1

60 freiwillige Helfer von Würth bei Special Olympics 2022 in Berlin

4.000 Athlet:innen mit geistiger Behinderung gingen vom 19. bis 24. Juni 2022 bei den Nationalen Spielen von Special Olympics in Berlin an den Start. 60 freiwillige Helferinnen und Helfer der Würth-Gruppe unterstützten die Leichtathleten beim Tischtennis. Ob als Schiedsrichter, Riegenführer oder Betreuer – der Einsatz ist vielseitig. Die nationalen Spiele sind ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu den Special Olympics World Games Berlin 2023, der weltweit größten inklusiven Sportveranstaltung.

Die ehrenamtlichen Helfer:innen der Würth-Gruppe stammen aus verschiedenen Konzerngesellschaften: Würth Elektronik-Gruppe, Würth Industrie, Reca Norm und Würth IT.

Seit Frühjahr 2008 ist die Adolf Würth GmbH & Co. Premium Partner der Special Olympics Deutschland. Dabei steht das Engagement von Menschen für Menschen im Vordergrund. Seit Beginn des Engagements waren bereits über 1.1000 Mitarbeitende der Würth-Gruppe als freiwillige Helfer im Einsatz. Unterstützt wird dieses Engagement von Carmen Würth: Sie war bis November 2011 sechs Jahre lang als Vizepräsidentin der Special Olympics Deutschland aktiv.

Quelle: Pressemitteilung WÜRTH

Künzelsau wird Host-Town für die Special Olymics World Games 2023. Eine etwa 40-köpfige Delegation des Iran wird zu Gast in Künzelsau sein.

GSCHWÄTZ berichtete

Red.




Helene Fischer kommt nach Künzelsau

Bereits 2020 durften sich die Würth-Mitarbeiter auf ein Großereignis freuen: Helene Fischer war als Top-Act für das Mitarbeiterfest zum 75. Unternehmensgeburtstag angekündigt. Dieses Fest fiel dem Coronavirus zum Opfer.

Helene Fischer, 2013, Foto: Sven-Sebastian Sajak, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Jetzt, zwei Jahre danach, ist es endlich so weit: Nach dem Würth-Open-Air am Freitag, 24. Juni, wird Helene Fischer am Samstag, dem 25. Juni 2022, in Gaisbach ihre Show exklusiv den Würth-Mitarbeiter:innen und geladenen Gästen präsentieren.

Das Konzert ist nicht öffentlich. Karten sind nicht im freien Verkauf erhältlich.

Text: Matthias Lauterer

 




Karrieretag Familienunternehmen: Noch wenige Plätze frei

Deutschlands führende Familienunternehmen wie Festo, Kärcher oder TRUMPF treffen im Carmen Würth Forum in Künzelsau auf junge Talente und berufserfahrene Kandidatinnen und Kandidaten. Bei der Karrieremesse können Interessierte direkt mit den ausstellenden deutschen Familienunternehmen über individuelle Karriereperspektiven sprechen. Angesprochen werden Absolventinnen und Absolventen sowie berufserfahrene Kandidatinnen und Kandidaten aller Fachrichtungen, insbesondere Ingenieure, Informatiker und Wirtschaftswissenschaftler.

Zum „Karrieretag Familienunternehmen“ werden nur akkreditierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer zugelassen.

Bewerbungen noch möglich

Jetzt online bewerben auf: www.karrieretag-familienunternehmen.de

Pressemitteilung WÜRTH




DFB freut sich über Unterstützung von Würth

Der Deutsche Fußball-Bund und Würth, Weltmarktführer in der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von Montage- und Befestigungsmaterial, werden ab Juni 2022 gemeinsame Kommunikationsmaßnahmen starten. Würth wird im Rahmen der Zusammenarbeit Sichtbarkeiten bei Länderspielen der A-Nationalmannschaft der Herren, der Frauen-Nationalmannschaft sowie der U21 erlangen.

Amateurfussball ebenfalls im Fokus

Darüber hinaus streben die beiden den Ausbau und eine Vertiefung der Zusammenarbeit an. Hierbei soll besonders der Amateurfußball im Fokus stehen. Details hierzu folgen zu einem späteren Zeitpunkt.

„Wir begrüßen Würth, ein weltweit bekanntes deutsches Unternehmen, das sich als verlässlicher Partner bereits seit Jahren im Sport verdient gemacht hat. Besonders freuen wir uns auf das Engagement im Amateurfußball, dessen Ausarbeitung in vollem Gange ist“, sagt Dr. Holger Blask, Geschäftsführer Marketing & Vertrieb und Sprecher der DFB GmbH & Co. KG.

Würth seit 1991 im Fussball engagiert

„Bereits seit 1991 engagieren wir uns als Sponsor im Fußball. Deshalb freuen wir uns umso mehr, dass wir erstmalig den DFB aktiv unterstützen. Für diese Partnerschaft war es uns wichtig, unser Augenmerk nicht nur auf die Steigerung der Markenbekanntheit zu legen, sondern dass unser Engagement explizit auf den Breitensport und die Unterstützung der Vereine einzahlt. Gemeinsam möchten wir nun ein erfolgreiches Kapitel schreiben“, erklärt Fritz Hollweck, Leiter Sportsponsoring der Adolf Würth GmbH & Co. KG.

Pressemitteilung Würth




WÜRTH-Open-Air: Noch Karten erhältlich

Bereits zum 21.Mal veranstaltet Würth auf dem Werksgelände in Gaisbach das Würth-Open-Air. Am 24. Juni 2022 treten dort  als Top-Acts Silbermond und Vincent Weiss auf, das Vorprogramm bestreitet Egon Werler.

Einlass zum Konzert ist ab 17 Uhr, Beginn um 18 Uhr.

Noch Karten erhältlich

Zum Preis von 59€ sind Karten unter www.kultur.wuerth.com, in den Museumshops in Gaisbach, unter www.eventim.de, bei den lokalen Eventim-VVK-Stellen oder telefonisch unter der Eventim-Tickethotline 01806 570070 erhältlich.

 




Reinhold Würth: „Schauen Sie hintern Berg und ums Eck“

Am Mittwoch, den 11. Mai 2022, präsentierte die WÜRTH-Gruppe ihre Geschäftszahlen für das Geschäftsjahr 2021 in der alljährlichen Bilanzpressekonferenz (BPK), die auch in diesem Jahr wieder virtuell abgehalten wurde. Im Angesicht von Corona, dem Krieg in der Ukraine und den Problemen in den Lieferketten zitiert Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung, mit „Schauen Sie hintern Berg und ums Eck“ Reinhold Würth.

Rekordzahlen vermeldet

Von einem „Rekord in Umsatz und Ergebnis“ ist die Rede – und die genannten Zahlen sind in der Tat spektakulär:

  • Das Betriebsergebnis stieg auf einen neuen Höchstwert von über einer Milliarde Euro (1.270 Millionen Euro, 2020: 775 Millionen Euro).
  • Auch der Umsatz von 17,1 Milliarden Euro ist der höchste Umsatz der Unternehmensgeschichte (2020: 14,4 Milliarden Euro).
  • Dies entspricht einem Wachstum von 18,4 Prozent, währungsbereinigt sind es 19,0 Prozent.
  • Über 4.000 Mitarbeiter wurden weltweit neu eingestellt, davon fasst 1.000 in Deutschland.

Wichtig ist aber, was hinter den Zahlen steckt, sowohl die Geschichte und Geschichten im Jahr 2021 als auch die Vorausschau auf das Jahr 2022.

2021 war eigentlich ein Krisenjahr

Das Jahr 2021 war geprägt von Corona und den Schwierigkeiten auf den weltweiten Beschaffungsmärkten – manche Analysten nennen diese Schwierigkeiten einen Beinah-Zusammenbruch – sowie die ersten Preiserhöhungen. So antwortet Friedmann auf Nachfrage, dass rund 10 Prozent des Umsatzwachstums auf den Preissteigerungseffekt zurückzführen seien, 8 Prozent seien wahres Wachstum.

„Liefer- und Materialengpässe, die schon vor der Ukraine-Krise vorhanden waren, erschweren nach wie vor den Arbeitsalltag im Handwerk. Metalle, Elektronikkomponenten oder Kunststoffe sind schwer erhältlich“, schreibt WÜRTH in der Pressemitteilung zur Bilanzpressekonferenz, und zeigt damit auf, dass sich die Lieferkettenprobleme auf zwei Seiten bemerkbar machen: Einerseits in der Beschaffung, andererseits im Verkauf. Fehlen dem Kunden anderweitige wichtige Komponenten, verschiebt er auch seinen Einkauf bei WÜRTH.

„Wir sind lieferfähig“

Trotz allem hat WÜRTH ein deutliches Plus erwirtschaftet und über eine Viertelmillion neue Kunden hinzugewonnen, der Grund: „Wir sind lieferfähig“. Die Lagerbestände wurden erhöht, was man in der Bilanz sehen kann: Die liquiden Mittel sind gesunken, zugunsten eines erhöhten Warenbestandes. „Verfügbarkeit entscheidet über Erfolg“, sagt Joachim Kaltmaier, in der Konzernführung verantwortlich für die Finanzen. „Vielleicht haben wir etwas besser gemacht als der Wettbewerb“.

Ausblick auf 2022

Eine verläßliche Prognose für das Jahr 2022 will Friedmann nicht geben, denn „Die Herausforderungen durch die Corona-Pandemie haben sich mit dem Konflikt in der Ukraine und der Corona-Situation in China potenziert.“ Die Entwicklung des Jahres 2021 setzt sich allerdings in den ersten vier Monaten des Jahres 2022 fort. Der Konzern erwirtschaftete „ein Umsatzplus von 18,8 Prozent, währungsbereinigt sind es 17,2 Prozent. Dieses Umsatzwachstum steht auf einer breiten Basis, sowohl in regionaler Hinsicht als auch bezogen auf die Geschäftseinheiten. Die Zahl der Mitarbeitenden stieg um 4,4 Prozent. Das Betriebsergebnis liegt um 11 Prozent über dem Vorjahr“, so die Angaben der WÜRTH-Gruppe. „Diese Entwicklung stimmt uns trotz der weltwirtschaftlichen und -politischen Geschehnisse vorsichtig optimistisch“, sagt Friedmann. „Wir konzentrieren uns darauf, die Herausforderungen wie Verzögerungen in der Lieferkette, Materialengpässe und Preissteigerungen vorauszudenken, um so auch in Zukunft verlässlicher Partner für unsere Kunden zu sein.“

Ein Grund, diesbezüglich optimistisch zu sein liegt, so die WÜRTH-Verantwortlichen, dass der Anteil von Ware, die aus Asien zugekauft wird, nur bei etwa 16 Prozent liegt, der weit überwiegende Anteil wird aus Europa bezogen. Außerdem mache der Umsatz in Russland, Weissrussland und der Ukraine lediglich etwa 25 Millionen Euro aus.

Der Blick in die Zukunft

Die Strategie, wie die WÜRTH-Gruppe ein verlässlicher Partner ihrer Kunden sein will, erläutert Dr. Heiko Roßkamp,  Leiter Forschung und Entwicklung der Adolf Würth GmbH & Co. KG. Es kommt nicht häufig vor, dass ein Leiter F&E bei der BKP ausgiebig zu Wort kommt, sicherlich will WÜRTH ein Zeichen setzen, wieviel Wert auf die Entwicklung neuer Produkte und Prozesse gelegt wird.  Unter dem Motto „More than a product“ steht daher auch die gesamte Pressekonferenz.

Den Kunden die Arbeit so zu erleichtern, dass sie sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können

„Ziel von Würth ist, den Kunden die Arbeit so zu erleichtern, dass sie sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Hierfür bieten wir intelligente Produkte sowie clevere Services und Systeme“, sagt Dr. Heiko Roßkamp, Leiter Forschung und Entwicklung der Adolf Würth GmbH & Co. KG. „Ein gutes Beispiel sind unsere zertifizierten Dübel mit passender Bemessungssoftware. Mithilfe dieses digitalen Tools kann der Kunde festlegen, welche und wie viele Dübel oder Anker er setzt. Das spart Zeit und Kosten. Die bestehende Zertifizierung erleichtert den Zugang zu Ausschreibungen.“  In der Digitalisierung sieht WÜRTH noch ein erhebliches Potential: So berichtet Roßkamp von Maschinen, die mit einem auslesbaren Chip ausgestattet sind, mit dem beispielsweise die Überwachung von Prüfzeiträumen ermöglicht wird,. Ein weiteres Beispiel ist das  ORSY® System-Regals Sensor: „Das Regal erkennt die Entnahme und bestellt automatisch nach. Am 2. Mai 2022 ging towio, die neue Handwerker-Cloud-Lösung an den Start. Über diese digitale Plattform mit integriertem App-Store kann der Kunde an Laptop oder Handy seine Büroarbeit erledigen. Ob Auftragsbearbeitung, Erstellung von Serviceberichten, Materialbestellung, Fotodokumentation oder Zahlungsabwicklung: Diese einzelnen Module stellt der Kunde über den App-Store nach seinen Bedürfnissen zusammen. Die Verknüpfung zum Onlineshop und zu bereits bestehenden E-Services wie dem Verwaltungstool ORSY®online ermöglicht dem Kunden die Abwicklung aller administrativen Tätigkeiten über ein Tool.“

20 Prozent e-business

Dass die Bestellungen über e-Business inzwischen rund 20 Prozent der Gesamtbestellungen ausmachen und die Tendenz steigend ist, zeigt, dass die Kunden die Digitalisierung annehmen, meint Friedmann: „Wir halten unseren Kunden den Rücken frei und schaffen ihnen Freiräume für ihr Kerngeschäft und andere Themen wie Beratungsgespräche, Kundenakquise oder Personalrekrutierung“, fasst Friedmann die Vorteile zusammen.

Innovationszentrum

Noch mehr Energie in die kundenspezifische Prozeßoptimierung kann WÜRTH stecken, wenn voraussichtlich im September 2022 das Innovationszentrum in Gaisbach eröffnet wird, wo man zusammen mit Kunden und Forschungsinstitutionen gemeinsam die Prozesse der Kunden verstehen und unterstützen will.

Text: Matthias Lauterer




Würth-Gruppe unterstützt die Menschen in der Ukraine

Das Unternehmen Würth hat bereits über zwei Millionen Euro für die leidende Zivilbevölkerung in der Ukraine gespendet. Jeweils mehr als eine halbe Million Euro gingen an die Organisationen Aktion Deutschland hilft und UNICEF. Unter anderem deshalb, weil beide Institutionen sich besonders für das Wohl von Kindern und Jugendlichen einsetzen, eine hohe Kompetenz für Katastrophenhilfe außerhalb Deutschlands haben und über ein internationales Netzwerk an Hilfsorganisationen verfügen. Außer den Geldspenden der Würth-Gruppe unterstützen weitere Konzerngesellschaften mit Sachspenden in Abstimmung mit den Hilfsorganisationen vor Ort.

Bundespräsident a.D. Horst Köhler, Schirmherr des Hilfsbündnisses Aktion Deutschland Hilft, dankt

Bundespräsident a.D. Horst Köhler, Schirmherr des Hilfsbündnisses Aktion Deutschland Hilft, sagt: „Die großzügigen finanziellen Spenden zeugen von Verantwortungsbereitschaft und Mitgefühl der Würth-Gruppe gegenüber den Menschen in der Ukraine“. Er dankt auch dem Betriebsrat und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Unternehmens, die tatkräftig Sachspenden gesammelt und auf den Weg gebracht haben.

Die Solidarität des Konzerns ist groß

Neben dieser finanziellen Unterstützung ist weitere Unterstützung angelaufen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter helfen, wo es möglich ist: Organisiert vom Betriebsrat der Adolf Würth GmbH & Co. KG sammelten sie Sachspenden, die in die betroffenen Gebiete gesendet wurden. Dazu zählen beispielsweise Winterkleidung, medizinische Hilfsgüter, Hygieneartikel und Spielzeug. Insgesamt haben die gespendeten Sachgüter drei Sattelschlepper (40 Tonner) sowie zwei 7,5-Tonnen-LKW gefüllt.

Zudem haben weitere Landesgesellschaften Spendenaktionen unter ihrer Belegschaft ins Leben gerufen. Andere wiederum verzichten auf Jubiläumsveranstaltungen oder stellten Unterkunftsmöglichkeiten zur Verfügung.

„Zu jeder Zeit unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Ukraine unterstützen“

„Unser primäres Ziel ist es, zu jeder Zeit unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Ukraine in einer unübersichtlichen Lage zu unterstützen, sodass sie sich selbst und ihre Familien in Sicherheit bringen können“, sagt Thomas Wagner, Betriebsratsvorsitzender der Adolf Würth GmbH & Co. KG. „Über unsere Landesgesellschaft in Polen und Ungarn stellen wir sicher, dass die Spenden dort ankommen, wo sie gebraucht werden.“ Dabei sei sich das Unternehmen bewusst, dass die Betroffenen dieses Krieges noch lange auf Hilfen angewiesen sein werden.

Pressemitteilung WÜRTH




Würth-Gruppe spendet eine Million Euro für Ukraine

Mit einer Spende in Höhe von einer Million Euro und Sachspenden hilft die weltweit tätige Würth-Gruppe mit Sitz in Künzelsau den vom Krieg betroffenen Menschen in der Ukraine. Das Unternehmen möchte damit einen Beitrag leisten, um ihnen zur Seite zu stehen und seine Solidarität zum Ausdruck bringen.

In der Ukraine beschäftigt der Konzern 118 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Persönliche Worte von Reinhod Würth
“Die Situation in der Ukraine bewegt mich zutiefst und bereitet mir große Sorgen. Unsere Gedanken sind bei unseren Beschäftigten und deren Familien sowie allen Menschen, die sich vor dem Krieg in Sicherheit bringen. Oberste Priorität hat deren Unversehrtheit. Ich spüre im Unternehmen große Solidarität mit den Betroffenen, wir werden sie mit allen uns möglichen Mitteln unterstützen.“
Unternehmen sammelt auch Sachspenden
Zusammen mit Bettina Würth, Vorsitzende des Beirats der Würth-Gruppe, sowie den Führungsgremien der Würth-Gruppe wurde beschlossen, eine Million Euro zur schnellen Hilfe zur Verfügung zu stellen. Zudem sammelt das Unternehmen Sachspenden.
Pressemitteilung Würth

 




„Klares Bekenntnis des Unternehmens und der Familie Würth zum Standort Hohenlohe“

Mit einem Baustellenrundgang präsentierte WÜRTH am 10. Februar 2022 erstmals sein neues Innovationszentrum auf dem Werksgelände in Gaisbach. Auf 15.000 Quadratmetern entsteht hier ein neuartiges Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationszentrum, wo Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft und industrielle Umsetzung zusammentreffen sollen. 

70 Millionen Investition

250 Arbeitsplätze sollen in dem riesigen Gebäude einmal Platz finden, rund 70 Millionen Euro betragen die Baukosten.  „Das Innovationszentrum ist nicht nur klares Bekenntnis des Unternehmens und der Familie Würth zum Standort Hohenlohe, sondern hat starke Signalwirkung für die Leistungsfähigkeit und damit die Zukunft der Marke Würth – vor allem, was die Region als Wirtschaftsstandort anbelangt“, so Thomas Klenk, Geschäftsführer der Adolf Würth GmbH & Co. KG für Einkauf, Produkt, Marketing und Divisionen.

„Dübelhalle“

Blick in die „Dübelhalle“. Foto: GSCHWÄTZ

Blick in die „Dübelhalle“. Foto: GSCHWÄTZ

Das Würth-Innovationszentrum am 10. Februar 2022. Foto: GSCHWÄTZ

Eindrucksvoll ist die „Dübelhalle“, die allein rund 1.500 Quadratmeter groß ist. Sie widmet sich allerdings nicht nur Dübeln, sondern es können dort unterschiedlichste Befestigungselemente getestet und zertifiziert werden. Schließlich muß man heutzutage gar nicht mehr dübeln – spezielle Mörtel halten heutzutage Anker in Beton und halten dabei höchste Belastungen aus.
Dynamische Belastungen, wie sie etwa bei Brückenbauwerken auftreten, sollen zukünftig in dieser Halle in großem Maßstab simuliert werden können – Brückensanierungen seien schließlich ein hochinteressantes Geschäftsfeld, sagt Klenk. Außerdem sind an diese Halle diverse Prüflabors angeschlossen, zum Beispiel für Temperaturprüfungen.

Forschung und Industrie interdiszipliär vernetzen

Ziel des Innovationszentrums ist es, laut Würth, die Innovationszyklen in den Bereichen Verbindungstechnik, Schrauben, Dübel, Chemie, Maschinen und Systeme zu verkürzen sowie Neu- und Weiterentwicklungen noch schneller und kundenspezifischer auf den Markt zu bringen. Auch die Digitalisierung hat ihren Schwerpunkt: Erst die Vernetzung macht die Produkte intelligent. Durch IoT hat der Kunde die Möglichkeit der vollumfänglichen Verwaltung seines Maschinenparks, da Lager- und Bevorratungsmanagement selbstständig miteinander kommunizieren.

„Das schaffen wir über die Vernetzung von Kundenanwendung, akademischer Forschung und eigenem Produktions-Knowhow“, erklärt Thomas Klenk. Rund 250 Mitarbeitende aus der Produktentwicklung der AW KG und den Produktionsgesellschaften des Konzerns treffen über Hochschulkooperationen mit dem Karlsruher Institut für Technologie KIT und der Universität Stuttgart auf externe Wissenschaftler. „Über dieses Netzwerk stärken wir die eigene Herstellerkompetenz und Innovationskraft.“

Vom Kundenbedarf zum Produkt in kürzerer Zeit

Von 300.000 Kundenkontakten pro Tag spricht Klenk und davon, dass man das Ohr offenhält und die Anforderungen der Kunden aufnimmt. Im neuen Innovationszentrum können Umgebungen aus der Arbeitswelt des Kunden aufgebaut werden, um dem Kunden letztendlich ein System anzubieten, das seine Arbeitsabläufe optimal unterstützt. Dabei geht es nicht nur um Schrauben und Dübel. „Kundenzufriedenheit und Begeisterung erzielen wir im professionellen Handwerk mit vorausschauenden, maßgeschneiderten Lösungen, nicht mit Standards“, erläutert Dr. Heiko Roßkamp, Leiter Forschung und Entwicklung der Adolf Würth GmbH & Co. KG.
Die Time-to-market soll durch den interdisziplinären Ansatz und das Ineinandergreifen der einzelnen Stufen der Produktentwicklung deutlich reduziert werden.

Moderne Arbeitsplätze …

Der Anspruch, den das Innovationszentrum stellt, spiegelt sich in den Arbeitsplätzen wieder: Nicht nur, dass die Arbeitsplätze neuesten Anforderungen entsprechen – die Kommunikation steht im Mittelpunkt. Nicht nur die elektronische Kommunikation, sondern vor allem die persönliche Kommunikation wird durch die kurzen Wege zwischen den Beteiligten unterstützt.

Dr. Heiko Roßkamp erläutert das Konzept der Arbeitsplätze. Foto: GSCHWÄTZ

… sollen Fachkräfte nach Hohenlohe locken

„Über das Innovationszentrum holen wir weitere hervorragend ausgebildete Fachkräfte nach Hohenlohe“, freut sich Roßkamp. Bis zur Eröffnung sollen über 40 neue High Potentials, insbesondere technische Spezialisten für Mechatronik, Chemie, Softwareentwicklung/IoT und Befestigungstechnik, eingestellt werden. Über die Kooperation mit den Hochschulen werden Studierende direkt angesprochen und können Forschungserfahrung im industriellen Umfeld sammeln. „Attraktive Arbeitsplätze im technischen Umfeld mit neuesten Kollaborationsmöglichkeiten anzubieten, sehen wir als große Chance“, sagt Roßkamp.

Noch nicht sehr einladend: Das Foyer, in dem auch Kunst ausgestellt werden wird. Foto: GSCHWÄTZ

Die Eröffnung des Innovationszentrums ist im dritten Quartal 2022 geplant – eine durch Corona verursachte Unterbrechung hat den ursprünglichen Zeitplan etwas zurückgeworfen.

Text: Matthias Lauterer

 




Zeitlos und mit Stil – Würth bleibt seiner Linie auch bei den geplanten Neubauten treu

„Architektur sollte immer Ausdruck ihrer Zeit und Umwelt sein, jedoch nach Zeitlosigkeit streben.“ Dieses Zitat des Architekten Frank Gehry kennzeichnet möglicherweise die Ziele, die die Adolf Würth GmbH & Co. KG  beim Architektenwettbewerb für ein neues, prägendes Gebäude auf dem Werksgelände in Gaisbach im Hinterkopf hatte. GSCHWÄTZ berichtete, dass die Entscheidung, welches Architekturbüro den Zuschlag für ein “ visionäres und zukunftsfähiges Büro- und Verwaltungsgebäude mit Hochhaus“ erhält, gefallen ist. Den Zuschlag erhielt die „ORANGE BLU building solutions“ aus Stuttgart, deren Entwurf sich bei der Jury gegen renommierte Büros durchsetzen konnte.

Namhafte Konkurrenz

Selbst wer sich nicht mit Architektur befasst, wird einige der Wettbewerbsteilnehmer kennen, zum Beispiel David Chipperfield: Sein Büro hat unter anderem das Literaturmuseum der Moderne in Marbach, das Neue Museum auf der Berliner Museumsinsel, das Essener Folkwang-Museum oder das Justizgebäude in Barcelona gestaltet.  Auch das Büro Pfrommer und Röder, das für den Neckarbogen in Heilbronn verantwortlich zeichnet, hat sich in der Region einen Namen gemacht.

Der sechseckige Turm von Chipperfield hat es nicht in die TOP 3 geschafft. Foto: GSCHWÄTZ

Keine „Mauer“, wenn man von der B19 kommt

Allen zwölf Entwürfen ist gemeinsam, dass der maximale vom Gemeinderat genehmigte Raum bei Weitem nicht ausgenutzt wurde, jeweils ein Hochhaus wird umrahmt von weiteren, flacheren Gebäuden und freien Flächen, die in den meisten Entwürfen begrünt sind. Damit bleibt der Blick, von der Autobahn kommend, frei. Die Gestaltung des Hochhauses selbst unterscheidet sich von Entwurf zu Entwurf allerdings stark – vom klassischen Quader, durchbrochen von gebogenen Linien, über ein unregelmäßiges Fünfeck und ein gleichseitiges Sechseck bis hin zu einer auf den Kopf gestellten Stufenpyramide waren die Büros meist sehr fantasievoll. Nur ein Entwurf fällt ab: Sechs kleine und ein großer, aufgelockerter Quader – das erinnert doch stark an die 70er – diesen Entwurf hat die Jury denn auch nicht in den TOP 3 gesehen.

Gewagt: Auf den Kopf gestellte Pyramide. TERROIR / Latz und Partner. Foto: GSCHWÄTZ

 

Quader, durchbrochen von begrünten Bögen. Foto: GSCHWÄTZ.

Modelle sind ausgestellt

Eine Ausstellung im roten Foyer im Carmen Würth Forum in Künzelsau-Gaisbach stellt nun alle zwölf Beiträge der Öffentlichkeit vor, die bei dem von Würth ausgelobten Architekturwettbewerb um die Realisierung des Gebäudes ins Rennen gegangen waren.  Alle zwölf eingereichten Arbeiten können vom 14. Dezember 2021 bis zum 10. Januar 2022 täglich von 11 bis18 Uhr besichtigt werden. Über die Feiertage ist am 25. und 26. Dezember und 1. Januar von 12 bis 17 Uhr geöffnet, nur am 24. und 31. Dezember geschlossen. Der Eintritt ist frei.

Hinweis

Es gilt die 2G-plus-Regel. Besucher:innen müssen einen Nachweis mitbringen. Geboosterte Personen und alle, deren zweite Impfung oder Genesung nicht länger als sechs Monate zurückliegt, sind von der Testpflicht ausgenommen.

Text: Matthias Lauterer / Pressemeldung Adolf Würth GmbH & Co. KG