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Online-Gottesdienste von Dörrenzimmern, Weißbach & Crispenhofen, auch für Kinder

Manche Städte und Gemeinden bieten an Heiligabend trotz Corona Gottesdienste vor Ort an. Aber es gibt darüber hinaus auch die Möglichkeit, die Gemeinde direkt in das heimische Wohnzimmer reinzuholen – mit einem online-Weihnachtsgottesdienst.

Diesen kann man von Dörrenzimmern, Weißbach und Crispenhofen online auf youtube abrufen.

Einfach klicken und anschauen.

Es gibt einen Gottesdienst mit einer halben Stunde Dauer für Erwachsene und eine Krippenspielgeschichte für Kinder in einem separaten Video.

 

 

 




Es soll nicht ausschauen „wie das Pförtnerhäuschen vom Rathaus“

Den Planungsstand für das neue Landratsamt wollte Landrat Dr. Matthias Neth während der Sitzung des Kreistags am 07. Dezember 2020 in Weißbach darstellen. Andere sprechen vom „Kreishaus“ und „Campus“ nannte die Projektleiterin das Projekt, als sie den derzeitigen Stand erläuterte. Genaugenommen kann von Planungsstand nicht gesprochen werden, viel zu viele Punkte sind ungeklärt. Das Landratsamt hat seine Anforderungen noch nicht formuliert. Zum Beispiel ist noch gar nicht klar, wie die Digitalisierung die Arbeitsformen und damit Gestaltung der Arbeitsumgebungen verändern kann. „Unstreitig besteht Handlungsdruck“, sagte Landrat Dr. Matthias Neth.

Alle einig: Das Kreishaus gehört nach Künzelsau

In ihren Haushaltsreden betonten die Fraktionen, dass ein neues Landratsamt notwendig sei. Sie waren aber von der Zahl „90 Millionen“, die Kreiskämmerer Schellmann in der letzten Sitzung nannte, geschockt. Alle forderten, auf die Kosten zu achten  und moderne digitalisierte Arbeitsprozesse bei der Planung zu berücksichtigen. Ein Punkt war für die Fraktionen aber unstrittig: Ein Landratsamt muß in der Kreisstadt angesiedelt sein.

Prämissen: A-Lage erhalten, möglichst keine Interimslösungen, modularer Aufbau

Auch ohne die Details bereits zu kennen, hat die Planerin eine Strategie: zuerst soll ein relativ großes Bürogebäude für etwa 350 Arbeitsplätze auf dem heutigen Schotterparkplatz am Kaufland entstehen, danach können an Stelle der dann freien Gebäude modular und bedarfsgerecht weitere Gebäude entstehen. Insbesondere am Platz des heutigen Landratsamts soll ein repräsentatives Gebäude entstehen. Repräsentativ soll es ein und nicht aussehen „wie das Pförtnerhäuschen vom Rathaus“, wie einer anmerkte. Damit wären die zwei weiteren Prämissen, die der Kreistag erarbeitet hat, ebenfalls erfüllt: Zum einen der Erhalt der A-Lage an der Allee, zum anderen die Vermeidung von Interimslösungen.

Neue Stadtachse geplant

Die Allee selbst könnte allerdings überbaut werden, dafür soll eine neue sogenannte „Stadtachse“ ungefähr von der Bergbahn bis zur Stettenstrasse entstehen. Auch die Fläche südlich dieser Achse, wo heute die Containerbüros des Landratsamts stehen, könnte für ein Gebäude des neuen Landratsamts genutzt werden. Auf dem nordwestlichen Teil des Schotterparkplatzes könnte ein Parkhaus entstehen, das möglicherweise von der Stadt Künzelsau gebaut werden könnte.

Enttäuschung über den aktuellen Stand

Enttäuscht von den vielen Konjunktiven zeigte sich Irmgard Kircher-Wieland (SPD). Sie fordert Neth auf, umgehend die Anforderungen zu formulieren, damit man weiterkommen kann. Sie vergleicht das mit dem Kochen: „Wenn ich ein Essen koche, dann muß ich wissen, was ich will. Und dann kann ich noch nicht anfangen. Ich brauche ja noch die Zutaten. Das ist Planung“.

Zwar versucht Neth noch, das Bild aufzunehmen, wenn er sagt, dass zum besten Essen noch der Appetit fehlt und man erst einmal den Appetit wecken müsse. Letztlich muß er aber zugeben: „Wir müssen jetzt konkreter werden.“

Im nächsten Jahr soll es dann detaillierter werden.

Text: Matthias Lauterer

Viele offene Punkte. Foto: GSCHWÄTZ




Biber ruft Feuerwehr auf den Plan

Am Samstag, den 05. Dezember 2020, wurde die Freiwillige Feuerwehr Weißbach um 5.49 Uhr alarmiert. Grund hierfür war ein umgestürzter Baum, der auf der Kochertalstraße lag. Vor Ort angekommen, stellten die Floriansjünger fest, dass der Baum offenbar durch einen Biber gefällt worden war.

Der Baum wurde zerkleinert, beseitigt und die Fahrbahn gereinigt. Bei der weiteren Erkundung stellte sich heraus, dass in der näheren Umgebung noch zwei weitere Bäume von dem Nagetier bearbeitet worden waren. Diese wurden nach Absprache mit der Polizei aus Sicherheitsgründen ebenfalls gefällt.

Quelle: Feuerwehr Weißbach

 

Der Biber hatte sich noch an weiteren Bäumen ausgetobt. Foto: Feuerwehr Weißbach




Falsch aufgestellte Ortsschilder

Der hohenlohische Landtagsabgeordnete Anton Baron (AfD) hatte laut einer Pressemitteilung nach einer Beschwerde eines Bürgers zu mutmaßlich falsch aufgestellten Ortsschildern eine Kleine Anfrage beim Regierungpräsidium Stuttgart eingereicht: „Sind sämtliche Ortsdurchfahrten im Wahlkreis Hohenlohe tatsächlich zwingend erforderliche Ortsdurchfahrten nach der Straßenverkehrsordnung?“.

Ortsschilder als Geschwindigkeitsbegrenzungen

Darauf hat Baron nun eine Antwort von Verkehrsminister Winfried Hermann erhalten, wie es weiter in der Mitteilung heißt: „In Weißbach geht es um einen Abschnitt der L 1045 auf Höhe der Ortschaft, in Künzelsau um die Tatsache, dass das Ortsschild in der Bahnhofstraße erst kurz vor der Einmündung in die B 19 steht. In beiden Fällen beurteilt auch die Landesregierung die Lage kritisch. Weiterhin mahnt sie explizit an, dass bei der Positionierung von Ortsschildern beabsichtigte Geschwindigkeitsbegrenzungen keine Rolle spielen dürfen“.

Bereits damals bemängelt

So schrieb Verkehrsminister Winfried Hermann in seiner Antwort bezüglich des Ortsschildes in Weißbach: „Der Standort der Ortstafeln der Landesstraße L 1045 auf der Höhe der Ortschaft Weißbach wurden bereits im Jahr 2018 anlässlich eines Ortstermins in anderer Sache überprüft. Das Regierungspräsidium Stuttgart hatte den rechtswidrigen Standort bereits damals bemängelt. Die zuständige Straßenverkehrsbehörde des Landratsamtes Hohenlohekreis hat die Versetzung dann auch 2019 innenliegend in die Einmündungen angeordnet, bisher aber von einer Umsetzung abgesehen. Das Landratsamt beabsichtigt zuvor zu prüfen, ob eine Geschwindigkeitsbeschränkung aus anderen Gründen möglich erscheint. Hierzu plant es eine Verkehrsbesprechung unter Beteiligung des Regierungspräsidiums. Diese wird voraussichtlich Anfang September stattfinden“.

Regierung möchte Verkehrsbesprechung abwarten

Bezüglich des Künzelsauer Ortsschildes heißt es von Seiten des Verkehrsministeriums: „Hinsichtlich des Standorts der Ortstafel in der Bahnhofstraße in Künzelsau ist aufgrund des Berichtes der Stadt Künzelsau davon auszugehen, dass die Ortstafel offensichtlich als geschwindigkeitsregulierendes Element anstelle eines VZ 274 StVO verwendet wird. Die örtliche Straßenverkehrsbehörde der Stadt Künzelsau beabsichtigt vor einer Versetzung der Ortstafel zunächst ebenfalls das Ergebnis einer Verkehrsbesprechung abzuwarten. Dabei soll geprüft werden, ob eine Geschwindigkeitsbeschränkung mit Zeichen 274 im Verlauf der Bahnhofstraße in Frage kommt“.

Anton Baron wolle sich nun laut der Pressemitteilung dafür einsetzen, dass die Ortsschilder entfernt beziehungsweise umgestellt werden, kündigte der Landtagsabgeordnete an.

Quelle: Kleine Anfrage an die Landesregierung Stuttgart; Pressemitteilung des Landtagsbüros von Anton Baron




Sperrung der L 1046 in den Sommerferien

Die Landesstraße L 1046 wird zwischen Weißbach und Crispenhofen von Donnerstag, den 30. Juli 2020, bis voraussichtlich Samstag, den 12. September 2020, wegen umfangreicher Sanierungsarbeiten gesperrt. Baubeginn ist an der Schützenstraße in Weißbach. Baustellenende ist das Ende der Ortsdurchfahrt Crispenhofen in Fahrtrichtung Westernhausen.

Im Zuge der Sanierung wird auf einer Länge von rund 2.100 Metern die Asphaltdecke erneuert. In der Ortsdurchfahrt Crispenhofen wird zusätzlich der Straßenkörper erneuert. Der entlang der L 1046 verlaufende Gehweg wird ebenfalls saniert.

Weiterhin nimmt die Gemeinde im Zuge der Bauarbeiten Anpassungen am Gehweg in Crispenhofen vor, außerdem werden drei Bushaltestellen entlang des Streckenzugs barrierefrei umgebaut.

Die Bauarbeiten werden voraussichtlich die gesamte Dauer der Sommerferien in Anspruch nehmen.

Die Sanierung erfolgt in einem Bauabschnitt. Die Zufahrten sind während den Bauarbeiten bis zur Baustelle gewährt. Die Umleitung erfolgt ab Weißbach über Forchtenberg (Neu-Wülfingen) – Schleierhof und umgekehrt.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes Hohenlohekreis




Zeugen nach Unfall mit Linienbus gesucht

Am Montag, den 22. Juni 2020, wurde eine Autofahrerin bei einem Unfall mit einem Linienbus bei Niedernhall schwer verletzt. Die 28-Jährige war am Mittag mit ihrem Mercedes in den Gegenverkehr zwischen Niedernhall und Weisbach geraten und dort mit dem, mit Schulkindern besetzten Bus kollidiert (wir berichteten https://www.gschwaetz.de/2020/06/22/die-schreie-der-kinder-werde-ich-nie-vergessen/). Die Polizei sucht zur Klärung des Unfallhergangs nun nach Zeugen, die das Geschehen beobachten konnten und bittet auch alle Kinder, die im Bus saßen und deren Personalien nicht bereits von der Polizei aufgenommen wurden, beziehungsweise deren Eltern, sich zu melden. Hinweise gehen an das Polizeirevier Künzelsau unter der Telefonnummer: 07940/9400.

Unfall am Montag, den 22. Juni 2020, zwischen Niedernhall und Weißbach: Ein Mercedes rammt einen Schulbus. Foto: GSCHWÄTZ




Auto überschlagen – 12-Jähriger verletzt

Bei einem Unfall am Donnerstagmorgen, den 18. Juni 2020, bei Forchtenberg wurde ein 12-Jähriger verletzt. Die 21-jährige Fahrerin eines Audis war mit einem Kind als Beifahrer gegen 8 Uhr auf dem Gemeindeverbindungsweg zwischen Forchtenberg und Weißbach unterwegs, als ihr auf der schmalen Fahrbahn ein anderes Auto entgegenkam. Das geht aus einer Pressemittelung des Polizeipräsidiums Heilbronn hervor.

Vermutlich erschrak sich die junge Frau und kam infolgedessen nach rechts von der Straße ab. Als die Audi-Fahrerin versuchte ihren Wagen wieder auf die Fahrbahn zu lenken, kam der A4 ins Schleudern und überschlug sich daraufhin zweimal bevor das Auto auf der Straße zum Stehen kam. Beide Fahrzeuginsassen konnten sich selbständig aus dem Audi befreien, der 12-Jährige wurde allerdings mit leichten Verletzungen von Rettungskräften in eine Klinik gebracht. Dem Wagen war jedoch nicht mehr zu helfen. Er wurde mit Totalschaden abgeschleppt.

 




Soziale (Un-)Gleichbehandlung in Corona-Zeiten

Eltern haben sich beschwert beim Schulamt, weil ein Junge scheinbar früher an der Schule in Weißbach unterrichtet worden ist als seine Klassenkameraden, während andere wiederum erst einmal bürokratische Hürden für eine Notbetreuung überwinden müssen (wir berichteten). Ein Kommentar von GSCHWÄTZ-Chefredakteurin Dr. Sandra Hartmann über soziale Gleichbehandlung in Corona-Zeiten.

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Keine Notbetreuung für Kind von schwer kranker Mama?

Monatelanges homeschooling und oft noch das zusätzliche Jonglieren mit home office oder einer beruflichen Tätigkeit, die nicht mit home office in Einklang gebracht werden kann – das zehrt an vielen Familien dieser Tage.

Es rumort hinter den Kulissen gewaltig

In Weißbach rumort es derzeit hinter den Kulissen ganz gewaltig, weil wohl ein Drittklässler bereits gemeinsam mit Viertklässlern beschult worden ist, obwohl er eigentlich erst nach den Pfingstferien dran gewesen wäre – wie seine Klassenkameraden auch.

Während seine Klassenkameraden sich noch im homeschooling befanden, saß dieser Schüler also bereits vorzeitig wieder im Klassenzimmer mit Viertklässlern und wurde unterrichtet.

Das berichten Eltern, die ebenfalls ihre Kinde an der Grundschule Weißbach haben, gegenüber GSCHWÄTZ. Warum und wieso das so ist? Das wollten wir von der Schulleiterin Friedegund Stiefel wissen und haben nachgefragt. 

„Das stimmt nicht“

Diese erklärt zunächst: „Das stimmt nicht. Es sind nur Viertklässler an der Schule. Es gab jahrgangsübergreifende Angebote schon vor Corona. Das findet im Moment aber  nicht statt. Erst nach den Pfingstferien kommen die Drittklässler.“

Also alles nur ein Missverständnis? Haben die Eltern da etwas falsch verstanden? Gab es vielleicht einen etwas unglücklichen Flurfunk?

Beim Staatlichen Schulamt in Künzelsau ist der Fall bekannt, da sich Eltern dort beschwert hatten. Auch bei der Schule gingen wohl Beschwerden ein.
Daraufhin sei es für den Schüler laut Aussagen von Eltern kurz vor den Pfingstferien wieder zurück zum homeschooling gegangen. Daraufhin haken wir bei Schulleiteiterin Stiefel noch einmal nach und fragen, ob sie sich sicher ist mit ihrer zunächst getätigten Aussage, dass kein Drittklässler bereits früher beschult wurde als der Rest seiner Klasse.

Schulleiterin Stiefel reagiert nun, anders als beim ersten Mal, etwas ungehalten und betont: „Stand jetzt sind nur Viertklässler im Unterricht, aber keine Drittklässler.“ Und wie sah das noch vor einer Woche aus?, fragen wir. Darauf wiegelt Stiefel ab und verweist auf den Datenschutz.

„Aus Datenschutzgründen darf ich nicht mit Ihnen über einzelne Schüler sprechen“

Schulaufsichtsbeamtin Kerstin Köber vom Schulamt betont ebenfalls, dass „Stand heute (28. Mai 2020) kein Drittklässler in Weißbach mit den Viertklässlern zur Schule geht. Kein Drittklässler darf momentan zur Schule gehen, erst nach den Ferien.“ Und wie sah es noch Anfang der Woche oder vergangene Woche aus?“, haken wir nach. Auch hier bleibt eine konkrete Antwort aus. Köber verweist nun ebenfalls auf den Datenschutz: „Ansonsten darf ich aus Datenschutzgründen nicht mit Ihnen über einzelne Schüler sprechen.“ Ein klares Nein sieht anders aus.

„Es hat auch etwas damit zu tun, dass man alle Schüler gleich behandeln und nicht manche bevorzugen sollte.“

An sich geht es vermutlich „lediglich“ um ein bis zwei Wochen, die ein Drittklässler gemeinsam mit Viertklässlern im Klassenzimmer saß und beschult wurde, während seine Klassenkameraden noch zu Hause homeschooling betrieben. Doch die Elten, die sich beschwert haben, erklären gegenüber GSCHWÄTZ: „Es hat auch etwas damit zu tun, dass man – gerade in der jetzigen Zeit – alle Schüler gleich behandeln und nicht manche bevorzugen sollte.“

Denn: Einer anderen Familie sei sogar eine Notbetreuung abgelehnt worden. Das berichten ebenfalls Eltern der Weißbacher Schule. Die Elternbeirätin der dritten Klasse, bestätigt dies auf GSCHWÄTZ-Nachfrage: „Ich habe auch von der Familie mit der kranken Mutter gehört. Die Frau hat [xxx]*. Das ist noch keine vier Wochen her, dass die Schulleitung die Notbetreuung für das Kind abgelehnt hat.“

Schulleiterin ist der Fall mit der schwer kranken Mutter nicht bekannt

Spricht man Schulleiterin Stiefel auf diesen Fall an, ist er ihr laut eigenen Aussagen gänzlich unbekannt: „Von der Familie mit der kranken Mutter weiß ich nichts.“ Stiefel verweist auf Formulare und Anträge, die Eltern und die Arbeitgeber der Eltern zunächst ausfüllen müssten, bevor eine Notbetreuung zustande kommt: „Alle Eltern müssen Anträge stellen und Arbeitgeberbescheinigungen vorlegen. Wenn die Mutter krank ist, müsste der Vater eine solche Bescheinigung vorlegen. Sollte er das nicht können, müsste eine Ausnahme mit dem Schulamt abgeklärt werden.“
Sie fährt fort: „Alle Eltern, die die Notbetreuung beantragt haben und eine solche Bescheinigung vorgelegt haben, haben auch einen Betreuungsplatz bekommen. Die Familie kann sich auch an die örtliche Jugendhilfe/ Jugendamt wenden. Wenn das bestätigt, dass die Familie den Platz braucht, kann das Kind zur Notbetreuung.“

„Das wäre belastend für Kinder und Lehrer“

Weißbach ist eine kleine Schule, laut der Aussage von Schulleiterin Stiefel gibt es aktuell rund 60 Kinder dort.

Momentan sind in Weißbach vier Kinder in der Notbetreuung. Es hätte also noch Platz in der Notbetreuung gegeben. „Acht bis zehn Kinder können aufgenommen werden. Allerdings wären das dann relativ viele, weil es für die kleineren Kinder schwer ist, so lange sitzen zu bleiben. Das wäre belastend für Kinder und Lehrer“, so die Schulleiterin.

„Die Notbetreuung soll entsprechend der normalen Schulzeit gehen, also in Weißbach von 7.30 bis 13 Uhr. Allerdings wurde das etwas verschoben auf Wunsch der Eltern, das heißt, wir fangen später an und hören auch später auf. Nach den Ferien wird sich das wieder ändern, weil ja dann weitere Kinder in die Schule kommen.“

Text: Sonja Bossert

* [xxx] Aus Persönlichkeitsschutzgründen haben wir die Krankheit, um die es sich hier handelt, nicht veröffentlicht.




Junge Promille-Fahrer unterwegs

Vor Fahrtantritt hatte ein 18-Jähriger am Freitag, den 01. Mai 2020, offenbar Alkohol getrunken. Der junge Mann war gegen 23.45 Uhr in Weißbach mit seinem PKW unterwegs und fiel dort einer Streifenwagenbesatzung auf, weil er zu schnell unterwegs war. Die Polizisten wollten den 18-Jährigen kontrollieren und folgten daher seinem Auto. Als der Teenager offenbar bemerkte, dass der Streifenwagen ihm in die Kochertalstraße folgte und versuchte aufzuschließen, beschleunigte er sein Fahrzeug. Er bog anschließend nach rechts in die Crispenhöfener Straße und dann in die Hauptstraße ab. Nachdem er mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit weiter in Richtung Büschelhofer Straße fuhr, verloren die Beamten das Auto kurz aus den Augen. Kurze Zeit später entdeckten sie es aber erneut, als dessen Fahrer am rechten Fahrbahnrand anhielt. Zunächst versuchten die beiden Insassen erfolglos, zu Fuß zu flüchten, konnten anschließend aber kontrolliert werden. Bei der Kotnrolle stieg den Ordnungshütern Alkoholgeruch in der Nase. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bei dem 18-jährigen Fahrer ergab einen Wert von knapp 0,8 Promille. Der junge Mann muss nun mit entsprechenden Anzeigen rechnen.

Ebenfalls zu tief ins Glas geschaut hatte offenbar ein 25-Jähriger, bevor er sich am Samstag, den 02. Mai 2020, ans Steuer seines Autos setzte. Einer Streifenwagenbesatzung fiel gegen 1 Uhr ein BMW auf einem Supermarktparkplatz in der Max-Planck-Straße in Dörzbach auf. Der Motor des Pkw lief und dessen Abblendlichter waren eingeschaltet. Bei der Kontrolle des jungen Mannes rochen die Beamten Alkohol. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte diese Wahrnehmung. Der Test zeigte einen Wert von zirka 1,6 Promille. Der Mann gab ab, dass er zuhause Alkohol getrunken hatte und dann mit seinem Pkw auf den Supermarktparkplatz gefahren war. Der Mann musste die Ordnungshüter daraufhin zu einer Blutentnahme ins Krankenhaus begleiten. Außerdem wurde sein Führerschein beschlagnahmt. Mit einer entsprechenden Anzeige muss der 25-Jährige nun rechnen.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn