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Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann mahnt: „Mit Wasser sparsam umgehen“

Haushaltsheld, Physikwunder und Lebenselixier: Wasser ist unstrittig einer der essenziellsten Ressourcen allen Lebens. Um dies zu würdigen und an seine Bedeutung zu erinnern, rufen die Vereinten Nationen seit dem Jahr 1992 zum Weltwassertag am 22. März auf. Dieses Jahr unter dem Motto „Groundwater: Making the Invisible Visible“ – „Unser Grundwasser: der unsichtbare Schatz“. Anbei veröffentlichen wir hierzu eine Pressemitteilung der Stadtverwaltung Künzelsau.

Wozu ein Weltwassertag?

Der Weltwassertag ist vor dem Hintergrund der Umsetzung der 2030 Agenda für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen und der darin enthaltenen wasserbezogenen Ziele anzusehen. Wasser ist eine begrenzte Ressource, die es zu schätzen und zu schützen gilt – insbesondere zu Zeiten des Klimawandels und der täglichen Belastung durch den Menschen.

KünWerke gewährleisten Qualitätsstandards des Wassers

Rund 830.000 Kubikmeter Wasser beziehen die städtischen KünWerke laut der Stadtverwaltung durchschnittlich in einem Jahr für die Versorgung der Einwohner:innen von Künzelsau und den Stadtteilen vom Zweckverband Wasserversorgung Nordostwürttemberg (NOW).

Erneuerung von Haushaltsanschlüssen

Künzelsau ist, wie weitere hundert Städte und Gemeinden in Nordostwürttemberg, Mitglied in dem Zweckverband, dessen Vorsitzender Bürgermeister Stefan Neumann ist. „Durch den Zusammenschluss der Kommunen ist es möglich, von einem zentralen Wasserwerk Wasser mit hoher Qualität bei vergleichsweise niedrigen Betriebskosten zu liefern“, so Stefan Neumann. „Wasser war und ist eine wertvolle Ressource, mit der wir im Alltag sparsamen umgehen sollten.“

Vier Wasserwärter, Mitarbeiter der KünWerke, haben dennoch volle Tagespläne, um die Qualitätsstandards des Trinkwassers für die rund 15.600 Einwohnerinnen und Einwohner von Künzelsau zu gewährleisten. Sie kontrollieren kontinuierlich die Wasserrohrnetze im Stadtgebiet und halten sie instand, sind bei der Behebung von Rohrbrüchen – egal zu welcher Tages- und Nachtzeit zur Stelle. Auch Haushaltsanschlüsse werden immer wieder erneuert, wie beispielsweise momentan in der Langenburger Straße im Zusammenhang mit der Baustelle für das Regenüberlaufbecken an der Kocherbrücke.

Zweckverband

Zweckverband Wasserversorgung Nordostwürttemberg ist ein kommunaler Zweckverband, der hundert Städte und Gemeinden im Nordosten von Baden-Württemberg mit rund 600.000 Einwohnerinnen und Einwohnern mit Trinkwasser beliefert. Der Sitz ist in Crailsheim im Landkreis Schwäbisch Hall.

 

 




Künzelsau: Kein Wasser am Südhang

Seit mehreren Stunden ist die Wasserversorgung am Künzelsauer Südhang ausgefallen.

Grund ist ein Wasserrohrbruch im Bereich des Brückenbergs. Kurz nach erfolgter Reparatur und Wiederbefüllung der Leitungen brach etwa 200m entfernt das Rohr ein zweites Mal, wodurch weitere umfangreiche Reparaturarbeiten notwendig wurden.

Diese Arbeiten sind derzeit (gegen 18:30) noch im Gang, laut Aussage des Bauhofs setzt man alles daran, die Arbeiten heute noch zu beenden und die Wasserversorgung schnellstmöglich wieder herzustellen.

Text: Matthias Lauterer




Warnung der Stadt Ingelfingen vor keimverseuchtem Leitungswasser bleibt nach wie vor bestehen

Die Stadt Ingelfingen rät weiterhin ab, Wasser aus der Leitung zu trinken, da das Leitungswasser in den Teilorten derzeit keimverseucht ist. Derzeit wartet die Stadtverwaltung auf die Auswertung der Ergebnisse zur Wasserqualität. Seit Freitag, den 09. Oktober 2020, warnt die stadt Ingelfingen, die Bürger der Teilorte Dörrenzimmern, Eberstal, Diebach sowie die Höfe Bobachshof, Bühlhof, Hochholzhöfe, Jägerhaus, Rodachshof, Wasser nicht mehr direkt aus dem Wasserhahn zu trinken, sondern nur noch in abgekochter Form (wir berichteten).

Welche Keime in welcher Konzentration sich warum in dem Leitungswasser befinden, ist derzeit nicht bekannt – auch nicht, wie lange diese Warnung gilt.

 




Trockenheit: Landratsamt verbietet Wasserentnahme

Die weiter anhaltende Trockenheit der vergangenen Wochen und die überdurchschnittlich hohen Temperaturen haben dazu geführt, dass die Wasserpegel der Flüsse und Bäche im Hohenlohekreis nochmals gesunken sind. Das Landratsamt Hohenlohekreis hatte in seiner Pressemitteilung vom 7. August 2018 bereits um Zurückhaltung bei Wasserentnahmen gebeten. Um die Wassermengen nun nicht zusätzlich weiter zu verringern, untersagt das Landratsamt mit einer Allgemeinverfügung die Wasserentnahme im Rahmen des sogenannten Gemeingebrauches mit Wirkung vom 16. August 2018. Aus oberirdischen Gewässern und dem Grundwasser darf ohne Erlaubnis kein Wasser zur Bewässerung und Beregnung entnommen werden. Auch bei den erlaubten Wasserentnahmen werden die Entnahmen zum Zwecke der Beregnung und Bewässerung reduziert.

Weiterhin zulässig sind Wasserentnahmen in geringen Mengen mittels Schöpfen von Hand mit Eimern und Gießkannen.
Weitere Informationen zum Thema Niedrigwasser und zu Wasserentnahmen sind auf der Homepage des Landratsamtes unter www.hohenlohekreis.de unter „Aktuelles“ und bei der Unteren Wasserbehörde des Landratsamts Hohenlohekreis unter Tel.: 07940 18-254 erhältlich.

Schutz der Gewässerlebewesen

Oberflächengewässer sind besonders empfindliche Ökosysteme. Gerade im Sommer sind sie durch hohe Temperaturen und lang andauernder Trockenheit großen Belastungen ausgesetzt. Zum Schutz der Gewässerlebewesen muss eine Mindestwassermenge im Gewässer verbleiben. Durch vermehrte und teilweise unkontrollierte Wasserentnahmen wird der empfindliche ökologische Zustand der Gewässer mit ihren Tieren und Pflanzen zusätzlich gefährdet und kann völlig zerstört werden.

Quelle: Pressemitteilung des Landratsamtes

Foto: adobe stock




Extrem niedrige Wasserpegel im Kocher- und Jagsttal – Wasserentnahmen nur noch begrenzt möglich

„Die anhaltende Trockenheit der letzten Wochen und die überdurchschnittlich hohen Temperaturen haben dazu geführt, dass die Wasserpegel der Flüsse und Bäche im Hohenlohekreis erheblich gesunken sind“, so eine aktuelle Pressemitteilung des Landratsamtes des Hohenlohekreises. Um die Wassermengen nicht zusätzlich zu verringern, bittet das Landratsamt Hohenlohekreis um einen verantwortungsbewussten Umgang bei der Wasserentnahme. Aus oberirdischen Gewässern und dem Grundwasser darf nur begrenzt Wasser entnommen werden.

Was ist noch erlaubt?

Ohne Erlaubnis zulässig sind Wasserentnahmen in geringen Mengen für den Gemeingebrauch, darunter das Tränken von Tieren oder das Schöpfen von Hand mit Eimern und Gießkannen. Landwirte und Gartenbaubetriebe dürfen hierzu zwar auch Pumpen benutzen, allerdings darf der Abfluss des Gewässers insbesondere an den Nebengewässern von Kocher und Jagst nicht maßgeblich weiter verringert werden. Ein Aufstauen des Gewässers zur Entnahme ist ebenfalls nicht erlaubt.
Weitere Informationen zum Thema Niedrigwasser und zu Wasserentnahmen sind bei der unteren Wasserbehörde des Landratsamts Hohenlohekreis erhältlich. Telefon:  07940 18 254.

Empfindliche Ökosysteme

„Oberflächengewässer sind besonders empfindliche Ökosysteme. Gerade im Sommer sind sie durch hohe Temperaturen und lang andauernder Trockenheit großen Belastungen ausgesetzt. Zum Schutz der Gewässerlebewesen muss eine Mindestwassermenge im Gewässer verbleiben“, heißt es in der Pressemitteilung. Durch vermehrte und teilweise unkontrollierte Wasserentnahmen werde der empfindliche ökologische Zustand der Gewässer mit ihren Tieren und Pflanzen zusätzlich gefährdet und könne völlig zerstört werden.