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Corona: GSCHWÄTZ schließt vorübergehend die Redaktion und bittet die Bürger: „Schützen Sie sich und bleiben Sie zu Hause“

Im Zuge der Ausbreitung des Coronavirus‘ haben wir beschlossen, unsere Redaktion für unsere Kunden vorübergehend zu schließen. Wir arbeiten jedoch weiter vor Ort und infomieren Sie täglich über Neuigkeiten aus dem Hohenlohekreis, der Region und natürlich auch über die Entwicklungen hinsichtlich der Pandemie, insbesondere dahingehend, wie es vor Ort ausschaut und weitergeht.

Bei Fragen und Anregungen können Sie uns von Montag bis Freitag vormittags von 09 bis 12 Uhr erreichen unter der Telefonnummer: 07940/93 555 7 oder gerne jederzeit auch via E-Mail: 07940/93 555 7.

Passen Sie auf sich auf

Wir möchten Sie an dieser Stelle bitten, die Hinweise zum Schutz Ihrer eigenen Gesundheit zu beachten und eine freiwillige häusliche Quarantäne anzustreben, um eine Ansteckung mit dem Coronavirus zu vermeiden. GSCHWÄTZ-Chefredakteurin Dr. Sandra Hartmann: „Das ist derzeit für alle Menschen keine einfache Situation. Manche müssen noch zur Arbeit gehen, obwohl sie es aus Angst vor einer Ansteckung nicht mehr wollen. Andere dürfen nicht mehr, obwohl sie noch wollen. Es kommen Existenzängste hinzu. Manche fragen sich, wie sie über so viele Wochen ihre Kinder zu Hause adäquat betreuen sollen, die eigentlich viel lieber mit ihren Freunden spielen oder die Großeltern besuchen wollen. Aber bedenken Sie auch: Nur 14 Tage in freiwilliger häuslicher Quarantäne, ohne weitere soziale Kontakte und Sie können davon ausgehen, wenn Sie in dieser Zeit symptomfrei bleiben, dass Sie und Ihre Familie gesund sind. Wäre das nicht auch ein beruhigendes Gefühl? Und was sind schon 14 Tage? Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund.“

Wenn jeder einen Schritt zurück macht, erreichen wir viel.

 

 




Corona/Hohenlohe: 16 weitere Fälle bestätigt – Gesamt bestätigt: 167 Fälle – 150 Anmeldungen bei Drive-In-Abstrichstelle

Am Mittwoch, den 18. März 2020, sind 16 weitere Fälle im Hohenlohekreis bestätigt worden. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises hervor. Insgesamt sind damit 167 Coronavirus-Fälle im Hohenlohekreis nachgewiesen (Stand 18.03.2020, 19 Uhr).

Nachbarschaftshilfe

Landrat Dr. Matthias Neth begrüßt die Solidarität, die in dieser schwierigen Situation im Kreis gelebt wird: „Es ist vorbildlich, wie die Hohenloher  Bürger sich gegenseitig helfen. Halten Sie bei der Nachbarschaftshilfe jedoch unbedingt den notwendigen Abstand, insbesondere zu Personen aus Risikogruppen. Dies gilt insbesondere auch bei der Übergabe von Einkäufen.“

Maßnahmenpaket des Hohenlohekreises

Zum Schutz der Bevölkerung hat der Hohenlohekreis bereits am Wochenende ein Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht. Dieses wurde heute um eine weitere Allgemeinverfügung ergänzt, welche Regelungen zur Arbeitszeit, wie beispielsweise zur Beschäftigung an Sonn- und Feiertagen, beinhaltet.

Die Allgemeinverfügung sowie weitere Informationen zum Thema Coronavirus sind über http://www.hohenlohekreis.de abrufbar.

Zentrale Abstrichstelle im Hohenlohekreis

Seit Montag, 16. März 2020, gibt es eine Drive-in-Abstrichstelle in Belzhag. Abstriche werden nur bei begründeten Verdachtsfällen vorgenommen, die sich telefonisch über den Hausarzt angemeldet und um einen Termin erhalten haben. Am Mittwoch, de 19. März 2020, gab es hierfür zirka 150 Anmeldungen.

Bürger-Info-Telefone

Für alle Fragen zum Coronavirus ist das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises werktags von 8 bis 18 Uhr sowie am Wochenende von 9 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 07940 18-888 zu erreichen. Außerhalb dieser Zeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet. Heute hat das Bürger-Info-Telefon 261 Anrufe entgegengenommen.




Öhringen: Unfall mit einem Schwerverletzten auf der A6

In der Nacht von Dienstag, den 17. März 2020,  auf Mittwoch, den 18. März 2020, kam es laut einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn auf der A6 zwischen den Ausfahrten Öhringen und Bretzfeld auf der Gemarkung der Gemeinde Öhringen zu einem Verkehrsunfall mit einem Schwerverletzten. Aus bislang unbekannter Ursache prallte ein Fiat auf einen vorausfahrenden Lastwagen. Nach dem Aufprall kam der Pkw rechts von der Straße ab und blieb erst einige Meter weiter an einem Baum stehen. Der 26-Jährige wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Der Fahrer des Lkw blieb bei dem Unfall unverletzt. Insgesamt entstand bei dem Unfall ein Sachschaden in Höhe von 25.000 Euro. Die Autobahn musste für die Unfallaufnahme kurzzeitig gesperrt werden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn

 




Krautheim: Müll in den Weinbergen

Am Montag, den 16. März 2020, wurde vormittags in Krautheim Müll im Naturschutzgebiet im Gewann Boxberg entdeckt. Eine Bürgerin hatte den illegal entsorgten Müll gefunden und den Ortsvorsteher informiert. Dieser wiederum setzte sich mit der Polizei in Verbindung.

Die Ermittlungen nach den Tatverdächtigen verliefen kurz und unkompliziert. Diese haben nämlich zusammen mit dem Müll auch mehrere Briefe mit ihrer Adresse entsorgt. Ermittelt werden konnte eine 24-Jährige, die nun mit einer Anzeige wegen unerlaubter Müllablagerung rechnen muss.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 17.03.3030

 




Hohenlohe: 1. Todesfall & 97 weitere bestätigte Infizierte – Häusliche Quarantäne ab sofort bei Verdachtsfällen Pflicht

Am Dienstag, den 17. März 2020 sind 97 weitere Fälle im Hohenlohekreis bestätigt worden. Insgesamt sind damit 151 Coronavirus-Fälle im Hohenlohekreis nachgewiesen (Stand 17.03.2020, 18 Uhr). Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises hervor. Das Diak Klinikum Schwäbisch Hall teilte mittlerweile mit, dass ein hochbetagter Patient mit Vorerkrankungen aus dem Hohenlohekreis an einer nachgewiesenen COVID-19-Infektion verstorben ist. Der dort stationär behandelte Patient gehörte aufgrund seiner Vorerkrankungen zu den Hochrisiko-Patienten.

Maßnahmenpaket des Hohenlohekreises

Zum Schutz der Bevölkerung hat der Hohenlohekreis bereits am Wochenende ein Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht. Dies beinhaltet eine Allgemeinverfügung zu Versammlungen und Veranstaltungen sowie eine Allgemeinverfügung zum Schutz von Einrichtungen.

Wer Symptome zeigt, muss sich zu Hause isolieren

Heute wurde eine weitere Allgemeinverfügung erlassen. Diese regelt, welche Personen sich wie lange häuslich absondern müssen. Wer Symptome zeigt und zudem entweder Kontakt zu einer nachgewiesenen Person hatte oder sich in einem Risikogebiet aufgehalten hat, muss sich bis zur Mitteilung des Testergebnisses isolieren. Wenn eine Coronavirus-Infektion nachgewiesen ist, ist die häusliche Isolation ab dem Tag der Probenentnahme für die Dauer von 14 Tagen einzuhalten. Dabei handelt es sich um eine behördliche Anordnung, der unbedingt Folge zu leisten ist. Städte und Gemeinden verschicken jetzt also keine Bescheide mehr direkt an die Betroffenen.

Kreistagssitzung

Die Behördenleitung hat entschieden, die Kreistagssitzung am 30. März 2020 abzusagen.

189 Anmeldungen bei zentraler Abstrichstelle im Hohenlohekreis

Seit Montag, 16. März 2020, gibt es eine Drive-in-Abstrichstelle in Belzhag. Abstriche werden nur bei begründeten Verdachtsfällen vorgenommen, die sich telefonisch über den Hausarzt angemeldet und einen Termin erhalten haben. Am heutigen Dienstag gab es hierfür 189 Anmeldungen.

Bürger-Info-Telefone

Für alle Fragen zum Coronavirus ist das Gesundheitsamt des Hohenlohekreises werktags von 8 bis 18 Uhr sowie am Wochenende von 9 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 07940 18-888 zu erreichen. Außerhalb dieser Zeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet. Heute hat das Bürger-Info-Telefon 349 Anrufe entgegengenommen.
Des Weiteren können sich Bürger täglich zwischen 9 und 18 Uhr unter der Telefonnummer 0711 904-39555 an eine eigens eingerichtete Hotline des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg wenden.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises.




„Dramatische Auswirkungen“ Landrat Neth wendet sich mit Videobotschaft an Bevölkerung

Dr. Matthias Neth, Landrat des Hohenlohekreises, wendet sich angesichts der rasanten Verbreitung des Coronavirus‘ an die Bevölkerung. „Die Corona-Pandemie hat dramatische Auswirkungen auf uns alle. Ich appelliere an Sie: Unterstützen Sie vor allem die, die von Corona am meisten gefährdet sind: die Alten und die Schwachen. Bieten Sie Ihnen Hilfestellung an, beispielsweise dadurch dass sie für sie einkaufen.“ Es gehe darum, die Sozialkontakte so gut es geht herunterzufahren. „Wir müssen die Ausbreitung des Virus‘ zu verlangsamen. Zeigen Sie: ,Wir Hohenloher halten zusammen.‘ Gemeinsam werden wir diese Krise lösen.“ Das erfordere eine „gewisse Disziplin von uns allen“, sagt Neth. „Aber wenn wir zeigen: Wir halten zusammen, auch in der Not, haben wir eine gute Chance, dieses Virus zu bekämpfen.“ Zu guter Letzt dankt der Landrat allen Menschen für diese Unterstützung, den Zusammenhalt, insbesondere dankt er der Polizei, der Feuerwehr, dem THW, dem Rettungsdienst, dem Personal in den Krankenhäusern und der Pflege. https://www.youtube.com/watch?v=T1r49zPMfKQ&feature=youtu.be

Screenshot des Video von Landrat Dr. Matthis Neth zur Corona-Lage, veröffentlicht am 17. März 2020.

 

 




„Jede 5. Infektion werde schwer verlaufen“ – Auch Kinder & jüngere Menschen betroffen – Arzt: „Es ist wie ertrinken, nur langsamer“

Das Robert-Koch-Institut hat nun seine Warnung hinsichtlich einer Corona-Infektion in Deutschland von „mäßig“ auf „hoch“ verändert. Das geht aus mehreren Medien hervor. Unter anderem die Welt berichtet darüber und verweist in ihrem Artikel darauf, dass es vermehrt Reaktionen aus Krankenhäusern gäbe, die schwere Krankheitsverläufe melden. So werde  jede fünfte Infektion schwer verlaufen. https://www.welt.de/vermischtes/article206602111/Coronavirus-in-Deutschland-RKI-setzt-Risikoeinschaetzung-auf-hoch.html

Zuvor hatten bereits diverse italienische Ärzte in YouTube-Videos und Artikeln Deutschland gewarnt, dass die Pandemie nicht nur ältere und chronisch Kranke treffe, sondern auch Kinder und jüngere Menschen, die letzten Endes mit Atemnot in den Krankenhäusern lägen, während es zu wenig Beatmungsgeräte gibt. Deutschland hat erst kürzlich 10.000 Beatmungsgeräte geordert. Ob das reicht für die vielen Fälle, die laut Experten auch in Deutschland kommen sollen. Ein Arzt in Italien berichtete vor kurzem dem Nachrichtenmagazin ,Die Welt‘, dass „die Coronapatienten „spüren, wenn sie sterben. Es ist wie ertrinken. Nur langsamer.“

Mehr Informationen:

https://www.welt.de/vermischtes/article206551433/Coronavirus-in-Italien-Aerzte-berichten-aus-den-Krankenhaeusern.html

https://www.tagesschau.de/ausland/corona-italien-kliniken-101.html

https://www.derwesten.de/panorama/vermischtes/coronavirus-corona-symptome-faelle-arzt-krankenhaus-aeltere-menschen-gefahr-id228687263.html

 

 

 

 




Spätere Sperrmüllabholung, Papiereinsammlungen eingestellt, vorerst keine Ausgabe grüner Tonnen

In einer aktuellen Pressemitteilung verweist die Abfallwirtschaft des Hohenlohekreises auf Änderungen in vielen Bereichen der Abfallwirtschaft im Zuge der Corona-Krise.

Hohenlohekreis: Die Abfuhr der Restmülltonnen, Grünen Tonnen und der BETtys ist im Hohenlohekreis weiterhin gemäß Abfuhrzeiten im Abfallkalender gewährleistet. Um diesen Dienst aufrechterhalten zu können, müssen Fahrer unter anderem aus dem Sperrmüllbereich, für diese Hausmüll-Touren abgestellt werden. Aus diesem Grund kommt es bei der Sperrmüllabholung in den nächsten Wochen zu Verzögerungen. Bereits vereinbarte Termine können voraussichtlich eingehalten werden. Eine Selbstanlieferung von Sperrmüll ist mit der AWH-Servicekarte aktuell noch auf dem Wertstoffhof Stäffelesrain bei Kupferzell-Beltersrot und bei der Arbeitsinitiative Hohenlohekreis-AIH in Neuenstein möglich. Die Öffnungszeiten stehen auf der Homepage der Abfallwirtschaft, in der Abfall-App und im Abfallkalender. „Es soll jeder Einzelne überprüfen, ob eine Entsorgung von Sperrmüll in den kommenden Wochen unbedingt nötig ist“, bittet Sebastian Damm, Geschäftsführer der Abfallwirtschaft.

Die Säcke, für die zusätzliche Entsorgung von Restmüll mit dem Abfallwirtschafts-Logo, können aktuell weder bei den Rathäusern noch bei der Abfallwirtschaft erworben werden. „Bei zusätzlichem Anfall von Restmüll die Tonne einfach ein weiteres Mal rausstellen, über den Chip wird die zusätzliche Leerung registriert“, rät Silvia Fritsch, Betriebsleiterin der Abfallwirtschaft. Sollte dies nicht möglich sein, bitte bei der Service-Hotline der Abfallwirtschaft melden.

Weitere Änderungen gibt es im Bereich der Ausgabe der Grünen Tonnen für Neuzuzüge. Diese können bis einschließlich 18. April 2020 nicht erfolgen. „Wer keine Grüne Tonne aktuell zur Verfügung hat, soll Leichtverpackungen in Säcken und Papier in Kartons zur Abfuhr bereitstellen“, so Fritsch. Die Farbe der Säcke spiele dabei keine Rolle.

Die Papiersammlungen der Vereine und Flurputzaktionen in den Gemeinden sind ebenfalls bis einschließlich 18. April 2020 eingestellt. Ob es hierfür Ersatztermine geben wird, steht zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht fest.

Die Bauschuttannahme bei den Firmen Engelhardt in Künzelsau-Nitzenhausen und bmk Steinbruchbetrieb in Öhringen-Unterohrn ist weiterhin möglich. Die Gemeinde Pfedelbach schließt die Erddeponie und die Bauschuttannahme ab Freitag, 20.03.2020.

Die Grüngutplätze im Hohenlohekreis haben bis auf Weiteres geöffnet.

Die Abfallwirtschaft in Künzelsau ist ebenfalls für den Publikumsverkehr geschlossen. Bürger, die ein persönliches Anliegen haben, müssen sich vorab telefonisch unter der Service-Hotline 07940 18555 anmelden. Barzahlungen können nach telefonischer Voranmeldung dienstags und donnerstags getätigt werden.

Die Abfallwirtschaft trifft diese Maßnahmen, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen und die Verbreitung des Corona-Virus weiter einzudämmen. Die Abfall-App ist stets aktuell und informiert über alle anstehenden Veränderungen rund um das Thema Abfall. Sie steht in den gängigen App-Stores unter dem Namen „Abfallinfo HOK“ kostenlos zum Download zur Verfügung

Weitere Informationen auf der Homepage der Abfallwirtschaft http://www.abfallwirtschaft-hohenlohekreis.de




Neuenstein: Mann verstirbt auf Supermarkt-Parkplatz

Am gestrigen Montag, den 16. März 2020, verstarb am Nachmittag völlig unvermittelt ein Mann auf dem Parkplatz eines Supermarktes. Augenzeugen berichten gegenüber GSCHWÄTZ, dass der Mann wohl um die 60 Jahre alt gewesen sei und noch vorher eingekauft hatte, bevor er auf dem Parkplatz einfach frontal umgefallen sei. Der Rettungsdienst konnte lediglich noch en Tod des Mannes feststellen. Auch die Polizei war vor Ort. Woran der Mann gestorben ist, ist nicht bekannt.




Geflügelpest in Hohenlohe – Aufhebung der Sperrmaßnahmen

Die infolge des Ausbruchs der Geflügelpest am Freitag, den 07. Februar 2020, in einem kleinen Geflügelbestand in Bretzfeld durch Allgemeinverfügung des Hohenlohekreises angeordneten Sperrmaßnahmen in den Restriktionszonen wurden laut einer Pressemitteilung am Sonntag, den 15. März 2020 aufgehoben. Nach Sperrung des Ausbruchsbetriebes und Einrichtung eines Sperrbezirkes sowie eines Beobachtungsgebietes hat das Veterinäramt des Hohenlohekreises die EU-rechtlich erforderlichen Maßnahmen abschließend durchgeführt. Dazu gehörten unter anderem umfassende Reinigung-, Entwesungs- und Desinfektionsmaßnahmen im Ausbruchsbetrieb, die amtlich überprüft und anschließend abgenommen wurden.

Alle Proben negativ

Zudem wurden in den Restriktionszonen insgesamt 107 geflügelhaltende Betriebe amtstierärztlich überprüft. Es handelt sich dabei um sämtliche 60 Betriebe im Sperrbezirk und die sogenannten gewerbsmäßigen 47 Geflügelhalter im Beobachtungsgebiet. Insgesamt wurden mehr als 1000 Proben – auch aus dem Wildvogelbereich – im Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Stuttgart auf das AI-Virus getestet. Bis auf den Ausbruchsbestand waren alle negativ.

Amtshilfe durch andere Veterinärämter

Diese Kontrollaufgabe konnte nur mit der unkomplizierten Unterstützung durch andere Veterinärämter in dieser kurzen Zeit geleistet werden. So bedankt sich der Leiter des Veterinäramtes Hohenlohekreis, Dr. Thomas Pfisterer, in der Mitteilung ausdrücklich für diese Amtshilfe. „Ohne die Kollegen aus den Landkreisen Heidenheim, Göppingen, Ludwigsburg und Bad Mergentheim wäre die Aufgabe in der zur Verfügung stehenden Zeit nicht zu bewältigen gewesen. Ich danke deshalb den entsendenden Ämtern sehr herzlich für die fachkundige, unkomplizierte und sehr kurzfristige Unterstützung.“

Früheste Frist

Unter dem Strich konnten die Sperrmaßnahmen innerhalb der rechtlich vorgegebenen frühesten Frist aufgehoben werden. „Dies ist nur durch den großartigen Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möglich gewesen“, so Dr. Thomas Pfisterer.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamts Hohenlohekreis