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Frohe Weihnachten & ein fantastisches neues Jahr

Weihnachtswünsche kommen angeflogen, bringen Sternenstaub von oben. Aber einer hat es in diesem Jahr ganz besonders geschafft, sich in unsere Herzen einzuweben und diesen möchten wir an Euch an dieser Stelle weitergeben.

Der wohl originellste Text erreichte uns in diesem Jahr aus dem Landratsamt. Titel: „Perspektivwechsel“.

Origineller Text der Weihnachtskarte des Landratsamtes 2019. Foto: GSCHWÄTZ

Ein Teil des GSCHWÄTZ-Teams auf dem Weihnachtsmarkt in Künzelsau 2019 (von links): Markus Pohl, Markus Neugebauer, Bettina Pohl, Matthias Lauterer, Nadja Fischer, Elke Brand, Dr. Sandra Hartmann. Foto: GSCHWÄTZ

Auch wir möchten allen unseren Unterstützern DANKE sagen, dafür, dass ihr uns das ganze Jahr begleitet habt, dafür, dass ihr euch einsetzt für unser schönes Ländle, um es noch besser zu machen, dafür, dass ihr jeden Tag aufs Neue demokratisch-freiheitliche Grundwerte lebt, für ein besseres Miteinander und füreinander einsteht und dafür, dass ihr nicht stehen bleibt, sondern weiter geht als andere. Nur so kann Fortschritt gelingen.

Wir freuen uns mit euch auf 2020.

Euer GSCHWÄTZ-Redaktionsteam


Nadja Fischer + + + Sonja Bossert +++ Dr. Felix Kribus +++ Elke Brand + + + Markus und Bettina Pohl + + + Markus Neugebauer +++ Matthias Lauterer +++ Kristina Dorn +++ Nadine Cwik +++ Dr. Sandra Hartmann




Früher war mehr Lametta“ – Weihnachtsbaumverkäufer Florian bei der Arbeit am Wertwiesen in Künzelsau

Gemäß Loriots berühmtem Satz „Früher war mehr Lametta“ hat GSCHWÄTZ-Videoreporter Dr. Felix Kribus Weihnachtsbaumverkäufer Florian Vogel in Künzelsau und seine Kunden alles rund um den Weihnachtsbaum gefragt: Wo wird er gepflanzt? Was kommt drauf? Wie schaut’s aus mit dem ökologischen Gewissen beim Baumkauf? – Mit überraschenden Ergebnissen.

Alle Jahre wieder! Weihnachten steht vor der Tür und der Weihnachtsbaum bald schon wieder in der guten Stube. Elektrisch oder traditionell mit echten Kerzen. Was die wenigsten wissen: Der Tannenbaum aus den Baumärkten kommt meist aus Osteuropa, und die Versionen aus Plastik aus dem fernen China, haben also viele Tausend Kilometer Transport hinter sich. Es geht aber auch anders: Zum Beispiel mit Bäumen aus heimischen Wäldern, die extra für Weihnachten kultiviert werden. So braucht eine Tanne mit zwei Metern ungefähr zehn Jahre zum Wachsen.

Weihnachtsbaumkäufer. Foto: GSCHWÄTZ

Regionalität ist vielen Kunden wichtig. Foto: GSCHWÄTZ

Was sich seit Greta geändert hat: die Frage, ob es eine Alternative zu dem um den Baum gewickelten Plastiknetz gibt. Foto: GSCHWÄTZ

Florian Vogel verkauft seit rund 15 Jahren nebenberuflich Weihnachtsbäume. Foto: GSCHWÄTZ

 




In sechs Monaten ist Weihnachten

Wie die Zeit vergeht. Erst am Freitag, den 21. Juni 2019, war Sommeranfang und nun ist schon in sechs Monaten Weihnachten. Wenn wir dieses Jahr früh genug mit dem üben anfangen, klappt es vielleicht mit der Familienchor-Karriere.

Und jetzt bitte alle lauthals mitsingen:

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
wie treu sind deine Blätter!
Du grünst nicht nur zur Sommerzeit,
nein, auch im Winter, wenn es schneit.
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
wie treu sind deine Blätter!

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen.
Wie oft hat nicht zur Weihnachstzeit
ein Baum von Dir mich hoch erfreut!
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen!

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
dein Kleid will mich was lehren:
Die Hoffnung und Beständigkeit
gibt Kraft und Trost zu jeder Zeit.
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
dein Kleid will mich was lehren.




Engelesblasen in Künzelsau

Besinnlicher Abschluss des Heiligen Abends: Das traditionelle Engelesblasen vom Turm der Johanneskirche. Trotz Kälte haben sich doch etliche Interessierte in der Hauptstraße und drumherum eingefunden, um „Stille Nacht, heilige Nacht“ oder „Ehre sei Gott in der Höhe“ zu hören. Zur Blasmusik werden Laternen an langen Schnüren vom Turm herabgelassen und geschwenkt, die an Engel erinnern sollen. Wer schon im Bett lag oder zuhause auf dem Ofen döste, für den hat Videoreporter Felix Kribus die Engelslichter samt weihnachtlicher Künzelsauer Atmosphäre mit seiner Kamera eingefangen und hat die Besucher gefragt, wie sie die stille, heilige Nacht verbracht haben.

 




Weihnachten

Wir wünschen Euch in diesem Jahr eine Weihnachtszeit,

wie sie früher war.

Kein Hetzen zur Bescherung hin,

kein Schenken ohne Herz und Sinn.

Wir wünschen Euch ein kleines Stück

von warmer Menschlichkeit zurück.

Wir wünschen Euch in diesem Jahr eine Weihnachtszeit, wie sie als Kind so war.

Es war einmal, schon lang ist’s her,

da war so wenig so viel mehr.

 

Liebe GSCHWÄTZler,

das gesamte Redaktionsteam von GSCHWÄTZ wünscht Euch frohe Weihnachten.

 

Foto: Weihnachtsmarkt Waldenburg




Uralte Tradition zum Jahresende in Künzelsau: Engelesblasen

Zum Jahreswechsel findet in Künzelsau, seit mehr als 300 Jahren, ein besonderer Brauch statt: Das „Engelesblasen“ an Heiligabend, Silvester und Neujahr. Vom Turmkranz der Johanneskirche spielen Blasmusiker feierliche Choräle und eine Gruppe um Klaus Ottenbacher schwenkt Laternen von der Turmbrüstung. Die Lichter stellen schwebende Engel dar und laden nicht nur die kleinen Besucher zum Träumen ein. Im Heimatbuch der Stadt Künzelsau ist zu lesen: „Um diese Stunden denken die Künzelsauer draußen in aller Welt an ihre Heimat und die Ortsansässigen an ihre Verwandten und Freunde in der Ferne.“ Solch eine Tradition kann jedoch nur am Leben gehalten werden, solange es freiwillige oder ehemalige Bläser der Künzelsauer Stadtkapelle gibt. Zu diesen zählt Klaus Ziegler, der schon seit 1950 als Turmbläser aktiv ist: „Bis in die 70-iger Jahre haben wir täglich Choräle vom Turm gespielt. Heute machen wir das nur noch alle zwei Wochen sonntags und über den Jahreswechsel. Wir freuen uns, wenn es immer wieder freiwillige Bläser gibt, die diese Tradition aufrechterhalten.“ Zum Stamm der Gruppe gehören sechs Bläser. Sie bekommen Unterstützung von weiteren ehemaligen und aktiven Mitgliedern der Stadtkapelle.

Seit Generationen wird zu festlichen Anlässen vom Turm geblasen

Wie alt der weihnachtliche Brauch des „Engelesblasen“ genau ist, lässt sich nicht bestimmen. Fest steht jedoch, dass schon seit Generationen Turmwächter zu bestimmten Anlässen vom Turm bliesen, beispielsweise um vor Bränden oder anrückenden Feinden zu warnen. Da viele Hochwächter mit ihren Familien bis ins 19. Jahrhundert auf dem Turm wohnten, bliesen sie auch zu festlichen Anlässen. Vor allem das Musizieren und das „Laterne schwenken“ in der Weihnachtszeit wurden so von Generation zu Generation weitergegeben.

 

Heiligabend, Silvester und Neujahr

An Heiligabend spielen die Turmbläser um 19 Uhr die beliebte Weise „Ehre sei Gott in der Höhe“ und um 24 Uhr erklingt der Choral „Stille Nacht, heilige Nacht“ hoch über den Dächern von Künzelsau. An Silvester wird das alte Jahr um 19 Uhr mit der Schwab’schen Melodie „Lobt den Herrn“ verabschiedet. Eine schöne Gelegenheit das neue Jahr in Besinnlichkeit und Ruhe zu beginnen ist das Engelesblasen am 1. Januar um 19 Uhr.

Engelesblasen an den Feiertagen in Künzelsau: Vom Turm der Johanneskirche werden Laternen geschwenkt und feierliche Chorale geblasen.
Foto: Stadtverwaltung Künzelsau

Quelle: Pressemitteilung Stadtverwaltung Künzelsau




Christmas rides for Kids

Der liebe Petrus hat es mit den Engeln und Nikoläusen gut gemeint, denn pünktlich zum 3. Christmas rides for Kids war das Wetter für die Jahreszeit passend. Somit trafen sich dann 30 verkleidetet Biker/innen und drehten ein paar Runden durch die Stadt Künzelsau. In der Hauptstraße in Künzelsau angekommen, warteten schon die kleinen und großen Zuschauer am Straßenrand, diese bestaunten die üppig und fantasievoll geschmückten Bikes beim vorbeifahren. Nach der Ausfahrt konnten die Zuschauer die Bikes bewundern, die direkt am Event geparkt wurden. Hier hat sich so mancher Biker/innen doch schon etwas Besonderes einfallen lassen und damit den einen oder anderen Zuschauer ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.

3. Christmas rides for Kids.
Foto: Dirk König

Was eigentlich mal ein Gag war, hat inzwischen einen festen Termin in der Region Hohenlohe.

Die Harley Davidson Freunde Hohenlohe haben die Ausfahrt und den Event organisiert.  Das „Duo Stage“ und „Maggie und Conny“ gaben musikalisch dem Event den richtigen Rahmen und spielten an diesem Tag ohne Gage, was für die Musiker/innen Ehrensache war. Eine Bäckerei und ein Metzger aus der Region unterstützen den Event mit Ware.

Bei Glühwein, Punsch, Bratwürsten oder Gulasch konnte man gemütliche Bikergespräche führen und sich für den einen oder anderen Event für 2019 verabreden.

Natürlich wurde beim Christmas rides for Kids wieder für eine gute Aktion Geld gesammelt, man hat sich hier für die Kinderklinik Clowns in Schwäbisch Hall entschieden. Nach ersten Schätzungen kam ein vierstelliger Betrag zusammen.

Text: Joachim Schmidt

Weihnachtliche Harley beim 3. Christmas rides for Kids.
Foto: Dirk König

3. Christmas rides for Kids.
Foto: Dirk König

3. Christmas rides for Kids.
Foto: Dirk König

3. Christmas rides for Kids.
Foto: Dirk König

3. Christmas rides for Kids.
Foto: Dirk König

3. Christmas rides for Kids.
Foto: Dirk König

3. Christmas rides for Kids.
Foto: Dirk König

3. Christmas rides for Kids.
Foto: Dirk König

 




Christmas rides for Kids

Die Harley Davidson Freunde Hohenlohe schwingen sich auch in diesem Jahr wieder für einen guten Zweck auf ihre Zweiräder und machen einen kleinen Ausflug durch Künzelsau und Umgebung. Mitfahren kann jeder. Treffpunkt mit anschließender Abfahrt ist am Samstag, den 15. Dezember 2018, um 10.30 Uhr am McDonalds in Künzelsau. Ankunft ist um zirka 11 Uhr am alten Rathaus.  Dort erwartet die Besucher Livemusik mit Duo Stage und Maggie & Conny, country and more. Die Harley Davidson Freunde verkaufen dort Glühwein und Essen. Der Erlös fließt an einen guten Zweck. Verkleidete Nikoläuse und Engel sind herzlich willkommen.

Christmas Ride für einen guten Zweck 2017.
Foto: privat