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Würth baut prägendes Gebäude für den Künzelsauer Stadteingang

Am 30. März 2021 stimmte der Künzelsauer Gemeinderat den Plänen der Firma Würth zu, ein neues Gebäude in direkter Nachbarschaft zum Verwaltungsgebäude in Gaisbach zu errichten (GSCHWÄTZ berichtete). Bis zu 50 Meter Höhe waren damals angedacht, „gute Architektur“ erwartete der Gemeinderat vom Bauherrn, denn das Gebäude wird den Blick auf den Stadteingang, von der Autobahn kommend, prägen.

Ergebnis des Architekturwettbewerbs

Jetzt präsentierte Würth das Ergebnis eines Architektenwettbewerbs für dieses Gebäude. Entstehen wird ein Ensemble mit einem prägenden Hochhaus, das die genehmigten Maximalmaße bei Weitem nicht ausreizt, den Stadteingang damit nicht erdrückt, aber trotzdem die Silhouette des Stadteingangs markant verändern wird.
Würth teilt dazu in einer Pressemitteilung mit:

Der Gewinner des internationalen Architektenwettbewerbs für das geplante Büro- und Verwaltungsgebäude der Adolf Würth GmbH & Co. KG in Künzelsau-Gaisbach steht fest: Die Jury unter dem Vorsitz von Architekt Wolfgang Riehle wählte am Donnerstag, 25. November 2021, den Entwurf von ORANGE BLU building solutions aus Stuttgart mit ihrem Hochhaus als „Skulptur der Nachhaltigkeit“ aus insgesamt zwölf eingereichten Arbeiten aus. Den zweiten Platz erlangten Gabriele Schneider Architekten aus Stuttgart, der dritte Platz ging an das Architekturbüro Heinle, Wischer und Partner Freie Architekten ebenfalls aus Stuttgart. Die Architekturbüros BLAUWERK Architekten GmbH aus München und Sacker Architekten GmbH aus Freiburg erhielten jeweils eine Anerkennung.


Visualisierung Hochhaus © ORANGE BLU building solutions

44 Meter hoher Holz-Hybrid-Bau geplant

„Der anspruchsvolle Entwurf von ORANGE BLU mit seinem 44m hohen Holz-Hybridbau hält gebührend Abstand zu dem Baubestand und fügt sich aus städtebaulicher Sicht mühelos und elegant in die Gesamtanlage ein. Die hybride Holzbauweise des Büroturms überzeugt hinsichtlich der materialgerechten Nutzung und die gestapelten und verschobenen Kuben aus tragendem Holzfachwerk stellen einen interessanten Beitrag zum Thema „Bauen mit Holz“ dar. Die sichtbare Verwendung von Holz im Inneren lassen eine hohe räumliche Atmosphäre erwarten“, heißt es in der Begründung des Preisgerichtes.

Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth, Vorsitzender des Stiftungsaufsichtsrats der Würth-Gruppe, Bettina Würth, Vorsitzende des Beirats der Würth-Gruppe, Bernd Herrmann, Mitglied der Konzernführung der Würth-Gruppe, C. Sylvia Weber, Geschäftsbereichsleiterin Kunst und Kultur der Würth-Gruppe, Norbert Heckmann, Sprecher der Geschäftsleitung der Adolf Würth GmbH & Co. KG und Stefan Neumann, Bürgermeister der Stadt Künzelsau waren als Sachpreisrichter anwesend.

Für die Planung und Realisierung dieses Bauvorhabens hatte die Adolf Würth GmbH & Co. KG im Juli 2021 einen internationalen Realisierungswettbewerb ausgelobt. Zwölf renommierte regionale, nationale und internationale Architekturbüros haben sich unter der Einbindung von Landschaftsarchitekten als Mitverfasser am Wettbewerb beteiligt.

Neues Verwaltungsgebäude

In unmittelbarer Nähe zur Hauptverwaltung der Adolf Würth GmbH & Co. KG soll ein neues Büro- und Verwaltungsgebäude mit Hochhaus entstehen, das rund 375 Arbeitsplätze bietet. Zudem sieht das Bauvorhaben eine Aufwertung der Außenanlagen, insbesondere der Reinhold-Würth-Straße, vor. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich 2024 aufgenommen.

Der Neubau ist auf der einen Seite ein klares Bekenntnis des Unternehmens zur weiteren Standortentwicklung in Hohenlohe und spricht auf der anderen Seite gleichzeitig für das weitere Wachstum des Mutterunternehmens der Würth-Gruppe.

 




21. Würth Open Air findet am 24. Juni 2022 statt

Das Würth Open Air geht am 24. Juni 2022 auf dem Gelände des Carmen Würth Forum in die 21. Runde. Auf dem Line-up stehen Silbermond und Wincent Weiss. Die Künstler waren bereits für das Konzert 2020 angekündigt – musste aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden.

Silbermond und Wincent Weiss

Mit neuen Songs präsentiert sich die Band Silbermond ihren Fans beim Open Air. Im Gepäck hat die Pop-Rock-Band aus Bautzen nicht nur die Hits aus ihrem aktuellen Album, sondern auch weitere Meilensteine ihres Schaffens wie „Das Beste“, „Symphonie“, „Irgendwas bleibt“ und „Leichtes Gepäck“. Die Besucher dürfen sich neben Silbermond auf Wincent Weiss freuen. Der deutsche Popsänger und Songwriter ist bekannt durch Hits wie „Unter meiner Haut“ und „Musik sein“. Im Mai veröffentlichte er sein neues Album „Vielleicht irgendwann“.

Kartenvorverkauf läuft

Einlass zum Konzert ist ab 17 Uhr, Beginn um 18 Uhr.
Die Karten sind im Vorverkauf ab Dienstag, 26. Oktober, 11 Uhr, unter www.kultur.wuerth.com, in den Museumshops in Gaisbach, unter www.eventim.de, bei den Eventim-VVK-Stellen oder telefonisch unter der Eventim-Tickethotline 01806 570070 erhältlich und kosten 59 Euro.

Pressemeldung Würth

Silbermond. Foto: Christoph Koch / Würth

Wincent Weiss. Foto: Christof Koch / Würth

 




Würth plant Erweiterung des „Campus Gaisbach“ – Hochhaus am Stadteingang?

In der Gemeinderatssitzung vom 30. März 2021 stellten Christoph Blessing und Moritz Stünzner, bei Würth verantwortlich für Immobilienprojekte, dem Gemeinderat ihre Pläne für eine Erweiterung des WÜRTH-Geländes in Gaisbach vor. Aufbauend auf der geplanten Entwicklung des Konzerns sei es dringend notwendig, Raum für neue Arbeitsplätze, aber auch für den Umzug aus behelfsmäßigen Gebäuden  zu schaffen.

Bis zu 50m hohes Gebäude geplant

Aus der Präsentation, abrufbar auf den Seiten der Stadtverwaltung Künzelsau (Link) geht hervor, dass man plant, ein größeres Gebäude direkt im westlichen Anschluß an das Verwaltungsgebäude A zu errichten: „In unmittelbarer Nähe zum ikonischen Verwaltungsgebäude A und dem zentralen Eingang soll hier ein Komplex entstehen, der die räumlichen Bedürfnisse an Arbeitsplätzen und die Unterbringung wichtiger Sondernutzungen mit der bedeutungsreichen Lage im Campus vereint.
Gleichzeitig soll die Reinhold Würth Straße als zentrale Achse des Campus gestärkt, verkehrsbefreit und zum qualitativ hochwertig und
einladenden Außenraum gestaltet werden.“

Höhenskizze des geplanten Gebäudes – Blick von Westen. Quelle: Präsentation WÜRTH / Sitzungsunterlagen

Bis zu 50m hoch könnte das Gebäude werden, zum Vergleich: Das Lagergebäude im Norden des Geländes ist etwa 36,5m hoch. Der Flächenverbrauch ist gering, da das Gelände bereits bebaut ist. Die Abstände zur Wohnbebauung seien, so die Präsentation, ausreichend, sodass keine größere Beeinträchtigung der Anwohner zu erwarten sei.

„ehrgeiziges Projekt“ mit „hochkarätiger Architektur“

Ein „ehrgeiziges Projekt“ sei dies, erläutert Blessing. Man habe für die Studie bereits 3 Architekturbüros einbezogen, deren Lösungen sehr ähnlich waren – ein Architektenwettbewerb soll folgen, denn man wolle wie üblich „hochkarätige Architektur“ errichten. „Dafür suchen wir den Dialog mit Ihnen, schloss Blessing seine Präsentation und bat um Zustimmung zu der notwendigen Änderung des bestehenden Bebauungsplans, „die uns eine gewisse Handlungssicherheit gibt.“

Skizze: Abstand des Gebäudes zur Wohnbebauung. Quelle: Präsentation WÜRTH / Sitzungsunterlagen

Anregungen in der Aussprache

Die schiere Höhe des geplanten Gebäudes stellte einige Gemeinderäte vor Probleme. Außerdem wurden Themen wie Parkdruck auf die umliegenden Wohngebiete, der Flächenverbrauch für zusätzliche Parkplätze und die Lichtverschmutzung angesprochen.

Blessing und Stünzner legten Wert darauf, dass man noch in einem sehr frühen Projektstadium sei, aber alle genannten Punkte im Rahmen des Architektenwettbewerbs einbezogen würden.

Einstimmig angenommen wurde der Antrag der Verwaltung „Die Entwicklungspläne der Firma Adolf Würth GmbH & Co. KG am Campus Gaisbach werden sehr begrüßt und die positive Begleitung der Stadt Künzelsau bei den erforderlichen Planungsprozessen (Bebauungsplanänderung usw.) wird zugesagt.“, unter der Voraussetzung, dass die protokollierten Punkte aus Gemeinde- und Ortschaftsrat in der weiteren Planung beachtet werden.

Text: Matthias Lauterer




Hohenlohekreis nicht mehr „Spitzenreiter“ bei der 7-Tage-Inzidenz

Nach dem rasanten Anstieg der 7-Tages-Inzidenz im Hohenlohekreis von rund 28 auf etwa 140 innerhalb weniger Tage, geht dieser Indikator seit einigen Tagen wieder zurück. Am Donnerstag, 18. Februar 2021, wurde ein Wert von 113,8 gemeldet, das Landesgesundheitsamt meldet am heutigen Freitag, 19. Februar 2021, bereits einen Wert von 100,3. Damit ist weiterhin ein nennenswerter Abwärtstrend zu verzeichnen.

Noch kein Abwärtstrend in Schwäbisch-Hall

Inzidenz Landkreis SHA, Screenshot 19. Februar 2021

Nur noch ein weiterer Landkreis in Baden-Württemberg meldet eine Inzidenz von mehr als 100, das ist der Landkreis Schwäbisch-Hall, den das LGA am 19. März 2021 mit einem Wert von 120,5 meldet und der seit ein paar Tagen höhere Werte als der Hohenlohekreis meldet. Ein Abwärtstrend ist im Kreis Schwäbisch-Hall allerdings noch nicht erkennbar.

Genau wie im Hohenlohekreis steht auch im Kreis Schwäbisch-Hall ein Industrieunternehmen im Mittelpunkt des Infektionsgeschehens: im Hohenlohekreis wird von etwa 40 Infektionen in einem Würth-Standort berichtet, im Kreis Schwäbisch-Hall ist der Hauptsitz von Kärcher in Obersontheim betroffen, hier ist von „mindestens 36 Mitarbeitern“ die Rede.

Hängen die beiden Infektionsherde miteinander zusammen?

Im Hohenlohekreis sind laut Auskunft von Dr. Antje Haack-Erdmann, Leiterin des Gesundheitsamtes in Künzelsau, insgesamt 3 Firmen betroffen, darunter auch ein Unternehmen, das in dem betroffenen Logistikzentrum von Würth tätig war. Ob die beiden Infektionsherde miteinander zusammenhängen, etwa durch dieses Subunternehmen, das möglicherweise in beiden Firmen gearbeitet hat, ist nicht bekannt.

Text: Matthias Lauterer

 




Reinhold, wenn wir dich nicht hätten…wie sähe Künzelsau dann wohl aus? Eine Hymne auf den Meister

Reinhold Würth, heute wirst du 85 Jahr.

Hast geschafft 70 Jahr ganz wunderbar.

Hast aus einem 2-Mann-Handwagen-Betrieb

gemacht ein Weltunternehmen mit Ehrgeiz, Effizienz und innerem Antrieb.

 

Dein offener Brief an deine Aussendienstler wird wohl bleiben unvergessen.

Getankt wird nicht innerhalb, sondern ausserhalb der Arbeitszeit, sonst kann man die Effizenz ja vergessen.

Bei der Kunst und bei Gedichten – da öffnet sich dein sonst so effizientes Herz.

Da bist du Mensch, da kannst du sein. Manche Gedichte, die du mit deiner Ehefrau Carmen liest, gehen dir durch Mark und Bein.

 

Mit Carmen führst Du eine Ehe schon über 60 Jahr.

Ihr pendelt euch gegenseitig aus, aber ganz einfach hattet ihr es im Leben sicher nicht – das ist wahr.

Persönliche Schicksalsschläge musstest ihr so manchen ertragen.

Aber ihr habt stets das Beste draus gemacht und habt versucht, den Sinn dahinter zu erfragen.

 

Ihr spendet, setzt euch ein für Menschen mit handicap.

Ohne euch hätt Künzelsau die halbe Innenstadt net.

Auch Gaisbach wäre vermutlich ein Fliegenschiss geblieben,

durch die Würth-Zentrale, das Carmen-Würth-Forum, das Museum und so viel mehr

wird sich das Zentrum des Hohenlohekreises irgendwann von Künzelsau nach Gaisbach verschieben.

 

Noch immer lässt du dich in deinem Unternehmen nicht stoßen vom Thron,

drei Sekretärinnen beschäftigst du noch – und die haben stets viel zu tun.

Was wird nur aus Würth, wenn Du nicht mehr bist?

Wer füllt diese große Lücke, wer kann es, wer ist so mit dem Unternehmen verbunden mit Herz und Seele und all seinem Tun?

Wir wissen: Du wirst es wissen. Vorsorge treffen. Denn Würth wird niemals ruhn.

 

Die Jugend von heute – denen gibst Du einen Rat: Mache, net schwätze,

schaffe, net im Bett de ganze Tag fletze.

So ist doch jeder seines eigenen Glückes Schmied,

wie uns ein großer Mann einst in einem Interview verriet.

 

Text: Dr. Sandra Hartmann

Video: Dr. Felix Kribus (Interview mit Reinhold Würth im November 2019)

2020 sorgte Reinholds Würth Yacht für Ärger bei dem ein oder anderen Touristen, der dadurch die Freiheitsstatue in New York nur mit Yacht abfotografieren konnte, weil sie vor der Freiheitsstatue geparkt war. Illustration: GSCHWÄTZ/Natalis Lorentz

Prof. Dr. Reinhold Würth plauderte im November 2019 an der FH Künzelsau aus dem unternehmerischen Nähkästchen. Foto: GSCHWÄTZ/Archiv

 




„Wir möchten unsere Mitarbeiter vor einer Infektion schützen“ – Würth & Lidl nehmen Stellung zu Corona

Corona ist das beherrschende Thema in diesen Wochen. Doch nicht nur der Alltag der Menschen ist dadurch massiv eingeschränkt. Wir haben bei den Firmen Würth und Lidl nachgefragt, welche Maßnahmen sie ergriffen haben, um dem Virus zu begegnen.

Würth-Mitarbeiter im Homeoffice

„In der Zentrale der Adolf Würth GmbH & Co. KG in Künzelsau-Gaisbach haben wir weitreichende Maßnahmen eingeleitet, um unsere Mitarbeiter vor einer Infektion zu schützen“, schreibt Denis Bernlöhr von der Würth-Unternehmenskommunikation auf die GSCHWÄTZ-Anfrage. So arbeite dort, wo es technisch und betrieblich möglich ist, ein wesentlicher Teil der Mitarbeiter bis auf weiteres im Homeoffice. „So möchten wir nicht nur unsere Mitarbeiter vor einer Infektion schützen, sondern auch Eltern entlasten, die durch geschlossene Schulen und Kitas ein Betreuungsproblem bekommen“, so Bernlöhr weiter.

„Wir haben den Abteilungen feste Zeitfenster zugeteilt“

Im Betriebsrestaurant gebe es keine Selbstbedienung mehr an den einzelnen Theken. Die Gerichte werden von den Köchen ausgegeben, ebenso werden Besteck und Servietten von einem Mitarbeiter mit Handschuhen an die Kollegen verteilt. Dazu der Würth-Mann: „Wir haben den Abteilungen feste Zeitfenster für das Mittagessen zugeteilt, um den Kontakt mit anderen Kollegen möglichst gering zu halten“.

„Unsere Mitarbeiter begegnen sich beim Schichtwechsel nicht mehr“

Doch auch in der Würth-Logistik gibt es Veränderungen: Die Schichtzeiten seien so angepasst worden, „dass sich unsere Mitarbeiter beim Schichtwechsel nicht mehr begegnen“. So werde versucht, die Infektionsgefahr so gering wie möglich zu halten. Hinzu komme: Fahrer von Speditionen aus Risikogebieten dürfen die Würth- Logistikgebäude derzeit nicht betreten. „Die notwendigen Papiere werden von unseren Mitarbeitern zum Fahrer gebracht“, schreibt Denis Bernlöhr weiter. „Zum Schutz tragen unsere Mitarbeiter Handschuhe, die regelmäßig gewechselt werden.“ Luftfrachtsendungen und andere Lieferungen aus Risikoländern wie China oder Italien würden außerdem mit besonderer Vorsicht behandelt und blieben zunächst für sieben Tage im Wareneingang liegen. Handele es sich um größere Sendungen, würden diese in einem separaten Lager untergebracht. „Auch unsere Mitarbeiter im Wareneingang tragen Handschuhe und sind angehalten, die empfohlenen Hygienemaßnahmen unbedingt einzuhalten“, so Bernlöhr.

„Wir sensibilisieren unsere Mitarbeiter“

Das Neckarsulmer Handelsunternehmen Lidl orientiert sich hinsichtlich des Coronavirus an den Angaben des Robert-Koch-Instituts. „Aktuell sensibilisieren wir unsere Mitarbeiter zur Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften und zu rechtzeitiger medizinischer Konsulation im Falle von Krankheitssymptomen“, schreibt Melanie Pöter von der Pressestelle Lidl Deutschland. Zudem werde darauf geachtet, dass die Lidl-Filialen mit ausreichend Desinfektionsmitteln ausgestattet seien, sodass Mitarbeiter zwischendurch ihre Hände desinfizieren könnten. „Falls sich ein Mitarbeiter infizieren würde, setzen wir in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter und Kunden um“, schreibt Pöter weiter.

 




Über 180 Unternehmen morgen auf der Hohenloher Wirtschaftsmesse in Künzelsau

Wer wissen will, was in der Region bei den Unternehmen und Handwerkern läuft und sich einen Überblick über die Unternehmenslandschaft verschaffen möchte, sollte von Freitag, den 20. September bis Sonntag, den 22. September die Hohenloher Wirtschaftsmesse in den Wertwiesen in Künzelsau besuchen. Unter dem Motto „Vom Local Hero bis zum Global Player – die starke Wirtschaft unserer Region präsentiert sich“ haben vom Ein-Mann-Unternehmen bis hin zum internationalen Großkonzern die unterschiedlichsten Unternehmen sowie die Stadtverwaltung Künzelsau und das Landratsamt des Hohenlohekreises ihren Auftritt. Unter den über 180 Akteuren sind große Unternehmen wie Würth, Berner oder Bürkert ebenso dabei wie auch kleinere Firmen wie der Künzelsauer Einrichter C. Fenchel und der Raumgestalter Frank aus Ingelfingen, das Ofenhaus Künzelsau, Breuninger Lieblingsdinge aus Künzelsau oder Chalupa Solartechnik aus Schöntal. In den sechs Messehallen wird ein Programm gezeigt, das für alle interessant ist – für Schüler, Job-Suchende, Unternehmensvertreter, Handwerker, Verbraucher. Dazu gibt es mit dem neuen Vortragszelt, der Job-Wall und weiteren attraktiven Aktionen ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm.

Ab 18 Uhr Mitternachtsshopping

Eröffnet wird die Messe am Freitag um 10 Uhr im Gastro-Zelt von Bürgermeister Stefan Neumann, Landrat Dr. Matthias Neth und Prof. Dr. Harald Unkelbach, Präsident der IHK Heilbronn-Franken. Parallel zum normalen Messebetrieb gibt es am ersten Messetag einen großen Berufsinfotag. Dann informieren die Aussteller über ihr Ausbildungs- und Weiterbildungsangebot. Es gibt Standaktionen, ein Vortragsprogramm rund um Ausbildung und Studium sowie einen Bewerbungsmappen-Check der Wirtschaftsjunioren. Auch an den weiteren Tagen gibt es für Ausbildungsinteressenten noch interessante Vorträge und Gesprächspartner. Außerdem gibt es am ersten Messetag ab 18 Uhr ein Mitternachtsshopping in der Künzelsauer Innenstadt.

Die Messe ist geöffnet am Freitag und Samstag von 10 bis 18 Uhr und am Sonntag von 10.30 Uhr bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Neben vielen Parkmöglichkeiten in der Stadt und angrenzend an das Messegelände wird am Sonntag ein Pendelbus-Verkehr eingerichtet. Den Fahrplan, alle beteiligten Firmen und weitere Informationen gibt es unter http://www.kuenzelsau.de/wirtschaftsmesse.

 

 




Die alte Fraa kommentiert den Wegzug von Mustang und was das Ganze mit Berner und Würth zu tun hat

Die alte Fraa von drobbe de Höh‘ kommentiert den Wegzug von Mustang von Künzelsau nach Schwäbisch Hall und kann sich auch einen Seitenhieb auf Berner nicht verkneifen, die mit ihrer Führungselite von Garnberg nach Köln gewandert sind…was das Ganze mit Würth zu tun hat, erfahren Sie im Video.

GSCHWÄTZ – Das Magazin – Wir lieben unser Ländle – auch als Abo direkt in den Briefkasten – www.gschwaetz.de

 




Junge Zuwanderer besuchen Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall

Mitte Juli 2018 besuchte die Klasse des Vorqualifizierungsjahres Arbeit und Beruf mit Schwerpunkt auf Erwerb der Deutschkenntnisse (kurz: VABO) der Karoline-Breitinger-Schule in Künzelsau gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Annette Carle, Jessica Hauth und Christine Jakob die Ausstellung „Soweit das Auge reicht“ in der Würth Kunsthalle Schwäbisch Hall. Bei der einstündigen Führung lernten die Schüler die Bedeutung von Kunst und Kultur kennen, betrachteten Werke des 20. und 21. Jahrhunderts und übten sich in der Beschreibung und Interpretation von Kunstwerken. „Neben der Vermittlung der deutschen Sprache sind Lebensweltkompetenzen und kulturelle Kenntnisse über Deutschland ebenfalls wesentliche Bestandteile der Schulart“, heißt es in der Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises. Für viele Schüler der Klasse ist der Abschluss im VABO der Start in den regulären deutschen Schulbetrieb oder eine Ausbildung im Sommer, so das Landratsamt.

 

 




Das „Wir-Gefühl stärken“ – Regiotag in Künzelsau

Einmal kam ein ordentlicher Schauer auf Künzelsau nieder, aber auch das tat dem großen Besucherandrang am 21. Regiotag in Künzelsau am 15. Juli 2018, keinen Abbruch.

Mit Festtagstracht der Hohenloher Bauern

„Wir wollen das „Wir-Gefühl in der Region stärken“, erklärt Ralph Wachter, Geschäftsführer der Bürgerinitiative Pro Region Heilbronn-Franken. „Wir wollen zeigen, was die Region zu bieten hat. Und die Region hat einiges zu bieten, schaut man sich in der Künzelsauer Innenstadt an dem Tag um. Städte und Schulen, etwa aus Mulfingen und Niedernhall, präsentieren sich ebenso wie die Hohenloher Highlanders Pipes & Drums.  Am Stand der Stadt Öhringen gibt es die Festtagstracht zu bestaunen, die die Hohenloher Bauern im 18. Jahrhundert getragen haben.

Hermann am Regiotag in der Festtagstracht der Hohenloher Bauern im 18. Jahrhundert

 

Historische Sonntagskleidung der Öhringer Bauern im 18. Jhd am Stand der Stadt Öhringen bzw. Hohenloher Perlen. Quelle: GSCHWÄTZ

Ralph Wachter Geschäftsführer pro Region Franken. Quelle: GSCHWÄTZ

Gsälz, Stutenmilch und fränkische Bratwurst

Heidrun-Hohl aus Obersulm-Willsbach ist begeistert von den „freundlichen Menschen an den Ständen“, bei denen es etwa Zwetschgengsälz, Holundersirup, Stutenmilchseife oder fränkische Bratwurst zu kaufen gibt. Sie findet den „persönlichen Dialog und Austausch“ gerade in Bezug auf regionale Produkte sehr wichtig.
Martin Ott aus Schwäbisch Hall interessiert sich für die „Kultur, für das Land und die Leute. Ich komme gerne ins Kocher- und Jagsttal.“

Musik kam unter anderem von dem Uwe-Saußele-Trio feat. Maria Elena Valencia mit Uwe und Valentin.

Regionale Firmen wie Würth und Berner informieren über Ausbildungsangebote

Rene Georg Immler aus Künzelsau findet es gut, dass sich regionale Firmen wie Würth und Berner hier präsentieren und auch Informationen zum Thema Ausbildung geben, damit Schüler „wissen, was sie nach der Schule machen können und wollen“.

Für Wachter von der BI Pro Region ist klar, wohin der Weg gehen muss: „Wir sind landsmannschaftlich ein sehr heterogenes Gebiet. Wir sollten in allen Bereichen deutlich stärker zusammenarbeiten.“

 

Alle Fotos: GSCHWÄTZ

Video: Dr. Felix Kribus