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Wahl in Niedernhall: BWV lädt am Samstag zu Bäckerei Gockner ein

Anbei veröffentlichen wir Informationen der  Bürgerlichen Wählervereinigung Niedernhall (BWV) für die Wahl des neuen Gemeinderats in Niedernhall am 26. Mai 2019 (für den Inhalt sind die Parteien selbst verantwortlich):

„Unsere Kandidaten stehen mitten im Leben und stehen für eine fortschrittliche und familienfreundliche Politik im Niedernhaller Gemeinderat“, betont die BWV.

Die Kandidaten der BWV laden zum lockeren Gespräch vor der Bäckerei Gockner am Samstag, den 18.05 von 7:30 Uhr bis 12 Uhr ein.

Hier  die einzelnen Kandidaten im Überblick:

Klaus Gockner
BERUF Bäckermeister
FAMILIENSTAND 53 Jahre, verheiratet, zwei Töchter
WERDEGANG Meine Schul- und Jugendzeit verbrachte ich in Criesbach. Ich bin seit über 38
Jahren als Bäcker tätig und seit 1996 Bäckermeister. Mit meiner Frau führe ich seit 1998 die
Bäckerei und das Café in der Hauptstraße. Ich konnte bereits dreimal ihr Vertrauen gewinnen.
MOTIVATION Ich bin schon seit 15 Jahren als Stadtrat aktiv. Durch den direkten Kontakt zu den
Bürgern werde ich für die Stadt und deren Einwohner vernünftige Entscheidungen treffen.

Klaus Gockner

Jochen Scheufler
BERUF Schulleiter
FAMILIENSTAND 48 Jahre, verheiratet, eine Tochter, einen Sohn
WERDEGANG Grundschule Künzelsau, Abitur am Schlossgymnasium, Zivildienst,
Lehramtsstudium PH Schwäbisch Gmünd, seit 2000 Lehrer, ab 2004 Schulleiter, seit 2012 am
BZN, seit 5 Jahren im Gemeinderat
MOTIVATION Freude an der Übernahme von Mitverantwortung für eine nachhaltige und
kontinuierliche Stadtentwicklung. Ich möchte weiter dazu beitragen die Attraktivität und die
Lebensqualität meines Heimatorts zu steigern sowie ihn als Bildungs- und Wirtschaftsstandort zu
stärken.

Jochen Scheuffler

Peter Lutz
BERUF Landwirtschaftstechniker
FAMILIENSTAND 43 Jahre, verheiratet, eine Tochter, ein Sohn
WERDEGANG Grund- und Realschule in Niedernhall, Landwirtschaftslehre, Zivildienst beim ev.
Bauernwerk in Hohebuch, Technikerschule in Triesdorf. Seit 1994 auf dem elterlichen Betrieb und
als Berater tätig, 2013 Übernahme des landwirtschaftlichen Betriebs, seit 5 Jahren im Gemeinderat
MOTIVATION Niedernhall muss für Alt und Jung lebens- und liebenswert bleiben. Vernünftige
Stadtsanierung und Bauplatzpolitik. Weiterentwicklung von Kindergarten und Schule. Dafür will
ich mich einsetzen.

Peter Lutz

Ralf Herrmann
BERUF Maschinenbautechniker
FAMILIENSTAND 52 Jahre, verheiratet, zwei Töchter
WERDEGANG Grund- und Realschule, Werkzeugmacherlehre, Wehrdienst, Weiterbildung zum
Maschinenbautechniker, Heute leitender Angestellter, seit über 20 Jahren im Ehrenamt und einer
der Vorsitzenden im TSV Niedernhall, 5 Jahre im Gemeinderat
MOTIVATION Verantwortung in und für eine Gemeinschaft zu übernehmen ist mir wichtig und
lohnt sich. Ohne aktive Mitarbeit kann man nichts bewirken. Niedernhall ist meine Heimat, die ich
weiter entwickeln und gleichzeitig auch sichern möchte.

Ralf Herrmann

Roselinde Simm
BERUF Industriekauffrau
FAMILIENSTAND 62 Jahre, verheiratet, zwei Kinder, vier Enkel
WERDEGANG Geboren und aufgewachsen in Künzelsau, seit 1973 bei MUSTANG und seit 1999
Betriebsratsvorsitzende, Mitglied in verschiedenen IGM-Gremien, viele Jahre in der Elternarbeit in
unserem Bildungszentrum und seit 5 Jahren im Gemeinderat
MOTIVATION Ich möchte mich für alle Niedernhaller, jung und alt, einsetzen. Für altersgerechtes
Wohnen im Städtle und auf der Giebelheide und für die notwendigen Einkaufsmöglichkeiten.

Rosalinde Simm

Jürgen Creyaufmüller
BERUF Wirtschaftsinformatiker
FAMILIENSTAND 50 Jahre, verheiratet, zwei Söhne
WERDEGANG Grundschule Niedernhall, Ganerben Gymnasium, Zivi beim Rettungsdienst,
Studium der Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik an der HS Pforzheim, seit 1998
national und international in der IT der Würth-Gruppe tätig
MOTIVATION Niedernhall soll ein attraktiver Lebensmittelpunkt für alle Menschen sein. Dazu
gehören eine lebenswerte Umwelt, attraktive Angebote für Groß und Klein und starke
Wirtschaftspartner. Behutsam und nachhaltig müssen wir Gutes bewahren und unser Städtle stetig
weiterentwickeln. Dafür setze ich mich ein.

Jürgen Creyaufmüller

Xenia Gaida
BERUF Maschinenbauingenieurin
FAMILIENSTAND 25 Jahre, verlobt, keine Kinder
WERDEGANG Grundschule Niedernhall, Abitur am Ganerben Gymnasium, Maschinenbau-
Studium (M. Sc.) an der Uni Karlsruhe, heute in der Vorentwicklung bei ZIEHL-ABEGG, seit 6
Jahren Jägerin und Mitglied im Schützenverein in Niedernhall
MOTIVATION Ich bin in Niedernhall aufgewachsen und wusste immer dass es meine Heimatstadt
bleiben würde. Ich hänge sehr an den Menschen und der Region und möchte gern etwas
zurückgeben. Außerdem erachte ich auch das Engagement meiner Generation in der Gesellschaft
als sehr wichtig.

Xenia Gaida

Richard Graf
BERUF Betriebswirt
FAMILIENSTAND 33 Jahre, verheiratet, einen Sohn
WERDEGANG Grund- und Realschule in Niedernhall, Ausbildung zum Informatikkaufmann,
Betriebswirtschaftsstudium an der HFH Hamburg, seit 2010 Weiterführung des elterlichen
Unternehmens in Waldzimmern. Ehrenamtlich aktiv bei Round Table Hohenlohe und den
Wirtschaftsjunioren Heilbronn-Franken, außerdem Ausschussmitglied bei der
Gewerbegemeinschaft Niedernhall-Weißbach
MOTIVATION Aktuell leben 4 Generationen meiner Familie in Niedernhall. Die Interessen junger
Familien sowie die Lebensqualität im Alter stehen für mich daher an erster Stelle. Eine nachhaltige
Weiterentwicklung unseres Städtchens mit Blick auf bestehende Traditionen ist mir wichtig.

Richard Graf

Gregor Kerl
BERUF Kaufmännischer Angestellter
FAMILIENSTAND 51 Jahre, geschieden, in einer festen Beziehung lebend, 3 Söhne
WERDEGANG Die Schulzeit verbrachte ich am Bildungszentrum in Niedernhall, Ausbildung zum
Feinmechaniker, weitere Ausbildung zum Industriekaufmann. Vom Produktmanager zum
Produktbereichsleiter mit Internationaler Erfahrung. Heute im Mittelmanagement angestellt.
MOTIVATION Meine Heimat ist Niedernhall. Hier fühle ich mich sehr wohl. Die zukünftigen
Aufgaben in unserer schnelllebigen Zeit angehen, für die Zukunft unserer Bürgerinnen und Bürger
der Wirtschaft und Vereine die Entscheidungen voranbringen. Meinungsverschiedenheiten sollten
vom gesamten Gremium intern abgearbeitet und vertreten werden. Dazu möchte ich beitragen.

Gregor Kerl

Mathias Lutz
BERUF Weinbautechniker
FAMILIENSTAND 36 Jahre, verheiratet, eine Tochter, einen Sohn
WERDEGANG Grund- und Realschule in Niedernhall, Ausbildung zum Winzer, Zivildienst beim
Maschinenring Hohenlohe, Weiterbildung zum Techniker für Weinbau und Oenologie, seit 2013
Weinbaubetrieb im Haupterwerb. Seit 15 Jahren aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr
Niedernhall; seit 27 Jahren Bläser im Posaunenchor Niedernhall Forchtenberg
MOTIVATION Als Winzer bin ich hier in Niedernhall verwurzelt. Auch in Zukunft sollen sich Jung
und Alt hier wohlfühlen. Gute Bildung, attraktive Arbeitsplätze, ein starkes Ehrenamt und ein
verantwortungsbewusster Umgang mit unserer Landschaft. Dafür werde ich mich einsetzen.

Mathias Lutz

Werner Messerschmidt
BERUF Polizeibeamter
FAMILIENSTAND 55 Jahre, verheiratet, drei erwachsene Kinder
WERDEGANG Mittlerer Bildungsabschluss, Ausbildung bei der Bereitschaftspolizei in Göppingen
und Bruchsal, Versetzung zur Polizeidirektion Künzelsau – Polizeirevier Öhringen, 2013 auf
eigenen Wunsch zum Polizeiposten Niedernhall versetzt
MOTIVATION Aktiv bei der Gestaltung der Stadt Niedernhall Verantwortung übernehmen.

Werner Messerschmidt

Frank Schmidt
BERUF Lehrer
FAMILIENSTAND 42 Jahre, ledig
WERDEGANG Grundschule und Gymnasium, Wehrdienst, Studium an den Uni‘s Heidelberg und
Frankfurt. Referendariat in Kassel. Heute angestellter Lehrer an der BvL Gemeinschaftsschule in
Mulfingen
MOTIVATION Verantwortung für meine Heimat Niedernhall übernehmen, den Gemeinderat mit
meinem Weitblick unterstützen, unserem Bürgermeister gegen Einzelgänger den Rücken stärken.

Frank Schmidt

Bernd Spazierer
BERUF Schreinermeister
FAMILIENSTAND 55 Jahre, verheiratet, zwei Söhne, zwei Enkel
WERDEGANG Besuch der Grund- und Hauptschule Niedernhall, danach Schreinerlehre mit
anschließender 13 Jähriger Tätigkeit als Schreinergeselle. 1996 Besuch der Meisterschule in
Heilbronn, seit 1997 selbstständig mit eigener Schreinerei in Weißbach. Seit 2018 1. Vorsitzender
der Gewerbegemeinschaft Niedernhall-Weißbach
MOTIVATION Stadtkern für Jung und Alt attraktiv gestalten und erhalten. Für Handwerk
einstehen. Weiterführen der Zusammenarbeit zwischen Schule und Handwerk.

Bernd Spazierer

Peggy Szedlak
BERUF Qualitätsmanagerin
FAMILIENSTAND 40 Jahre, 2 Söhne
WERDEGANG Grund- und Realschule Chemnitz, Technisches Gymnasium Chemnitz, Ausbildung
Kauffrau Groß- und Außenhandel bei Firma Würth, seit 20 Jahren bei Firma Würth beschäftigt, seit
2011 bei Würth Elektronik eiSos im Qualitätsmanagement tätig
MOTIVATION Ich lebe seit 20 Jahren in Hohenlohe und davon seit 2004 im schönen Niedernhall.
Die Arbeit mit und für Kinder begeistert mich sehr. Mit dieser Begeisterung möchte ich mich für
unsere kleinsten Bürger und deren Familie einsetzen. Daneben liegen mir die Senioren unserer
kleinen Stadt mit großem Charme auch sehr am Herzen.

Peggy Szedlak

Mehr Informationen unter www.bwv-niedernhall.de




„Hierzu bekommen Sie keine Auskunft“ – Nach diesem Wahlcheck wissen Sie, wenn Sie wählen müssen

Einführung des Gelben Sacks, Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs, Abschaffung des Krankenhausstandortes Künzelsau, Neubau des Landratsamtes – das sind alles Themen, die der Kreistag des Hohenlohekreises maßgeblich bestimmt und entscheidet. Am 26. Mai ist Kreistagswahl im Hohenlohekreis. Wir haben die Parteien vorab unter anderem gefragt, was sie von der Fridays-for-future-Bewegung und der Wiedereinführung des Gelben Sacks halten. Letzteres hat die Mehrheit des Kreistags beschlossen – dennoch blickt die Mehrheit der Parteien der Wiedereinführung eher skeptisch entgegen. Viele Parteien haben sehr gut und ausführlich geantwortet, andere waren knapper angebunden, eine Partei verzichtete gänzlich, ihre Ansichten darzustellen. Die Liste aller Kandidaten für die Kreistagswahl gibt es ganz unten zu sehen.

 

Hier sind unsere Fragen und die Antworten der Parteien:

Die LINKE hat auf unsere Anfrage nicht reagiert.

Die kürzesten  Antworten lieferte die FWV. Sie wurden beantwortet von Thomas Föhl.

Thomas Föhl ist zwar dieses Jahr nicht mehr unter dern Bewerbern des Kreistages, jedoch noch immer Vorsitzender der FWV. Foto: privat

… Sommer- oder Winterzeit?
Thomas Föhl: Hierzu bekommen Sie keine Auskunft, da dies nichts mit dem Hohenlohekreis zu tun hat, sondern mit der persönlichen Gefühlswelt.

… dem Thema Abitur?
Thomas Föhl: Auch hier trifft die Frage nicht auf die Zuständigkeit des Kreistages zu.

… dem Thema Klimaschutz und den Schülerdemos?
Thomas Föhl: Dies ist generell eine Sache, die stärker ins Bewusstsein gerufen werden sollte. Und hier sind alle gefragt. Es liegt an jedem einzelnen. Wie er zum Beispiel die Urlaubsplanung gestaltet. Fliegt er in den Urlaub oder macht er eine Schiffsreise? Klimawechsel funktioniert nur, wenn die große Politik eingreift und zwar da, wo es wehtut wie beim Verkehr. Das die Schüler streiken ist im Grundsatz in Ordnung.

… der Wiedereinführung des ‚Gelben Sacks‘?
Thomas Föhl: Dies wurde im Kreistag nicht einstimmig beschlossen. Es wird von der Tonne wieder zurück auf den Müllsack gegriffen. Wie sehen dann die Innenstädte aus, vor allem wenn Tiere die Säcke aufreißen? Aber um den Bürgern steigende Abfallgebühren zu ersparen, nutzt man wieder den Gelben Sack.

 

Für die AfD beantwortete Anton Baron, Landtagsabgeordneter des Hohenlohekreises, unsere Fragen.

AfD-Landtagsabgeordneter Anton Baron möchte mit seiner Partei das erste Mal in den Kreistag. Foto: privat

was sagt die Afd zu…

… Sommer- oder Winterzeit?
Anton Baron: Die Zeitumstellung ist überflüssig und verursacht in den Bereichen Gesundheit, Landwirtschaft und Verkehr durchaus Probleme. Deswegen begrüße auch ich die voraussichtliche Abschaffung und plädiere dafür, dass anschließend dauerhaft die Sommerzeit eingeführt wird. Hierzu gibt es zwar unterschiedliche wissenschaftliche Erkenntnisse. Es gilt jedoch festzuhalten, dass vielen Bürgern und auch unseren Sportvereinen abendliches Tageslicht wichtiger als eine frühe Morgendämmerung ist. Diese würde im Juni vor 4 Uhr beginnen, wenn sich die allermeisten Menschen noch im Nachtschlaf befinden. Abendliche Aktivitäten an der frischen Luft tragen nach meiner Überzeugung hingegen erheblich zum Wohlbefinden bei.

… dem Thema Abitur?
Anton Baron: Eine eigene Regelung ist nicht notwendig. Bereits jetzt existiert ja die Möglichkeit der Klassenwiederholung, für die man aber nicht eigens Anreize schaffen sollte. Es könnte auch zu erhöhtem Lehrerbedarf führen, wenn hierfür mehr Klassen eingerichtet werden müssen.

… dem Thema Klimaschutz und den Schülerdemos?
Anton Baron: Wir begrüßen es natürlich, wenn sich auch Schüler bereits für ihre Anliegen politisch engagieren und demonstrieren. Allerdings hat dies in der Freizeit zu geschehen und es darf keine Rolle spielen, welche Ziele dabei vertreten werden. Es freut mich in diesem Zusammenhang sehr, dass die Hohenloher Schüler in Künzelsau nach dem Unterricht demonstrieren gegangen sind.

… der Wiedereinführung des ‚Gelben Sacks‘?
Jede Regelung, die den Müllmarkt effektiver und kostengünstiger gestaltet, ist zu begrüßen. Allerdings wird die AfD-Kreistagsfraktion darauf pochen, dass dies auch in Form niedrigerer Müllgebühren bei den Bürgern ankommt, wie es der Geschäftsführer der Abfallwirtschaft bereits anklingen ließ. Wir werden ihn an seinen Worten messen. Es ist hingegen unverständlich, dass über eine Wahlfreiheit nicht auch weiterhin die Entsorgung per Tonne möglich ist und sich das „Duale System Deutschland“ dagegen sperrt.

 

Bei Bündnis90/Die Grünen beantwortete Catherine Kern unsere Fragen.

Catherine Kern antwortete in der Funktion als Kreisvorsitzende für Bündnis90/Die Grünen. Foto: privat

Gruppenfoto der Grünen zur Kreistagswahl 2019. Foto: privat

Was sagen Bündnis 90/Die Grünen zu …

… Sommer- oder Winterzeit?
Catherine Kern: Ich finde, Familien mit kleinen Kindern und Menschen, die aus beruflichen Gründen früh aufstehen müssen, profitieren davon, wenn es keine Umstellung mehr gibt. Deshalb halte ich die Abschaffung der Zeitumstellung für sinnvoll. Ich persönlich würde die Sommerzeit vorziehen, weil es im Sommer morgens später warm wird und es abends länger hell bleibt. Durch den Klimawandel werden die Tage heißer werden und die Kühle am Morgen kann man dann nutzen und genießen.

… dem Thema Abitur?
Catherina Kern: Ich finde das bestehende System gar nicht so schlecht. Schüler*innen die etwas länger brauchen, können ja später noch das Abitur machen. Gerade in Hohenlohe ist das meiner persönlichen Statistik nach schon häufig der Fall. Von großer Bedeutung ist hier eine starke Durchlässiogkeit des Schulsystems zwischen den einzelnen Schulformen und dazu eine ständige, gute Beratung und Begleitung. Dann besteht für alle Schüler*innen die Sicherheit, die für sie optimale Schulkarriere zu durchlaufen und dann den bestgeeigneten Beruf zu ergreifen, dieser muss als Bedingung nicht unbedingt das Abitur voraussetzen.

… dem Thema Klimaschutz und den Schülerdemos?
Catherine Kern: Ich begrüße Fridays for Future und finde es klasse, dass unsere Jugend sich zunehmend politisch engagiert und
ich hoffe, dass sie etwas bewirken können. Mit Recht fragen sie, was ihnen eine gute Schulbildung bringt, wenn ihre Zukunftsaussichten wegen des Klimawandels so ungewiss sind. Außerdem wünsche ich mir, dass diese Jugend sich auch im Erwachsenenalter politisch engagiert. Obwohl wir alle wissen, dass der Klimawandel kommt und wir dringend etwas dagegen tun müssen,
unternehmen wir selbst und unsere Politiker viel zu wenig dagegen. Schließlich findet der Klimawandel bereits statt, allerdings nehmen wir ihn noch nicht wirklich wahr. Eine zunehmende Klimaerwärmung kann ganze Regionen unserer Erde unbewohnbar machen. Wir selbst müssen überlegen, wie wir persönlich durch eine Änderung unserer Lebensgewohnheiten dem Klimawandel entgegenwirken können, z.B. durch eine geringere Nutzung des Autos, weniger Flugreisen und Einschränkung beim Verzehr von Fleisch und Wurst, schließlich gibt es auch leckere vegetarische und vegane Gerichte.

… der Wiedereinführung des ‚Gelben Sacks‘?
Catherine Kern: Ich verstehe, dass viele Hohenloher*innen sich darüber ärgern und es nicht verstehen, dass die gelben Säcke wieder eingeführt werden. Es ist alles viel aufgeräumter in einem Behälter aus hartem Kunststoff statt in Säcken, die schnell aufreißen können. Ich gehe davon aus, dass niemand im Kreistag über die Wiedereinführung des Gelben Sackes glücklich ist, sondern dass die äußeren Rahmenbedingungen keine andere Möglichkeit zuließen. Leider wird über den Gelben Sack die Entsorgung von Verpackungsmüll nur organisiert, zur notwendigen Vermeidung trägt er nicht bei. Außerdem kann die Recyclingquote noch wesentlich gesteigert werden. Das Problem ist eben, dass wir viel zu viel Plasikmüll überhaupt produzieren. Deutschland ist pro Kopf das Land in Europa, das am meisten Plastikmüll produziert.
Auch da müssen wir an uns selber arbeiten und unsere Einkäufe entsprechend planen: Möglichst viel offen kaufen, zum Beispiel auf dem Markt, und eigene (Stoff-) Taschen und Behälter mitbringen. Wir alle sind gefragt, sowohl beim eigenen Handeln als auch bei der Unterstützung unserer Politiker.

 

Für die FDP beantwortet Ute Oettinger-Griese unsere Fragen.

 

Ute Oettinger-Griese ist Bezirksvorsitzende der FDP. Foto: privat

Was sagt die FDP zu …

… Sommer- oder Winterzeit?
Ute Oettinger-Griese: Ich bin eindeutig für die dauerhafte Sommerzeit. Nach den letzten Umfragen wünscht das auch die Mehrheit der Bevölkerung. Ich höre auch immer wieder, dass die Umstellung zweimal im Jahr für viele Menschen auch gesundheitliche Beeinträchtigungen mit sich bringt. Auch die Landwirtschaft mit Tierhaltung leidet unter der Zeitumstellung. Die Vorteile, die man sich versprochen hatte bezüglich Energiesparen et cetera haben sich nicht bewahrheitet.

… dem Thema Abitur?
Ute Oettinger-Griese : Da halte ich gar nichts davon. Ganz im Gegenteil! Ich würde es befürworten , die Grundschulempfehlungen für weiterführende Schulen wieder einzuführen. Es ist ja unbestritten, dass das Niveau an fast allen Schulformen in den letzten Jahren gesunken ist. Die Universitäten und Hochschulen beklagen massiv, dass immer mehr Abiturienten überhaupt nicht mehr studierfähig sind und viel Handwerker beklagen, dass das Niveau ihrer Auszubildenden ebenfalls deutlich abgesunken ist. Im Umkehrschluss muss das bedeuten, dass wir das Niveau an unseren Schulen anheben müssen. Nicht jeder Schüler muss Abitur machen. Es ist keine Schande, kein Abitur zu haben. Das Abitur macht keine besseren Menschen. Viele andere Länder beneiden uns um unser duales Bildungssystem und viele Politiker lassen sich von internationalen Studien verunsichern. Wir sollten die Realschulen und die berufsbildenden Schulen stärken und die Durchlässigkeit unseres Schulsystems weiter ausbauen. Deutschland hat die geringste Jugendarbeitslosigkeit. So schlecht, wie unser Schulsystem von manchen Experten geredet wird, kann es deshalb gar nicht sein. Wir müssen die Vielfalt unseres Schulsystems weiter fördern und die Landesregierung sollte die Bevorzugung und einseitige Förderung einer Schulart einstellen.

… dem Thema Klimaschutz und den Schülerdemos?
Ute Oettinger-Griese: Ich finde es gut, dass die jungen Leute für den Klimaschutz auf die Straße gehen. Dadurch, dass man Freitagvormittag demonstrieren geht, hat man natürlich erstmal die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit erhalten. Aber inzwischen denke ich, muss deshalb kein Unterricht mehr ausfallen. Im Endeffekt schaden sich die Schüler damit selbst. Man könnte ja auch Freitagnachmittag oder am Samstag in den Innenstädten demonstrieren, da trifft man mehr Menschen an, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Im Übrigen gilt in Deutschland die Schulpflicht. Jetzt ist es an der Zeit, die Energie umzuleiten in die Parlamente, die Verbände und die Wirtschaftsorganisationen, um dort den Druck zu erhöhen und eine vernünftige und umsetzbare Änderung der Klimapolitik zu erreichen. In der FDP zum Beispiel haben die Jungen Liberalen schon viele neue Ideen zum Klimawandel eingebracht und haben für aktive und junge Menschen immer ein offenes Ohr. Nur durch Demonstrationen ändern wir das Klima nicht. Da braucht es aktive Arbeit in den Parteien und Jugendorganisationen genauso wie in Verbänden und Organisationen, weil es ein gesamtgesellschaftliches Problem ist.

… der Wiedereinführung des ‚Gelben Sacks‘?
Ute Oettinger-Griese: Der Einführung des gelben Sackes hab ich auf der Kreistagssitzung nicht zugestimmt. Natürlich weiß ich, dass der Kreistag eigentlich kaum Alternativen hat. Seit Anfang des Jahres gilt das neue Verpackungsgesetz wonach unter anderem höhere Recycling-Quoten für Wertstoffe erreicht werden müssen. Mit dem jetzigen System zahlt der Kreis und somit der Gebührenzahler pro Jahr 350.000 Euro „drauf“. Wenn durch das Duale System der Gelbe Sack eingeführt wird, erwartet die Verwaltung eine deutliche Kosteneinsparung und die Säcke sollen im 14-tägigen Rhythmus abgeholt werden. Das allein hat mich aber nicht überzeugt. Ganz zu schweigen vom Anblick herumliegender Säcke an den Straßen, ist für mich die Frage herumwirbelnder Säcke bei Sturm (wie zum Beispiel im vergangenen Februar) oder die Gefahr, dass Tiere die Säcke auf der Suche nach Nahrung beschädigen und die Plastikteile dann einfach auf den Straßen herumliegen, von der Verwaltung und vom Vertreter des Dualen Systems nicht überzeugend beantwortet worden. Im Übrigen sollten wir uns alle an der Nase packen und mehr Müll vermeiden – das fängt schon beim täglichen Einkauf an.

 

Für die CDU hat Susanne Schmezer unsere Fragen beantwortet.

 

Susanne Schmezer hat die Fragen für die CDU-Fraktion beantwortet. Foto: privat

Was sagt die CDU zu …

… Sommer- oder Winterzeit?
Susanne Schmezer: Bei der Abschaffung der Sommer- und Winterzeit wäre es wichtig, innerhalb Europas eine einheitliche Zeitregelung zu finden. Das wird sicher nicht einfach, denn was für die Südländer von Vorteil ist, ist für die nördlichen Mitgliedsländer eventuell von Nachteil. Können die Länder selbst entscheiden,welche Zeit sie nehmen, kommt es vielleicht zu Abstimmungsproblemen in vielen Prozessen zum Beispiel Fahr- und Flugplänen. Mir persönlich wäre die Sommerzeit lieber als die Winterzeit.

… dem Thema Abitur?
Susanne Schmezer: Von diesem Vorschlag halte ich nichts. Wem die Oberstufe zu schwer ist, der hat immer noch viele andere Möglichkeiten des zweiten Bildungsweges zu einem Abitur oder zur Fachhochschulreife zu kommen. Es wäre auch sinnvoll, zu schauen, warum immer mehr Schüler das Abitur nicht auf Anhieb schaffen. Das muss ja eine oder vielleicht auch mehrere Ursachen haben. Die sollten dann behoben werden.

… dem Thema Klimaschutz und den Schülerdemos?
Susanne Schmezer: Es freut mich, dass die Schülergeneration wieder mehr Engagement zeigt und sich die Kundgebungen in der Zwischenzeit nicht mehr nur auf den Klimaschutz beziehen, sondern auch auf andere Zukunftsthemen. Wichtig ist aber, dass es bei den Schülern nicht nur beim Demonstrieren bleibt, sondern Sie sich auf aktiv für Klimaschutz stark machen und bewusster leben.

… der Wiedereinführung des ‚Gelben Sacks‘?
Susanne Schmezer: Das Thema Verpackungsmüll ist ja gerade in aller Munde. Schade ist, dass das bewährte System des Hohenlohekreises aus verschiedenen Gründen so nicht beibehalten werden kann. Deshalb die bezahlbare Lösung mit dem gelben Sack. Niemand ist wirklich glücklich über Ihn. Doch wenn wir alle durch unser Einkaufsverhalten möglichst viel Verpackungsmüll einsparen, werden wir damit zurechtkommen. Ich würde mir mehr wünschen, dass sich die Lebensmittelindustrie clevere Verpackungen erarbeitet, die das Verpackungsmüllaufkommen deutlich reduzieren würden. So würde schon gar nicht soviel Verpackungsmüll entstehen.

 

Für die SPD hat sich Hans-Jürgen Saknus die Zeit genommen, unsere Fragen zu beantworten.

 

Hans-Jürgen Saknus ist der stellvertretende SPD-Kreisverbandsvorsitzende. Foto: privat

Informationen rund um die Wahl des neuen Kreistages im Hohenlohekreis

Am Donnerstag, den 04. April 2019, prüfte der Kreiswahlausschuss die eingereichten Wahlvorschläge für die Wahl des Kreistags. Denn am 26. Mai 2019 ist die Wahl des Kreistages und der Kreiswahlausschuss entscheidet über die Zulassung oder Zurückweisung der Wahlvorschläge.

Dieses Jahr werden nicht nur die CDU, FWV, SPD, Bündis 90/Die Grünen, FDP und die Linken mit ihren Bewerbern für den Kreistag auf der Wahlliste zu finden sein. Neu dazu gekommen ist die AfD. Alle Wahlvorschläge wurden zugelassen. Der Kreiswahlausschuss hat keinen Bewerber der diesjährigen Wahlliste gestrichen.

Der Kreiswahlausschuss bestand am 04. April 2019 aus sieben Mitgliedern: Der Erste Landesbeamte Gotthard Wirth, Renate Schuld-Selige, Friederike Spieles, Magda Reichhardt, Emil Kalmbach, Manfred Schlegel und Kurt Gesper. Landrat Dr. Matthias Neth ließ sich aufgrund eines Todesfalles entschuldigen. Von den 40 geladenen Vertrauenspersonen, die auch Mitsprachrecht haben, sind nur drei erschienen. Und obwohl dies eine öffentliche Sitzung war, schaffte es nur ein Bürger sich im Landratsamt des Hohenlohekreises, die Entscheidung der Wahlvorschläge persönlich anzuhören.

Insgesamt bewerben sich 261 Personen für den Kreistag, darunter 75 Frauen (zirka 29 Prozent). Der zu wählende Kreistag wird mindestens 36 Sitze umfassen und kann sich durch Mehr- beziehungsweise Ausgleichssitze auf maximal 43 Sitze erhöhen.

// Wahlkreise //

In folgenden sechs Wahlkreisen kann gewählt werden: I Künzelsau, II Öhringen (Öhringen, Zweiflingen), III Jagsttal- Krautheim (Dörzbach, Krautheim, Mulfingen, Schöntal), IV Kochertal- Ingelfingen (Forchtenberg, Ingelfingen, Niedernhall, Weißbach), V Neuenstein (Kupferzell, Neuenstein, Waldenburg), VI Bretzfeld/Pfedelbach

// Was entscheidet der Kreistag? //

Der Kreistag ist die Vertretung der Einwohner und das Hauptorgan des Landkreises. Er legt die Grundsätze für die Verwaltung fest und entscheidet über alle wichtigen Angelegenheiten des Hohenlohekreises, soweit nicht der Landrat Kraft Gesetz zuständig ist oder ihm der Kreistag bestimmte Angelegenheiten überträgt. Die wahlberechtigten Bürger des Landkreises wählen den Kreistag für jeweils fünf Jahre. Die Zahl der Kreisräte ist abhängig von der Zahl der Einwohner des Landkreises.
Zuletzt wurde der Kreistag am 25. Mai 2014 gewählt und hat 39 Mitglieder. Vorsitzender ist Landrat Dr. Matthias Neth. Die wohl wichtigste Entscheidung in der vergangenen Periode war die Schließung des Krankenhausstandortes Künzelsau und den Erhalt und Ausbau des Öhringer Krankenhausstandortes.

// Der Wahlsonntag am 26. Mai 2019 //

Die Stimmzettel für die Kreistagswahl werden den wahlberechtigten Bürgern zusammen mit den Stimmzetteln für die Gemeinderats- und gegebenenfalls Ortschaftsratswahlen durch die Bürgermeisterämter zugesandt.
Der Stimmzettel für die am gleichen Tag stattfindende Europawahl wird in den Wahllokalen ausgehändigt, es sei denn, es wurde Briefwahl beantragt.

// Das Ergebnis //

Das endgültige Ergebnis der Kreistagswahl trifft der Kreiswahlausschuss in seiner Sitzung am 6. Juni 2019.

 

Alle Kandidaten im Überblick

Wahlkreis I Künzelsau

 

Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

01   Neumann, Stefan,   Bürgermeister, Geb.Jahr 1982

Heinrich-Schüle-Straße 1, Künzelsau

02   Freiherr von Stetten, Christian,   Selbstständiger Kaufmann, Bundestagsabgeordneter, Geb.Jahr 1970

Burgallee 1, Künzelsau (Kocherstetten)

03   Hannig-Dümmler, Marion,   Stellvertretende Hauptamtsleiterin, Geb.Jahr 1977

Goldberg 7, Künzelsau

04   Piacentini, Franca,   Dipl.-Wirtschaftsjuristin (FH), Geb.Jahr 1976

Eichenweg 18, Künzelsau (Garnberg)

05   Heindl, Matthias,   Studienrat, Geb.Jahr 1982

Gaisbacher Straße 3, Künzelsau

06   Tsilingiris, Fotios,   Kfz-Technikermeister, Geb.Jahr 1976

Morsbacher Straße 28, Künzelsau

07   Knogl, Jürgen,   Bankbetriebswirt, Geb.Jahr 1982

Narzissenweg 6, Künzelsau (Gaisbach)

 

Freie Wählervereinigung Hohenlohekreis (FWV)

01   Dr. Faust, Peter,   Arzt, Geb.Jahr 1959

Langenburger Straße 35, Künzelsau

02   Löhlein-Ehrler, Verena,   Rechtsanwältin, Geb.Jahr 1961

Am Buchs 23, Künzelsau (Garnberg)

03   Bögner, Michael,   Geschäftsführer, Geb.Jahr 1986

Bruno-Lambert-Straße 28, Künzelsau (Nagelsberg)

04   Häckel, Anna-Margarete,   Rentnerin, Geb.Jahr 1951

Wiesweg 6, Künzelsau

05   Münch, Georg,   Kaufmann, Geb.Jahr 1969

Holderrainweg 63, Künzelsau

06   Dr. Faust, Andrea,   Ärztin, Geb.Jahr 1964

Langenburger Straße 35, Künzelsau

07   Amann, Swetlana,   Diabetesberaterin, Geb.Jahr 1973

Hundertwasserstraße 45, Künzelsau

 

Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

01   Saknus, Hans-Jürgen,   Jugendreferent, Geb.Jahr 1956

Hundertwasserstraße 25, Künzelsau

02   Neubert, Eva,   Studentin, Geb.Jahr 1989

Gerhart-Hauptmann-Weg 6, Künzelsau

03   Sanwald, Michael,   Straßenbauer, Geb.Jahr 1958

Uhlandstraße 10, Künzelsau

04   Rydel, Simon,   Industriekaufmann, Geb.Jahr 1989

Burggasse 1, Künzelsau

05   Ederer, Ralf,   Dipl.-Informatiker (FH), Geb.Jahr 1959

Oberamteistraße 22, Künzelsau

06   Rothfuss, Fabian,   Politik- und Verwaltungswissenschaftler (M.A.), Geb.Jahr 1984

Gerhart-Hauptmann-Weg 6, Künzelsau

07   Drehmann, Norbert,   Kfz-Meister, Geb.Jahr 1956

Uhlandstraße 69, Ingelfingen

 

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE)

01   Neher, Anita,   Rektorin, Geb.Jahr 1958

Seestraße 18/1, Künzelsau

02   Braun, Martin,   Oberstudienrat i. R., Geb.Jahr 1950

Seestraße 22, Künzelsau

03   Bertsch-Gut, Renate,   Religionspädagogin, Geb.Jahr 1958

Im Herrenberg 14, Künzelsau (Morsbach)

04   Engelhardt, Lutz,   Jurist, Geb.Jahr 1955

Heinrich-Schüle-Straße 25, Künzelsau

05   Maxheimer-Fehrenbach, Doris,   Kinder- und Jugendärztin, Geb.Jahr 1954

Im Herrenberg 8, Künzelsau (Morsbach)

06   Traub, Gerold,   Religionspädagoge, Geb.Jahr 1982

Keltergasse 26, Künzelsau

07   Gut, Norbert,   Sonderschullehrer i. R., Geb.Jahr 1952

Im Herrenberg 14, Künzelsau (Morsbach)

 

Freie Demokratische Partei (FDP)

01   Brümmer, Claus,   Botschaftsrat a. D., Dipl.-Kaufmann, Geb.Jahr 1945

Amrichshäuser Straße 94, Künzelsau

02   Kraut, Stefan,   Verwaltungsangestellter, Geb.Jahr 1960

Weißbacher Straße 32, Weißbach (Crispenhofen)

03   Müller, Alfred,   Dipl.-Ingenieur (FH), Geb.Jahr 1952

Salvador-Dali-Weg 3, Künzelsau

04   Sigloch, Christiane,   Rechtsanwältin, Geb.Jahr 1969

Kapellenweg 2, Künzelsau

05   Straub, Günter,   Dipl.-Wirtschaftsingenieur (FH), Geb.Jahr 1964

Hindenburgstraße 5, Künzelsau

06   Ziemann, Axel,   Geschäftsführer, Geb.Jahr 1969

Zeppelinstraße 11, Künzelsau

07   Maurer, Günter,   Polizeibeamter i. R., Geb.Jahr 1952

Waldenburger Straße 15, Künzelsau (Gaisbach)

 

DIE LINKE (DIE LINKE)

01   Kern, Ernst,   Betriebsratsvorsitzender, Geb.Jahr 1964

Ernst-Schmid-Straße 7, Künzelsau

02   Sperr, Georg Andreas,   Angestellter, Geb.Jahr 1963

Mariannenstraße 37, Ingelfingen

03   Junker, Günter Hans,   Elektriker, Geb.Jahr 1963

Gartenstraße 7, Ingelfingen (Hermuthausen)

04   Falkenstein, Gerd,   Qualitätsfachkraft, Geb.Jahr 1960

Seestraße 20/1, Kupferzell (Westernach)

05   Hafner, Hansjörg,   Rentner, Geb.Jahr 1951

Weilerstraße 10, Pfedelbach (Untersteinbach)

 

Alternative für Deutschland (AfD)

01   Baron, Anton,   Landtagsabgeordneter, Geb.Jahr 1987

Am Römerbad 15, Öhringen

02   Binder, Georg,   Rentner, Geb.Jahr 1935

Kappensteige 14, Künzelsau

 

 

 

Wahlkreis II Öhringen

 

Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

01   Michler, Thilo,   Oberbürgermeister, Geb.Jahr 1972

Obere Bürgstraße 16, Öhringen

02   Pallotta, Dieter,   Bürgermeister a. D., Geb.Jahr 1948

Vogelsangstraße 21, Bretzfeld

03   Gruber, Thomas Karl,   Dipl.-Betriebswirt (FH), Geb.Jahr 1980

Minervastraße 18, Öhringen

04   Kommnick, Rose-Maria,   Krankenschwester, Geb.Jahr 1956

Weinbergstraße 9, Öhringen (Verrenberg)

05   Schimmel, Ulrich,   Dipl.-Ingenieur Architektur (FH), Geb.Jahr 1960

Hanßelmannstraße 6, Öhringen

06   Härterich, Achim,   Bankkaufmann, Geb.Jahr 1967

Karl-Schumm-Straße 20, Öhringen

07   Roth, Emanuel,   Schreinergeselle, Geb.Jahr 1988

Klingenäcker 6, Zweiflingen

08   Wagner, Hermann,   Landwirtschaftsmeister, Geb.Jahr 1952

Hermann-Kollmar-Straße 79, Öhringen (Unterohrn)

09   Gebert, Irene,   Dipl.-Ingenieurin Agrar, Geb.Jahr 1956

Wachweg 7, Öhringen (Eckartsweiler)

10   Rembold, Albrecht,   Obstbaumeister, Geb.Jahr 1971

Gartenbühlstraße 27, Öhringen (Baumerlenbach)

11   Buchholz, Stefan,   Dipl.-Verwaltungswirt Polizei (FH), Geb.Jahr 1977

Am Klingenberg 1, Öhringen (Verrenberg)

12   Weissert, Roland,   Kaufmann, Geb.Jahr 1963

Kuhallmand 25, Öhringen

 

Freie Wählervereinigung Hohenlohekreis (FWV)

01   Dr. Weidmann, Otto,   Professor, Prorektor, Geb.Jahr 1961

Eichbrunnen 2, Öhringen (Untermaßholderbach)

02   Hütter, Antje,   Kaufmännische Angestellte, Geb.Jahr 1967

Golbergstraße 59, Öhringen (Verrenberg)

03   Cornelius, Willi,   Dipl.-Ingenieur, Geb.Jahr 1949

Theodor-Körner-Straße 25, Öhringen

04   Hornung, Klaus,   Industriekaufmann, Geb.Jahr 1957

Im Göckes 18, Öhringen (Michelbach)

05   Hammel, Bernd,   Bankkaufmann, Geb.Jahr 1967

Kirchsteige 15, Öhringen (Baumerlenbach)

06   Uziekalla, Frank,   Bankbetriebswirt, Geb.Jahr 1963

Rymannstraße 27, Öhringen

07   Zimmermann, Rolf,   Geschäftsführer, Geb.Jahr 1961

Baumschulweg 34, Öhringen

08   Lauser, Petra,   Oberstudienrätin, Geb.Jahr 1969

Nelkenstraße 10, Öhringen (Cappel)

09   Brümmer, Jürgen,   Versicherungsfachmann, Geb.Jahr 1965

Alte Steige 9, Öhringen (Michelbach)

10   Moser, Arnold,   Auszubildender Kaufmann im Groß- und Außenhandel, Geb.Jahr 1991

Bernhard-Sporer-Straße 17, Öhringen

11   Weidmann, Johannes,   Bankkaufmann, Geb.Jahr 1996

Eichbrunnen 2, Öhringen (Untermaßholderbach)

12   Langer, Rolf,   Berufsschullehrer, Geb.Jahr 1959

Berliner Straße 29, Öhringen

 

Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

01   Kircher-Wieland, Irmgard,   Schriftlithographin i. R., Geb.Jahr 1951

Buchenstraße 22, Öhringen

02   Braun, Wolfgang,   Polizeibeamter, Geb.Jahr 1962

Am Bächle 12, Öhringen (Obermaßholderbach)

03   Sulejmanov, Sevim,   Geschäftsführerin, Geb.Jahr 1964

Albert-Meyder-Weg 14, Öhringen

04   Wegener, Patrick,   Student Europ. Verwaltungsmanagement (M.A.), Geb.Jahr 1994

Wibelstraße 10, Öhringen

05   Vermeulen, Caroline,   Exportsachbearbeiterin, Geb.Jahr 1960

Minervastraße 24, Öhringen

06   Graf, Helmut,   Rentner, Geb.Jahr 1951

Untere Gartenstraße 5, Öhringen

07   Wagner, Sigrid,   Zahnmedizinische Fachhelferin, Geb.Jahr 1968

Buchenstraße 20, Öhringen

08   Pfau, Monika,   Kunsthistorikerin, Geb.Jahr 1981

Ringstraße 1, Öhringen (Cappel)

09   von Bracken, Richard,   Musiker, Geb.Jahr 1964

Bahnhofstraße 25, Öhringen

10   Pannek, Adrian,   Staatlich geprüfter Techniker, Geb.Jahr 1973

Zur Hälde 2, Öhringen (Cappel)

11   Dahler, Armin,   Kommunikationselektroniker, Geb.Jahr 1971

Wiesenstraße 21, Öhringen (Verrenberg)

12   Fink-Osterritter, Gudrun,   Rentnerin, Geb.Jahr 1948

Robert-Koch-Straße 23, Öhringen

 

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE)

01   Bauer, Erika,   Hausfrau, Geb.Jahr 1948

Sonnenbergstraße 19, Öhringen (Michelbach)

02   Kern, Catherine,   Sprachlehrerin, Geb.Jahr 1961

Freiherr-vom-Stein-Straße 9, Öhringen

03   Roloff, Ulrike,   Krankenschwester, Geb.Jahr 1967

Klingenbergstraße 11, Öhringen (Möglingen)

04   Gross, Klaus,   Bürgermeister, Geb.Jahr 1960

Wacholderweg 8, Zweiflingen

05   Volkert, Dieter,   Dipl.-Ingenieur (FH), Geb.Jahr 1961

Dresdner Straße 2, Öhringen

06   Baumann, Regina,   Sprachlehrerin, Geb.Jahr 1955

Kirchenstraße 16, Zweiflingen

07   Löhr, Winfried,   Krankenpfleger, Geb.Jahr 1960

Gässle 4, Öhringen (Baumerlenbach)

08   Steck, Rainer,   Sozialarbeiter, Geb.Jahr 1964

Im Ländle 16, Öhringen

 

Freie Demokratische Partei (FDP)

01   Feiler, Gerhard,   Lehrer i. R., Geb.Jahr 1942

Goppeltstraße 39, Öhringen

02   Eisemann, Gerd,   Kfz-Mechaniker, Geb.Jahr 1975

Wiesenstraße 7, Öhringen (Verrenberg)

03   Feuchter, Arno,   Elektroinstallateurmeister, Geb.Jahr 1956

Hirschgasse 10, Öhringen

04   Fleisch, Ricarda,   Geschäftsführerin, Geb.Jahr 1966

Friedrichsruher Straße 38, Öhringen

05   Kircher, Markus,   Bauingenieur, Geb.Jahr 1973

Zehntweg 8, Öhringen (Baumerlenbach)

06   Köhler, Uwe,   Selbstständiger Verleger, Geb.Jahr 1961

Sindringer Straße 7, Öhringen (Ohrnberg)

07   Maul, Helmut,   Geschäftsführer, Geb.Jahr 1952

Am Römerbad 21, Öhringen

08   Odabas, Yavuz,   Referendar, Geb.Jahr 1988

Schubertstraße 28, Öhringen

09   Riedel-Beathalter, Dagmar,   Rentnerin, Geb.Jahr 1953

Albert-Neuffer-Straße 18, Öhringen

10   Sperling, Valentina,   Erzieherin, Geb.Jahr 1972

Kornblumenstraße 9, Öhringen

11   Zöllner, Timo,   Selbstständig Eventbranche, Geb.Jahr 1980

Theodor-Storm-Straße 6, Öhringen

12   Weber, Claus-Peter,   Architekt, Geb.Jahr 1972

Eichendorffstraße 4, Öhringen

 

DIE LINKE (DIE LINKE)

01   Karakilic, Ali,   Maschinenbautechniker, Geb.Jahr 1970

Wollreffenweg 88, Öhringen

02   Neuffer, Ulrich,   Krankenpfleger, Geb.Jahr 1959

Am Bergle 23, Bretzfeld (Rappach)

03   Hoge, Adalbert,   Krankenpfleger, Geb.Jahr 1955

Bernbachstraße 20, Bretzfeld (Unterheimbach)

04   Brecht, Elke,   Kauffrau, Geb.Jahr 1965

Kocherstraße 3, Bretzfeld (Waldbach)

05   Hartke, Norbert,   Werkzeugmacher, Geb.Jahr 1957

Amselweg 14, Öhringen

06   Krebs, Heiko,   Altenpfleger, Geb.Jahr 1978

Eduard-Knoll-Straße 24, Krautheim

07   Muletz, Markus,   Drucker, Geb.Jahr 1960

Obere Brettachtalstraße 14, Bretzfeld (Geddelsbach)

 

Alternative für Deutschland (AfD)

01   Moll, Jens,   Dipl.-Ökonom, Geb.Jahr 1983

Baumschulweg 10, Öhringen

02   Lehmann, Jörg,   Angestellter, Geb.Jahr 1965

Hebelstraße 17, Öhringen

03   Jacob, Mark Rene,   Anwendungsentwickler, Geb.Jahr 1975

Lerchenrain 2, Öhringen

 

 

 

Wahlkreis III Jagsttal-Krautheim

 

Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

01   Sonnentag, Stefanie,   Masterstudentin Wirtschaftspsychologie, Geb.Jahr 1994

Am Büttelsberg 6, Dörzbach

02   Graser, Margarete,   Dipl.-Verwaltungswirtin (FH), Geb.Jahr 1961

Im Brühl 9, Mulfingen (Buchenbach)

03   Kümmerle, Andy,   Bürgermeister, Geb.Jahr 1980

Hintere Bachstraße 20, Dörzbach (Hohebach)

04   Köhler, Andreas,   Bürgermeister, Geb.Jahr 1959

Im Fels 15, Ingelfingen (Diebach)

05   Rüdinger, Roland,   Spediteur, Geb.Jahr 1962

Schönebühlstraße 20, Krautheim (Altkrautheim)

06   Volk, Rüdiger,   Geschäftsführer, Geb.Jahr 1975

Hopfengartenstraße 1, Schöntal (Oberkessach)

07   Graf von Zeppelin-Aschhausen, Johannes,   Land- und Forstwirt, Geb.Jahr 1964

Schloßweg 29, Schöntal (Aschhausen)

 

Freie Wählervereinigung Hohenlohekreis (FWV)

01   Dubowy, Thomas,   Facharzt für Allgemeinmedizin, Geb.Jahr 1962

Graf-Eberstein-Straße 18, Krautheim

02   Filz, Patrizia,   Bürgermeisterin, Geb.Jahr 1959

Sonnenrain 20, Schöntal (Bieringen)

03   Böhnel, Robert,   Bürgermeister, Geb.Jahr 1971

Regenbacher Straße 18, Mulfingen (Eberbach)

04   Stockert, Lothar,   Staatlich geprüfter Chemotechniker, Geb.Jahr 1954

Badstube 5, Krautheim

 

Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

01   Smykalla, Heinz,   Geschäftsführer, Geb.Jahr 1947

Hohebacher Straße 11, Dörzbach

02   Grill-Huvermann, Rita,   Medizinische Fachangestellte, Geb.Jahr 1960

Eberbacher Straße 3, Mulfingen (Simprechtshausen)

03   Brümmer, Kilian,   Jurist, Geb.Jahr 1994

Schillerstraße 21, Schöntal (Bieringen)

04   Röser, Gudrun,   Betriebswirtin, Geb.Jahr 1962

Honigsteige 7, Schöntal

05   Lanig, Alois,   Landwirt, Geb.Jahr 1955

Hauptstraße 37, Mulfingen

06   Brümmer, Gabriel,   Lehramtsanwärter, Geb.Jahr 1990

Schillerstraße 21, Schöntal (Bieringen)

 

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE)

01   Naumann-Cleve, Sabine,   Künstlerin, Geb.Jahr 1955

Kichbergweg 2, Mulfingen (Ailringen)

02   Meixner, Hubert,   Dipl.-Pädagoge, Geb.Jahr 1957

Amrichshäuser Straße 72, Künzelsau

03   Weyrosta, Christiane,   Freiberufliche Krankenschwester, Geb.Jahr 1962

Graf-Eberstein-Straße 10, Krautheim

04   Weyrosta, Norman,   Geschäftsführer, Geb.Jahr 1956

Graf-Eberstein-Straße 10, Krautheim

05   Giehl, Thomas,   Lehrer, Geb.Jahr 1967

Im Möhriger Feld 37, Öhringen

 

Freie Demokratische Partei (FDP)

01   Abel, Valentin Christian,   Betriebswirt, Geb.Jahr 1991

Kapellenstraße 13, Schöntal (Westernhausen)

02   Abel, Karin,   Industriekauffrau, Geb.Jahr 1963

Kapellenstraße 13, Schöntal (Westernhausen)

03   Haas, Albert,   Werkzeugmachermeister, Geb.Jahr 1959

Ludwig-Eyth-Straße 4, Dörzbach (Hohebach)

 

DIE LINKE (DIE LINKE)

01   Kress, Gustav,   Rentner, Geb.Jahr 1956

Äckerlein 1, Schöntal (Westernhausen)

02   Marinkovic, Julia,   Hausfrau, Geb.Jahr 1994

Eduard-Knoll-Straße 19, Krautheim

03   Heller, Frank,   Heilerziehungspfleger, Geb.Jahr 1964

Kapellenstraße 2, Krautheim (Gommersdorf)

04   Neubauer, Frank,   Landschaftsgärtner, Geb.Jahr 1969

Graf-Eberstein-Straße 11, Krautheim

 

Alternative für Deutschland (AfD)

01   Elsasser, Markus,   Hausverwalter, Baudienstleister, Geb.Jahr 1976

In den Weingärten 11, Mulfingen (Buchenbach)

 

 

 

Wahlkreis IV Kochertal-Ingelfingen

 

Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

01   Egner, Tanja,   Bankkauffrau, Geb.Jahr 1994

Brunnengasse 19, Weißbach (Crispenhofen)

02   Schmezer, Susanne,   Technikerin für Weinbau und Oenologie, Geb.Jahr 1967

Mariannenstraße 24, Ingelfingen

03   Ehrmann, Karl,   Landwirt, Geb.Jahr 1961

Oberginsbacher Straße 12, Ingelfingen (Stachenhausen)

04   Fischer, Matthias,   Technischer Betriebswirt, Geb.Jahr 1971

Galgenberg 27, Niedernhall

05   Foss, Michael,   Bürgermeister, Geb.Jahr 1989

Hafenmarktgasse 18, Forchtenberg

06   Fröscher, Ferdinand,   Winzer, Geb.Jahr 1990

Weißbacher Straße 6, Forchtenberg

07   Hartmann, Thomas,   Landwirtschaftsmeister, Geb.Jahr 1962

Teichhof 1, Forchtenberg (Sindringen)

08   Schneider, Udo,   Betriebswirt (FS), Geb.Jahr 1957

Austraße 3, Ingelfingen (Criesbach)

09   Trikalinos, Dimitrios,   Auszubildender, Geb.Jahr 1997

Crispenhofer Straße 20, Weißbach

 

Freie Wählervereinigung Hohenlohekreis (FWV)

01   Ehrmann, Markus,   Rechtsanwalt, Geb.Jahr 1977

Friedrich-Ludwig-Straße 21, Ingelfingen

02   Beck, Achim,   Bürgermeister, Geb.Jahr 1986

Hintere Gasse 24, Niedernhall

03   Züfle, Rainer,   Bürgermeister, Geb.Jahr 1963

Bergstraße 36, Weißbach

04   Schimmel, Bernd,   Landwirt, Geb.Jahr 1955

Hofstraße 20, Forchtenberg (Schleierhof)

05   Dr. Böhm, Oliver,   Chirurg, Geb.Jahr 1964

Christian-Kraft-Straße 42, Ingelfingen

 

Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

01   Hagdorn, Karin,   Oberstudienrätin i. R., Geb.Jahr 1950

Schlossstraße 11, Ingelfingen

02   Enül, Orkan,   Vertriebssachbearbeiter, Geb.Jahr 1993

Am Breter 7, Ingelfingen

03   Erhard, Joachim,   Freiberuflicher IT-Berater, Geb.Jahr 1953

Wibelstraße 28, Forchtenberg (Ernsbach)

04   Mettendorfer, Peter,   Selbstständiger Kaufmann, Geb.Jahr 1971

Bachäcker 3, Niedernhall

05   Müller, Bernhard,   Polizeibeamter a. D., Geb.Jahr 1962

Finkenweg 5, Forchtenberg

06   Mazurkiewicz, Max,   Zahnarzt, Geb.Jahr 1972

Schöntaler Straße 8, Niedernhall

 

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE)

01   Kobel-Richter, Simone,   Freie Architektin, Geb.Jahr 1966

Mühlgrabenweg 13, Künzelsau

02   Pubantz, Markus,   Geschäftsführer, Geb.Jahr 1975

Braunsbergweg 5, Niedernhall

03   Bauer, Marcia,   Betriebswirtin, Geb.Jahr 1968

Justinus-Kerner-Weg 9, Niedernhall

04   Kertzscher, Stefan,   Sozialarbeiter, Geb.Jahr 1957

Lutzenbrunnen 9, Niedernhall

05   Kuhnert, Sandra,   Erzieherin, Geb.Jahr 1974

Steige 17, Niedernhall

06   Schmolzi, Holger,   Dipl.-Chemieingenieur, Geb.Jahr 1970

Im Kupfertal 38, Forchtenberg

07   Nohe, Erich,   Oberstudienrat i. R., Geb.Jahr 1948

Obere Klebstraße 30, Ingelfingen

 

Freie Demokratische Partei (FDP)

01   Förch, Daniel,   Selbstständiger Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, Geb.Jahr 1977

Laurentiusstraße 12, Niedernhall

02   Gleiß, Christina,   Verwaltungsfachangestellte, Geb.Jahr 1974

In den Steigäckern 48, Ingelfingen

03   Kuhnle, Waltraud,   Krankenschwester, Geb.Jahr 1961

Weinbergstraße 14, Weißbach

04   Lober, Fabian,   Kälte-Klima-Mechatronikermeister, Geb.Jahr 1986

Amrichshäuser Straße 94, Künzelsau

05   Staudenmaier, Brigitte,   Sozialversicherungsangestellte, Geb.Jahr 1971

Ahornstraße 46, Forchtenberg

 

DIE LINKE (DIE LINKE)

01   Dimmler, Petra,   Bürofachkraft, Geb.Jahr 1963

Tuchbleiche 6, Forchtenberg (Sindringen)

02   Nicklas, Raphael,   Auszubildender Elektroniker für Betriebstechnik, Geb.Jahr 1998

Seehof 14, Niedernhall

03   Kühn, Sabine,   Betriebsratsvorsitzende, Geb.Jahr 1964

Hintere Gasse 14, Niedernhall

04   Wiezorek, Kevin,   Hausmann, Geb.Jahr 1994

Eduard-Knoll-Straße 19, Krautheim

05   Baur-Gerner, Karl-Heinz,   Rentner, Geb.Jahr 1944

Gartenstraße 7, Ingelfingen (Hermuthausen)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wahlkreis V Neuenstein

 

Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

01   Metzger, Isolde,   Geschäftsführerin, Geb.Jahr 1961

Im Wiesengrund 16, Kupferzell (Neu-Kupfer)

02   Knobel, Markus,   Bürgermeister, Geb.Jahr 1969

Haller Straße 15, Waldenburg

03   Gebert, Dieter,   Schreinermeister, Geb.Jahr 1959

Bögele 25, Neuenstein

04   Kieß, Gerhard,   Landwirtschaftsmeister, Geb.Jahr 1950

Bühlholz 3, Kupferzell (Beltersrot)

05   Rogge, Karlheinz,   Immobilienverwalter, Geb.Jahr 1965

Hauptstraße 140, Waldenburg

06   Heim, Peter,   Dipl.-Wirtschaftsingenieur (FH), Geb.Jahr 1959

Sophienbergstraße 8/1, Neuenstein

07   Färber, Heinz,   Landwirt, Geb.Jahr 1954

Obermühle Haus Nr. 4, Waldenburg

 

Freie Wählervereinigung Hohenlohekreis (FWV)

01   Braunisch, Sabine,   Angestellte, Geb.Jahr 1966

Burgstraße 29, Neuenstein (Neufels)

02   Bellingrath-Palesch, Manfred,   Projektmanager, Geb.Jahr 1962

Frankenweg 7, Kupferzell

03   Lemke, Peter,   Rentner, Geb.Jahr 1951

Hohenlohestraße 18, Kupferzell

04   Nicklas, Karl Michael,   Bürgermeister, Geb.Jahr 1981

Neue Straße 32, Neuenstein (Untereppach)

05   Schüz, Heinrich,   Dipl.-Sozialpädagoge (FH), Geb.Jahr 1955

Am Waldrand 27, Waldenburg

 

Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

01   Weiß, Anke,   Rechtsreferendarin, Geb.Jahr 1991

Leisklinge 46, Kupferzell

02   Rehm, Fritz,   Realschullehrer a. D., Geb.Jahr 1947

Alte Schulstraße 10, Kupferzell (Rüblingen)

03   Weinstock, Maria,   Kinderkrankenschwester, Geb.Jahr 1955

Falkenstraße 14, Neuenstein

04   Kühner, Tom,   Student, Geb.Jahr 1994

Im Löwengarten 24, Pfedelbach

05   Wagner, Kim Alisa,   Referentin Personal und Öffentlichkeitsarbeit, Geb.Jahr 1989

Heinrich-Bürger-Straße 8, Kupferzell

06   Gaßner, Oliver,   IT-Netzwerkadministrator, Geb.Jahr 1972

Leisklinge 27, Kupferzell

07   Rappsilber, Kerstin,   Rentnerin, Geb.Jahr 1952

Am Burgersee 27, Waldenburg

 

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE)

01   Bruhn, Barbara,   Oberregierungsrätin, Geb.Jahr 1968

Schulstraße 22, Forchtenberg

02   Schäfer, Martin,   Selbstständiger Landwirt, Geb.Jahr 1959

Steinsfürtle 3, Neuenstein (Steinsfürtle)

03   Böttinger, Ute,   Journalistin, Geb.Jahr 1961

Weinsbacher Straße 12/1, Neuenstein

04   Munz, Günther,   Selbstständiger Schreiner, Geb.Jahr 1954

Vogelsang 27, Kupferzell

05   Lottner-Arnold, Sebastian,   Speditionskaufmann, Geb.Jahr 1983

Häuserstraße 2, Neuenstein (Eschelbach)

 

Freie Demokratische Partei (FDP)

01   Oettinger-Griese, Ute,   Selbstständige Kauffrau, Geb.Jahr 1957

Untere Vorstadt 14, Kupferzell

02   Aschenbach, Cornelia,   Studentin Bauingenieurwesen (FH), Geb.Jahr 1998

Kirchhofgärten 3, Kupferzell

03   Aschenbach, Marion,   Dipl.-Ing. Architektur (FH), Geb.Jahr 1966

Kirchhofgärten 3, Kupferzell

04   Däuber, Günther,   Geschäftsführer i. R., Geb.Jahr 1953

Weilerwiesen 20/1, Kupferzell

05   Kleinfeld, Jens,   Geschäftsführer, Geb.Jahr 1963

Am Waldrand 11, Waldenburg

06   Kuch, Helga,   Industriekauffrau, z. Zt. Hausfrau, Geb.Jahr 1956

Markenbrunnen 30, Kupferzell

07   Pekers, Michael,   Geschäftsführer, Geb.Jahr 1968

Hauptstraße 3, Künzelsau

 

DIE LINKE (DIE LINKE)

01   Neumann, Richard,   Betriebsratsvorsitzender, Geb.Jahr 1959

Vier Eichen 15, Kupferzell (Neu-Kupfer)

02   Tylinski, Thomas,   Sicherheitskraft, Geb.Jahr 1961

Haselweg 2, Neuenstein (Kleinhirschbach)

03   Catanese, Lisa,   Studentin, Geb.Jahr 1997

Schlossstraße 9, Neuenstein

04   Hafner, Axel,   Mechatroniker, Geb.Jahr 1983

Weilerstraße 10, Pfedelbach (Untersteinbach)

 

Alternative für Deutschland (AfD)

01   Braun, Jürgen,   Weinbau, Besenwirt, Geb.Jahr 1955

Griet Haus Nr. 2, Pfedelbach (Harsberg)

02   Dr. Kuhnert, Hans-Joachim,   Doktor der Medizin, Geb.Jahr 1946

Döttenweiler 1, Neuenstein (Kleinhirschbach)

 

 

 

Wahlkreis VI Bretzfeld/Pfedelbach

 

Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

01   Weibler, Rolf,   Landwirtschaftsmeister, Geb.Jahr 1958

Wengertstraße 8, Bretzfeld (Siebeneich)

02   Kunkel, Torsten,   Bürgermeister, Geb.Jahr 1963

Lilienstraße 41, Pfedelbach (Windischenbach)

03   Nußbaum, Ulrike,   Rechtsanwältin, Geb.Jahr 1967

Kelterweg 16, Bretzfeld (Bitzfeld)

04   Lösch, Ulrike,   Dipl.-Betriebswirtin, Geb.Jahr 1976

Adolzfurter Straße 33, Pfedelbach (Windischenbach)

05   Eberle, Simon,   Personalreferent, Geb.Jahr 1988

Zur Stadtbahn 8, Bretzfeld (Bitzfeld)

06   Bauer, Eberhard,   Geschäftsführer, Geb.Jahr 1950

Alte Straße 20, Pfedelbach (Heuberg)

07   Müller, Jonathan,   Weinbautechniker, Geb.Jahr 1986

Untere Brettachtalstraße 44, Bretzfeld (Geddelsbach)

08   Knöferl, Siegfried,   Selbstständiger Schriftsetzermeister, Geb.Jahr 1960

Carl-Maria-von-Weber-Straße 5, Pfedelbach

09   Pfisterer, Steffen,   Elektrotechnikermeister, Geb.Jahr 1973

Weinsberger Straße 34, Bretzfeld (Scheppach)

10   Neu, Andreas,   Dozent, Betriebswirt, Geb.Jahr 1970

Am Steinbach 6, Pfedelbach (Untersteinbach)

 

Freie Wählervereinigung Hohenlohekreis (FWV)

01   Blanck, Tina,   Lehrerin, Geb.Jahr 1976

Schlossbergstraße 6, Pfedelbach (Oberohrn)

02   Breuninger, Christina,   Bankkauffrau, Geb.Jahr 1967

Goldbergstraße 11, Pfedelbach (Windischenbach)

03   Schmitgall, Silke,   Hauswirtschaftliche Betriebsleiterin, Geb.Jahr 1971

Obere Brettachtalstraße 15, Bretzfeld (Geddelsbach)

04   Bechle, Manfred,   Stuckateurmeister, Geb.Jahr 1961

Sonnenbergstraße 4, Bretzfeld (Dimbach)

05   Dr. Burr, Steffen,   Wirtschaftsanwalt, Geb.Jahr 1984

Keltenstraße 6, Bretzfeld (Bitzfeld)

06   Kienzle, Jürgen,   Werkzeugmacher, Geb.Jahr 1959

Bretzfelder Straße 25, Bretzfeld (Adolzfurt)

07   Knoche, Joachim,   Lehrer, Geb.Jahr 1955

Unterhöfener Straße 11, Pfedelbach (Harsberg)

 

Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

01   Weber, Sabine,   Rechtsanwaltsgehilfin, Geb.Jahr 1966

Alemannenstraße 17, Bretzfeld (Bitzfeld)

02   Vogelmann, Daniel,   Einkäufer, Geb.Jahr 1985

Alte Kellerei 3, Pfedelbach

03   Steiner, Susanne,   Hörakustikmeisterin, Geb.Jahr 1962

Schwabbacher Straße 1, Bretzfeld (Siebeneich)

04   Jambor, Matthias,   Mechatroniker, Geb.Jahr 1999

Humperdinckstraße 4, Pfedelbach

05   Rode, Monika,   Hotelfachfrau, Geb.Jahr 1975

Holunderweg 12, Pfedelbach

06   Wagschal, Jens,   Key-Account-Manager, Geb.Jahr 1968

Heimbachstraße 29/1, Bretzfeld (Unterheimbach)

07   Heß-Mugler, Renate,   Gesundheits- und Krankenpflegerin, Geb.Jahr 1964

Kirchstraße 23, Bretzfeld (Rappach)

08   Hofmann, André,   Bauleiter, Geb.Jahr 1968

Steinsfeldstraße 53, Bretzfeld (Rappach)

09   Kösekahya, Yunus,   Anlagen- und Maschinenführer, Geb.Jahr 1990

Johann-Strauß-Straße 24, Pfedelbach

10   Heß, Nils Uwe,   Verwaltungsangestellter, Geb.Jahr 1989

Kirchstraße 23, Bretzfeld (Rappach)

 

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE)

01   Krehl, Katharina,   Lehrerin, Geb.Jahr 1959

Hauffstraße 25, Öhringen

02   Sachse, Peter,   Heizungsbauer, Geb.Jahr 1956

Panoramaweg 7, Pfedelbach (Heuberg)

03   Ferchau, Antje,   Stadtplanerin, Geb.Jahr 1966

Entengasse 9, Bretzfeld (Waldbach)

04   Griese, Wilhelm,   Sonderschullehrer, Geb.Jahr 1957

Vorderes Gwend 11, Öhringen (Cappel)

05   Schefold, Roland,   Sonderschullehrer, Geb.Jahr 1957

Steigersbrünnle 44, Neuenstein

06   Lehmann, Frank,   Architekt, Geb.Jahr 1962

Pfedelbacher Straße 23, Öhringen

 

Freie Demokratische Partei (FDP)

01   Schenk, Michael,   Konstruktionstechniker, Geb.Jahr 1955

Römerstraße 8, Pfedelbach (Gleichen)

02   van Amern-Kasten, Karl-Heinz,   Unternehmer, Geb.Jahr 1953

Brunnenstraße 11, Pfedelbach (Windischenbach)

03   Lippold, Michael,   Lehrer, Geb.Jahr 1964

Mattesstraße 2, Öhringen

04   Paidar-Darian, Sirus,   Unternehmer, Geb.Jahr 1976

Sommerrain 18, Pfedelbach (Untersteinbach)

05   Reber, Mark,   Student, Geb.Jahr 1997

Pfarrstraße 1, Bretzfeld (Adolzfurt)

06   Stapf, Ilona,   Meisterin der ländlichen Hauswirtschaft, Geb.Jahr 1956

Birkenhöfe 2, Bretzfeld (Bitzfeld)

07   Dr. Welisch, Pascale,   Ärztin, Geb.Jahr 1965

Obersteinbacher Straße 5, Pfedelbach (Untersteinbach)

08   Wirkner, Uwe,   Sozialversicherungsangestellter, Geb.Jahr 1964

Am Bahndamm 32, Öhringen

 

DIE LINKE (DIE LINKE)

01   Brecht, Simon,   Kaufmann, Geb.Jahr 1998

Kocherstraße 3, Bretzfeld (Waldbach)

02   Wolf, Martin,   Kfz-Meister, Geb.Jahr 1962

Kocherstraße 14, Bretzfeld (Waldbach)

03   Möhrle, Hans-Jürgen,   Lagerist, Geb.Jahr 1959

Kirchgärten 1, Bretzfeld (Unterheimbach)

04   Bächtle, Niels,   Arbeiter, Geb.Jahr 1998

Lupinienweg 8, Bretzfeld (Schwabbach)

05   Weimar, Heinz,   Rentner, Geb.Jahr 1935

Lessingstraße 10, Pfedelbach

 

Alternative für Deutschland (AfD)

01   Schmidt, Thomas,   Verkäufer, Geb.Jahr 1979

Münzstraße 74, Öhringen

02   Hammer, Volker,   Rentner, Geb.Jahr 1947

Mozartstraße 3, Bretzfeld (Waldbach)

03   Weber, Bernd,   Verkäufer, Geb.Jahr 1961

Pestalozzistraße 4, Bretzfeld (Rappach)

 

 

 




Dörrenzimmern: Genialer Maischerz

Zum Tanz in den ersten Mai gab es in dem Ingelfinger Teilort Dörrenzimmern in diesem Jahr nicht nur Streiche von Kindern, die mit Toilettenpapier und Schlagsahne unterwegs waren sowie Strafzettel verteilten. Auch ein sehr origineller Maischerz zun den anstehenden Ortschafts- und Gemeinderatswahlen in Ingelfingen sorgte in Dörrenzimmern für Aufsehen. Denn in Dorf klebten auf einmal Wahlplakate von einem jungen Dörrenzimmerner, der sich (angeblich) zur Wahl stellte für den nächsten Ortschaftsrat.

Da die Wahlplakate sehr professionell wirkten, dachten diverse Einwohner wirklich, dass Albert Roll als Ortschaftsrat kandidiert.

Fazit: Von den sehr originellen Wahlplakaten könnten sich einige von den wirklichen Kandidaten eine Scheibe abschneiden. Wir sagen: Hut ab und schade, dass es sich dabei nur um einen Maischerz gehandelt hat.

Diese Wahlplakate sorgten in Dörrenzimmern für Aufsehen. Foto: GSCHWÄTZ

Originelle Wahlslogans mit den gelb-blauen Farbens des Ortsvereins. Besser geht’s nicht. Foto: GSCHWÄTZ

Maifeier, Maibaum schmücken und aufstellen in Dörrenzimmern am 30. April 2019. Foto: GSCHWÄTZ

Unter kundigen Besucheraugen stellt die örtliche Feuerwehr den Maibaum auf. Foto: GSCHWÄTZ

Maifeier, Maibaum schmücken und aufstellen in Dörrenzimmern am 30. April 2019. Foto: GSCHWÄTZ

Maibaum in Dörrenzimmern 2019. Foto: GSCHWÄTZ

 




Das merkwürdige Verhalten lokaler Bürgermeister vor den Wahlen

De Faschingsbütt von de alte Fraa von drobbe de Hütt´

2018 war a zünftigs Jahr.
2019 wird noch besser sogar.
Vieles steht zur Wahl, ob Kreistag, oder kommunal.

Und wo de Bürger da sei Kreuz soll mache,
des isch gar nimme so einfach in solche Sache.

Wenn I die Politik verfolg, da hab i ja des Gefühl
Als ob i die Rot-Grün-Blindheit hätt.
I erkenn koin Unterschied mehr zwische dene einzelne Farbe.
Da sitze se alle, die Hans-Duck-Dichs und spiele Wackel-Dackel vor ihre Herrn,
wenn se ihn – de Landrat oder de Bürgermeischter – spreche hörn.

Aber die Politiker ham scho Recht:
Deutschland muss de Gürtel enger schnelle,
noch mehr Sektkorke könne mer nimmer lasse knalle.
Für die Politiker sollt de Schampus schließlich noch ne Weile lange,
de große Rescht steht zwische hoffe und bange,
und muss widder des oifache Lebe lerne kenne.

Wie damals in de Ritterzeit:
mit minimalem Wasserverbrauch für jede Leit.
mit Pferdekärren, um die Luft widder besser zu machen,
während nebedrou die Nebelschwade vorüberziehe von de Induschtrie,
die sich lacht oins wie noch nie.

Unser Minischter fürs Ländle, Peter Hauck, mahnt, mehr Holzhäuser zu bauen,
das soll besser für die Umwelt sein.
Da sag ich: des leuchtet mir ein.
Immer mehr Bäume auf der Welt zu ham, braucht schließlich kein Schwein.
Zumal durch die Dürre die Bäume sowieso aussehen wie ein Geischterwald,
da könne mer die a glei nutze für neie Wänd sou bald.

Unsere Bildungsministerin Eisenmann is a sou ä Käpsele.
Sagt die doch in Kiau, wie beeindruckt sie isch von unserer Bildungslandschaft hier.
Hä? Hat die trunke ghat zu viel Bier?
Ja, des isch scho toll, wie hier Ehrenamtliche und Rentner den Unterricht ufrechterhalte,
wie Grundschullehrer sich jedes Jahr mit komplett neie Bildunspläne herumärgern dürfe,
und Eltern als Hiwis funktioniere, da weiß mer net: Leidet die Frau Eisenmann an Realitätsverluscht oder
odder hat die oifach ä paar Fürschtefässle zu viel getrunke aus lauter Fruscht?
Die hiesige Poliitiker klatsche zu solche minischteriale Aussage a noch Applaus und bitte
die Minister im nächsten Jahr wieder in ihr Haus.

Und dann immer diese Geheimniskrämerei. En Spezialist isch ja da de Achim Beck,
der hat ja sei Rathaus-Ritterburg in Niedernhall ganz verbarrikadiert gege Angriffe von ausse.
Do darfsch net widerspreche oder dich getraue, kritisch nachzufrage,
sonscht guckt der dich fei ganz bös ou,
geschweige denn, dass du bekommsch noch a gscheite Antwort von dem Mou.

Dabei is des ja noch en halber Bub.
Der wächst bestimmt noch mit seine Aufgabe und bekommt noch einen Schub.
Aber hoffentlich im positive Sinne.

De Politiker müsset oifach widder wisse, vor allem im lokale Bereich: Sie san oifach net King Käs.
Des isch abber jetzt net nur nach Niedernhall gerichtet,
Öhringens Bürgermeischter Thilo Michler hat wohl die Wörter Freundlichkeit und Bürgernähe
ebefalls ganz unte in seiner Agenda gewichtet.
Dem Faß den Boden ausgeschlagen hat aber Ingelfingens Chef Bürgermeister Michae Bauer,
als er unlängst lag als Dorfsheriff auf der Lauer.
Eine Anzeige wegen Nötigung und Beleidigung hat er dafür kassiert,
er hat sich aber leider net wirklich dafür geniert.

Liebe Politiker: Krone, Federn und ein Königsgewand san hier in euren Ämtern wirklich fehl am Platz.
Das Wohl des Volkes steht an erster Stelle, sei hier genannt,
und net irgendein Machtgehabe oder gar ein Neubau, – gell, Herr Neth –
von einem neuen Landratsamt-Palast.

Häuptling Achim Beck ist gegen jeden Angriff gewappnet. Karikatur: Natalis Lorenz

 




Video des Wahlabends in Künzelsau

Um 19.15 Uhr steht das Ergebnis im Rathaus Künzelsau fest: Die Künzelsauer haben Stefan Neumann als Bürgermeister wiedergewählt. Der dreifache Familienvater bekam 87,4 Prozent der Stimmen (Stand: 19.15 Uhr). 10,1 Prozent der Stimmen erhielt Ruth Henrich. 1,5 Prozent der Stimmen fielen auf Dauerbewerberin Fridi Miller. Sonstige: 1,1 Prozent. Die Wahlbeteiltigung war gering. Nur 35,5 Prozent der Künzelsauer haben ihre Stimme ab. Das heißt: Von 12.111 Wahlberechtigten gingen 4.305 zur Wahl. Ungültige Stimmen, also falsch ausgefüllte Wahlzettel: 86, laut ersten Angaben des stellvertretenden Bürgermeisters von Künzelsau, Christian von Stetten. Weitere Informationen gibt es auf: https://www.kuenzelsau.de/aktuelles?view=publish&item=article&ii=2133.

 

Kür Künzelsau-Blogger Matthias Lauterer ist die Zahl der Nichtwähler in Künzelsau zum Mäuse melken. Hier geht es zu seinem Kommentar:

 

https://matthiasausk.blogspot.com/2018/06/die-zahl-des-abends-355-wahlbeteiligung.html

 

Das Video zum Wahlabend im Rathaus am 04. Juni 2018 mit allen Emotionen der Beteiligten und viel Lokalprominenz gibt es hier zu sehen:

 

 

 

Fotos // GCHWÄTZ/Archiv

Video // Dr. Felix Kribus

Grafik // Stadtverwaltung Künzelsau




Hauptsach‘ koi Badelatsche

Die alde Fraa von drobbe de Höh‘ verfolgt die Bürgermeisterwahl in Künzelsau mit Argusaugen. Frei Schnauze, gerade so, wie ihr der Schnabel gewachsen ist, erzählt sie in Ihrem Kommentar, warum Badelatschen und Föhnfrisuren als Bürgermeischter gar nicht gehen.

Ein Kommentar.

Meht zum Thema Bürgermeisterwahl in Künzelsau 2018 gibt es hier:




„Wir sind am Ende gescheitert“

// Video: Die Bürgermeisterkandidaten stellen sich den Bürgern in der Stadthalle Künzelsau vor

// offene Worte von Bürgermeister Stefan Neumann

// Kandidatin Henrich: „Wenn du etwas besprechen willst, geh‘ zu einem Mann. Wenn du etwas erledigt haben willst, geh‘ zu einer Frau.“

Für Sie vor Ort: Unser Reporter Dr. Felix Kribus

 

Am Mittwochabend, den 16. Mai 2018, haben sich die Kandidaten für das Bürgermeisteramt in Künzelsau den Bürgern in der Stadthalle in Künzelsau präsentiert. Dabei punktete der amtierende Bürgermeister Stefan Neumann mehr mit lokalen Themen. Ruth Hildegard Henrich stellte ihre Vision für die Kreisstadt für die nächsten zwei Jahrzehnte vor und stellte Themen wie die Trinkwasser- und Energieversorgung in den Mittelpunkt ihrer Rede.

 

„Das Amt des Bürgermeisters ist ein sehr verantwortungsvolles Amt. Er ist der Vertreter der Stadt nach aussen und quasi der erste Bürger.“ Mit diesen Worten begrüßte Christian von Stetten, CDU-Bundestagsabgeordneter  und stellvertretender Bürgermeister der Stadt Künzelsau, die Bürger in der Stadthalle.

 

// Neumann: „Die wohnortnahe Versorgung bleibt auf der Strecke“

 

Stefan Neumann macht den Auftakt und betonte in seiner Rede: „Wir wollen ein Ort für Ideen sein“ und zählte auf, was ihm in den vergangenen Jahren geglückt ist: „Wir haben nach langen Jahren einen Investor für das Quartier an der Stadtmauer gefunden. Wir haben einen Gestaltungsbeirat einberufen  und wir haben ein Konzept zur Sanierung der Künzelsauer Kläranlage vorgelegt und prüfen parallel die Beteiligung an der Großkläranlage Kochertal.“ Nicht selbstverständlich sei: „Wir haben einen gebührenfreien Kindegarten.“ Das solle auch so bleiben. „Dies ist echte Familienförderung und solle auch so bleiben.“ Die Schulen seien saniert worden. Er ging auch auf den Verlust des Künzelsauer Krankenhauses ein: „Wir haben die Bürgerschaft beim Kampf um unser Krankenhaus unterstützt, haben eigene Alternativkonzepte entwickelt und sind doch am Ende gescheitert, da größere Einheiten angeblich wirtschaftlicher sein sollen. Die wohnortnahe Versorgung. Kurze Wege bleiben auf der Strecke.“

Er betonte jedoch auch, dass Künzelsau keine allzu großen Sprünge  machen könne, da die Stadt seit 2008 Gewerbesteuerrückzahlungen in Millionenhöhe leisten müsse. Die Stadt sei hier „unbeteiligter Dritter“, die die Gewerbesteuern zwar einnehme, „zu einem Großteil aber an Kreis, Land und Bund weitergibt. Von einem Euro Gewerbesteuer verbleiben rund 30 Cent bei uns“.

 

// Neumann: Den Eingang der Stadt verändern //

 

Themen, die es künftig anzugehen gilt, seien: Das Bau des neuen Landratsamtes. In diesem Zuge laufe ein städtebaulicher Wettbewerb. Bis zum Herbst sollen in diesem Rahmen Ideen entwickelt werden, die den Eingang unserer Stadt dauerhaft verändern können. Weitere Themen seien die Gewerbeentwicklung, die Entwicklung der Innenstadt, die Digitalisierung der Verwaltung und auch die Entwicklung der Gesundheitsversorgung. Neumann: „Wir werden uns mit dem neuen Partner [Anm. d. Redaktion: die BBT-Gruppe] aktiv einbringen“

 

Sein Schlusswort: „Wir sind für Sie da. Und ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass sich Künzelsau als Ihre Heimat für Sie und unsere Unternehmen gut entwickelt. Ich kämpfe dafür, dass unsere Lebensqualität weiter zunimmt.

 

// Henrich: Trinkwasserversorgung sichern //

 

Für die Unternehmensberaterin Ruth Hildegard Henrich sind die Hauptthemen der Zukunft: die Trinkwasserversorgung und die Energieversorgung der Stadt. „Das erste, was mir auffällt in der Region“, sagte sie in ihrer Rede, „sind die Höhen und Tiefen. „Da würde es sich anbieten, Wasserkraft zu nutzen.“  Sie möchte die „Weichern stellen für die nächsten Jahrzehnte, damit die Trinkwasser- und Energieversorgung gesichert“ sei. In diesem Rahmen möchte sie auch Naherholungsgebiete schaffen.

Um Kunden in die Innenstadt zu locken, wäre es ihrer Meinung nach sinnvoll, kosenloses Parken anzubieten. „Die Parkscheine könnten von den Einzelhändlern entwertet werden beziehungsweise die Parkgebühren erstattet.“ Was sie irritiere: „Auf der Rückseite der Parktickets finde ich keine Werbung der Stadt, sondern die einer Bank.“

Bezüglich der  Gesundheitsversorgung möchte Henrich die „Notversorgung sicherstellen“. Hierbei denke sie „an ein medizinisches Zentrum mit allen medizinischen Fakultäten,  inklusive Naturheilkunde und alternativer Verfahren.“ Hierfür könnten bereits Räumlichkeiten angeboten werden. Für die Ärzte würden sich dadurch auch die Anschaffung der Geräte lohnen.

„Innovativ, lebendig und lebenswert“ soll  Künzelsau laut der Unternehmensberaterin werden. „Wenn wir das schaffen, kommen auch Fachkräfte in den Ort, die hier gern leben möchten.“

Auf die Frage, warum die Bürger sie wählen sollen zur Bürgermeisterin, antwortete Henrich:

„Wenn du etwas besprechen willst, gehen Sie zu einem Mann. Wenn du etwas erledigt haben willst, geh‘ zu einer Frau.“

 

// Wer ist für die Bürger der Favorit? //

 

Für Besucher Rolf Hamprecht ist Stefan Neumann der Favorit: „Er hat das, was die Leute hier bewegt und wie man damit umgeht, klar definiert. Die Dame war nicht schlecht, aber zu allgemein und nicht auf Künzelsau bezogen.“

 

Für Besucherin Anneliese Scholz ist ebenfalls Stefan Neumann „eindeutig“ der Favorit. Er habe eine fundierte Rede mit hoher Sachkenntnis gehalten. Frau Henrich empfand sie als „relativ schwach“. Sie bemängelte Henrichs Betonung darauf, dass sie sich nur beworben habe, weil sie Bürger darum gebeten haben: „Das war kein guter Einstieg.“




„Man geht in den Wahlkampf, weil man gewinnen möchte“

Video-Interview: Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann über die Höhen und Tiefen seiner Amtszeit und welche Vision er für Künzelsau hat.

Kurz bevor es richtig losgeht mit dem Bürgermeisterwahlkampf in den einzelnen Ortsteilen und der Bürgermeisterwahl am 03. Juni 2018 haben wir am 23. April 2018 mit Künzelsaus Bürgermeister Stefan Neumann über seine Zeit als Chef der Kreisstadt und seine Vision für die Zukunft gesprochen.

GSCHWÄTZ: Können Sie sich noch an den Tag vor acht Jahren erinnern, als Sie zum neuen Bürgermeister gewählt wurden?
Neumann: Es war ein sehr heißer Tag damals und es war ein wunderschönes Gefühl.

GSCHWÄTZ: Hätten Sie mit diesem Ergebnis gerechnet?
Neumann: Man tritt schon an, um zu siegen. Man geht in den Wahlkampf, weil man gewinnen möchte. Das war damals der Fall und das ist auch heute der Fall.

GSCHWÄTZ: Wenn Sie zurückdenken an die vergangenen acht Jahre, was waren besondere Momente?
Neumann: Gern erinnere ich mich zurück an die Stadtfeste, denn die sind ein Highlight für Künzelsau und für die gesamte Region. Da kommen Künzelsauer von der ganzen Welt her, um sich dort zu treffen. Was sicher auch ein besonderes Highlight war, war die Eröffnung des Carmen-Würth-Forums. Und auch die Welcome-back-Party mit Alexander Gerst.
Alexander Gerst fliegt bald wieder in den Weltraum. Wie begleitet Künzelsau dieses Ereignis?
Neumann: Wir versuchen, das angemessen zu begleiten. Wir sind ja in Kooperation mit der deutschen Luft- und Raumfahrt. Es wird unter anderem eine Startveranstaltung am Alten Rathaus am 06. Juni 2018 geben.

GSCHWÄTZ: Es gab ja nicht immer Sternstunden in den vergangenen Jahren.Wie haben Sie das Hochwasser 2016 erlebt?
NEUMANN: Das war ein ganz prägendes Ereignis. Bei mir persönlich was es so, dass ich abends noch eine WhatsApp von einer Kollegin bekommen habe, die in Braunsbach [Anm. der Redaktion: Braunsbach wurde am stärksten von dem Hochwasser verwüstet] Theater gespielt hat. Ich habe die Kinder noch ins Bett gebracht. Dann ging auch schon mein Melder los. Ich bin gar nicht mehr über die Kocherbrücke gekommen, weil das Wasser schon so hoch gestanden ist.

GSCHWÄTZ: Was haben Sie dann gemacht?
Neumann: Ich habe das Auto auf dem Gehweg abgestellt und bin zu Fuß zur Feuerwehrwache gelaufen.

Gesundheitsversorgung : „Es war eine unglaublich kräfezehrende Zeit“

GSCHWÄTZ: Wie haben Sie die Zeit erlebt rund um die Schließung des Künzelsauer Krankenhausstandortes?
Neumann: Es ist eine unglaublich kräftezehrende Zeit, die ja auch einen gewissen zeitlichen Vorlauf hat. Das hat ja schon mit meiner Tätigkeit als Aufsichtsrat begonnen und mich über die ganzen Jahre begleitet und begleitet mich ja heute immernoch, denn auch mit der Wahl des neuen Partners, der BBT-Gruppe, ist das Thema ja nicht ausgestanden, sondern es gibt viele offene Fragen, die es noch zu klären gilt und wo wir uns auch einbringen müssen.

GSCHWÄTZ: Wie geht es weiter mit der Gesundheitsversorgung für Künzelsau? Kennen Sie die Konzepte, die angedacht sind?
Neumann: Es gibt Konzepte und Varianten. Diese müssen aber noch ausformuliert werden. Das eine ist, was jetzt auf dem Papier steht, das andere ist, was man am Ende des Tages letztendlich leben kann. Wir können alle keine Lösung gebrauchen, die ein, zwei oder drei Jahre hält, sondern wir müssen Perspektiven auftun. Mit dem neuen Partner haben wir diese Möglichkeit, aber da gehört noch mehr dazu, als der neue Partner.

GSCHWÄTZ: Hohenlohes Landrat Dr. Matthias Neth könnte sich ein medizinisches Versorgungszentraum (MVZ) ähnlich dem in Forchtenberg vorstellen.
Neumann: Ein MVZ kann für mich nur ein Teil der Lösung sein. Es ist sicherlich richtig, dass vermehrt Ärzte ins Angestelltenverhältnis gehen möchten. Aber wir haben ja einen ganzen Komplex zu bespielen, der jetzt da ist. Das MVZ kann ein Kernelement sein, weil wir davon ausgehen, dass der ambulante Bereich gestärkt wird. Wir wollen aber auch die Möglichkeiten nutzen, die es in Künzelsau gibt. Wir haben beispielsweise Operationsmöglichkeiten. Die Frage ist: Kann man das in die Zukunft führen – auch in einem ambulanten Zentrum? Welche Fachrichtung kann man noch hinzugewinnen? Welche gesundheitsnahen Dienstleistungen kann man noch hinzuziehen? Das sind Fragen, sie es noch zu klären gilt, wo aber auch das Sozialministerium sicherlich seinen Teil dazu beitragen kann.

Medien: „Das eine ist, was man über die Medien wahrnimmt, das andere, was im OFF tatsächlich stattfindet.“

GSCHWÄTZ: Manche Bürger bemängeln, dass Sie sich zu wenig für das Krankenhaus Künzelsau eingesetzt haben.
Neumann: Das eine ist, was man wahrnimmt über die Medien und das andere, was im OFF tatsächlich stattfindet – sei es im Kreistag oder in Gesprächen, die wir mit dem Ministerium oder Ärztevertretern führen. Man kann davon ausgehen, dass sich der Bürgermeister und auch andere verantwortliche Personen in die Sache richtig reinknien, weil wir nicht nur ein persönliches, sondern ein städtisches Interesse haben, wie wir das Ganze nun weiterentwickeln. Da kann man sich natürlich an Wörtern stören oder an Meinungen. Aber unsere Aufgabe ist es, verantwortungsbewusst zu handeln und dann auch für die Zukunft einen Nutzen zu stiften. Die Gesundheitsversorgung hört mit der Schließung des Krankenhauses nicht auf und da muss jeder seinen Teil dazu beitragen – auch der Bürgermeister von Künzelsau.

GSCHWÄTZ: Künzelsaus Innenstadt hat sich in den vergangenen Jahren verändert. Es hat sich einiges getan. Aber dennoch gibt es offene Baustellen, wie etwa das Peka-Areal. Wie geht es da weiter?
Neumann: In den nächsten Monaten werden wir den Kaufvertrag abschließen, der Bauantrag wird eingereicht. Wir haben erst diese Woche die letzten Details besprochen. Ich gehe davon aus, dass es mit der Baustelle ab Herbst und in den Wintermonaten so richtig losgeht. Ab Baubeginn rechnet man mit 18  Monaten Bauzeit, bis alles fertig ist.

GSCHWÄTZ: Ein weiteres großes Vorhaben ist der Neubau des Landratsamtes.
Neumann: Wir machen in diesem Jahr einen städtebaulichen Wettbewerb, um die ideale Stelle fürs Landratsamt zu finden. Es geht nicht nur ums Landratsamt, sondern auch um die Mitarbeiter. Die kommen großteils mit dem Auto. Wir schauen uns daher an, wo ein guter Standort für das Verwaltungsgebäude wäre und wo ein Parkhaus entstehen könnte.

Begrenzter Wohnungsmarkt: „Wir sehen den Trend zum urbanen Wohnen“

GSCHWÄTZ: Wo sehen Sie Künzelsau in den nächsten fünf bis zehn Jahren?
Neumann: Wichtig ist, dass sich Künzelsau positiv weiterentwickelt, dass wir den Schwung, den wir derzeit haben, auch mitnehmen und weiterführen. Künzelsau ist eine sehr lebenswerte Stadt, aber dafür muss man am Ball bleiben.

GSCHWÄTZ: Einige Bürger bemängeln den knappen Wohnungsmarkt.
Neumann: Künzelsau ist gefragt. Wir sehen den Trend zum urbanen Wohnen. Daher schaffen wir Wohnflächen in der Innenstadt. In Gaisbach haben wir eigene Flächen für Geschosswohnungsbau, wo wir modellhaft zeigen wollen, das preisgünstiges Wohnen möglich ist.

Im Rathaus in Künzelsau legen wir Stefan Neumann jeweils zwei Bilder vor, zwischen denen er sich entscheiden muss.

Fußball: VfB Stuttgart oder FC Bayern München?
Neumann: VfB Stuttgart. Ich habe ja bei der Landeshauptstadt Stuttgart angefangen zu arbeiten. Und mein Traum als Verwaltungspraktikant war eine Stelle im gehobenen Dienst im Sportreferat zu bekommen. Das sitzt nämlich direkt im Stadion. Meine Frau ist übrigens Bayern-München-Fan.

Musik: „lieber Après-Ski als Toten Hosen“

Helene Fischer oder Lena Meyer-Landrut?
Neumann: Ich würde mich dann eher für Helene Fischer entscheiden.

Andreas Gabalier oder die Toten Hosen?
Neumann: Ich entscheide mich für Après-Ski und damit Andreas Gabalier.

Dörzbachs Bürgermeister Andy Kümmerle oder Forchtenbergs Bürgermeister Michael Foss?
Neumann: Ich komme mit beiden richtig gut aus. Michael Foss hat bei uns mal ein Praktikum gemacht. In Forchtenberg habe ich auch meine berufliche Laufbahn begonnen. Deshalb entscheide ich mich für Michael Foss.

Landrat Dr. Matthias Neth oder BI-Sprecher Andreas Eckle?
Neumann: Das sind zwei Herren, die ich beide sehr gut kenne und ich komme auch mit beiden gut aus. Ich weiss nicht genau, wie das Innenverhältnis zwischen den Zweien ist. Mit dem Landrat haben wir natürlich viele Berührungspunkte, nicht nur das Krankenhaus, zum Beispiel auch der Neubau das Landratsamtes. Deshalb würde ich mich für Matthias Neth entscheiden.

// Stefan Neumann //

Stefan Neumann (35) wurde am 05. November 1982 in Schwedt geboren. Der Diplom-Verwaltungswirt war Kämmerer von Forchtenberg und Putzbronn, bevor er im Juli 2010 zum Bürgermeister von Künzelsau gewählt wurde. Neumann ist verheiratet und hat drei Kinder im Alter von fünf, drei und eins.
Das Video-Interview mit Neumann wurde in Künzelsau gedreht.

// Gegenkandidaten //

Ob es ein Wahlkampf wird, werden die Bürger am Montag, den 07. Mai 2018, in der Gemeinderatssitzung in Künzelsau erfahren. Dort wird verkündet, ob es Gegenkandidaten gibt und wenn ja, wer es ist.

Die Bürgermeisterwahl in Künzelsau ist am 03. Juni 2018.

Das Interview führte Dr. Sandra Hartmann; Videodreh und Schnitt: Dr. Felix Kribus

Das ganze Interview sowie Fotos vom Videodreh gibt es in unserer aktuellen GSCHWÄTZ-Ausgabe des Monats Mai – jetzt überall im Einzelhandel abonnieren über unseren GSCHWÄTZ-Shop: www.gschwaetz.de/gschwaetz-shop/

 




Ich habe dieses Mal leider keinen Posten für dich

// Inhaltsleere wohin man blickt: Was die GroKo mit Germanys next topmodel (GNTM) gemeinsam hat

Ein Kommentar zu unserer neuen Regierung von Dr. Sandra Hartmann

Gestern fing es wieder an: Die neue Staffel von GNTM. I love it – obwohl es immer schlechter wird. Man wird werbemäßig vorab geködert mit Adam-und-Eva-Karibikbildern. Und was kommt? Die erste Folge startet mit einem ewiglangen Vorcasting im tristen Deutschland mit einer nachträglich dazu geschnittenen Heidi Klum.

Ausgewählt in die nächste Runde werden exotische Typen, die vor allem durch ihre Andersartigkeit hervorstechen. Längst wird nicht mehr die Beste weitergeschleust, sondern die lautesten Trommelwirbler.

Ähnlich verhält es sich mit der neuen Regierung in Deutschland. Das Volk wartet monatelang und wenn es soweit ist, ist das Interesse wie Luft aus einem Luftballon gewichen. Nun ist es endlich vollbracht. Aber wen interessiert es eigentlich noch? Wer ist jetzt nochmal zum Aussenminister gewählt worden? Ah ja, Martin Schulz. Derjenige, der sich am schlechtesten verkaufen kann, soll jetzt Deutschland nach aussen repräsentieren. Ist klar.

Finanzminister wird Olaf Scholz, der froh ist, endlich die teure Hamburg-G20-Luxus-Eskapade hinter sich lassen zu können. CDU-Schwarz ist nur noch in Form der Kanzlerin zu erkennen.
Und ein weinender Sigmar Gabriel, der den versprochenen Posten doch nicht bekommt. Oder wie Heidi sagen würde: Heute habe ich leider kein Foto für dich.

Nachdem sich Gabriel lauthals empört hat, dass ihm sein Posten geklaut wurde, hat Martin Schulz nun freiwillig das Aussenministerium wieder geräumt. Mal schauen, wie lange der Reigen noch dauert.

Wir warten bereits sehnlichst auf die nächste Staffel, die leider erst in vier Jahren an den Start geht. Bis dahin wird jeder hoffentlich sein Plätzchen und Pöstchen gefunden haben und wir sind froh, das es in der Politik nur um Inhalte und nicht um Machterhaltung geht.

Fotos // memegenerator.net; Bundesaussenministerium




Wenn die GroKo kommt, befindet sich die SPD im freien Fall

// ein Kommentar von Dr. Sandra Hartmann
 
Eine Bürgerversicherung war das Ziel vieler SPD-Mitglieder. Endlich sollte Schluss sein mit der Trennung zwischen gesetzlich Versicherten und Privatpatienten – und damit mit einer immer stärker werdenden Zweiklassenmedizin. Das war das Herzstück dieser Partei. Nachdem Strategiepapier, das nun die CDU/CSU mit der SPD für eine mögliche GroKo festgezurrt hat ist nun diese wichtiger SPD-Meilenstein weggerollt worden.
 
Und der Rest? Nicht viel bleibt übrig – zumindest von der SPD. Ein Minimalkonsens, der in den kommenden vier Jahren lediglich eines schafft: Die Regierung aufrechtzuerhalten. Sie wird nichts Entscheidendes bewegen, sondern sich nur selbst am Leben erhalten.
 
Fatal die Dankesrede sämtlicher Kommentatoren der Leitmedien, angefangen bei der Welt, über den „Mut zu regieren“, den die Parteien nun bewiesen hätten, indem sie sich zusammengerauft zu haben scheinen.
 
Mut zum Regieren? Ach, bitte. Es ist ja nicht so, dass die Parlamentarier diese Regierungsämter ehrenamtlich ausüben würden. Mut wäre gewesen, Neuwahlen auszurufen. Mutig wäre gewesen, nicht nur der Machterhaltung wegen einen Minimalkonsens anzustreben, um weiter die Regierungsbank wärmen zu dürfen. Was ist daran mutig? Nichts.
 
Die Jusos sind mutig. Sie allein halten noch die Stange hoch für die Werte der SPD. Für das, was dieser ehemaligen Volkspartei einmal wichtig war. Wenn die GroKo mit diesem Konsenspapier die nächsten vier Jahre regiert, wird das zu noch mehr Unmut in der Bevölkerung führen, weil sich nichts ändern wird – ausser vielleicht eine nochmalige Diätenerhöhung für die Abgeordneten. Das scheint ja das einzige zu sein, worin sich (fast) alle Parteien einig sind.
 
Deutschland braucht frischen Wind in den Segeln. Ansonsten werden die Wahlergebnisse in vier Jahren zumindest eine Volkspartei weniger hervorbringen.