Zehn Touren aus der Routing-App komoot haben wir bereits vorgestellt (https://www.gschwaetz.de/2021/07/12/kuenzelsau-mit-den-fuessen-erfahren/). Unter den nächsten zehn Wanderstrecken sind einige rund um Kocherstetten, aber auch für Künzelsau finden sich noch einige Vorschläge (https://www.komoot.de/guide/38395/wandern-rund-um-kuenzelsau).
Von Künzelsau nach Schloss Stetten und zurück
Eine etwas anspruchsvollere Tour führt über rund 22 Kilometer von Künzelsau nach Schloss Stetten und wieder zurück. Start und Ziel ist der Parkplatz in den Wertwiesen in Künzelsau. Der Wanderweg erfordert eine sehr gute Kondition, allerdings kein besonderes Können und die Wege sind leicht begehbar. In etwa sechs Stunden Gehzeit liegen einige Highlights am Wegesrand: Künzelsau, die Trockenhänge im Kochertal, Schloss Stetten mit seinem Fischteich sowie Ausblicke ins Kochertal.
Leichte Wanderung
Wesentlich leichter ist dagegen die Wanderung, die rund um Schloss Stetten führt. Die 2,66 Kilometer lange Strecke ist auf leicht begehbaren Wegen in rund 45 Minuten zu bewältigen, für alle Fitnesslevel geeignet und erfordert kein besonderes Können. Start und Ziel ist der Fischteich auf Schloss Stetten. Die Highlights hier sind neben dem Fischteich das Schloss Stetten und der Helgaweg.
Eine mittelschwere Wanderung, die eine gute Grundkondition erfordert, startet und endet an der Bushaltestelle in der Maybachstraße in Gaisbach. Über 12,2 Kilometer auf leicht begehbaren Wegen führt sie an Schippberg, am Alten Rathaus in Künzelsau, am Kocher und Wartberg vorbei.
Etwas für anspruchsvolle Wanderer
Rund drei Stunden dauert eine eher schwere Wanderung, die in der Marc-Chagall-Straße in den Taläckern Künzelsau beginnt und endet. Für die rund zehn Kilometer lange Strecke sind eine gute Grundkondition, gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk sowie alpine Erfahrung notwendig. Highlights an der Strecke sind Ausblicke ins Kochertal, Ruine Zarge, Weingut Gaufer, Burgruine Lichteneck, Weinberge, Torwächterhaus Ingelfingen, Schlosspark Ingelfingen, Ehemalige Esse des Hofschlossers von 1784.
Rund ums Weingut Gaufer, die Ruine Zarge sowie den Schlosspark Ingelfingen führt eine mittelschwere Wanderung in knapp vier Stunden und über 13,6 Kilometer. Sie beginnt und endet an der Bushaltestelle Buchs Abzweig in Garnberg. Die überwiegend gut begehbaren Wege erfordern eine gute Grundkondition sowie Trittsicherheit.
Eine Wanderung für alle
Eine eher leichte Wanderung für alle Fitnesslevel ist die Schippberg-Runde, die an der Bushaltestelle der Grundschule in Gaisbach beginnt und endet. In gut eineinhalb Stunden führt sie über 6,13 Kilometer. Die Wege sind leicht begehbar, es ist kein besonderes Können erforderlich.
Ausblicke auf Schloss Stetten und Erlesbach sowie auf Schloss Tierberg bietet eine Runde, die an der Bushaltestelle in Kocherstetten startet und endet. Die mittelschwere Wanderung führt über 10,4 Kilometer in knapp drei Stunden. Für die leicht begehbaren Wege ist eine gute Grundkondition erforderlich aber kein besonderes Können.
Rund um Kocherstetten
Ebenfalls rund um Kocherstetten führt eine leichte Wanderung für alle Fitnesslevel, die an der Bushaltestelle der Schule in dem Ort startet und endet. Die 6,78 Kilometer sind auf leicht begehbaren Wegen in knapp zwei Stunden zu bewältigen und bietet vor allem einen Blick auf Schloss Stetten und Erlesbach.
Start und Ziel einer Wanderstrecke durch Künzelsau ist die Bushaltestelle in der Amrichshäuser Straße in Künzelsau. Die Tour über 16,8 Kilometer führt in rund 4:41 Stunden am Kocher, Alten Rathaus in Künzelsau, am Wartberg sowie den Trockenhängen im Kochertal vorbei. Eine gute Grundkondition ist erforderlich, die Wege sind aber leicht begehbar.
Durchs Künsbachtal auf der alten Bahnstrecke
Eine mittelschwere, rund 13,3 Kilometer lange Wanderung beginnt und endet an der Bushaltestelle in der Komburgstraße in Künzelsau. In etwa 3:41 Stunden kommt der Wanderer auf leicht begehbaren Wegen durchs Künsbachtal mit der alten Bahnstrecke, am Schippberg, der Bergbahn in Künzelsau, der Orthodoxen Kirche sowie am Bahnhof vorbei. Die Strecke erfordert eine gute Grundkondition.
Text: Sonja Bossert