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„Ich selber werde keine Nebentätigkeit, während ich meine Entschädigung als Bundestagsabgeordneter erhalte, annehmen“

Der in Blaufelden und Berlin lebende SPD-Bundestagsabgeordnete für den Hohenlohekreis Kevin Leiser war einer der Referenten des Workshops Lokaljournalismus am 9. und 10. September 2022 in der Redaktion GSCHWÄTZ in Künzelsau (wir berichteten). Ukraine-Krieg, Coronapandemie, Klimawandel: Die Jungjournalisten durften dem 29-Jährigen dabei gehörig auf den Zahn fühlen.

Nachwuchsjournalisten-Workshop am 09.September 2022. Dr. Sandra Hartmann und Kevin Leiser. Foto: GSCHWÄTZ

GSCHWÄTZ: Was haben Sie beruflich gemacht, bevor Sie vor nicht allzu langer Zeit in den Bundestag gewählt wurden?

Kevin Leiser: Zuerst einmal danke für die Einladung, die ich gerne angenommen habe. Hohenlohe ist meine Heimat. Nach dem Abitur habe ich zunächst in Heidelberg Jura studiert und dann Mathematik und Wirtschaft auf Lehramt. Nach Abschluss meines Studiums war ich als Lehrer am Albert-Schweitzer-Gymnasiums in Crailsheim tätig.

GSCHWÄTZ: Was hat Sie dazu bewogen, politisch aktiv zu werden und dann in die SPD einzutreten?

Kevin Leiser: Ich hatte in der Schule einen Gemeinschaftskundelehrer, der einen sehr guten Unterricht gemacht und bei mir das Interesse geweckt hat. Im Gymnasium hatte ich Politik als Leistungsfach. Kurz vor meinem Abitur bin ich in die SPD eingetreten. Ausschlaggebend für die Wahl waren die Grundwerte der Partei. Ein weiterer Punkt war der persönliche Kontakt zu örtlichen Mitgliedern und auch die historische Größe, Beispiel eines Helmut Schmidt, welche mich sehr inspiriert hat.

„Es gibt keinen Alltag, jeder Tag ist verschieden“

GSCHWÄTZ: Wie kann man sich so einen typischen Tagesablauf von einem Bundestagsabgeordneten vorstellen?

Kevin Leiser: Jeder Tag ist verschieden. Das ist ein sehr großes Merkmal des Lebens als Politiker und Abgeordneter. Die Arbeitsweise ist sehr unstetig.

Ich pendle zwischen meiner Heimat und Berlin, um Termine verschiedenster Art wahrzunehmen. Um das entsprechend koordinieren zu können, habe ich zwei Teams, in Hohenlohe und Berlin, mit jeweils zwei Mitarbeitern, die mich tatkräftig unterstützen.

Einmal pro Woche gibt es eine Teambesprechung, in der alles besprochen und auch geplant wird.

GSCHWÄTZ: Sie sind seit 2021 im Bundestag und Mitglied des Bundestagsausschusses für Verteidigung. Aufgrund der aktuellen Situation ist die Bundeswehr gewaltig in den Vordergrund gerückt. In welchen Bereichen sehen Sie primär Handlungsbedarf, wo muss nachgebessert, ausgebaut werden?

Kevin Leiser: Durch das 100 Milliarden Sondervermögen haben wir die Mittel, viele entstandene Baustellen innerhalb der Bundeswehr zu bearbeiten. Der NATO haben wir gewisse Fähigkeiten zugesichert. Um dieses Versprechen aufrecht zu erhalten, werden entstandene Lücken geschlossen. Durch die neu entstandene Situation sind auch weitere Fähigkeiten notwendig. Unser Bundeskanzler hat in Prag gefordert, einen europäischen Schutzschild gegen Raketen zu installieren. Ich persönlich unterstreiche den Vorschlag, da es unbedingt notwendig ist, auf neu entstandene militärische Verhältnisse zu reagieren.

GSCHWÄTZ: Würden Sie sagen, dass sich Deutschland im Krieg befindet?

Kevin Leiser: Das nicht. Jedoch gibt es eine Veränderung, derer wir uns bewusst werden müssen. Wir erleben hybride Bedrohungen. Cyberattacken haben zwar in der Regel keinen physischen Effekt wie beispielsweise ein Raketenangriff. Sie dienen aber der Informationsgewinnung. Auch werden in den westlichen Gesellschaften Desinformationen gestreut. Dies dient dazu, einen strategischen Vorteil zu erzielen.

„Nationales Cyberabwehrzentrum“

Es gibt in Deutschland ein nationales Cyberabwehrzentrum, in dem verschiedene Institutionen zusammenarbeiten. Das Problem ist nicht die technische Voraussetzung, sondern die Frage, wer Entscheidungen treffen und Weisungen erteilen darf. Wir brauchen hier klare Strukturen, um im Ernstfall Entscheidungen schnell treffen zu können. Aber soweit sind wir derzeit noch nicht.

Das 9€-Ticket: ein voller Erfolg

GSCHWÄTZ: Kommen wir zu einem völlig anderen Thema, aber eines, das ebenso die Gemüter sehr beschäftigt hat in den vergangenen Wochen: das Neun-Euro-Ticket. Wären Sie für eine Fortführung?

Kevin Leiser: Es war ein voller Erfolg. Es hat uns gezeigt, dass dies der richtige Weg ist und die Bürger es angenommen haben. Es wäre auf jeden Fall sinnvoll, ein Nachfolgeangebot zu haben. Jedoch ist dies grundsätzlich eine Aufgabe der Bundesländer. Die sehr vielen verschiedenen Verkehrsverbünde und auch Kostenstrukturen innerhalb der Bundesländer erschweren eine bundesweite Lösungsfindung.

Das Neun-Euro-Ticket hat der Bund komplett finanziert. Bei einer Nachfolge ist der Bund bereit, sich mit 1,5 Milliarden Euro zu beteiligen.  Den Differenzbetrag müssen die Länder finanzieren. Es wird wohl  mehr als neun Euro pro Monat kosten.

GSCHWÄTZ: Sehen Sie weiter steigende Energiekosten?

Kevin Leiser: Ich habe keine Glaskugel. Jedoch habe ich sehr großes Vertrauen in unseren Bundeskanzler und auch in die Regierung, dass durch entsprechende Maßnahmen Verbraucher entlastet werden.

Von Estland lernen, heißt Digitalisierung lernen

GSCHWÄTZ: Sie haben uns berichtet, dass Sie vor kurzer Zeit in Estland waren. Man hat Ihnen angemerkt, dass Sie davon mehr als nur beeindruckt waren. Wieso?

Kevin Leiser: Die Möglichkeiten, die die Digitalisierung für den Staat und auch den Bürger bietet, sind sehr vielfältig. Estland ist ein praktisches Beispiel dafür, dass es in sehr vielen Bereichen funktioniert und überaus effizient ist. Voraussetzung dafür ist natürlich ein schnelles, robustes und überall verfügbares Internet. Das haben wir in Deutschland noch nicht. Funklöcher, wie Sie es, Frau Hartmann, angesprochen haben, sind ein Fremdwort für die Esten. Wir können von den Esten viel lernen.

GSCHWÄTZ: Was halten Sie davon, dass viele Politiker noch weitere Einkommen neben den Bezügen als Berufspolitiker beziehen.

Kevin Leiser: Ich werde keine bezahlten Nebentätigkeiten annehmen, solange ich mein Bundestagsmandat innehabe.
Zu Ihrer allgemeinen Frage: Dies ist schwierig zu beantworten. Bei manchen Berufen müssen Lizenzen oder eine Berufspraxis aufrechterhalten werden, zum Beispiel bei Anwälten mit eigener Kanzlei. Auch sie müssen unabhängig bleiben können.

GSCHWÄTZ: Die Gewaltenteilung ist das Fundament jeder Demokratie. Uns als Journalist:innen und Vertreter:innen der vierten Gewalt im Staat untersagt es der Pressekodex, Ämter zu bekleiden, die in irgendeiner Weise einen Interessenskonflikt hervorrufen könnten, um die Objektivität der Berichterstattung zu wahren. Gibt es hier nicht einen Interessenskonflikt, wenn einige Parlamentsabgeordnete auch Juristen sind? Als Beispiel sei Wolfgang Kubicki genannt, der seine Anwaltstätigkeit sogar als Bundestagsvizepräsident weiterführt.

Kevin Leiser: Bezüglich Nebenjob als Parlamentarier gibt es im Abgeordnetengesetz dazu Richtlinien. Ich selber werde keine Nebentätigkeit, während ich meine Entschädigung als Bundestagsabgeordneter erhalte, annehmen. Mein Sitzungsgeld im Kreistag spende ich zu 100 Prozent. Dies ist auf meiner Webseite einzusehen. Sollte ich ein Buch während dieser Zeit schreiben, würde ich die Einnahmen auch spenden.

Das Interview führte Markus Neugebauer

 




„Auffällig ist der herbe Dialekt und der Respekt vor der Polizei“

„Woran erkennt man ein Hohenloher Gemüt bei der Polizeiarbeit?“, denkt Daniel Fessler laut nach. Daniel Fessler ist einer der Pressesprecher des Polizeipräsidiums Hohenlohe und diese Frage kommt auf, als Daniel Fessler am Freitag, den 09. September der Einladung zu einem Lokaljournalismus-Workshop für Jungjournalisten in die Redaktion GSCHWÄTZ  folgt.

Zuständigkeitsbereich größer als das Saarland

Mit einer Fläche von 4.407 km² ist das Polizeipräsidium Heilbronn das größte in Baden-Württemberg und somit größer als das Saarland. 1669 Beschäftigte, davon 1394 Polizeibeamt:Innen in der Region sind für die Stadt- und Landkreise Heilbronn, Main-Tauber, Neckar-Odenwald und Hohenlohe aktiv. Damit ist ein Beamter für etwa 612 Einwohner verantwortlich.
Diese Fläche macht den Beamten die Arbeit nicht immer leicht – zumal es laut Fessler deutliche regionale Unterschiede in den Verhaltensweisen der Einwohner:innen von Süd bis Nord gibt.

Kulturelle Unterschiede zwischen den Landkreisen

„Die Leute ticken einfach anders“, beschreibt Daniel Fessler seine Erfahrungen mit den verschiedenen Landkreisen. Man könne fast schon von kulturellen Unterschieden sprechen. Wie Daniel Fessler den typischen Hohenloher beschreiben würde?

„Auffällig ist der herbe Dialekt und der Respekt vor der Polizei.“ Ja, die Hohenloher sind besonders obrigkeitshörig. Was wohl daran liegt, dass die Polizei zumeist nur bei tatsächlichen Einsätzen gesehen wird, weniger als Teilnehmer des Alltags, wie es in Städten mit viel Publikumsverkehr zu beobachten ist.

Rollläden während des Urlaubs unten lassen, sei definitiv kein Schutz vor Einbrechern

Die Kriminalität sei von einigen Faktoren abhängig, beispielsweise von der Jahreszeit, da es in den dunklen Jahreszeiten öfter zu Einbrüchen kommt. Fesslers Bemerkung am Rande: „Die Rollläden im Urlaub runter zu lassen bringt absolut keinen Schutz – für Einbrecher stellen sie, außer etwas mehr Lärm, kaum ein Hindernis dar. Dazu machen sie unverkennbar deutlich, wer gerade nicht zuhause ist.“

„Ermittlungstaktische Gründe“

Zu aktuellen Fällen kann er keine Angaben machen. Auch auf die Frage, wie es um den Motd in Belsenberg steht, antwortet er: „Hierzu kann ich aus ermittlungstaktischen Gründen keine Angaben machen.“

Diese Aussage bedeute aber nicht unbedingt, dass es keine Fortschritte gebe. In vielen Fällen habe die Zurückhaltung der Informationen hinsichlich der Öffentlichkeit vor allem einen Grund: Weiteren Verbrechen vorzubeugen. Denn je mehr über die Ermittlungen enthüllt wird, desto leichter können Kriminelle davon lernen.

Wenige Brennpunkte im Hohenlohekreis

Dafür zeigt er Statistiken, die vor Augen führen, dass der Hohenlohekreis nicht nur „vom Gefühl her wenige Brennpunkte hat“, sondern auch auf dem Papier. So hat er in den Jahren 2017 bis 2021 jeweils die niedrigste Zahl der erfassten Kriminalfälle, unter 5000.

Zum Vergleich: Im Landkreis Heilbronn findet im gleichen Zeitraum jährlich durchschnittlich etwa 10.000 Straftaten statt.

Im Polizeipräsidium Heilbronn werden sind die meisten Straften mit 26,4% der Kategorie „sonstige Strafbestände“ zuzuordnen. Vermögens- und Fälschungsdelikte liegen mit 18,8% auf dem zweiten Platz. Er verweist auf die Webseite des Polizeipräsidiums Heilbronn, wo diese beiden sowie weitere Statistiken der vergangenen Jahre zur Einsicht hinterlegt sind: PKS-gesamt.pdf (polizei-bw.de).

Auch die Gewalt gegen Einsatzkräfte sei in den letzten Jahren angestiegen. Persönliche Erfahrungen mit körperlicher Gewalt hat er vor allem bei Einsätzen, bei denen Drogen, Alkohol oder psychische Erkrankungen im Spiel waren, gemacht.

Besonders bewegt hat ihn in der letzten Zeit der Fall von Kusel, bei dem zwei Polizisten durch Schüsse ums Leben kamen. Zum einen der Umstände wegen, da es sich um eine übliche Fahrzeugkontrolle handelte, zum anderen, weil die Beamten in seinem Alter waren.

„Ich hätte es genauso gut sein können“, sagt er.

Text: Anna-Lena Eißler

 

 




GSCHWÄTZ sorgt für Nachwuchs

Zwei Tage Lokaljournalismus hautnah erlebten drei Nachwuchsjournalist:innen am Freitag und Samstag, 09. und 10. September 2022, in den Räumen der GSCHWÄTZ-Redaktion.

Schreiben, Fotografieren, Videos

GSCHWÄTZ-Chefredakteurin Dr.Sandra Hartmann führte den journalistischen Nachwuchs ins „richtige“ Schreiben ein: Welche Arten von Beiträgen gibt es eigentlich? Wie führe ich die Leser:innen in eine Story hinein, wie schaffe ich es, die Leser:innen bis zum Ende des Artikels mitzunehmen? Über die Unterstützung der Texte durch Bilder referierte GSCHWÄTZ-Redakteur Matthias Lauterer anhand aktueller Bild-Text-Beispiele. Und selbstverständlich standen auch Recherchemethoden auf der Tagesordnung.

Weniger spannend waren sicherlich die rechtlichen Themen: Ohne Wissen um das spezifische rechtliche Umfeld, in dem sich Journalist:innen bewegen, die berufsethischen Vorgaben sowie die rechtlichen Bedingungen für die Erstellung und Veröffentlichung von Fotos und Videos, können Journalist:innen aber nun einmal nicht arbeiten. Die Teilnehmer:innen ertrugen auch diese Themen tapfer und interessiert.

Interviews mit Gästen waren der Höhepunkt

Höhepunkte des intensiven Workshops waren sicherlich nicht die Vorträge, sondern die Interviews mit den drei Gästen, in denen das eben Gelernte sofort angewendet werden konnte. Nun haben die Teilnehmenden die Aufgabe, von diesen drei „Pressekonferenzen“ Beiträge zu schreiben. Teilweise wurde heiß diskutiert. Unsere Leser:innen dürfen daher gespannt sein auf die Artikel.

 

Nachwuchsjournalisten-Workshop am 09. September 2022. Mona Hamalla. Foto: GSCHWÄTZ

Mona Hamalla ist eine Syrerin, die mit ihrer ganzen Familie nach Deutschland geflohen war und jetzt selbst in der Flüchtlingsbetreuung arbeitet. Sie berichtete emotional über ihre eigene Flucht, ihr Ankommen in der deutschen Gesellschaft und ihre aktuelle Flüchtlingsarbeit, vor allem mit Menschen aus der Ukraine. Sie ist ganz in Grau gekleidet, wirkt auf den ersten Blick unscheinbar. Aber nur, bis sie anfängt zu erzählen: Ihre leuchtenden Augen, ihr vielsagendes Lachen und ihre Gestik nehmen ihre Zuhörer:innen gefangen.

Nachwuchsjournalisten-Workshop am 09. September 2022. Daniel Fessler. Foto: GSCHWÄTZ

Aus Heilbronn war Daniel Fessler, einer der Pressesprecher des Polizeipräsidiums Heilbronn, angereist. Er brachte den Teilnehmer:innen die Struktur und die Arbeit einer Presseabteilung nahe und erzählte anschaulich von der speziellen Pressearbeit der Polizei. Es konnte nicht ausbleiben, dass er auch ein wenig aus dem Nähkästchen plauderte. „Aus ermittlungstaktischen Gründen“ konnte er natürlich nicht alle Detailfragen beantworten.

Nachwuchsjournalisten-Workshop am 10. September 2022. Dr. Sandra Hartmann und Kevin Leiser. Foto: GSCHWÄTZ

Kursteilnehmer beim Aufmerksamen Zuhören. Foto: GSCHWÄTZ

Der dritte Gast hatte sogar einen noch weiteren Weg: Kevin Leiser, Bundestagsabgeordneter, kam aus Berlin, wo er unseren Wahlkreis seit fast einem Jahr vertritt. Er berichtete von seinem Weg in die aktive Politik, warum er sich der SPD angeschlossen hat und dass er inzwischen in Berlin angekommen ist und eine Wohnung dort gefunden hat. Danach stellte er sich kritischen Fragen über die Politik der SPD, der Regierungskoalition und dem Verhältnis von Staat und Presse, die er teils wie ein alter Politikhase, teils sehr persönlich beantwortete. Eine Stunde länger als geplant dauerte das Gespräch – es muß also sowohl den Kursteilnehmer:innen als auch Kevin Leiser Spass gemacht haben.

Zwei lange und anstrengende Tage liegen hinter dem Orgateam und den Teilnehmer:innen. Und zuminest für diese ist der Workshop noch nicht beendet: Sie werden einen Beitrag über jeweils einen der Gäste schreiben, der in den nächsten Tagen veröffentlicht wird.

Text: Matthias Lauterer

 




Seid ihr bereit für den besten Lokaljournalismus aller Zeiten?

Wie schreibe ich einen Artikel? Welcher Titel wirkt am interessantesten für die/den Leser:in? Wie sehen professionelle Fotos aus? Wie drehe ich ein Kurzvideo? Wie schreibe ich über ein Gerichtsverfahren? Das alles und noch viel mehr werden wir bei unserem Lokaljournalismus-Workshop am Freitag, den 09. September 2022, sowie Samstag, von 09 bis 16 Uhr, in unserer Redaktion GSCHWÄTZ in Künzelsau besprechen  – anhand von theoretischen Beispielen und praktischen Übungen. Auch rechtliche Fragen werden erörtert.

Die Teilnehmenden dürfen sich auf drei prominente Interviewpartner:innen freuen, die von Ihrer Arbeit berichten.

Des Weiteren richtet sich der Workshop aber auch an Freiberufler, Selbstständige, Medienmacher, Beginner, Schüler:innen, Student:innen und Quereinsteiger, die gerne die grundlegenden Basics im Lokaljournalismus in einem Crashkurs lernen und zugleich wichtige Kontakte knüpfen möchten.

„Die Redaktion GSCHWÄTZ möchte den Lokaljournalismus stärken, da er ein Basispfeiler einer jeden Demokratie darstellt und für Meinungsvielfalt und Pressefreiheit steht. Insbesondere Jungjournalisten sollen in ihrem beruflichen Tun gefördert werden“, erklärt GSCHWÄTZ-Herausgeberin Dr. Sandra Hartmann.

Der Workshop ist kostenlos. Die Teilnehmenden erhalten eine Urkunde.




Workshop zum Lokaljournalismus