Handel einsteigen

Ihm sind die Gespräche mit den Kunden wichtig, das persönliche Miteinander. Nun, nach 42 Jahren, hat sich der Geschäftsführer, der das Spielzeuggeschäft von seinen Eltern übernommen hat, dazu entschlossen, zuzumachen. „Wirtschaftliche Gründe“ seien es gewesen, die ihn zu diesem Schritt bewogen hätten, sagt er gegenüber GSCHWÄTZ-Autorin Elke Brand.

Dabei genießt das Dies & Das einen hervorragenden Ruf in Künzelsau. Auf hochwertiges Holzspielzeug spezialisiert befand sich der Laden zunächst in der Hauptstraße, ungefähr auf Höhe des  heutigen Würth-Cafés „Auszeit“. Dann folgte der Umzug in die Schlossgasse. Wann genau der letzte Tag für das Dies & Das ist, steht noch nicht fest. Ursprünglich sollte der Ausverkauf mit Rabatten von 30 Prozent noch bis Mai 2020 gehen. Aber bereits jetzt erinnert der Laden an die aktuell mancherorts leergekauften Einkaufsregale der Supermärkte im Zuge des Coronavirus‘.

Wertigkeit und Nachhaltigkeit

Ein Holzbulldog und ein Holzstammlader stehen noch in einem Regal. Diese Spielzeuge haben aber Nostalgiewert, denn Kurrles  haben mit eben diesen Dingen damals angefangen – zu einer Zeit, in der Plastikspielzeug der neue Renner war, wir schreiben das Jahr 1978, wollten die Kurrles ein Gegenzeichen für Tradition, Wertigkeit und Nachhaltigkeit setzen – alles Tugenden, die heute wieder groß in Mode sind.

„Es fällt uns nicht leicht, diesen schon länger vorhandenen Gedanken der Schließung in die Tat umzusetzen“, sagt Daniel Kurrle gegenüber GSCHWÄTZ. „Aber nach reiflicher Überlegungen steht dieser Entschluss nun endgültig fest.“ Etwas Wehmut sei schon dabei, aber die Zeiten hätten sich nun mal geändert „und wir möchten authentisch uns selbst gegenüber bleiben. Wir sind aber dankbar für die Zeit, die wir mit diesem Spielzeugladen erleben durften. Wir möchten uns bei all unseren Kunden ganz herzlich bedanken und wünschen ihnen eine gute Zeit.“

Die Räumlichkeiten stehen zu einer neuen Vermietung bereit. Weitere Informationen direkt vor Ort.

Text & Fotos // Elke Brand

Das Traditionsspielzeuggeschäft Dies & Das schließt. Foto: GSCHWÄTZ

Nach 42 Jahren ist Schluss. Foto: GSCHWÄTZ

30 Prozent auf alle Waren. Foto: GSCHWÄTZ

Ein Spielzeugladen weniger in Künzelsau. Foto: GSCHWÄTZ

Noch zu verkaufendes Spielzeug. Foto: GSCHWÄTZ

So schaut es derzeit noch im Dies & Das aus. Foto: GSCHWÄTZ




Forchtenberg: 12.000 Euro Schaden nach Unfall

Auf 12.000 Euro beläuft sich der Schaden eines Unfalls vom Dienstmorgen, den 10. März 2020, gegen 07.30 Uhr, in Forchtenberg. Eine 58-jährige Corsa-Fahrerin missachtete offensichtlich auf der Ernsbacher Straße die Vorfahrt eines 35-Jährigen, der mit seinem BMW auf der Öhringer Straße in Richtung Waldfeld fuhr. Bei Starkregen kollidierten die Fahrzeuge in der Einmündung der Ernsbacher Straße in die Öhringer Straße. Beide Fahrer blieben glücklicherweise unverletzt. Der BMW musste abgeschleppt werden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn