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Mit dem Science Center experimenta zu verborgenen Welten reisen

Das Warten hat ein Ende: Ab Dienstag, den 22. Juni 2021, öffnet das Science Center experimenta wieder für Besucher:innen, schreibt die Experimenta gGmbH in einer Pressemitteilung. Der Zugang ist limitiert und nur mit vorab gebuchten Online-Tickets möglich. Mit der neuen Sonderausstellung „Ozeane – Eine Reise in verborgene Welten“ aus New York folgt ab 26. Juni eine der Hauptattraktionen des Jahres.

„Wir freuen uns sehr, dass die Besucherinnen und Besucher in unserem Science Center schon bald wieder auf Entdeckungsreise gehen können“, so Dr. Wolfgang Hansch, Geschäftsführer der experimenta mit Blick auf die Wiedereröffnung, in der Mitteilung. „Gerne teilen wir mit unseren Gästen die Begeisterung für Wissenschaft und Technik und bieten ihnen außergewöhnliche Erlebnisse.“

Karten ausschließlich online

Mit der Wiedereröffnung steht für den experimenta-Besuch wieder montags bis freitags ein Zeitfenster von 9 bis 17 Uhr zur Verfügung, am Wochenende und an Feiertagen ist das Haus von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Eintrittskarten für den Ausstellungsbereich mit seinen vielfältigen Mitmachstationen und den Science Dome sowie die Sternwarte sind ausschließlich über den Onlineshop der experimenta unter https://shop.experimenta.science erhältlich und ab 16. Juni buchbar.

Auch der Maker Space, das Forum sowie das Schülerforschungszentrum nehmen am 22. Juni wieder ihren Betrieb für Besucher:innen auf. Der Laborkursbetrieb für Schulen startet ebenfalls wieder; Buchungen sind direkt über den InfoService möglich. Der von der Buchhandlung Osiander betriebene Shop hat wieder geöffnet. Ebenso das Restaurant, das wie in den vergangenen Wochen Speisen und Getränke zum Mitnehmen anbietet. Die aktuellen Öffnungszeiten von Shop und Restaurant finden sich unter https://www.experimenta.science/de/besucherinfo.

Spektakuläre Sonderausstellung „Ozeane“ aus New York

Mit dem experimenta-Ticket können Besucher:innen auch die am 26. Juni startende Sonderausstellung „Ozeane – Eine Reise in verborgene Welten“ erkunden. Die rund 800 Quadratmeter große Ausstellung vom American Museum of Natural History in New York wird erstmals in Deutschland zu sehen sein. Sie bildet den Auftakt zum Aktionszeitraum „Wasserwelten“, in dem die experimenta noch bis November eine Vielfalt an Mitmachprogrammen, Filmen, Vorträgen und Workshops anbietet.

Wichtiger Hinweis

Für den Besuch gilt die sogenannte „3G-Regel“: Besucher:innen müssen nachweisen, dass sie entweder geimpft, genesen oder tagesaktuell negativ getestet sind. Kinder bis einschließlich fünf Jahre, die asymptomatisch sind, werden als getestete Person angesehen.

Nach wie vor gelten im Rahmen des Schutz- und Hygienekonzeptes ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen und das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes während des Besuchs. An zahlreichen Stellen im Haus besteht die Möglichkeit, sich die Hände zu desinfizieren. Die Anzahl der Personen im Haus ist limitiert.

Quelle: Pressemitteilung der Experimenta Heilbronn




Der Lockdown ist vorbei: Kindergarten in Simbabwe wieder offen

Nach sieben Monaten Coronapause konnte der Kindergarten des Hilfsvereins Bongai Shamwari e.V. in Simbabwe nun endlich wieder öffnen. Im Voraus hat das Team entsprechende Hygienemaßnahmen vorbereitet. So werden den Kindern beim Betreten die Hände und Füße desinfiziert und Fieber gemessen. Außerdem haben die Erzieherinnen für jedes Kind eine eigene Maske genäht. Zu den alt bekannten Gesichtern sind zwei neue Patenkinder dazubekommen: Divine und Mukudzei, der von Albinismus betroffen ist.

Projekt für Frauen

Speziell für die Kinder, die im kommenden Jahr in die Schule kommen beziehungsweise für diejenigen, die bereits letztes oder vorletztes Jahr eingeschult wurden, gibt es gute Nachrichten: Die Schulgebühren der ehemaligen Kindergartenkinder werden nun vollständig über das „Women Project“ gedeckt. Bei dem Projekt geht es speziell um das Empowerment der Mütter der Patenkinder des Vereins. Diese stellen zusammen verschiedene Produkte her – zum Beispiel besondere Gewürze. Die Produkte werden auch in Deutschland bei verschiedenen Veranstaltungen zum Weltgebetstag verkauft. Der Erlös geht direkt an die Frauen, die bei der Herstellung beteiligt waren. Die Spenden, die zusätzlich für das „Women Project“ generiert werden, fließen in die Schulgebühren der ehemaligen Kinder, sodass die Ausbildung auch weiterhin gesichert ist.

Unterstützung aus Hohenlohe

In Zusammenarbeit mit einer Gruppe Studierender der Hochschule in Künzelsau wird gerade daran gearbeitet, das Projekt professioneller und somit noch nachhaltiger zu gestalten. Am Samstag, den 12. Dezember 2020, findet außerdem eine Online-Weinprobe mit Bongai Shamwari und dem Weingut Gaufer in Ingelfingen statt. Je Teilnehmer gehen hierbei zehn Euro ebenfalls an das „Women Project“. Nähere Informationen dazu gibt es unter https://tca1db95a.emailsys1a.net/mailing/44/3395321/7007807/1087/195032958f/index.html.

GSCHWÄTZ berichtete schon öfter über das Hilfsprojekt Bongai Shamwari e.V., seine Gründerin Christa Zeller und den Kindergarten in Simbabwe:

https://www.gschwaetz.de/2020/10/21/manchmal-krieg-ich-schon-eine-wut-im-bauch/

https://www.gschwaetz.de/2020/10/01/der-lockdown-ist-noch-nicht-vorbei/

https://www.gschwaetz.de/2020/04/27/corona-hilfe-aus-hohenlohe-fuer-kinder-in-simbabwe/

Quelle: Pressemitteilung von Bongai Shamwari e.V.

Für den Kindergarten wurde ein Hygienekonzept erstellt. Foto: Bongai Shamwari e.V.

 

 

Mit großer Freude entdecken die Kinder ihren Kindergarten neu. Foto: Bongai Shamwari e.V.




Solebad wieder geöffnet – nur dienstags bleibt es geschlossen

Nach der coronabedingten Zwangspause öffnet das Niedernhaller Solebad am Donnerstag, den 01. Oktober 2020, wieder seine Pforten.
„Unter Einhaltung der hygienerechtlichen Vorgaben dürfen sich alle Besucher fortan wieder auf eine erholsamen und wohltuenden Aufenthalt in unserem Gesundheitsbad freuen.“, so eine Pressemitteilung der Stadt Ingelfingen.

Das Solebad steht zu den üblichen Öffnungszeiten zur Verfügung, eine vorherige Anmeldung sei nicht erforderlich.

Dienstags kein öffentlicher Badebetrieb

Lediglich Dienstags bleibt das Bad künftig für den allgemeinen Badebetrieb geschlossen. An diesem Wochentag findet ab Oktober 2020 regelmäßig Schwimmunterricht für Grundschüler und Schwimmkurse der Kochertaler Schwimmschule statt.




„Allerdings sind die Auflagen, die wir hierfür erfüllen müssen, noch nicht klar geregelt“

Das Prestige Filmtheater in Künzelsau lässt sich laut einer E-Mail von Kino-Betreiber Nenad Nenad Tomasinjak, die die Stadtverwaltung Künzelsau an GSCHWÄTZ weitergeleitet hat, noch etwas Zeit mit der Wiedereröffnung. Dafür gebe es „verschiedene Gründe“. So dürften in Baden-Württemberg die Kinos theoretisch seit Montag, den 01. Juni 2020, wieder öffnen. „Allerdings sind die Auflagen, die wir hierfür erfüllen müssen, noch nicht klar geregelt“, schreibt Tomasinjak weiter. „Wir werden die zum Schutz vor dem Corona-Virus notwendige Maßnahmen natürlich umsetzen beziehungsweise haben das auch schon getan.“ Abstandsregelungen, Hygienemaßnahmen sowie Maskenpflicht müssten klar definiert sein, damit das Kino-Team wisse, wie und wie viele Personen in die Säle dürfen und wie unter diesen Voraussetzungen wirtschaftlich gearbeitet werden könne.

Wiedereröffnung am Donnerstag, den 02. Juli 2020

Ein weiterer Grund sei, dass durch die Pandemie fast alle aktuellen Filmstarts verschoben oder gestrichen wurden. „So gibt es zum jetzigen Zeitpunkt nicht genügend aktuelle Filme, um euch das abwechslungsreiche Programm zu bieten, das ihr von uns gewohnt seid“, so der Kino-Betreiber. Daher werde Donnerstag, der 02. Juli 2020, als flächendeckender Eröffnungstermin anvisiert. Das gebe den Filmverleihern die Chance zur besseren Planung, um Filme zu terminieren und diese vorab bewerben zu können. Weiter heißt es in der Mail: „In den Bundesländern, in denen verschiedene Kinos bereits unter Auflagen den Betrieb wieder aufgenommen haben, sind die Besucherzahlen so gering, dass es einfach noch keinen Sinn macht, den Betrieb wieder hoch zu fahren“. 

 




„An uns denkt leider keiner“

Am Montag, den 04. Mai 2020, ging ein Seufzer der Erleichterung durchs Land: Die Frisöre durften ihre Salons nach wochenlanger, Corona-bedingter Schließung endlich wieder öffnen. Die Kundschaft strömt in die Läden, um sich nach der langen Abstinenz so manche wildwuchernde Haarmatte richten zu lassen. Natürlich sind die vorgegebenen Hygiene- und Schutzmaßnahmen einzuhalten. Ebenso erlaubt ist wieder das mobile Arbeiten beim Kunden und auch medizinische und nicht-medizinische Fußpflegeeinrichtungen dürfen unter den entsprechenden Hygiene- und Abstandsregeln ihre Arbeit wieder aufnehmen. Weiterhin nicht erlaubt sind Bartpflege und Rasur.

Dauer der Schließung nicht absehbar

Ein Ergebnis der weiteren Lockerungen der Corona-Verordnung vom 02. Mai 2020 ist aber auch: Kosmetik- und Nagelstudios bleiben weiterhin geschlossen. Wie lange diese Schließung andauern wird, konnte auch die Handwerkskammer Heilbronn-Franken auf GSCHWÄTZ-Nachfrage aufgrund der dynamischen Entwicklung nicht sagen. Zur Begründung heißt es auf der Seite des baden-württembergischen Sozialministeriums unter https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/faq/: „Bei der Entscheidung welche Geschäfte im Rahmen eines stufenweisen Vorgehens zuerst geöffnet werden, spielt die Frage eine wichtige Rolle, in wieweit sie jeweils zur Deckung des Grundbedarfs von Bürgerinnen und Bürgern beitragen, der anderweitig nicht gedeckt werden kann. Der Gang zum Friseur gehört für weite Teile der Bevölkerung zum Grundbedarf“.

„An uns denkt leider keiner“

Eine GSCHWÄTZ-Leserin, selbst Inhaberin eines Nagelstudios im Hohenlohekreis, bedauert dies: „An uns denkt leider keiner“. Obwohl auch sie wegen der Pandemie 100 Prozent ihrer Einnahmen verlieren würden. Weiter schreibt die Frau, die anonym bleiben möchte: „Trotzdem wäre es schön, wenn auch wir mal bedacht werden“. Schließlich hätten Kosmetik- und Nagelstudios schon immer unter sehr strengen Hygiene-Vorschriften gearbeitet – und das nicht erst seit Corona. Frisöre hingegen können nicht so desinifizieren wie sie und ihre Berufskollegen. Sie und zahlreiche weitere Betreiber von Kosmetik-, Permanent Makeup-, Fuß- und Nagelpflege sowie Tattoo-Studios fordern deshalb, dass auch sie ab dem heutigen Dienstag, den 05. mai 2020, ihre Arbeit wieder aufnehmen dürfen, denn schließlich seien sie „in Hygiene die Nummer eins“.

Text: Sonja Bossert

 

 

Auch die Betreiber von Kosmetik- und Nagelstudios möchten ihre Läden wieder öffnen. Das Foto wurde uns von der Inhaberin eines Nagelstudios im Hohenlohekreis zur Verfügung gestellt.




Künzelsau: Altes Rathaus öffnet wieder

Durch das Starkregenereignis im Mai 2016 wurde das Alte Rathaus in Künzelsau stark beschädigt. Am Samstag, den 7. Dezember 2019 wird das historische Gebäude in der Innenstadt nach der Sanierung in neuem Glanz wiedereröffnet. Von 14 bis 17 Uhr sind die Besucher eingeladen, die neu konzipierte Stadtbücherei zu erkunden. Für Kinder wird Kinderschminken, Vorlesen und Origamifalten angeboten. Bis Dienstag, den 24. Dezember wird außerdem jeden Tag ein Adventskalendertürchen am Alten Rathaus geöffnet.

Neben der Stadtbücherei gibt es jetzt Räume, die Vereine und Organisationen ab Januar 2020 nutzen können. Dadurch werden Begegnungsmöglichkeiten geschaffen – ganz im Sinne eines offenen, lebendigen Bürgerhauses.

Quelle: Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau 

Jeden Tag bis Heiligabend öffnet am Alten Rathaus ein neues Türchen. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau

Vor dem Alten Rathaus steht auch wieder ein großer Weihnachtsbaum. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau